Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1567 (24.6.1923)
- Date
- 1923-06-24
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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.Jr u^w.yu. ja ..i^M^L MMMM .> - Gerte 2 Men, Sonntag Wiener Morgeyzeitung. 24. Jum 1923 Nr. 1667 LimdeÄouferem der 3ionisten Polens. Aus Warschau wird unS berichtet: Die Zionistische Organisation PolerS hält zurzeit ihre sechste Landeskonferenz im Theater Nowy in Warschau ab. Gegen 220 Delegierte, welche 260 Städte mit 72.000 Schekelzahlern vertreten, nehmen an ihr teil. Die Konferenz wurde in Abwesenheit des im Auslande weilenden Präsidenten des Zionistischen Zentralkomitees, Dr. Klummel, von dem Vizepräsidenten Podliszewski eröffnet. Zum Vorsitzenden wurde Senator Dr. Brande gewählt. Seine Stellvertreter sind Abgeordneter Grünbaum und M. I. Frend. Der Konferenz wohnt als Gast Doktor Mossinsohn aus Jaffa bei. Den Bericht über die Tätigkeit des Zentralkomitees erstattete Abgeordneter Grünbaum, welcher auf den Rückgang der Zionistischen Organisation in Polen hinwies, da vor dem letzten Kongreß 162.000 Schekelzahler gezählt wurden, während jetzt nicht einmal die Halste dieser Zahl erreicht sei. Dieser Rückgang sei aber lediglich ein organisatorischer, der zionistffche Einfluß habe sich jedoch gestärkt. In der Debatte über die Tätigkeit des Zentralkomitees treten drei Richtungen zu Tage, die auf der Konferenz vertreten sind, ein Zentrum, ° eine Binjan Haarez-Gruppe, welche sich die Brandeissche Theorie der zionistischen Arbeit zu eigen gemacht hat, und eine links gerichtete Gruppe. Ueber die Probleme des nächsten Zionistenkongreffes referierte Dr. Gott lieb, welcher sich hauptsächlich mit der Frage der Zuziehung nicht parteimäßiger Elemente zur Arbeit in Palästina, im Zusammenhang mit der Frage der Jewish Agency beschäftigt. Der Redner sprach sich für die Heranziehung von Nichtzionisten in die Jewish Agency aus. In der Diskuffion über diesen Punkt führte zunächst Abgeordneter Grünbaum aus, es sei unbedingt notwendig, die Jewish Agency in den Händen der Zionistischen Organisation zu belaffen. Die Aufrüttelung der Volksmassen für Palästina sei das wichtigste Ziel der nächsten Zeit. Seme Ausführungen, welche die Tätigkeit des Oberkommiffärs in Palästina, Sir Herbert Samuel, lebhaft kritisierten, fanden im weiteren Verlaus dieser Debatte starken WLerspmch. Die beide« Referenten Dr. (Bott liefe und Abgeordj.eter Grünfecrum legten zu den Referaten über die Fragen des 12. ZÄmistenlkongresstS je eine Resolution vor. Die Reqobrtion Gott lieh lautet: ^Die sechste LaüdeSkonlferentz der Zionfften Pollens drückt ihre Zustmmrung zu den Schritten aus, welche die oberste zionistische Leibung unteMommen hat, um die nÄig gewordenen Refovmen in der Zionistischer? Orgawffat-ion durchyuGhre» «nd andere jüdische Organisadionen zum Aufbau von Erez Israel heranzuziehen." Di« Grünbaumsche Restckrtian besagt: ,Me Zionistische Organisation darf boi ihrem Streben, ihre Basis zu verbreitern, um alle Kräfte des Mischen Volkes zu molbÄisteren und auszu-mitzer.«, bei der Z^'Mmnenstellung der Jewish Agency keinesfalls ainf das Prinzip der VewnWvoMchkM einer gemeinsamen Vertretung verzichten, die das jüdische VoW vertreten wirb, welches das Mschnationale Heim -aufbauit und anfbauan will. Die ysmemsame Vertretung, des Mischen Volkes kann nur auf die Weise gebildet werden, daß sie das Rcht hat, nicht nur die ziorästischen, sondern alle Volksmassen zu vertrete«, die bereit find, sich an dem Ausbau des nationollen Heims im Erez M-rael zu beteiligen. Auf-dem Wege zum Mischen WeltEo n gre ß,' der die einzig richtige VeÄretuny des VoWes ist, kann diese Vertretung aus gewählten und verantwv-rtlliichen Vertretern der einzelnen Mischen OrgaMatümen gebAdet werden. Solange sie nicht gebildet ist, hat die Zionistische Organisation wie bisher die Aufgabe der Jewish Agency, MÄ> die Ziönistiische Exekutive bleibt das höchste Exekutivorgan der Jewish Agency." Die Konferenz beschloß, beide Resolutionen einer Äommission zu übergeben, welche eine gemeinsame Plattform finden soll. Mg. Hartglas referierte über die politisch e Lag e der Juden in Polen. Nach seinem Referat nahm Me Konferenz unter dem frischen Eindruck des SefmkommiMNsbeschlnffes aus EinjAhrung des lldumerus clausus folgende Resolution an: ,/Die 6. Konferenz der Zionisten Polens in Warschau protestiert aufs schärfste gsgon die offenDundige Vevgewaltigungder Artikel 96 und 111 der polnischen Verfassung und der Punkte 1 und 7 des Vertrages zwischen der? mit Polen und Verbündeten und befreundeten Hauptmächten, fee dato 28. Juni 1919 — eine Vergewaltigung, die sich darin ausgedrückt hat, daß die Unterrichtskommiss.ion des Sejm am 19. d. das Gesetz über den Numerus clausus angenommen hat, das die einstige zaristische Prozentmorm für die Mische Jugend an den Hochschulen wieder eir.führt. Die Konferenz steht in diesem reMionären Gesetz eine Beschränkung der elementarsten bürgerlichen Rechte der jüdischen Bevölkerung und eine Handlung gegen «die Grundprinzipien der Demokratie und fordert die Mischen Deputiert en und Senatoren zum entschiedensten K a m p-f gegen dieses Attentat auf die Rechte der jüdischen Bevölkerung Polens auf." Dem abtretenden Zentralkomitee sprach die Konferenz fast einstimmig (bei Stimmenthaltung van etwa 20 Delegierten der Binjan Haarez-Gruppe) Dank «und Anerkennung aus. Sie Wische Stadion im litauischen Sejm. Ans Kowno meldet I. C. B.: An Stelle des Mischen Deputierten Brandes, dessien Mandat,von der Hauptwahlkommission annulliert wurde, weil er ans dem von Polen okkupierten Litauen stamm^ (die Mandate zweier christlichdemokratischer Deputierter, die aus dew gleichen Gebiete skammen, wurden bestätigt), soll nun der Kandidat des kauf-i männischen Vereines, Roginski, in die jüdische Fraktion eintreteru Auch die, Mischen Handwerker erheben An-s Ae AraMeldeu von " ' . Irr Bund der ungarische« Betgaugeuheit. Me bereits gemeldet, hat die Bu-dapester Polizei eine Gruppe von Putschisten, an deren Spitze die drei Brüder Kovacs stehen, verhaftet. Die Verhaftung erfolgte jedoch nicht wegen ihrer „politischen" oder verbrecherischen Tätigkeit, sondern wegen unbefugter Sammlungen, die sie seit langer Zeit unter dem Titel einer „Kulturgesellschäft der nationalen Vergangenheit" betrieben und di« dank der üblichen Terrormethoden in die Millionen gehen. Wenn nicht wieder im letzten AugeMick der Polizei von gewisser Seite in den Arm gefallen werden wird, dann dürste die Affäre eine sensationelle Wendung nehmen. Das gestrige „Neue Pester I o u r n a l" schreibt unter dem Titel „Ekras i t" — man hat bei den Kovacs' Ekrasit in großer Menge gefunden — unter anderem: „Die Brüder Kovacs waren keine Fremdlinge für unsere Polizei. Gab es doch kaum ein fluchwürdiges Verbrechen, kaum erneu Einz,el- oder Massenmord, kaum ein Bombenattentat mit vielen Menschenopfern, Lei denen nicht zumindest der Verdacht sich auf sie lenkte. Die Täter all dieser Verbrechen blieben unauffindbar. . . Das heißt: Die Polizei war in den meisten Fällen auf der richtigen Spur und hatte sogar schon ihve Hand ans die Verbrecher gelegt. Immer aber, im letzten Augenblick, traten geheimnisvolle unterirdische Kräfte in Wirksamkeit und lähmten die Hände der Polizei und. die Verbrecher wurden der unverdienten Freiheit zurückgegeben, die sie dann zu Erpressungen an der Bürgerschaft unter Berufung auf Kultur und nationale Vergangenheit benützten. Die Zeit und die von allen Fiebern geschüttelte, von gewissenlosen Demagogen und' Hetzern untergrabene öffentliche Moralität war solchen Erscheiunngen günstig. Gab es doch für die gewöhnlichsten, ans schnöder Gewinnsucht begangenen Schwevverbrechen mehrfache Entschuldigungen, als da lvaren: individuelle Aktionen, begreifliche Ausschwingmrgen nach den Greueln der Revolutionen, jugeMich-brausendes Blut, Nachwirkungen des Krieges nsw. usw. Die Tater ungezählter Verbrechen wurden frei und blieben in Freiheit, bis einige von ihnen aus verhältnismäßig harmlosem Anlaß, bei dem es sich vorläufig nicht um blutige Verbrechen, sondern teils um Geld, teils um politische Putschversuche zu haudeln schien, in die Hände der Polizei gerieten." Attentate und Erpressungen. Budapest, 23. Juni. (Tel. b. „Wr. Movgenzertmig.") Die Polizei hat bei einer Hausdurchsuchung bei denin die Komplottasfäre verwickelten Brüdern Kovacs achtzehn Kilogramm Ekrasit gefunden. Diese Sprengmerbge war Eigentum des „Bundes der ungarischen Berga n g e n h e i t". Die Brüder Kovacs verfügten noch über eilt größeres Quantum Ekrasit, das eine Zeitlang in einer Wohnung auf dem Dhevesiemnng verborgeu war. Die Polizei bemüht sich, das Versteck der restlichen Ekrasitlnengeu auszusorschrn. Der Abgeordnete Viktor D r o zd y teilte heute mit, daß Mitglieder dieses Kulturbundes gegen ihr: ein Bombemattentat planten. Sie erschienen als Monteure verkleidet'in der Wohnung Drozdys und wollten dort eine Höllenmaschine aufnwntieren, und zwar zu einer Zeit, als Drozdy nicht zu Hause war. Ms er den Attentatsversuch entdeckte, konnte er die Täter Nicht mehr eruieren. Ein gleiches Attentat wurde auch gegen den linksradikalen Abgeordneten Rassay und gegen den demokratischen Abgeordneten Dr. Wilhelm Vaz sony i geplant. Man glaubt, daß die Mitglieder dieses Kulturbundes dem seinerzeitigen Attentat gegen den Mfabethstüdter Klub nicht ferngestanden sind. Die Mitglieder dieses Bundes wendeten alle Mittel an, um zu Geld zu gelangen. Sie chatten. aber auch die Erlaubnis erhalten, öffentliche Sammlungen zu veranstalten. Sie veruntreuten auf diese Weise ungefähr 12 Millionen Kronen. Auch mit österreichischen Kaufleuten traten sie in Verbindung. Sie wollten einige Wiener Juweliere nach Budapest locken und sie hier aus dem Wege räumen. Die Polizei stellt auch nach dieser Richtung hin Recherchen an. 3«r bmanzivation der Juden Rumäniens. Von Dr. Manfred Reifer. Es war immer so: nach 'erfolgter Emanzipation haben die Juden ihren Nationalismus auf dem Altäre der Freiheit geopfert. Sie suchten alles Herkömmliche von sich abzuschütteln, alles/was irgendwie mit dem Judentum zusümmenhängt, sie wollten immer päpstliche^ sein als der Papst. Es dauerte gewöhnlich ein Jahrhundert, bis die Ernüchterung'eintrat, bis die Reaktion in der einen oder in der ärgeren Form erfolgte, bis der Ruf wieder erklang: Hinaus mit den Juden! Wir wollen unser Volkstum rein erhalten, wir wollen unser arisches Blut, nicht verwässern. , Das war das gewöhnliche Lied, das in allen Staaten, wo Juden sich , assimilierten, gesungen wurde. Das sind bekannte Tatsachen, das. sind unumstößliche . Wahrheiten. Die Geschichte hat es zur Genüge bewiesen. Und dennoch erhebt die Hydra der rumänischen Assimilation ihr Haupt. Die Juden Altrmnämens erhielten als die letzten von allen Juden Europas ihre Freiheit. Die Emanzipation erfolgte erst in den letzten Tagen durch die neue Verfassung, die noch recht viel zu wünschen übrig läßt. Und schon beeilen sich die Juden Altrmnämens. Hekatomben auf dem Mare der Freiheit zu opfern. Die Uniunea evreilor Romani (Vereinigung der rumänischen Juden) hatte die Aufgabe, für die Emanzipation der Juden zu kämpfen. Das war ihr Hauptprogramm. Nun ist dieses erfüllt und die Uniunea müßte folgerichtig zur Revision ihres Programmes schreiten. Welchen Zweck hätte heute diese Uniunea, wenn ihr Hauptprogrammpunkt durch die neue Verfassung wegfällt? Es wäre logisch, wenn sie sich auflösen würde. Dies ist auch die Ansicht der führenden rumänischen Politiker. Statt dessen aber sucht die Uniunea ihre Machtsphäre auch auf die angeschlossenen Gebiete auszudehnen und einen Verband zu schaffen, der die Judenschast des ganzen Landes umspannen soll. Die Hauptaufgabe der Uniunea wäre nun darin zu erblicken, die auf dem Papier existierende Gleichberechtigung in die Tat umzusetzen und den Antisemitismus zu bekämpfen. Zu diesem Zwecke berief die Uniunea eine Konferenz von- Repräsentanten der Judem aller Provinzen nach Bukarest und stellte die Frage der Einberufung eines Judenkongresses zur Diskussion, dessen Hauptprogramm darin bestünde, der Uniunea eine Legitimation zur Verteidigung der jüdischen Rechte und zur Bekämpfung des Antisemitismus zu verschaffen. Es wäre gegen einen solchen Kongreß wenig einzuwenden, wenn er das nationale Moment betonen würde.. Keineswegs darf zugelaffen werden, daß man auf einem-solchen Kongresse die Frage diskutiere, ob die Juden eine Nation sind oder nicht. Die Führer der Uniunea wollen von einem nationalen Kongreß nichts wissen und vertreten den Standpunkt, sie seien Rumänen m o s a i s ch e r Konfession. Selbstverständlich lehnten die Vertreter Bessarabiens und der Bukowina einen solchen Kongreß ab und stelltest sich auf den nationalen Standpunkt. Trotzdem besteht die Gefahr, daß diese Uniunea Sie ist ja der Regierung genehm, sie ist. die Repräsentanz, die die kleinsten Postulate aufftellt und die den Behörden keine Verlegenheit bereitet. - V Dieser Gefahr muß unbedingt vorgebeugt werdest. Es muß eine Körperschaft geschaffen werden, welcher das Recht zustünde, im Namen aller Juden zu sprechen., Der ideale Zustand wäre selbstverständlich ein jüdischer National rat Großrmnäniens, der als Exponent aller Juden des Reiches anzusehen wäre. Einen solä-en - zu schaffen, wäre Aufgabe aller Parteien des Reiches.. Allein die Erfahrung hat gezeigt, daß es schwer ist,, eine gemeinsame Plattform zu finden, ein gemeinsames.. Programm zu fixieren, auf das sich alle Parteien einigen könnten. Immerhin müßten irgend welche Anfänge gemacht werden. , > Die jüdischen Parlamentarier können keineswegs als Sprachrohr der rumänischen Juden angesehen werden. Sie sind'auf, verschiedene rumänische Parteiprogramme (Liberale, Zaranisten) gewählt worden und. dürfen keine eigene jüdische Politik betreiben. Sie sind gebunden an das Programm der betreffenden rumänischen Partei. . Man dachte an ein gemeinsames Exekutivkomitee, das, aus allen Parteien zusammengesetzt, im Namen der Juden reden und verhandeln dürfe. Es wäre dies irgend ein Surogat einer jüdischen Reprä- ,• sentanz. Aber dies will die Uniunea nicht zulassen, denn sie fürchtet, diese Exekutive könnte nationale Politik machen. Noch auf ein Uebel bei den rumänischen Juden soll hingewiesen werden: die verschiedenartige Mentalität in den einzelnen Provinzen. Die Juden der Bukowina haben eine andere Auffasiung von den nationalen Forderungen, von der national-kulturellen Autonomie als die Juden Siebenbürgens, die Juden Bessarabiens, eine ganz andere als die des alten Reiches. Gar merkwürdig sieht es dort aus: man ist bestenfalls national, sogar zionistisch gesinnt, allein von einer Galuth-Politrk, von einem Galuth-Programm ist dort beileibe keine Rede. Die Juden gehören verschiedenen rumänischen Parteien an und gehen verschiedene politische Wege. Im allgemeinen sind sie heute mit den ihnen verliehenen -Bürgerrechten zufrieden und wünschen bald eine geheime, bald eine . offene Assimilation. Sie fürchten, die Regierung konnte sie verdächtigen, daß sie „nach Palästina schie- : len", wie es in einem offiziellen Protokolle der Uniunea heißt. ' ' ‘ . Die Juden Siebenbürgens sind Neonationalfften. Sie waren früher Magyaren, mußten nach dem Anschlüsse Siebenbürgens an Rumänien ihren Magyarismus opfern und wurden Juden, nationale Juden, weil sie keine Rumänen werden konnten. Sie wären nicht abgeneigt, sich der Uniunea anzüschließen. ' Von ganz anderem Zeug sind die Juden Bessarabiens. Sie haben keine politische Schulung, dafür aber einen reinen Nationalismus. Dort hat sich eine, sogenannte „reichsunmittelbare" Repräsentanz heraüsgebildet. Einzelne Juden haben die Macht „von oben" bekommen rmd sprechest im Namen aller Juden des Landes. Bedenkt man itoch, daß von der liberalen Regierung ein Wahlmodus ausgearbeitet wird, der den' Juden als Juden keine Möglichkeit zu einer Vertretung Mm, wird, fa «ts zr.rr-7X7~: 6522