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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-24 · Heft 1567 (24.6.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1567 (24.6.1923)
Date
1923-06-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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■’-'t, ivtywpi*j v»<(,rVfV •C‘WfV/"-1 jS> w v ' ’. l ' . i 4 i I "W3T Nr. 1667 Wie n, Son«tty Wiener Morgenzeitung. 24. IM 1923 Seite 8 Tagesbericht. gilt offener »rief. Herr Oberrabbiner Jakob Friedmann sendet uns die folgenden Zeilen: Sr. Ehrwürden Herrn Großrabbiner Israel Friedmann aus Czortkow, derzeit in Wien. In dem Aufrufe, der in der ersten Nummer der „Kenessia Gedolah" veröffentlicht wurde, laden Euer Ehrwürden jene religöseu Juden, die außerhalb der „Agudas Israel" stehen, ein, sich dieser anzuschließen. Da auch ich zu jenen Juden gehöre, an die der Ausruf gerichtet ist, so habe ich das Recht, darauf zu antworten. Ich bin in der angenehmen Lage,'feststellen zu können, daß die Ziele der „Aguda", wie sie von Euer Ehrwürden formuliert werden, mit denjenigen des Misrachi, dem ich anzugehören die Ehre habe, vollkonnnen identisch sind. Auch wir wollen „das Haus des alten Israel vom Grunde bis zum Gipfel wieder aufbauen." Auch wir sind bestrebt, „Erez Israel zur Heimat des Volkes Israel im Geiste des alten Israel" zu machen. Nur halten wir außerdem noch an dem Grundsätze fest, daß die jüdische Volkseinheit gewahrt werden muß. Wir würden es daher mit Freude begrüßen, wenn sich der Modus finden ließe, unter dem wir, ohne den erwähnten Grundsatz aufzngeben, für unsere gemeinsamen Ideale zusamnlenarbeiten könnten. Den Grund hierfür, daß so viele religöse Juden der Aguda fernstehen, glauben Euer Ehrwürden in dem angeblichen Umstande zu finden, daß die Taktik dieser Organisation in manchem Lande nicht genügend bekannt sei. Ich erlaube mir, zu konstatieren, daß ihre Taktik im Gegenteil allzu gut bekannt ist, und gerade diese ist es, welche vielen thoratreuen Volksgeilossen dadurch Mißtrauen einflößt, daß sie oft Tendenzen lind Anschauungen verrät, die uns fremd sind und manchmal sogar dem Wahlspruche: „Erez Israel dem Volke Israel usw.", den Euer Ehrwiirden in dem Aufruf als agudistische Devise bezeichnen, geradezu widersprechen. Eilt Beispiel: Das Organ der Wiener Agltda (Nr. 48, 1922) stellt in entern redaktionellen Artikel fest, daß die Erstarkung der agudistischen Organisation drei Quellen habe, erstells das Erwachen der Orthodoxie cms ihrer Lethargie, zweitens derr durch die Tatsachen erbrachten Nachweis, daß die Nationalisierung ein ftrrchtbaves Unheil für die Juden in den Golusländern darstelle, und drittens den durch die Wirklichkeit gelieferten Beweis, daß Palästina kein Einwanderullgsland sei. Nun aber erstarkt eine Organisation in der Regel, wenn ihre Anschauungen und Ziele sich als richtig erwcisell, nicht umgekehrt. Die Aguda ist folglich der Ansicht, daß Erez Israel kein Einwanderungsland sei, und daß die Judelt als Volk nicht anftreten dürfen: mithin kann sie auch iricht die Erreichung Erez Israels für das jüdische Volk zum Ziele haben. Die zitierte Feststellung des Blattes ist einerseits geeignet, bei manchen die Hoffnungen auf die jüdische Heimstätte zu erschüttern, andererseits Wasser auf die Mühle jener Judenfeinde zu ireiben, die sich als Kampfmittel gegen die jüdische Heimstätte auch des Argumentes bedienen, daß ein groß« Teil des jüdijschen Volkes es angeblich mit Erez Israel gar sticht ernst meine. Ein sehr geachtetes ryrd aktives Mitglied der Aguda klagt in einem an mich gerichteten Brief darüber, daß ein Teil der agudistischen Leitung bestrebt ist, einer dem Wesen des jüdischen Volkes fremden Ideologie zum Siege zu verhelfen. Ich bin bereit. Euer Ehrwürden diesen Brief auf Verlangen vorzulegen. Ich glaube, daß, wenn Ihr Einfluß bei der agudistischen Leitung entscheidend wäre, diese richttgere Wege einschlagen würde. Solange aber dies nicht der Fall ist, Witt» der Aufruf bei jenen traditionstreuen Juden, welche ihr Mtionales Gefühl und unabhängiges Urteil bewahrt haben, kaum den erwünschten Widerhall finden. Mit aufrichtiger Verehrung verbleibe ich Euer Ehrwürdeu sehr ergebener Neffe Wien, im Tamus 5683. Jakob Fried mann. Tie Tätigkeit der Foint Mribuüon ßommittee Aus Amlaß der AinwöserchÄt des Präsidenten des amerikanischen Joint, Herrn Felix M. Warbu-rg, in Wien fand hier unter dessen Vorsitz eine Konferenz der Joint- DiiMoren vom 8. bis 19. d. statt, welche sich mit den in den verschiedenen europÄschen Ländern müsrnoMnvenen Arbeiten des Joint und mit der Frage der Liquidierung beschäftigte. Nclber das Lnnft-itze' Dätiglkeitsprogramm des Joint erhiM einer n-rferer Redakteure die folgenden AnsNünfte: Der Joint, der als eine vorülbergchende Orgcmffatiou zur Hilfe für die Opfer des Krieges gedacht war, ist natürlich nicht in der Lage, aus unabsehbare Zeit ferne Tätigkeit sovlzusetzen. Doch soll alles, was geschaffen wird,- in irgend welcher Weise erhallten werden, soweit die vorhandenen GeldmiWcI es erlauben. D reise Tätigkeit, die noch längere Zeit in Anlstpvuch nehmen wird, wird der Joint in noch höheren Maße wie bisher genteinsam mit denjenigen Mischen Kreisen und Organisationen, mit denen er bis jetzt M.cmmreiWearbevtet hat, durchführen. Im emzÄnen ist folgender Modus gedacht: Die med i > zinische Arbeit ist fast in allen Ländern soweit abgeschlossen, daß neue Untemehlmmge» nicht mehr emgÄ>M-ei werden. Was an Hospitälern, scmitciren Einrichtungen. aller Art, Badchäusern n!fw. geschaffen worden ist, AeM natürlich 1 drnevüd denjenigen Gemeinden erhalten, in denen sie orrichtiet wurden. In einzelnen Landern wurde der Ansporn zur weiteren Derbrettmvg EsgffmLiheUicher AMärung gegeben. I Diese bleibt Komitees überlassen, die zu diesem Zwecke ge-!grumldst wurden find. Dies bezieht sich insbesondere ans den I.Krmchtf gegen den Joirt und ans die Ausbildung van Krankend k-Wwestern. Irr dieser HüHcht stcht die Eröffnung smsr Ev- JQienJ.JVildpteimarkt 2, fSJ JTHodeles UflsezJTla(^£hmit jRcrbes, Xostumes, Jflanteaux, ffeag&mns et tfourrure* ST&lef&n rsi Infolge Mapilerrmg der öestnämräunie werden sämtliche Cagerßestände u tier rednrietten Preisen abgesehen ziehungsschüle für Pflegerinnen in Wartscha unter der Leitung einer amerikanischen „Nurse" nahe bevor. Was die Flüchtlingsarbeit anlaugt, so wird vom 1. Qktoiber die Flüchtling sab teilung nicht weiter existieren. Die Arbeit, die mit der Emigration zusammrenihängt, wird von denjenigen Organisationen übernommen werden mülffen, die sich bisher mit Emigrationsarbeiten beschäftigt haben. Die Abteilung fiir W a i s e n f ü r s o r g e wird ihre Tätigkeit bis znm Ende des Jahres unvermindert' fortfetzen. U>öber das Ende dieses Jahres hinaus stehetr einstweilen Mttel nicht zur Verfügung und sind auch vom Joint keinerlei Verps-lichtul.gen übernommen worden. Doch soll der Versuch, gemacht werden, wenn die Mittel aufgebracht werden können, die Kinderarbeit so tauige fortznisetzen, bis die Kinder, die jetzt unter Aufficht des Joint stclhen, einen gewissen Erziehungsabschlnß bekommen können. Jedoch kann irgend eine Berpffichtuutz des Joint nach dieser Richtung nicht übernommen werden. Die Abteilung für Wiederaufbau wird die bisher begonnenen Arbeiten, welche nach dem Grundsätze durchgeführt worden sind, die vom Krieg besonders heimgesuchten Handwerker, Arbeiter und kleineren Geschäftsleute ökonomisch wieder aufznrichten, in gesteigertem Maße in den nächsten Monaten fortsetzeu Md eine rege Tätigkeit auch aus dem Gebiet des Wiederauffaues der zerstörten Häuser unternehmen. Es ist zu hoffen, daß durch diese mit vermehrten MtteSn und gesteigerter JuteusitÄ in der nächsten Zeit durch- Mführenlden TÄi^keit die Selbsthilfebewegung der Juden in den Wichen Ländern, die sich in Coopera'tiven konzentrieren wird, derart gefördert wird, daß eine noch enger zu gestattende BeDSiniguiug des Joint mit den lokalen Kräften und den vor dam Kriege tätigen und nach dem Kriege reu entstandenen Organisationen die Arbeit jAergeit wird erfolgreich forWhren können. Ein dankbares Gebiet für den Joint war auch die UnterstLtzavg der knltnrelben Anstalten in allen Ländern des Ostens. Die Mittel für diese Tätigkeit, die es bewirkt hat, daß überall das kulturelle Leben, das nach dem Krieg erstorben war, neu erwacht ist, daß zahlreiche Schulen wieder errichtet werden bombten, sind leider fast zu Ende. Es wird Sache der Juden der einzelnen Länder fein, alle diese Schulen nunmehr so zu fundieren, daß sie zmn größten Teil durch einheimische Mittel weiter erhalten werden Desoüdeve AufmerGamEeit wurde der Hilfstät-igkeit irr Rußland gewidmet. Ohne daß irgend eine Beistimmung darüber getroffen worden ist, diese TäWeit zu liquidieren oder- §u verkleinern, soll doch die Tätigkeit so durchgchührt werden, daß die allmähliche Erstarrung 'der früheren jüdischen gesellschästlichen Organisationen^ Mid WoWfHrtseinrichttmgen herbeigeführt und eine solche allmähliche Äärikung der gesellschaftlichen Kräfte erreicht wird, die in Absehbarer Zeit die heute noch als notweMg erckanwte reichliche Unterstützung Arnerikas in geringem Maße notweMg macht. An eine Liquidierung der Arbeit in Rußland kann im Augenblicke noch nicht gedacht werden. . Insbesondere soll die Arlbeit in Rußland konstruktiv gestMet werden Md in hervorragender Weise den neuen Zug zur landwirtschaftlichen Betätigung Mter den Juden unterstützen. An internationaler Polizeikongreß in Wien. Im Kampfe gegen das Verbrechertum, insbesorchere gegen das internationale, müssen die Behöben immer wieder auf neue Mittel zur Ablvehr sinnen. Denn die modernen Verbrecher haben sich alle modernen Errungenschaften der Technik zu eigen gemacht, und die Verfolgung eines Verbrechers ist heute trotz des dichten Netzes von Eisettbahnen, Telegraphen. und Telephon — oder vielleicht gerade deshalb — schwerer als früher, da dem Verbrecher nicht so viel Mittel, zu entkommen, zu Gebote standen. Man muß daher Einrichtungen schaffen, die die Schlagfertigkeit der Sicherheitsbehörden erhöhen; nänrentlich soll die Erleichterung einer gegenseitigen Amtshilfe und die Ausgestaltimg der kriminalrsttschen Behelfe diesem Zweckedienen. Ausgehend von diesem Gedanken und von 8er Tatsache, daß sich während des Sieges und in der Zeit nach diesem die vielfachen Beziehungen 'zwischen den Sicherheitsbehörden der einzelnen Staaten und Städten gelockert oder ganz gelöst habell, will'der Wiener Polrzeiprästdent Schober im September einen internat i o il a! e n Polizeikongreß nach Wien einberufen. Vor dem Kriege gab es fast zwischen allen Kulturstaaten ein System von AuslieferungsVerträgen, doch sparen diese Verträge schon damals für die Tätigkeit der Polizei nicht ausreichend. Denn sie erforderten ein langwieriges Requisitic lsverfahren, ehe der Verbreche dem betreffenden Staate ausgeliefert wurde. Neben diesen Verträgen gab es ein einfacheres Verfahren, das darin bestand, daß sich die einzelnen Behörden bei der Verfolgung von Verbrechern gegenseitige Rechtshilfe leisteten, und in dieser Richtung waren die Beziehungen bis zum Ausbruch des Krieges ziemlich weit gediehen. Der Krieg und die Nachkriegszeit hat all dies umgestoßen und völlig neue Verhältnisse geschaffen. Auf dem Gebiete der Nachfolgestaaten entstanden neue Behörden, die den Verkehr mit den anderen Staaten nicht so pflegen konnten, in Berlin und München kamen neue. Männer ans Ruder, vielfach Laien im Polizeiwesen. Aber zum Teil kam schon das Bestreben zgm Ausdruck, wieder Annäherung an die Polizeibehörden der Nachbarstaaten zu finden. So besuchte der Münchner Polizeipräsident Pöhner im vorigen Jahre Dien und auch der Berliner Polizeipräsident Richter war beim. Präsidenten Schober. Diese Besuche hatten, obwohl beide Herren keine Polizisten, sondern Politiker waren, mit Politik nichts zu tun. Der Kongreß soll also dem Zwecke dienen, die Verhältnisse auf dem Gebiete des Polizeiwesens wieder zu stabilisieren und auszubauen, wenn schon nicht durch internationale Verträge, doch durch die Schaffung persönlicher Beziehungen der leitenden Männer. Solche internationale Polizeibeziehungen sind insbesondere für Oesterreich mit Rücksicht auf dessen Lage ehre außerordentlich wichtige Frage. Der Kongreß soll praktische Arbeit inr Dienst der Menschheit leisten, und wenn es gelingen sollte, auf dieser Tagung den Gedanken der Schaffung eines internationalen Polizeibureaüs M verwirklichen, so hätte der Kongreß inr Dienste der Wgemeinheit wirklich wertvolle, positivp Arbeit geleistet. __ Zie R«me eines „Erwachenden". Vor einiger Zeit berichteten wir über die heftigen Angriffe. welche der bekannte Mgarische Schriftsteller Desider Szaiöo, vor dem Kriege ein radikaler Ferrdenker und zuletzt einer der wüstesten antisemitischen Hetzer, gegen seine „Erwachenden" Genossin richtete, mit denen er nun nichts mehr zu ten haben will, seitdem or ihren wahren Charakter erkannt*l).rt. Szabo hat damals firnen Aussatz veröffentlicht, welcher die Gefahr der christlich-weißen Machenschaften für die nngarifchc Rechtsordnung in grellsten Farben schildert und gleichzeitig das Schreibeir eiMs Inden veröffentlicht, der sich eroötig machte, sein Mobiliar vor der exekutiven Feilbietung zu retten, nachdem Szabo verurteilt worden war, deu vom kout»tanfischen ,-Bolkskomndissariat für geistige Produkte" crfjalteueu Vorschuß auf das Verlagsrecht eines seiner Werke freut Arrar zurückzusrstatten. Nun veröffeMicht Szabo in einer unter seiner Leitung stehenden Monatsschrift eine Tran er an zeige, die falgmdevmaßen kautet: „Znm tiefcit Schmerze der Terrorbuben des schwäbischen Boffchewismus, d-w kleinen talentlosen Hungerleider der Literatur, der Bösen, der Lügner mrd allen ungarnrördevischen Berllangens geben wir Nachvicht davon, daß Alexander Fellner, improvisierter MÜM, de>r geboren ward am Psingstsamstag dieses Jahres, mittags, im inneren Stübchen des Gasthauses zum „Grünen BMm", an dem Tische links von der nach dem Hofe führenden lWr, nach kurzem, aber ausgiebigem Dasein in den Zeilen dieser Traueranzeige in ein besseres Jenseits hinüberschlu'mmert. "Der Verewigte hat sein gesamt>es Vermögen zur Hälfte der chrfftilichnationalM Presse ungarischen, ja turanischen Charakters, Ar Hälfte der christlichen Moral vermacht. Non ontnis moosar!" Die Enthüllung ist die, daß Szabo den nicht existierenden Mäzen Fellner erfunden hat, daher von ihm kein Geld herbe erhalten können. Die zur Abwendung der gerichtlichen Versbeigernng erforderlichen 48.000 Kronen seien ihm von dem Verleger seiner Zeitschrift vorgestreckt worden, die Figur Fellnei§ aber habe er erftmdeu, „um alle Entüstuug und Verlogenheit 'der Raffeuschützler cmszuWsen, damit sich jedes Antlitz hüllenlos Zeige und endlich auch der schuldige, blinde und.feige Mittelstand sehend werde". Den selbstgemachten Brief des Mäzens FeMer und seine eigene aus diesen erteilte Antwort habe er in einem exponiert liberalen Blatte veröffentlicht und hierdurch geKen sich „die schnaubende Wut und dm blinden Haß der Raffenschutzpresse" heraufbcschlvoren, aber ebm hierdurch habe er dä'nn vor der Oeffentlichkeit den Beweis ztr führen vermocht, öcrß „die Vandalen des Unsinns und der Schurkerei in einer letzten Attacke diese unglückliche Rasse zurückschleppen in den Schatten finsterster Jahrhunderte, um ihr dort den Gnadenstoß zu geben". Dies sei Szabos Botschaft an die ,/Lervorbubm des schwäbischen Bolschewisnrus". __' . Set internationale Stndentenkangreß. Budapest, Juni. l^Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Del Kongreß der Studentenhilfsaktion, der wie gemeldet, in Parad tagte, beschloß die Errichtung studentischer Arbeitsvermittlnngsämter. .Die nächste Tagung., soll .in Deuttschland statffinden. In. der Schlußsitzung haben Vertreter. verschiedener Nationeu Aussprachen in versöhnlichem Tone gehalten, die. am Ende zu einer Verbrüdcrungsszene zwischen Deutschen und Franzosen führten,

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