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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-11 · Heft 1584 (11.7.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1584 (11.7.1923)
Date
1923-07-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sekte 2 Men, Mittwo ch Wiener Morrgrnzeitimg. 11. IM 1023 0k «& Schuld der Juden, sondern die Schuld der britischen Verwaltung, die, in der Ideologie des cm-ijüdischen Lügensyftems befangen, aus der Angst vor einem jüdischen Bolschewismus das Judentum verhindert. hat, die Besitznahme des Landes zu vollenden. So ist der Fehlerkreis entstanden, der immer in sich selbst schließt: Die Zicken gehen nicht nach Palästina, weil man sie nicht einwandern läßt. Aus diesem Fehlerkreis entsteht dann die Sage von der Vergeüvaltigung der arabischen Mehrheit durch die jüdische Minderheit Und in weiterer Folg: die in den mitteleuropäischen Hakenkreuzkreisen verbreitete Version, daß die Juden gar nicht ernstlich nach Zion verlangen nnd daß fte' Palästina lediglich als Energiezentrum fiir ihre Welcherrschaftspläne gelten lassen wollen. Wäre die jüdische Zuwanderung unter zionistischer Kontrolle organisiert worden, so wäre der jüdische Besitz in Palästina heute bereits ein Faktor, mit dem jedwede arabische Politik rechnen müßte. Daß er es nicht geworden ist, gibt eben die Handhabe, das Judentum als einen nebensächlichen, vielleicht - schon lästigen Gegenstand kalt abzuspeisen. Die Einwanderungsfrage ist das Zentral-problem des Zionismus ruck in ihr liegt — wieder und noch immer .— das Schwergewicht des kommenden Kongresses. Ne Münchener Seme. -r. Berlin, S. IM. Der Münchner Hochvernttspvozeß ist durch das Urteil des Bolksgerichtes äußerlich abgeschlossen. Der Hauptangeklagte, Herr Machhaus, der als Redakteur Hitlers den „Völkischen Beobachter" zusammengestellt chatte, ist noch vor Beginn des Prozesses freiwillig aus dem Leben geschieden. Sein Mitverschworener Fuchs hat zwölf Jahve Zuchthaus, der tschechö-flowakische Kohlenhändler Munk fünfzehn Monate Zuchthaus erhalten. Die Urteilsbegründung vermeidet es, aus die im Prozeß zutage getretenen Fäulniserscheinungen im deutschen Vokksleben näher einzugehen. Sie wählt lieber den französischen Agenten Richert, der dem Gericht unerreichbar war, zum Objekt ihrer politischen Kritik und tut so, als wäre Frankreich auf der Anklagebank gewesen. Nun sind stcherlich die Mechoden, deren sich die französische Politik zur Durchsetzung ihrer Ziele bedient, verwerflich, aber sie sind schließlich doch nichts anderes, als was jeder andere Staat tut, der ein Machtstaat sein will. Frankreich hat mit sehr viel Geld einen hochverräterischen Spionagedienst in Deutschland organisiert, und es hat, wie der Prozeß erwiesen hat, sehr viele -Leute gefunden, die für das frarHösische Geld sehr empfänglich waren, und das sind gerade die Leute, die die Liebe zum Volkstum gepachtet haben, die.. Angehörigen jener nationalistischen Mafia, die den blutrünstigen Antisemitismus als Geschäft betreibt und den Maülradikalismus als ergiebige Pfründe benützt. Die Leute, die den französischen Agenten ins Netz gegangen sind, hätten, wäre nicht ihr Putsch von Konkurrenten verraten worden, weiter die Glorie des nationalen Idealisten über dem Haupt getragen. Aber eben die Konkurrenz war es, die ihnen das Handwerk gelegt hat, die Konkurrenz von Leuten, die noch mehr schreien, besser spionieren und mehr Geld verdienen. Auf.das Treiber: dieser Leute ist der Prr^eß nicht eingegangeu) konnte es auch nicht, weil es ja gerade diese Kategorie von Nationalsozialisten ist, die ihu: das Material geliefert hat. Immerhin konnte trotz aller Bemühungen der Offiziellen die Wahrheit nicht verschleiert werden, daß die Fuchs und Machhaus auch nur Organe einer im Geheimen wirkenden Gesellschaft sind, deren Namen jedermann geläufig sind und deren Nationale die Handakten der Polizei sicherlich näher kennen. Das Zentrum der Verschwörung ist in München mck von hier aus sind Filialen in Wien, in Prag und anderen deutschen Städten errichtet worden. Es führen aber auch Verbindungen nach Nom, und zwar sowohl zum Vatikan wie zum Quirinal, nach Budapest und nach den O st st a a t e n. Im Dienste dieser Gesellschaft steht ein ganzes Heer gewesener Offiziere, 'entlaffener Beamten, verlaufener Studenten und Glücksritter, Leute, die zu allem fähig sind, zu allem den Willen haben und die vor allem den Kadavergehorsam besitzen, der zur Durchführung ihrer Aufträge notwendig ist. Es ist eine vieltausendköpfige Körperschaft, deren Spuren sich vor kurzem in dem- Wiener H a k e n k r e u z m o r d gezeigt haben. Diese Affäre, die so viel Sensation erregt hat, ist nur darum auffallend, tveil sie die erste ihrer Art in Oesterreich war. In Deutschland hat man schon eine Menge solcher Vorfälle erlebt und es zeigt sich hier bereits eine ziemliche Abgestumpftheit. Wie nach dem Rathenau-Mord, so war auch jüngst nach der scheußlichen Affäre Kadow in Mecklenburg nach einer kurzen Entrüstung ein rasches Abklingen in der öffentlichen Meinung zu konstatieren. Die Ermordung des Studenten Baur in München ist fast unbemerkt an der OefftEchkeit vorbeigegangen. Alle - Mordaffären dieser Färbung hängen irgendwie mit München zusammen. In dem Falle Nowosat ist dies bereits festgestellt. Aber auch die Ekrasitverschwörung in Budapest wird sich eines Tages als Made in Bavaria Herausstellen und es sei bemerkt, daß man eine Zeitlang auch davon sprach, daß die Ermordung des polnischen Präsidenten Narutowicz in dem gleichen Münchner Kreis vorbereitet worden ist. Ein Beweis hierfür ist nicht, erbracht worden. Aber die Anlage des Planes spricht jedenfalls für die gleiche geistige Quelle. Scheidet ruan diese Angelegenheit aus, so zeigen alle anderen Asfärer: dieser Art das'gleiche Gepräge. Ueberall der Gehorsam der Mörder und überall das plötz- Sitten mtt Araber. Vit» JyterbM mit Dr. Weizma««. London, 6. Juli. (I. C. B.) Das Organ der englischen Labour Party „Daily Herald" bringt ein Interview mit Dr. Weizmanm nach seiner Rückkehr aus Amerika. Dr. Weidmann sagte, es iwerde unter 'den Arabern eine zersÄrende Propaganda betrieben, die an deren fanatischen Instinkte appelliert. Die arrtizionistische Propaganda in der englischen Presse ermuntere die Araber zur Obstruktion. -/Ich bin aber sicher," -! sagte Dr. Weiznkmn, »daß daS Le'ben und -die ökonomischen Bedingungen stärker fein werden als die künstlichen Grenzen. Es werden Berührungspunkte gesunden werden und die Zusammenarbeit wird Fortschritte machen." Dr. Weizmann schrldwte die gegenwärtige Lage in Palästina und die von der Zionistischen Organisation vollbrachten Leistungen. Es sei die feste Absicht der Juden, mit den Arabern zusammenzuarbeiten, um Palästina ein «den Inden und Arabern gemeinsames Land anszubanen. - „Die amerikanischen Juden," sagte Dr. Weizmann, „sind mit geringen Ausnahmen bestrebt, beim Ausbau Palästinas nrit Geld zu Helsen. Ich ha'be dort 600.000 Pfund gesammelt. Wir benötigen in Palästina stabile Verhältnisse und das Ferrchalten fremder Agitationen, damit -beide Nationen in Frieden und Eintracht Seite an Seite arbeiten können." Die Beamtenschaft i» Palästina. London, 8. Juli. (I. C. B.) Dkr. S n o w d c n fragte am Mittwoch im Unterhause, wie viele Juden und Personen Mischer Abstammung die höchsten Beanitenposten in Palästina bekleiden und in welchen: Verhältnis ihre Zahl zur Gesamtzahl der höchsten Posten stche. Mr. Ovmsby Gore berief sich auf sine von ihm schon früher er tollte Antwort und sagte, es seien in Palästina außer den: Oberkommissär 35 Beamte, die die höchsten Posten bekleiden. Bon ihnen seien 83 britische Christen und 2 britische Juden. Von den 33 Christen sollen 2 jüdischer Abstammung sein, sie bekennen sich aber nicht zur jüdischen Religion. Aus Jerusalem meldet I. E. B.: Vertreter des Waad Leumi protestierten beim Zivllsekretär der palästinensischen Regierung gegen die neue Verordnung, daß die palästinensische Gendarmerie aus 100 Arabern und 60 Juden bestehen soll. Diese Verordnung vevletzt die getroffene Vereinbarung, daß die Gendarmerie aus einer gloichen Anzahl Juden und Arabern bestehen soll. Der englisch-arabische Vertrag. London, 6. Juli. (I. C. B.) Die cintizionsttische »Daily Expreß" bringt «in Interview mit dem Präsidenten des palästmenisisch-avabischen Kongresses, Musa Klazim Pasch ä'e l H u s sei n i/ Er sst^NM den auf Palästina bezüglichen Punkten in dem zwischen Großbritannien und dem König Hüssoin von Hodschas vorgsschlagen-en Vertrage sehr unzufrieden und erklärt, König Hussein und Körrig Abdallah von Transjordanien werden diesen Vertvag niemals ann-ehmen. Ein Artikel der offiziellen Zaitting des Hodschas,. „Elkible", der, wie es scheint, von König Huffein selbst inspiriert ist, stellt Differenzen fest zwffchen dem dem König Hussein übergebenen Vertragsentwürfe und dem von der Palästina-Regierung veröffentlichten Wortlaut. Letzterer spricht von der Unabhängigkeit der Araber auf der ganzen „arabischen den Mordauftrag erhalten, sind alle siunrme und blinde Vollstrecker. Sie wissen inaner nur von einem Befehl zu erzählen, der ihnen erteilt wurde und den sie ohne nachzudenlken erfüllen. Alles, was sie tun, ist maschinenmäßig, eingelernt. Im Rathenau-Prözeß fragte ein Richter, einen Angeklagten: „Weshalb H-Mn Sie die Geheimnisse der „Weisen von Zion" gelesen?" Antwort: ,Herr Leutnant Kern hat es mir befohlen." Dieser Gehorsam wird mit Mitteln erzielt, die an eine längstivergang'ene Zeit erinnern. Die Opfer der Verführung sind zu kleinen Verbänden zusandmengofaßt, deren Mitglieder durch Blutsbruderschaft, durch Eide und durch ein an d'en Wodanskult erinnerndes Rituale aneinandergebunden sind. Sie haben ihr ganzes Leben auf den Befehl von Personen einzustellen, die sie oftmals überhaupt nicht kennen, ja meist nie zu Gesicht bekommen. Außerdem stehen sie unter einer inneren Spionage. 'Jever hat seinen Nebenmann zu überwachen und Auffälliges sofort zu melden. Ist einer verdächtig, Außenstehenden! Mitteilungen Wer die Art seiner Tätigkeit oder über Aufträge, die ihm erteilt worden sind, gemacht zu halben, dann tritt die Feme in Kraft, deren Wirksamkeit im Falle Karger auch in Wien deutlich geworden ist. Die politischen Pläne, denen diese Organisation dient, sind verschiedenfältig, lauft:: aber alle darauf hinaus, den Frieden in die Lust zu sprengen, die nach dem Krieg entstandenen mitteleuropäischen Republiken zu vernichten und überall sie Demokratie unter ten Stiefeln eines neue: Militarismus zu zertreten. Ob dieser Militarismus der des Generals F o ch oder der der Sowjetrepublik ist, bleibt den Hintermännern gleichgültig. Denn sie wissen, daß der Militarismus seinen eigenen Gesetzen folgt und zur Macht strM. Und deshalb wird es erklärlich, daß man in dieser Organisation die Spüren aller Kräfte findet, die sich das gleiche Ziel gesetzt haben, durch einen neuen Krieg die letzten Reste der europäischen Zivilisation zu vernichten. Der Antisemitismus ist hierbei das am häufigsten angelvendete politische Mittel. Durch eine ins Riesenhafte gehende Pressepropaganda ist die Denunziation deI Judentums^ als eines WirtschäftsdevderberK in die breitesten Krej.se getragen worden und man findet in Vieser - Agitation alle Elemente vereinigt, die am Judentum politisch oder materiell verdienen wollen. Auffallend ist, daß Jnftil" — ein dWevischer Ausdruck für alle «Msch-asiatischen Länder —, wähend letzterer von der arabischen Halbinsel spricht, worunter Arabien verstanden wird. Dev Arttkel greift auch Sir Herbert Samuel heftig an. Die Regiemng treibe die Araber zum Wahnsinn, sagt Musa Kazrm Pascha, und die Führer fürchten, sie worden das Volk nicht beruhigen könrren. ' '' ' Die zionistische Jahreskonftrenz iu Baltimore Baltimore, 6. Juli. (I. C. B.) Ilccker die zionistische Jahreskonftrenz in Baltimore wird nachträglich -gemeldet: Die Jahreskonftrenz hat die von der letzten Konferenz in Philadelphia zwecks Verhandlung mit der Brandeis- Gruppe eingesetzte Kommission aufgelöst und die Verhauslung abgebrochen. Der Vorsitzende der Komisston, Mr. Rothenberg, berichtete über die bisherigen Bemühungen, zu einem Einvernehmen mit dem Palestine Development Council zu gelangen: Er habe sich an Herrn M a ck nrit dem Ersuchen gewendet, ebenfalls eine Kommission zu bestellen. Dies sei jedoch erst nach längerer Zeit geschehen. Die. Vertreter des Palestine Development Council hätten bei der ersten Sitzung erklärt, nur über soziale und ökonomische Fragen verhandeln zu wollen. Mr. Rochenbevg schlug darum vor, die Kommission aufzulösen, was auch beschlossen wurde. Die Wahl des Exekutivkomitees der amerikanischen zionistischen Organisation hatte folgendes Ergebnis: Louis Lips^ kh (Chairman), Boris Grabelsky (Kassierer), Hermann Cohnheim, Abraham Goldberg, Enlarmvl Neun:ann, Louis Robison, Morris Rothenberg, Louis Top sin und Jakob Siegel. Rothschilds Antwort an Lord Beaverbrook. London. 6. Juli. (I. C. B.) In der „Jowish World" antwortet Mr. Lionel de Rothschild auf die von Lord BeaVarbrook a-usyestellte Behauptung,^er halbe zusammen mit Sir Charles Henry im Namen der League of British Jcws gegen den Zionismus protestiert.. Mr. de Rothschild schveilbt: Wenn er auf der Jahres'vechanmvlmlg 'der League of British Jüws erklärt hat, kein Mitglied des Vorstandes oder der Exekutive der Liga habe mit den Feststellungen im ,Muday Expreß" etwas zu tun, habe er nie daran gedacht, daß sich Lord Beaverbrook Behauptungen aus die über bestimmte Fragen der Verwaltung des Propagandadepartements geführten Unterredungen bezogen haben. Er habe folgendes gemeint: Wenn die Regiermvg beschlossen hat, öffentliche Gelder zu -verwenden, um- -mit der Meinung der Juden über Polttffche Fragen in Fühlung zu sein-, so sollten die betreffenden Beamten, so weit als möglich die verschiedenen Anschauungen der Inden repräsentieren. Lord Beaverbrook hat die Berechtigung dieser Forderung auch gleich eingesehen. „Ich wiederhole," schreibt Mr. de Rothschild, „daß weder die League of British JewZ, noch ich selbst ftmals Lord Beaverbrook erstecht haben, gegen den Zionismus zu opponieren." I. C. B. meldet ferner aus London: Mr. Lionel de Rothfchild erklärte, daß er nicht mchr ins Parlament zu kandidieren beabsichtige. Mr. Rothschild gehont dem Parlament seit 1Z Jahren an. Charakter in den: Augenblick erhöben hat, wo die Judenftage von den Ententestaaten in die Reihe der zu liquidierenden Probleme ausgenommen wurde. Die Anerkennung des Judentums als vollberechtigtes Glied der Bölterfamilie hat in den Kreisen des internationalen Gifttttischertums die größte Wut hervorgemftn, weil sie erkennen, daß der Zionismus allein imstande ist, dem Mischen Volk die moralische Kraft zu geben, sich gegen seine Feinde zu üvehren. Darum wird der Kampf in neuester Zeit mtt verdoppelter Heftigkeit gegen den Zionismus geführt und Stamm hat der Ludendorffsche Kreis auch die Verbindungen mit Ron: und Angora gesucht. Sesterreich. Der falsche KArr. Für heute vormittags ist eine Konftrenz der Obmänner aller Parteien des National rat es emberUftn. nur das Arbeits-Programm für den Rest der Session, die aller Wahrscheinlichkeit nach auch -der Schluß der AMiten dieses Hauses Merlhaupt sein wird, sestzustellen. Die W-a hl re form Vorlage, um die alle freundlichen Wünsche der Kandidaten und Gegenkandidaten kreise):, soll noch heute dem Plenum Vorgel c-gt werden und es besteht die Tou'denz, die Beratung im Rahnnn de8 zwischen den Parteien abgeschlossenen Versichern ugsk-artell s durch zupeitschen. Die Kritik/ die in der OeffeuMchleit an dem Ko-rnpromißwerk geübt worden ist, hat, insoftrne eine Wirkung erzielt, als die bittgerlichen Parteien loieder von einer Einheitsfront zu reden beginnen, um mit dieser leeren Phrase die Unzufriedenen zu besänftigen und einzufangen. Die Führer der bürgerlichen Parteien hallten den jetzigen Zeitpunkt für geeignet, die Parole von dem gefährdeten Besitz ausztrgraben und /ie hoffen, daß sie damit die Stimmen zun: Sch)ve>igen bringen lverden, welche das WaWartell für eine Schande halten. Natürlich ist es da in erster Reihe aus die jüdischen Stimmen übgeselhen. Man will in den Kreisen dicher Einheitssrou-tler, deren Sprachorgan, das ,Mue Wiener Tagblatt", gestern den ersten Fühler ansstreckte, nicht daran glauben, daß diestidische Wählerschaft diesmal nicht geftnnen'ist, auf den Leim zn geheim und die gutise-mitischen Dtackeim«der-letzten Zeit,-wi-r nicht, minder die 'wirtschastS- MWWiUM NrhrmM-g M M Wem - eWWWr pol-itifchen Vorlagen wie die Zülltaviserl)öhffng unk andere»

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