Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1562 (19.6.1923)
- Date
- 1923-06-19
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Güte 4 Wien, Dienstag >—---- f Thtb weil ftr diese Entfernung nun einmal allen Ernstes für gegeben erachten, fühlen sie sich niemals mitverantwortlich, wenn über jüdisches Wesen aibgeutteHt wird. ES wird eine hübsche Anbote erzählt von Christenkindern, die ihre jüdischen Altersgefährten beim Spiel ablehnen, weil sie ,Huden sind, und die haben den Erlöser gekreuzigt", worauf der kleine Moriz schlagfertig antwortet: „Das waren nicht wir, das waren die Kohns vom dritten Stock". Diese Antwort wird, wenn auch nicht mit diesen Worten, in Wien täglich Hunderte Mal gegeben. Der Ostjude — dieser Prügelknabe muß alle Vergehen und Verbrechen, alle Charakterfehler und Schwächen, auf sich nehmen, er ist der „eigentliche" Jude, der, den alle gemeint haben und gemeint haben dürfen. Und weil aller Tadel, alle Abneigungs-Kundgebungen nur gegen ihn gerichtet sind, so kann der Wiener Jude mit Ing und Recht für sich volle Handlung?- und Bewegungsfreiheit fowenr. Er fühlt die Kritik nicht, die mißgünstig jedes Wort verdreht, jede Handlung mißdeutet, jede harmlose Gewohnheit zu einem Rassen- und Charaktermerkmal stempelt, er ist verantwortungslos. Diese Verantwortungslosigkeit wird weidlich ausgenützt. Man spricht oft und mit gutem Recht von der Schärfe jüdischer Selbstkritik. Beobachtet man aber eine gewisse Gattung unserer Wiener Juden, dann möchte man wahrhaftig daran zweifeln, däß diese Behauptung zutrifst. Da ist keine Lächerlichkeit zu grotesk, keine Geschmacklosigkeit zu albern, keine Mode zu öde, um nicht mitgemacht fir werden. Von den Bornamen aus der germanischen Götter- und Heldensage bis zmn „Weanarisch" eine einzige Kette von Geschmacklosigkeiten. Die Unverantwortlichen dürfen sich sie ruhig zuschulden kommen lassen. Denn ihnen persönlich „steht" die Anbiederung Natürlich ausgezeichnet, und in „die Juden" fühlen sie sich nicht einbezoa/.n. Es bekümmert sie ganz einfach nicht, wie man über ,Me Juden" urteilt, sie gehören nur an den hohen Feiertagen dazu. Sonst leben sie inkognito. Natürlich wird dieses Inkognito von der bösen Welt keineswegs respektiert. Jedes Unbedachte Wort, jede Taktlosigkeit, jede, der ach so zahlreichen Feigheiten und Halbheiten, wird der Gesamtheit angekreidet. Den Trennungsstrich, den jene Vorsichtigen ziehen, sehen unsere Feinde niemals. Sie unterschoben nach Jud und Christ, die seine Unterscheidung zwischen Juden mit und Juden ohne Solwaritätsverpflichtung ist ihnen verschlossen.! Vielleicht unterbliebe doch so manche Geschmacklosigkeit, wenn sich alle, auch die „täuschend christlich" aussehenden Wiener Juden, endlich über die primitive Wahrheit klar werden wollten, daß wir alle eine Zwangsgemeinschast bilden, daß keiner sich ausschließen darf and ausschließen kann. Urü) haß jeder einzelne, jung und alt, Mann und Frau, reich und arm, ein Stück von der großen Haftung für unser Volk trägt. Denn -es gibt keinen Juden, der nicht, er mag wollen oder nicht, ein Stück der Verantwortung auf sich lasten hätte, der Verantwortung für das Urteil über ,M Juden". __ Ms Wische Schulwesen im Sursealimde. Das Burgenland besitzt mit seinen jüdischen Gemeinden und verstreuten Siedlungen ein jüdisches Menlschemeservorr von unverfälschter Eigenart. Gegenwärtig bestehen im Burgenlarche sieben jüdische Volksschulen. Diese Schulen, aus den alten Chebarim hervorgegangen, wurden schon durch die Schulgesetze der josefinischen Äera zum Teil für den Unterricht in dm weltlichen Fächern eingerichtet und dann allmählich zu öffentlichen Pflichtschulen für die jüdischen Kinder umgestaltet, die in sechs Jahrgängen den ganzen Unterrichtsstoff der ungarischen Volksschulen und außerdem wöchentlich acht Stunden für den eigentlichen jüdischen, den sogenannten Religionsunterricht, boten. Die jüdischen Gemeinden bezahlten einen Teil der Äehrevgehälter urw hatten für Bcheizung, Beleuchtung uvh JMandhaltmvg der Schulen zu sorgen, während die ungarische Regierung den Rest der Gehälter mw die Lehrmittel beistellte. Die Lehrer wurden in einer staatlichen, mit dem Budapester Rabbinerseminar in Verbindung stehenden jüdischen LehrerbilbunMnstalt hevangebildet, sind — das sei schon vorweg bemerkt — gut nationaljüdisch gesinnt und die Leistungen der Schulen, an denen von jeher das Koedukationssystem herrscht, wrven anerkannt gut. Die jüdischen Ruhe- und Feiertage waren felbstverstäMich schulfrei und die jüdischen Vorschulen warm und sind, da ihr spezisisch Mischer Unterricht noch dazu durch die in den Gemeinden eingerichteten DalmudÄhora- Schnlen und echtjüdisches Leben in WenchÄls und Gemeinde ergänzt -wird, echte Pflanzstätten des Judentums. Mit der Uebergabe des BurgenlanVes an Oesterreich änderte sich manches in den Verhältnissen der jüdischen Schulen. Die burgenläudische Landesregierung übernahm provisorisch die Gchaltumg aller int Lande befindlichen konfessionellen Schulen und die Mischen Kuttusgomemden, die infolge der allgemeinen Vevhalttttfse kaum die Erhaltung ihrer eigenen KultusinstitutianeN zu bestreiten in der Lage sind, kiwnert nur M Zahlung von Zuschüssen für den achtstündigen RÄigivMtNtervicht herangezogen werden. Es wurde bereits vor wenigen Wochen allen Ernstes an leitender Stelle davon gesprochen, die Schulen, die von weniger als dreißig Kindern besucht werden, gänzlich autzulassen und an den anderen, die durchwegs iüe für die Erhaltung zweier Lehrkräfte erforderliche Mindeftzahl von ettvv secWg Schülern nicht aufweffen, die Weite HehrnW abzubauen. In diesem letzteren Falle würde natürlich die Qualität des Unterrichtsletricbes leiden, da fti-tfe Lehrkraft Wiener Morsenzeitrmg. Mitteilungen aus dem Publikum. Kultusu .Justiztalare u. Barette liefert t» schönster Ausführung <ü» bekannteste Speualfinna 885 nnnni B AM Bf TB1N ZWit-undUnifoimschusidet KUUULr UULUdIClH Wien, II. Taborstr. 54. Tel.45-6-29 Gegründet 18UÖ - GroBe Auswahl feinster Stoffe fflr Maßbestellungen Wichtig für Innnd AnslSnder! preiswerte Möbel'""-" renommierte Kunsttischler- und Tatzezierer-MöbelhauS Platschek * To., Wie«, IX, Porzrllangafle Nr 49 a Besichtißuug frei. Segründet i 8 8 2 Für prima BerpaLrug wird gesorgt. 567 MARIENBAD Kui»haus»Palait Wilhelmshöhe Mailt I. Ranges, bevorzugte schönste Lage in der nächsten Nähe der Quellen und Bäder. Kaltes und warmes fliessende* Wasser in allen Zimmern, kurgemässe Küche empfiehlt die Verwaltung. Volle Verpflegung samt Zimmer prb Tag bis Kc 50 Zimmer zu Ke 15 pro Tag nur sehr schwer in sechs Klaffen gleichzeitig Unterricht erteilen kann, und es wäre damit auch den Schulen, denen man eine Lehrkraft beläßt, das Todesurteil gesprochen: Allerdings ist auch schon der Landesregierung gegenüber von jüdischer Seite darauf hingewiefen worden, daß im Falle deß Abbaues einer weiblichen Lehrkraft die Anstellung einer Jndustrielchveriu notwendig würde, beim Abbau einer männlichen Lchrkrast aber die Anstellung eines eigenen Religionslehrers, fo baß eigentlich auch der finanzielle Effekt des Wbaues nur sehr gering sein könnte. Einen ersten Schlag hat die Landesregierung gegen die jüdischen Schulen bereits geführt, indem sie die schulfreien Tage in völliger Verkennung der Bedeutung und des Wesens der Mischen Feiertage normierte und nur der Hinweis auf die unrichtigen Informationen der Schulbehörden konnte diesen Schlag abwchren. Natürlich muß schon eine solche Verordnung den WDerstand der burgenläMschen Juden Hervorrufen, die ständig das Damoklesschwert eines Abbaues an einem Objekt, an dem es nichts abzubauen und zu ersparen gibt, über sich fühlen. Die jüdischen Schulen des Buvgenlandes bilden einen der wenigen Aktivposten jüdischen Lebens in Mitteleuropa, die wir überhaupt -besitzen; ihre Sache ist sonnt eine Sache des Gesamtjudenturns. Me jüdischen Eltern des Buvgenlandes aber, die es zunächst amgeht, müßten sich zur Abwehr aller Gefahren vereinigen, solange noch diese Schulen zu erhalten sind. Solche Gltevnbereinigungen in den jüdischen Gemeinden (oder ein jüdischer Schulverein für das Burgenland) müßten eine moralische und, wo es nottut, auch materielle Stütze der Schulen bilden und könnten das jüdische Schulwesen durch eigene Kindergärten ergänzen. Sie müßten über auch in innigsten Kontakt mit allen anderen Mischen Kovpovaüonen in Oesterreich treten, di« sich mit Schule und Erziehung beschäftigen. Im Vorjahre hätte an einer der Mischen Volksschulen des Burgenlandes eine Lehrstelle zur Besetzung gelangen sollen. Da die jüdische Gemeinde des Ortes sich nicht sonderlich um die Erlangung einer Mischen Lehrkraft bemühte, mußte eine christliche Lchverin zugeteilt werden. Gäbe es eine Organisation der jüdischen Lehrer Oesterreichs, an die sich in einem solchen Falle die Mische Eltern- Veveinigung des betreffenden Ortes zu wenden gehabt hätte, so wäre gewiß in Wien eine geeignete jüdische Lehrkraft zu finden gewesen. Gerade dieser Fall aber zeigt am deutlichsten, wie notwendig eine solche Zusammenfassung aller am Mischen Erzichungswesen interessierten Kreise, und das sind vor allem die Eltern ohne Unevschied ihver^sonstigen Richtung oder sozialen Stellung, in Oesterreich ist, damit eine schlagfertige Organisatton auf dem Platze stehe zur Abwehr und zum Aufbau im Interesse der Heranbildung künftiger Generationen von auftechten Juden. Ö, Moses. Set gute Ton in alle« Lebenslagen. BtthälttmBmaßregeln für BSrfenVefucher. Auf Ersuchen der Wiener BövMmnmer hat die PoilizeidivMon zwecks AuftechtochMAing der Ordnung An Bürsegebärcke <mgeordust: Jede Störung der Ruhe und Ordnung sowie jede Verletzung des Anstar-des im Börseyebaude ist Unterst. Es ist verboten, sich bei den Toren, in den Borräumvn, Gangen und Stiegen des Börsrgebäudes MizufammM, daß der DeMhr und die Bewegungsfreiheit der Börsenbedienstöden und des PuWVmns gestört wird. Der Eintritt in die Äövsesäte ist nur «oft einem von der Wiener BöHMkmner ausgestellten Eintritts answeis Wöüfetcwt«, ÄinlaUchein, JourrÄistenKavte) gestattet. Der Eintritt in die Reibenrämne der Bövsensäbe (Leise- und Rauchziimmer, Garderoben nstv.) sowie in das Börseresttmrant ist Personen ohne Börsekarte nicht gestattet. Das Rauchen ist nlur mn Rauch- und Lösezvmimer gestatteit. Kleider sind in den dazu bestAmnten Garderoberäumeu abzugebsn. Das Betteten-, der BöcheisÄe mit Schirmen oder Stöcken ist, ausgenöMmer.« die Fälle dringender NcckvemdiBeit iufoüige körperlichen Gebrechens nicht gestatteit. BersamUlungen irgend welcher Art dürfen in dm Börsenräumen nur mit AustiöMniung der Borsskammer äbychMen und Anschläge im BöchiMüde gllerchfalls nur mit Zustimmung der Bvrsekammer angebracht werden. Es ist den Beisuchern der Galerie des Börischcvalies verboten, sich cm das Geländer M-ßMelhnen. Die Handhabung dieser Vorschriften Mi>eg>t den OvMen (Beamten und Mn!tsdien>ern) der Wiener Mvsekanvmer, die im Falle des Nichtbeso'lgeins ihrer. AnmdnWgen die Assistenz tm Sichedh-eitKiwache in AnijpMch zu 19. Jum 1923 ShI'W» ---------- -...\ uehnren berechtigt sind. .Die Orga>ne der BörfÄanwvor ftnÜ inÄbsfondere zur WegwoiisUngjener- Personen befugt, die de» vorsteher.de n Vovschristen AMii^chandeiln. Nebevtwter der tm geführten Anordnungen werden, insofern sie wicht M Börsebesucher der GtvchgewM der Bövseleiituny untevstehw und istsowstt eS sich nicht um Men nach dem Strafgesetz zu ahndenden Tatbestand handelt, von der Polizeibehörde mit Geldstrafen bis zu 1,200.090 Kror.-eu, eventuell mit Arve st bis zu 14 Tagen bestvast. Die öftemichische SchMMon. Die Schekelattion des Zionfftischen LandeskomiteeS >ist bereits abgeschlossen. Alle B^ivkssektionon, Sondervereme und Gesinnungsgenossen, die im Besitze von SchMgeldem nnd Schekelblocks sind, werden gebeten, diese bis spätestens 20. d. im Bureau des Zionistischen Landeskomitees, 2. Bez., Tctborstratze 20A, abzuliefern. Sine Anrftellnn« de» Ferusalemer linnft« gewerbe» in London. Aus London Wird unS gemsldet: Die Pro-^Ferusalem- Gesellschaft veranstaltete im Imperial-Institute «ine Ausstellung Jerusalemer Kunst Industrie zwecks Stützung dieses alten Jerusailomer Industriezweiges. Die Eröffnung vollzog der Unterstaatssekvetür für die Kolonien Mr. W. Ormsby-Gore. In seiner Rede betonte Mr. Ormsby- Gore, daß England in lPalästina mit einer der größten Missionen der Geschichte betraut wurde und daß cs die heiligste Pflicht eines jeden Engländers ist, fiir die Besserung der Lage in Palästina zu sorgen. Palästina sei ursprünglich ein agrikulturelles Land gewesen und lechzt heute nach Industrien, um sich zu entwickeln. Kind« als Süfte btt Hakoah. Eine Veranstaltung der Schwimmfektion. Die Schwunnffektton der Hakoah veranstaltete am Samstag nachmittags auf dem Hakocchplatze eine Kinderjanse. Zirka 260 Kinder hatten der lAnladüng Folge geleistet und wurden vom Aspernplatz aus, wo die Sammlung erfolgte, unter bettächtlichem Aufsehen des Publikunrs über die Pvatevstrahe und die Hauptallee in geschlossenem Zuge in die Krieau geleitet. Die Kinder waren mit blau-weißen Maschen, die Ordner «Ä Armbinden versehen und hielten musterhafte Disziplin. Auf dem Hakocchplatze waren längs der ganzen Tribünenseite Tische improvisiert Md fiir jedes Kind tvaren zwei Flaschen Milch, eine große Tafel Ml-ka-Schokolade, Weitzgebäck und ein Stück Torte Vovbereitet. Die Kinder wurden zuerst vor der Ghvenlvge aufgestellt, wo sie Herr. Ernst W e i s z in einer. beifällig aufgenommenen Ansprache' begrüßte. Es handle sich nicht immer darum, Spitzenleistungen zu erzielen, sondern für den Gedanken der Kräftigung des Körpers zu werben, um das Judentum körperlich vollwertig und für die großen Aufgaben der Zeit reif zu machen. Soll die Hakoah ihwer Aufgabe gerecht werden, so muß sie in die breiten Massen des Volkes eindringen und ihre Mttel in erster Linie in diesen: Sinne zur Stärkung des Volkes verwenden. Die Hakoah sei tu erster Linie dazu berufen, Theodor Herzls Satz: „Aus Judenjungen wollen wir junge Juden machen", zur Tat werden zu lassen; auch die Bewirtung der Kinder sei ein Teil der zu leistenden ErzichungsaÄeit. Hierauf wurden die Kinder bewirtet. Eine Musikkapelle sorgte für chve Aufmunterung und die zahlreichen Gäste, die sich eingefnnden hatten, konnten die Freude der Kleinen mitansehen. Der Jause folgten Spiele, an denen sich alle Kinder mit regem Eifer beteiligtem Später folgten Stafettenläufe Md ein Damenha:tdballspiel. Rach einer photographischen Aufnahme der Teilnehmer richteten die Herren Gemeinderat Dr. Plaschkes und Dr. Felix >noch herzliche Worte an die Kleinen, die lebhaften Beifall fanden. Den Abschluß bildete ein Fußballspiel zweier kombimevter Mannschaften der SchWimmMwn, das 1:1) endete. Um die Veranstaltung halben sich besonders die Frauen Brandstätter und Weisz sowie Fräulein Elly P o l l a k sowie die Herren B e l a k, I. H e r b st, F l e i s chm a n n und W i e ß n e r verdient gemacht. E. W. Die Ansgaden der zionistischen Srsanisation in Palästina von Moder 1921 dir März 1923. Okt. 1921 btS Ott. 1921 Pfund Sterling 1. Erziehungsabteilung . . . 100,607.031 2. Landw. Kolonisation ... 111,199.073 3. Jmnltgration. 68,601.895 4. Sanitätswesen (Hadassah) . 100,000.000 6. BersuchSftation. 10,000.000 6. Arbeitsabteilung. 48,282.506 7. Sonderausgaben.14,161.868 8. Abteilung fiir Handel und JNdusttie. .'. 1,583.925 9. Bureau- und VerlvaltungS- . 24,035.725 ätsbibliothek . . . 1,818.000 , 11. Technikum. 10,000.000 Okt. 1022 Vit März 1923 Pfund Sterling 18,491.453 ' 47,957.838 23,104.961 0,415.125 7.683.357 9,118.395 1,881.045 696.077 7,085.573 352.750 125.000 Die Hellnngsverfnche der Paralyse. Kopenhagen, 18. Juni. In RveSkild bei Kopenhagen werden in der Anstalt für GeisteSkrMke feiit acht Monaten; Heilungsversuche nach der' Methode Wagner-JauveW durch! JnMtM von Malariaserum unteMommen. Der DirMor der> Anstatt Dr. Axel Bisgal-t veröffentlicht in dm Mittepr»! ■einte Schilderung dieser Versuche und stellt fest, daß durch! blase Methode außerordentlich große Erfolg« er-! zielt worden seien. Bon dreißig ernsten Paralysefällen, fotafri unter solchen, bei denen die Krankheit direkt oder hereditär!