Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1577 (4.7.1923)
- Date
- 1923-07-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Stffe 1 Men, Mittwoch ---- - .-;-:-- An den Sitzungen des Rates können auch die übrigen Minister mit beratender Stiurme teilnchm>en mrd, falls die Kirr Behandlung sichenden Fragen ihr Ressort betreffen, halben sie auch ein Stimmrecht. Dem Generafftabschef wurde gleichfalls eine beratende Stimme zuerkannt. Der Rat der nationalen Verteidigung ,ist als ein Hilfsorgau des Ministevrotes gedacht, und alle Beschlüsse uniterliegen der Genehmigung des Ällinffterrates. Gin Hiffsovgan des Rates für nationale Verteidigung wird ein intermiinistorieller Beirat für ntMärüsche Anyeleyenheitvn sein, in dem alle Ressorts durch ihre Referenten vertreten sein werden. Ungaru. Die Rationalversammluag. Budapest, 3. IM. Wlg. Del.-Rorr^-Wur.) Mgeordncker Pest Hy ist mit großer Stimmenmehrhckt znm Vizepräsidenten^ de« NatiouMochammibung gewählt worden. Was wftet der Numerus klansus? Der Budapeister Milag" wirft die Frage auf, wieviel der Numerus clausus bisher Ungarn gekostet hat und beantwortet sie ohne jeden Kommemtar mit den folgenden statistiifchen ZHfeM-: Die Zahl jener Studenten, - die ÄchoTge des Gesetzes über den Numerus ckaulfus Hve Hochschufftudien in Ungarn nicht fortsetzen oder nach AWegung der Reischviffung in Um grm kein höheres Fachstudium beginnen Wunen und daher gezwungen sind, im AuÄand zu studieren, kann ohne Uetbertreibnug ans 5000 geschätzt werden. Eine jüngst erschienene Statistik schätzt sie sogar aus 6000. Die ErhaltunyÄosten eines solchen im Auslände stMevenDn Mgen Menschen beträgt dnrchschnMich je nach dem Lande, in welchem er studiert, mormÄich 160.000 ungarische Kronen. Während des Studienjahres macht das, bei einem Budget von IMl.000 u«g. K. pro Kops, für 5000 Studenten sechseinhaG Milliarden ungarischer Kranen aus. Dieser Rieseubetrag geht Ungarn jährlich Verloren. Es läuft jetzt das dritte Jahr der Numerus clausus und der aus diese Weise dom Sasi&e entzogene Betrog bellänft sich bereits aus rund 20 Milliarden Kronen. Weiß Gott, schließt das Bl-avt diese traurige StatistA, wie viele Jcchre es noch dauert.» wird, daß Ungarn für eines seiner Gesetze MMch sieben Milliarden Kronen ans Ausland Kühlen muß. Ae KraWelde» - von Horthy amnestierte Verbrecher. Budapest, 3. Juli. (Tel. d. ,Mr. Morgenseitung.") Heute nachts fand in der Stadt eine allgemeine PoMyefftreisrrng Mt, bei der über hundert junge Leute stelliy gemacht wurden. Sie gehören, wie die Poligei Mstellte, verschiedenen terroristischen Formationen an, die die Stoßtrupps der EWftlichmartonalen bilden. Diese Formationen waren, wie die Porigst jetz^ nritteÄt, der Kern der sogea.armten westwngackschen cncfftändischen Truppen. Das Verhör mit den ILO Verhafteten begann heute fiich und es vergcht kaum eine Biertefftzunde, in der nicht neue Nomen genannt werden, deren Tragen sann binnen ein bis Mir Stvwden «benßaAs im Poliz-igebäude erscheinen. Unter der.» gestern der Poiliyei Äberftellten Verdächtigen des Attentates gegen das Gase Klub befinden sich auch die berüchtigten Pvltzckmörder AttÄa R umbold und Ladislaus Sesevmch, die zphlvsiche Mrde aim - Zuw Karmel. Vou Liberias führt uns das Auw mff eurer tcü>ellosen Chaussee vorbei am Berge Tabor und mitten durch die wundervoll gelegene rem christliche Stadt Rayaveth zum Karmel, an dessen Fuß und Abhängen die erste Hafenstadt Chaifa liegt, die zukunftsreichste Stadt Palästinas. Die deutsche Kolonie fft ein wahres Schmuckkästchen, aber die neuen jüdischen Stadtteile wetteifern mit Erfolg mW wir sehen mit an, wie auf dem Strände im Moevessand, wie in Tel-Awiw, ein neues jüdisches Stadtviertel entsteht. Ein ganz wunderbares Panorama bietet sich dar, wenn man den Karmel besteigt, der ein ungrmein bauwveiches Plateau hat und ein Klima, das die meisten Bewohner Ehrifas veranlaßt, 'wenn nur irgend möglich, ein Häuschen auf dem Karmel als Erholungsstätte zu «ÄauekL' Als ich den Rückweg antrat, war es dunkel geworden und in der ausgedehnten Stadt an der großen Bucht flackerten die Lichter auf, verblassend' vor den herrlüh' strahlenden Gestirnen des Himmels. In Jerusalem. Zuletzt ttürr ich in der ewigen StM. Ich hatte es so vorbedacht. Das alte Jerusalem mit seinen heiligen Statten, mit den engen Gaßchen, mit den schreienden Basaren und dem obligaten Schmutz ist zweffellos ein bizarres Stück Orient, erfüllt mit Sagen und Mythen. Jeder Stein der holprigen Straßen und der Gebäude würde, wenn er es konnte, Geschichte berichten, die er im Laufr der Jahrhunderte mrterlebt hat. Das alte JerufÄem ist dicht bevölkert von alten Menschen mkt alten Sitten. Sie gehören zum Inventar der ewigen Stadt. Stovres, der englische Gouverneur, vertritt den Standpunkt des KulturhrstorAerS, der diese Reliquie rmderändeöt erhalten wissen will, und erklärte, daß derjenige, der eine Aenderung im Bilde der Altstadt vornehmen wollte, Wer feine Leiche gehen müßte. Aber neben den Ruinen «$ um die Ruinen Jerusalems blüht ue-üeS -Leben, entstehen mm Stadtteile, blühende Gärten und luftige Häuser, es wachsen hier jüdische Menschen, die Ehrfurcht haben vor dem Großen und Alten, aber das neue Leben lieben. Im Bannkreis drr ewigen Stadt ÄeS cchten -Landes «sniifcbt AltnesrLmd... Wiener Morgesnzeituns. 4. Juli 1923 Nr. 1577 Der 11. Nonisteukongreß. Mtteilnuge« des Aurea««. Das Bureau des 19. Zionistenikongvesses in Karlsbad versendet die folgenden Mitteilungen: Bisa. Das ffchecho-floMckffche Miwistevrmu des Amtzern hat unterm 19. Juni an seine sämtlichen Auslandsvertretungen (Gesandtschaften, Konsulate ufw.) einen Erlaß (Nr. 80.821—6 —1—83) gerichtet, demzrffolge den minderbemittelten Kongreßteilnehmern bei Vorlegung entsprechender Nachweise das Visum für die Hälfte, eventuell für ein Viertel der nor- - male» Gebühr und den gänzlich Mittellosen (also zum Beispiel Jugendlichen), unentgeltlich zu erteilen ist. Die Visa haben für einen höchstens sechswöchentlichen Aufenthalt in der Ischechv-slowakischen Republik bei Vorlage der Kongreßlegitimation GAtigksit. Die vom Kongreßbureau ausgefevtigten Korvgreßlegitimaiioneu werden von den zionistischen Landesverbänden, bezichungsweise den Landesbureaus der Sonderverbände ausgegeben, die gegebenenfalls auch die für den Gebühremrachlatz erforderliche Bescheinigung ausstellen. Fahrpreisermäßigung. - Das tschecho-slowakffche Ersendahmnmisterium hat mit Erlaß vom 21. Juni 1923, Nr. 37.748, 3-8, für die aus dem Auslände kommenden offiziellen Kongreßteilnehmer Ms allen Strecken der tschecho-slowakischen Staatsbahnen für direkte Fahrten, die innerhalb der Zoll vom 1. bis 31. August zwischen einer Grenzstation und Karlsbad, beziehungsweise umgekehrt, angetreten und cmSgeführt werden, eine 33prozentige Fahrpreisermäßigung für jede Wagenklasse des benutzten Zuges (ausgenommen Expreß- und Luxuszüge) gewährt. Die ausländischen Kongreßteilnehmer, die auf diese Vergünstigung Anspruch erheben, müssen beim Kauf der Fahrkarten an den Personenkassen der betreffenden ffchecho-slowakischen Grenzstationen, beziehungsweise bei der Abreise, eine namentlich ausgefertigte Kongreßlegitimatiok Vorlagen und sind verpflichtet, auf Verlangen öer Eiserckahnorgam ihre Identität durch den Reisepaß Nachweisen. Die Legitimation, die den Beteiligten seitens der zionistischen Landesverbände, beziehungsweise Landesbureaus den Souderverbände cmsgehärrdigt wird, unterliegt »ach dem tschechischen Gesetz über die Verkchrssteuem der Stempelpflicht, und zwar in der Höhe von 2 tschech. K. pw Ps^on.in der i, 1 tschech. K. in der 2., und —.60 tschech. K. in der 3. Wagercklasse. Auf Teilnehmer aus dem Bereich der tschecho-fiowokischefi RöpwM bezicht sich diese ÄeryÜttmg nicht. Für solche Teilnehmer verweist das MenbahMninffterimn aufs die im Persvnentarif 2, Heft 1 und 2 und SB. I. a. i, b. angeführten Ermäßigungen, über die die StationÄassen nähere Auskunft erteile». Deiegierstenkartr». Das Kougretzbnroau macht ausdrücklich daraus mchmttksam, daß die Ausgabe der Delegierte-nka^rten zmn bevorstehenden Kongveß ausschließlich Sache des vou der 8wi* tmtx in Karlsbad «ryllrichiendeu Exekutivb-nre^auS ist. Demgusolge hat das Kougreßburocm in diesem Jahs^ mit der Ausfertigung und Ausgabe der Delegiertenkarten nichts zu tun. Ersatzdelegierte, die nicht an die Stelle von Delegierten treten,' haben in ihrer Eigenschaft als Ersatzdelegierte keinen Anspruch auf Einlaß in den Kongvchsaal. Sie gelten als private Kongretzbesucher und erhallen nur dann Zutritt zu den BechandlMgen, wenn sie ome AuhöveÄarte (Sitz- oder Stehplatz) erworben haben. MMMMPvmmen. JvumcLisünkorten Lumen nur solchen Redakteuren, Korveffwndenten oder Vertretern Mischer oder ruchtstidtschor Zeitungen erteilt werden, die eine schriftliche Erklärung ihve-r Rodaktion bejsvgm, ans dev hervorgcht, daß sie, und Mw nur sie, mü der BerMeffdattung über den Kongreß oßfiMl bewcmt sind. ZnhorerEarteu, Die Landes- und Sonderverbäüde müssen sofort nach Erhalt der telegvaiMschen Mitteilung de«' KongveßbursauS, wie viel und welche Art Zrchöverkarien für sie reserviert worden find, den hierfür entfallenden, vom Kougreßbüvean mllgeteille« Bvtriag o4«z-ahlen, und zwar errtweder direkt heim Kongretzbureau (AMsbad, Schützerchaus). oder ans dessen Konto bei der Böhmischen Umonbcmk, FlliÄe Karlsbad, oder, sofern diese Ueberwetsungen Schwierigkeiten machen sollten, in Deutfchtattd, Leim Berliner Bureau der Zionfftkschen Organisation, BeEn W. 18, Sächsische Straße 8 (Rattonalbank für Deutschland, Depofitenkasse, Berlin W. 16, KmMvstendcrmm AI), kx Oesterreich beim Palästma-Amt, Wien, 1. Bez^ BauemmarkL 34, oder beim Jewish Colonial Trust, | Brook House, Wallbvook, London, W. C. 24, in jedem Falle J unter genauer Mitteilung au die betreffende Zahlstelle, das; die Einzahlung für Rechnung des KongreßbureauS auf Konto „Zuhörerkarten" evfolgt. sowie unter gleichzeitiger Mitteilnng an das Kongreßburean über die erfolgte Anzahlung. Die betreffenden Zahlstellen sind zu veranlassen, dein Kongreßbureau, von bet erfolgten Einzahlung gleichfalls Mtgehend Nachricht zu gebe n. Logis. Das Wohnungsamt des Kvngreßbureans nimmt Bestellungen auf Unterkunft aus allen Kreisen der Kongreßteilnehnrer (Delegiertie, Gäste, Journalisten, Beamte usto.) bis spätestens 20. Juli entgegen. Auch wenn die Besteller etwa keiine ausdrückliche Bchätigung über Zimnierreservieruug erhalten sollten, können sie mit voller Sicherheit darauf rechnen, daß sie nach Möglichkeit entsprechend ihren Wünschen untergebracht werden. Wer in bestimmten Hotels oder Kurhäusern — etwa im gleichen Zimmer wie früher — wohnen will, Ivvlle dies ausdrücklich ■ bcinerkelr. Ebenso erbittet das Kongreßburean Mtteilung von denjenigen Kongreßteilnehmern, die in Karlsbad bereits direkt — ohne Bennittlnng und Kenntnis des Kongretzblweaus — Zimmer bestellt haben. Die Besteller erhalten sofort nach Ankunft in Karlsbad a m Ä a h nhof, wo ein ausgedehnter Bahnhofsdienst eingerichtet wird genaue Mitteilung über ihr Logis. Reisirgchäckversicherung. Das Kongreßburean erinnert nochmals an die von ihm geschchfene Abteilung für Reise g-ep ä ck Vers ich e r n n g, und bittet, die Anmeldungen zu dieser Versicherung gemäß den bereits veröffentlichten Anweisungen rechtzeitig vor Antritt dev Ausreise emzureichen. Geldverlchr. Den Kongveßbesuchern wird in ihrem eigenen Interesse dringend empfohlen, sich über die Bestimmungen ihres jeweiligen Ausreise-, beziehungsweise Durchreiselandes, bezüglich der Mitn-ahme von Geld und Devisen genau zu informieren, damit sie bei der Ausreise und beim späteren Verlassen der Tschecho-Slowakei keinen Schwierigkeiten begegnen. Wie im Jahre 1921. wird die Bankverbindung des Kongreßbureaus die Böhmische Unionbank, Filiale Karlsbad, wiederum einen BankschMer zur Verfügung der Kongreßbesucher einrichten. Es empftchtt sich, Kreditbriefe und dergleichen aus die Böhmische Unionbank, Filiale Karlsbad, ausstellen zu lassen, desgleichen Schecks. Kurtaxe. Die Kurverwaltung in Karlsbad hat sich bereit erklärt, für alle diejenigen Kongreßbesucher auf Erhebung der 5kurtaxe zu verzichten, die in Karlsbad lediglich zur Teillnahme am Kongreß weilen werden und die Zeit ihres Aufenthaltes nicht zur Kuv benützen. Sollte ein Kongreßteiilnehmer versehentlich eine Aufforderung zm Zahlimg der Kurtaxe echalten, so wolle er sie denr Kongreßbureau zur Reklamation übergeben. Sitzungszimmer, Bureaus, Hilfskräfte. Landes- und Sondevverbände. sowie offizielle Institut io- . nen, die nicht gemäß den früheren Aufforderungen des Kongreßbuveaus ihre Anmeldungen und Bestellungen für Sitzungszimmer, Bureaus, Schreäbmafchinen sowie Hilfskräfte bis spätestens 10. Juli beim 5kongveßbureau eingereicht haben, können nicht auf Berücksichtigung ihrer Wünsche rechnen, worauf wiederholt nachdrücklich hiugewiesen wird. Kongreßmerkblatt. Die Kongreßteilnehmer werden voraussichtlich aus den Eisenbahrrhauptstationen vor Karlsbad — Eger, Johann-Geovgenstadt, Komotarr und Mavienbad — in den Zug Merkblätter des Kongveßbureaus hineinMreicht echalten, die die namentlich für die ersten Tage wichtigen Nachrichten enthalten und deren genaue Durchsicht vor dem Eintreffen in Karlsbad dvingenst empfohlen Wird. Zottabfertigmlg. Kongreßteilnehmer, die das nicht in das Eisenbahnabteil mitgenormuene größere Reffegchäck nicht bereits an der tschecho-slowakifchen Grenze, sondern erst am Bestmrmungsort verzollen wollen, können ihr Gepäck: ,^Zollagernd Karlsbad, Bahnzollamt" achgeben und eventuell erforderliche Verzollung alsdann in Karlsbad nachholen.- Post der Kongreßteilnehmer. Me Kongveßteilnehlmr werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie zweckmäßigerweise ihre gesamte Post an das Zionistische Kongreß-Postamt, Karlsbad, Schützenhaus, adressieren lassen/ wenn sie nicht bereits vor ihrer Abreise in der Lage sind, ihre Post an ihr Karlsbader Logis richten zu lassen. In jedem Falle wird den Kongreßteilnehmiern in ihrem eigenen Jntevefse davon abgevaten, die Post lediglich nach „Karlsbad, postlagernd", zu adressieren, da sie alsdann gezwungen sind, sich täglich zum Hauptpostamt zu begeben und an den ^dortigen Schaltern zu warten. Gewissen haben, aber nur wegen der EvmmLuug eines Pokbizisten verurteilt, kurz darauf jedoch vom Retichsvorwefer Horthy --a-mev«stiert wÄdor« sind. Der Minister des Juuern gab der Polizei den Auftrag, sämtliche Mten über die „uuaufgeAärten" politischen Verbrechen der letzten vier Jahre herauszuholeil, und neue Recherchen emzulciiten. Der Minister setzte eine Prämie vou einer Million Krort>rin für die Festnahme des Bombenwerfers a>uS. Die Erhchungen werden^ von mchveren hundert Krimiualbeambnr gepflogen. Die PerstmSb«schveiibung, welche einige über deu Mentättr geben, ffimmt mit jener eines gewissen Ladislaus Jlly Aberein. Dieser, wegen mehrerer Morde eheufalls vevurteitt geweiseue, später jedoch amnestierte Terrorist ist seit Sonutag spurlos.verschwmiden. Man vermutet, idaß er sich in der Umgebung. von Kee s k ein et, unter dem Schutze der Familie Hejjas, bef'mder. Die Staatsauwalr schaff hat die Anklagüschvfft gegen die Brüder KovacS und Kompl'iyen fertiggestellt. Die Bande wird der Veruntreuung, des versuchten Mordes, der Grtdfälschung und Unterschlagung beschuldigt. Bezüglich der Tatsache des versuchten Mordes führt die StaatSaniwalltscha'st -iS»