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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-27 · Heft 1570 (27.6.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1570 (27.6.1923)
Date
1923-06-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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«tt V-0 Weil, Mittivech Wiener Morgenzettung. 27. Juni 1923 .Seite 3 tvelches <W® der Spitze den Kampf gsgen'den Marxismus, tzegm Vas ^u>de«tum (Herr Benedikt, das geht auch die,Mue Freie Presse" an!) und gegen den Kler'Mismus als RiWhrmr erkbaivt. Das Programm verlangt die Bildüng eine« deutschen Wehrgemeiuschaft (?), die Schaffung eines Ar^eitovvechtes und einer Arböitervevfassung, die dem deutschen Wesen angemessen sind, (?) und schließlich die Schafftrng eines Stande- oder Wirtfchastspavlaments. als Ersatz des Bundesrates. Kongreß der BSlkerbundligen. gestrige, uMer dem Vorsitz des Pröisildenton Baron A-ÜeLwärd staUgesunldenv Vollversammlung Wschäfttglte vor- Vke Berichte Wer die Propaigan'daität'i^gkeit in den eiMilnen Staaten. Au Beginn wurde »Mer leibhaften Kundgebungen das GegrüßunigÄschreiber» des Lord Rodert C e eil zur Kenntnis genEmev und die Albsendung eines Telegramms an Lord Cecrl -und dem geüvesenen Präsidenten der Union Senator RuMn« beischlllossen. Dem Anträge des gviechilschen Delegierten Pros. Seresiades enffprecherd, wurde die Ausnahme von vier neuen BMerbundligen, die ihren Sitz in Zlmerika, Belgien, Lettland und Litauen haben, beschlossen. Dr. MaAMl Garnett, Generalsekretär der enMchen Völkerbundliga, illustrierte an einzelnen Beispielen die Propaigaudaatbett in GroßlbÄitanr.ien, die besonders in Kreisen der Schulliö/ der Universität, der Arbeiterschaft, schöne Cvfol/ge auWüvePu habe. Der Referent beleuchtete auch den verderblichen Chrakter mancher Schulbücher, deren Inhalt geeignet ist, die AMmoisitÄt unter den MMern zu steigen. Eine wichtige Ausgabe der Union, sie neben der Heranziehung der KriegsinvalMnwganHattonen, die DÄWei't aus das Internationale ArbditsälB in Bern und den Jnternatilmalen Gerichtshöf im Haag auchudchnen. Der französische Delegierte Cassin begrüßte namens seiner krfegsbeischädilgten franMischen Kameraden die Auf- Närnngs^^t der Union, deren ideales Ziel es sein Müsse, die Menschheit vor dem Schrecken neuer Kriege zu bewahren. Mr, Prudhommeaux schlug im Namen der fränkischen Liga die Wünsche der Bereinigung der HochschAer, pie sich die Propagierung der BMerbundideen zur Ansgalbe Men, vor. W. Roilin (Belgien) berichtet Wer die in Belgien vorwiegend betriebene Werbearbeit in Kreisen der Jngenieur- und AMtÄvM. Gras Apponyi betont unter großem Beifall der VersamnMM, daß die beste Propaganda für der: Völkerbund in seiner TätWeit selbst liege, die er auf allen Gebieten seines weit Wirkungskreises eittiMe. Die Mion der finönzsellost WiedevaNfrichtung Oesterreichs bildet eine unvergleichliche Propaganda Dr den Völkerbund. Gras Apporpi bevichritL hierbei die noch bestchenden einzelnen Lücken des Jnteruatiortalvn Gerichtshofes und schlug einen Zusatz vor, -welcher die interMeve Inanspruchnahme des Gerichtshofes bei internaitionakliDn Stt-eitigkertw verlangt. Prof. Lapa radevle bezeichnet sich selbist als oi-nen Mitbegründer des Internationalen Gerichtshofes und gibt der Uelberzepgung Ausdruck, daß trotz des Widerstandes einzelner Staaten der Internationale Gerichtshöf berufen sein werde, i,r -der Schlichtung intewattonaler StreitigDÄten eine große Rolle zrt sMen. Die Vorschläge der Kotmnission und die Zusatzarrträge der fraiMsüschen Liga gelangten sodann zur einstimmigem Annahme. Nach der Versammlung begaben sich die Delogierten zu einem Tee beim DundeZpräsidenten Dr. Haints-ch. Me Spielhöllensanienmg. „In Bälde in konkreter Form." Die Errichtung von Spielbanken ist in der letzten Zeit tn Oesterreich epidemisch ausgetreten. In Bad Gastein, Kitzbühel und Pörtschach bestehen bereits seit einiger Zeit S-pielkasinos, demnächst sollen solche in Innsbruck, Jgls, Hof Gestern und auf dem Sermnering errichtet iverden. Das vollkommene Versiegen des mit den verkehrtesten Mittels angestvebten FremdeiHustroms scheint die Gemeindevertretungen gerade der durch ihre Schönheit anzichungsvollsten Orte Oesterreichs dazu veranlagt zu. haben, auf dieses Anlockungsmittel für Fremde zu verfallen. Dahinter stecken ein paar skrupellose Betttezügler aus dern an solchen Existenzen überreichen Ungarn. Bisher ist gegen die Schändung unserer schönsten Fremdenverkchrspunkte, welche durch ihre Umwandlung in Spielhöllen begangen werdet könnte, von den Behörden nichts nnternonnmn wordiM, obwohl irr Oesterreich Glücksspiele aller Art verboten sind und die Polizei eifrig hintecher ist, wenn in einem Tschechevt Stoß gespielt wird oder wenn die Bulben Kopf tlnd Adler spielen. 'Man hört nun, daß die Regierung sich doch M irgend etwas aufraffen will, und es wird berichtet, der durchaus Mchnende Standpunkt der Regierung werde „in Bälde in konkreter Form" zum Ausdruck kommen. Diese schöne Stilisierung ist natürlich so gehalten, daß mm: alles aus ihr h^rauslesen kann. In Wirklichkeit aber gibt es nur eines: unbedingtes Verbot der Spielbanken! Davon darf nicht abgegangen Nierden, auch wenn die Geschäftsleute, welche so eifrig diesen neuen Geschäftszweig j propagieren, ihm ein sittliches Mäntelchen dadurch uwzuhangen versuchen, daß sie die Anstellung von abgebauten Beamten in den Spielkasrnos versprechen und den Gemeinden Und Ländern Beteiligung an den Gewinnen in Altssicht stellen. M das ist Schwindel, um ein Schwindelgeschäft durchd rücken zukönnen. Oesterreich ist mit allerhand physischen, sozialenund 0)^11^«' Krankheiten durchsoucht; die Spielhöllensouche, eine der ärgsten sozialen Seuchen, darf nicht noch dazukommen! Die christlichsozial-gvoßdeutsche Koalier o n scheint sich freilich die Sympathien ihrer alpenländlichen Wählerschaft mit solchen Mittelchen erwerben zu wollen, wo-mit ihr.sittlicher Hochstand im Zeichen des Hakenkreuzes genügend gekennzeichnet ist. Synrpathien aber kann sie nur bei zugevoisten Falschspielern ftinden, demn ein neues Betätigungsfeld geöffnet ist. Vielleicht erhalten die Staatserhalier ans solche Weise eine neue Subverttionsquelle. Sr. Karl Trabmatzr gestorben. In Meran ist Sonntag der frühere Präsident des Reichsgerichtes Dr. Karl G rabma Y r im 76. Lebensjahre gestorben. Dr. Grabmayr war ein hervorstechender Vertreter der Reaktion in der verflossenen Monarchie. Er war einer der Protagonisten des Herrenhauses, wo er im verfassungstreuen GroßgMndbesitz eine bedeutende Rolle spielte. Bekannt ist besonders sein scharfer Kamps gegen d i e W a h l r e s o r m. Ein tüchtiger Jurist — Grabmayr trat in Wort und Schrift für die Einführung der obligatorischen Zivil-che ein — wurde er als Nachfolger Ungers Präsident des Reichsgerichtes und nach dem Umsturz Pvätz'ildent des Berwaltungsgevichtshoses. Im November 1920 trat er in den RuhestaiNd und lebte seither in seiner Heimatstadt, wo er früher auch die Advokatur ausgeübt hatte. Grabmahr, dem prägnante itub pointierte Rede zu Gebote stand, war eine der markanteren politischen Figuren im alten österreichischen Altabsolutismus. ÜNM«. Der liebe Tlbor. Budapest, 26. Juni. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Die Malldatsprüsungskommissiolr der Nationälversammlnng annullierte heute die Wahl im dritten Wahlbezirke der Stadt Debreczin und erklärte den liberalen Abgeordneten Janossh seines Mandats für verlnstig. Die Begründung des Beschlusses ist, daß Janossy wegen seiner Teilnahme an der Oktoberrevolution vom reformierten Konvent seiner SeelsorgersteKe enthöben worden ist. Laut der Wahlverordnung Punen Leute, die ihres Amtes verlustig erklärt worden sind, fünf Jahre lang nicht gewählt werden. Der Referent der parlämientarifchen Prüfungskommission war Tibor Eckhardt, der Freund des Gömbos. Horthy-Fuftiz. Budapest, 26. Juni. (Tel. d. ,Mr. Movgenzettllng".) Stephan Leudvay, der übelbekannte antisemitffche Publizist, hatte, wie bekannt, im Oktober vorigen, Jahres im „A Nep" geschrieben, -daß die Inden den Wutgettänkten Boden Ungarns der ungarischen Rasse rauben wollen. Die "Staatsanwaltschaft erhob die Anklage wegen Aufreizung, das Budapester Strafgericht.sprach jedoch heute den Augeklagten mit der merkwürdigen Begründung frei, daß der Ton des inkriminievten Artikels zwar au>sreizend sei, doch seien die Behauptungen LeNdvahs nicht als Anfveizung gegen die Mische Religion auszufassen. - . Pole«. Ile Minoritäten in Polen. Warschau, 26. Juni. (Del. d. ,Mr. Morgenzeitung".) Die beabsichtigte Einführung des NumeMs clausus,, auf deren Erledigung von nationaldernokratischer Seite so stark gedrängt wird, 'beginnt bevetts irn i n n e r p o I i t i s ch e n Leben schwerwieg-ende Mrkungen hervorzubringen. Nicht bloß die jüdische Bevölkerung Polens ist über die Vergewaltigung der Verfassung, die durch EinführMg des dämnerus clausus geschaffen, würde, in Erregung geraten, wie sich dies in den Resolutionen der vor kurzem geschlossenen zionistischen Landeskonferenz und in der Mischen Presse aller Parteischattierungen ausdrückt, wndern auch der übrigen Minoritäten Polens W' sich große Erregung bemächtigt, die sich auch in der Presse wiederspiegelt. Die ukrainischen Parteien Ostgaliziens, ivelche erst vor einiger Zeit bereit waren, ihre Politik einer R e v is 'i o n auf Grund der gegebenen realpolitischen Verhältnisse zu unterziehen, sind durch die beabsichtigte Verletzung der verfassungsmäßigen Minderheitsrechte stark irritiert. So schreibt das ukrainische Organ „D ilo", die zaristische Nationalitätenpolitik unseligen Angedenkens, besonders die Juden Politik des zaristtschen Rußland, sei viel klüger und den StMtsinteressen entsprechender gewesen als die Naiionalitätenpolttik des demokratischen Polens, welches alle nationalen Mindevhetteiv als ein feindliches Lager bettachte. Wohl habe die Karnpagne ans Einftihrmlg des Nnnrems clausus sich ausschließ unter der Losung des Kampfes gegen die Juden abgespielt, die Realisierung des Projekts bedeute aber den Kampf gegen alle nationalen Minderheiten. Dieser einheitlichen Fwnt Mßte uunmchr ebenso wie bei den letzten- Sejm- Wahlen eine Einheitsftont aller nationalen Mnderheiten entgegengesetzt werden. Das Lodz er deutsche Organ „Freie Presse" weiß zu berichten, daß die Aunahine des Numerus clausus- Projekts in der zweiten Lesung des Untervichtsausfchnsses bereits in deutschen .und jüdischen Kreisen den Plan einer Gegenaktion gezeitigt habe. Es wird der Gedanke erwogen, .mit gemeinsamen Mitteln in Lodz ^einr Universität' für die 'nationalen d e r h e i t e u zu errichten. Dr. v. B e h re n s als Bev»' tteter der Deutschen und der Advokat Dr. Lipschütz al-1 Vevtteter der Juden in Lodz begründen'sür diesen Zweck; ein gemeinsames Komitee. Es sollen anch VerhaMrmgetti mit Vertretern der Rutihenert und Weißrussen gepflvgett werden. Die Vorlesungen würden in drei Sprachen, abge- , hatten werden. / ' Numerus clausus für Mittelschule»? Lemberg, 26. Juni. (Tel. der ,M,r. Morjgenze'it'Mitz.^ GleichgMg.mtt der Num'evns clausüs-Hetze an den polniMen Hochschulen hat eine BeweMng emgchetzlt, die in weniger offenkundiger Weife die Mische-Jngend.Ms den-Mittelschulen hinausdrängen soll. Die L a n d e s s ch n l b e h ö v d e n haben in den letzten Tagen gehe-M-e Jnisttuktlonen an di'e MittelschjuldHrektoren ergehen lassen, wonach die Ausnähine. oder Nichtansirahrne von Schlülern arlssthließlüch deren Ernttffen anheimiMstelli wird. In erster Reihe sollen Kinder von Beamten der staatlichen und autonomen Behörden ausgenommen werden, die daun noch verfügsb-aren Plätze anderen Bewerbern eingeränmt werden. Der. günstige Ersollg dor^ Ausnahmsprüsunig berechtigt mithin noch keinesw>e>g.s zur Aus« nahine. Daß die Schulldi-rektoren diese Verordnung in erster Reihe dahin ürterpregieren Werden, die Anzahl der jüdl'i sche n Schüler aus cf.n Minimum herabzudrlücken, erscheint mehr als selbstderstäiMich. Di,e Mische OeffentlichjkeÄ ist durch diese an die Zeiten des russischen AbsMittsmUs erinnernden Maßnahmen aus das äußerste erregt.. . Der Wische Gewerbestand. Warschau, 26. Juni. (Tal. d. ,/Wr. Movgeuzeitnng".) In der letzten Sejmsitznng brachte der jüdische Abgeordnete Dr. Federbusch einen Antrag aus Errichtung einer Rabbinatsho chschule in Lemberg em. Der Antrag >wurde der geschäftsmäßigen Behandlung überwiesen. Aus der Tagesovdrmng der Sitzung stand eine Anzahl vorr kleineren Vorlagen, dvrnnter auch die Vorlage der Budgetkonnn'ission, -einen netten Fonds von 2 Milliarden Mark zur Unterstützung des Handwerkerstandes in Polen zu. schaffen. Bei der Besprechung dieser Vorlage wies der Mische AbgEdnete Frostig daraus hin, daß die jüdischen Handwerker und Gewerbetveibenden in Polen, deren Za-hl eine bedmtende und deren WirtschaMchie Bedentttng einansehnliche ist, bisher aus den Staatsfonds zur Unterstützung von Gewerbe und Handwerk k'et n edrl e i S ubventionen erhaltm haben, obwohl gerade jetzt ihre Lage eine ziemlich prekäre sei. Redner forderte bezüglich dieser staatlichen U-nterstützung GleiHberechtigung des jüdischen GewerbesAndes. ' - - AntiWische Hetze in SbersMesten. Aus Königshüäte wich' uns berichtck: Hier sind Plakate affichiert worden, in denen die Juden auifgefordert werden, innerhalb eines Monats die Stadt zu verlassen. 'Gleichzeitig 'wich an die chrLMche BevMevnng die Anssocherung gerichtet, jede Beziehung zu den 'Juden zu vermeiden. Ehemalige Freiwillige gcheN von Haus zu Haus und fordern die Juden mtter Drohungen auf, die Stadt zu verlassen. Der Abgeordnete Stempa hat beim Innenminister interveniert, bisher ist gegen diese Agitation nW eingeschritten worden. Mndschau. 3um K. zionistenkongreß. Ruppin über die zukünftige zionisttsche Leitung. Das Preßbulletin in der palästmensffchen Zi-onistisckM Exekutive veröffentlicht folgende Ansichten Dr. Ruppin s über die Art der Bildung unN Zttsommensetzung der zukünftigen Zionistischen Exekutive: a) Die Zionistische Organisation wie auch der Keren Häjessod verlegen ihre ZentraMtungen nach Palästina, weil sie hier die Kenntnis der Lage, die Voraussetzung -ist, für ihre Beschlüsse und ihre Propaganda viel eher erwerben können als an einem anderen Orte. In London bleibt nur mr Vertreter siir Politik und vielleicht auch für Fragen der Organisation. Die Zionistische Exekutive bestcht aus blos; snus bis sechs Mitgliedern, von denen drei sich in Palästina und zwei bis drei in London befinden, b) Das große Aktionskomitee, -das in seiner jetzigen Zusammensetzung die Landesbedin-gungen nicht in dem Maße kennt, um über die Palästina betreffenden Fragen beschließen zu können, überträgt seine Konrpetenz in diesen Fragen an einen in Palästina zu bildenden Obersten Rat. Das Mionskomttee kouMriert seine Tätigkeit auf die Entwicklung und Verbreittrng des zionistischen Geidankens im Galuth, was bisher nicht genügend geschehen ist. Dieser Oberste Rat setzt sich aus zehn bis zwanzig Mitgliedern zusammen, gewählt zum Teil durch das Aktionskomitee, zum Teil durch den Waad Leunii. Er versainmelt sich nnudestens einmal im Monat. Diesevr Rate steht das Einspruchsrecht zu bezüglich der Tätigkeit der Zionistischen ExekNtive in Palästina, c) Außer diesein Obersten Rat als kontrollierendem: Organ. in Palästina wivd auch ein P o l it i s ch e r. R a t i n L o ndo n gebildet als kontrollierendes Organ für die politische Tätigkeit, bestcheUd aus fünf bis zehn Mitgliedern. Sobald diese Neuordnung vom. Kongreß gntgeheißen wird, liegt folgende Möglichkeit ftir die Erweiterung der Zionistischen Exekutive zur Jewish Agency vor: % Ki § I IJT »1 b » A I I I

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