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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-28 · Heft 1571 (28.6.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1571 (28.6.1923)
Date
1923-06-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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MN. DormMPz Bühne und Kunst.! „Las Mrkrmikrchea" k« Mracheater. Reu in €gm gesetzt. , „Tages ükänipse — abends Feste", dürfte num toasttot, ir-emt den alltäglichen Direktionskrisen und Schauspieler- Zänkereien des Brwgtheaders allaberchliche Vorstellungen gegenübevstintden wie diese. Ouvertüre bei hochgezogenent Vorhang. Du hast Mutze, das überraschend schöne Bühnenbild Zn genießen: ein Bavockportal, in gewaltigen D'mrensionen gehalten rmd ganz ln gleißendes Gold gehüllt, sriMch mit Gobelins behängt. Durch Haupttor und Seiterrpforten lerrchtet der Himnvel Italiens, und die Facher dunNer Palmen überschatten gelegentlich den Pvunkbau. Die Rolle rischen .Ecktürme, diesmÄ in unauffälliges Blaßgrau gekleidet, sind mit üppigen Kränzen geschmückt. Kurz —- „Festliche Szene", strahlend lachend, reich. Hier läßt Roller das ,Mintennärchrn" spielen, so lange Sizilien der Schauplatz bleibt. Es schnitt uns Wohl gegrmrdote Absicht, daß just in solcher' Szenerie und umgeben von frohen, gütigen, treuen Menschen der Körrig Leontes wütet, ein grimmiger Othello, ohne daß ein Jago intrigiert hätte. Alles hell, im GLoichgÄvkcht, ohne Harm, um so krasser, der Stimmung des Dramas sörderlicher, hebt sich der Wahnwitz des Königs ob, der in seiner unsinnigen Erfers-ucht ein böser Narr wird. Und für alle Vorgä:rgs am Hofe Siziliens taugt das schöne Bühnenbild. Vornehuuich auch für den packenden Gerichtsakt. Da wird das goldene Portal strenger Hintergrund sür die ragemde Gestalt der schwarz verhüllten Königin. Später matt Roller, der Mährer, die Gefilde und Gestatten Böhmens. Für die erste Szene des Zweiten Teiles ist;wch Shakespeares Vorstellung von dem rauhen, wiLrn Küstenland Bohemia maßgebend. Aber beim Feste der Hirten darf Rollers Phantasie eigenherrlich schaffen. Dieser Blick arrf gesegrrete Erde, dieses Bild der tanzenden Brir scheu und Mädchen rund rnn die nüicht-ige Baumkrone, diese e-igenariigen slawischen Gewänder, diese Fülle von FeMlurnrn und Bändern in kräftigen Tönen — eure wahre AugenwHde. Di; Dkarmomische sür vas leb mde Bild der Schlußszene — ein Ausklmg, der dieses Wer! Rollers noch erhöht. Lange Jahre nachLenr ch'n Gustav -Mahler sür die Bührve entdeckt hatte, begann Roller mir Shakefpeare-Jnszerrierunzen. (Macbeth, anno IW), war die erste.) Sein System, dir einfache Shcckaspeare-Bühne nrit mälerischenl Bühnerrzauber i>m Hintergriuw zu -verbinden, hat sich wiederholt bewährt, niemals so restlos wie an diesem Abend. And fast restlos fügt sich d'^ Ärrfföhrnng unter Dir-ettor Paulsens Spielleit-rmg diesem gelungenen Rahmen. Nur Herr He ine.gibt den Leontes rrm einige Grade zu schwer, ist für den Mtianifchen Fürsten (der auch in Eifersuchtsrastcei kultiviert er Sizilianer bleiben dürst e) zu klobig und polternd, und Herr Treßler Wcrimmttt sich'in seinen Rüpel- und Bravospässen. Sonst wirb auch der verbissenste Merker zustimmen müssen. Daß Frau Bleibt reu im ersten Akt Li-eblich- Izii und lockend; Anmut schuldig Aeibr, ist durch tragische Größe in der Gerichtsftene, durch verehr urrgswürdige Frauenhoheit zehrrsech wettg-macht. Bezeichnend'übrigens, wie Shakespeare gerade in diesem Schauspiel, in welchem er einem weisen Alten saststelleu läßt, daß jeder zehnte Mann seinen! Weibo rurchgchen Ulüßtc, der Frau huldigt. Neben vor edlen, keuschen Königin die herzhafte, mutige, humorvolle Pcrnlnra, bas einzige Wesen arn Hoff, - das dein .Könige entgsgenzut-reten tragt, während die -grsasnte wcrsftMirrende Männlichkeit klemmütqgk gelvorden ist. Bei Lotte Witt ist sie in den allerbesten Händen. (In -den Zwischenakten ist num versucht, zu ergründen, warum inan dieser Künstlerin so selten am Burgtheater begegnet. Wie sich diesmal zeigte, wahrscheinlich deshalb, um meisterliche Verkörperung Ähakefpearischer Frauengestätten zu devhind'-rn.) Rührendes Sinnbild ffrnger Liebe und sieghafter Jugend Herr Thimig der Jüngere und Frau Sei dl er, einfach meisterlich der Hirt;' des älteren Herrn Th im ig. Wenn er, die Schafe rufend, auf die Szene kommt, fühlt der Zuschauer: Jetzt muß sich das tragische Spiel echellen und entwirren. Nicht Zu vergessen die Herren Siebert und Huber. Alle andren, auch Herr H ö b l i n g, voll Berdirnft. So Mietzt diese Spistzeit des BuMtheaters mit einem vollen, festlichen Akkord, der manchen Mißborr des Jahres überkiingt und vergessen macht. O. A. Gastspiel Paul Baraioff. Paul Baratoff spielt als zweite Gastrolle seines viertägicfm Gastspieles mit dem CnsemÄK der „Freien Jüdischen Volksbühne" in der Rena i s sancebühne heute dien JarM SchapschDviffch -in Schalom Asch', „GM der Rach^. Beginn halb 8 Ahr. «>u den Aeatern. 2 pe r n t h e a t r rr Kammersänger Leo S l e z L i ist Wege» einer schweren Indisposition gezwungen, den heutige- Liederabend im Redontensaal nenerstch abzüsagen. Bürgt he ater: Morgen, 6 Uhr, ^Der junge M e darb« A k a d emietheaterr Morgen, halb 9 Uhr, »Der Kreis". Deutsches Bolkstheater: Heute und Samstag LengyelS 'Drama - „% a i f « n". Morgen das Lustspiel »E « « st a tio n" von Bela Szenes. Samstag Schluß der Spielzeit. Joh ann Strauß-Theater: Morgen „Katja, d i e T ä « z e t i n“. Dann Schluß der Spielzeit. In der R e n.a i s s a u c e b ü h n e bringt das Gastspiel der Jüdischen Volksbühne heute Donnerstag daS Drama „G o t t d e r R a ch e" mit Pchrl Baratoff (Ben-Zwi) in der Hauptrolle. Beginn vräzife halb 8 Uhr. Mene« Morgenzeit«ng. 88. FM lg» Nr. E Ae StoffaMon der UaitzerM. Bor dem Einzelrichter Dr. Judex wurde gestern die Verhandlung in dem Schadenersatzprozesse, den der Kaufmann Hugo Gerftl gegen den gewesenen Rektor der Wiener Universität, Professor Dr. Riehl, .angestrengt chatte, fortgesetzt. Anläßlich einer Stoffaktion, die der Kläger für die Angestellten der Universität seinerzeit veranstaltet hatte, waren auf unerklärliche Weise 46 Meter Stoff im Werte von 9 Millionen Kronen aus einem Zimmer verschwunden, zu dem der Kanzleidirektor, Regierungsrat Dr. Blumauer, einen zweiten Schlüssel besaß. Namens des Beklagten Rektors bestritt Dr. Lang, daß es sich überhaupt nicht um eine Stosfaktion des1 akademischen Senates gehandelt habe, sondern um ein Geschäft, zu dem der Kanzleidrrektor Blumauer dem Kläger die Bewilligung erteilt habe. Dr. Riehl hatte in der letzten Verhandlung erklärt, daß Blumauer diese Bewilligung vielleicht mit Ueberschreit u n g s e i n e r B e f u g n i s s e erteilte. { Gestern wurde vom Beklagtenvertreter noch der Antrag eingebracht, den Rektor Professor D o p s ch bezüglich, des Vorliegend einer Stoffaktion und über die diesbezüglichen Beschlüsse des akademischen Senates zu vernehmen. Er erklärte, daß ein Manko überhaupt nicht existert und daß lediglich sich ein Rechenfehler eingeschlichen habe. Der als Zeuge vernommene Kanzleidirektor der Universität, Regierungsrat Dr. Blumauer, gab an, daß die Tendenz bestand, die Stoff- und andere Aktionen mit Rücksicht auf die mangelnden Zuschüsse abzubauen, wofür sich auch der akademische Senat aussprach. Es sei nun Herr Gerftl an ihn mit dem Anträge herangetreten, zu einem billigen Preise Stoffe in der Universität gegen Ueberlasiung eines Lokales an den Lehrkörper zu überlassen, und er habe diesen Antrag dem Rektor unterbreitet, welcher zustimmte, daß das. Lokal überlassen werde. Als nun, nachdem der letzte Verkauf ftattgefunden hatte, der Kläger ein Manko von 4 5 Meter f e st st e l l t e, habe er sofort mit Gerstel das Lokal besichtigt und festgestellt, daß ein Einbruch nicht stattgefunden haben könne, da die Schlösser intcrkt waren und das Läntew e r k. f p n k t i o n i c r t e. Er habe sofort an dein Einbruch Zweifel gehegt und dies auch in der polizeilichen Anzeige hervorgehoben. Es sei auch auffallend gewesen, daß ein Einbrecher nicht einen Ballen einfach weggenommen habe, sondern sich von einem Stück Stoff für einen ganzen Anzug, von einem zweiten für eine Hose abgeschnitten haben solle. Regierungsrat Tr. Blumauer erklärt, daß er streng nach dem Aufträge des Rektors lediglich die Ueberlasiung des Lokals verfügt habe und daß er an dieser Stoffaktion nicht beteiligt lvar. Dr. Blumauer legte nun dem Gericht eine von Gerftl selbst ihm übergebene Zusammenstellung vor, die die eingelagerten Waren vor dem Verkauf und das Manko enthält. Er habe bei der ersten Durchsicht die daraus ergebende Aufstellung einest Abganges von 45 Meter Stoff als vorhanden angenommen.' Es zeigt sich jedoch, daß diese Arlsstellung eine. Kette von Rechnnngsfchlern, die Herr Gerftl optinra ftbe bei der Zusammenstellung unterlaufen sein dürften, enthielt. Regierungsrat Tr. Blumauer verwahrt sich dagegen, daß er eine Eigenmächtigkeit begangen habe. Ter Richter wies nach dnrchgeführter Verhandlung die Klage kostenpflichtig ab, da füb den sich ergchenden Schaden nur der Bundesschatz und nicht der Rektor als Person haftbar genracht iverden könne. 8in Horthy-Urteil. Budapest, 27. Juni. Der ver-ankivortl-iche -Redakteur der .sozialistischen ,-Nepszava", Abg. Johann V a n z f a k, ’ wm-de Hn-te wögen eines in der „Älepszava" am 26. Februar uiüer' -dem TitelHasten predigt" erschie-nenen Artikels aus - der Feder des in Wien lebenden Sozialdenrokraten Farkas zu einem Jahre Gefängnis nrrt der Begründung Vevunterlt,. daß durch den genannten Artikel zum Klaffenhaß aufgofordert werde. Banzfak hcü -ge>gen das Urteil Berufung eingelegt. Mordatteniat auf Touristen. Ein seinerzeit in Touristenkreisen viel besprochener Mordübersall fand aestern seine gerichtliche. Sühne. Der Bankbeamte Max Haschke, seine Braut Marte Stau ding er und deren Schwester Margarete S'taudingew unternahmen am 10. Mai d. I. einest Aüf- 'stieg aüf den Sönnwendstein. Beim Abstieg wurden sie von.zwei Burschen überfallen, von denen einer mehrere Schüsse auf best Kopf Haschkes abgab, wahrend der andere einen köpfgroßen Stein Mch Marie Staudinger warf, der jedoch Haschke traf, so daß dieser besinnungslos den Abhang' Hinabroute.. Auf beide Schwestern wurden Schüsse äbgeseuert. die aber :nch't .trafen, wöyl aber wurden beide durch Hiebe mit einem Büchenprügel schwer verletzt. Margarete Staubinger ist hierdurch" nnhb MM fähig,- ihren Beruf als Lehrerin auszuüben. Aus der LlZtzrhänolung.vöt dem Kreisgericht Wels ging hervor, daß die.beiden Angeklagten zuerst die Absicht hatten. Felssteine auf' vorbeifahretrde Automobile Heravzülassen. um dann die 'Insassen auszurauben. Der Staatsanwalt Hofrat Dr. Bud'fnDkY Wiesen seinem Strafantrage darauf hin, daß die Bevölkerung, die in die Berge geht, vor solchen Wegelagerern geschützt wer-, den müsse. Auf Grund des Geschworenenverdiktes wurdeder Angeklagte August. Schweighofer zu 15 Jahren, der Angeklagte Josef Koch zu 12 Jahren schweren und.verschärftest Mrkers verurteilt. f, ernQljntng. Me LÄenrmtttÄmSrlk. Der Absatz vollzieht sich äußerst langsam, die Beschickuna ist durchioetzS mehr als ausreichend. In der Großmarkthalle machten sich gestern im Kleinverkauf bereits teilweise die Preisrückgänge fühlbar, die für Rindvieh und Rindfleisch tot den beiden letzten Tagen lm Großhandel eingetreten sind. Primarindfleisch war um 2000 St, die minderen Sorten um 4000 K. pro Mogramm billiger erhältlich . Die Preise sür alle übrigen Fleischsorten blieben vollkommen 'unverändert, Schweinespeck hat sich sogar um 2000 K. ' vrp Ailoarannn veriener'. Seftemvelte Kro«e --- 0.VS8S Seatimes. Auszahlmlg Wen 0.0079 CerMms. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0079 (0.007887 ton 26. Jltnk) die österr. gestempelte Krone 0.0080 (0.0079 am 26. Juni) die tschechische Krone . . . 16.80 ( 16.76 . am 26. Juni) die Mark.. 0.0035 ( 0.0044 am 26. Juni) Holland . ..... O 220.30 (219.60 am 26. Juni) Rew-^ork ».»ch.»». 561.75 (660.25 am 26. Juni) London •»»••••»• 25.88 (26.84 am 26. Juni) Paris •»•»•«»•• 34.30 ( 34.45 am 26. Jnni) ••••••*! 24.80 , ( 24.67 am 26. Juni) SSclßtab •«##»•»•• 6.20 ( 6.36 am 26. Juni) Bukarest •»»••• « 2.95 ( 2.90 am 26. Juni) Sofla»,»»»»..,« 6.10 ( 6.10 m» 26: Sitni) Budapest. 0.06 Vs ( 0.06'/, am 26. Juni) Warschau.. 0.0055 ( 0.0)57 am 26. Jnni) Me letzten zeichnungstage. Noch wenitze Tage, ja nur weniiigo Stunideu trennen rmS vom Zeichnungsischluß der WKerbundailleih». Am Samstag den 30. d. um 12 Uhr mittags wenden die Zeichnnngsschalt-sr geschllossen. Bis dahin noch werden die StMüeribeAnK» gungell von Beräußevunigsgewinnen gewährt-. Im Jltteresse des Gelingens des Sanie-mnigswerkes verzichtet nämlich der Staat auf die Einkommenbezw. ErweMistarrer von den GewinlOeträgen, Ai-e aus dev Deräußeramg von Weivtpapieren, Devisen, Valuten ufw. en-t,standen sind, foferne diese Beträge in Volkerbundanleche angölegt werden. Der Geüv'mn kann vor Beginn oder nach Schliuß der Zsichnnng erhielt worden fei«, die Anleihe aber nrnß während der Z-eichrurngsfrist, also noch bis Samstag erworben werdelr. Im Auslände ist die Anleihe in den Staaten, die sie aufgelegt haben, mchrsfach überzeichnet tvorden und wird mit mchrprozentige-ln Aufgeld gehandelt, Geistern kanr die Me>lduN!g, daß i>n der Schweiz die Anleihe zirxrnzitzfach überzeichnet, uaü» am ersten Tage nach ZÄchnnngsschilnß um drei Prozent höher gesucht worden ist. Diese Evfolge sind nicht übewaschelid, wenn man dedentt, daß die Valuta-, stäülsten Staaten für die Berziniftmg und Rückzahlung dop AnlÄihe haften und ihre Haftung durch Hinterlegung vo» SchEverschrsibungen bei dev Schtveizerffchen Mttona-Bastk jederzeit realifieribar geistMet haihM-Ms^dissen SchuDver^ schreibuu-gen werden selbst nn ÄwisgWlÜie die Zinsen und die Beträge für verloste Schuldverschreibungen gezahlt, wenn Oesterreich aus irgend einem Grunde die Zahluw. gen nicht leisten könnte. Donr VMeribMrd er-uannta „£&«& händer" über-vachen den Anl'eHedivnst. Der große Erfolg kamt aD bei uns angesichts der großen Vorteile der Anleihe nicht arMleibenk Die Anleihe wird mit 7 Prozent unter dvur Nominale zur Zeichnung aufgelegt, das heißt der Zeichner erhält für 93 Dollar zum Beispiel oder den enispvechenden Ge-genwert in Kronen 100 Dollar Nominale VM-erdundanleihe, str daß unter Heranziehung der Verzinsung von 7 Prozent sein angelegtes Kapital mit etwas mchr als. 8 Prozent n-utzbriitgerd angelegt ist. Weiters ist zu berücksichtigen: die, Wevtbestanöigkeit der Anleihe durch das Dollarnommale, die Mö-> lichkeit des Verkaufes der Titres an der Börse beKv. der Be» kchnung bei der Nationalbank, wodurch das angelvgtle Geld jederzeit Msiig geanacht werden kann, und nicht zuletzt die Möglichkeit, den Zeichlrungsdeimg in vier Monatsraten zu bezahlen, ohne irgerrd eines Vorteiles verlustig gu gehen. Zeichnu-ngsstellen: Po-itämter. . Kr<"t>institiute, Bersichsvungsanstalten. Das wachsende Vertrauen der Gütern Bevölkerung zur Krone; DÜLStc^JcruB^ der Spareinlagen ße» denjKwß^ r11—'v—3r-BP"p-—l^l' rrT—T- - -JT— <\M teCCJ;m K. X nm «srr (923 Ü40Ö0 .Goldkrone» i | s Beginn MrJ$iwcrtiQ& Die vorstHende graphische Darstellung Zeigt, wie starL das Vertrauen der östevveichischen BevoWerulrg. zur Krone seit dem Beginn der SamerungSaktivn gestiegen ist. Dies äußert sich in erster ReHe in der starken Steigerung der Sparemlagen, welche bis zum SeptenM'r des völligen Jahves kontinuierlich sänken, um seit der Gopisier Konferenz und der Inangriffnahme der SanierungsaLtion kontinuierlich zu steige» und schon im April d. I. den höchsten Stand der letzten vierzehn Morwte zu erreichen. Die Darstellung ist so zu versuchen, daß die arabischen Zahlen links die Zahlen der Taius-ende» Golvkwmn angoben, hingegen die römischen Zahlen unter der graphischen Darstellung die Monate des Jahres 1902 und 1928 zur Darstellung bringen.

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