Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1576 (3.7.1923)
- Date
- 1923-07-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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VMS S WW, Diensdag ' s Wiener Morge«zeitANg. 3. 1923 Nv. 187« Jetzt- Ämwrt die Neide auf Äre Natuvalien, vre ver Nat'üma'l-- txtt WeiAl ails Direktor der lanldiwi'rüjchaftlich^n Lchranstalt bgyogen hat. Der Zeuge gibt -mÄber an, daß der Gärtner jede Woche GörMe in seine Wohmmg Kicherte. Uöbcr die Mengen könne or nichts angelben, da es sich vm die hänÄiche Mrtischoist gchandÄ't halbe und er sich «m diese nie gekmmnert Habe. — Vortsitzonder zum Zeugen: Herben jemals hinter der ZchvanislM Gebalge stattgchmilden? — Zeuge: Wenn ich eine Gesellschaft von vier bis sechs Personen vöd mir hatte, so hat mir der Kellermeister, dom AiHrag entsprechend, das verbuchen müssen, was genossen wurde. Ich halbe nie einen Tropifen Wem getrMDen, der nicht bezahlt wurde. — Bach: Hatte es oft länger gedauert» Vis die Rechnungen bezahlt wurden. — Der Zeuge gibt das zu. Bors: Wie war die Sache mit der ,Mog"? —- Zeuge: .Ich bin' emgeladen worden, in die GFMschaft eingntreten, als ich anstrat, habe ich PrälsenzgÄder für die Sitzungen de-. roMmen. VerheK>iger Dr. Gruber: Haben Sie je nHt den Geschäftsleuten oder Bauleuten selll^t gesprochen. Die Pläne für das Glashaus waren ja schon fertig und alle Anlagen bestellt. — Weigl muß nach llcmgam Hin und Her zngeben, daß er mit niemandem gesprochen hat. Meistens nur nrit der Frau Wilhelm. — Dr. Gruber: Früher hieß es, Sie seien ihr als Sachverständiger für den Garten zur Seite gestanden, jetzt, wo sich hevansgchtellt hat, daß dort ein Sachverständiger nicht benötigt wurde, rourmen Sie mit anderen Dingen. Welchen MonatZgehält halben Sie damals als Beamter bezogen? — Zeuge: Das weiß ich nicht. — Dr. Gruber: Ich jage es Ihnen. Dreitausend Kronen monatlich. Da waren also die 20 MO K. ein gang gewaltiger Betreu für Sir. — Was haben Sie dem Minister Grünbe-rger gesagt, als sie mn Zuweisung der fünf WaMms Mais intervenierten? — Zeuge: Ich habe auf die FuttsrmirtÄnoi hingewiasen. — Dr. Gmber: Hätten Sie nicht dafür sorgen müssen, daß Frau WiPhebm die Verteilung vorschrifts-mätzig durchführt? — Zeuge (erregt): Ich habe es ihr gchagt, mehr zu tun, die BerieÄm,g zu überwachen^ ist nicht meine Pflicht als Abgeordneter. — Verteidiger: Wieso konnten Sie in der „Kremser Ortung" veröffentlichen, daß der Mais bestimmungsgemäß verwendet wurde? — Zeuge: Frau Wichölm hat es wir gesagt, ich hatte damals auch keine Bucheinsicht genommen. — Verteidiger: In der Zeitung haben Die aber geschrieben, nach Buchomsicht. -Die VerhaMung dauert fort. Mempeve Krone -- 8. 008074 krutimer. Auszahlung Wien -- 0.008012 fienttmes. In Zürich notierte' vre 'österreichische Krone . . 0.908012 (0.007987 am 30. Juni) die osterr. gestempelte Krone 0.0080V .(0.0080 nm 30. Juni) die tschechische Krone . . . 17.06 (16.96 am 30. Ami) die Mark ........ 0.0032 ( 0.0032 am 30. Juni) Holland . . , . . .... (221.75 nm 30. Juni) New-Iork. 568.50 (567.50 am 30. Juni) London ......... 26.02 ( 25.81 am 30. Juni) Paris .. 33.80 ( 34.27 am 30. Juni) Mailand ....... 24.67 ( 24.85 mn 30. Juni) Belgrad 6.15 ( 6.20 am 30. Juni) Bukarest , . . . . ..V 2.90 ( 2.90 am 30. Juni) Sofia. .... . 5.25 ( 5.10. am 30. Juni) Budapest. 0.06 Va ( 0.06 y» am 30. Juni) Warschau . . \. 0.0045 ( 0.0050 am 30. Juni) Butavefter Wirtschaftrbericht. Budapest, Ende Juni '1923. Die Krone ist^wcchreich des verflossenen HaMnonates insgesamt um einen halben Poir/t gefallen, der innere Stints dauert aber unawMtsaur fort. Die Teuerung wächst fast stüÄ>- lich, Weitzen und MHl steigen tagtäglich, uMM'rmmert mn die Beteuerungen des BevWagsministers B u d, der es sich wieder zur Aufgäbe machte, die weitere Hausse zu verhindern. In den letzten Taget! sind auch Fette enorm gchtiegen, jetzt kostet ein Mogramm 5000 K.; damit hat es eine bes-onidere Bewandtnis: Bor vielen Wochen ivnvde bereits ausposaunt, von „maßgebender Stelle" wurde für amerNcm'iische Fette gesorgt; diese wollte!.- aber nicht kommen und da die Bevölkerung, die schon lange genug wartete, sich nicht noch Wörter Hinhalten Lassen will, rannte alles zu den Bevkaussstätten, wo sich die Händler die Lagenatürlich gehörig zunutze machten. Ein Hauptgrund der Teuerung liegt auch in den fortwährenden Erhöhungen der Eise-nbahnlarifc: Seit 36. Juni sind wieder die Fahrpreise auf den Mav-tL-mien man 100 Prozent, die Frachtsätze nm 60 Progent höhH^wovauf die Lokalbahren und Schiffährisgesellischaften, in der Eiübilldung, sie dürfen in di-cher Betzichung nicht, nachstchen, ebenfMs steigerten. Die Behörden legen natürlich die Hände auch nicht in den Schoß, sondern halten lustig mit: Die staatliche Beteiligung" für Zucker ist wieder um 300 K., ftir -MmvvaM. Produkte um 100 Prozent, der Posttarif -<Sb 1. d. um 10V bis ILO Progent erhöht worden, Dellchhorh wird statt der bishvriigen 4000 K. monatlich 12.000 K. kosten. Seit 25. Juni müssen auf der elektrischen Bahn um 50 Prozent /höhere Fahrpreise entrichtet werden und vom 8. d. an kostet die Reise um -vcktere 67 Prozent mehr (jede Fahrt tohft 200 Sk. ioft.it), vbör wie wäre es denn Moders, da die Direkt M.Hmii'glieder in erster Reihe für die eigene Tasche sorgen und mancher jogar dem dienstbaren Geist FreiMlette Macht, natürlich' steigt daun das Teiftu und das reisende PMMmr muß herhattcu. KvankenkassegMihren sind vom 18. Juni ab um 200 Prozent höher, außerdem müssen die Arbeitgeber die BeirÄM der APM^ und MairechmMgen noch einmal einzahlen; so sicht es mit der einstigen und feit nun Mhegu vier Jahren fuLpvndiorten Arrtonomle der KvankeiMsen, wo jetzt die Größen des chvistlichnationalen Kurses schalten und walten, aus! Milch ist mn mehr als 2V Prozent teurer geworden, kostet jetzt nur 270 K. pro Mer, man wird sich über kuvz oder lang den Kaiffeegenuß a'bgeiwöihnen müssen, sowie auch das Fleischessen ein kostspieliges VergnÄgen geworden ift: Für FrWartoffel müssen jetzt 300. bis 320 K. bezahlt werden. Wer ein Ei essen will, hat 120 K. hevausHuschwitzen, dabei streiten die Exporteure und die MrarkthäMer herum^ wer von ihnen an der Teuerung schulldtragend ist. E x p o r t n a ch r i ch t e n: Der AckMamninister hat die Ausfuhr von 600 Waggons veredelter Saatsamen erlaubt. Die Ausftchrgedühr für Mchl wurde jüngst mit fünf Kilogramm in natura bestimmt. Der Export der zur Ausfuhr bereits bewilligten, aber noch nicht abgewickelten Strohmengen ist bis 5. d. prolongiert wordon. Bon Butter und Käse wurde die Ausftchr von 10 Prozent der Vorräte freigegdben, ebenso der Export von Paprika, Tomaten,. Ginken, Salat, Honig in verschlossenen Gefäßen sowie GchliügÄ- und WMpretkocherven. Staatsfinantziel-le Nachrichten: Der FimmMninister will, nm die Stouerlsulbijekte zur Zahlung, anzuspomen, die Steuerrückstände dalöristeren lassen, auch beabsichtigt er, die SÄbstzül.der zu bestoirvrn (rumänisches Beispiel, Mgen das vor paar Jahren in heimischen^Mätt'evn eifrig geschvmpift wurde). Nachdem zwischen der Regierung und döm Bunde der Fabriksindustriellen hinsichtlich der staatlicheu Beteiligung" uNd der Steuerfreiheit mwie der Gewährung eines staatlichen Kredites eine Einigung-zustande kam, wird mit dem Bau der Angrstelltenwohnhäuser Lalid begonnen. Die Verkehrssteuer, die gegenlvärtig 30 Prozent beträgt, soll demnächst auf 4V Prozent ech'öht werden, was Wi-Äer auf eine,MWg!keitNveÜL" hoffen läßt. Auch btc Spiribnsstouer ist gestiegen. Die neuen, längst erwarteten Noten zu 50.000 K. sollen Ende Juli im Vorkehr erscheinen. Handelsnach richten : Die Zwiöbelprodugenten und -Exporteure gÄenlen, in Äkalo ein Kühlhaus zu errichten, damit sich die Vorfälle der' vergangenen Saison, als nämlich w^geit Stagnation der Ausfuhr große Mengen verfaulten, nicht wiedeholen. Am 11. d. M die WollaMion begim.en, für die sich bereits Mhaftes Interesse kundgibt. Banken und Aiktieugefellschaften: Dividend ear: Erste Urig. GÄverlbebarÄ 60 K., Baroter Spiri- -tusraGinerte A. G. 40, Erste Budapüster Dampfmühle 250, Gisela-Mühle 100,. HmMvia-Muhle 160, KirÄy Automobil A. G. 34 (gegen 20 im vorigen Jahve), Viktoria Mvbelnnd HoltzjwarerchaLM A. G: 40 <M Prqzewt des Nominalwertes gegen 10 Progent im Vorjahre). Die Ung. Hypothekenbank hatts 5, die. Bndapgster M»ßhaarßpmr.«vei A. G. (Stammkcchital 4M.000 K.) 2,12, die Szolmcker Zuckerfabrik (Gründung der CommechiMank)^ bei einem Mbienkapita'l von 30 Millionen Kronen 2V Millionen Kronen RemgÄvinn zu verzeichnen, HotÄ Bristol A.-G. weist 4 MMonen (das zchnfache des Stammkapitals) als reinen Nutzen aus! Stammkapitalerhvhnngem : CrMtüaük (aus Anlaß der Uebornahme der Ersten Ur.g. Gewerbebcmk) von 420 auf 620 Millionen Kronen, Mit. Ung. Bank von 345 auf 680, Nat. Sparkasse mrd Bank A. G. von 100. cruif 200, Vereinigte Budäpester Hauptstädtische Sparkasse von 54 aus 180, eventuM 300, Bereinigte Ho^industrie A. G. von 100 aus M, Vaterländische KäsafabrÄ voil 7 aus 21, Ung. EifenbahnÄerkchrs A.-G. von. 14,6 aus 50,. Kiraly AutomobA A. G. von -30 arts 50, Futura Warenverkehrs A G. OKursunterr-chmung) vor: 15V auf 300, Huugaria-Mühle von 210 auf 420, Erste Budapester auf 940, Wsela aus 200, Viktoria, Möbel- und HoHvarensabM A. G. auf 100 MMonen. — In dem Prozeß der CvmmevZicBbank kontra Escomptabank (bereits im jüngsten Berichte erwähnt) haben sich' die Pavteien nicht geeinigt; das am 28. Juni gefällte Urteil varWt die Escomptebcmk zur Lieferung der strittigen 30.000 Pfund Sterling Mn Kurse vom 14. Mat d. I'., ferner zur BeFchAmg sämMcher Gerichtsurd Advvkatenkosten. Nengründungen: Die ScchmannMrüppe ist aus der Szegeder HcmGpirmerci (Unternchmen des Wiener Bankvereines) geschieden und errichtet in Miskolcz ein ähnliches Nn-ternehmen. — Unter.dsnr Namen Boden- und Gebäude- Verkehrs A. G. ist ein neues Untern'ehuren mit ' 60 Millionen Kronen StamnrkapM gegründet worden.!ber internationale Balutenmarlt. Gewaltiges Ansteigen des deutschen Notemtmlaufes. Der gestern verösserMchie Bericht der Deutschen Reichsbank zeigt neuerlich das gewaltige Auschwellen >des deutschen Notenumlaufes. Er beträgt am 23. Juni 13.091 Milliarden Mark. Eine Billionenziffer, wie sie ihresgleichen nur in Rußland haben. Die ^uptsächlichste Ursache dieses Wachstums des Notenunvlaufes liegt in der starken Inanspruchnahme der Reichsbcmk durch den Staat in dkr Form von Reichsschatzanweifuugen. Die Hoh' letzterer beträgt allein 12.898 Milliarden. Es ist zwei fellos, daß ein so gewaltiges An schwellen des Notenuimlaufes seine ungünstige Wirkrmg auch aus das Ausland haben muß, was sich besonders in den Kursniedergäugen der Mark auf den ausländischen Plätzen in der Vorwoche c!".i^.rle. In Zürich tvar gestern die Mark .stabiil. Sie miierie 0,0032. Dies spricht aber nicht für eine tatsächliche Stabilität, tatsächlich^ ist die Mark sowohl in Amerika als auch aus den «ruderen ausländischen Plätzen weiter gesunken. In Zürich blieb sie um deswegen mtf derselben Höhe, weil auch der Schweiizer Franken ftn .Kurse s'mHebüßt hat. In Berlin sind im Zusarlcmeuhange mit der niederem Bewertung der Mark die fremden Devisen im Clearing hmaafgegangrn. Es notierte New-Aork 159.600 gegen 154.118, London 728.176 .gegen 708.226, Italien 6269.50 gegen 6857.50, Wie»' 229.42 gegm 222.44. Hierbei muß betont werden, daß trotzdem die Reichslank durch Abgaben das 'drängendste Devisenbeldürsnis zu mftdcrn versuchte, dennoch von der Devise Amsterdam nur 25 Prrzrnt, den der Devise Italien nur die Hälfte, von der Prager Drvi'e nur 60 Prozent und von der Devise Schweiz mir^ 76 Prozent ZUge'eklt werden tonnten. Dies zeigt das Angebot und Nachfrage noch lange nicht int richtigen Verhältnisse zueinander -und daß hier noch immer die ungünstigen Bochältn'.lse andanrrn.- Jn Zürich ist das Sinken des Schweizer Franken das bemerkensm.'rle Ereignis. Es zeigt sich darin, daß die merstm weftlichen Devisen im Kurse hinaufgesetzt wurden. . Die Devise Paris hingegen bröckelte von 34.27 auß 38.88 ab. Ebenso schwächte sich Mailand von 24.85 auf 24.67. Brüssel war im Einklang mit der schwächeren Haltung von Paris schwächer und' notierte nur 28.80 gegen 29.20. Die Devisen Budapest rind Bukarest blieben unverändert. Die Devise Wien 'hat sich neuerlich verbessert und notiert inmmehr 0,0080.12. Die österreichische Krom notiert 0,0080,25 gegen 0,0080 am Vortage. Im gestrigen. Wiener Clearing war der Dollar schwächer. Er not irrte 70.610 gegen 70.650. Der französische Franken bröckelte von 4206 auf 4135, der belgische Franken von 3546 aus 3526 ab. Die polnische Mar? notierte 0.51 gegen 0.49. Glearingkurse der Österreichischen Kationaliiaat1, vom 2. Juli 1923. Devisen (Schecks und Aus- Kurs vom so. -tunt Zahlungen) um Ge,d VVare Geld Ware Amsterdam f. 1 holl. Gulden . 4 2703(1.- 277.3a.- 277CO.— 278CO,— Agram 1 jug. Kronen . . . f G 759.— 7Gl700.- 768.— Belgrad 1 Dinar ...... B 759.- 761.— 768.— 768.— Berlin 1 deutsche Reichsmark . 8 0.37 0.41)* 0.36 0.40 Brüssel 1 belgische Francs . . 4‘J. 3569.- 3581.- 3604.- 3G16.— Budapest 1 ungarische Kronen . ß ' 7.73 7.85 7.75 7,85 Bukarest 1 Lei.. 6 364.- 305.- 361.— 363.- Chrlstianla 1 norweg. Kronen . 5 11385,- 11415.— 11485.— 11515.- Kopenhagen I dänische Kronor . 5 12:85.- 12215.- 12435.— 12465.- London I Pfund Sterling ... 3 323909.- 324501'.-323500.- 324100.- Madrld 1 Pesetas ...... 5'/, 101Ö5.— 10215.— 10235- 11315.- Mailand 1 Lire ....... 6 3046.— 3054.— 3096.— 3104.- New York 1 Dollar. ..... 4 70985,- 71135.- 70985.- 71135.- Parls 1 Francs . .. 5 4184.- 4196.— 4264.— 4276.- Prag 1 tschecho-slow. Kronen , 5 2128,— 2134.— 2123.— 2129.— Sofia 1 Lewa ....... 7'/, 669.- 671.— 629.— 631.- Stockholm 1 schwedlscheKronor . 4M 18480.- 15520.— 18580.— 18620.- Warschau 1 polnische Mark . , G 0.60 0.64 0.52 0.56 Zürich 1 schweizerische Francs , 3 12450*— 12480.— 12495,— 12525.— Noten Amerikan, Noten v. 5 Dollar aulw, _■ » . » kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » » n 100 , „ » M kleinere» . . DSnische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten zu 1000 Mark, , » » 100 „ , _ » . » kleinere.. . . Eng], Noten von 5 Llvrest. atifw, » . » kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . italienische Noten v, 100 Lire aulw, i. , kleinere . . . Jngosl. Noten ungest, zu 1000 Dinar » i» iw » n » „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aulw. „ n kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.üOOLei » n kleinere » . . Russ. Noten (Roman,) zu 500 Rubel » *mn 100 n H » , kleinere. , Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.lOOOaufw, , kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. , .zu 10.000 Kr. , » . „ kleinere ..... 70610;— 76910.- 70510.- 70810.— 3525.- 3555.- 648.- 652.- 62»!— 632!- 12050.- 12110.- 0,35 0,44 322200.- 323200.- 322000.- 3230410.- 4135.— 4165.- 27500.- 27700.- 3012.50 3027,50 2992.50 3007.50 750.- 754.- 7«I- 746.- 11250.- 11310.— 0.54 0.52 0.5» 0.58 374,- 376.- 354.- 356.- 18270.— 18350,- 12370.- 12430.- 10070.- 10130.— 2111.- 2121.— 2106.- 2116.— 4.70 4,90 4*.65 4?85 7C650.— 70950.- 70550.- 70850.- 3545.— 3575.- 008.- 612.- 588!- 592*.- 12200.- 12260.- 0.36 0.44 3218Öo!- 322800*-- 321600.- 322630.— 4205,- 4235.- 27551,— 27750.- 3062.50 3077.50 3C42.50 3557.50 757.— 761.- 1 1 f§ 752.- 1135».- 11410.— 0.49 0.57 0.46 0.54 371.- 373.- 351,— 353.- 183TO*.— I845ü!— 12400.- 12460.- 10170.— 10230.— 2100.- 2116.- 2101.- 2111.— 4.70 4,90 4!65 4Ü5 ■') Von den AuslandZäbgaüeu nichts übernommen. Strengere Handhabung der deutschen Devisenzuteilung. Berlin, L. Juli. (Wolfs.) In einem Biindesschreibeu des RLichswirtschaftZmiuisters an die Regierungen der Länder wird eine strengere Handhabung bei!dcr Erteilung von Erlaubnisscheinen zimr Devisenankauf empfohlen. Bisher seien Erlaubnisscheine in viel zu weitenr Umfange erteilt wovden. Der Besitz von Handelskammerbeschoinigungen gestatte in unbegrenztem Matze den Kauf von Devisen. Da nach Erteilung der Handels ammererlaubnis eine Kon rolle nahezu unmöglich sei, hänge alles davon ab, die Bescheinigung nur denjenigen Firmen zu geben, die unbedingt eine Gewähr dafür bieten, keinen die Allgemeinheit schädigenden Mißbrauch damit zu treiben. Der Devisenankauf müsse in den Grenzen des unbedingt Nötigen gehalten werden und sollte nicht über den Bedarf der nächsten Woche hinausgehen. Die Handelskammern müssen deshalb vor der Erteilung von Bescheinigungen an der Hand von Belegen eine sorgfältige Prüfung vornehmen und dürfm auch nicht davor zurückschrecken, die Bescheinigung zu versagen, wenn es sich um Firmen handelt, deren Zuverlässigkeit nicht einwandsrei feststeht. Der RetchswirtschaistsMinister empfiehlt den Regierungen der Länder, auf die Handelsammern in diesem Sinne einzuwirken. Sollte sich dieser Weg als erfolglos erweisen, dann könnte die Reichsregierung sich gewungen sehen, mit dem System der Hcmdelskammerbescheiuigungen überhaupt zu , brechen und in irgend einer Form eine Vorprüfung für alle Firnien einzuführen. Sine neue Aera der Wirtschaftsbeziehungen Moskau, 24. Juni. In der letzten Zeit kann mau eine erhebliche Belebung der Beziehungen Westeuropas mit Rußland wahrnehmen. In Moskau weilt eben eine ftanzösische Delegation unter Leitung des Mitgliedes der Pariser Börse, Leon Guesde. Diese Delegation hat zwar keine ossizelle Mission, dadurch aber, daß sie von der Pariser Handelskamnter entsandt wurde und die Ausngbe hat, zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit mit den Sow«