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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-06 · Heft 1579 (6.7.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1579 (6.7.1923)
Date
1923-07-06
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Mfc 8 asietfet mmmtmm *• m w® m. um Beitscher Magnesit und Unionbank. Der U n i o n b a n k <st eS geLmgen, imrerhaVb des bestehenden Majoritütssyndikates der Veit'scher Magnesitwerke A.-G. einen größeren Posten Men zu erwerben, weLurch die Mehrheit dieses Untewchmens wieder in österreichische Hände gelangt ist. An dev bisherigen Gestion des Mehrheitssyndikates wird durch diese Transaktion nichts geändert. Die Speditionsfirma Sck'rckrr n. Eo. wegen Schnmzgels bestraft. Wie uns aus Sma-thn berichtet wird, ist die an der galiMcheu Grenze bei Sniatyn bchmRiche Exposittrr der Wiener SpedidionAfirma Schenker u. Co. von den rumänischen Gerichten zu einer Strafe von mehreren Millionen Lei wegen SchumggÄs verurtM worden. Die Sache zieht sich schon ungefähr ein Jahr hin. Es wurde der Firma SchenSer und Co. vorgeworfen, daß sie aus Rumänien trotz des damals beisteheniden Ausfuhrverbotes Eier herausgeschmuggelt habe, inbem sie diese nicht als Eier, sondern als Oeilkkuchen deklariert habe. Dadurch seien die Zollbehörde« getäuischt worden und es seien eine größere'Antzahl Waggons mit Eiern herausMschmnggÄt worden. In den ersten Instanzen ist die Firma, wie auch ihre dortigen Geschäftsführer verurteilt worden. In den obersten Instanzen sind die GeschastWhrer vom Schmwggäl freigesprochen, die Strafe der Firma aber ausrecht erhalten geblieben. Die Sache befindet sich jetzt beim Obersten Gerichtshof. Die Vergebung der Wöllersdorftr Werke an die arische Pochwadt-Alder-Gruppe. BeLcmnMch hat der HandÄsmÄvister Dr. SchDrßf die Wöllersdoüfer Wecke au die deutsche PochwM-Gruppe hauptsächlich aus dem Gmude vergaben, weil es sich um eme arische Firma handelte. Run stellt sich heraus, daß diese Firma nicht über die nötigen Mittel verfügt, um von der A. E. G. das MtienpaLet zu übernehmen ^und die Forderungen der Wöllersdovfer Wecke a-n die A. E. G. zu begleichen. Ohne Abfindung der Allgemeinen ElMritzitätsgeselhchaft ist aber eine Uebernahme der Wöllersdorifer Wecke unmÄKich. Die A. E. G. ecklärt raxn, mit der Uebergorbe einverstanden zu sein, wenn ihr wenigstens für die an sie zu leistenden Forderungen die Garantie einer Großbank geboten wird. Nun hat bis heute die PochwM-GruPpe eine solche Großbanktzarantie nicht ausbriugeu können. Die Pochwadj-Grnippe sucht nun aus die Regierung urd auf die A. E. G. insofern« einen Druck ausizwüben, als sie die Arbeiter der Wöllersdorfer Wecke aus ihre Seite zu ziehen versucht hat und ihnen ecklärte, sie könne selbst nichts dafür, wenn das Weck noch nicht in Berri-eb gesetzt wird. Tatsache ist folgendes: Die Kapitalskrast der Pochwadt-Gruppe ist eine den Anforderungen nicht entsprechende. Die österreichische Regierung hat wohl der PochlwM-GruipPe zugestamden, daß sie die Materialien der Wvllersdorser Wecke veckausen darif, um die Schulden zu begleichen. Zuerst aber muß die Pochwadt-Gvuppe tatsächlich im Besitz der Wecke sein, bis sie die RohmateriMen veckausen kann. Das erfordert ein wenig Zeit. Andererseits will die A. E. G. nicht aus bloße Versprechungen hin kreditieren. Eine Bank, welche für die Pochwadt-Gruppe garantieren würde, ist nicht aufzutreiben. So scheint also der gange Vertrag im Sande zu veckausen. Die Regierung kann nichts tun und verhält sich nur abwavteckd. Allerdings beschäftigt sich der Ministerrat mit dieser Frage, ohne irgend einen Ausweg zu finden. Vorläufig sind sich alle klar, daß die Regierung durch diesen Vertrag mit der arischen Pochtwadt- Gruppe einen furchübaren Bock geschossen hat. Die deutfchvsterreichischen Handelsverträge. BokannMch ist dir deutschösterre-ichische Negierung bestrebt, mit den europäischen Staaten möglichst rasch iu geregelte Handelsb^iehungen zu treten und zu diesem Zwecke ordentliche Handcksverträge abzujch,ließen. So sind bekanntlich in der letzten Zeit, wie von uns schon gemeldet, Handelsverträge mit Italien und Frankreich Persektuiert worden. Nun geht die Regierung daran, weitere Verträge cckguWießen. Der Abschluß mit England wird keine' längere Verhandlungen nÄig machen, sondern auf Grund der diesbezüglichen Vorschläge erfolgen können. Verhandlungen schweben gegenwärtig mit Belgien. Umsaffender diplomatischer und, hrandelSpolitifcher Arbeit bedürfen natürlich die in Verhandlung befindlichen Verträge mit der Tsck-cho- Slowakei und mit Jugoslawien. Die Regierung steht ferner in Hwndelsvertragsverhandlnngen mit Japan und mit China. Man hofft, schon Ende dieses Jahres über einen Komplex von Handelsverträgen zu verfügen, der gegenüber dem -bisherigen Instand eiwen wesentlichen Fortschritt bedeuten wird. Die Verteuerung der Baumwollstoffe durch de» Zolltarrfentwnrf. Von fachmännischer Seite erhalten wir hierW nachstehende Details: Die vorgeschlagenen Zollerhöhungen treffen gerade die billigsten Volksbedarfsartikl am allerempfindlichsten und verursachen bei den Waren von besserer Qualität derartige Preiserhöhungen, daß diese tfiir breite Schichten der Bevölkerung unerschwinglich werden. Wäschechiffons (Weben), ungebleicht, haben derzeit einen Zoll von zirka 900 K. pro Meter; nach dem Entwurf soll für diese Waren von handelsüblicher Qualität der Zoll auf zirka 1728 K. pro Meter erhöht werden. Zephir und Dirndlstoffe (buntgedruckte Baurnwollwaren) haben derzeit einen Zoll von zirka 2000 K. pro Meter; nach dem Entwurf würde er zicka 4428 K. betragen; bei feineren Geweben ist diese Differenz derartig groß, daß sie für den Mittelständler kaum mehr in Betracht kommen. Selbst gegenüber der Vorkriegszeit stellen diese Zölle eine gai^ bedeutende Erhöhung dar. Der Entwurf vom April v. I., der in den Berulfskörperschaften bereits beraten worden war, wird durch den jetzigen, dem Nationalrat vorgelegten in seinen Anwendungssätzen zwischen 60 bis 100 Prozent übevboten. Me schutzzöllnerrsch und konsumentenfeindlich dieser Zolltarif ist, geht auch daraus hervor, daß wir beispielsweise in Oesterreich eine einzige, technisch auch noch sehr unvollkommen« und in den Anfängen steckende Wachstuchssabrik haben. Für Wachsuch soll nun der Schutzzoll auf das zicka Zweieinhalbfache erhöht werden, so daß ein Meter Wachstuch. das jetzt mit zirka 1400 K. zu verzollen ist, in Hinkunft nach dem Entwürfe mit 2400 K. (3600 K.) pro Meter verzollt werden muß. Außerdem besteht für diesen Artikel noch ein Eirchchrverbot, so daß der inländische Konsum und Handel effektiv dem Preismonopol dieser einen Firnm ausgeliüsert ist. Die Waremrmfatzsteuer im Exporthandel. Den Bemühungen des Verbandes österreichischer Exporteure ist es gelungen, die Bestimmungen über Manipulation bei Bezahlung und Rückvergütung der Wavenumsatzsteuer im Exporthandel zu vereinfachen. Erwirbt der Exporteur die auszufüyrende Ware direkt beim Erzeuger, so ist dieser Erwerb gegen erdcsstättigen Nachweis über die erfolgte Ausftchr für ihn steuerfrei, respektive kann er von seinem Lieferanten, wenn ihm -dieser die Steuer a-ufgerechnet hat, die Steuerrückvergü^m-g verlangen. Der Erzeuger hat das Recht, die dom EKortenr rückvergüteten Beträge in die von ihm zu entrichtende Warenmwsatzsteuer oinHurechnem Es entfällt somit fitt den Exporteur die Verpflichtung, , die Warenumsatzsteuer erst-abzuführen und sie auf umständlichem Wege vom Staate rückvergütet zu erhalten. ViehmSrkte in St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzvjtmtg"> Rindermarkt. Der Auftrieb belief sich auf 61 Stück inländisches, 60 Stück ungarisches, — Stück tschecho-slowakisches, 323 Stück jugoslawisches und 623 Stück rumänisches, zusammen 1257 Stück Schlachtvieh, worunter sich 981 Stück Mast» und 306 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach waren-893 Ochsen, 78 Sttere, 142 Kühe und 144 Büffel. Es nottertenr Ochsen je nach Qualität 11.000 bis 16.600 K. (18.600), Sttere und Kühe 11.000 bis 16.000 K., Beinlvieh 7000 bis 11.000 K. und Büffel 8000 bis 10.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Bei schwacher Känferbeteiligung, namentlich settenS der Großschlächter aus der Großmackthalle, stagnierte der Verkehr empfindlich. Primasorten blieben total vernachlässigt, während mindere Qualitäten und Stiere leichter verkäuflich waren. Preise gegen Montag schwach behauptet. Schweinemarkt. Aufgetrieben wurden 672 Schweine, darunter 262 Fleisch- Md 310 Fettschweine. ES nottertenr Fettschweine 24.80a bis 26.250 K. und Fleischschweine 23.000 dis 29.500 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Preise gegen Dienstag um 600 K. pro Kilogramm rückgängig., Stechviehmarkt. Die Gesamtzufnhr belief sich auf 2666 Stück -Kälber, harrmter 1169 lebende, 1113 Weidnerschweine, 177 Weidnetschafe, 199 lebende Schafe, 11 Ziegen, 47 Kitze und 53 Lämmer. Es nottecken: Lebende Kälber 16.000 bis 23.000 K., Weidnerkälber 17.000 bis 25.000 K., Weidner - Fleischschweine 27.000 bis 33.000 K., Fettschweine 29.500 bis 30.500 K., Weidnerschafe 10.000 bis 17.000 K., lebende Schafe 7000 bis 13.000 K., Ziegen 6000 bis 10.000 K., SHfce 12.000 bis 19.000 K. und Lämmer 12.000 bis 19.000 K. pro Kilogramm. Bei ruhigem Verkehr haben Primasorten Kälber 1000 K., mindere Qualitäten noch mehr pro Kilogramm gegenüber der Vorwoche eingebüht. Fleischschweine blieben im Preise unverändert, wogegen Fettschweine einen Rückgang von 1000 K. pro Kilogramm erlitten haben. Bon dm Warenmörkte«. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzevtung".) Kohle«. Im Ausland war die Nachfrage nach engjliischen Kohlen aller Sorten recht lebhaft, so daß der Bedarf nicht im vollen Umfang gedeckt werden konnte. Infolgedessen haben fast alle Preise etwas angezogen. Gleichzertrg lauteten auch die Berichte von englischen Kohlenmäckten von einer erhöhten Nachfrage. Im Anziehen der Preise besonders stack sind Steinkohle», zumal schottische sowie Nußkohle gefragt wurden, da jetzt immer mehr die Erschöpfung der Lager bemerkbar wird uw) die Jnduistne fast überall besser als in der letzten Woche beschäftigt ttt. In Hamburg kästen schottische Steamkohle Prima 31 Schilling, schottische Dyisert Marn Steamkohle 28 Schilling 6 Pence bis 29 Schilling, gesiebte Kohlen (Nor-thumberland) 92 bis 36 Schilling, Durham Fördevkohle Prima 37 Schilling. Holz. Das Platz^efchäft gestaltete sich hier etwas besser, was daraus Iurnckzufuhren ist, daß die holtzverarbeiiende Industrie neue Aufträge erhielt, ebenso ist auch die Bautätigkeit rm Zunehmen beariffen, von beiden Seiten wurden einige Mengen aus dem Markte genommen. Das Auslandsgeschäft ist schwach, wenn auch konstatiert werden kann, daß in den letzten Wochen eine kleine Besserung zu verzeichnen war. In DärtMand ist dasselbe Bild zu beobachten, wie es in Oesterreich gerade vor einem Jahre der Fall war; Preise steigen von Dag zu Tag und wenden bald eine Angleichung mit den hiesigen Preisen erfahren, in welchem Falle dann eher eine Geschäftsmöglichbei-t vorhanden sein wird. England, Frankreich und Italien treten etwas stacker als Käufer auf,, es werden aber AibschNsse nur zu gedrückten Preisen perfekt. In Deutschland befestigte sich — wie bemerkt — der Hotzmackt auch weiter und es unterliegt keinem Zweifel, daß die Angleichuma der derzeitigen Schn>it'cholHpreiise an die Bewertung der Weltmärkte sich in Gefchwindschck'tten vollzieht. Ueberall in holzfachlichen Kreisen wird, von geringen Ausnahmen abgefchen, die Umstellung der B^rechnungsarten auf Goldmack propagiert. Vorläufig scheitern die Bemülhunigen der Produzenten und PlatzhoWaEnngen noch an dem Widerstand des HoltzLonsums. Der Schiwellenmarkt lag fest. Die Preise auf diesem Gebiete haben die Meltmacktbervertnug bereits erreicht. Grnibenholz ist nach wie vor wenig gesucht, weil die Sperre im Westen einen regulären Absatz verhmdert. Am Laübhotzmackte waren die Umsätze klein, Werl die LuMsmöbeHabriken wenig zu tun haben. Nachfrage nach Barche war größer als die nach Eiche. ' Seide. Der MailänderSeidenmarkt steht noch ganz im Banne der Ernte. Die Spinnereien sind größtenteils geschlossen und die Spinner sind ausschließlich mit dem Einkauf der Kokons beschäftigt. Die Preisbasis der fttschen Kokons ist sehr hoch und bewegt sich auf 33 bis 36»/, Lire. Des schlechten kalten Wetters wegen zieht sich die Ernte sehr in die Länge und die Qualüäten sind nicht überall befriedigend. Man klagt viel über schlechtes Rendement der Kokons. Die Unterhandlungen auf dem Seidenmarkt waren rege, führten aber nicht zu nennenswerten Resultaten. Die starken Kursschwankungen der Lire wickten auf dm Auslandsmärkten sehr hemmend. Es gingen hauptsächlich prompte Waren und nur weniges, auf Lieferung. — Die astattschen Markte sind ruhig und eher schwach. Canton notiert fest, 13/15 270 franz. Franken. Man erwacket ein Produktton von 70.000 Balle» dieses Jahr, da die ersten zwei Ernte» eine Mehrproduktion von 16.000 Ballen ergaben. New-Fork interessiert sich bei der heuttgen Preisbasis hauptsächlich für asiattsche Seiden und vernachlässigt hie italienische Produktion. Baumwollgarne. Preise ließen an der letzten Börse um je 1 Punkt nach. Es notieren pw August—September Nr. 5/10 Bengalkops —.62 Dollar, Nr. 16/24 Halb Amerika -.62 Döllar, Nr. 16/30 Rein Amerika -.84 Dollar, 36/42 Mittel Amerika 1.02 Dollar. Nr. 36/42 Hoch I. Amerika 1.22 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Baumwollzwirne. Auch diese Gattungen schwächten sich um je 1 Punkt ab. Es mtieren pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken mittel uaßscharf 1 Kabel-Cents Auffchlaa vro Ktloaramnck vro August—September Nr. 10/12 Bengal zwei- Md dreifach —.6? Dollar. Nr. 16/2 Ha Snrat —.78 Dollar, Nr. 20/2 —.83 Dollar, Nr. 20/2 Amerika -.94 Dollar, Nr. 30/2 1.02 Döllar, Ar. 40/2 Prima 1.19 Dollar. Rohe Baürnwollgewebc blieben rmvorändert. Prager Börse. Prag, 5. Juli. Trotz zahlreicher Realisationen, die bk einige Tage andauernden steigenden Kurse verursacht hatten war auch die heutige Börse wieder fest, und dies vor allen» Avbitragepaprere. die fast durchwegs höher lagen. Ern kleines Teil der Krckissewerte hatte niedrigere Kurse aufzuweifen Heimische Bcurken lagen fester, während die Mener Kurs( etwas nachgaben. Tvansportunternehmungen waren geschäftig los. Auf dem Anlaaemarkte stellte sich eine leichte AbschwL chung ein, wovon jedoch die schweren Staatspapieve verschonl blieben. Von Eroten besserten sich namentlich Solo« und Schönpriefener-Arnen. Me Schlußtendenz war fest. Schlußkurser Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franke» —, Böhm. Unionbank 404.—, Böhm. Eskomptebank 400.— Böhm. Jnduftrialbank 446.—, Zivnostenska Banka 401.50, Anglobcmk 154.—, Oesterr. Kredit 160.—, Wiener Unionbaw 189.—, Wiener Bankverein 112.60, Bnfchttehrader Eisenbähi Lit. A 870.—, Sit. B 216.—, FerdinandS-Nordbähn 5900.— Prag-Duxer 193.—, Aussig-Teplitzer Eisenbahn 1260.— Nestomitzer Zuckerindustrie 1340.—, Bereinigte Elektrizität Wiei' 165.—, Brosche 940.—, Koliner Spiritus 890.—, Königshofv Zement 945.—, Breitfeld-Danek 449.—, Ringhoffer 700.— Simmettnger 119.-7-, Rochkosteletzer Texttl 265.—, Alpin» Montan 305.-, Poldchütte 441.—, Prager Eisen 1016.—, Oesterr Berg n. Hütte» 1860.—, Skoda 603.—, Jnwald 559.—. Budapester Börse. Budapest, 6. Juli. Me schon Lei Beginn erngetroffenev großen Verkaufsorders verursachten eine allgemeine Abschwätung im Ausmaße von 6 bis 10 Prozent, die auch bis zum ichluss-e anhrckt. Die flauen Wiener Pckvatberichte trugen ebenfalls wesentlich dazu bei. Gegen Schluß wurde aber die Kauflust etwas lebhafter und die auf den Markt kommende Ware wurde zum Großteil glatt ausgenommen, so daß die Kursverluste teilweise wieder hereingebracht werden konnten. Die Spekulation uno die-Banken verhielten sich aber zurückhaltend, so daß der Beckehr auch zum Schluß geringfügig blieb. Die Schlußtendenz war flau. Schlußkurser Ung. Kredit 163.000.-, Oesterr. Kredtt 74.500.-, Brittsch-Ung. Bmk 33.000—,Salgo Kohlen 264.000.—, NimamurMyer 69.000.—, Südbahn 48.500.—; Staatsbahn 225.000.—, Grau-Szaszvarer 165.000.—, Oberungarische Kohlen 300.000.—, Dresche-Ziegel 85.000.—, Ungarische Mg. Kohlen 850.000.-, UrikMy Kohlen 426.000, Adria 340.000.-, Clottlde chem. Fabrik 54.000—, Ung. Eisenbahnverkehr 95.000—, Anglobcmk —, Verein. Holz 24.000, Koburg 27.000.—, SpoRum 108.000. Sie Sevisenkmse. Berlin, 5. Juli. (Devisenkurse.) — Amsterdam i5.835.— (62.343.—), Belgien 8229.— (8054.50), Christiania 16.683.— (25.935.—), Kopenhagen 28.428.60 (27.730.60), Stockholm -3.890.- (42.294.-), Italienische 7182.— (6982160), London '48125.- (728.175.-), New-Dork 166.685.- (160.198.-), Karis 9825.— (9601.—), Schweiz 29.127.— ^28.029.50), Spanien 13.840.— (22.643.-), Wien 237.40 (232.41), Prag 5087.- 4912.50), Budapest 19.70 (18.70), Sofia 1695.50 (1596.—), Selgrad 1795.50 (1735.50). Berlin, 5. Juli. (Noienkurse.) — Noten Dollar 66.682.— (161.096.—). Pfund 749.122.— (729.172.—), Italicrische 7281.60 (6972.50), Polnische 140.— (146.—). Tschecholowakische 5162.- (4887.75), Oesterr. gestempelte 239.40 (229.40). Prag» 6. Juli. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Sankamte des tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) — Serlin 1.59 (1.82'/,), Zürich 571.75 (574.76), Paris .93.62 (196.25), London 150.25 (151.25), New-Aork 13.15 (33.15), Belgrad 35.55 (36.25), Bukarest (-.-), Vien 4.50 (4.50), Warschau 3.35 (3.10), Agram (—.—), Budapest 39.— (39.—), Jugostawische (38.25), Oesterreichische gestempelte Krone 4.55 (4.54), Dudapest, 5. Jnli. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 3345 bis 3465, Bukarest 42.— bis 46.—, Kopenhagen 1446 bis 1536, CHEania 1373 bis 1433, London. 38.925 bis 40.125, Berlin 0.0530 bis 0.0610, Italien 371.—bis 391.—. Parts 507.- bis 527.-, Prag 258.— bis 270.-, Stockholm 2246 bis 2346, Zürich 1460 bis 1540, Wien 0.1205 bis 0.1305, Sofia 86.- biS 90.-, Belgrad 9L- bis 95.-, New-York 8540 bis 9840, Warschau 0.0740 bis 0.0820, Brüssel 430.- bis 450.—. Amsterdam, 5. Juli. (Devisenkurse.) London 11.62-/. bis 11.63'/., Berlin 0.0012 bis 0.0013, Paris 15.17'/, bis Brief, Schwei? 44.25 bis 44.35, Wien 0.0036 bis 0.0036'/,. Kopenhagen 43.90 bis Brief, Stockholm 67.60 bis Brief, Christiania 41.10 bis Brief, New-York 255.37 bis 255.87, Brüssel 12.77-/, bis Brief, Madrid 36.30 bis Brief, Italien 11.07 bis 11.17'/,, Budapest 0.02-/. bis 0.03»/., Helsingfors 7.- bis 7.10. Prag 7.69 bis 7.73. Agram, 6. Juli. (Devisen.) Wien 0.1335 bis —.—, Berlin 0.056 bis —Budapest 1.07 bis -.-, Bukarest 46.50 bis —, Italien 412.- bis London 431.- bis New-York 9375.- bis Patts 565.- bis Prag 286.- bis Sofia bis Schweiz 1635.- bis —, Brüssel —bis —, Warschau —bis —, Amsterdam 3676.— bis —.—, Stockholm —. Belgrad» 6. Juli. (Devisenkurse.) London 430.— bis Patts 660.-bis —New-York 9400.- bis Genf 1635.— bis —.—, Saloniki bis —, Mailand 411.-bisPrag 285.75 bis-.-, Berlin 0.056 bis —, Wien 0.1340 bis —, Bukarest 47.— bis —, Sofia 90.— bis —, Budapest 1.05 bis —, Brüssel — .— bis —, Amsterdam 3650.— bis —, Warschau —.— bis —. Warschau» 5. Juli. (Devisen.) Berlin 0.61, London 469.800, New-York 103.000-, Prag 3100.-, Wien 1.43. New-PorK, 3. Juli. (Devisen.) London 456'/,, PattS. 691.60, Berlin 0.06, Mailand 434'/,, Zürich 1742.-, Kopenhagen 1737, Stockholm 2644-, Chttsttania 1614, Amsterdam 3908.-, Prag 300.25, Men 0.14125, Budapest 1.125, Bukarest 50.50, Wättchau 0.08»/„ Madrid 1417.-, Helsingfors 275.-, BMel 601.—, Kanada 2'/„ unter patt, Brasilien 9275, Argentinien 3484, Belgrad 108.50. Bvumwollmarlt. Aew-Pork^ A. Juli. Baumwollzufuhren in den ittlant und Golfhäfen 6000, im Innern 1000, Llussuhr utui) Wvotf- Britannien 3.000, nach dem Kontinent —.—. Lokalmarkt middling: 27.25 (gestern 27.85). Tendenz: willig. Termine: Juli 26.12, August 25.67, September 24.60, Oktober 23.70, November 23.40, Dezember 23.18, Jänner 22.87, Februar —.—, März 22.82, April Mai 22'73.

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