Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1574 (1.7.1923)
- Date
- 1923-07-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Dkch tzoyM iv! m , «B—wamäiwfy '•' itV i n'~ auL, Wirnk« MorgeMrtlmg. Äe -eO«W^ sMr Wht der S-. SW»- ^vv diesmal opf- «e» HOfM) und wie M bald Swmgiy Gchven» Mm Lachryde -um Gedücht-ms Sh. Hsrtzks VS«« Or den Her-MM Die «achfolgersden Zrchbenangaben, welche «nS da- HarpÄinorau desKeven «ttjpsnvch kigftM m BeffLyungstM, «ömren dar-. tun, wÄch großes Monffodwisches WsS dcmL Liefen pietätvollen Spenden geschaffen'wurde. Der Fortschritt dn Kör AuffoffLuntzMiMt des K. Ä. L, wähvendder letzten Jahre laßt fich der starken Vermchvung feines BodeiübesitzeS in dieser Zeck zur Seite stellen. Im Jahre 6679 <1918 bis E), «ach den avgen.dwvch den ^Kvreg verschuldeten VecheEMgen, konntten auf K. A. &ßWte» bloß 60.000 BLmme Gamsrder 83.600 Fvucht-bLmne) geyM Werden. Im Jahre 6083 (19Eß fö LS23) gab es hffr lbereftS 767.000 Bäume, so daß in den letzten vier Jcchven ein Zuwachs von 717.000 Bäimren zu verzeichnen ist. Di: Bcmmpflanzungen deS K. K. L. VevbMen sich auf zehn Plätze und, wenn war von den naturgemäß in dünner Reihe gepflanzten Grenzdmvnen von N-uris ckbsihen, ikann man hmw von neun Wälder« sprechen, zmnÄ schm jetzt viele Bäunre eine Höhr von vier bis sechs Wetvr «Vveichen. Es M also statt deS einen Herzl-Waldes, welch« dem Mischen Bo« Einleitung seiner Sammlungen seinerseits vochchwchte. heute neun Herzl-Wälder. -Aus diesen KenMvWiwgen wur-xn noch Arbeiten übernommen, um einen rwÄten Wcckd in Ratz a l a l, der sich ans 4000 D.'mm attSdchpt, MvOaüvieren. Bisher wurden so 11.000 Bäume, meist Eichen, wiodergOwnnen. In simgenJa-üren. wenn alldieBäuvre chre Reife erreicht haben, werden die Ausgaben für ihre EchMrng fast bis. Null gesunken sein, wogegen die Wäbder «in von Jahr zu Jahr steigendes Einkommen versprechen. Die Pflanzungen haben also außer ihrem allgemeinen ükonomffchen und hygienischen Wert noch ,denjenigen enrer KapÄalSawbaye für das nationale Bermogrn, das dör K. iK. 8. darstellt. Die prog^ve BermmdeMmg Lm Kosten siir die Baumvflsge wird eS dem K. K. L. erleichtern, das Programm der NeupflanJungen httedsr anfzunchmen. Die wichtigste Voraus-- -setzung hierfür jedoch P mck> vleM, daß dem K. K. 8. die notigen Miti-5 Se^EMrÄen. Di^ WWl sind der Ertrag der BMvmfpende, auf die der K. K L. laut ausdrücklichen Beschluß des DirÄvrimrrs .anMoiHen ist, Die Baumspende hat ftdoch in den drei Jahren 1620 bis 1988 AvßD.000 Pfund getragen. WemrMch der Ni.- St & mit sichren sehr begrenzten Mitteln bei der SKHorstmy gute Erfolge gegenüber derBorkrtsgszert zu. vKsckchnyr.hat, so eyHwechen sie doch , nicht dpr Bchürftkiffen des Sarüvs und -unserer- ^Sonffatüm. ftrtterden Verschiedenen rolon-ffockwWen Antemehmungen tzn Palästina gibt es Mm eme, die vom so. tsfaffldjfyec^ 5Se&eiutmii0 % wße dop,. mmm S, m? größter TragwsÄa. Die FonWeiMÄßt letzten Jahve waten gut und das verpflichtet IMS zu mehr, Darum'müffen die Jüden -in aller Welt, die am 20. Damus HmzlZ gedenken, mitheffensein Denkmal, di« H«-vzL.»WHLd^, a«fs«d-nevr 6tti *C5 vlWifti* UeSer bk welche itt MWM im Ich« 1922 hexrsOe, yO .B in tm .MßeHMchefl QeffentRcMt die vevschiedewsten Mreimmgen; mW §eurWkte die BemGe, tvÄche t^e <MMn OMA dü SÄvjetregkMMg kt SBe# foifefen, *M M pMischen Zwecken; «ff der mchmm Seite aber, ent- Zündete sich mch entgündete M bis heutze dhe Phomtasie die Mmnigsien'.BerWe nnd 'wHtttpMst^n ZWvn -lesen. (So brachte ein großes deutsches Watt ssirmval im ernstesten Tone die MMmg, fct Ä rMWm VMelstGL, dfe etwa 80.000 M 100.000 MOp^er Mt, seien in eurer Woche £9,000 WerMer; dem Hnnqerthsthus erlegen.) Ä-M <Opc M es eßw Darstellunst, die weit echter M Mrd mehr Lesart Äs alle «ntkichen Berichte und phsntcOcheMten SchW)emngen. Me der Mew-Aorker,ß owwÜLt s" «Weist, ist W- Cherso n in.einem Hause.in hvk SMaroWeyßeM Museum des Hungers eröffnet worden. Das HerzeiWs allein, das der AorreGochent des ,/Vorwärts" von dem mittM, was in dichnr M-rffeuut zu sehen ist, Aßt ein Bild des Grauens erstehen, wie es entsetzlicher noch nie gezeichnet wurde. Das ..WMrm" mchatt nur Material Mer dve-Hnngersnyt in EhMon nH stm- Mbnnq, md dieses Material erzäW Furchtbares. Da findet man mrter Glas Proben der per *' nen „B rot'fort^n", mit denm sich die Bchol. ... von Cherson ernährte, und versWchener erst in der Am. der Hungersnot neu EWkpmmener „Sfieffen". Wie davon waren die ß ch a!e.n. vlyr SorrMrchbMlen und MMÄerner^ dann Samen einer wirlhen Grasart; unter den ,Moten" suchet man solche aus. Baumrinde, auß Kuhumd Pf-L<rdemist u. dgl. Im M sind 16 solcher neuer Brotmffchnngen und Wefjen des Hungerjahg^ ausgestestt, Ihre suriMaren MOunaen sind durch Motographien Müswhertr.. man sieht unsörnrrg Mhwostene Muche, Köpfe, Hände und Füße, aber auch^ gäWch abgezehrte GMniaßen, deren Knochen rresta lang wurden. Dann grbt es Vrilder VM jHung'erwd; «Wnter sind zwei Ausnahmen M MrafieuLegrWnHen Verhungerter: Man ficht d sichren, jed^ olnen Kläffer hoch mit sreichen beladen. Am schaurigsten find die Photographien der Weaif-ch«Njf.x L s,fe r von Cherson. Da sind zwei estr- W^GMMWk'iWMrüOgen Gesichtern PhotMbaWWt, Eudoxia BavanowMja Mw - PraÄowia Iwan^^ diese beiden Frauen haben drei Kinder getötet n ffd verzehrt. Ein anderes Bild: eine 60jührige GDsin namens Maxinowa. Sie hat ein ISjahriges Mßdchen aus Estkyck, das bei chr wohnte, ermordet tzrch Hann e^A g e P ö!< t l^ sttz verhaftet wmde, Wqt.ein Mßuc Teil M in einem Fasse aufbewahrten Fleffches-fthou verzehrt. Alle diese Photvgvaphien und die Kinder- und Ntädchenknochett, die dabei Regen, sind amtlich durch, die i StadtmiRz. gekennzeichnet, welche die Mordfälle untersucht hat. Außer den BAdern sprechen Zahlen: In der Stadt Cherson sind im Hungerjahr? 690 Erwachsene und 8888 Kinder, insgesamt 9981 Personen, in der Umgebung 7 6 5 2 P e rf o n e n H u ngers gestorben. Und das geschah in Cherson, das geschah in tausenden russischen Städten und Dörfern im seEen Fahre, La in Argentinien Getreide zu Heizzwecken verwertet wurde, weil man mitdem Ueberftuß nichts cnlKüsangen .wußte, Das ist der Friede der Welt! Ser Paß. ^>as Wort ist kurz, äßa« lasso sich dovoni rßcht täiufchen. Auch d-en hapu-lefeil Anfängen sollte mau nicht trauen. Der Weg beginnt nänrlich ganz ge-mMich beim Poltzzei>kyknmstsaviat. Dort «Märt d-rr ein frcklMicher Beamter haargenau, was du tun Mußt. Am nächsten Tag hält ein anderer Dienst nnp erklärt dir ebenso genau, daß'alles, was du laut Angabe getan hast, gruMalsch war. Dir eiP in dein dreivierteil StNNhen entferntes Heim zurück nnd besorgst, was tzir MfgLtr'agen ward,' MMezettA, -uNtzezählte Pevson'aldokumente, kratzt mi'ch- ,selig die Photogr-aMe ans einem ailtcn Paß '(um s-vd.ann belehrt zuwerden, daß dieses Vorgehen doch wieder falsch war, weil inzwischen ein dritter Beamter ansgetaucht ist), und gehst ans die Zengenscrgd. Ten'u ein Zeiu-ge muß sein, wenigstens in unserem e-Bgirk. Im NachbarLezirk vernichtet man aus ihn. Aber vielleicht ist das nach 'geraden und ungeraden Bezirken einiget eilt. Jedensalls. braucht man in unserem Bezirk den iZerrgen. Er Muß männlichen Geschlechtes und des Schreibens kundig sein. Kennen Muß er dich nicht, denn er braucht ja nur deine „PerfoMidentität" sostzustellen, und dazu ist es Keineswegs Notwendig, daß er dei'nen Namen kennt, jedoch UrverläWch, daß er seinen kennit. Den muß er nänrlich unterschreiben', worauf man ihm Kvei Bichinier in die Zeugenhand drückt und Me Rolle -im Paßjdrama ausgefpiellt ist. Der Beamte Mrmrt '«än faniatssch grünMches Protokoll mit dir M, ficht diir M M die Auge», stellt sch, daß sie grün sind mw bezeichnet 'jede Gestalt Mischen 1.80 und 1.90 als „mWel^, alles -andere an dir als „präpoMoniert uudmyrmal". Mtdem angemchnrÄv Gesicht ahsM-b-r ÄNbederMchheff ieutfernt MM sich bestiiediigt nach Erlag Mit so« MO, * -2- - i - ■■ L '8m OäiWL AN Ä.'dwrWMelle dev 5 choittzeidirektton. Mau 'wavtet, wird hin- und HergesckMen, steht immer an dtzr - MW.HeU, Hbr . dir w-»Wt :m alter Ostfude daran, der «Mn'-Paß «ach Gallien braucht. Grspricht den Beamten- ^Modriger Hech!" ag> und der Mt« Dmrokratverweist ihm den ,-SörvilismUs" in scharfer Weise. Dann erkundigt ar sich, ob der Mt« endgültig in die Heimat zurück-- Lehren-WA iMd sagt auf di« Mtätiguntz: ,M, da verlassen Sie sich, daß wir alles tun werden, um Ihnen den Paß zu höstyM!" M DhP ein ÄrMeiln in der Zunge und willst Veitz« Randbeinerkuntz machen. Aber halt! Du könntest den Herrn veffsimwen. Also ve-rsmP du in DsiM't. Dafür wirst du wicht härter durchtzeknetet als die anderen und mußt nur «m 3000 K. mchtt Fahlen, weil der Beamte dich höher ,,eM» Mtzt". Paßgebfihr«n sind nämlich Schätzungssache, der Beamte hat 's offenbar „im Gefühl", wie vdel jeder zahlen kann. Mach ein paar Tagen holt man dann den Patz. M>an wartet, wlrd hin«- und hergeschcHen, steht Anmer . an der falschen Stelle. Dann kommt der Schlußakt. Das deutsche Pisinn. We Gekannten und Berwandtien unterrichten dich im GrusÄn. Du lernst es sPöekoNd. Bon den Segenswünschen der Familie hcgloitet, ziehst du im grauenden Morgen aus. Es ist bitter -kalt. Dafür regnet es auch. Die Straßenbahn liegt noch in Morpheus' ArmeN. Außer Martktlcuten, Straßenarbsitern- Und Paßgängern Mne Elefanten) ist niemand auf der lPtnaße. Trotzdem bist drl natürlich keinestoegs der Erst?. Im Gegenteil. Ein artiges Schläntzlein wmdet sich die Roten-' iUrmstraße eWang. Bis gÄMnet wird, reicht der Schvanz schon auf den KaL.' Die. FMuen halben MAsessel mit und stricken, die MänUer -lesen Zeitungen und verlbessem die Welt/ Jeder spricht tem ändern dive Berechtigung, nach Deutschland zu reifen, Mfchieden^ ab. Schwierige Fälle werden mit salomonischer Weisheit entschieden. Die Hintermänner find sich einig darülb«, daß die MsUmSertelilung ,Msge>sch'lossen" '.st -und dev andere mtr seine! Zeitverliert, wenn er weiter warnet. ll-edvigsns ist das das eiWge, ^worlülber sie einig sind.- Schritt für SHvit-t rückt die Schvantze' weiter. Map ist für elin paar Stunden kein wiMMsVegalbter MW, sondern M Msta-ndtoil. Wenigstens im äußeren BetchtzeN. Innerlich allerdings loben Wüe Gefühls. M, Hatz gegen die vorne, Berachturch, gveuMlose-Perachi^ gegen W, -die Nach, dir kommen , Mch Vier Mmdsn Ast hu im MMchms Besitz Mer MWWch. Du sHrfft jn. M WhegMgeM HcGechans. ES sssj siberffilli, weit all« diei ntz B oriMM auch sRG>en. TrtzGeWj -«rgDt sich MieM M PMhchr. Pa, Mt' hin M, hehlagM in ahsMtter, ayimMMr WWienWDl-, Mach esstex halben Stunde 'packt dich die Angst, Umd du Mt davon, Äenan u-m drei' Stunden m srülh.' Du Wartest gjeduÄg. Mn GM hat tm' Mensch zwch FW, idäckff tue >aIM^Hsselnjd auf dem rechnen und auf dein Men stjelhen kanU. An Gpigeqr vsMrst mcck'fich die M mit Essen und Streiten. Bfituofinkönnen beihes zuAeich -blesorM. Es wird lMaf-t, Es riecht nach Salami, BanMeSipseM. und MoMust, -' £ IM -.. ' Am Ende bekouM-t man merVWürdigeÄkWiift doch Ito», -Giifum, da m<an «>m BNndeHürgev von gevadeW AbermWi«! gender UaibeschMeicheit ist. Der Anblick dies 'MsiMs, das' harmlos nussicht wie jede andere UNtorschvisi, WmMt Vich weich. Und in tiefer Rührung stM der Patzbüfitzer M «kl. fen und Leben war früher «Ärfachsr als heute. - St SJl Sie netten Wenbahnsahkvreise. 25 Prozent GchShung. Mt 15. Jcki tritt eine linsare MjnMMge WWm^. der Perfonentavife in Kraft. Uebor dieses OWhMgSaitsmaß - hinausgehend werden die Zuschläge für SchnelhMSbenütznng, um 66F Prozent hinamfgesetzt. 0k eben verWtv DMerhöhung wirkt sich folgendermaßen auS: Der Fahrpreis für die Strecke Wien—Kvitzandlwf, dritte Masse Personenzug (bisher 3800 St.) beträgt künftig E00 K. Mr hie Strecke Wie-n—Du-lln zchtte man» bisher 7600 K,.. jetzt 9600 K. Wien—MchaWiiM <26 Momchev) bisher 5600 K., künftig 7000 K.; Wien—St. PMen bisher W K., künftig 18.000 K.r Wien—Krems bisher 16,000 K., künftig 20000 K.r Winr-Mnz gegenwärtig 33.600 künftig 48,000 K.; Wie» -GM>u-rg bisher AM) K., künftig 66M -K.; Wien-Innsbruck bisher 78.000 K-, küiOig 9YM St.; Wd-Mwmd bis- T^er 30,400 K., kilnstig 88.000 K; Men—Sernmevir.g bisher 32.400, künftig 28.000 K.; Wien^Gvaz bisher 46200 K., künftig 54.000 K.; Wien—Passan Wher 60tt00 K., künftig- 63.000 K.; WieNT-chegYeshalambisher IHM K., künftig- 20.000 K. - Eine Reise nach Berlin, 3. Klaffe PerfonenMg, wich, da die deutschen Bchnen ab heute ebenfalls sme Mr SYOpro-' zcntige EchLhung des Personentavifes in Kraft treten lasser,', auf Grund des gegMvärttgen BÄutastandes beiläufig' 1-37.000 K. kosten. Der Fahrpreis für die zjlveiiie WagenKasse wird wie bisher das Doppelte, für die erste Klaffe das Dreifache der dritten: Wcgenklaffe ausmachen. Die Fahrpreise für die Schn-ellAge werden sich mch der Erhöhung -bei Benützung der dritten Klaffe für die wichtigsten SchnettZ-ugsstationeir folgeMrmaßer.« stellen: Wien—Ling 57.000 K; Wien—SalMrrg 85.000 K.: Wien-Innsbruck 1-24.000 K-; Wien—GmArd 53.M K DK rwette Konferenz des „Set". Aus Danzig wird uns berichtet: Am 84. Jenri wurde im Schützenhausei-n Danzig die Kvoits Konferenz der HÄfs-! orgauisatton für die Juden in R-ußland „Ovt" eröffnet. Nach ' der Eröff.n.ungsreÄe des PMideitten F. L. Bram^ohn rmd. den Begrüßungen trat hie Konftoentz in WewardeMchen Be-; ratungen ein. Der Delegierte LwowieZ TiefeLtevte über die. landwirtschaftliche MMt des ,£>#" in RGftmd und m dftr RaMaaten und stellte fest, daß. bpvch die Mbett deS' -^M : ein starker u-rck gut fuMetteir .ßÜd-fffchlo'r i GiaMMftÄ-nch! entstanden sei.. Dtt Gründung von 'laMVWhnWchr» GrnossenGaftenist soweit voMchM-sn, haß 'die Koope^ativen .selbständig arbeiten SSnmn, MtwWditz sÄ dtt Durchführung der inneren KosoMMisu,. Welche Wsch.Motze Mittel erfordert. Prof. BriutzknS Veferie-pte übB de» MAcheir G r u n d Ib e f i tz i n R u tz'kä wd, stMv-sim bchMßM Vor- > g r ö ßernng in den letzten Jcchwn fest,!zn iveWrHch Mtz>«. MgttchfMn in der Zukunft MM». M diese W vBMM», sei die GtabMerung uMv Konzentration der MMen land-. wirMMchen Arbett in NuWnh mMudtz. Prof. BMAs' betonte auch die NottvendigNt der MttfeMmg von lanÄwivt-- schaftltchen WaMÄchrmr m M MM MGWM in «sitz- ^' land: - . In der MnanzdehMe trat der MsgjftÄe Singal o w s E i sehr scharf gegen eine KolorMation! der Gesellschaft „Ort" mit den OvganifattoMN Joimi M> Jev auf. Er führte aus, die Gesellschaft „Ort" kömw' tzWvffoM mit denaigenen Kräften den zur Fortführung MidiErOMMg ihrer Tätigkeit notwendigen finanziellen FoM-fchDm, Die Gemeinde Wien md derAemdenveriehr. Schon M tzichen, vichep Jahren wird ttr Wien der. FremdenverWhx gehoben. Die GMvöinde. Wien hat sich an dieser HebungsMion nicht gerade intenisiv beteiW, Man sib-LÄi-eß vor dem Kriege dje!se wichtige AnMegenhsii dem L-andrsherHand für Fremdenverkehr und hsgMgte sich damit, einen Delegierten der GMchnde in diesen Beribapd zu entsenden, so daß es -eigentlich keine offiiKielle Beteiligung der Gemeinde am Fremdenv-e-M-r gab. - Nnii hat sich die GMpeiMverwMnng aHgerafft and ist der A-nschaiMfltz, daß die Mung des FMndeuivechchrs seiten-s der Genremde dem doch etwas stüOer bchpMen Werden Mhte. Denn nichr noch As Vox dem KoiM P der Zuzug der Fr-enrhen nach Menxa'me RptwerchigVett Wh e-ine WMswWige Angölegenheit geworden, Man kaM nicht gerade bchcvwpten, daß der Wiener FremdenveMw im jetzigen ZoitPUEt impo-, saute Formen EMrommen hat. Mit foptti FremdenveBchr sind m Wien Da-ufende von EMenM innig vechnHft, ganze Gewerbe sind auf die Fremden angewiesen, ,so daß es eine Rotwendigikeit ist, daß.sich die Gemeinde in.HW!§lr Fimn dieses.Proble-ms anniMmt. . Die Bemühungen, tzlngeeignetes Jnstwttnent zur Propagieriung des FrelmdenverAhrs zu finden, sind schon seit Monaten im Inge. Das Evgeibnis ist ein WkpuMm mtt dsr Oester r eichis chen Be rlkvhrSwLrib.nnHs-'Gesell lschaft m. b. H., das bereits in der asiepnächsten Zeit zur Beschklßlfasfnug gelangen wich. Zn den ds-yzeittgen Gesellschaften der B-sWhrsN«rlbNWS>Mellfchaft, nümlich den Oesterreichischen Bundesbahnen, der Südbahn, der DonAl-PamPf'' schifta'hrtgchllschafi uud der Oefterreichischen PerMWursau G. m. b. H. soll nun die GameiM hiMtreten, Die Stadt wich mit 20 H/roze^ an dieser,UnMrchmu«g bowMgt. t l