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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-17 · Heft 1560 (17.6.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1560 (17.6.1923)
Date
1923-06-17
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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«ent« Me tt, Sormwtz Wiener MorgenzeMng. 1'7. Juni 1923 i- Rundschau. Fmukreichs itwete Politik. Paris, 16. Juni. (Tel. der „Wiener Modenzeitung".) Die langerwartete neuerliche Aussprache der Kammer über die Umtriebe der Royalisten und im Zusammenhänge damit über die innere Politik des Kabinetts Poincare hat gestern stattgefunden. Der Ministerpräsident griff diesmal selbst in die Debatte ein. Er müsse sich wundern, sagte er, daß man ihm Begünstigung der Royalisten zumute. „Wir sind entschlossen, die Freiheit in allen Verwaltungszweigen unerbittlich gegen Verbrechen und Gewalttaten zu verteidigen, mögen sie von royalistischer, anarchistischer oder kommunistischer Seite kommen. Die Republik ist heute mit dem siegreichen, durch den Heimfall Elsaß-Lothringens als Ganzes wieder hergestellten Frankreich-untrennbar verbunden. Die Regierung wird die republikanischen Freiheiten, die Achtung vor den Gesetzen urw die Auftechterhaltung der' Ordnung sichern und jeden monarchistischen Revolutions- und Restaurationsversuch f , bekämpfen. Der Ministerpräsident betonte die unerläßliche Notwendigkeit, daß die Regierung ganz Frankreich hinter sich habe, um mit Erfolg unterhandeln zu können. Die Debatte dauerte bis in die Morgenstunden. Schließlich wurde mit 375 gegen 200 Stimmen folgende Tagesordnung angenommen: Die Kammer geht zur Tagesordnung über, indem sie die Gewaltaktionen und Spaltungsversuche, die darauf abzielen, die moralische Einheit des Landes, die angesichts der außenpolitischen Notwendigkeiten mehr als je aufrecht bestehen müffe, verurteilt, die Erklärung der Regierung billigt und in sie das Vertrauen setzt, daß sie im Innern des Landes eine Politik der demokratischen Aktion des sozialen Fortschrittes und der Vereinigung aller Republikaner befolgen werde, die die antikirchlichen Gesetze achten mtb jedes Kompromiß mit den verfassungsgegnerischen sowie mit den revolutionären Parteien ablehnt. Bei der Abstimmung wurde der erste, bis zu dem Wort „verurtellt" reichende Teil durch Erheben von den Sitzen, der zweite Teil, der der Regierung das Vertrauen ausspricht, mit 375 gegen 207 Stimmen angenommen. Der weitere Teil, bis zu den Worten „Vereinigung aller Republikaner befolgen werde", wurde durch Erheben der Hände, der Beisatz, der die Achtung vor den antikirchlichen Gesetzen ausspricht, mit 645 gegen 11 Stimmen, endlich der Schluß mit 500 gegen 15 Stimmen angenommen. , Die Minderheit, die gegen die erste Resolution stimmte, besteht aus den radikalen Sozialisten, den Sozialisten und den Kommunisten. Es sind somit die Radikalen (Herriot-Gruppe) von der Regrerungsseite abgegangen und die Scheidung zwischen dem nationalistischen Block und der Linken ist vollzogen, was für die kommenden Wahlen von großer Wichtigkeit ist. Irr oberschlesische Generalstreik beendet. Berlin, 16. Juni. (Tel. d. ,Mr. Morgenzertung".) In einer stellenweise etwas stürmisch verlaufenen Versammlung der streikenden Bergarbeiter in Beuthen hat sich die überwiegende Menge der Streikenden für die s o f o rtige Wiederaufnahme der Arbeit ausgesprochen. Dieser Beschluß wurde auch heute schon ausgeführt. BernrleUangeu »ege« verweigerter Kohlenliefern««. Essen, 16. Juni. (Wolfs.) Im Anschluß an die gestrige Verhandlung vor dem hiesigen französischen Kriegsgericht gegen eine Reihe von Zechendirektoren wurden heute gleichfalls wegen Nichtbefolgung der Verordnung betreffend die Kohlenlieferungen verurteilt: Generawirektor Hein von der GsweiEschast Langenbrahm in Essen-Rüttenscheid zu fünf Jahren Gefängnis und 3,6 Millionen Franken Geldstrafe, Bergwerksdirektor Heinrichs von der Gewerkschaft Zollverein in Katernberg zu fünf Jahren Gefängnis und 62Millionen FrankenGellfftrafe,Generaldirektor Dr. Winghaus vom Koln-Neu-Esiener Bergwerksverein in Alten-Essen zu fünf Jahren Gefängnis und 62 Millionen Frauken Gewstrafe, Bergwerksdirektor N i e g i s ch vom Gewerkschastsverein ..Helene und Amalie" in Bergeborbech zu fünf Jahren Gefängnis und 42 Millionen Franken Geldstrafe, Bergwerksdirektor Kampes von den Mannesmann-Röhcenwerken zu f ü n f Jahren Gefängnis und 30 Millionen Franken Geldstrafe. Sämtliche. Strafen sind in Abwesenheit der Angeklagten verhängt worden. Irr Hochverrat ver Hakenkreuz!«. Der Münchner Prozeß. München, 15. Juni. (Del. d. ,Mr. Movgenzertung".) In der gestrigen Verhandlung des HakenkreuKpvotzesses jagte Fuchs aus, er habe den Polizeipräsidenten P ö ha c r und den Kriminalreferenten F r i ck im Sommer 1922 aach Wien begleitet, wo sie mit dem Polizeipräsidenten Schober eine Begegnung hatten. Dr. Frick verweigerte hierüber die Aussage und berief sich auf seinen Diensteid. -Unseres Wissens weilte Pöhner im November 1920 in Wien, als eben T^r. Schober vor der Uebernahme des Kanzleramtes stand. Im Sommer 1922 hat eine solche Begegnung nicht stattgefunden. Die Red.) Heute wurde der Hakenkreuzler Rüge, der bekanntlich m Anstiftung zum Giftmorde beschuldigt wurde, nochmals eÄwernommen. Er wurde ni cht beeidigt, weil bei ihm möglicherweise der Tatbestand der Begünstigung gegeben ist, da Zeugen, ausgesagt-haben, daß Dr. Rüge, als M ihm Kriminalbeamte erschienen, den Versuch gemacht habe, Fuchs und, Machhaus zu verständigen. Der Zeuge schilderte seine Tätigkeit im Bunde „Oberland" und ,Mücher-Bund", als dessen geistiger Führer er angesehen worden sei. Er habe gehört, daß Fuchs über Mittel verfüge und daß Schäfer einen größeren Betrag daraus für den Blücher-Bund bekomnwn habe. Er habe als Voraussetzung für seine Mitarbeit im Bunde die Bedingung gestellt, daß nicht geheime, ihm unbekanntepolitische Fäden gesponnen werden. Der Zeuge führte dann aus, daß die Fahnenweihe des Blücher-Bundes der erste Schritt in die Oeffentlichkeit gewesen sei, mit der ausgesprochenen Absicht,. Feuer in die Herzen der Anwesenden zu gießen. Schäfer habe ihm gesagt: Wir müssen die Leute aufpeitschen, es sind nur noch einige Tage, dann werden sich die Dinge schneller entwickeln. Im Gegensatz zu Schäfer, den er als unzulänglich betrachtet, entpuppte sich Mach haus, der Redakteur des „Völkischen Beobachter", als ein Mann, der Feuergeist in höchster Potenz in sich hatte. Er halte es für erwiesen, daß Machhaus eine Gewaltaktion vorhatte. Machhaus wollte nach Frankreich und Norddeutschland hin Kampfscharen aufstellen und wollte sich dabei hauptsächlich auf die Truppen von Schäfer und Keutter stützen. In der Zeit vom 23. bis zum 26. Februar sei die Lust ziemlich heiß gewesen, aus Franken seien Leute gekommen, Studenten hätten ihr Studium ausgegeben, weil es hieß, in drei Tagen werde losgeschilagen. Graf Pe stalozza fragte darauf den Zeugen Keutter über das Kräfteverhältnis zwischen Fuchs und Machhaus. Keutter erklärte, daß er den Eindruck hatte, daß Machhaus bei weitem die radikalere und entschlossenere Persönlichkeit war und daß Fuchs sozusagen u n t e r d e m P a n t o f f e l des Machhaus stand. Muffolk«! droht der Kammer. Rmn, 16. Juni. ,Mornale dr Roma" erklärt in Besprechung der W<chllirchmn, die Weisheit des Fasgismus habe sich bisher damit begnügt, gesetzliche Mittel anzuwenden. Wenn aber diese versagen sollten, bileiibe dem Faszisnms nichts A>rig, als seine Arbeit von vorne und natürlich mit anderen Mitteln zu begiw.en. AutWlsche krreffe in Man. Aus Riga wird nns gemeldet: In der letzten Zeit häufen sich in Mit au Ueberfälle auf Juden, Mische Häuser und Institutionen^ ZÄetzt -wurden in einigen Synagogen die Scheiben eingeM-agen, ferner haben unbekannte Täter bei Nacht -das Lokal des JMischen AvbeiterWuibs verunreinigt. Gymnasiasten überfallen im Städtpark Mische Spaziergänger; bei einem dieser U-eberfälle wurden acht Juden verwundet und mutzten in.SpitaLMeye kommen. Diese fortwährenden Exzesse haben unter der Mischen Bsvöilkerung starke Unruhe erzeug. Die deutsche Lnraerei. Berlin, 16. Juni. Nach einer Meldung des vorwärts" aus München hatten verschiedene völkische Organisationen beschlossen, das 18. Deutsche Turnfest, das vom 16. bis 20. IM in München abgehatten werden soll, wegen der angeLmdigten Teilnahme von jüdischem, amerikanischen und anderen nichtdeutschon Turnvereinen zu meiden. Entgegen diesem Beschluß erlassen nun Hitler für Deutschland, Dr. Ruvechl für Oesterreich und Knirsch für Denbschihvhmen einen Aufruf mit der Anordnung, daß sämtliche Mitglieder der nationalsozialistischen Partei mit Aufbietung aller Kräfte in einer Massenbeteiligung andem Turnfest teilzuinchmen haben, um den größtmöMchen Einfluß auf das Fest austzuuben. Gleichzeitig wivd ein großer nationalsozialistischer Kongreß in München abgehcckftn Warden. Ei» neues Lager für die jüdischen Flüchtlinge in Danzig. Aus Danzig schreibt man uns: Schon seit längerer Zeit bemühen sich einige. Mische Emigintionsorganisatio-nen in Danzig, -vom Senat die Erlaubnis erlangen, daß die Mischen. Flüchtlinge aus idem Danziger Auswandererlager in -die ehemaligen deutschen Kasernen in Neufahrwasser überführt werden, wo sie unter viel besseren Bedingungen sich auchalten könnten als .in Danzig. Durch die Bemühuirgen der sozialdomokratischen Deputierten Dr. Hans Bing in Gemeinschaft mit dem Danziger Direktor der ,/Hias" und dem Generalsekretär der Danziger ,L) s -e" hat nun der Senat in seiner letzten Sitzung dom Anträge der jüdischen Organisationen stattgegeben. In -den nächsten Tagen werden die Mischen Flüchtlinge in Danzig , deren bisherige Unterbringung ' geradezu surchtlbar war, in das neue ' Flüchtlingslager gebracht werden. Aus Mer Wett. Rom. 16. Juni. Der Senat hat das B-udgetprovisorium mit 176 gegen 29 Stimmen angenommen. Budapest, 16. Juni. Die Polizei hat festgestellt. daß der Bankbeamte Eugen Kop in res der Allgemeinen ungarischen Bank 140 Millionen Kronen unterschlagen hat. Er .ist mit seinem Freund Josef Kalo na geflüchtet. Marseille, 16. Juni. Die Metall-Industriellen haben heute vormittags die Aussperrung der Arbeiter beschlossen, wovon 6500 Arbeiter troffen werden. Prag, 16. Juni. Die Verhandlung gegen, den Mörder Dr. Raschins, Sou pal, ist endgültig auf den 4. Juli anberaumt worden. Krakau, 16. Juni. Aus Anlaß des LWHrigen Bestandes der polnischen Akademie.der Wissenschaften fand heute eine feierliche. Sitzung der Akademie im Beisein des Staatspräsidenten W o s c i e ch o w s k i statt. Teheran, 16. Juni. M u s ch i r e d D a -u le h ist. vom Schah mit der Bildung des neuen Kabinetts betraut worden. Tagesbericht. Alexander Stamlmlllski. Ein Porträt. Nun ist er, .wie die amtliche bulgarische DÄetzwphiew agentur in die Welt hinaus meldete, bei einem „Muchtvevi such" nach seiner Verhaftung erschossen wovdeu. Wieder einmal hat die Reaktion zu der Waffe gegriffen, die ihs Feigheit, Intrige und Tradition gegen alles Revvlutüottäm in die Hand gedrückt hat. Es ist dies die Mentalität betsetj die nach Pogromen dürsten, um ihren sadistischen GsMhlen Entspannung, zu schaffen und eines ,Mvbekcrmrten Toten" bedürfen, um durch ihn den „heroischen", WA sagen kriege rischen Geist wachtzuhalten ... Ein unbekannter, unbedeutender Dovflchvev, lemts Stambuliiski früh die Leiden der von Bojaren beherrschten Bauern genau kennen. Kein Wunder, wenn er sich zu ihrem Fürsprecher und Vertrauten empovschwang und von ihnen aus Dankbarkeit in das Sobvanje entsendet wurde. Langsam aber zähe organisierte er die Bauernschaft und wurde bald ihr Führer. Ms solcher trat er bei jeder Gelegenheit fit* die Interessen der Bauern ein, wurde jedoch erst im Jahve 1911 allgemein bekannt, als er in einer in der ganzen europäischen Oeffentlichkeit Widerhall findenden Brandrede im Sobranje gegen jenen Berfassungsartikel - austrat, dch dem bulgarischen Zaren das Recht einvänmte, Krieg und Frieden sowie geheime Bündnisverträge abzufchließen. Es war dies der Anfang jener revolutionären TätiAeit Siambuliiskis, die ihn für die Rechte des Volkes gegen die Krone aufzutveten Zwang und die ihn über das Gefängnis zm Diktatur führte. Er war gegen dieses, damals allen europau schen Herrschern eigene Vorrecht, weil er Bulgarien wedex zum Vorspann der zaristischen Balkanpolitck noch auch zur Brücke des deutschen Ostdrang-es gemacht wissen wollte. Äm dieser Minute an bestand zwischen dem Bauernfühver und dem König ein Gegensatz, der sich immer mehr und mehr zufpitzte und im Jahre 1915 zur Explosion kam. Was Stambuliiski vorausgesagt hatte, hatte sich in der Zwischen» zeit mit grausamer Genauigkeit abgespielt. Durch Geheim» Verträge gebunden mußte Bulgarien den Balkanfeldtzug mitmachen, dessen Ausgang für das Land alles andere als günstig war. Und nun schickte sich König FeMnand an> ohne Befragung des Parlaments, auf Grund eines neuen! Geheimvertrages, mit den Mittelmächten einen neuen Krieg zu beginnen. Stambuliiski ging zum König und verlangte von diesem Neutralität für das Land, wobei er ihn aust merksam machte, daß er bei einem unglircklichen Ausgang des Krieges persönlich die Konsequenzen werde tragen Müssen. Diese Aufrichtigkeit trug Stambuliiski lebenslängliche Kerkerstrafe ein. Sie -währte aber nur bis zum Zusammenbruch der Mittelmächte. Ms durch die Niederlage die Bevölkerung zu revoltieren begann, war es der König selbst, der Stambuliiski freiließ. Der Bauewführer brachte dem König feine Rede in Erinnerung und vercmlaßte den Rücktritt Ferdinands. Und nun begann Stambilliiskis Herrschaft. Seine Methoden waren nicht immer die besten, aber sie entsprachen dein Balkan. Revolnüonär in jeder Tat, verschaffte er dem Bauerntum die volle Macht, wobei er alle anfkeimenden reaktionären Bestrebungen gewaltsam unterdrückte. Langsam begann sich das. Land zu konsolidieren, langsam setzte er sich auch den Nachbarstaaten gegeniiber durch. Und gerade str dem Moment, wo er zwischen Bulgarien und Jllgoftawien die Reibnngsflächen beseitigt und Bulgarien wieder in den allgemeinen Verkehr einschalten wollte, raffte sich die Reaktion aus ihrem Verstecke auf und überrumpelte den Banerndiktator. Noch nicht 45 Jahre, mußte er von der politffchen Arena, in der er sich etwas eigentümlich aber dennoch meisterhaft benahm, verschwinden. W. Iie Heilung der Paralyse. Bon Dr. Sanel Beer. Aus dem Wellkrieg hat wemgstens di-e mediziuffche Msseusch-aft reichliche Früchte geerntet. Es stand ihr ein unermeßliches Reservoir zu VersuchMveck-en zur Verfügung. Davon halben wenigstens die Ucber- und Späterlelbe-ndm einen' Nutzen. In der letzten Zeit hörte man von anGchenerrogenden,- geradezu wunderbaren Hei-lersolgerl ans dem Gebiete der p r ogrossiven Paralyse, -der Gehirnerweichung, über die' ans der Wiener psychiatrischen Klinik des Professors Wagner-Jauregg berichtet wurde. Eine zirsäMge BeodaHtnug der Besserung einer paralytischen ' Erkrankimg bei Auslbruch der Fiebera'ttacken durch Malariainfektion, die sich ein an den Folgen der ShpWs leidender Kriegsteilnehmer zugezogen hatte, gab den nenechichen Anstoß zur Behandlung der bisher als unheilbar geltenden Paralyse rnit Fiebernrittcln. Schon früher hatte Prof. Wagner Besserungen, ja zeit» tveiligen Stillstand der furchtbaren Gehirnerkvankirng bevlbachtet, wem: -der Paralytiker zufällig eine fieberhafte Erkrankung, zum BeMel einen Rotlauf, dllrchmachte. Damufbaute er seine bisherige Therapie aus, die sich des Duiberkulins zur Erzeugung von hohem Fieber bei den Kranken bediente^ ohne daß damit die Gehirnerweichung schon als eine tuberbu'löse Erkrankung ausgefaßt worden wäre. Daluerhei'lungon wurden aber bei dieser Methode nichtergiM. , Nun hören wir, daß es bei Ueberlimpfung -der Malaria^ -Parasiten auf Paraly'tiker rmd bei Erzielung hoher Fieibertemperat'uv.en -M langdauernden Besserungm, zu Stillstand -das Leidens, ja zu vollständiger Heilung kommt. Was diese Entdeckung —- wenn sie sich, was zuhassen -M! im Lauft der nächsten Jahre als richtig heranAstellt — für dst Menschheit bedeutet, läßt sich vorläufig gar nicht cxaiieffonJ Ihr Wert gewinnt insofern noch größere Bedeutung M .be^. ii.., —nrii|iTi>iwH-r»iii|>MiniinnrD(jyro“|

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