Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1583 (10.7.1923)
- Date
- 1923-07-10
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980664--15369-3002189- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
M. 1683 ' Men, Dienstag . ............ ..—-;--- Kall sein, weil es sich für die Unionlbank nicht.um eine dauernde Jntereffennahme handelt. Es ist daher auch nur die Hälfte der von der Unionbauk übernommenen Aktien auf drei Jahre gesperrt. LMvohl das unter der Führung der Amselibank und Kreditanstalt stähende-Syndikat die seinerzeit übernom'm>eirvn Krupp-Aktien bereits ausverkWft hat, wird das Syndikat vorläufig noch nicht aufgelöst, weil es! neben den Krupp-Aktien auch die M i t terberge r -Aktie n umfaßt und die letzteren noch nicht vollständig äusverkauft sind. Die Verschuldung Deutschlands stieg ln der Zeit vom 20. dis 30. Juni auf 24.966,169.172 Millionen Mark (au: 20. Juni 14.357,963.547 Millionen Mark). Hierunter bchinlden sich diskontierte Schatzanweifnugen in der Höhe von 22.019,622.876 ^Millionen Mark, weitere ZahlunasverpMchtnngen ans Schatz- - anweisungen und Schatzwechieln 'in der Höhe von 73,842.715 Millionen Mark und Sicherheitsleistungen mii Schatzanweisnnlgeir und Schatzwechseln in der Höhe von 2.832,706.579 Millionen Mark (hierunter 2320 Milliarden Mark für Zwecke der NeichsMtreideversovWng). Kapitalserhöhungeu. Kapitalserhöihnngen beantragen: Die Wiener Baugesellischaft von 35 auf 50 Millionen Kronen und die A.-G. für Eisenbahnbedarf. Die Semperit Oesterreichisch-Amerilkamsche Gummifaibrik A.-G., die im Vorjahr die Hävfte der Aktien des in eine A.-G. verwandelten Wimpassinger Werkes der V>er. Gummiwarensabriken Havbnrg- Wren ertvorben hatte, hat setzt auch die andere Hälfte erwor-- Len. Die Siilesia Bergjbiau-A.-G. erhöht das Wteinkapital von 350 auf 600 Millionen Kronen und bietet arff sieben alte zwei neue Wien zu 16.500 Prozent an. Die Karl Kchn n. Co. A.-G. Erste Oesterreichifche Schreiibfedern- und Federhalterfabrik erhöht das Aktienkapital von 30 auf 16g Millionen, auf eine alte vier neue Aktien zu 1000 Prozent. Der DetaMistenverband gegen den Zolltarif. Gestern erfchren das Prasrdmm des Detaillistenverbandes beim Bundesminister a. D. Heinl, um gegen.den Zolltarif Protest zu erheben. Es wurde insbesondere hervorgehoben, das; zufolge der Einfuhrsperre für die, meisten der mit Zollerhöhung bedachten .Artikeln strenge Einfuhrverbote bestehen und der österreichischen -Industrie svnach der österreichische Bedarf sowieso vollkommen reserviert sei. Die erhöhten Zölle müßten zu namhaften .Preiserhöhungen der wichtigsten Bedarfsartikel, zu einer erhebuchen Jirdexsteigerung und sonach zu einer allgemeinen Teuerungswelle führen. Schließlich wurde auch gegen die Einbeugung des Zolltarifentwurfes ohne Einvernehmen mit dem Kandel Protest erhoben. Nationalrat Heml erklärte, daß im Anblick auf die bestehende Wirtschaftskrise begreiflicherweise die Industrie alles daran setze, um zu höheren Zöllen zu gelangen und-auch em Terl der industriellen Arbeiterschaft unterstutze wese Bestrebungeir, da sie hierdurch eine Linderung der Arbeitslosigkeit erwarte. Seiner Meinung nach sei eine Uebertzchung der Kaufmannschaft in derart lebenswichtigen Fragen nickt angängig. und er werde auch den diesbezüglichen Protest nach Kräften unterstützen. Der tschecho-slotvakische Handelsvertrag und die Zollerhohungen. Der irr Aussicht genommene Zolltarifentwurf wird hinsichtlich der Dringlichkeit damit begründet, daß für die tschechischen Handelsvertra^Verhandlungen in gewissen Artikelir ein, entsprechender Zoll, als geeignetes Instrument für Konzessionen vorhanden sein muß. Demgegenüber wird dem Gremium der Kaufmannschaft von fachlicher Seite mitgeteilt, daß unter den für die größten Zvllerhöhungen in Aussicht genommenen Waren tatsächlich nur Textilien in einem wesentlichen Umfange aus der Tschecho-Slowakei eingeführt werden. Leder- und Lederwaren, vor allen: Schuhe, werden dagegen nicht einmal zu 5 Prozent des österreichische Importes, Messerschmiedewaren und elektrische Maschinen, deren Zoll den Bezug dieser Waren unerschwinglich machen würde, nahezu überhaupt nicht aus der Tschecho-Slowakei und besuche ausschließlich ans Deutschland, Bleistifte und Erdöle ebenfalls zum weitaus überwiegendsten Teile aus Deutschland/ eingefuhrt. Das Argument, daß durch die Zollerhöhungen der Jnlandsmarkt für die inländische Industrie gesichert werden könnte, ist gerade bei den für die Zollerhobungen in Aussicht genommenen Ware:: deshalb unrichtig, weil 'die inländische Industrie für die wichtigsten der in Betracht kommenden Waren Einfuhrverbote für ausländische Waren besitzt. Durch die Einfuhrverbote hat beispielsweise die österreichische Industrie für Lederwaren, Schuhe, Handschuhe, elektrische Maschinen, elektrische Apparate, Motore, Seife usw. sowieso die alleinige Beherrschung des Jnlandsmarktes, da nur ausnahmsweise ganz geringe Quantitäten von diesen Artikeln, beispielsweise ber Schuhen kaum 3 Prozent des Konsums, zur Einfuhr zugelassen loerden. Erhöhung der Bier- und Weinsteuer. Auf Grund der Beskimmungen des Wi-edemufbaugesetzes werden mit der heute im Bundesgesetzblatt e knndyemachten Verordnung der Bundesregierung die Verbrauchsabgaben für Bier und Wein mit Wirksamkeit vom 17. Juli 1923 erhöht. Die Mgabemätze werden, für nicht höher als 14grädige Biere 6000 K., für stärkere Biere 7000 K. pro Hettolitergrad Extrakt, für Wein 320.000 K. und für Oblstimoft 11.000 K. pro Hektoliter betragen. Als eine neue' Maßnahme stellt sich die verschiedene Steuerbelastung von höher- und niederMadigen Bieren dar. was aus sozialpolitischen Gründen gewiß'vertretbar ist, da Biere von mehr als, 14 Graden als^Lnxnsgetränke gewertet werde:: können. Die Verordnnn.g ve cfngt, gleich wie bei den letztem: Getränkesteuererhöhungen, die Nachversteuerung der am 17. Juli im freien Verkehr befindlichen Bier- und Weinvorräte. Die Nachsteuer beträgt: für Schank- .oder Mzugbiere (bis „lOgrädtg) 9000 K>, für Märzen- oder Lagerbiere (bis 14>grädig) 11.000 K. und für Stark- oder Malzbiere (über Illarädig) 42.000 K., für Wein 20.000 K. und für Qbstmost 1000 K. pro Hektoliter. . Wiener Lombard- und Escompte-Bank. Die am 27. Juni 1923 ftattgefundene 49. ordentliche Generalversammlung der Wiener Lombard- und Escompte-Bank hat beschlossen, ihr Aktienkapital in: Betrage von Nominale 600,000.000 auf No-' minale 1.200,000.000 K. zu erhöhen nnd den Verwaltungsrat ermächtigt, den Zeitpunkt und die Begebungsmodalitäten für die Emission der neu auszugebenden 2,000*000 Stück Aktien zum Nominale von 200 K. im eigenen Wirkungskreise.sestzusetzen. Auf Gmnd dieser Ermächtigung und der seitens der Bundesbehörde erteilten Bewilligung hat der Verwaltungsrat beschlossen, von den neu auszugebenden Aktien 1,000.000 Stück den. Aktionären zum Preise von 24.000 K. tel. qnel. pro Stücke -mit Dividendenberechtigung ab 1. Juli 1823 im Verhältnis von -einer neuen zu vier alten Aktien anzubieten, während 1,000.000 -Stück zu einem höheren Preise einem aus den ausländischen und. inländischen Großaktionären gebildeten Syirdikat überlassen werden, welchem auch die Aufgabe zusättt, die von den alten Mtrouärm. etwa nicht bezogenen .Stücke zu übernehmen und DWMWll' M. sWW. . DM- Bezugsrechl -)arM) Mimt MörsSiiMtung. 10. JuK 1923^. , ,/ ' «Ae % - - ■ _ —.• , in der Zeit vom 9. bis einschließlich 16. d. ausgeübt werden: Bei der Hauptanstalt und sämtlichen, auswärtigen Filialen der Wiener Lombard- und Escompte-Bank, bei der Banque d'Outvemer und Societe Generale de Belgique in Brüssel, bei der Banca Commerciale Triestina in Triest, bei" der Firma Siegmund Pincus, Bankgeschäft in Berlin, bei der Ungarischen Allgemeinen Sparkassa A. G. nnd bei 8er Kommanditgesellschaft Politzer, Nosenberg u. Cp. in Budapest, bei der Schlesischen Escompte-Bank in Bielip und Krakau, bei der Hrvatska Banca D. D. in Zagreb und bei der Firma Singer ü. Friedländer, London, E. C., Salisbury Honse 251—8. (Entgeltlich.) ■ Ernte in Ungarn. Ans Budapest wird uns geschrieben: „Wie kurz gemeldet, hat das ÄckerbauMinisterium bereits die ersten ziffernmäßigen Schätzungen der heurigen Ernte für Weizen und Roggen veröffentlicht. Nach diesen Schätzungen wird für Weizen auf Grundlage des im Vorjahre bebauten Areals von 2,477.132 Kat.-Joch ein Ertrag von 16,081.300 Doppelzentner, demnach für ein K. Joch 6,49 Doppelzentner, für Roggen bei einem Areal von 1,169.313 K. Joch ein Ertrag von 6,330.500 Doppelzentner, demnach 5,67 Doppelzentner pro K. Joch erwartet. Das Anbauaveale hat sich, wie „bisher festgestellt, gegenüber dem Vorjahr nur wenig verändert. Die regnerische und Whle Witterung der letzten Tage hat die Ernheau^'ichten bei sämtlichen Produkten namhaft verbessert. ErhWlng des Zollaufgeldes in Ungarn. Wie die Wiener Handelskammer mitterlt, wurde durch Verordnung^des ungarischen!FinaNzn:inistevi>ums am 39. Juni d. I. verfügt, daß die Zölle für die Waren 'der Liste A in 61 fachem (bisher Zlfachem), der Liste G in 661fachem Wisher SOl.fa<|em), der Liste C in 801fache:n (bisher 401fachem) und die Zölle für die in keiner «der vorgenannten Listen en'thalten-en Warchr im 1701facheim (bisher LOcifachem) Ausmaße der im Zolltarif genannten Sätze zu entrichten sind. Diese Zollerhöhungi gilt ab 1. Juli d. I. Ermäßigmrg des Ausstchrzolles für Gerste in Jugoslawien. Wie die Wiener Handelskam-mer von zNständi'ger Seite erfährt, wurde mit Gültigkeit vom 26. Juni d. I. der jugoflawische Ausfuhrzoll für Gerste von 100 Dinar auf 40 Dinar für 100 Kilogramm herabgeisetzt. Export nach China. Heimische Interessenten erha>lten in der Exportabteilung der Wiener Handelskammer unter 37.462 einen Bericht über die Wirtschastsverhältnisse in China-mit Berücksichtigung der Handelsbeziehungen zwischen diesem Staate nnd Oesterreich. MMM iffllj Anlässlich des HR Xlll.. Zlonistenkongress«» ipP A | welcher am S. August 1923 in iCarSsisad beginnt, 1 erscheint im Rahmen unserer Hauptausgabe eine KONGRESS AUSGABE .;-der vs?i8ssiieks und paacfsssfia ßerichftersSaStung wird es uns ermöglichen, unseren Lesern während der Dauer des Kongresses täglich früh eine ZzsnsuS, aasgiShiriicfee und LsrssmmsnfearsSeliung a»8ey V«^ksndiun° gan Mnd de« vdram^egiangenan SLsnUk-SSsrsFSL zu bieten. Infolge raschester Expedition werden alle Bezieher die Kongressausgabe der „Wiener Morgenzeitung1* VGL« aiien anderen in KsLirarkS kommenden Gt°Asn«n erhalten. Die Kongressausgabe wird fl5 NuEmeneB>G9 (vom G. bis 19. August) umfassen. Als erste Nummer wird am 5. August, am Vortage des Kongressbeginnes, eine KONGRESS FESTNUMMER erscheinen, welche Beiträge zionistischer Führer über die Verhandlungsgegenstände des Kongresses und aktuelle zionistische Probleme enthalten wird. Für die Kengs'QSs&sas&afee werden - zu folgenden Preisen entgegengenommen: Oesterreich: KflZ.HVS Deutschi.: Mk. 2Ä-GGG Jugoslawien: Dinar 2S Tschech-Slow.: Kc 150 Polen:poIn.Mk.flS.@©0 Holland: holl, fl.'0.75 England: . sh. fl.SÖ Italien: Lire 5 Amerika: Dollar 0.25 Frankr.u.Beig.: Frcs.4 Rumänien: Lei 40 Bulgarien: Lewa 30 Schweiz u. d. übrige Ausland: Frcs. fl.20 PSlp stüKdSge wrad aew® KesvmmsnSyn wigd ÄSG ofera« awff di® Sw GeSeun$ sSskEKÄsn BgzuQslaedgwgiBaMgiaw Sgeliftfferft werden. Bestellungen werden von den Verschleisstellen soWie von der Verwaltung der „Wiener Morgenzeitungf‘, Wien, II., Taborstrasse 1, entgegengenommen und MÜ8SDK ttmLss' ^leic^saSfiSserUeberwälsuftg ,«Ses anffaSiaitden AsfrsZzss bis spätestens 3. llügust Sm Besitz därVerwaitüiig sein. Der Geschäftswelt bietet die Köngjressaiusgate© eine besondere,nicht bald wiederkehrendeGelegenheit, m lÄsorleron und neue wertvoBIe Auslandsverbinciungen zu erreichen. Bei Anfragen wollen Grösse itnd Erscheinungstage des gewünschten Inserates angegeben werden, wodänn äusserste Offerte erfolgt. Normaler Anzeigentarif DS@ WopwsiSlBJmgg ÄE!f 99Wi@i»@sr UGS'MNLTRSMO" Ü1M91 »3 Telephone 44-0-38 und 43-3-19. Meuer Börse. Die gestrige Börse wies eine ausgesprochen feste Tendenz besonders im Anfang, (ruf. Es hatten sich im Laufe 'der letzten Feiertage die Orders sowohl vom Auslande, als auch mr In» lande in große Mengen angesawmielt, die gerade bei Börsenbeginn effektuiert wurden, so daß gerade zu Beginn in drr Kulisse die Nachfrage fast gar nicht zu überschen war und die KnrsftststeUnng einige Zei: in Anspruch nahm. Infolge dessen haben auch die Cröfsriungskurse >m der Kulisse wesentlich höher als am Vortage notiert. In erster Reihe wurden, Berkchrswert« berücksichtigt. Stürmisch war zu Beginn die Nachfrage nach Staatsbahn-Aktien. .Die Verösseutlichung der Bilanz hatte im Publikunr inen günstigen E.nd:uck hervorgeruseu, der sich in großen Kaufaufträgen äußerte. Ebenso großes Interesse war anfangs für tschechische -und nngar'sche Jndustriawerte, inr welche große Anf:rage aus Prag und Budapest eingelangt waren. In: Laufe des Derkehrcs. als sich der erste Sturm gelegt hatte, wurde die Sttmnlung wesentlich ruhiger und sehr viele Kulissewerte bröckelten im Verlaufe des Verkehrs infolge von GewinnstchersteNnng und Realisationm wesentlich ab, doch sind selbstveUstäMich trotz alledem die Steigerungen des Tages gegenüber den letzten Notierungen sehr stark. Die Staatsbahn-Mtien profitierten 294.000 K. Don den tschechischen Werten erhöhten sich Poldi um 838.000 K., Skoda um 95.000 ,K. Die Stelgerungon.dieser beiden Papieresind einerseits auf Prager Muse zurückzuführen gewesen, andererseits aber stiegen dieselben mit Rücksicht auf die Steigerung l§er tschechischen Krone auf den auswärtigen Devisenmärkten. Von den ungarifchn Werten gewannn Rima 49^00 Salgo 355.000 K., Ungar. Hofherr 65.000 K. Nicht derselbe Elan herrschte auf dem Bankenmarkte. Die Ste-igerungen auf diesem Gebiete waren nur gering. Bankverein gewann 3000 IR., hingegen österr. Kredit auf ununterbrochene Berliner Kaufe 47.000 K., Anglolbank 16.000 K., lLänderbank 14.000 IK. Schwächer waren Unionbank run 4000 K. nnd Depositenbank -um 4000 K. Auch Alpine bröckelten <um 4000 IK. ab. . Im Schranken war fast darrchwegs eine feiste Tendenz^ zu konstatieren Von >den Jnduftriewerken Waiven Elektrizitätswerke im Borderdrnnde des Interesses. -Es gewonnen Elm 30.000 K., Stern und Haffevl 35.000 K. Bon den Petroleum- Werken büßten Apollo 20.000 K., Fanto 10.000, Karpathen 67.000 K. ein, hingegen stiegen GaliHia um 1,000.000 K. rmd Naphtha um 40000 K. Von den Montanwerten stiegen Brüxer um 400.000 K., Gran-Szaszvarer um 60.000 K., Oberungarische um 240.000 K. und Ang. Kohlenbevg um 800.000 K., hingegen waren Steirische Magnesit :vm 60.000 'K. schwächer. Bon de« Zucker-Aktten stiegen kroatische um 200.000 und ungarische um 600.000 K. In diesen Papieren zeigte sich starke Nachfrage. Bezugs rechte: Bankverein 12:000 bis 18.000 K., Biedermann 3700 >K., Depositenbank 6500 K., Steirische Eskompt>ebank 4800 K., Lombard- und EskomPteLanck 6000 K., Silesia 8500 K., Dvnes u. Friedmann 17^00 K., H-öid S50Ö K.,, Leykam-JosefstÄ 125.000 K. Auf dem Anlagem a rkt war das Geschäft rage. Türken- Lose gewannen 70.000 K., April Süd profitierten 30*000 K. Von den Exo ten notierten: Jriag 360:000 bis 380.000, Mrazniea 290.000 bis -305.000, Schubert u. Co. 19.000 bis 21.500, EvdA 96.000 bis 99.000, Tepege 180:000 bis 199.000. Ex-Coupon wurden gehandelt: ßfiöeftem 1000 'K., Meinl 1000 K., 'Halbjahr. 500 K., Schoellev Stahl 3000 K., Waldheim 65 <K., Dampfschiff 16.800 K., Genußscheine M40.93!K., Salzburg. Eisen'b. 20 K., Stern u. Hafferl 1500 'St., Int. Unfall 3000 K., (Exot) Dutag öfter. 1000 .K., StollWerE Borzugsakit. 28 tfchech. K. M.240 K.), Holzverkchlung 3000 MS. (948 K.), Goetz 100 Lei <33.900 K.), Korn 600 K., Osers u. Bcmer 200 K., Ditmar 16.000 K., Simmevinger Masch. 200V!K. Die Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener MorMWeirtuna".) Platin, Brillanten, Gold, Silber. MenthaWen wird Zurückhaltung beobachtet und das Geschäft im allgenlÄMn nimmt einen Weppenden Verlaus. Der Verkauf von Feinaoild stellt sich gegen die Vorwoche um 500.000 K. niedriger, schwächer ist noch der Einkauf von Silber um 80.000 K. und der Vevkmlf um 60.000 K. Die heutigen Preise stellen sich wie folgt: Fsinigold Einkauf 43,700.000 K>, Verkauf 47,000.000 K.; der Einkauf von Silber 1,300.000 K. Verkauf 1,400.000 K. pro Kilogramm. Goldlegierung^ 14 Karat pw Gramm 24.2Ä K., 18 Karat 31.140 K., Sieber 800-4000- Deil-e fein pw Gramm 1040 K., 300-1000 Teile fein 1170 K. Minzen. Der Bck>arf isi einigermaßen eilntzeengt, nur Vorräte werden nicht aufgestapelt. Durch die ernigerlnaßen höhere Bewertung der Krone erfuhren Sild er münzen eine Albschwächüng von 300 bis 1700 K. Cs notieren: . 1 SiWerkvone 6200 K. (— 300 K.), 2 Krone-:: 10.400 K. — 600 K.), 5 Kronen 27.900 K. (— 1700 K.), 1 SiNevgulden ■14.300 K. (— 800 K.), 2 Gulden 38.600 K. (— 1-600 K.) gegen Vorwoche. Goldmünzen erfuhren keine Berändemlng und notieren: 10 Kronen in. Gold 131.000 K., 20 'G-vMronen 262.200, 100 GoMronen 1,311.000 K.. 1 Dukaten 148.600 K. Bruchplatin stellt sich auf' 266.000 K. Pro Gramm. Brillanten waren billiger erhältlich, große stellen sich auf 5 Millionen, kleine aus 2 Millionen Kronen. Schöne Rauten kosten 1 Million J>ro Karat. Für silberne Email-Ziga- - rettendosen mit EmaAviDern oder EmailstreifM war Interesse vorhanden. In Deutschland'erfolgt der Ankauf von- Gold für das Reich vom 9. d. ab bis auf weiteres zu 560.000 Mark für ein -ZwaNFigmarUtück, 276.000 Mark für ein ZehninaMück. Der Ankauf' von Reichsfilbevmünzen erfolgt zum 1>1.000fachen Betrage des Nennwertes. Zichorien. Wie aus Magdeburg gemeldet wird, war der MaM still, aber sehrfest.' Angebote fchlten fast gütlich; es sollen 600.000 Mark und dari'cher für 100 Kilogramm geboten sein. Gedörrte Zuckerrüben sind nicht gehandelt: vielleicht würde daffir mit 400.000 Mark -für 100 Kilogramm anznkommen sein. Das Wetter ist bisher ungünstig, naß und kalt gewesen, so daß die Pflanzen in der Entwicklung zurück sind. Wenn, jetzt, wie eS den Anischein hat. richtiges, warmes Son:mer->' Wetter eüttritt, bann aber noch viel nachgehM werden.