Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1574 (1.7.1923)
- Date
- 1923-07-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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•t'f-V" \ p V ''1^ , '"w;T■lfr*l';'"'«,p^*■ '^j;'vfw Seite 10 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettnng. Erste Donau-DMnvflchifsahrtsgesellschasi. Laut Beschluß , fi>cr ordentlichen Generalpersanunlung vom 30. Juni 1923 wird der Mtreneoupon für das Jahr 1928 vom 2. Juli 1923 an mit dem Betrage von 16.800 K. cwflelöft. Gleichzeitig gelangt für das IaHr 1982 ein Betrag von 9740,93 K. für -jeden G enußschvin gegen dessen BorSversung, bei den unten angegebenen Coupcmeinlosungsstellen zur Auszahlung. Einftm-gsstellen: Gesellschaftliche Hauptkasse. Wien, 3. Bez.. Hintere Zvllamtsstraße 1; Allgemeine Oesterreichische Bodenkreditanstalt, Wien. 1. Bez., TMsaltstraße 8. . (Elttgeltlich.) Whitehead-Werke Aktiengesellschaft. Am 30. Juni 1923 fand dis zweite ordentliche GenerabversanmTnng ^der Whiteli-sad- Werke A. G. statt. Das Werk, weiches hauptsächlich Rohölmotvve fiir stabile Anlagen und Schifssnrotore erzeugt, hat zufriedenstellend gearbsitet. Die Gießerei ist sowohl im Maschinenguß als auch im Kvinnierkguß reichlich lbichchäftkgt. Die maschi-- neÜen und beweglichen Anlagen wurden voWomnren abgeschricben. Stach reichlichen RDserviermvgen (60 Millionen Steuerwerke und 20 Millionen Maschiu-ewerrrcuerungsreservich wird eine Dividende von 160 K. pro Aktie ausgeschüttet. Der Coupon Nr. 2 gelangt ab 16. JuLi d. I. bei der Wiener Baük-^. Mdiengefellschaft. Wien. 1. Bez.. Deinfeltstraße 1, zur Einlösung. (Entgeltlich.) Bankhaus S. Basel. Die Telephonmmmrern des Bankhauses S. Bösel. Wien, 8. Bez., Friedrich Schmidtplah 5, lauten: Direktion 33.0A, Setkvetariat 19284, Korrespondenz 39294, Buchhaltung und Kasse 99.313, Devisenabteilung 16M4, 19218, 31.569, 32.085, EWtena!bÜr>rlnng '31.195, 89233, ISLA. 39LÜ6. (EntgeMch.) Einzahlungen an Warenumsatzsteuer. Zahlungen an Wavermmsatzsteuer bei den SteEadmimstrationoen Wiens sind ausschließlich im Wege der Postsparkasse mittels eigener hti den Steuerbehörden erWÜicher lPostfparkasseerlagscheinv, die mit einem besonderen Vordruck vwfchen sind, zu leisten. Ausnahmsweise können für diese Einzahlungen auch die roten PostsParkasseieivlagscheine für Steuereinzcchlungen verwendet werden, doch sind auf der Rückseite des Erlagschamabschnittes die Angaben entsprechend dem Vordruck der besonderen Postsparkasseerlagscheim für die Warenumsatzsteuer zu machen. Von den Steuerbehörden dürfen somit andere ZMungen, also Barzahlungen, Postanweisungen oder Scheks usw. nicht entgegengrnomnren werden. Kapitalsvermehrung der Allgemeinen Depositenbank. Die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Allgemeinen Depositenbank vom 4. Juni d. I. hat beschlossen, ihr Aktienkapital im Betrage von Nominale 7,5 Milliarden Kronen um 2,5 Millarden Kronen auf Nominale 10 Millarden Kronen zu erhöhen, und den Vorstand der Bank ermächtigt, den Zeitpunkt und die BegebungsmvdaliiLten für die Emission der neu auszugebenden 1,250.000 Wien zum Nonrinale von 2000 K. im eigenen Wirkungskreise festzusetzen. Der Vorstand hat nunmehr den Beschluß gefaßt, die Emission durchzufühven und die neuen Aktien zur Gänze den Aktionären zürn Bezüge anzu- Lieten. Die neuen Aktien, welche bereits vom 1. Jänner 1923 an dividendenberechtigt sind, werden den Aktionären zum Preise von 50.000 K. tel quel pro Aktie in der Weise überlassen, daß auf drei alte Aktien eine junge Aktie entfällt. Durch diese Kapitalserhöhung werden der Allgemeinen Depositenbank rund 58 Millarden Kronen zugesührt, so daß sich nach Durchführung der Transaktion das Eigenkapital der Depositenbank auf mehr als 32 Milliarden Kronen belaufen wird. Diese namhafte Stärkung des Betriebskapitals ermöglicht der Bank, ihren bisherigen ausgedehnten Geschäftsumfang zu erweitern und den Kreditbedürfnissen ihres großen Jndustriekonzerns in erhöhtem Maße zu entsprechen. Da ein nicht unbeträchtlicher Teil der Aktien der Depositenbank in alt- und neuausländischen, der Bank nahestehenden Kapitalistenkreisen placiert ist, wird ein Teil der Neuemission vom Auslände übernommen. wodurch dem Institut auch fremde Valuten zufließen werden. Das Syndikat, welches anläßlich der im Oktober v. I. durchgeführten Kapitalserhöhung gebildet wurde, garantiert auch diesmal den Erfolg der Emission. * Auf Grund der in der ordentlichen Generalversammlung dom 4. Juni 1923 erhaltenen Ermächtigung, hat der Vorstand der Allgemeinen Depositenbank beschlossen, die Erhöhung des Aktienkapitals von Nominale 7,5 Milliarden Kronen auf 10 Milliarden Kronen zur Gänze auf einmal durchzuführen und sämtliche neu auszugebenden Aktien den Aktionären zum Preüse von 50.000 K. . tel quel pro Stück mit Dividendenberechtignng ab 1. Jänner 1923 in der Zeit vom 2. bis einschließlich 14. d. im Verhältnis von einer neuen zu drei alten Aktien anzubieten. Das Bezugsrecht kann ausgeübt werden: bei der Hauptanstalt und sämtlichen Filialen und Wechselstuben, der Allgemeinen Depositenbank, ferner bei der Prager Kreditbank in Prag, beim Bankhaus B. Fuchs u. Co. in Prag, bei der Mährischen Eskomptebank in Brünn, bei der Banca Ungaro Italiana in Budapest und bei der Soeiete italiana di credito commerciale in Triest. (Entgeltlich.) Allgemeine Jndustriebank, Wien. Die Allgemeine Jndustrrebank, hervorgegangen aus der Umwandlung der Filiale Wien der Böhmischen Jndustrialbank in Prag, hat der am 28. Juni stattgefundenen ersten ordentlichen Generalversammlung dm Bericht über das Jahr 1922 vorgelegt. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit, die erst in der zweiten Hälfte des Jahres 1922 in vollem Umfange ausgenommen werden konnte, beträgt auf ein Aktienkapital von 500,000.000 K. nach völliger . Börsen-Komvnlsslonsgesch&ft und Wechselstube M A G I D & Co. Wien, I., Hohenstaufengasse 11 Abschreibung des eigenen Bankgebäudes und des Inventars des Bankgebäudes und der Filialen rein 600,628.669 K. Nach entsprechender Dotierung des Reserve- und des Spezialreservefonds wird eine Dividende von 100 Prozent zur Verteilung gebracht. Im laufenden Jahre hat die Ban! die Erhöhung ihres Kapitals auf 1.500,009.000 K. mit entsprechendem Agio durchgeführt.- Die Mim befinden sich im Besitze der Böhmischen Jndustrialbank, Prag, der Bankfirma S. Einhorns Söhne, Amsterdam, des Bankhauses Kola u. Co., Wien, und einer südamerikanischen Gruppe. In der letzten Zeit hat auch das Bankhaus S. Bösel, Wim, ein namhaftes Paket Aktien erworben. Der Verwaltung des Jnsttutes gehören nunmehr an: als Vizepräsidenten die Herren Bankier Heinrich Einhorn, Bankier Artur Kola, Generalkonsul Graf "Sizzo-Noris, als Mitglieder des Verwaltungsrates die Herren Rechtsanwalt Dr. Robert Beinerth, Kommerzialrat Hans Bösbauer, Bankier Julius Einkorn, Dr. Paul Frankl, geschäftsführender Verwaltungsrat der A.-G. Herm. Fratlkl u. Söhne, Pablo Grünbaum-Trio, Ing. Alfred Günther, Oberdirektor der Böhmischen Jndustrialbank, Pryg, Franz Hanns, Präsident Richard Kola, Dr.,Emanuel Krasnh, Rechtsanwalt Dr. Josef Sasvari und der Generaldirektor des Papierfabriks- Verbandes Kommerzialrat Hermann Bielguth. (Entgeltlich.) Mitteilungen -es Slre-ttorenvereine« von 187V. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eingeleitetrOe ft erreich: Ludwig Alfted, Gemischtwarenhändler, Wien, 16. Bez., Lerchenfeldergürtel 27. 'Otto Josef, Gemischtwarenhändlm Wien, 12. Bez., Fabriksgasse 12. Rosenberger Adolf, Ges. d. Firma Herrnstadt L Rosenberger, Wien, 18. Bez., Gentzgafse 137. — Tschecho-Slow a k e i r Fuchs I. Bruder, Ges. m. b. H., Troppau. Malat Josef, Lederwaren, Neupaka. Hochel Paul L Brüder, Kaufleute, Battelau. Deutsch Ignaz, Kaustncmn, Beregszag. Neumann Adolf, Kürschnermeister, Böhm.-Leipa. Polcar L., Kurzwaren und Kohlenhandel, Brünn, Fröhlichergasse. Novotni Alois L Co., Automobilhandel und Reparaturwerkstätte, Brünn. Hrapko I. A., Chinorany. Oesterreichische Kohlenförderungsges. m. L. H., Betriebsstätte Annaschacht, Dallwitz. Ring Josef, Bergwerksbesitzer, Deutsch- Kralupp. Mensik Franz d. I., Kaufmann, Groß-Kuntschitz. Beamtenkonsumgenossenschast, Kaschan. Sikula Josef, Küchengerätehandlung, Königsfeld b. Brünn. Dondraeek Franziska, Gemischtwarenhandlung, Kuncitz. Spitz Moritz Söhne, Kaufleute, Lucenec. Freund Berta, Zuckerwarenhandlerin, Marienbad. Schnerch Oswald, Kaufmann, Marienbad. Kirsch Anton, Bäckerei und Gemischtwarenhandlung, Neustadt a. d. Tafelfichte? Schreier Alois, Kaufmann, Pelsdorf. Gebrüder May und Anna May, Bauunternehmung und Baumaterialienhandel, Pilsen. Brüder . Schweitzer, Inh. Friedrich Schweitzer, Kaufmann, Poprad. Mayer D. L Co., VertriebSgesellschast für Eisenwaren, Preßburg. „Meta", -Handelsunternehmung techn. und chem. Produkte, Inh. Ludwig Novotny und Josef Kirchner, Vreßburg. Zalud Johann und Veronika, Kaufleute, Rattimau. Bialek Karl, Tischler, Reichwald. Pospifil Ignaz, Kaufmann, Roschtieni. Sehnal Wenzel, Tischler und Holzhändler, Rzitzmanitz. Wand Franz, Gmnischtwaren-; Händler, Sermitz. Jakob Anton und Flora, Kaufleute, Tellnitz.! Kalleta Susanne, Gemischtwarenhandlung, Trzynietz. Weiß^Simon, Kaufmann, Velky Surany. PoleSny Enril, Kommissionär, Ex- und Importeur, Vrutky. Fried Franz und Gattin Antonie Fried, Kino- und Theaterbesitzer, Zwittau. —.Ungarn: Kollar Ludwig, Farben- und Chemikalienhändler, Budapest, Harsfagaffe 33. — Italien: Lupidi Anacleto, Schuhmacher, Görz. Drahosch Giuseppe, Pola. — DerKonkurswurdeverhangtr Oesterreich: Naggendorfer Jndustriewerk Ges. m. b. H., Wien, 6. Bez., Amerlingstraße 19. Kindler Anton, Handelsmann, .Graz. — Tschecho-Slowakei: Krull Siegmund und Sabine, KMfleute, Troppau. Mayer Augustin, Galanteriewaren, Pilsen. Mchler Franz Anton, Färberei und Wäscherei, Reichenberg. Fries Simon, Kaufnrann, Presov. „Universal", Genossenschaft m. b. H., Kleidergroßfabrikation, Pilsen. Burian Ottokar und Gottlieb, Architekten, Prag. Bloch Leopold, Handelsmann, Jinec. Eisenwaren und Maschinenfabrik, Inh. Mnil Schicketanz, Friedland i. B. Vodrazka Marie, Gemischtwarenhandlung, Pischeln. Schönberg Bernhard, Kaufmann, Mähr.-Ostrau.. Beregszaszer Bank, in Liquidation, Beregszasz. Schenk Karl, Handelsmann, GÜntersdorf. Gregora Franz, Ges. d. Fa. Gregora & Smutny, Prag-Weinberge. Ficek Jaroslaus & Eo., Kaufleute, Ruzomberok. — Italien: „Aelis", aociete italiana legnami ed affini, Görz. Padovan Enrico, Monfalcone. Die WmmmSMe. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeittrng".) Chemikalie«. Der Wiener ChemÄaliemnarkt beLu-nidete in mehreren Artikeln eine schwache Neigung m? Besserung. So vor allem w Japanwachs, das in verstärktem Maße gesucht wivd. doch stehen den nachgeif-ragten QMniitäten nicht Ebensolche Angebote entgegen. Für diesen Artikel hört man Preise von zirka 28.000 K. vw Kilogramm. Das Interesse für Carna-ubaiwachs hat nachgeilassen. MEtanwachs erscheint bei der Entwertung der deutscher. Mark angspaßten Preisen ges-uckst. Wielwoihl die deutschen Werke ständig ihre Preise erhöht.halbm,, konnte der Rückgang in deutschösterreichiischen Kronen für Äiesear, Artikel nicht anfgehällen werden, da die Entwertung der Relichsmark viel größere Schritte durchgemacht hat. Weißes PcvvaGin tift ge-sucht. die Preise bewegen sich in der Höhe von ungefähr 6500 K. tzro Kilogramm. In Schellack herrschte in der albgelauseren Woche e-twas leVhastere Nachfrage, die Preise haben gegen die Vorwoche keine Aenderung erfahren. In Harzen zeigte sich größere Nachfrage, die nur teilweise. befriedigt werden konnte. Terpentinöl liegt etwas schwächer, was fedoch m den Preisen nicht zum Äusdmck kam. Jnländvsche Ware notiert 35.000 K. cL>'Wien. Filiale Graz: Graz, Herrengasse 7 1. Juli 1923 Nr. 1674 AnM/lor krist. tendierte etwas Wer, Ware konnte man mit 3300 K. ab Wiw erhalten. Bileig'lätte B. B. M. wurde,um 600 K. billiger ansgeboten mck notiert 10.000 K. alb Wien. Salgsäure 19-31 techn. rein war um 60 K. vmDger ansgelboten. zu 1200 K. alb Wien eM. Gmb. Soda-Wmmoniak tendierte um 200 K. fester und war fß Soda krist. ist schon längere Zeit hmdarrch Vernas lässigt. Weinsteinsäure erhöhte dm PmiSstand um 1000 K. aus 48.009 K. Von: ausländischen Wachsmarkt. Die auf ReichAnarSwähruM ^beruhmdon RMtoWMe zogen weiteMn an. Bei den sich m^müngerwsche evgebeirwen^ hohen Preissorde-rungen war die Nachtzqge. Avas tjjWf.; Es notieren: AuÄändisches gelbes Bienenwachs 106 hrs^ 106 Schilling. Vvima Original Jalpawvachs' eiste 8 Marken- 75 bis 76 SchiMng pro cwt. netto, beides unvoVollt, <w Lager Müncher.-. Reines gebleichtes 80.000 Mark pro Kilo netto, pnma, dMches. DMParaWu Basis 50-56 Grad C. 11.000 bis 11.600 Emeistn notturgch 54^6 Grad C. 14.600 bis 16.000 Mark.' Eevestn wech RH6' Grad 15500 bis 16.000 Mark pro Kilo brntto für netto, verzollt ab Lager Münchm Where GrädtMten erMvechend)' alles netto Kassa ohne Ve-ribindVchLett.. Spirituosen, Essemen und ätherische OÄe. Mit der vovschreitenden Saison, die fortab lustloses Geschäft zeitigt, nimmt der Bevkchr «inen sWepPenden BeÄAf. Die Schenker und DedcviMstm zchren^meisbens an chren.Men Vorräten und versorgen sich nur mit dem Mtwe^Mtm. Der' GroßhwMl ruht mangels Nachfrage voUtandrg. Nur M einzelne Artikel, wie Sliwowitz und Kognak. bWeht zeitweise Nachfrage. Mt Rücksicht auf den^aermgm, Matz gegenÄber den allgemeinenhohen Regien sind die eMewaven Preise als unvechLltr..i8mäß!ig niedrig zu bqzvichnen^ Mch das^ Provi-mgeschäft liegt schr danieder. Es macht sich überall Me, Geldknappheit bemerkbar, die aus die ZaWunMoevse sWbar vü^Mkt. . , Die starke heurige Produktion an Oibswvamuwem Hai diel Ware an den Markt gebracht, die nur allmähliich cm dm Mann gebrachtwerden kann. HierM. kommt, daß die Quailttat derselben oft viel zu wünschen übrig läßt. Dies wird auf die Produktior? von Obstbranntwein in der neuen Kampagne, jedenifalls dahineinwirken, daß bedeutend weniger Heine Betriebe und Kesselbrenneveien arbeften werden. Das Gschäft in Fvuchtsaften ist inisoljge brsher n-ngüinst^ Metalle. Das Geschäft war die letzte Zeöt hindurch ruhig und Preise erfuhren keine Berändevumg. - Auf dem deutschen Metollmarft setzte sich die AufwävtsbÄaegung in weiter verischärftom Mache fort.- Es machte? sich , eine außerordentlich starke Nervosität bemerkbar, durch biedre Preis« stark hin lwüb her geworfen ivurdeu. Das gesamte. Preisniveau evlitt hierdurch eure erhebliäie Erschütterung, doch blieben die Notiemngen immer noch wessentDich über den Preisen der Vorwoche. Der Altmetallmarkt schloß sich den Nemnetallsn entsprechend an und machte die gleichen SprLrge mit. , Die MarMrge an den internatiowalen . Metallbörsen London und New-Äork ist zuMit schr umiberifichtliich'. . I- In London r.otieven Kupifer promt '66 Md. St., pro < drei Monate 66.50 Psd. St., Zinn prompt 187M, pro drei, Monate 188,28, Blei nahe Sichten 26, enHe-rnte Sichten 24,37, Zink nahe Sichten 28M, entfernte Sichten 29.' In Berlin norieren: RasftnadebWfer 41.000 bis 41.600' Mark, Hüttenweichblei 16.600 bis 16600 Mark.- Hüt-tenrollKink Marke Ziro 16.600 bis 17.600 Mark. Feinzink 19.-500 Vis 20600 Mark,. Bankozinn 120.000 bis laSjOOO Mark, Hüttenzinn 99 Prozent 117.000 bis 122.000 Mark. Die Kupferansfuhr der Veroinigben Staaten -im Mai be- A-eif sich auf IM Millionen Pfund und in den ersten fünif; Monater« des Jahres aulf 9-85 MMonen, was einen neuen Rekord seit dem Waffenstillstand da-rstellt. Der Export nach Deutschland hat sich in den letzten Wochen wieder gehoben/ nachdem er unmittelbar madj dem Ruhrembvuch stark zurückgegangen war. . , Leder, rmd Häute. In Ungarn wird in Zukunft der Landesverband der Lederfabriken die Richtpreise selbst bestimmen rmd alle dem Verband angehörender.' Fabriken müssen sich.diesen Bestimmungen fügen. Die Lederpreise wurden erst', um 26 Prozent und gleich darauf um wertere 16 PvlMrrt erhöht. Das Lkdor! kostet demnach heute das Drettausendfache des Friedenspreises., Die Rohhäutepreise haiberr trotz ihrer nicht . unerheblichen Höhe diesen Schküssell noch nicht, erreicht, aber es ist HM-- nung vorhanden, daß auch die Haute Wto bis zu den Stu-feitbes Leders emporsteigen. Der Verkehr ist lebhaft, trotzdem' die Fcvbri'ken und Großhändler seden Kredit Eingestellt habend Es iroöieren: Vachessohlen 9600 bis 9560, BachescvouponS. 11.680 bis 11.960, enMche Avern M. B. und Dänin 8380 bis 87-40, Brandsohlen 6030 biz 6860. Roßllcker in HAftes 6890 bis A00, Löderriemenewupons 11u500 Vis 11L60. Blarckleder 10120 bis 10LS0, Boxoalif und Mastbox 3450 bis 3660, Rindsbox 3820 bis 3030, braunes Kuhledor 1Z.-800 bis 14.210. Auf dem HäutemcM verringert sich von Woche zu Woche die Produktion und vorhandene Ware wird von der> Fabrikanten und Gerbern glatt übeM-ommen. Es notieren: Rindshättte im Grüngewicht 2700 bis 3100, enthömte saUreie Ware 3700 bis 3900, Kalbfelle mit Kops und kurzen Füßen im Grüngewicht 3600 bis 9800. Roßhänte rpvima FMMaueüware über 220 Zentimeter 22.000 bis 24.000, mindere um 20 bis 40 Prozent billiger. Börse für lmdwirtschaftWe Produtte. (Eigenbericht der ,Men«r MovsenzettuW",) Die Ernteaussichten in Ungarn, Rumärrlen, Jugoflawien und der Tschecho-Slowakei sino durch die fortdauernden^ Regengüsse nicht besser geworden und zeigt sich von diesm Ländem verringerte Abgabslust in alter, wie auch in neuer Ware. Auf dem Wiener Platze zeigt die Tendenz gleichfalls eine Besserung, jedoch bezieht sich, dies in erster Reihe auf Itank, Wien a» »!< I * \