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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-24 · Heft 1567 (24.6.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1567 (24.6.1923)
Date
1923-06-24
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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\!*. K,t~;rY“fo.rffiffit T^;-rr^T):^ Nr. 1667, Wien, Sou Mg Wiener Morgenzeitung. äron 800 K. zu schien. Der FäUgkeitsternttrr rückte in gefährliche Nähe. Er konnte die notwendige Wechselsumme üncht cmsibrimHen. In der Nacht, welche dem Fälligkeitsitovmin vovanging, hatte er noch immer nicht die Summe. Mfgevsgt lag er in seinem Bette und konnte nicht ein- Mafew. Um 2 Uhr morgens, am Fälligkeitstage, tele- Phomierte er dien Gläubiger an. Dieser wurde durch das Telepho-nsignäl aus dem Schlafe geweckt und eilte zum Telephon. Als sich der' Schuldner meldete, und ihm erklärte, daß heute der Fälligkeitstermin des Wechsels sei, fragte ihn der Gläubiger verwirrudert, warum er ihn gerade in der Nacht anrnfe, er hätte doch bei Tag zu dieser Aeußemug Zett gehabt. Darauf antwortete ihm der Kaufmann: „Bischer habe ich mir den Kopf zerbrochen, wo ich das Geld hernehmen solle, von jetzt an beginne du dir den Kopf zu zerbrechen." Mit der Völkerbundanleihe an Oesterreich scheint es nicht anders zu fein. Bisher hat der Schuldner Oesterreich nicht gewußt, wo er die notwendigen Mittel aufbringen soll. Von jetzt an mag sich die Entente darüber den Kopf zerbrechen. (£m kurioses Beispiel. Es ist dem aber wirklich so. Manchmal ist es von Vorteil,' auch Schuldner zu halten. Die Geschäftsvolker England und Amerika haben Sympathie gemimt, haben Oesterreich zu ihrem Sovgenklnde und dabei ein glänzendes Geschäft gemacht. Jetzt nrüffen sie sich um Oesterreich bekümmern. Es geht u:n ihr Geld, und es ist zweifellos, daß sie schon deswegen an dem Wohlergehen Oesterreichs interessiert bleiben werden. Auch darin liegt die Gewähr für die Zukunft Oesterreichs. Dies ist nrchr wert als die Paar Prozente Emissionsdifferenz, Sie haben di« Sorgen um 2 Uhr morgenö übermmmren. * Das Tagesgespräch bildet die Hausse der Bankwerte. Sie sind zweifellos die Standardwerte Oesterreichs. Die /Bankinstitute haben in den letzten Jahren glänzet» abgeschnttten, haben ihr Vermögen vermehrt, haben alle Wirren der Inflation ausgezeichnet überstanden und verdienen an ^erster Stelle unter den Kapitalskräften Oesterreichs genannt zu werden. Und deMoch! Wenn man diesen furchtbaren Haussetaumel an der Börse beobachtet, wo die Kurse sich geradezu nach der Höhe uberkollern, wo nicht einmal eine ErhoLlngsPause eingeschaltet wird, wo alle möglichen -und unmöglichen Gerüchte ihevangezogen werden, um das ' Gebläse des Kurses möglichst voll und Prall zu machen, so muß man sich, doch fragen, ob nicht hier des Guten zuviel , getan werde. Es ist richtig, die Banken sind Uebersubstanz- : tverte, denn neben den Substanzen der Industrien ihrer Konzerne bilden sie doch noch eine eigene wertvolle Substanz. Aber auch hier darf der. Bogen nicht überspannt werden. Bei der Stabilisierung der Währung und der allgemeinen Stabilisierung aller anderen Mrtschastsver- Wtnisse muß auch endlich an die Beurteilung eines Pa- 'pieres in bMg auf feine Fruchtbarkeit gedacht werden. Wenn man die heutigen Kurse m Betracht zieht, käme weniger als eine lhalbProMtige Verzinsung für die Aktie heraus.! Während des Spekulationstreibens wird dies natürlich nicht 'in Erwägung gezogen. Doch später, wenn das wild nach! Bankwerten greifende Publikum die Sache etwas nüchterner! betrachten wird, und zu seinem Schaden erfährt,- daß dieses Bankpapier Wohl einen hübschen Kapitals-, aber einen ganz minimalen Ertragswert repräsentiert, ist es nicht ausgeschlossen, daß manchen der Katzenjammer übÄommen kann, und diaß dann die Reaktion auf dieses turbulente Treiben einfetzen kann. Man darf eines nicht vergessen. Die Friedenskurse dürfen nicht immer zum Maßstab der Beurteilung gemmcht werden. Abgesehen davon, daß die oft vorgenommenen Kapitalsvermei^üngen auch das Kapital in dieser Hinsicht doch Vevwüsiert haben, können Gewinne aus Jnsiationsperioden nicht zum Maßstab einer dauernden Beurteilung gemacht werden. Auch hier wird sich ein- Lnal Las Geschäft stabilisieren. Das Spesenkonto wird schwerlich geringer werden. Und dann? Bisher haben die Banken neun fette Jahre hinter sich. Einmal muß auch die Reaktion der mageren Jahre kommen. Eine gewisse Differenzierung des Bankgeschäftes wäre notwendig. Nur daraus seine Kr-lkulattou zu gründen, daß eventuell Minoritätseinbvüche stattfinden könnten, daß inan eventuell mit 'dem Strome der leitenden. Faktoren mitschwimmen konnte, dies ist verfthlt. Die Obersten haben oft meist ihr Schärfj lein längst ins Trockene gebracht, wenn die große Masse Börsen-Kommlsslonsgeschäfft und Wechselstube MAGID & Co. Wien, I., Hohenstaufengasse 11 4027 erst emzusehen beginnt, wie sie mit ihren Verlusten davonkonnnt. Der Fehler des Wiener Platzes war es oft, daß er in seinem Pessimismus wie in feinem Opttmismus zn weit gegangen ist. Wien ist in der Nähe des Südens und sein Bövsenpublikum ist leidenschaftlich und leicht zu erregen. Deswegen kennen seine Emotionen keine Grenzen, deswegen ist auch die Stimmung des Katzenjammers als Reaktion viel stärker als es notwendig ist. Ein fetter Bisten für die Konternnne. Wie viele wissen es schon, daß sie reis dafür sind? Merkwürdig ist die Psychologie des kleinen Anlage- Publikums. Es beteiligt sich rege am BövseNleben, legt aber seine Gewinne nicht in den großen Papieren an, die das Tagesgespräch bilden und die in ihrer Schwere an ihre Kapttalskväftt nicht hxranreichen. Es sucht sich mehr Keine, unbedeutende Werte, für die es seine ersparten Groschen anwenden kann und die es dann in Schubladen Lei sich behält. Elektrizitätslwerte, kleine Maschinenwevte, Filmwerte ufw. bilden den Gegenstand seiner Kauflust. Eine Erscheinung, die vielleicht nicht gering zu werten ist. Es zeigt den Willen des kleinen Mannes, sich in solchen Werten seine Ersparnisse anzulegen. Daß gerade in solchen Werten sich das Anlageinteresse zusammenballt, ist symptomatisch. Die schweren Papiere sind Liebkind der Spekulation, schwanken infolgedessen in ihrem Kurse, die. kleinen 'werden zmn Anlagewerte. Es zeigt sich vielleicht dieselbe Erscheinung wie in Frankreich, wo sich der Bürger zu seinen Anlagen kleine Papiere nimmt und sie jahrelang in seinen Tresors behält und sie wachsen sieht. Ist dies vielleicht ein Fingerzeig für die weiteren Emissionen, wenn einnral das Modeintereste des Auslandes abgeflaut sein wird und auch nach Stabilisierung der Mark die Arbitragespekulationen aus Deutschland nicht nrchr gewissen Standardpapieren zu dem ihrem Wesen ganz und gar nicht entsprechenden Kursemotinen verhelfen werden. —g. Ieutsch'jügostawisches Abkomme«. Berlin, 33. Juni. Die Verhandlungen, die anfangs des Mouäts Juni mit der jugoslawischen Regierung in Belgrad geführt wurden, hatten den Abschluß von Abkommen zum Ziele, durch welche die Ablösung sämtlicher Viehlieferungen und der gesamten Restitutionen herbeigeführt werden. Der" Inhalt der als Ergebnis der Verhandlunger.! parasierten Abkommen ist im wesentlichen folgender: Die serbische Regierung verzichtet aus alle ihr für das Jcchr 1923 und künftighin gitstehenden Dichlieserungen. Die deutsche.Regierung erklärt sich bereit, hierfür und in Erfüllung des im Mai 1923 Wer die Restitutionen von Dich beschlossenen Abkommens der serbischen Regierung auf Reparationskonto einen Kredit von 9 Mllionen Goldmark zu eröffnen. Durch die Vereinbarung Wer die Ablösung der - deutschen Restitutionsverpflichtung wird Deutschland gegen Einräumung eines Kredits, von zwei Millionen Goldmark von den übrigen aus Artikel 238 des Versailler Vertrages sich ergebenden Verpflichtungen befreit. Sämtliche Kredite stehen der serbischen Regierung zum Einkauf von Waren in Deutschland zur Verfügung. Im Rahmen des Abkommens wird ferner der deutschen Regierung zur Erhöhung der Pr>oise für die iim Oktober 1921 bestellten Lokomotiven der Bettag von, 17 Millionen Goldmark cmf Reparationskonto gutgeibucht. Jm> Zusammenhang mit diesem lMbkommen verpflichtet sich die deutsche Regierung, im Jahre 1624 außerdem für eine Million Goldmark Salz zu liefern. Die Abkommen, für die die Ratifikation Vorbehalten ist, unterliegen zurzeit der Prüfung. .»Kompaß", Allgemeine Kredit- und Garantiebauk. Die amt 20. d. stattgefundene Verwaltungsratssitzuing beschloß, der für den 28. d. ejuberufenen.ordentlichen Generalversamntlnug die Verteilung des im Geschäftsjahre 1928 -erKielten K-anzmäß'Mn Reingewinn von 1.414M8M9M in folgender Weise vorMschlagen: Die Reserven wären mit 693,000.000 IK. zu dckjeren. die Aktionärendividonde mit 500 K. pro Stück (126 Prozent) festzusetzen, die Tantiemen Imit 60,800.000 K. zu bemessen, 100,000.000 K. dem Beamtenuuterftützungssords tantiemenfrei znzuwenden -und den Gewinnvortvag auf 70,806.000 K. M Erhöhen. MtgMich.), 24. Juni 1923 ,Seite 9 Freigabe der Zuckerausstchr tu drr Tscheiho-Slowiak^. Ans Prag wird mts getnebdet: Das Handelsminister'iüut hat ab 23. d. die Zuckerausfuhr aus denr Bewillignugsverfahren wieder auf die Freiliste gesetzt, so daß die Ausfuhr von Zucker aus der neuen. Ernte vollMndtg frcigegeben ist. Zur Zeichnung der Volkerbimdau leihe. D'e Frist für die Zeichnung der Völkerbundanleiha geht bald ihrem Ende zu. Darum ist es angebracht, noch einmal in Küche die besonderen Umstände! anzufü'hren, die für die Anlage von Kapital in Vö-Äerbundanlelhe sprechen: Der große Zeichunngsevfolg der ausländischen Teilausgaben, die Notierung dieser Ausgaben nm mehrere Prozente über dem Emissiottskurs, die besondere Sicherheit der, Anleihe infolge der Garantie acht valutastarker Staaten/die für« dile Verzinsung und Kapitalsrückzah'lung durch Hinterlegung dort Schuldverschreibun'cjcat bei der Schweizerischen NationaWaNk selbst im Kriegsfälle jederzeit haften, die speziellen,Vorteile der österreichischen Ausgabe: Befrentug der'Kursgewinne von der Ginlommenstener im Ausmaß des Zeichnungs-, bezw. Konvertierungsbetrages, jedoch nur für Zeichner, die innerhalb der Zeich nnngssrist, also bis 30. Juni, Völkerbnndanleihe erwerben; die hohe Verzinsung der Anleihe: zirka 8 Prozent des aufgewendeten Kapitals; die jederzeitige Realisierlbarkeit der angelegten Geldmittel durch Verkauf an 'der Börse oder Lombardierung bei de'r Nationalbdnk; die Weribeständigkeit der Anleihe durch das Dollartwminale; die Ueberwachnng der Erullung der Zahlungsversprechen nicht nur fiiv die ausländischen, sondern auch für die inländische Ausgabe durch von: Volkerbundkomitee ernannte Treuhänder; die Mögllichkeit des Erwerbes von Völkerbnndanleihe für kapitalsschwächeve Kreise durch Ratenzahlung. ZeichnungsscUns; 30. Juni, 12'Uhr mittags. Zeichnungsstellen: Kreditinstitute, Versiicherungsgeisellchaften und Postämter. 1; Die Verlosung der Völkerbundanlehe. Die österreichische Staatsanleihe 1923—.1943 liegt noch bis 'zum 30. Juni zur Zeichnung auf. Die Tilgutrg -der Anleihetitres erfolgt innerhalb von 20 Jahren durch alljährlich im Oktöber erfolgende Ziehungen. Die erste Ziehung findet im Oktober 1924, die letzte im Oktober 1943 statt. Die jeweils ve-rlcsten Stücke wer!« den am 30. November des Ziehungssahres bar in Dollar e'«ngslöst. Da bei Zeichnnng. der Anleihe nicht der volle Nominalwert, son'derit nur 93 Prozent (bei Konvertierung von Goldanleihe 91 Prozent) eingezahlt wurden, erhält der Zeichnev einen größeren Betrag zurück, als er seinerzeit eiuzahlen mußte. Wer z. B. für 10 Dollar Nominale- Bölkeribundanleihegezeichnet hat,.muhte nur 9,3 Dollar dafür bezahlen, während er bei der Einlösung seines gezogenen Titves volle 10 Dollar zurückbekommt. Die Einlösung erfolgt ohne jeden Abzug, d. h.. es werden keinerlei Bankprovisionen, Steuern oder Gchühren berechnet. Die am 1. Dezember des Verlosungsjahres, also, einen Tag nach Fälligkeit der verlosten Stücke fälligen Zinsenconpons gelangen außerdem noch abgesondert zur Einlösung. Besonders zu 'bemerken ist, daß die Steuerbefreiung für die Einlösung sich auch auf etwa in Zukunft noch emzufühöende Steuern und Abgaben blezieht. Bei der Präsentierung verloster Schuldverschreibungen zur Einlösung find a-nch die nach denr 1. Dezemiber des Verlosungsjahres fälligen Eoupons einzu-, liefern. In dem Tilgungsplan ist außerdem vor gesehen, dah die Tilgung — jedoch nur mit Zustimmung brr Treuhänder — auch durch Mckkauf aus den für die Verlosungen bestiimut-, 'ten Geldbeträgen erfolgen 'kann. Eine über die Tilgungsrate hinausgchende vorzeitige Rückzahlung ist jedoch erst ab 1. Juni 1934 gegen mindestens sechsmonatige Kündigung zulässig. Di'e MUdigungssrist muß mit einem halbjährigen Eouponfälligkeitstage (1. Juni oder 1. Dezember) endigen. Die Ansprüche 'auf EinWsung vom verlosten LMigationen verjähren innerhalb von 30 Jahr'eü nach dem FälliEtstagr, die fälligen Zinsen innerhalb 6 Jahren nach dem FällWeitstage. Bo« de« Warenm8Men. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Das Geschäft ist noch weiterhin schr schleppend und träge. Es tM-rden in bet abgeilaufenen Woche wohl vereinzelte Geschäftsabschlüsse kleineren oder größeren Umfanges gemeldet, die jedoch zu nicht geringem Teile ihre Unterlage der Spekulation zu verdanken haben. Firmen, die in Reichsmari? verkaufen konnten, waren eben leichter in der Lage, Geschäfte zu tätigen. Die Lebhaftigkeit des Geschäftes im Detttschen Reiche basiert auf Schemgewinnen, eine Periode, die wir alle mit-' machten und bereits üb erstandet! haben. Die stabilisierte Krone scheint jedoch solchie Lebhaftigkeit nicht zuzulasfen uub gibt die derzeitige wirtschaftliche Situation auch nicht mehr Hoffnung auf eine in Bällde bevorstehende Besserung. Am hiesigen Markte wird derzeit hauptsächlich Japanwachs stark gesucht, wovon in Wien ein nur ganz schwaches Lager Kr verzeichnen'ist. Ka r n a nbaw ach s.' Paraffin und Zeresin liegen schwächer, Schellack wird zn Preifetr von 110.000 bis 118.000 K. pro Kilogramm angeboten. Montan w a ch S liegt durch die starke Markentwevtung auch weiterhin gedrückt. In Harz und Terpentinöl hat sich die Situation gegen die Vorwoche nicht verändert, bk allgemeine Tendenz kann man als flau, bei festen Preisen, bezeichnen. Zucker (Weltmarkt). Die Tendenz ist im'allgemeinen flau, prompte tschechische Ware eatmäßigte den Preisstand, um 20 bis 35 Punkte, dagegen trat pro Oktober-Dezemibep eine Erhöhung um 10 Punkte ein. Alles in GanKvaggon ab Grenze. Ab Lager Wien trat eine Mschwächung «m 600 biS 600 K. ein. .Alles gegen Vorwoche. Während der letzten Wochen halben 'an den hauptsächlich für den Weltverkchr in Betracht kommenden Zuckermärkten starke Preisschwankungen stattgefunden. Jtn Gcigeuisatz zu dem Ergebnis der Schwankungen der Preise in den Vormonaten, die eine starke Erhöhung gebracht hatten, trat diesmal eine Mschwächuna ein. Die. Ursache für diese Umstelluttg der Lage des Weltmarktes für Zucker liegt zur Haup'tsache in markttechnischen Gründen. Ueber die' Aussichten der in Europa und Amerika zu Felde stehenden Rübenerute sowie die in diesem Jahre ihrer Reife entgegengehenden Znckerrohrlfelder in den außereuropäischen Gaoiete>tr lassen sich beute naturgemäß noch keinerlei, bestimmte Schluffe Ktehen. Ntchtsdeftowemger wird der Weltmarkt von den einzelnen Meldungen der Ernte im Weltverkehr' bereits eine wesentliche Rolle spielen. Tritt im nächsten Betriebsj>ahr eine Erhöhung der Wettergeugung an Zucker ein, dann ist aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer gewissen StabUttät der jetzt geltenden Preise zu rechnen. Zeigt es sich aber, daß die Aussichten der Gesamterzeugung sich verschlechtern, fer es durch ttnbwechenbarkeiten der kubau'ischen N>ol)rzuckererzeugung, die diesmal sehr leicht zurückgchen könnte, dann wttd im Lause der nächsteu Monate eine weitere, vielleicht nicht unerhebliche Steigerung des Weltmarktpreises für Zucker ein'tvoteu. Der augenblickliche Rückgang der WMmarktpreise für Zucker hat milt der wiMichen Gesamtlage dos Marktes nur tvenig zu tun. Man muß bedenken, daß Angebot und Nachfrage als preisregelnde Faktoren anftMten. Ist die Ueberspaunnng der .Engagements an den verschiedenen Termin^ markten, die namentlich fiir alte Ernte eingetreten war, erst vortülber, dann wird das Interesse für nette 'Ernte in den Vordergrund treten «und den Lauf,des Marktes bestimmen. Am Londoner Markt' ermäßigten die Siedereien ihre . PMse.und erzi-Gen durch^ piche MißuHma uur voriüheKgchend KV Tf DIE AMERIKANISCHE und die oMMr« Ausgabe der VSlkcflundlanlenic wurden binnen weMen Itchiidßn nielirAMi üterzei&net und werden Beton Keute mit e^Mi melirperzentigen Aulgeld gehandelt DIE ÖSTERREICHISCHE Ausgabe der Volkertündanleilie Lietet ganz genau die gleichen Sickerkeiten wie die amerikaniaelie und engliscke Ausgabe und ükerdieB die bekannten Steuerbegünstigungen I Cd Z ••n ’Si 1 N •:';ß i

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