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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-29 · Heft 1572 (29.6.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1572 (29.6.1923)
Date
1923-06-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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.Nr.-'WLk Wm, FvsWg WiMM Mötksenzettung. 29. 3« 1923 SsiteH V28 Uhr abends Zum 1« Haiei War L!N Heute Freitag den 29. Juni _ MBaratoff Alkele Mazik Groteske in 3 Akten, und Prolog von Ben Schum er und des Ensembles „JUdische Volksbühne11 // // // Leitung: Isaak Deutsch Mhümrg bvinyt. Kein Menisch nimmt davon Notig, höchstens »Eden die mit pkonetarWer Regelmäßigkeit wiederkehrenden DchoniPrSttdkeven MoMers m feinem Gallon zu Kvinplimentrn an den HcmshevW und die HauLftmr sowie zu leise ge° tuschelten BosheÄen benützt. Nun ist ein Ereignis eingowsten. Herr Movtier, bisher Mf Jahrzehnte seines .Lebens Jude, Gemaischte tont Pavis durch seinm Eintritt in dvn Schoß der alleinseligmachenden Kirche. Ganz Paris, daS heißt, das Paris, das nichts anderes zu tun hat, zerbrach sich den S&otpf Wer diese Bekehrung. Warum? WeshM? Meso? Die Antwort ließ nicht lange auf sich »oarten. Gegeben wurde sie von einem der geistreichsten Pariser PMiziston, der seit je durch Originalität hervovtrat und als Verfasser von Dheatevröseraten bekannt ist, um die sich ganz Paris reißt, weil sie — nicht ein Wort von dem Theaterstück sagen, an das sie sich knüpfen- Er hat kurz nach dem sensationellen Uebertritt des Herrn« Mortier den Donnerstag der Madame Aurel besucht und ihn, was bisher niemand geivagt hat, beschrieben. Dabei kam er auf alle LächeÄichkciten dieser Donnerstage zu stechen, von den Beinühuuigen der Hausfrau, um 35 Jahre jünger auszufchen, .ins zu bcnt Brauch bei jedem Donnerstagempfang, einen anderen gerade in Mode beftMichen Schriftsteller i-r.« Vorlesungen seiner Werke vorzuMren. Dann schilderte er den Hausherrn Mortier, der ein närrischer beschränkter Tropf von unsäglicher Einfalt ist, und kam schließlich auf den Grund seiner späten Tauft. Herr Mortier hat den katholischen Glauben angenommen, um in die Academie zu!o mitte»; er. will unbedingt einer der ,/UststerMchen" werten. Und das ist ihm, um mit «einem allerdings geistreichrren Franzosen, König Heinrich dem Vierten, zu sprechen, schon,-eine Messe wert". Der ebenso geistreiche wie boshafte Verfasser der Plauderei über Mvrtiers Ehrgeiz, die in der Wochenichrist „Nouvelle Literaire" erschienen ist, inacht sich weidlich über die verschiedener.« Mittel lustig, welche angewendet verden, um in die Academie zu kommen, und die so oft auch Erfolg haben. Dabei erzählt er folgende Anekdote von Mordicr, die diesem und den Akademikern gleichzeitig einen Hieb versetzen soll: Mortier traf vor kurzem einen der Unsterblichen und brachte das Gespräch sofort auf das Thema „Aoatennie". Sein Partner fragte: ,Marnm kandidieren Sie ftcht?" „Glauben Sie, daß ich Aussicht habe?" fragt Mor-!ier zitternd vor Freude. „Aber selbstverständlich, wer kann »enn mir Ihnen konkurrieren?" Mortier strahlt, aber er .oill Sicherheit: „Und werden Sie für mich stimmen?" — ,Welche Frage? Sckbstvcrstänid(>ich; haben wir denn noch!incn so guten B illa rdsp ie ler in Frankreich wie Sie?" §s muß nämlich eingeschaltet - werden, daß Alfred Mortier ils guter Billardspieler vorteilhafter bekannt ist, denn als Tramalifer, itnD er ist auch auf diese Kunst nicht wenig toiz. So sicht der geistige Horizont des Pariser Juden aus, »ein die Academie eine Messe wert ist. Zs? 60. TebmtMg Professor Wettsteins. Der Professor der Botanik an der Wiener Umverität Tr. Richard Weitst ein feiert demnächst seinen iO. Geburtstag. Der Gelehrte, eine europäische Kapazität r>f seinem Gebiete, ist eine der wenigen shurpathischen Erch.'iuuDaen der jetzigen Wien«er Universität. Er hat sich :(fc cjsistellen Ehrungen verbeten. Gestern wurde er bei einer Borlesung von seinen Schülern, lvelche ihrem Lehrer in Zeichen ihrer Berchrn>ng dringen wollten, herzlich bewußt. Im Namen der Schüler sprach Prof. Porsch, im 'kanten der Kollegen UniverstLä-LsProfessor Dr. Brückner, iir die 5ovlrgisch-'votairische Gesellschaft, deren Ehrcnpräft-- «ent Wettstein ist, Hofrat Za h lb ruck ne r. Das pflanzen- «hysiolegische Institut ließ Prof. Weltstein eine Festschrift ibcrreichen. Nie NuwetterkatasttMe in He«. In dem von der schweren Wetterkatastr0phe seimgesnchten Gebiet am Ossiachersee arbeiten mehr als 100 Raun der Wehrmacht an der Eindämmung der Wildiäche und werden dabei von einer größeren Anzahl von k i se n b ah n e r n untereftützt. Das Dorf T s ch ö r a n ist Mn größten Teil zerstört, das Sägewerk des Ortes vollständig vernichtet. Die Wasserleitung, die Tschöwn und Sodensdorf mit Trin'twasser versorgt, ist schwer beschädigt, llm Ausgang von Tschüran liegen FelMöcke von ungeheurer öröße. In weiter Umgebung sind die Kulturen vernichtet, ks war die fünfte Wetterkkatastrophe, die Tfchöran heimtesucht hat. Zu gleicher Zeit halben schwere Hagelfchläge in 'Änism gwßen Umkreis, der die Gegend von xollldEir chen, das obere Glan- und obere Gnrktal umjaßt, riesigen Schaden angevichbet. Die Landesregierung hat llle geebneten Schritte unternommen, um der Bevölkerung .. KU Mitteilungen aus dem Publikum. Möbelfabrik J. Spira Feine °» Wiffl, 111., MMlPM 1—3 Wohnungseinrichtungen. (Ecke Karl Schweighofergasse Kultus-u. Justiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekanntest Sporialßrma 235 Qlinnie fiflTROYIIlfi Zivil- und Uniformschneider KUUULr VIuLUjIlÜi Wien, II. Taborstr. 54. Tel. 45-6-29 Gegründet 1866 - Große Auswahl feinster Stoffe für Maßbestellungen Set Raubmord in der Singerstraße.. De« MSicker verhaftet und geständig. Da cckS Mörder der Frau Katharina Mainoni nur eine Person in Betracht kommen konnte, welche die Wohnungsmd persönlichen Verhältnisse der Ermordeten genau kannte, Hürden die Nachforschungen Ms den Kreis der früheren Arkiterimdm der Frau Mainoni, die bis vor einem halben Jahr ßne Mebererzeugrmg betzcieb,. erstreckt. Dabei wurde festgestellt, daß der Mann einer der früheren Arbeiterinnen, Rudolf Lenz, seit Mittwoch aus der Wohnung seiner Frau verschwunden war, nachdem er eine seiner Frau gehörige Nähmaschine in deren Abweisenheit hatte wegschaffen lassen und für eine Million Kronen verkauft hatte. Lenz, ein früherer Compwirist, derzeit Notenkopist und Klavierspieler, der schon mehrfach vorbestraft ist (zuletzt mit fünf Jahren Kerkers), wurde gestern mittags in Favoriten in der Wohnung seiner Geliebten angetroffen und dem Sicherheitsbuveau überstellt. Es wurde festgestellt, daß sein Rock und seine Unterhose Blutflecke aufwiesen und daß er ein neugekauftes Hemd trug. Beim Verhör mußte Lenz zugeben, daß er die Wohnung der Ermordeten gut kannte, da er, als Frau Mainoni ihr Geschäft aufgab, die restlichen Warenbestände von dort in die Wohnung gebracht hatte. Nach langem Leugnen gestand auch Lenz, den Mord am vorigen Montag vormittags begangen zu haben. Er hatte, wie er angab, nicht die Absicht, Frau Mainoni zu ermorden, sondern kam, wie schon öfters in der letzten Zeit zu Besuch hin, ttm von der Frau eine Unterstützung zu erhalten. Als sie vom Wohnzimmer ins Kabinett gegangen sei, fei ihm der Einfall gekommen, sie zu ermorden und zu berauben. Er sei ihr ins Kabinett nachgeeilt, habe sie gewürgt und zu Boden gedrückt, hierauf habe er aus dem Zimmer die Schere geholt und der Frau mehrere Stiche versetzt. Die auf dem Tisch liegenden Wertsachen habe er an sich genommen und noch am Mordtage versetzt. Auch die gerichtliche Obduktion der Leiche der Frau Mainoni ergab Tod durch Erwürgen. Nach der Tat hat Lenz die Wohnung verlassen, nachdem er die Wohnungstnr von außen versperrt hatte. * Entdeckung einer alten Stadt kn Palästina. Aus Jerusalem wird berichtet: Die britische archäologische Gesellschaft die gegenwärtig in Cantura, acht Meilen von Cäsaräa entfernt, Ausgrabungen leitet, hat Spuren gefunden, die darauf Hinweisen, daß sich an der Stelle, wo gegenwärtig die Ortschaft Harvei ist, eine alte Stadt, die, wie Askalon, aus der Periode Hyksos stammt, befunden hatte. Man nimmt an, daß es sich um das biblische Haroscheth handelt. (I. Cf. B.) * Neue Büchersvende» für die Jerusalemer Bibliothek. Die bekannte Bibliothek juridischer Schriften des verstorbenen S deuten der Prager Kultusgemeinde Dr. Rosenbach cr e der Jerusalemer jüdischen Nationalbibliothek übergeben. (I. C. B.) * RckM Chaim fett Mar (Or Hachaim). Man schreibt ams: Hmie, «am 16. Thamimus, find es 180 Jahve, daß der berühmte Rabbi Chaim ben Atcvr in Jerusalem starb. Er war in Solle (Italien) im Jcchre 1696 geboren und Aeichnetie. sich früh durch einen «besimders aAMchen «Lebenswandel «(oft fastete er zwei bis «drei Doge hintiereiucmder). andererseits aber auch durch die reiche PvoldnMMüt sÄÜeS GÄstes aus. Mehrere halachi-sche AbhandLun-gen Weftz Adonai, Rifchon Äezion und Peri Toar) rühren von R. Chaftn her. der gewöhnl-ich nach seinem Hauvtto er®, fern KoMmen-to« Dr Hachaim, genannte wird. Bef alledem war R. Chaim auch der BchchLMnug mit der Philosophie nicht abhold. Ms eigentümliches KuMnm wird erzählt, daß seine irrste stzoau. TÄich und Teftllin angelegt habe. In Paranthese,mäge hier bsmerLt werden, daß im Talmud <>Erubin 96) nur ein ähnlicher Ausnahmsfall von Michal, der Tochter des Königs Scmil, 'berichtet wird, die alberdmgs nur Defillin allein angelegt hoben soll. Im Jahve, 1740 Mangen Rabbi Chaim widrige Bechättnisse. nach Livorno M ziehen. Dort fanden sich Leute, die ihm im Jahve 17«E! die Mittel zur iUebevstedlung nach Jerufal«em verschafften, damit er dort eine Jeschiwa gründe. Am Fußv des OeWevges befindet sich die Gravstäti'e di-efts Mannes «und «chm zu FW« ruhen feine beiden Frauen. In zahlreichen Legenden, die zeigen, daß fein Ansehen fast noch «höher steht, als >das des BaMchem. Mt RaM Chaim > noch AVISO an unsere Leser! Am 1. Juli 1923 beginnt ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgenleitung“. Unsere P. T. Abonnenten werden gebeten, die Erneuerung des Abonnements und die Bezahlung der Bezugsgebühren rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung einttete. Infolge des starken Kursrückganges der -Reichsmark und Polenmark sind wir leider genötigt, in nur. teilweiser Anpassung an die hohen Selbstkosten die Bezugsgebühren für Polen und Deutschland ab 1. Juli 1923 wie folgt zu erhöhen: Deutschland) Monatsabonnement, Reichsmark 25*000 a. ölen) Monatsabonnement, polnische Mark 29*000 Die Bezugsgebühren für alle anderen Länder bleibeft unverändert. ADMINISTRATION „WIENER MORGENZEITUNG“ heute bei den Chassidim. So erMlt z. B. eine diesier Legenden^ feine Witwe habe die von ihm Mvückgelassenen Tefillin verkauft. Da aber der Käufer nicht wüMg «gewesen fei. die Defillin dieses Mannes zu tragen, habe sich bei der nächsten Untersuchung herausgestellt, daß die Buchstaben von den in «den Tefillin enthaltenen Pevgamentrollen vollständig verschwunden »varen. Am meisten aÄr interessiert uns. daß dieser so schwärmerisch vevehrte Rabbi in seinem Kommentar „Or Hachaim" von der Möglichkeit d>?r E r>l ö sun g Isr ael s au fna t ü rliche Weise spricht. Wenn also in gewissen Kreisen noch immer manchin^^ dem Zionismus entgegengchalten wird, die Erlösung Israel könne nicht auf natürliche Weise erfolgen, und mit dieser Ausflucht «eine EntschüldiMUg für die Verweigerung von Opfern für Volkswohl und Volkszukunft gesucht wird, so möge auf R. Chaim ben War verwiesen werden, der schon vor IW Jahren entgegengesetzter Meinung war und mit seinem Or Hachaim auf der Seitie des modernen Zionismus stcht. * «in Doppelfelbstmoröoersuch bei der Aspernbrücke. Gestem sind von dem" Vorkai unter der Aspernbrücke zwei junge Mädchen in den Donaukmral gesprmrgen. Sie wurden von herbeieilenden Passanten, die ihnen in einer Zille nachfuhren, geborgen. Die beiden Mädchen hatten sich vor dem Sprung in das Wasser mit einem Stoffgürtel aneinander gebunden, um so sicherer unterzugehen. Die Rettungsgesellschaft wurde berufen und brachte sie ins Rudolfspital. * Unfall im ZirkuS. Während einer Abendvorstellung im Zirkus B e k e t o w stürzte während eines Balanceaktes einer der Aufführenden, Arthur Kühn, von der Stange etwa sechs Meter tief ab und erlitt schwere Verletzungen. Ein stemdes Verschulden konnte nicht festgestellt werden. * Große Spende. In der sonntäaigen Sitzung drs Badener Kvltnsr'Äes tailtle der Präsident dev dortigen. Ehewra Kadischa. Herr Adolf Raab, mit. daß chm der Bankier Julius Feingold für den Kauf eines Gebäudes zur Errichtung eines jüdischen Siechenhanfts den Betrag von 350 Millionen Kronen als Spende überge'ben hat. Herr Feingold wurde zum Dank, für seine Spende einstimmig zmn Ehrenbürger der Badener jüdischen Gemeinde ernannt. * Eine Sammlung auf einem Ozeandampfer. Die «Passagiere des Dampfers ,/Pittsb«urgh" haben für österreichische Wohltätigkeitszwecke räum Betrag von 1,954.335 Kronen gesammelt, der durch die hiesige Repräsentairz der White Star Line dom Bürgerm«eister Mr Verfügung gestellt worden ist. * Tas Wetter. Wie aus dem Tennengan gemeldet wird, gab es in den letzten Tagen 'i m H o ch g e b i r g e st a r k t Schneefälle. Am Plateau des Tennengebirges liegt der Neuschnee fast einen Meter hoch. — Wie der amtliche Wetterbericht mitteilt, hat sich das Wetter allgemein gebessert. Morgens war es in ganz Oesterreich heiter, tagsüber trat mäßige Bewölkung auf. Mittags war es um einige Grade wärmer als am Vortage (Wien, Innsbruck 20 Grad). Die Lustdmckverteilung hat sich noch immer nicht wesentlich geändert. Die Nordwestströmnng der Lust dauert an. Der längere Bestand schönen Wetters ist noch immer nicht gesichert^ Boraussage r Meist heiter, vereinzelt gewitterig. Vereine, Vortriise und Bersamnünngen. Zeire Misrachi, Bezirks grup p e B r ig i t te n a u. Morgen, 4 Uhr nachmittags, im Bethause, 26.Bez., Traunfelsgasse 3 Bortrag über Probleme des MSrachi. Referenten : M. ls e r ft l und Benzion Tauber. — M i s» r a ch i Wien. Sonntag, 11 Uhr vonnittags, wichtige gemeinsame Mitgliederversammlung der angeschlosienen Beredte (Doresch Zion, Jischuw Erez Jisrael, Zeirim und Zeiroth), 2. Bez., Praterstraße 43. Tagesordnung: Der XIII. Kongreß. Pünktliches Erscheinen Pflicht! Mitgliedskarte mitbrrngen. Urania: Heuter Großer Saal: 5 Uhrr Wild- Afrika. Halb 8 Uhr: Der Wiener Walzer. — Kleine r Saal: Halb 5 Uhr: Fachlehrer Josef Brustmannr Das' Salzkammergut: Von der ehernen Mark zum Dachstein und das Totengebirge. Halb 5 llhr: Fannerleben in Niederländisch-Ostindien. — K u r s s a a l r Halb 8 Uhr: Ing. Karl B l i tzt Chemie für Touristen. — K l u b s a a l: Halb 8 Uhrr Prost' Dr. Richard Korn: Nietzsche als Erzieher. VI. Jüdische Schulnachrichten. Jüdische Volksschule für dieBezirke. 12 bis 15. Einschreibungen für die erste Klaffe täglich' (Samstag ausgenommen), von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr, abends, 15. Bez., Herklotzgasse 21, Tür 3. G artenb ans chnle Grinzing, Kaasgraben. Schulbeginn September. Vorbereitungskurs für Büraerschülerinneu (Entgeltlich.) Anstritte aus dem Judentum. Dr. Polmer Leopold, geb. 18. Mai 1884, Prag, Arzt, 19. Bez., Sommergasse 12. Rosenzweiß Simon, geb. 4. April 1894, Jnwald, Spengler, 17. Bez., Beheimgaste 28. Fritz Johanna geb. Milde, geb. 22. April 1888, Wien, 10'. Bez., Gellertgasse 68. Kantor Viktor, geb. 27. April 1st22, Wien, 2. Bez., Heinestraße 8. Bienenfeld Klara, gebl 17. Jänner 1886, Wien, Beamtin, 6. Bez., Lerchenfelderstraße 130. Langer Berta, geb. 30. Juli 1888, Wien, Miedererzeugerin, 3. Bez., Adamsgasse 17. Friedmann Adolf, geb. 10. November 1897, Wien, Telegraphenbediensteter, 16. Bez., Konstantingasse 4. Natanson i. Jänner 1847, Essek, Beamter, 8. Bez., Albertplatz 13 Herrmann Charlotte, geb. 8. April 1893, Starazynek, HilfSarbeiterin, 3. Bez., Landftraßer Gürtel 31. Sinai Adalbert, geb. 2 Marz 1899, Verbehely, Student, 3. Bez., Parkgasse 1. Job Eugen,- geb. 26. April 1896, Budakeszi, Direktor, 7. Bez., Neustistgasse 85. Lenk Alice geb. Schwarz, geb. 10. Jänner 1892, Wien, 7. Bez., Schottenfeldgasse 53. Eisenberg Max, geb. 13. April 1899, Holleschau, 2. Bez., Nordwestbahnstraße 16. Hainbach Jakob, geb. 7. Juli 1851, Leistberg, 2. Bez., Weiütrastbengasse 1. Berger Friedrich, gell. 9.Jüni 1896, Wien, 2. Bez» Rueppgasse 10. Rieß Simon Leopold, geh. 14. November 1855, Wien, Fabrikcmt, 9. Bez., Wiederhofergasse 7. Konstandt OSkar, geb: 26. Oktober 1898, Wien, Bankbeamter, 9. Bez., Lustkandlgasse 6.« Dr. Bruno Eißler, geb. 21. Oktober 1882, Wien, Industrieller 4. Bez., Prinz Eugenstraße 62. Buchwald Grete, geb. 12. Oktober 1922, Wien, 1. Bez., Schottenring 14. Dr. Reich Siegfried, geb. 7. April 1863, Wien, Rechtsanwalt. 1. Bez., Börsegasse 6. Reich Helme, geb. 1. November 1869, Wien, 1. Börsegasse 6. Goldberg IM,

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