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Wiener Morgenzeitung · 1923-07-06 · Heft 1579 (6.7.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1579 (6.7.1923)
Date
1923-07-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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S&iCU, Ms Mer VM.- r .. >.<>!.-!r ointfjee Zeit der bmW. . r rM. a&ittfi, der Mt mehrten führenden Persörrttcht-Lttvil. BewrechttUücn hatte. Er mu *w dm nächsten Tagen nach Capri weiter. London, 6. Juli. Bon de» seinerzeit deportierten und dann sveiMlassenen Iren wurden gestern mehrere wegen aufeHrernche Umtriebe verurteilt, darunter der bekannte Führer der irländischen Selbstbestimmungsbewegung O'Brien, der zwei Jahre Gefängnis erhielt. ' Moskau, 6. Juli. Der Bolkskommissär für Finanzen Sokolnikow hat im allrussischen zentralen Vollzugsausschuß eine Gesetzesvorlaae betreffend die Beschränkung der Notenemission auf 16 Millonen Goldrubel monatlich eingebvacht. Whitehaven (England). 6. Juli. Streikende extremer Richtung machten oen Versuch, verschiedene öffentliche Gebäude in Brand zu stecken. Polizei schritt ein und gab mehrere Salven ab. Bei den Zusammenstoß wurden 200 Streikende und 60 Poktzsten verlebt. Paris, 6. Juli. Der Präsident der größten Kammergruppe, der Äction Nationale Nepublicame Francais. Arago, hat demissioniert. Moskau, 6. Juli. Das Allrussische Exekutivkomitee hat die Bundesverfassung der Süvietrepubliken mit gewiffen Abänderungen und Ergänzungen, einstnmnig ratifziert. Tagesbericht. Tang zum Grabe Herzls. Jüdische Sportler und Turner! Der diesjährige Gang zum Grabe Herzls findet Sonntag den 8. d. um halb 10 Uhr stabt und soll gerade heuer eine eindrucksvolle Manifestation werden. Erscheinen Pflicht! Sportler und Turner treffen sich nur viertel 16 Uhr ans der linken Seite des Karl Ludwig-Platzes. Vorherige Treffpunkte ibett Vereine, re-sp. Sektionen werden von diesen selbst festgesetzt. Jüdischer Sportverband. Sämtliche Sektionen erscheinen Sonntag den 8. d. geschlossen um 'viertel 10 Uhr auf der linken Seite des Karl LMvig-Platzes. Sämtliche Herren der Klubleitung treffen sich um halb 6 Uhr 'bei »der Haltestelle Börseplatz, Iller-Wagen. Ser Wische Ratiomlsonds. iDer Bericht des Hauptbureaus an die zweite Generalkonferenz. Die ZentMvevwalttMg des K. K. L. in Jerusalem hat für den 1. und 2. August 1033 —> unmittelbar vor dem fl& 'Zionisten kongveß — nach Karlsbad die zweite Goneralverisamimlung embeirufen imd nebst den Genofstnschaftern und Direktoren deS lK. K. B. die Vertreter der SO wichtigsten Landesftmmvelstellen emgola-den. Zugleich hat das HaupMwvau für die fGenercklkonferenz und den Kongreß eine neue Nuimner des lJahrbuches ,-Erez Israel" in einer hebräischen, englischen und deutschen Ausgabe vorbere'rtiöt. Nelben dentalen Wer Organisation und PvopagaMr und den 'bezüglichen Dokumenten und Belegen ist ein besonders breiter Raum der Darstellung der praktischen Palästina-Arbeit des K. K. L. gewidmet imd wurde hier auf alle Fragen eingegangen, welche in 'den letzten Jahren im PorderMWlde »des öffentlichen Interesses standen. Völlig neu ist ober ein dritter Abschnitt, welcher, vor allem den Anregungen der ersten Generatkonserenz folgend, erschöpfenden Auffchluß Wer die Firnmz-- Ecvge des K. K. Ä. gibt. AiuS diesem Material sei besonders auf die ausführlich kommentierte Bilanz des K. K. Ä., die, von den Auditors gemlMi'gt, bis Ende 66W (September 1902) vorliegt, lauf die detaillierte Zusammenstellung aller Palästina-Investitionen des K. K. L. und nicht zuletzt auf das Waborat der Schätzungskommiffion Wer die Vermögenswerte des K. K. L. in Palästina, verwiesen. Dieser Bericht ist mit iustriMven Diagrammen und nmen Lichtbclderauf'Nahnven, der K. K.. L.-Ländeveien ausgestattet und wird auch im Buchhandel evWtlich fein. A« völkischer SrieutaW Wer die .Hrotoiolle" der Weife« von Non". Aus Warschau wird uus berichtet: Der bekannte polnische Orientalist an der Warschauer Universität, Pater Dr. Szezep anski, hat in seinem soeben erschienen Buche „Palästina nach dem Weltkriege" einen größeren Abschnitt .der Frage der „Protokolle der Weisen von Zion" gewidmet. Ibach der Auffassung Dr. Szczepanski hat der Zionismus mit den Protokollen der „Weisen von Zion" nichts gemein. Die Protokolle seien nichts anderes als ein Plagiat des Buches von Moris Jolly, welches im Jahre 1866 in Brüssel erschienen ist, und Gespräche der „Seelen Mo nies gute us" und Machiavellis enthält. Der Verfasser der Protokolle Nilus hat oben die Gespräche als Rahmen für seine falschen Protokolle benützt, imt 'das Judentum zu verleumden. Tie Einstellung der amerikanischen Kinder- M-attio«. Anläßlich der Einstellung der Amerika wischen KmderlMsaktiorr mit 1. Juli 1W3 fand gestern unter dem Vorfitz des Bundespräsidenten Dr. Hainisch in der PräfidentschastsikanKlei eine feierliche Schlußsitzung des Komitees statt, das als beratendes Organ bei der Verteilung der Dollarpakete und dev letzt.en größer Amerikanischen AMefftandssPeniden fungiert hatte. Der Bimdesprästdent gedachte dev ununtevbrvchen oniifalteten, umfassenden Tätigkeit dieser Organisation auf 'dem Gelbiete der Speisung und Bekleidung der österreichischen SchN'Nuder. Er wies darauf hin, daß diese Mrsovgetättgkeit im Zeitpunkte der größten Ausdehnung sich auf mehr als . '400.000 österreichische Kinder erstreckt habe, von denen viele nur dank der ameriLanffchm Hilfe vor Hunger und schwerem ' Siechtum bewahrt, werden, kormte», mrd hobauchdie-Woßziigige Wiener Morgenzeitung._6. Juli 1923 Seite 5 Hllugerpsychologie. Furchtbure Beobachtungen in den rnsfifchen Hungergebieten. . Gm russischer.Forscher, Professor Dr. Frank in Charkowentwirft in der „Deutschen Wochenschrift" auf Grund seiner Beobachtungen und Untersuchungen ein Bild von dem qualvollen Seolenzustand 'der Hungernden, der schließlich die Bahn für die scheußlichsten Verbrechen — Mord, Kannibalismus — ebnete. Sehr anschaulich schilderte Professor Frank die beiden Stadien im psychischen Verhalten, das Stadium der Erregung und das der Depression. Solange die Hungevrchen Schmerzen loiden, ist ihre Stimmung gedrückt oder bis zur Verzweiflung gesteigert; im übrigen neigen sie zum Optimismus und hoffen immer wieder auf Hilfe. In vielen Fällen besteht eine Art dunkler Wandertrieb. Alle Wege, alle Eisenbahnlinien, die aus dem Hungergebiet führten, waren mit Unglücklichen besät, die oft nicht wußten, wo sie sich befanden und nicht sagen konnten, wohin sie gingen und was ihrer wartete. Gar manche von ihnen, die aus den Geleisen nächtigten, fanden unter den Rädern der Züge ihren Tod. In einem späteren Stadium läßt die Erregung nach. Die Unruhe uracht einem gleichgültigen Wesen Platz. Das Gesicht bekommt «in altes, gvaijserchalfteS Aussehen und besonders Kinder bekommen fast starre Züge und ihre Bewegungen gehen nur noch automatisch vor sich. Die Gleichgüliigkeit gegenüber den oigenen Leiden läßt ein Mitgefühl mit den Leiden anderer nicht aufkomnien, freundschaftliche und verwandtschaftliche Bande ivevden gelöst und bezeichnend erklärte ein« Mutter: „Ich muß mir stets einen Ruck geben, wenn ich das Stück Brot, das ich für mich vongeschen hatte, mit den Kindern teilen muß." Wie das Affektleben verarmt, so wird auch die Sphäre der Willenshaudlungen schließlich eingeschränkt. Die Hungernden vermeiden möglichst alle Bewegungen, und irgendwo hingefallen, bleiben sie apathisch liegen. Merkwürdigerweise werden dabei gewisse Tätigkeiten, die dnrch die Gewohnheit mechanisch geworden sind, zuweilen noch ausgeübt, wenn die Kräfte eS zulasten, So traf Professor Frank in den Hütten einiger Fvauerr, die ihre Kinder gelötet und verzehrt hatten, noch große Ordnung und Sauberkeit an und auf sein Befragen erwiderten sie, sie wären es so das ganze Loben gewohnt gewesen. TätstMt hervor, die das ameMrnffche HilMvgerhaus für gang Oesterreich bst Nüsfoliguu-g der Dollarpaketa geleistet hatte. Der jüngste Stoefg der ameMmischen Hilfe, jene für den Mittelstand, konnte dank der großherzigen Mdmuny des CommoM^ch-^unÄ und des Joint DistÄbution CoNtmAtees im devgautzensn Muter durchgsfiührt werden. Der Bundes-' pröfident schloß seine MuHührungm mit der BerffcherAng, daß O^ftevveich der HHe, die es vom VoAe dev Bereiuäyten Staaten Amevikas in den Zotte« schwerster Not erhMon habe, stets «ingedvnk VköDen werde, einer Hiiffe, wie sie in diesem Umfange wohl noch niemals von einem fremden DÄke einem anderen gebvacht wurde. Er bat Kapitän Richardso-n, den Lsiter der ganzer: Mßion, allen jawen Frauen und Männern, die darrch ihre Spenden oder durch OrganHativn der großen Aktionen die Hüffe geiofftet haben, die aufrichtige DanWarkeit OGerveichs zur Kenntnis zu bvLngsn. Me MscherwerMtte Mecho-slowMcher Briesmurlen. Das Wiener SichecheitSbmvau hatte in Erfahrung gebracht, daß der WjÄhvige gewesene Kaustnann Hubert Müller sich mit der Hetzstellung falscher ffch^v-flvwakffcherBriof-- maÄM befassen solle. Nachforschungen ergaben, daß dev Mmn wiederhM in den: Hanse HohvweWasse 18 verschwand, um erst nach längerer Zeit wieder hevMsgukommvn. Kv'mHnMeanrie stellten fest, daß Müller sich in die Wohnung des Mljährigen ehemaligen Hotelportiers Josef Gapm'ann begab und schMeu nun dort überraschend ein. Bei der sofort voogenaMttenon Hausdurchsuchung wurden eine Handdvuchpvesse und das Klischee einer tWcho-stowabischen Hunderthellermarke sowie andere Gegenstände zur Herstellung der FaffWate, wie Farbe und 20 KrlogmnM Papier gesunden. Gapnraun und Müller wurden verhaftet. Müller gestand, daß er im Vereine mit Gvipmann falsche Briefmarken erzeugen wollte, es jedoch bisher nur bei dem Versuche gMiebm sei, da die Probedrucke noch nicht das ge- WÜmWe Ergebnis gszeigt hätten. Diese Probedrucke wollen die beiden vernichtet haben. Das Klischee für die falsche Bri-chnarbe hat der Schährige Graveur Walter D. in der Webgasfe hergHellt, dem bei der Arbeit auch sein Bruder, der Techniker Karl D., behlMch war. Auch die beiden Brüder wurden in Hast genommen. Bemaltungsresorm im Sorotheum. Das Dowthemn ist in den letzten Tagen auf eine neue WivffchafÄiche GwiMaige gestellit worden. Zur raschen Er- 'lediMvg von Berwaltungscmgübegenheiten ge-schästlicher Natur wurde ein zehnköpfiges Kuratorium eingesetzt, an dessen Spitze BmvdeAmiuister für Finanzen o. D. Segur steht. Der Zweck dieser Reform liegt in erster Linie darin, die Möglichkeit zu schaffen, die dom Dorotheum verliehenen^ Privilegien und Rechte voll auszunützen, den Kredit auf das Faustpfand tunlichst zu verbilligen und so Äner vollkormiwrren Erfüllung der HWrPtaufgave eines öffentlichen.DarlehensinstiMtes näher zu Nur ein Teil der ÄeideMn stirbt im Zustande der Be» Wußtiosigkeii; in zahlreichen Fällen tritt der Tod bei Völliger Besinnung ein, entlveder allnrählich insoligo zunehmender Herzschwäche oder plötzlich sin Schlaf, während einer Tätitzkekt, beim Essen usw. Ein Menschenfresser wurde tot auf dem Leichnam seines früher ge,n.ordcte>n Bruders gesunden, mit einvnt Messer in der Han>d und ein Stück rolhen Fleisches im Munde, das er sich eiben herauSgcschnitten hatte. Kannibalismus würde von Professor Frank in 26 Fällen sestgestellt,"uuto Mar überwiegend bei Frauen, die zum großen Teil ihre e i ge ar c u> K i n d e r tötete u und verzehrten! Zumeist handelte es sich um geistig Mlndertvertige; es schl-eu a'ber auch solche uicht, die anscheinend völlig normal rvaren. Achnlich lagen, die Verhältnisse in den Fällen von Handel mit Menschenfleisch. Die Verm'dnderuug der psychischeu WiderstandsM)igkeit, die hier allenthaübon zntage trat, muß nach Frank zum Deal auf den zerstlöreuden Einfluß zurückgeführt werden, den die Ereignisse der letzteil acht Jahre auf die VMAseele und das Rechtsempfinden des Volkes «gehabt haben, eines Volkes, das noch vor GO Jahren aus Leibeigenen bestand. 'Krieg und Revolution, Büvgerkämpfc, Baaildettkäiupfe und .Epidemien ließen das Rechtsbewußtsein imnier tiefer sinken und schließlich drängle die Hrmgersnot alle SeÄe-nretziuMN bis auf «den engen egozentrischen Kreis heralb. Der Tod verlor seine Schrecken, aber auch seine Heiligkeit. Und wie Ulan fast von selbst dazin 'kam, das Meisch BerstoMner zur Erhaltung des eigenen Lebeirs zu benützen, so schreckten Mießlich selbst Mütter nicht mchr davor zurück, ähre dM Tode verfallenen Kinder zu uro öden, um ihr eigenes Leben zu fristen. „Es wäre auch so gestorben," sagten diese eittmenschten Mütter, die ihre Kinder getötet und verzehrt hatten, „und wir konnten «so unser Leiberr retten." Daß daS Wien selbst des stevbenden Windes ein Verbrechen ist, kam der Täterin iricht in den Sinn. Und schließlich trug man auch kein Bedenken mchr, das Meisch Getüteter gegen andere Nahvimgs- -mättel einzutauschen. In eisilügen Fällen, nahm dieser Handel mtt MenschenMsch durch'das HiUzutveiterr von Gewohnheitsverbrechern, besonderen Charakter an. Me liofgressend die Beeiubrächtigung des Ge>- WlZWbens beir den Kanuidaben war, zeigt die Tatsache, daß einige nicht einnmll WiMiche Rene über ihre. Untat fühlten. kommen. Das Dorotheum bleibt trotz dieser Reovgamsativn dem BundesmsiristersiRN für Inneres weiter unterstellt. Nur bei wasch erforderlichen Entschlüssen geschäftWher Natur wird durch die Schosfmrg des Mratorinms die Möglichkeit gegeben, sein, den langwierigen Jnstanzenzug zu 'den oberen BeNwal« trmgsbchörden zu vermeiden. Reue BrmWuuge» der Hausbesitzer in der Metziusftage. Bor lttenvgen Tagen hat nach Mitteilungen 'einer Wirmt Korvefpondentz eine Besprechung der Hausherrenvertretör uni dern Bundeskanzler Dr. Seipel, Vizekanzler Dr. Fr an! >uwd einigen Nationalräten stattgefuuden, wobei die Haus- Besitzer neuerlich auf die Notwendigkeit einer Abänderung des Mietengesetzes hänwiesen. Es wurde insöesouderr verlangt, daß die Regelung der Miotziusbildnng den politischen Einflüssen entrückt werde. Weiter sind die Hausherren dagegen, daß die -Regelung: des Jnsta-ndha'litungs'zinses des Grundzinses usw. einer läuderiveise zusMunengesetzten IKvmmiffiorr .übertragen werde. Die Regierung soll sich auch nrit .dem Gedanken tragen, die Mietzrnsfrage mit der Frage der Biezugsregelung der BnudosaNgestellten zu verbinden, und zwar in 'der Fovm erhöhter Quartiergelder mit der ausdrücklichen Bestimmung für die erhöhten Mietzinse. Reue Verteuerung der Mcher. Die deutschen Buchhändler haben, wie uns aus B c r I i n gemeldet wird, in Anbetmcht der Teuerung die Schlüsselzahl ab heute Donnerstag von 9000 aus 12.009 erhöht. Iie LebensmittelmSMe. Gestern hat endlich das überreiche Angebot an Gemüse einen Preisdruck auf einige Gemüsearteir ausgeübt. Billiger wurden Weißkraut, HäuPteHalat, heurige Kartoffeln und grüne Erbsen. Der Preis für' grüne Erbsen in Schoten betrug im Großhandöl 1600 bis 2000 K., während gestern noch 4600 K. pro Kilogramm bezahlt werden mußten. Obst war genügend vorhanden, obwohl gestern die ungarischen Obstzusuhreu nahezu gänzlich ausgeblieben sind. Die un>gavische Devisenzenrrala macht den ObsthändleM Schwierigkeiten, doch soll diese Kalamität bereits 'behoben sem. Für heute werden wieder normale ObslAufichren erwariet. Die Gwßmarbthalle war wieder schr reichlich beschickt. Es langten 24 Waggons verschiedene Ueischgattuugen ein, darunter viel Rindfleisch. Jnfolgedes.sen ist im Großhandel Rindflsisch um 1000 K., Kalbfleisch um 2000 K. pro Kilogramnt billiger geworden. Die Kleinhcmdelspreise blieben vorlcsilfig rmveräudert. * Richatd Drasche-Waritnberg gestorben. Aus seinem Schloße Jnzersdorf bei Men ist vorgestern Dr. Richard Drasche-Wartinbevg im Lllter von 74 Jahren gestorben. Dräsche, ein in künstlerischen und kaufmännischen Kreifm geschätzter Mann, ist besonders als Besitzer des größteir Privathauses aus der Ringstraße, dem der Oper gegenüberliegenden H e i n r i ch s h o f. bekannt geworden.

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