Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1583 (10.7.1923)
- Date
- 1923-07-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1683 W'mt, DSeMag / .- 11 ■■■■■■ .. - ■■ ■ --- -.. - ■ 1 —— - ■’ - Ob die Behauptung des Oberstadthauptmannes bezüglich aller Judenmörder auf Wahrheit beruht, läßt sich nicht genau seststckleir, daß sie aber Anklang gefunden hat, zeigt die' folgende Geschichte. In mehreren Budapester Blättern erschien vor einigen Tagen eine Zuschrift des jüdischen Textilfabrikanten Albert Klein junior, inder er erzählt, daß er von sechs Unbekannten aus der Straße überfallen und. mißhandelt worden sei. In feiner Zuschrift heißt es schließlich: „Ich erlaube mir, zu bemerken, daß ich Jude bin und in meiner Textilfabrik 80 bis 36 christlichen Familien Arbeit gebe, und ihnen eine anständige Existenz sichere. Sind meine Angreifer vielleicht Arbeitslose und gewillt zu arbeiten, so bin ich, trotz des Borgefallenen, bereit, sie in meiner Fabrik anzustellen, damit sie in ihrer Langweile nicht zu solch niedrigen Ueberföllen herabsinken." Diese Duldergeste des Herrn Klein in aller: Ehren, aber er wird dafür wenig Dank ernte::, höchstens den, daß von nun an alle Strolche aus dem Lager der Erwachenden Ungarn, wenn sie bei einem Ueberfall auf Juden erwischt werden, die Ausrede benützen werden, daß sie nichts anderes wollten, als auf diese, in Budapest nicht mehr ungewöhnliche Weise- - bei einem jüdischen Fabrikanten Arbeit zu finden. Dann ist auch ihre Straffreiheit gesichert, wie Herr Oberstadthanptmann Marinovich es mit Siegel und Unterschrift bestätigt hat. Der Beamtenabbau. Budapest, 9. IM. (Tel. d. „Wr. Movgeuzertmrg".) Der ungarische Fmanzminister hat in der Nationalversammlung einen Gesetzentwurf über den Beamte nabbau unterbreitet. Im Sinne der Vorlage muß dieser Abbau bis Ende Dezember 1923 durchgefühvt sein und die davon betroffenen Beamten müssen Vis spätestens 30. September verständigt werden. Der Abbau betrifft alle Kategorien der Beamtenschaft, die Lehrerschaft nicht ausgenommen, und verschont nur die Mitglieder der Armee, Polizei, der Finanz-, Zvll- und Fluß wache und verfügt teils Pensionierung teils Abfertigung, welch letztere von der Anzahl der Dienstjahre abhängt. Gleiä^eitig verfügt die Vorlage auch die Auflösung entbehrlicher Staatsämter und Institut: or:en. Im Rahmen der Vorlage wird auch die Vereinfachung der Administration in der Weise in die Wege geleitet, daß dir bisherigen 20 Rumpfkomitate zu neun Komitaten zrrscumnengezogen werden. Die Durchführung dieser Reformen wird etwa drei bis vier Milliarden beanspruchen. , r,,..’ _ Polen. Polen und dlr Tschecho-Slowalel. Warschau, 9. Juli. (Tel. d. ,IK. Morgentzeituug".) In einer letzthin stattgehabten Sitzung der Senatskomnüssion fite äußere Mrgelegercheiten referierte Senator Prof. Buzek Wer die Angeksgenhe-kt der Behandlimg der polnischen Minoritäten in der Tschecho-Slowakei und stellte diesbezüglich eine Reche von Resolutionen. Außenminister Seyda besprach hierauf das Verhältnis der beiden Staaten. Seine Ausführungwurde als vertraulich erklärt. Im Laufe der Diskussion ergriff unter anderen auch der Vertreter des Jüdischen Klubs Senator Dr. Ringel das Wort und verwies auf die Schädlichkeit der bisherigen Taktik gegenüber den nationalen Minoritäten in Polen im Hinblick auf die äußere Wien« Morgeüzettimg. " ' Politik, vor allem auf die unklareSLellung der Regierung in Sachen des Numerus clausus. Die bisherige PoMk''habeikeineAve^'zur HWung des Prestiges des polnischen Sbaates beigetragen. - Die polnische Regierung und die Inden. Bei den im Sonntagblatt (Nr. 1631) veröffentlichten Amßerunaen des Miniswrprasidenten und des Außenministers ist durch ein technische Versehen die einleitende Bemerkung entfallen, daß diese Aeußevungen im Verlaufe von Gesprächen der genannten Mrnister nrit dem Direktor des I. C. B. Herrn Landau gemacht wurden. ,;!_ . Litauen. Das Wische MiuisteMm. Kowtto, 8. IM. (I. C. B.) Am Montag den 2. IM wurde der Stempel des Ministeriums für Mische Angelegenheiten vom bisherigen Minister Friedmaun dem Dr. S. Rosen b a u m offiziell übergeben. Es wurde auch ein Akt betreffend ttebergabe und Uebernahme des Amtes unterzeichnet. Minister Dr. Rosenbaum äußerte sich in einem Interview über seine Politik folgendermaßen: Er erklärte als seine Hauptaufgabe die Verbesserung der Beziehungen zwischen den Juden und Litauen und bezeichnete die Bestimmung eines Ministers für jüdische Angelegenheiten als einen Wendepunkt in der Politik der litauischen Regierung. Er werde sich in seiner Politik den Richtlinien des Nationalrates und der jüdischen Sejmfraktion unterwerfen und wünscht ein harmonisches Zufarmnenarbeiten dieser beiden leitenden Organe. Als höchste nationale Instanz für Litauen betrachtet er aber den jüdischen Gemeindever'band, in der Zwischenzeit den Nationalrat und dessen Exekutivkomitee. Dr. Rosenbaum bezeichnet als seine Hauptaufgabe die Legalisierung des Mischen Nationalrates als höchstes Organ der jüdischen Autonomie und die Verwirklichung der bürgerlichen Gleichberechtigung auf wirtschaftlichem Gebiete. ■ “ . MMcha«. Sine Kampfrede MMemndr. Paris, 9. Juli. (Wolfs.) Der Präsident der Republik, Mill er and, hielt gestern in Moullins -eine Rede, in der er sich an.den Bürgermeister mit folgenden Worten wandte: Frankreich ist friedlicher gesinnt denn je, weil es die Schrecken eines langen Krieges durchlebt hat. Frankreich kann aber trotz seines Friedenswillens nichts anderes tun, als ans dev Achtung der Verträge zu bestehen. Es verlangt nicht mehr, als ihm gebührt, aber es verlangt alles, woraus es Anspruchs hat, und ist entschlossen, es auch zu erlangen. Vertrauen Sie also auf die Zukunft. Wir wollen einen Frieden, derbes Sieges würdig ist, und wir werden ihn erreichen. SeiselN. Berlin, 9. Juli. Die „B. Z. am Mittag" meldet aus Buer, daß die belgischen Besatzungsbehörden gestern zum ersten Male die Durchführung ihrer Verordnung, daß deutsche Geiseln die französischen Militärzüge zu begleiten hätten, 60 Deutsche aus den besten Kreisen mit einem' französischen Zug iniitgesührt haben. Für jeden Tag seien 60 Deutsche bestimmt, die dev Reihe nach die Mgie begleiten müssen. 10. Ink 1823 __Seite 3 Das Urteil im Prozeß Fachs-Machm». . München, 9. Juli. (Süddeutsches Korresponderrzbuvearch Heute früh wurde das UrteÄ in* Prozeß Fuchs °-M ach aus verkündet. Danach wird Fuch^ wegen des Verbrechens des hochverräterffchen Unternehmens zu zwölf Jahren Zuchthaus unter Einvechrmng der viermonatigon Untersuchungshaft und. zwei Mllionen Mar^ Geldstrafe (im Nichieinörrngungssalle zu weiteren 20 Tagen Zuchthaus) und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von zehn Jahren verurteilt. Der Angeklagte Munk wird wegen Beihilfe zu dem Verbrechen des hochverräterischen Unternehmens zu einem , Jahr und drei Monaten Zuchthaus mit Einrechnung einer sechswöchigen Untersuchungshaft und zu dreißig Millionen Mark Geldstrafe (im Nichtembringungsfalle zu weiteren 60 Tagen Zuchthaus) und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren sowie zur Ausweisung aus dem Reichsgebiet verurteilt. Die Angeklagten Berger sowie Rudolf und Richard Guttermann wrtrden freigesprochen. ■ Die Verlesung der Urte-Mbegründ-UW nahm den gcmM Vormittag in Anspruchs Aus dieser Begründung.ist besoiwers hervorzuheben, daß das Gericht den von >der Berteidig.lug gemachten Einwand der Unzulänglichkeit des vol-ksgerich-ilichcn Verfahrens zurückwies. Von -weitreichender Bedeutung sind ferner die Feststellungen über Äe Persönlichkeit des französischen Kohlenkomnnssärs Major Richert. In -der Urteilsbegründung wird erklärt, daß dih Äußerungen der Presse über ihn in allen wesentlichen Punkten richtig seien. Richert sei der Leiter des französischen Propaganda- und Spionagedienstes, und die Gelder, i>ü ihm zur Verfügung gestellt worden seien, seien zur Auslösung eines Putsch es in Bayern und zur Zertrümmerung des Deutschen Reiches beistimmt gewesen. Richert sei §me hochpolitische Persönlichkeit, ein Vertrauensmann Poimareß und auch ein Vertrauensmann des Vorsitzenden des französischen Kammerausschusses für auswärtige Angelegenheiten sowie 'des französischen Generatstaöes und des Generals Degoutte. Richert habe die ganze Sache im Auftrag -der fränkischen Regierung--unternommen und wäre seine Ergreifung gÄungen, so Mte er als Hau-ptangMagrer vor Gericht zu erscheinen gehabt »wd mit ihm die -französische Regierung. Studienreise amerikanW-Kdischer Publizisten. Aus Berlin Wird wß berichtet: Der ChefteAakteur des New Aorker ^Vorwärts" Ab. K ah an und der Herausgeber des ,Ing" Morris Weinberg weilten während der letzten Tage in Berlin. Auf die Frage des I. C. B.- Vertreters, ob das europäische Judentum auch künftighin auf materielle und politische Hilfe seitens der Juden Ame-! rckas rechnen Wune, antworte Ab. Kahcm: ,Mas die Politische Hilft betrifft, so war diese meiner Meinung nach vom ersten Alyg-errbÄck an ein Traum. Ich, glaube auch nicht, baß W m Zukunft fruchtbarer sein' wird. Leider sind auch die Aussichten auf ma te r t e l I c Hilfe ziemlich traurig. Die eingeborenen amerikanischen Juden habw -während der ganzen Zeit eine unerklärliche Gleichgültigkeit gegenüber dem «uroMschen Judentum gezeigt. Nur die Arbeiter, die Mischen Massen und aus Deutschland stamnrende Ju'den Amerikas, die sogenannten Deutschen Jahudrm", halben eine bewundernswerte brüderliche QpftävistiOeit gezeigt. Jetzt sind sie aber müde." Ueber seine bisherigst Eindrücke in Europa erklärte lommerokkasion! Regenmäntel » K 125.000 [|hrnnn “ Leinenwaren, Waschwaren Stoffe, Wäsche, sehr billig [Schiffmann II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-79 En gros En detail RH Für die Mische NatiünalbMio«. Kon Norbert Weldler (Zürich). Es ist in Westeuropa um die Kenntnis Mischer Ge- . schichte und Literatur schlecht bestellt. Das ist keine Ein- ' bildung, sondern läßt sich mit Zahlen belegen. Lchrt nicht schon die Beobachtung, daß diejenigen, die sich nicht bevuss-! mäßig mit Mischen Büchern abgeben müssen, meist keine! Slhnung haben, was im jüdischen Buchhandel vor sich geht, 'so belegt es die Statistik, so'weit eine solche vorhanden ist. Die jüdische Unbildung in den westlichen Ländern unseres Erdteiles ist kaum zu beschreiben. W ist einfach nicht wahr, daß das Volk des Buches heute ein Volk der Bücher ist. Der Durchs-chlMsjude interessiert sich nicht für jüdische Schriften, gleichgültig, ob sie Religion, Wissenschaft, Politik oder Belletristik bedeuten. Es ist traurig, wenn nwn durch Vergleich mit anderen Völkern, mit denen wir zusaurmenleben, feststellen muß, daß es' -bei ihnen vevMtnismäßig viel nieihr Amateme des Lesens gibt, von bchöMichen und gemeimrützigen Stellen VolksbiMotheken unterhalten werden, ^daß sie auch Lenterkenswerte private Sammler aufweisen, während -bei uns Juden derartige Wesen ganz, ganz vereinzelt find. Das läßt sich alles historisch und soziologisch klären. Aber kann es ein Trost sein? Ich habe mir vorungefähr zehn Jahren die Mühe genommen, öuif Grund der Angaben des „Handbuches der jüdischen Gemeindeverwaltung und Wohlfahrtspftege 1911", herausgeg>eben vom Deuffch-Jsraelitischen Genreiudebund, im Hamburger Israelitischen Familieu- ' blatt" statistisch nachzuweisen, wie sehr nran sich über das jüdische Bildungs-Wesen in Deutschland täuscht, wenn man die Mbliotheken Berlins rmd Fran-kftnts a. M. zum Airsgangspumkt der Bmrteikmg nsinmt; nicht anders ist es in Oesterreich und ebenso in der Schweiz. Ich bin um Belege nicht verlegen. Hierzulande gab es nach dem im ,' . hre 1916 erschienenen Verzeichnis der öffentlichen jchweizeriWtt Mblioch^rfft mit- BewMgMg des Fmanzdepartements von I. Rösli.beapbeitet, im Jahre 1916 im ganzen' fünf Mische BiblioHeken mit, sage und schreibe, 1278 Bänden. Das voriges Jahr zum letzten Male erschienene „Jüdische Jahrbuch für die Schweiz" nennt einige nrchr. Llber lächerlich, sich weiter nnt dem Gegenstände zu beschäftigen, wenn die Stichproben schon zeigen, daß es sich allerorts um Zwergiustitute handelt, geschaffen von einigen Idealisten, die bei der Mischen Bevölkerung keinerlei Verständnis und Förderung ftnderr, um Büchereien, die nach keiner Richtring imstande sind, eine Lehrnrisfion zu erfüllen oder Menschen zu beftiodigeu, die sich ernsthaft getrieben fühlen, jüdisches Wissen zu erwerben oder mir Mische Unterha-ltungslektüre zu genießen. Das sind Tatsachen. Me Schuldfrage sei iveder aufgeworfen. noch ^behandelt, wenn ivir auch nicht verhehlen wollen, daß es schwer fällt, darüber zu schweigen. Olberflächliche Betrachter könnten zu dem Schluffe gelangen, daß die so geschilderten Umstände eine Sorge für den Ausbau einer Jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem geradezu freventlich erscheinen lassen. Zuerst das Hemd und dann der Rock! Das ist Ansichtssache. Nur nreiueu wir, denen die Ersahru-ngen und geschichtlichen Sw-dien gezeigt halben, daß an unserer J^denheit in Westeuropa nichts so leicht zu bessern sei, um sie zu einem vertieften, verinnerlichten jüdischen Leben zu führen, daß PäW'stma für die jetzt leibende Generation in der ersten Lime sieht. Man muß nicht Zionist sein, uw bei ehrlicher, unbestechlicher Ueberlegung einzugestehen, -daß eine Renaissance des Diaisporajudenürms nur möglich, wenn vorgängi-g aus Palästina ein blühendes jüdisches' Land gemacht worden ist. ' Diese Ueberzeug-ung erlaubt uns, unsere Kräfte aus eine Anstalt, wie sie die werdende. Jüdische NationälbiMothek darstellt, zu .konzentrieren. Mau kann ihre Bedeutung gar nicht' gemlg überschätzen. Vom „praktischen" Gesichtspunkt aus. Ern Beispiel beweist es: Amerika, dieses nüch- ' terne, geschäftsmäßige Amerika, 'hat das größte ausgebveitetste Bibliotheksmtz Mter allen Andern. Es schuf es rnit dollem Bewußtsein, laicht aus' Snobismus, sondern weil es weiß, daß es ohne KeMtniffe auch kein wirtschaftliches Vorwärtskommen glbt. . . Dazu in Einschaltung eine Pikanterie. In Europa gab es ' und gibt es auch Anhänger der sogeMnnwn Brandeisschen Richtung iw Zronisnrus. Sie sind stolz aus ihre hohe Einsicht, daß dic ökonomischen Aufgaben in Palästina den kulturellen voMgchen haben. Und was geschieht? Me Brandeis-Gruppe in Amerika wirft für die Jüdische Nati-onalMliothtk einen namhafterr Betrag aus, wie es in den letzten Wachen in jMschen Zeitungen zu lesen war. Wieso? Wai-um? Eine Schwenkung? Nein, dieser Akt ist nur unverständlich Leuten, die am Schlagwort haften blerben. Brandes, der Schöpfer des geflügelten, in der ganzen Welt gekannten Wortes von der „wissenschaftlichen BetriebsführuUS" (scientific management), ist kein beschränkter Kopf und sich wohl beivußt, was eine den wachsenden Ä-nsorderungeU entsprechende Jüdische Bibliothek in Palästina auch fift die wirtschaftliche Entwicklung -des Landes bedeutet. ’ Die Jüdische Nati-onMMothek ist, wie bekannt, noch sehr lückenhaft. Ob wir ihr der Zahl nach viel Frenude bei. uns werden gewinnen können, möchte ich bezweifeln. Aber um so mehr sollen diejenigen, welche von bem Willen durchdrungen sind, aus ihr ein Kleinod für Palästina und das jüdische Volk zu machen, in ihrer Energie nicht Nachlassen, für sie jeden Tag zu tun, was sie vermögen. Und indem sie für den Gedanken emer monu-m-entalen Jüdischen NatlonaMbliochek in Jerusalem iver'ben, wird bei unseren jüdischen GeMinden und wchchabend-err Juden in der Diaspora allmählich der Gedanke ins Bewußtsein aufsteigen, man könnte eigentlich auch etivas für die außer halb Palästinas ansässige Judenheit auf diesem Gebiete tum So wird die Arbeit für Palästina — auch auf den, scheinbar kleinen Gebiete des Bibliochekswestns — M sches Leben um uns in Europa erwecken und beftuchteuv I