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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-07 · Heft 1580 (7.7.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1580 (7.7.1923)
Date
1923-07-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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: Scktz 2_Wien, Samstag " gftt Putsch in Svmlku? | Me Armee -egen die Regierung. Madrid, 6. JE. GavaS.) Der Senat war gestern der Schauplatz lärmender Auftritte, die ihre Ursache in einem beleidigenden Briefe haben, den der Präsident -des Obersten Kriegsrates, General Aguilera, an den früheren Minister Sanchez T-oea ger>ichtet hatte. Zur Bemnttvovtu-rrg gezogen, hatte Aguilera einer' Offizi-erSaborduung -gegenüber erklärt, falls die polnischen Machthaber ihn zwingen wollten, seinen Posten zu verlassen, würde -er sich an die Spitze der Armee stellen, um sie wegzufegen. In der Senatssitzung forderten der Ministerpräsident sowie der Präsident des Hauses Aguilera vergeblich auf, die Beleidigungen KurückzuziehLn. Aguilera erklärte, daß die Negierung außerstande sei, in abznsetzen. Ministerpräsident AilhuceniaS evwiederte, falls irgen d eine Macht »das Parlament vergewaltigen wollte, könnte das nur über seine Leiche goschchen. Im Läuse der Sitzung kam cs zu Person-I.i ch tu Z u s tun me nstöße n z-wischen Agnilera und -einzelnen Senatoren, darunter dein früheren Ministerpräsidenten Romanones, doch söhnten sich die Gegner später wieder aus. Zwei Deputierte, die der Sitzung beiwohnten, wurden miteinander handgemein, wobei einer von ihnen seinen Revolver zog. und vom Saaldien-rr entwaffnet werden mußte. Der Minister rat har sich mit der Angelegenheit beschäftigt, ohne jedoch einen Beschluß zu.fassen. In militärischen Kreisen herrscht große Erregung, die der Generalkapitän von Madrid zu beschwichtigen sucht. Barcelona, 5. Juli. (Havas.) Die Verbindungen mit Madrid sind unterbrochen. Man führt dies auf die durch die Angelegenheit Aguilera entsta-ndenen Zwischenfälle Zurück. knglmrd und Palästina. London, 8. Null. (Tel. d. „Wr. Morgerizeitung".) Ihr Korrespondent erfährt, daß im Rahmen des britischen Kabinetts eine Kommission zum SÄr-diuni der jetzigen Situation in Palästina 'bestellt wurde. Diese Kommission wird nach eingehender Beratung mit Sir Herbert Samn e I der Gesamtregierung ihre Vorschläge in 'bezug auf Palästina unterbreiten. Es verlautet, daß -eine der ersten Maßnahmen dieses Komitces die Durchführung der Sparmaßnahmen in Palästi na sein wird. Ein weiteres wichtiges Studrnmobjekt bildet die Frage des A d v i s or n Council. Es wird von gut unterrichteter Stelle erklärt, daß von einer Diskussion auf anderer Basis, als Balfour-Deklaration keine Rede sein kann. Auslands Schnwen an Amerika fundiert. Wafhirrgto», 8. Juli. Der briitifche Botschafter hat gestern Bons der Bereinigten Königreiche im'Betrage von 4 600 Millionen Dollar dem amerikanischen Schatzamte zugestellt. Dies P die letzte Formalität in'der Angelegenheit der F u ndieru » g der öLitijchen KoietzSschuLden. an die , Vereinigte« Staate«. ' Zer Mord au dem italienischen «mmmrprllstdenten. Ein Wiener verhaftet. Mailand, 6. Juli. Der „Secolo" meldet aus Neapel, daß unter den vier ersten im Zusammenhänge mit dem Attentat auf den Vizepräsidenten der Kammer Pietravalle verhafteten Personen, sich auch ein Wiener namens Friedrich Welez-ek befindet. Es scheint aber, daß gegen diese Personen keine begrünideten Verdachtsmomente vorliegen. Pietravalle soll vor dem Sterben dem Apotheker Nicola d'Abramo in Lucito, seinen evbittersten. politischen Gegner, als dm. vermutlichen Anstifter zum Morde bezeichnet haben. D'Abramo wurde verhaftet. Die Fmnmuer Frage. ' ^eigrad, 6. Juli. (Tel. der ,M. MovKMMlng".) Dem Ministerrat ist eine Note der italienischen.Regierung unterbreitet worden, worin Mussolini den le'bihaflen Wunsch ansdrückt, die Lösung der Frage von Fiume mit Rücksicht auf die schwierige Lage' dieser Stadt, sobald wie möglich zu Ende zu führen. In der Not« wird das Interesse Südftawiens «ach einer prompten Regelung der Beziehungen zu Fiume hervorgchoben. Infolge dieser Note sind den südslawischen Delegierten neue Instruktionen erteilt worden. Ser Prozeß gegen Fudet. Paris, 6. IM. (Del. der ,Wiener Mortzentzeibmvg".) Der Sraatsarwalt hat heute nachmittags seine AnÄl-agevede fortgesetzt. Er erklärte, daß die Arüerredamgen zwischen dem Abgeordneten Meunier und dem deutlfchen Gesandten in Bern, Ronrberg, durch die Vermittlung Bossards und Jutdsts zu- . standegekommen sei. Darauf begann der BevböMger Judets, Leoncon Le Duc, seine VerteMgMilgsvelde. Er tadelte es, daß der Staatsanwalt in seimr Anklagerede Argumente verwendet habe, die im Laufe des Prozesses gelheimgehalten.worden seien. Er erklärte, daß Judet nicht schm.! vom Anfang nach Pavis gekommen sei, weil er wohl gewußt halbe, daß er während der Untersuchungshaft gestorlben wäre, und es sei ihm daran gelegen gewesen, möglichst Kräfte zu sammeln, um seine Unschuld beweisen zu Kinnen. Minister, die nicht demissionieren wollen. Paris, 6. Juli. Der Disziplinarausschuß der radikalen Partei setzte gestern die Beratung Wer die Angelegenheit der zehn Deputierten, die eigenmächtig für die Regierung gestimmt hatten, sowie der drei radikalen M i t gl ieder der Regierung, die sich geweigert hatten, zu demissionieren, fort. Wie der „Petit Parisien" meldet,,' betonten die Mitglieder des Kabinetts, Poincare habe seinerzeit irvtz des ProdeftzK der. rschtsstchsnÄm WvMd BMetev Wiener Morgenzeitung. 7. Juli 1923 . N-r. 1580 Radikalen in sein Kabinett, ausgenommen. Nach der . letzten Sitzung des Vollzugsausschusses der radikalen Partei hätten die drei Regierungsmitglieder Poincare ihre Demission angeboten, doch habe, dieser geantwortet, daß er selbst demissionieren 'würde, wenn sie ihren Entschluß aüfrecht erhielten.. Dafüt hätten sie aber die Verantwortung nicht Äbernchmen^ können. Der Disziplinarausschuß, habe schließlich im letzten Satze des vorgestern beschlossenen. Votums, worin das Bedauern über das Vorgehen gegen die Disziplin auAgasprochen wird, die Morte „und spricht'ihnen den Tadel ans" gestrichen. Vom Völkerbmdrat. Die Saarsrage. Genf, 6. Juli. Der Völkerbundrat begann vonnütags -in dreistündiger Sitzung mit der Entgegennahme des Berichtes der Regiernngskommission für das. Saargebiet über ihre Verwaltungstätigkeit, die diese namens des V ö -l k e i b u it b « 3 ausübt. Der Rat hatte am vergangenen Dienstag ans Grund eines Antrages der britischen Regierung beschlossen, alle Mitglieder der Regierungskommission nach Genf kommen zu lassen. Die Diskussion drehte sich hcnlptsächlich um die beiden Verordnungen über die Aüsrechterhaliung dar Ordnung und öffentlichen Sicherheit sowie über das Streikpostenstehen, die anläßlich des hunderttägigen Bergarbeiterstr-eiks erlassen worden waren. Diese Forderungen, die von der öffentlichen Meinung verschiedener Länder kritis ert wurden, waren im englischeil Unterhaus Gegenstand einer Debatte gewesen. Lord Robert Ce eil stellte dem Präsidenten der ' Regierungskommission R a u l t verschiedene. Fragen, die dieser in eiugchender Weise beantwortete. Auch B r ant ing (Schweden)! verlangte Aufklärungen über mehrere Punkte. Die ganze MS-> knssion hatte durchaus freundschaftlichen Charakter. . . . Abends fand eine eineiühalbstündige streng vertrauliche Beratung statt, um in der Saarangelegeuhoit Beschluß zu fassen. Infolge von Meinungsverschiedenheiten zwischen Lord Robert Cec -il. und Hanois ux konnte man zu keiner Einigung kommen. Der Rat wird sich deshalb morgen vormittags nochmals mit' dieser Frage befassen. , Am Mer Wett. . Paris, 6. IM. Der Chef des Generalstabes der Marine, Admiral de Bo n, ist gestorben. Wellington (Neu-Secland), 6. Juli. Durch die Entgleisung eines Schnellzuges sind zwölf Personen getötet und vierzig verletzt worden. R.o m. 6. Juli. Miuisterpxästdeut Mussolini wohnte, gestern deni ersten Flng des kleinste n Flugzeuges der Welt auf dem Flugplätze Cento Cello bei. Das Flugzeug wird mit einenr dreipferdigen Biotor betrieben. - London, 6. Juli. In Manchester hgben 7000Dock- 'arbeitcr die Arbeit medergelegt. Im ganzen Öcftitbcii sich 40.000 Dockarbeiter im Ausstünd. Da auch die Getreideverlader stvoiken, ist die Brotversorguug Londons schwierig geworden. , Washington, 6. Juli. ' Präsident Hardiitg erklärte, die amerikanischen Stahlindustriellcn seien entschlossen, den Zwölfstunden tag in der Industrie aufzug-eben, sobald die notwendigen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen würden. , Mordverschwöruug in Wien. Ae polizeMchen krhebnnge« vor dem Abschluß. Von Seiten der Polizei wird mitgeteilt: Die Erhebilngen des Wiener Sicherheitsbuveaus sind unter der Leitung des Hofrates Wahl und des Polrzeikommissärs Maure r nunmehr so weit vorgeschritten, daß vorgestern abends die Wiener Staatsanwaltschaft von dem bisherigen Ergebnis in Kenntnis gesetzt und auch bezüglich eines Teiles der angehaltenen jugendlichen Perfon'en, die bezüglich des Mordes des Novosat im Verdachte stehen, von der Verübung des Verbrechens, beziehungsweise von der Mordab/ficht des^ Novosat genaue Kenntnis gehabt zu haben, um die Verhängung der ordentlichen Uute rsuchrrng-slhaft angesucht/ wurde. Gleichzeiüg wurde auch die St. Pölteuer Staatsanwaltschaft, in deren Wirkungskreis der Tatort fällt, von dem Stande der Untersuchung in Kenntnis gesetzt. DiMHHiÄWigchr dürften in ßürzösten Zeit 'ihrem (Ärde erygeMtzehen. ..... Dieses Eommunique ist ziemlich vorftchtig abgesaßt, ungefähr in dem Stil: Nur ka Aufregung not; Wenn anau die Mitteilung/ die aus Gründen höchster Staatsrais-on — nämlich dem Mehl nicht wehe tun — sich so dunkel ausdvückt, genauer PrW, so ergibt sich der Tatbestand -es Mordkoruplotts. Es wird um die Verhängung der UnterfuchMAShaft gegen Novosat mü> seine Mitverfchworenen (,^brKÜMch «ms Teiles . . die bezüglich des Mordes . . beziehungsweise von der Mordabsicht. . .") angefucht. Die Untersuchung der Polizeli selbst ist, wie der Schlußsatz besagt, noch nicht abgeschlvffen, steht aber vor chrem Abschluß und der Uebev-. gäbe der Akten an die Staatsanwaltschaft, W llWnwtliH dem Minister Frank untersteht. .Sämtliche Mtglieder der Gruppe Novosat haben gestanden, an dem Gericht Wer 5k«ger, Todesurteil zugestimmt zu haben. Die Erhebungen zur AusMrwng der TäWeit der Bande „Schlageten dauern noch fort. Die Verbindung zwischen dieser und den Novosat-Buben stellte der 5kapitänleutnant Krüger, ein 30jähviger Mann, her. Der Mzevektor des Pliaristenkollegiums P. Mchelm Gärtner schreibt der,,-Reichspost"Mi Frau Dr. Maschlke -wohnten^ m Untermiete verschiedene Herden, wie verlautete, ehemalige deutsche Osfizi'ere. Es ist mir zu Ohren gekommen, daß das Treiben dieser Herren ein mysteriöses gewesen sei, daß sich dieselben durch ihr Auftreten unbeliebt geumcht hätten und daß schon zur. Zeit des Erz b e r g e r- M o r d>e s ein Anstand gewesen fei, weil ein gewisser Tillefsen, ein Brüder oder Verwandter des Mörders (nicht der Mörder selbst), damals bei Frau Doktor Maschke wohnte. Ich habe ferner gehört, daß der Rektor^ und Hausverwalter mit einem gewissen Herrn Krüaer, der auch dieHakenkreuzlerversammlungen ans dem Piaristeuplatz inszeniert haben soll, einen Auftritt gehabt habe, denn eim Kündigung folgte, auch aus.dem GruM, weil der Rektor als Folge der Versammlungen eine Unannehmlichkeit befürchtete. Gestern vormittags wurde der Vater des ermordeten Karger, Jnigenieur Paul Karger, Kassier des vvMfch-avischen Kampfausschusses, polizeilich einvernonvmen. Er hat vor^ längerer Zeit. dem. Novosat Perser- .teppiche, eirren Gobelin und kleinere Schmuckstücke zur Veräußerung übergeben. , Ein gewisser Hawelka, der gleichfalls verhaftet,. dann aber fveigelassen worden war, hat mitgeteilt, daß der Vater Kargers in' der letzten Zeit wiederholt ‘ derartige Emvichtungsgegenstände veräußern mußte. Er habe eine Zeitlang den Verkauf, besorgt; dann hat ihn Novo s a t übernommen. * Die Polizei forscht ununterbrochen nach dem Häuptden man aber unter dem von Novosat genannten Namen noch nicht ausforschen konnte. . In den heutigen Movgenblättern ist von einer neuen, der Sauer-Terrorgruppe die Rede. Nach Mitteilungen des Vorstandes der Sicherheitspolizei handelt eS sich hier um keine Gruppe, sondern lediglich um die Person des Sauer, der mit Novosat in Vestbindi^rg stand. Die Nationalsozialisten haben gestern eine Erklärung veröfsenMcht, in welcher^ behauptet wird, daß Novosat am 8. Juni ans der Ordnertruppe mtsgeschlossen worden fti. Diese Behauptungsteht im Widerspruch zu der Aussage R-iehls, daß der Ausschluß am - 30. Juni erfolgt sei. Wenn schon der Chef der Partei das nicht genau sagen kann... Es wird^ weiters gesagt, daß der ermordete Karger kein Spitzel ' ivar. . . Die Verhafteten. " Gestern nachmittags ist Staatsanwalt Hosrät Dr. Domreich vom Kreisgeüicht-e in St. Pölten mit dem UntersuchunigKrichter ObeÄandeSgerichtsrat Dr. Zedntk in Wien eingetroften. Nachdem beide den gegenwärtigen Stand der Mordangelegenheit überprüst hatten, wu-rde über folgurde - Personen die ordentliche Untersuchmrgshast Verhängt' Wogen Mordes gegen de» gewessmn Mittelschüler' Rudolf Novosat, wegtzn Verdachtes der Mitschuld am Moede gegen den angMichen Kau-fniann Heinrich Freund, den Peivetibeamten Julius Brunner, den angMchen „Studenten" Alfred Krüger, gegen den KanKeibeamten Johann Wenzina, den Studenten Anton Leitne-r, den Studenten Anton Sauer, den Studenten Kapl Jngendseirn und -den.Studenten Erich Franke; wögen. Verdachtes des Vergehens der Geheimbünd-eler gegen den Hilfsarbeiter Eduard Rößler, den Kaufmann Alfred Köchert-Cziroka, den Studenten Roibevt Köhler, den Juwelievgchilfen Karl Sadvvsky, den Studenten Herbert Will ert und don Laboranten Hertnaitn: Wieck. Alle genannten Personen gehörten als Mitglieder' der Truppe ,/Sch'lageter" au.. Zwei Personen, diie m dieser Sache gleichfalls pr AusweisleistNng angchaltm wurden, konnten keiner sör-afbaven HäMnng beschuldigt werden, und zwar der Privatbeamte Walter Bern-hardt und der Kaufmann Lothar W°iuzer, beide aus Deutschland, die hier unter falschem Namen gewohnt hatten, und uunmiehr deslhalb dem Strasbezirlsgeri'chte Wien 1 überstellt wurden,' wo sie Strafen von je drei Tagen Arrest erhielten. Sie werden nach Verbüßung dieser Strafe als lästige Anslän-, der ab ge schasst werden. Einige Personen, denen außer der Mitgliedschaft an der „SchlagVt>er"-TvuPpe ein weiterer Tatbesta^) Nicht nachgewiesen werden konnte, werden der Staatsanwaltschaft wegen Vergehens der Geh e im°> bündelet bei Belasfung auf Mieim Frrßv angezeigt werden. Bezüglich der übrigen Verhafteten sind die Erhebungen noch nicht abgeschlösfen. Im Verlaufe des gestrigen Tages imirden noch zwei weitere Mit gilt« der der sogenannten ,-Schlageter"-TruPpe zur Perlustvierung angehalten. Ein Mit- Kied der Truppe des Novosat, der Student Kurt Schlecht^ der aus Wien mit der Msicht, sich nach Italien zu begelben, vevschwunden war, wurde heute in Grazperhastet. Me verlautet, dürfte die weitere gerichtliche Untersuchung vor- . auSsichtlich dem Land'esgörichte Wien Abertragen werden. Gegen sämtliche Personen, die Ausländer sind, wird mit der Abschaffung voMgangen werden. Die Hakeükreuzler protestieren. Eine Abordnung der Wiener N-ationalfozial ist i s ch e n P a rt -e i l e i't-u n g sprach geistern vormittags^ beim Polizeipräsidenten Schober vor und hatte angesichts der dirrch die Untersuchung in der Neulenglbacher Movdaffäre zutage geförderten Ta'tsachen die Kühnheit, gegen das Vorgehen der Behörden zu protestieren.^ Die Abordnung sprach sich in scharfen WorM dagegen'"

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