Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1571 (28.6.1923)
- Date
- 1923-06-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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!77T: TO] \ Nr. 1671 Men, Donnerstag Ser Mernathmale ValutrnmarN. . rvett-re Sfinkukg -rr Reichsmark» Sreisevrrng -er Devise Vien und -er ölierreichischen ,Krone. . Gestern ist ans dem ZÜri ch er Devisenmarkt eine neuerliche Senkung der D e v i s e B erlin zu verzeichnen. Sie ist'von 0.0044 'aus 0.0038 gefallen. . Dieist als ein empfindlicher Rückgang anzusehen und dstrste darin seine Ursachen haben, daß die Markabgaben in New-Bork und an den übrigen intemationalen Plätzen weiter aNbauern. Es scheint, Laß da» Vertrauen zur Reichsmark im Ausland trotz der angekündigten Mchnahmen weiter abbröckelt. Der Mangel einer Präzisierung des französischen Standpunktes mb die Differenz zwischen England und Frankreich in der Reparationsfrage scheinen dies mitverursacht zu habest. Wenn auch in Berlin ein privater Devisenhandel nicht mehr existiert, so äußert'sich dort auch baS Sinken der Mark in den höheren Llearingpreissn für die fremden Valuten. So notierte der Dollar in Berlin 182.007 regelt 125.685 am Vortage, das Pfund 706.723 gegen 678.650, der französische Franken 9546 gegen.7750.50, die österreichische gestempelte Kroite 214.95 gegen 180. Von anderen Valutenkursen wäre in Zürich das Steigen der westlichen Devise« hervorzuheLen. Es zeigt, daß der Schweizer Franken in gewisser Hinsicht abgebröckelt ist. Die Devise Belgrad bröckelte ebenfalls von 686 auf 620 ab, hingegen besserte fich die Devise Bukarest von 2.90 auf 2.9K, Beachtenswert ist das Steigen der österreichischen Krone von 0.0079 auf V.0V8Ü und der Devise Wien von 0.007887 ans 0.0079. Im W i an er C l e aring wurden ausländische Mirrkattbote überhaupt nicht berücksichtigt. Die deutsche Mark ist von 0.6350 auf 0.38 gefallen. Ebenso senkte sich das Hfustd von 326.200 auf 824.600. TS bröckelte» ferner ab r der französische Franke» von 4280 auf 4296, der Dinar von 793 auf 760, die die Polenmark von 0.06 auf 0.0160, der Leu von 389 auf S6S, die ungarische Krone von 5.10 auf 4.70. Nachstehend die offiziellen Nötierungenr NS«! der OsterreiebiseM NatlonalM vom 27. Juni 19Ä. ' . Kurs vom 26. Juni Geld Ware Geld War« 27ÖS0— 27750.— 27880— 771.— 804.— 806.- 771.— 804.- 806— 0.43*) OL45 0.585 3666.- 3684.- 3696.- 7,65 7L5 7,65 375,- 379.-, 381,- 11565.- 11535,- 11565— 12415.- 12605,- 12655— 3 326200,— 326800,-326908.— 327ÄJP— 5V* 10335- 10365,- 10335,- 10365— 6 3108,- 3114.- 3121.- 3129— 4 70985,- 71135.- 70985.- 71135— 5 4294.— 4306.- 4339.- 4351- 5 2124.- 2130/— 2125.- 2131— 7*/, 749/- 751,- 759.- 761— M 18580.- 186A- ,8580.—: J»Ö20,— 8 0.935 0.675 0.7Ö 0,74 3 12615.— 12695.— 12665,- 12695— ivv 4 27750— 6 769— 6 769— 8 0.39 4V* 3654— 8 7.85 8 373— 5 11538- 5 12335.- Devteea (Schecks und Aus« Zlm_ Zahlungen) Amsterdam U 1 holl. Golden Agram 1 jug. Kronen » . , ai'ÄÄiA' BrMttl 1 belgische Fnmcs . Budapest 1 ungarische Kronen Bukarest 1-1.01 * + . . .. > Lhrtartania 1 ttonreg. Kronen Kopenhagen 1 dSnlsdke Kwnor London f Pfund Sterling » . Madrid V Pesetas ♦ ♦ Mailand l Lire.. » New York l Dollar . . , , . Parts'l Francs ...... Prag 1 tsehecho-slow« Kronen Sofia 1 Lewa . .? . . Stockholm i scharetUscheKTonof Warschau 1 polnische Marte . enrtär l schwelgerische Francs Noten Afflerflcau, Notar v»8 Dotter aufw, . - . kleinere ... Belgische Holen .100 Francs . , Bulgarische Noten tu MOO Leva , » £ ktehrere,*, ' Dänische Noten 100 Krönet * . Deutsche Noten bu 1000 Mark. . » . iSetnere. ' \ Engl. Wotea voy g Llvrest. aviw« FransQsfKhe Noten 100 Francs! Holländische Noten 100 Gntden , Italienische Noten n 100 Lire antw. , , Mehrere . . . fagosl, Notcn-ungestrzu 1000 Dinar » > > WO . , , . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Mark aufw, - , Kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.fiOOLef » .» kleinere . . . Ru88# Notcß^RiMiiÄD t)'2U 600 Rubel » » m »■ 100 * f , . kleinere. . Schwedische Noten 100 Krcmor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.l000 aniw, „ .. kleinere Ungar, Noten (neue Eni.) zulDÜOKr, , . zu 10X00 Kr. . » . , , kleinere ..... *) Aus Auslandsabgaben nichts übernommen.. 7S.- 708— 12240— 0.38 70YSL- — 70850— 3825.- 732— t&— 123*0.—; 0.46 70W0,-. 70550.- 3625.- 738— 3655— 74?,- 718.- '“Sfe - 12820— 0.615 324500.- 325500»— 325200,— 828200t— 324300.— 325300,- 328000.- 326000— 4235.— . 4285.- 4280— 4310— 27800.— 27600— 3087.50 3S87.50 3087.50 764.- 27800,— 3O72Ui0 3052,50 760— 3067.60 793.- 27800— 3102.50 3082.50 797,- . 781»— 755«— 783.- 787,- 1MM.- 11460.- 11400,— 11460.- 0.615 0.695 0.66 0,74 0,685 0.665 0.61 0.69 383.- 885.- 389,- 391.- 363,- 365.- 369.- 371.- *”«“* 1337Ö!— 184»!- 18370*,- 18450*,- 12520.- 12580,- 12570.- 12630— 10200.— 10270.- 10210.- 10270— 2107.— 2117.- 2108.- 2118— 2102.- 2112.- 2103,- 2113_ 4,70 4,90 5,IS 5.30 ~AS5 . 4!85 ÜÖ5 l!25 Stell ungarischen Bank. In der am 36. Juni aibgehaltenen Sitzung des Genwailrotes der OesterrÄchisch -ninyavischen Bank gab der Vorsitzende» Gouverneur- Dir. Spitzmükier, zunächst einen Uelberbklick der Vorgänge M. der letzter« G^«valr«tslsitzung vonr 17. No-. vemlber 1902. legte insbesmildere dar, daß die Mrz ungc. wöhnllich schiwierigen -VerhäAnisse, Meter welchen die O^trr» rcichiisch-ungavische Banlk in der Zeit von 1916 bis 1628 ihre FuM'ion alls Noteuiustitut in Oesterreich zu oHUlen hatte, nol-weudigerweise auch bei den SchlntzverhäMungen Wer die Mwicklnng der österreichischen Geischälsitssührung und die Ueberlassnng des bilanzmätzigen VevmögMs denschben an die NationaWan'k sich geltend machen muhten. Die BerlhandLung-en gestalteten sich demgemäß sehr mühsam und lanOvie-rig. Nunmehr sei aber Kvilschen den bLt'eili.gten Faktoren, der Regierung, der Qesterreichischen Nationalbank und den Organen der österreichischen GeschGtMhvung, eine Einigung erzielt worden, welche die GesckDKleiiung mit gutem Gewissen dem Gensral- 'rate zur Annahme snüpMen Vönne. Hieriaüf erstattete GenevEsMetgr Rapp die Anträge 'hinsichtlich der Genchmigung der NechuungsaibischLisse her Oesterreichilschen - Geschästslslührung der Oestevvsichisch-,ulNgarischen Bank für.die Jahre ISA und 1628 sowie der Ungarischen GeschästSsührung der Oestevreich-sch^imgavischsn Barrlk für das Jahr IM, fötrner den Äutnag. auf Annahme der dm. BanöaEtiouäven von den LiaMationAmnuMsären in dem Protokolle vmn 14. MÄH 1928 gestellten Offerte wegen Ueder-- tassung von l^achMteril (JmmoMien und Druckerei), eMich den- Arirag an^ UrÄcrlassnnig. dieser.Sachgüter sowie des ge- Km: •:»: :‘:-v : -.-i-ichischen Wit^v MoMnMMS« schäftAfü'hrung an -die NationaNank gegen Gewährung von Aklien,.d«ir letz.te.'ren. Die bettchende^Offerte der Miwtdtei stÄt eS den WonaVenW, ÄWM für vier - Aktien der Oestevraichisch-ungarischen Bank eine Aktie: her Nationalibank oder ein bares Entgelt''von 365.000 $. pro Aktie zu verlangen. Der Gen-evalvaltgenehmigte nach: längerer eingchender Debatte diese Anträge - ustd beschloß, dieselben einer für den 87. Juli d.' J. eiuzuhevusendm autzerordenÄchdn Generalv ersamMllm'r'g, - De deren" Aibhaltnng die BHimimuWen des inzwischen von der Regierung'-dem Nationairate vorgelogten Gesetzentwurfes iMtzgsbeM sein werden^ zur BöschlnWMnig zu uckestbreiten. Der Gene-ralrat der ODerreichischon NationaHank befaßte sich in seiner gestern -unter dem Vorsitze des Präsident er.« Dr. Reisch abgehMener.' Sitzung nach. Gahgegennahtne des laufenden Geschäftsberichtes mit dem Berichte des PWfildiMs' und Direktoriums Wer die Ver'handlungLN mit dev- Oestet-r reichischen Gelschästsführung der Oesterveichi>sch--ungarischeu Bank betresfend die Erwevbun-g.der sagenanDt-en Aktionär-' rvalitäten und betreffend die Liquidierung der'Oestevreich-ischen Geschäftsführung'.'.Die Oestsvröichische' Nati-onaWanik' hat Wer diese Fragen eimüsetts' leituug der ^tMWisch-miKWben"ÄarA,^ andrerseits mit der BundesveVierung VowverhäMunger-. geipflogen..und ist auf Grund derselben dazu gelangt, den Entwurf, eiiues Paüs ch a l ü b e r e in k o m m e n s anszuaobe-iten, welches darauf hinauMM, daß die Osstevreichische' N«'tionall'ha/nr -fe Realitäten sämk Einrichtun.g, die maschinelle Etinr-kchtüng .der BänkdrÄckerei,' ,d^e Maie-' rralien und Vorräte, eMich die in der LiWdationsbilanz ausgewiasenen Mtiva und Passiva der Qästerreichischen Geschäftsführung Wernirmnt, wogegen den Aktionären der Oester-reichisch-ungarischm Bank gegen Einlieferuu^ Hrer Aktien Aktien der Oesterreichischen Nationalban'k im BerhAtMs von 4L. oder. eir.i Burberrag voy. 3$5.00p K. pro Aktie der Oesterre rchisch-ungarischen Bank nach ihrer Wahl angeboten wenden, sollen.. Die Quote, welche hiernach auf eine Aktie der OP-erveichisch-iingavischen Bank' entfällt,' enGpoicht ungefähr dem. Duvchschnitltskurse der Oesterreichisch-ungarischen Bank- Mien während der letzten vier bis fünf Wöcher«.- Di^ ser. UedereinromMensentwArf müßte zunächst vom Bundes- MMisteriüm. für Ftuan-zen endgültig gutgcheißen werden, worauf er. der GeschäftMitung der Oesterreichisch-uugarischen BWk in Form, eines Offerts der Oesterreichffchen Na-tionÄbank übsrntiU-Ät Werder.« würde. .IMer die Annahme dieses QUeÄs hatte die für Ende-IM embevufene.GenerMierschMilnng der Mionäre der O^teirLeich>isch»,unigarifchen Bank zu entscheiden. Der Genevalpat der^ Oesterreichischen MtioNalbank hat diesen Bericht zur Kenntnis gonommM und das Präsidium ermächtigt, die BerhaMungen ir>« der angegebenen Richtung strÄzusetzen.' In derselben Sitznutz wurden dfe. Zensoven für div Zlweiganftolt in Innsbruck ernannt und die 'Zulassung der SchuWverschvöibmvgen der öslevreichischen Tranche der BAiker- AndaMihe sowie. der von. dev StaatsüerwMuch Schuss DurchWruug des Vorür-iegsschuldenge.setzes ausgegebenen- Obligationen zur Belchnung/bei der OestevreichMen NationaWank . , - , . Sofiaer tmd Haisser M«< mid Auisohr im WrUIM. Im April wurden nach Jaffa an Wären eingeführt 7191 Tonnen im Werte von 181.641 engl. Pfund, um 1164 Tonne» imd 9620 engl. Pfund mehr als im März. Im Vergleiche zum April 1922 ist der.^ Jmport um 3498 Tonnen zuBckgegange«. Die Zolleinnahmen-oettugen 27.684 gegen 37.905 engl. Pfund im April 1922. Die Einfuhr fetzte sich zusammen aus 1377 Tonnen im Werte von 44.368 engl. Pfund aus Äegvpten, 811 Tonnen für 20.983 engl. Pfünd aus Syrien,. 37 Tonnen für 1147 engl. Pfund waren palästinensische Produkte und 4906 Tonnen im Werte von 116.169 'engl. Pfund stammten aus verschiedene« anderen-Läüdern.' Nach H a i f a 'wurden im April 8584 Tonnen im Werte von 121.991 engl.- Pfund eingeführt geaenüber 4147 .Tonnen im Werte von 146.971 engl. Pfund im März, somit weniger um 623 Tonnen und um 24.980 engl. Pfund. Der E x Port während des. April .betrug, für Ja ff a 10.731 Tonnen im Werte von. 10Y.297 engl. Pfund, um 9464 Tonnen und 22.664 weniger als .tat März und um 6063 Tonnen . mehr als im April 1922 und ans H a i f a 998 Tonnest ' iw Werte-von 22.804 engl. Pfund gegen 1186 Tonnen für 42.027 engl. Pfund im März, somit um 187 Tonnen und 20.823 engl. Pfund weniger. Die Stimmung m \ Manzkreiseu. Im . -Pevkehr,, von Bureau zu Bu-vea-u war das Geschäft mr HirÄick aus'die bGoOch'ende. Versorgung vichitz. Die Kurse bröckchten ab/ Sanistau — Devisemleavii^. Die Qesterreichische RatiönaWmik, BaWabteGu-ng. teilt mit: Mit Rücksicht auf den aus Freitag den 29. d. fallenden Feiert-ag wrrd. diese Woche asts-' nahmsweise Samstag den 30. .d. ^u.m 12 Uhr Mittags, ein Devisenoleoring abgchaAen. Die schri-Wicher.« Än-meldunge-n der, , VevLa-ufs. und Tauschaus-tvage für ausländische ZahluMsmättel ' haben, an diesem Tage an dem hierzu bestimmten DchM-er der BankMeilnng seitens -der Dckriserthändller bis längstens Mb' 18 -Uhr vovmittags zu erfolgen. Die. Bedarfsa-nm-ÄidungM. für diesen Clearing sind am Donnerstag den 38. d. bis largstens 18 Uhr mittags, die B-e>darfscnMeW>umgen. für den Glearmg von Montag den 2. IM d.- ant Samstag den 80. d. bi 8 längsten s 1-1 Uhr vormittags an.dem hierzu bestimmten SchaAer lder BcmMteMny'. einzureichen. Ms Kaffatag für den Cileari-ng^vo-m 80.^d. ,M ÄfWt^^der.^3. Eine Konferenz der Nächfolgostaaten Mer die .Borkriegsschulden. . Wie uns > aus > lItmKbmwk, gsMÄdet.- >wrvd, hat gestern oine von de^.R>e>Pawtwn8kEMissj^ vevanlastte' ^Äoirftvestz: .der ' NachfÄlMtaaten OesterreichM-ngavsts ' -Lc-gostnen. Bekanntlich . hat' die NchMätionskömmissivn -M Beginn dieses.Mchves die ' Grundsätze für die Austeilung der österretch'dschen. und ungavrichon.ftElicheu Vorkriegsschuilden festgesetzt. Der Zweck. >der an dev neben den Delegierten der 28.^711 1923 ~ ~. Seite 7 Nachfolgestaaten auch Veriredr verschiMn-er aüsländifchei Gläubigerschutzverbände teilnehmen, - ist. et-m Beratung sener Fragen' dutchAWren. die sich -bei der Durchführung des Be« sckMsses der Reparationsrommission für die Regelung des Dienstes der igenMnten Schulden gegenüber dem Ausla,n>de ergeben haben. Eine tscheMche Anleihe, in Amerika. Die „Bohsmia" erfährt au's Berilin. daß ditz Dschecho-Gkowaike: im Hinblick auf den Erfolg der -Merreichischen MKerbundan-laihe in Amer-iLa eibeufalls beMichtige, eine amerikanische Anleihe zur Deckung dLs..Bn!d>getd>öfis?its aus^unehmen. Die seit kurzem in Washington weilende tschechoMbwabische Delegation, die den Auftrag hat, die RiMahklNig der bei den Vivreiln-WM Staaten konitrahieüten tschechoHlowcrkischen Sch'M» im Betrage von 103 MM-lmen Dollarm regeln, hat BerhandlSunger.« mit den maßgelbenlden amerikanischen Fin>aMgmN>en gepflogen, die bisher günstig verkaufen sein sollen. Die Anleihe wird bor-mutlich i-m Juli äbgüschlossen werden. Schivierige Lage der jugoslatmschen MSbelindustrie. Aus Fachkreisen wird dem Agramer,Morgen" über hie Dage der s.ugoflawischen Möbelindustrieifolgendes mitge^eN: Die große Wohnungsnot lastet schwer auf dieser Industrie, die sich m letzter. Zeiten einem iKriserNustanh befindet. Die Nachfrage nach Wölbeln ist -infolge der herrschenden Wohnungsnot sowie wegen des Geldmangels ans ein . Minimum gesunken und nni Aus- Äe' weniger'- woWhabender Familien kauft niemand mehr i. Besonders der MNelstand.'der früher als bester.Möbelkunde «galt, kann sich heute nichts niehr anschafsen. Der Geschästsverkrhr jn den Möbelgeschäften ,-ist.ein kaum. nennensweMr, der -noch erschwert.wird durch das Verhalten der wenigen Muser, die in seitenstest Fällen geneigt sind, heimische Fabrikate zukaufen., «Infolgedessen ift-seder ingoslawische Möbelqroßhändler. gezwungen,. auch aussäUdische Ware zu hätten, deren Besorgung'aber auf'große Schwierigkeiten stoßt. Neben Transport- und Zollsthwieriksteiten wird eine «PreisstaWisierwwg auch durch das Schwanken der Valuta unmöglich gemacht, - so daß nür schr kap.rtalsstarke Mobelgroßhändler ausländische Ware anschäffen können. Der Wgostawische.,Möbe'lhandel -importiert dre -seineren Möbel, dic hter nur mit MWen Voe-lsen "äbgesetzt werden können, vornehmlich aus- Oesterveich und Italien, Infolge der geringen N-achifr-age und-' des Geldmangels gestalten sich die Möbelpreise ziemlich niedrig und sind Möbel verhältnismäßig billiger als andere Fabrikate oder GebrauLisgegeustände. Diese' Preisgestaltung' wird auch -dadurch hervor gerufen, 'daß die iugyslawischen Möbelfabriikanten und -Händler über - so große Borwie verfügen,- daß sie-dieselben auch in einer Reche von fahren nicht werden aibsetzen. kömren.' . Aenderuna der Gebühren im Scheckverkehr der Postsparkasse. InfoAge der zur Whrurg der Scheckkonten iin inneren ' Dienste mstwerdigen großen Sachkosten, welche in den. von den Scheckkontoinhabern entrichteten Gebühren nicht mehr , ihre Deckung stnden/ist das PMiParkkassena-stut äeMmgen, die.Pro- ' Won' .für LMchrfft-en, welche dvvzeit 0.85 Promille beträgt, vom'1.'Juli dl'J. angefMgM zu erihöhen. Äon diesem Tage an ' wird den ScheckkorMnhabern zu.dieiser Provision ein Zuschlag Von 0,76 Promille, im.gaiMili--daher eine Provision von 1 Pro- - mille angelasttzt werden. 'Die UelheÄv'Mnaen vvn Konto zu; 5kvstto Mearinlüverkehr). Milben istr Interesse des bargeVlosen ' ZMungsVeMhres auch .weiiechin von der Provffic-n 'befreit; ' ebenso wivd die sonst, noch Mtchende Pvovisior.-sfre-chM gewiffer t WlschrMen.-von' der WMhrMVhöhung nicht berührt. W t ®ie«eü folaBlrfe. . . (Gi-gehbericht. der „Wiener.Morgenzeitrmg".) .! An der ' .gestrigen. Holzbörse war das Angebot schwach uni! allseitig kdnstie . «an Zurückhaltung, beobachten. Gesucht waren! Eiche, Rundbölz, Kantholz," Büchenscheiter, Birnpfosten, Lärchen- ^ründholz uüd Langholz. ' j .A b g e s ch.l o-:f.s e n w u r d e n von N a d e l h o l z- , S ch n i t t m a t e rn.a l 20 Mlltmeter-Brettor von 16 bis '25 Zentimeter aufwärts zu 530.000 K. ab Wien exekutiv .'sowie Buche trocken' Scheiter zu 3,560.000 K. ab Wien. A u S g e b o i: e u w u r,d' e n Brennholz 'SiebenLürgei .trocken Scheiter zu 3,150.002 K. ab Marchegg, Erlenstheiter weich trocken zu.2.700.000.K. ab Marchegg.. Holzkohle hart zn 1150 K pro Kilogramm ab Wien, - von L a u b h o l z - S ch n i t tm a.t e 11 a l pölnifche Eiche von 27 Millimeter aufwärts lose , Ware zu i,80ö.0Ö0 K., Eichenpfosten 26 bis 80 Millimeter zu 1,000.000 K. ab niederösterreichischer Station, von L a u l> h o lz- Rundholz ÄspL'(Silberpappel) zu 450.000 K. ab m'edcrl österreichischer Station, Büche weiß .20 bis 28 . Zentimeter zu - 650.000 K. ab Wien,' Eiche, von 30. Zenttmeter. auswärts .zu 550.000 K. ab niederösterrelchischer Station, Erle von 25 Zentimeter aufwärts' zu.600.000 K. ab ntederösterreichischer Station. . Pappel' (Schwarzpapp el) zu 360.000 K. ab niederösterreichisch ei! Station, von N a d e l h o l z - S ch n i t t m a t e r i a l Baw ware 20 Millimeter von 18 Zentimeter aufwärts zu 500.00 K ab Wien, ÄistenwaiL -18 Millimeter 8 bis 17 Zenttmeter. zn : 480.000 K., Kantholz 8/8 Zentimeter 15/18 zu .500.000 K. ab Wien, 24 Millimer-Bretter von 18 Zentimeter auswärts zu 530.000 K. ab niederösterreichifcher Station. Ferner notierten: Sägefallende. Ware 17 Bis 30 Zentimeter 4 Meter 9 Millimeter 361 Lire, 12'Millimeter 2'96 Lire, 18 Alllli- Meter 271-'Lire, 34 Millimeter '251 Lire. 29/58 266 Lire, Moral». 261-Lire, V« Morali 256 Lire ab italienischem Hafen, 1—3X9 Zoll 17 Pfund Sterling, 11 Zoll 18 Pfund Sterling, 8 und 7 Zoll 13 Pfund Sterling Standards Bristol Channel, MadrierZ 249 bis 250 frayz. Franken. cit atlantischem Hafen, 24 Millimeter Brettwäre Qualität normal 239 franz. Franken.. Wiener MWWrse. (Eigenbericht -der Miener M-oMiMitung".) . Zum öffentlichen Verkaufe gelangen: Heute am 28. d.. halb 1 Uhr Pergamentpapter. Am 3. Juli Handschuhe und an 4. Juli, halb 12 Uhr, Sensen.. Börse für landwirWastliche Produkte. Z ' (EigeWevicht der ,M^N'er Morgen^Mustg".) Die Preise'in NuierÄa zeigen -in den letzten Tagen, ab» güschett vvn M'nen 'Schwanmugen stabilen Stand. Auf de» westeuropäischen Plätzen nnteMegen die Preise, den Schwankungen der MaMewevinng. Der Saatensband in M-ittMttvop.a ist nicht mehr so günstig wie in den ÄoNivochen und müssen . die CvutL-HoMnngen eine kleine Reduktion erf-ahveu. In ' Böhmen' Wstd 'WÄl Rost.gMagt und nahm auch die. gestrige Präger BWe-einest festeren ^Verlauf. Auch «ans liitguxit liegen hinsichtlich der EnWickluM der . juügen Pflauzen schwächer« . Berichte vorl 'Fn Riumäniem werden die FvühjcchrMa-ahen gleichglls etwas schwächer de-ü-rteilt, dagegen ist der Stand der intersaaten schr besriedigend, ähnlich lauten die Berichte ans ^gvPckviett.. -Ans. unseren heimischen Gebieten kieHen. schr divewgierenlde'. Meldungen^ vor, sicher ist. das eine, baß jetzt der Entvrtt vö-m WaÄnwetter für die.Ausveife. und Cinbrin- MNg der neuen Ernte van größtem Vorteile wäre. Alls dem Wiener Matze ist nach einer PeriodL längerer Nauheit ein« leise Besserung der Kcndentz zju konstatieren, die voMnstg ungksichtS des, noch immer wenig befriedigenden Mehlgeschüftes M dm Preisen hier teilweise zn-nt Ausdruck ge-