Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1566 (23.6.1923)
- Date
- 1923-06-23
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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mtoro Wien, SllMsÄvg Wiener MorgenzeitNng. 23. Juni 1923 Seite L ReiftgevLckversicheruna. Die lt die Einrichtung getroffen, daß das Reisegepäck am Bundeseisenbahnverwaltz«S. hat die Einrichtung gelroffen. daß _ Gepäckschalter bei der Europäischen Güter-- und ReisegepäckversicherungS - A k t i e n g e f o l lfchaft versichert werden kann. Auf diese Einrichtung werden die Reisenden im Hinblick darauf, daß oie Bahnverwaltung für Keiseaepäck nur nm dem jeweils festgesetzten Höchst betrage fite em Kilogramm haftet, besonders aufnrerkfam gemacht. Diese Versicherung erfolgt anläßlich der Aufgabe des ReisevSMst'eMrU^ $er*tttr<v für den Reisenden keinerlei Zeit- Liese Teppichpreise offeriert nur das Leppickhcms Weitzner, 6. Bez., Mariahilferimche 10b. Teppich für Villa- und Landwohmmg ISO K., Speiserimnmteppich Perserart 590 K., Bettvorleger Io K., Elothstepvdecken 175 K., Laufteppiche 18 K.. Flanelldecken 4b K., Wandtchviche SS K» Bettgarnituren hübsch gesttckt 190 K., Leinenttschdecken Sb K. Gute Qualitäten. Preise in Tausender». (Entgeltlich.) Seteitie, BortrSge und Bersammlunge«. Zionistische Kulturgruppe SO, Karl Meißllraße v. Heute, 8 Uyr, Deklamationen, Herr Schwager und Herr steumann; GesangSvorträge, Fräulein Mersel Hilda. Mittwoch, ch S Uhr, Heimabend. — Sephardisch-akadernilcher VereinGsperanza. Heute, halb 9 Uhr abends, lm VereinSlokal, 2. Bez., Novaragaffe 27, DiSlusstonSabend. Gäste vtllkommenk — H i t a ch d « t o. Heute, 4 Uhr nachmittags, ö. Be-., Glockengasie SO, dringende Sitzung der Schekelkommissio». Tagesordnung r Bericht über das Ergebnis der Schekelsammlung «ub Festsetzung der Kongreßwahr. Schekelblockinhaber werden aufgefordvrt, Block» famtGeld unver-üglichab- »«liefe r u, da später eiulangende Gelder nicht mehr berücksichtigt werden könnten. — Jüdisch-akademischer Furistenverein (Ausflugssektion). Morgen Tagesausflug nach Kaltenleutgeben—Hüllenstem—Perchtolsdorf. Komitee und BereinSmitglieder treffen sich um 9 Uhr vormittags bei der Endstatio« der Straßenbahn Mauer. Proviant ist unbedigt mitzu- NÄhmen. — Zionistische Sektion Zwischenbrücken, 30. Bez., Allerhetligenplatz 17, Gasthaus «zur Herne» Zeit". Heute, halb 8 Uhr nachmittags, Vortrag Prof. MoseS Rath. —- ChugJri. Montag den 26. d., 7 Uhr chends, im Klubzimmer des Cafä Magnet Mitgliederversmnmwug und Sichcch. — H t t h a ch d u t h, 2. Bez., Glockengasse 90. heute, 5 Uhr, Vortrag Ecker aus „Nhalal" (Palästina) Über Lage in Palästina", bann Dr. Tartakowerr Bericht die AMonSkomiteefitzung. — Hebräischer Klub. MÜglieder werden ersucht, heute um 6 Uhr nachmittags im l der Hitachduth, 2. Bez., Glockengasie 30, zu erscheinen, llraniarHeute:GroßerSaalr 6 UhrrKörpersport. HÄb 8Uhrr Opernszenen.-- Kleiner Saal! Halb 8Uhrr Vorlesung Anton Amon. — KurSsaalr 6 Uhrr Ing. Josef st ö w yr Grundlagen der elektrotechnischen Meßkunde, ll. Messunrt an Leitungsnetzen und Maschinen. 8 Uhr: Dr. Heinrich »Herr Da» nervöse Mb und seine Erziehung. I. — K l N b- U alr Hall» 3 Uhrr Robert Friedmannr DaS FreiheitsiS. IV , kmöhrung. Ae LebemmittelmSMe. Die Großmarkthalle war gestern besonders gut beschickt. Per Bahn langten 18 Waggon Fleffch, darunter 12 Waggon Rinfleisch ein. Die Preise für Rindfleisch sind im Großhandel um 1000 K. pro Kilogramm zurückgegangen. Kitzfleisch stellte sich um 1000 K. und Lämmernes um 3000 K. pro Kilogramm Eiger. Mdischer Liederabend. Woupv« Sonntag, 8 Uhr abends, 'findet 'In: Vortrags-iaale der ,-Scholle", 2. Bez., LilienbvmmALM 1, ein jüdischer Lieder- und Vortragsabend statt, Lei idem Vera KaniowSka, Paul Breitmann, DireHtvr Isaak Deultsch, Jonas Reiß.manu, Simon Nathan und Adolf Jablonski ntttwircken. Der neue Borstand der Philharmoniker. Wie wir 'bereits mitteitten, lag.dor gesvew stcMeftmdenen Sitzurig des Vereines der Phichavmorvirsr das DemiffionAgesuch des bicheriaen Vorstandes Professor Mark! vor. Die Demiss ion Markls wurde angenommen und mit 70 gegen S Stimmen Professor Alexander Wund euer, der ausäeKeichne'te Oboist des vhilhavmoapkschen Orchesters, MN Vorstand geävLhtt. Professor Merckl, der 33 Jahre an der Spitze der Philharmoniker gLstanden -ist, wurde Ehrenvor.stand. Die Philharmoniker treten am 36. d. ihre SüdaineMareise an, von der sie am 20. Septorirer znrückkehren werden. Den Mugtheaterbrmw überdauert hat — das Sousflier buch, welches an «jenem furchtbaren 8. Dezember 1891 bei der Aufführung -von Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen" in Verwendung stand. Das interessante Dokument, das völlig unversehrt geblieben ist, wahrend so viel Menschen umkameitz wurde von dem geretteten Soarffleur SÄtz mitgenommen. Der Souffleur hat seiimn Vsr-mevk über den schrecklichen Brand ans das Buch gesetzt, das -auch den polizeilichen Zerrfurvermett! enthält. Dr. Ignaz Schwarz hat jüngst das denttvüMge Stück der Theatersammlung der Nationalbibliothek geschenvj. Aus dm Theatern. Slkademietheaterr Morgen, halb 8 Uhr, «D e r Kreis". Volksoper: Heute, neueinstudiert und neu inszeniert «Boceaci o". Beginn 7 Uhr. Im Carltheater beginnt Sonntag den 1. Juli das Gastspiel des Berliner Residenztheaters mit dem Drama «D i e Entlassung" von Emil Ludwig. Neue Wiener Bühner Dienstag Premiere des vieraktigen Lustspiels „D e r K 2 n i g i n P ari 8" von G. A. Caillavet, Robert de Flars und Emanuel Arene. — Arnold Korff spielt die Rolle des Königs von Cerdagne. Wochen spielplan des Bürgt heaterSr Morgen, 7 Uhr abends, „Torquato T a s s o". Montag „Es l e b e d a s L e b e n". Dienstag „E i n e n I u x w i l l e r s i ch w a ch e n". Mittwoch, neueinstudiert, „D as Wintermitrchen". Donnerstag „Das W t n t e r m ä r ch e n". Freitag „Der junge Medard u S". Samstag „D a s Wintermarche n". . Wochenspielplan der St aatSoper Morgen, V«6 Uhr abends, „Götterdämmerung" Brünnhude—Elsa A l s e n als Gast. Im Redoutensaal r «Der Barbier vonSevilla". Montag „D e r M a S k e nb a l l". Oskar—Stella E i s n e r als Gast. Dienstag «Der fliegende Holländer" Senta—Mina L e f l e r als Gast. Mittwoch „Tose a". Donnerstag „F r a D i a v o l o". Im Redoutensaalr Schubert-Abend (Leo Slezak). Freitag „Figaros Hoch z e i t". Samstag «T a nutz ä u s e r". Vom 1. Jnli bis einschließlich 81. August bleibt daS Operntheater geschlossen. Wochenspiel p lande SDeutschenVolkSthe aters: Morgen «DerTod des Empedokles" (mit Ludwig Müllner). Montag „Wilhelm Tel l". Dienstag «T ac fun". Mittwoch «Die Brüd er von St. B e r n h a r d". Donnerstag „Taifun". Freitag „E n dst a t i o n". Samstag Schlußvorstel lung „Taifun". WochenspielplandesApollotheaterS (E x l b ü h n e): Sonntag den 24. d. „Pater Jako b". Mountag «Der heilige Florian", Dienstag «Der Narrenzette l", Mittwoch «Magdalena", Donnerstag „D e r E h e st r e i k, Freitag „Der Sonnwendtag"^ Samstag (zum erstenmale «SÄ n n g e r n w e h", Komödie in vier Akten von Rudolf Brix. Bollswitt. Im §roßhan^e!^waren niederösterreichische Kirschen von 4000 Kwnen aufwärts zu haben. Auch Himbeeren kamen zum Verkaufe, die iw Großhandel 32.000 bis 85.000 K. pro Mogramm kosteten. __ Bühne und Kunst. Re „Geisha" im Belvedere-Pari. Trotz der kühlen Wüttemng fand -die so oft verschobene .-G e'l s h<l"-MtMhrnn-g dennoch statt. PublÄmn und Darsteller s-vown wohl, dafür gab eS aber ein HWscheS Frvilichtbühnen- Wd -u fchm und die Sidney Jonessche Musik wärmte ein wenig. Die AuMhvunig war. von der lebendigen Regte LouiS Treumanns beschwingt und Grete Holm, Mmnetta Weber, Wlly Strehl und Mbert Nästelberger sangtzn, spielten und tanzten mit Laune und Temperament, soweit e8 die Mlte gestattete. Die beiden reizvollen japanischen Pavillons, die fomtteit Lampions und die geschwungene Brücke hoben sich wirkungsvoll vom romantischen Hintergrund der PaMmdschaft und von: blauen Sternenhimmel ab. Man sah farbenpvä'chtige Kostüme und ein vorzügliches Orchester, das vMr Kapellmeister Kurmann zu mächtigem Schwungs angeseuevt wurde, war der beste Wärmeleiter und zugleich der vindvinglichste MiNer der Jonesschen MÄodien, die sich noch ilmner ihre Frische bewahrt haben. Hoffentlich erweist sich der Wettergott dom Benno Lieschen Frellichttmternehnren nächstens gnädiger. Max Reinhardt hat, wie wir erfahren» die Albstcht, im Iosefstädtertheater den Versuch mit einem neuen künstlerischen System zu machen, das in Wahrheit e;ne Rückkehr Ku den ältesten Formen des Theaters ist. Es soll tm vollen Sinn des Wortes ein Theater der Schauspieler wedden. ZU einem Ensemble aufstrebender Talente soll eine große Z ahl von ersten ScheDpieilern treten, denen weit über die .sonst üblichen hinausgehende Rechte emgevaumt werden sollen. Sie'sollen maßgebenden Einfluß auf die künst- , Lerische Arbeit haben, indem sie Probenplan.und Spielplan utttbestimmen Helsen, sie solle« bei allen Angelegenheiten dis- Miinäver Natur 'beratend und entscheidend Mitwirken. In dem Ensemble, das >devavt für den Hauvtteil der Spielzeit versammelt sein wird, soll zwischen großen und kleinen Rollen kein Ar^chied gemacht wevden. — Mie Schauspieler ln Theater i« der Jose f st a d t" — so soll der offtzielle Titel des neuen UntevnchmenS lauten — sollen Zeugms dafür oblegen» daß ideale künstlerische Bestrebnm^n sbett auf die begeisterte TeÄncchn^ des rnuMen SchausvmerpÜUlQj MCQIMSI joftlBSIL Gestempelte Kroae Auszahlung Wien In Zürich notierte die österreichische Krone . . die Lsterr. gestempelte Krone die tschechische §kroue . . ., die Mark ........ Holland .. New-Dork.. . . London .... . Paris . Mailand. Belgrad Bukarest . Sofia. . * Budapest . Warschau . -- 9MU% - 0.007*% 0.0078V* (0.0078% 0.0078V, (0.0078% 16,70 (16.71 0.0041 ( 0.0045 218.40 (218.20 (556.50 (25.71 ( 34.75 ( 25.40 ( 6L5 ( 2.70 ( 7LV V.0SV, 0.004Ö 557.— 25.72 34.40 25.18 6.35 2.75 7.15 0.061/* ( 0.0lL5 ( SCIttfttttf 1 am 21. Zmri) am 2t Jmri) am 21. Juui) am 2t Jmü) am 2t Jmü) am 21. Jmü) am 21. SiwS) am 21. Juni) am 21. Juni) am 2t Jmri) am 21. Juni) am 2t Juni) am 21. Jrmi) am 21. Juni) Gerichtssaal. Ku famoses Urteil. Ri chlor: Oberlandesgerichtsvat Dr. Fuhrmann. Staatsanwa-lt: Dr. Kadeeka. Verteidiger: Dr. PluschLes. Angeklagter: Mn schwacher, IZßühr-igor Inng-e, dessen Gesicht amd Gchaben für die Wahrheit der vorzügilichen Zeugnisse seiner Schuie, seines Lchrherrn und des Vertreters der Jugendgerichtshilfe sprechen. Er gi>bt M, beim Vorbeiziehen der Aufeustehungspvozsssion den Hut auf dem Kopse bchalten zu haben. Er wollte am KarsEA-ag gerade nach Hause gchen^ »hörte Musik und Meb in der Nähe seines Wohnhauses stchen. Die Prozession kam, er behielt, da er rechtgläubiger Jude sei, den Hut auf, worüber sich ein Mann ausregte. Der Hut wurde ihm vorn Kopfe schlagen, er setzte ihn wieder auf, konnte sich aber nicht entfernen, da er eingekeilt war. Oberkommissär Mosberger 'bestätigt, er hätte nicht den Eindruck gehabt, daß der Jungedie Religions- Übung stören wolle. Als er, den Zuviff „Hut herunter" hörte, habe er ihr: anfgvfordert, den Hut obzunchmen oder sich zu, entfernerF Der Junge erwiderte nichts, stand, den Hut krampshaft haltend, da; um ihn zu schützen, habe er ihn abführen lassen. Der Staatsanwalt 'beantragt angemeffene Bestvaftmg. Der Verteidiger führt aus, der Junge stamme nachweisbar aus jüdisch-orthodoxer Familie, in der e§ unerilaubt sei, barhaupt zu gehen, inslbeisondere wenn es als Huldigung für eine fremde Religion aufzrffasseir wäre. Die Umstände sprechen dagegen, daß der Junge sich hätte entfernen können, ltulb er habe nach feiner religiösen Auffassung sicher nicht daS Bewußtsein der Anstö-ßigkeit seines Verhaltens gchabt. Urtzoil: Ein Monat strenger Arrest mit dvrijähriger Bewährungsfrist. Der Verteidiger meldete Berrffung und NichWeit8beschwer«de an. Es soll nicht, gefragt werden-, ob die AM-age gegen den Knaben hat echoben werden dürfen^ Aber jeder BezivkSrichter irgend eines Strafgerichtes hätte die Erziehung des Jungen berücksichtigt ^und sich in seiUen Gedankertganig zu vevtiefon gesucht.- Der Jugendstrafrichter Fuhrmann befaßt sich aber offenbar grundsätzlich nicht mtt Psychologie. Er oerl urteilt Wogu brauche« wir <Ho Jugentzstrafvichter? Lrr gnhall des Ssterreichpch4ra»SM» Handüsvertrages. Wie wir au anderer Stelle berichten, basierst das gestern in Poris Mischen Oestarwich üttd FvcMrich ahMchlossette HandelAuHoreiilkoNttnen auf eminent TaxHpMtttz, der durch gewisse Sonderheiten der fta,Mischen HartdÄSpMM wästuMch von anderen .aileichartigen Dorträaen Mveicht. Mm.ikreach hat näuMch einen Generaltarr>f und einen Mtnimaltarif. Die Sätze des ersteren betragen Vas Biechache .des Minimalsatzes. I» seinen Haude.'lsveMLge» M SfcanC* reich einzelne MnÄnalfätze. im übvigen imr Herabsetzungen bene DWerenk zweffchen dem GenevÄms» dem MinimeFtarif zu. Wenn WM Beispiel die beDen ZaWitze 400 urld 160 Frauken sind ut.lb eine Herabsetzung von 50 Prozent gewährt wird, bedeutet dies, daß von der 300 Frauken betragenden DUevenz die HMe nachMaffen ist, so daß der Bsrtragszoll 250 beträgt. Auf dieser i GruMage sind alle Verträge Frankreichs seit dem Kriege, so die Beuträge mit Spanien, Kanada, Polen und der Dschecho-Silowakei «Mebaut. während England. Italien, die Schloeiz. Hollmid und andere Staaten auf Gvund der alten provisorischen. veMngeoten Verträge noch den ganzen Mtt.ünEaris genießen. Da Frarrkreich so mit dem System der MeMegünstignug gebrochen hat. wird die Mche Mare, je nachdem aus welchem Lande sie stammtt, zu verschiedenen ZoMtzen bchandÄt. Das System ist kourplizie-rt. die Beurteilung der KvnLurreMähWeit wegen der Berschiedenheit der Zolle, die sich überdies mit jckdsm neuen Vert-rag verschieben. außerordenMch erschwert. In dem! neuen Vertrag echäli Oesterreich den Mirrimalltarff inZbasorchere für Schmuckfeldern, Holz, Zellulose, Schreibpapier, Meidungell, Schuhe. Motoren, Rollgetvichtswagen, Magllete. getvisse Mesieüfchmiedwaren, Schirmgeftelle, Lampen, Meffingmöbcll. vergoldete und Versillbevte MetaMnäpfe, Spangen lind SchnÄlm, Fässer, HolOvaren. SpazierfEcke. Raucherarlt'ikelu, Flaschenkapselln, Dichtungsplatten. Fächer. Azeton, BillaMreide, Bonbons. Wichtigere ErmäßlWnyen des Generaltari>fes sind die folgenden: Werfßeuigstahl 60 Prozent, HaVfabriktate aus Nickel und Legierungen 76 Prozent. Meististe 60 Prozent, Magncsitziegel 76 Pwzent, WollgewelÜe 80 Prozerrt, lvollene Wirkwaren 60 Prozent, Preßtücher 60 Prozent, graphische Erzeugniffe 76 Prozent, Sohlenileder 90 Prozellt, Silbevwaren 60 Prozent, Werkzeugmaschinen 50 Prozent, Sensen 50 Prozent, Waren aus Kupfer und Legierllngen 60 Prozent, Möbel 80 Prozent, Klaviere 60 Prozent. Die GageuzugoständNrsse, die an Frankreich gewährt wurden, bestchen vor allem in der Aufrechtechaltung der Meistbegünstigung, dann in der FMtellung von Kontingenten für die wichtiMen ftanzösischen AusfrchrärMel, Wein, Kaffeeiftirrogate, SchEade, Gemiülse, Obstkonserven, Banmwollwaren, Detailgarne, Pneumatiks, Automobile, Schuhe, Lackö, Parfümerien und Seife, die in Oesterreich nur mit BewiMguug eingesührt werden könnerl. Zollherabsetznng erhielt Frankreich für Käse auf 30 K., Sardine« 60 K., Schaumwein 200 K., bestimmte Waschentveine 80 K., dieselben Weine in Fässern 46 K.; im übrigen wllrde nur festgesetzt, daß die Mlle für Detaihgarne, leichte MoMvaren, Seidenwaren, Feinlsder, Pneumatiks ltnd Automobile nicht über ein gewisses Maß hinaus erhöht werden. Re Devisentzreise. Neuerliche Verschlechterung der Reichsmark. — Besserung bei Poleumark. Nachdem sich die Auftegung über die bevorsteheuden Maßnahmen der deutschen Regierung gelegt haben und da die Errichtung einer Devtsenzentrale noch nicht vollkommen feststeht, haben die Devisen in Berlin eine neuerliche Verschlechterung erfahren. So erhöhte sich in Berlin der Dollar von 126.991 auf 196.266, bas Pfund von 585.892 auf 627.926, der französische Franke» von 7980 auf 8829, die österreichische Krone von 179.55 auf 189.50. Im Zusammenhang damit ist auch die Devise Berlin auf den internationalen Märkten gesunken, und notierte in Zürich 0.0041 gegen 0.0045 am Vortage. In Z ü r i ch hat die Devise Warschau eine kräfttge Erholung erfahren. Sie notierte 0.0055 gegen 0.0045. B«nerken8wert ist, daß im Zusammenhang mit dem Senken der Devise Berlin sich auch Paris von 84.45 auf 34.40 gesenkt hat. Ebenso hat sich Mailand von 25.40 auf 25.15 ermäßigt. Die Devise Budapest blieb mit 0,650 unverändert. Im Wiener Clearing find nur unwesentliche Veränderungen zN verzeichne«. Die rmgattsche Krone senkte sich von 640 auf 620, die Reichsmark von 0.63 auf 0.4950 Md die Polenmark von 0.70 auf 0.68. «lr»»«rcheud die offiMleu NvÜevmgeur