Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1572 (29.6.1923)
- Date
- 1923-06-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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WkEr aWotflettjefftMig. t gfefr B_MM, Freit«»_ Bühne und Kunst. Monis Rosrnfeld gestorben. ' Wie das JndWe Korrespondenzhureau meldet, ist der Mische Arbeiterdichter Morris RosenseLd im 61. Lebensjahre in New-Vor? gestorben». Wir würdigen das Lebensweg Rvsensellds an anderer Stelle unserer heutigen Ausgabe. Re ewige DirettoMse im »mgtheater. Gestern vormittags war ans der Bühne des Burgtheaters circ Probe für Schnitzlers „Der junge Medardus" angesetzt. Vor der Probe erschien DiireLtor Paulfen aus der Bühne und Hiest an die anwesenden Schauspieler eine Ansprache, in der er aüsführte, daß er, seinen vertraglichen Wichten als Direktor des Burgchoaters entsprechend, die Probe nicht leiten könne, und Me, seinen Stellvertreter Hilfsregisseur Müller, >der allerdings unvorbereitet sei, zu urterstiitzen. Gleichfalls trete er am Abend nicht mehr aus, toctf ebenfalls seinem Vertrag nicht widerspreche. An seiner Stelle n^erde Herr Seyd eil mann die Rolle des Beamten rm „Wintermärchen" spielen. lieber die Vorgeschichte dieser überaus merkwürdigen Handlungsweise ist bisher nur so diel bekannt, dag Ministerialrat Dr. R er.-kin gestern an Direktor Paulfen in seiner Eigenschaft als Kommissär für die Staatstheater ein Schreiben gerichtet hat, in dem er Herrn Paulfen die Grundzüge seiner Dienstinstruktion mittetlte und von Herrn Paulfen eine Aonßerang über deren Annahme verlangte. Der Brief Dr. Reutins ist die -Ursache des Schrittes Paulsens, der auch gegc'bcr.ausalls weitere Konsequenzen zu ziehen gewillt ist. Reue Wiener Bühne. (Gastspiel Arnold Korff.) Er spielt setzt die Operettenmajestät aus Kaukasien in dem französischen Lustspiel „Der König in Paris" und ist auch in dieser Metamorphose charmant. Ucberdies witzig und durch manchen kostbaren Einsall höchst amüsant, Nur allzu freigebig mit Wortspielen, die penetrant zotenhaft sind. Verdient die Damen U r b a n - K n e i d i n g e r und W e b 2 r sowie die Herren Schrecker un) Schumann und ganz besonders ein Berliner Gast, Ernst Karchow, der über brillmite Technik verfügt. Das Publikum war in bester Stimmung.?i. Lüdwig Tho m a s Bolksstück „M ag d a l e n a", das mai> von anderen Aufführungen her kennt, bringt den Stoff der in der Stadt auf Abwege geratenen Tochter eines braven Lamdlenteparares auf die Bretter. Wie sich kirchliche und dörfische Moral zur Frage der käuflichen Liebe stellt, hat Thema recht charakteristisch dargestellt, und dir Exl-Leute verkörpern die ländlichen Gestalten mit jener überzeugenden Echtheit, die ihre besondere Note bildet. Der alte biedere Landmamn des tüchtigen Herrn Köck, Mimi Gstvttner als dumme, verbuhlte Dirn, Anna Exil, dir für die sterbende Mutter Akzente von rührender Schlichtheit findet, bilden ein Trio, das sich sehen lassen kann. Gut auch die übrigen Darsteller. Das Publikum nahm das handfest gezimmerte Stück mit laurem Beifall auf. Jüdische Bottsbühue. So fest auch das Gebäude der Jüdischen Volksbühne künstlerisch gefügt ist, so fehlt ihm doch noch immer das schützende Dach. Nach wie vor ist sie auf der Suche nach einem rixenen Heim und spielt gegenwärtig mit großem Erfolg an der R en a iss ar.-ee- Bühne. Das Znsammenfpiel in Jakob Gordins „Der Fremde" ist mustergültig, Paul Baratosf erschüttert wieder in der tragischen Gestalt des Nast-ule Herz durch seine einfache und doch großartig eindringliche Darstellung, launig und humorvoll gibt Siman Natan den Kalman Mossche, euch Isaak Deutsch und rlle anderen Mitspieler stehen auf künstlerischer Höhe und es selsit nicht an bewundernder Anerkennung jüdischer und nichtjüdischer Kunstkenner. Doch von all dem kann das junge Unternehmen nicht leben. Um seinen weiteren Bestand m Linem eigenen Heim zu sichern und damit ein Stück jüdischer Kultur zu bewahren, bedarf es ausgiebiger materieller Hilfsbereitschaft. Urd dies rasch, bevor es zu spät ist, —n. —T. Aufführung der Neunten Symphonie Beethovens aus dem Heldenplatz. Die Wiener Tribüne vevanstaüet morgen Samstag um 8 Uhr abends auf dem Heldenplatz der Hchbarrg unter Leitung Alexander Zemlinskys eine Auf- Mhrung der Neunten Symphonie Beetihovens, von der zehn Prozent des Bruttvevtmges der Wiener Freiwilligen R-ottungstzsselSschalft rmfließen sollen. Die „G^hennnisie von Paris" — verboten. Die Prekniere der nächsten Nachtvorstellungsnovität m!^en Kamm erspielen, der Schwank ,S)ie Gehemnniffe vor» Paris", ist in Frage MM. da die Landesbehörde die Ausführung des Stückes verboten hat. Falls das Stück nach einer neuerlichen Einreichung und einigen Aenderungen doch Mr Aufführung zugelassen werden sollte, wird die Premiere Dienstaq den Z. Juli stattfinden. Die Entscheidurg der Behörde ist für Montag abends zu erwarten. Gastspiel Paul Baratoff. In der Renaissancebühne ürstlgt heute Freitag das Gastspiel Paul Baraloffs (Ben-Zwi) mit dem Er,ifem!ble der Jüdischen Volksbühne die Premiere der GroteAe ,Zlik«le Mazik" von Bm Schumer. Die Beisetzung der Hauptrollen« ist folgende: Mi'lmann — Simon Nathan; Helen — Meintraub-Gvas; Barnheimer — Michael Preis; Elwin — Beu-ivn Sigall; Dsouson — Mralham JablonÄH; AMle Masik — Paul Baratoff;. Rywke — Nemni Nathan; Eni — M. Natan; Lina — Dolly Mavkowa; Jack — Isaak Deutsch; Lendiford — Jona Raisman. Beginn präzise halb 8 Ahr. Aus den Theatern. Burgtheatvr: Morgen, 7 Ilhr, „Das Winter-- m ärche n". A k a d e m i e t h e a t e rr Morgen, halb 8 lihr, „D e r g u t e K ö n i g". _ , Vom Sonntag den 1. Juli bis einschließlich Freitag den 31. August bleiben oas Burgth eat 0 r »no Akademietheater geschlossen. Volksoper: Heute „M 0 zart" mit Hans D u h a n in der Titelrolle. Morgen Sanrstag „Die Meiste rs i n g e r v 0 n N ü«r n b e r g". Im Deutschen Volkstheater wird die Spielzeit morgen Samstag mit Lengyels Schauspiel „T a t f u n" geschlossen. Die Wiedereröffnung findet Samstag den 11. August mit demselben Stück statt. Da§ Earl-Theater beschließt morgen Samstag, die diesjährige Operettenspielzeit mit der Leo Fallscheit Operette „Madame P 0 m p a d 0 u r". Sonntag den 1 Juli gelangt das Bismarck-Drama „Die Entlassung" von Emil L u d w i g zur Erstaufführung. Re Lebensmittelmürtte. Obwohl beute Feiertag ist, war der Verkehr auf den Märkten gestern nicht besonders lebhaft, so daß fast auf allen Gebieten das Angebot die Nachfrage überstieg. Tie Fleischpreise haben keine Aeuderung erfahren. Die Beschickung der Großmarkthalle war wieder sehr reichlich. Per Bahn sind 15 Waggons, meist Kälber und Schweine, eingetroffen. Auf den: Naschmarkte sowie ans den meisten anderen Märkten kani Obst in besonders starken Mengen an. Die Obstpreise sind auch wieder etwas zurückgegangen. Kirschen waren im Kleinhandel von 4000 K. das Kilograuun aufwärts zu haben. Die schönsten Kirschen — die sogenannten Einsiedekirschen — kosteten bis 12.000 K. das Kilograuun. Die Butter- und Eierpreise blieben vollkommen unverändert. ■Pf r Ter Zünmermann Franz Hube r hält sich im Gegensatz zu der übrigen.Wiener Bevölkerung streng an die Vorschrift, in der Elektrischen nicht ans den Fußboden zu spucken. Dafür aber spuckt er die M-tpassagiere oder Schaffner an und schimpft auf di: Juden. Deswegen ist er schon einmal zu einer bedingten dreitägigen Ar re st strafe verurteilt worden. Im Februar fuhr nun Huber von der Märzstraße zum Gürtel auf der rückwärtigen PwNsm.m eines TramwaywagenS uub war in ganz normalem geistigen Zustand, nicht einmal stark alkoholisiert. Ms jedoch der Theaterkapellmcistcr Theodor Vogel cinstieg, dessen Aussehen dem Huber jüdisch vorkam, da stieg diesem die Galle au: und er schrie: Steig' ein, Ins. iioitjt fahren wir ohne dich! Vogel entgegnete: Was wollen Sie von mir! und setzte sich neben einen Bekannten. Huber aber, der offenbar zum Nachtisch einen Juden umbringen mutzte, setzte sich neben ihn und brüllte, als hätte er den Koller: Komm' her Iud, wenn'st etwas willst! und führ mit der Hand in die Hosentasche. Vogl ersuchte den Schaffner Ordnung zu schaffen, dies-er wies den Judcnwütigen zur Rühe und drohte ihm mit der Auswaggonierung. Huber ging es wider den Strich, daß der Schaffner ihn daran hindern wolle, seinen Gefühlen gegen einen Juden freien Lauf zu lassen und von der vollen Hohe seiner Verachtung herab, erklärte er ihm: Sie nehmen sich der Juden an, pfui, schämen Sie sich! und spuckte den Schafftter an. Deshalb hatte er sich vor dem Bezirksgericht Funkhaus zu verantworten und wurde wegen Beleidigung eines öffentlichen Angestellten im Dienste zu drei Tagen strenget: Arrests verurteilt. - Er meldete die Berufung an, der Staatsanwalt berief wegen zu geringen Strafausmaßes. Ci« Elendsbild. Der Eisenbahner Josef Blasil. der eine verkrüppelte Frau und sechs Kinder hat, wurde im Jahre 1911 durch einen Dienstunfall zum Krüppel und kann sich itur mühsam auf einem Stelzfuß sinrbcwegen. Von der Bahn erhielt er eine Abfertigung, wodurch er kernen Unfallsrenten-' anspruch mehr hat. Der Mann hat als Krüppel niemals Arbeit gefunden und gegenwärtig, da so viele Tausendegesunder Menschen arbeitslos sind, hat Blasil keinen Verdienst. Von seinen Kindern haben nur zwei Erwerb, zwei ' sind durch einen Straßenbahnunfall verkrüppelt worden und zwei sind noch Kein, daher erwerbsunfähig. Um sich und seine Familie vor dem Hungertod m retten, muß Blasil. dem heute jede Erwerbsmöglichkert versperrt ist, betteln. Er ist schon-16 Mal wegen Bette ln s bis zu zwtzi Monaten Arrestes vorbestraft. Nun wurde er wieder aufgegriffen, traf aber diesmal aus eiiren Richter, der rnenschensreunducher ist und wurde trotz der Vorstrafen fr eigespr ochen, da der Richter unwiderstehlichen Zwang annahm. Bollswitt. Gestempelte Krone — 0.0080 Centimes. Aurrahlmig Men ---- 0.007912 Centime«. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.007912 (0.0079 am 27. Juni) die österr. gestempelte Krone 0.0080 (0.0080 am 27. Juni) die tschechische Krone . . . 16.70 ( 16.80 am 27. Juni) die Mark.. 0.0040 ( 0.0035 am 27. Juni) Holland ... . . 220.20 (220.30 am 27. Juni) New-Aork.. 561.50 (561.75 am 27. Juni) London .... . 25.85 ( 25.88 am 27. Juni) Paris ... . 34.60 ( 34.30 pm 27. Juni) Mailand .. 25.20 ( 24.80 am 27. Juni) Belgrad «<»•«.... 6.25 ( 6.20 am 27. Juni) Bukarest ........ 2.95 ( 2.95 an: 27. Juni) Sofia., ( 6.10 am 27. Juni) Budapest. 0 0 C5 ( 0.06 ’/a am 27. Juni) Warschau ....... 0.0050 ( 0.0055 am 27. Juni) SS. Imi 1823 _ ' M. im. Der internationale Balutenmarkt. "* Auf den ausländischen Mäökt-en >ließ sich heute eine. Besserung der Beurteilung der deutschen Mark feiststellen. Sie. notierte 9.0049 gegen 0.0035 am Vortage. Schon dies muß' als ein günstiges Symptom gewertet werden. Was die Uvslache dieiser Steigerung ist, läßt sich nicht leicht beurteilen. Cs ist möglich, daß die verschärfte Anwmdnng der Deviisenordnung in Deutschland selbst den Verkchr zwischen der deutschen Spekulation und dent Ausland unterbunden und dadurch eine gewisse Besserung verursacht hat. Bei dieser Gelegenheit sei auch erwähnt, daß vor Mer Tagen, als das Verbot des Devisenhandels eintrat, die deutsche Spekulation einet: neue« Ausweg gefunden harte, um mit dem Dollar zu spekulieren. Sie -machte -die Dollarschatzscheine zum Handelsvbjekt. So wie früher der Dollar gesucht war, wurden jetzt die Dollarschatz-, anwe'isungen gesucht und brachten so indirekt eine Steigernng der Devisen und natürlich der Dollar zrvm Ausdruck. Nun hat die deutsche Regierung durch ein strenges Verbot auch diese Umgehung der Devisenordnung untnöglich gemacht, indem sie den freien Verkehr von Dollarschatzanweisungerverbot. Andererseits hat auch in Berlin der Umstand günstig gewirkt, daß die Reichsbank gestern znn: erstenmal nach langer Zeit wieder den Bedarf nach fremdet: Devisen vollkontmen befriedigte. Einerseits dürfte die Reichsbank da nachgeholfen haben, ait'dererseits ist auch die Nachfrage mit Rücksicht auf das Nachlaffer.' der Markpanik ein wenig schwächer gewordetl. Aus alle Fälle hat die volle Befriedigung des Bedarfes sehr günstig gewirkt, so daß die Notenkurse im Devisencleariug ein wenig abbröckelten. Es notierten gestern in B e r l i rr der Dollar 149.625 gegen 152.607, das Pfund 688.275 gegen 708.723, der französische Franken 9220,50 gegen 9546, die österreichische Krone 208,45 gegen 214,95. Es zeigt sich also aus allen Gebieten in dieser Hinsicht eine gewisse Besserung. Ob sie weiter andauern wird, kann unmöglich gesagt werden. Von den anderen Züricher Deviseitkursen wäre die Scitkung der Devise Sofia am benterlenswertesten. Geradeso wie sie in starkem Sprung hinanfgeeilt ist, scheint sie jetzt wieder zu'fallen. Während sie vorgestern noch auf 6,10 stand, notierte sie gestern Mir mehr 5,50. Es scheint, daß die neue Regierung Zankow sofort nach ihrem Antritt eine gewisse Stntztlngsaktion -der Devise Sofia auf den fremden Plätzen unter-- nonlimen hat, un: so das Lluslaüd für sich günstig zu stimnlen. Nachdem diese Aktion gÄnngen ist, hat auch jede weitere Unterstützungsaktion aufgehört, und dies bewirkte das Sirken der Lewa. Hingegen ist die Lira wieder auf einen besseren Stand gekommen. Sie hat sich auf 25,20 gegenüber 24,80 am Vortage verbessert. Die Devise/Wie:: und die österreichische gestenrpelte Krone blieben ans demselben Niveau. Im Wiener Clearing sind keine wesentlichen Aenderungen zu verzeichnen. Der belgische Franken ist von 3586 auf 3815 gestiegen, die Lewa senkte sich von 7,28 ans 6,68, hingegeen «besserte sich die deutsche Mark von 0,38 aus 0,42. Die Polnische Mark rotierte 0,56 gegenüber 0,6160 cm: Vortage. Der rumänische Len notierte ebenffallZ niedriger, nmülich 3,65 gegen 3,86 am Vortage. Nachstehend die offiziellen Clearingkurse. Glearingkurse der Österreichischen NatiooaUank vom 28. Juni 1923. “5VWSU jowuccks uuu mlö Zahlungen) Amsterdam!. 1 holl. Gulden Agram 1 jug. Kronen . » . Belgrad 1 Dinar . . . » , Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel 1 belgische Francs , Budapest I ungarische Kronen Bukarest 1 Lei. Chrlstlanla 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronor London 1 Pfund Sterling » , Madrid 1 Pesetas , , , . . Mailand 1 Lire New York 1 Dollar. , , » , Paris I Francs.. Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor Warschau 1 polnische Mark . Zürich 1 schweizerische Francs Zins« fuß Geld Kurs vom 27. Jan! Ware Geld Ware 4 27740,— 27840.- 27750.- 27850.— 6 774.— 776,- 769.— 771.— 6 774.- 776.- 769.- 771.— 8 0.44 0.48*) 0.39 0.43*) 4'/. 3674.- 3686,- 3654.- 3666.- 6 7.75 7.85 7.55 7.65 6 355.- 357.- 373.- 375.- 5 11535,- 11565,- 11535,- 11565.- 5 12385.- 12415.- 12385.— 12415,— 3 325700.- 32630C.-326200.- 326800.— 5«/, 10285.- 10315.- 10335- 10365,- 6 3156.- 3164.— 3106.- 3114.- 4 70985.- 71135,- 70985.- 71135.- 5 4344,— 4356.- 4294.— 4306.- 5 2121,— 2124.- 2124.- 2130.— 7‘/, 689.— 691,— 749.- 751.— 4',, 18530.- 18620,- 18580.- 18620.- 6 0,59 0,63 0.635 0.675 3 12625.- 12655,- 12615,- 12645.- Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aulvv, » » kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » an 100 | , „ , kleinere. , , Dänische Noten 100 Kroner » , Deutsche Noten zu 1000 Mark, , * » 1* 100 » » » „ „ kleinere. . . , Engl. Noten von 5 Livrest, aufw, » , kleinere . . » » . Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aulw. „ * kleinere . . . Jugosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar * -. * » •. ,t00 , , . kleinere . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten v. 500 Mark aufw. „ „ kleinere. . . . Rumänische Noten zu 1000u.500Lei „ „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel , » 5/ f do ■ „ p „ . . Schwedische Noten» 00 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, kleinere Ungar. I^oten (neueEm.) zu lOOOKr, _ a zu 10.000 Kr. » . . 70650.- 70950.- 7C650,— 70950.- 70550,— 70850.— 70550.— 70850.- 3616.- 3645.- 3595.- 3625— 668,- 672.- 728»- 732— 648'.- 652!- 708!— 712*— 12240, - 12300.- 12240.- 12300— 0,42 0.50 0.38 0.46 324000*— 325000*.- 324500.’- 325500!- 323800.- 324800.— 324300.- 325300— 4285.— 4315.— 4235.- 4265— 27590.- 27790.- 27600.— 27800— 3122.50 3137.50 3072.50 3087.50 3102.50 3117.50 3^52.50 3L67^0 765.- 769.- 760.- 764— 756.- 76o.- 751.— 755— 11400. — 11460.- 11400_ 11460— 0.56 0,64 0.615 0.695 0^3 0.61 0.585 0.665 362.- 367.- 383.— 385— 345.- 347.- 363.- 365— —»— — 18370*- 18450*.- 18370l— 18450!— 12530,- 12590.- 12520.— 12580.— 10170,- 10230.- 10200.— 10270— 2104.- 2114.— 2107.- 2117— 2099.- 2109.- 2102.- 2112— 4.75 4,90 4.70 4.90 „ „ kleinere ..... a.oa a.oa *,UJ *) Von den Auslandsabgaben nichts, von den übrigen bloß 80 */o übernommen. Berlin, >28. Juni. Wie die AbenMätter melden, ist auf Grund der Ausführungsbestimmungen zu der neuen Devisenvero^dnurg von der Berliner Bedingungsgemeinschaft für den Wertpapierhandel eine Kommission eingesetzt worden, die an der Bnvse Kurse für Ost de Visen odw -Noten festsetzen wird. Zur Berechnung der Kurse ist ein Makler gewor.'iien worden. Die erste ZusarnmenEunst dieser .Kommission wird heute nachmittags in der Bö^se statisinden. Cs äst beabsichtigt, ckinen höchsten und einen niedrigstm Kurs feistzustellen. Diese beiden Kurse dürsten etwa dem Geld- und * dem Briefkurs bei den amtlich notierten Vallnten entsprechen.