Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1560 (17.6.1923)
- Date
- 1923-06-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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I Nr. 1560 Wieni» Gvtmiag --—----—-- teits vm> anderer Wiener Gelehrter, Professor K y r l e, daran- ALMUvgen ist, schon das sekundäre Stadinnl der Syphilis, das bisher mit Quecksilber und Sallvavsan bchandM wurde, in KvmLÄmtion miit denn durch die MalariaimsMon ergeu>g!len Melber zn behandeln und so den aussichtsreichen Weg der iLorbeugjunig der Paralyse zu beschreiten. Mt der AuislfiMmg einer sicheren HeMbchandlung für die FolgeWstände der sM)i- Mschen JnifeLtton, als welche heute die Tabes, Rückenmarkschwindsucht und die Paralyse mit Gewißheit betrachtet werden, wäre der Schlußstein zu dem monumentalen Ban gelegt, den die deutsche Wissenschaft zur Erfovschnng der die Menschheit schwer bedrohenden SypIMserkvanLung anisgerichtet hat. 1905 hat Schaudinn die Spirochäte, den Krancheitserreger, aufgefunden, daran schlossen sich die fundamentalen Forschnngen der berühnttenjüdischen Gelehrten Ehrlich und Wassermann, die die Heilung der Syphilis wohl ermöglichten, aber die nervös-e» Folgezulständc nicht beseitigen konnten. Das scheint der Wiener Schule geglückt zu sein. Es wäre noch des Japaners Nognchirn zu gedenLen, der als erster die Spirochäte im Gehirn der Paralytiker entdeckte und damit endlich mit der Men Irrlehre anftäumte, die die Gehinrertveichung bloß als Folge von Uebevanstrengungen des Gchirns durch ülbevmäß'ige geistige Tätigkeit und langjdanernde GenMserregungen hinstellte. Daß nicht alle Syphilitiker an Paralyse erkraMen — etwa 10 Prozent der Infizierten werden von den nervösen Folgekrankheiten früher oder später Lesallen —, tvird nicht allein auf die gründliche BchaMmtig der syphilitischen Infektion zuvü-ckgefühvt, sondern dürste mit der jeweiligen Konstitution des Kranken' und vielleicht auch mit der Art des Syphiliserregers zusamm-enhänigen. Als Beweis hierfür führt nran die Tatsache an, daß gewisse Voilksstämme, bei denen viel Syphilis vorikomnrt, fast gar nicht an Paralyse erkranken. Das gilt für die Türken, Bosnier und Herzegowiner, die alle Mohammedaner find, und bei denen Paralyse trotz Syphilisins-eMon zu den größten Seltenheiten gehört. Als Erklärung zidht man die Alkoholabstinenz der Mohammedaner heran und weist im Gegensatz hierzu auf die an Alkohol gewöhnten Kroaten hin, Lei denen sich viel Paralyse ftndst. / SrcheMch schädigt dauernder Alkoholgenutz die Widersiandsfähiigkert des Körpers. Auch die Juden können dafür ein Beispiel ahgeben. Solange sie die Trmksitten ihrer umgelbenden BöWer nicht nachahmtsn, war Lei den Juden Paralyse viel Mener. Wie Lei der syphMtischen Infektion möglichst frühzeitige Behandlung seWjst den Ausbruch der sekundären Erscheinungen, Haut- und Schleimhautsymptome, zu vechindern vermag — man spricht von einer vollständigen Aibtotung der Erreger, einer SterWsation des Körpers —, und als Beweis der vollständigen Heilunig seWst Neuinfektionen nach kurzer Zeit beobachtet wurden, ist auch bei der Bchandlung der Paralyse frühzeitiges GingraifM notwendig. Wo es einmal zu ZerstÖrnng und Defekt des Gehirns gekommen ist, gibt es keine Reparation mehr. Wer einmal eine syphilitische Erkrankung mitgenrachi hat, sollte, auch wenn er die ausgiebigste« Kuren absolviert hat, sich mchvnrals jäh-Mch, das ganze Leben hindurch, vom Arzt auf paralyseverdächtige Erscheinungen hin beobachten und vorbeugend die narre Komlbinationsbehcmdlung durchführen lasten. Heute find wir so weit, daß man sagen kann, die Paralyse ist heilbar. Präsidentenwahl der Pefter israelitische« Gemeinde. Aus Budapest wird uns berichtet: Donnerstag abends farrd eine außerordentliche Generalversammlung der Repräsentarrz der Pester israelitischen Religionsgemeinde statt, unr die durch den Rücktrttt des bisherigen Präsidenten Hofrates Franz Szekely notwendig gewordene Wahl des Präsidenten vorzunehmen. Während des Wahlaktes kam es zu stürmischen Szenen, da sich eine Mind^rheitsgruppe gebildet hatte, die Leo Goldberger de Buda kandidierte. Gewählt wurde der bisherige Präsident-Stellvertreter Dr. Alexander Lederer. In seiner Programmrede erklärte der neugewählte Präsident, sein Programm lasse sich in die Worte zusammenfassen: Zurück zum Judentum. Auf dieser Grundlage wolle er Arm in Arm mit der Orthodoxie tätig sein..Redner beleuchtet hieraus die Notwendigkeit einer einheitlichen Konzentration des gesamten ungarischen Judentums, da nur eine solche einheitliche Front unter beit heutigen schwierigen Verhältnissen nnt voller Kraft für die Rechte des stets patriotisch gebliebenen Judentums eintreten könne. Die Vorstehnng der Gemeinde Halle alles aufgeboten, um den im Staatsgesetze gewährleisteten Rechten des ungarischen Judentums Geltung'zu verschaffen. „Diese Rechte brauchen wir nicht erst zu verdienen, wir haben sie schon längst durch unseren unentwegten Patriotismus verdient und erworben. Wir sind gleichberechtigte Bürger dieses Vaterlandes und lassen uns unser Ungartum ebensowenig wie unsere Rechte voll irgend einer Seite streitig machen." 8in Aufrus der Lerusalemer Sberrabbiuer» säe Bsdenlauf in Paliiftiua. Jerusalem, 14. Juni. (I. C. B.) Im Zusammenhang mtt k>er Sonderaktton des jüdischen Nationalfonds für Landankauf ut Palästina haben die Oberhäupter der aschkenasischen und scphardischen Gemeinden Palästinas einen Aufruf erlassen. In dem vom Landesrallbiner A. I. Kuk und Oberrabbiner Rabbi Jakob Meir gezeichneten Aufrus heißt es unter anderem: „Wir wenden uns an unsere Brüder nah und fern mit der Bitte, die Aktion des jüdischen Nationalfonds zur Auslösung des Bodens zu unterstützen. Es kann nicht in Worten allsgedrückt werden, wie groß u u d h e i l i q diele A u sßh<U>e i st." Wiener Morgenzeilung. 17. Jrmi 1923 Seite 8 We Besorgnisse in Palen wegen der Kurssturzes der Mark. Warschau, 16. Juni. Die s ch tv i e r r g e Lage des Staates und die Vorgänge auf dem Devisenmärkte sind Gegenstand der größten Besorgnisse der Regierung. Heute fand beim Senatsmarschall Trompezynski eine vertrauliche Konferenz statt, in der Maßnahmen erwogen wurden, die ein Aushalten des katastrophalen Kurssturzes der polnischen Mark herlleiführen könnten. Fortdauerude Beratungen Fngoslawiens über de« bulgarische» Umsturz. Belgrad, 16. Juni. Vor Eingehen in die Tagesordnung der Skupschtma wurde eine e i n st ü n d i g e Obmännerkonferenz abgehalten, in der Außenminister N i n e i e Mitteilungen über die auswärtige Lage machte. Es wurdet beschlossen, daß Außenminister Nincie anr Montag in der Skupschtma die von Demokraten und Agrariern gestellten Anfragen über die durch den U mschwung in Bulgarien geschaffene Lage Beautwort e. Vor Uebergaug zur Tagesordnung legte der Führer der Agrarier und chemalige Gesandte Serbiens in Wien und Washington Jovauovic dar, daß durch den Umsturz in Bulgarien die Durchführung des' Nischer Uebereinkommens in Frage gestellt und die Lage auf dem Balkan wesentlich verschärft worden sei. Redner führte weiters aus, daß Stambuliiski aufrichtig bestrebt gewesen sei, eine Verständigung z w i s ch e n Serbien und B u l- -gatten herbeizuführen, und das; er hierfür nicht nur alle seine Kräfte eingesetzt, sondern auch, wie es scheine, sein Leben geopfert habe. Hierauf ging die Skupschtma zur Tagesordnung über. Salou-Fstdelri. - Es gibt in Wien gar nicht wenige Inden, die das jüdische Theater nicht besucht haben. Teils aus Ziererei, mu zu bekunden, daß feines Sprachgefühl diese Sprache nicht ertragen löiute, teils um beteuern zu föttiteu, daß sie ja doch „kein Wort" verstanden hätten, und schließlich auch aus allgemeiner Interesselosigkeit für ihr eigenes Volkstum. Aber diese Interesselosigkeit hindert die wackeren Leutchen keineswegs, gewissenhaft jedes Theaterstück zu besuchen, in dem gejüdelr wirb. Nicht jüdisch gesprochen, sondern gejütdÄt mit allen Sprach- und Sprechunarten, .die das Wort in sich schließt, und der Julbel, mit dem sie jeden saftigen Witz begrüßen, die Schnelligkeit, mit der sie alle Anspielungen und Zweideutigkeiten erfassen, stellt ihr verständnisvolles Mitgehen außer allem Zweifel. Wer im Zwischenakt ein wenig herumhorcht, dem kann die Tatsache nicht entgehen, daß im Zuschauerraum eigentlich genau dieselbe Sprache gesprochen wird, wie auf der Bühne, daß man oben und unten dieselben Witze reißt, dieselben Wortspiele mach;. Aber statt über diese Verspottung auf der Bühne aufzuschreien, statt mit Empörung und Erbitterung diese Methode des Lächerlichmachens zurückzuweisen, freiren die gutell Leutchen sich diebisch, da oben ihre Sitten und -Gewohnheiten, ihre Sprach- und Denkweise karikiert zu scheu und fühlerr sich urgemütlich. Das ist ilicht gesunde Selbstkritik, die die eigenen Fehler erkennt und selbst an den Pranger stellt, sei es in bewußt erzieherischer Absicht, sei es getrieben von dem unbewußten Drang zur Selbstquälerei, der so vielen Juden eigen ist. Nichts von alledem ist bei den Orgien voll Jüdelei zu verspüren, die sich bei den gemütlichen Abenden abspielen, an denen wir so „ganz unter uns" sind. Daß diese Würdelosigkeit, die sich durch lange Serien täglich wiederholt,-Wasser auf die Mühle unserer Feinde ist, ist selbstverständlich. Wie könnte eine Gruppe — denn es ist immer nur eine Gruppe, niemals das jüdische Volk —, die sich mit Begeisterung verspotten läßt, die eine tiefe und innige .Freude bekundet, welm jüdisches Wesen schonmlgslos lächerlich gemacht wird, wie . könnten solche Menschen auf den Respekt der Fremden rechnen dürfen? Man wird eirwenden, daß diese Karikaturen harmlos, daß sie „nicht bös gemeint" sind. Mer selbst unter dieser Voraussetzung, die ja in den allermeisten Füllen wirklich zutrifft, ist das Vorgehen nicht zn entschuldigen und bedeutet ein Aufgeben der nationalen Würde und des eigenen Wertes. Natürlich sind Stücke dieser Art amüsant, werm auch der Witz vielfach nur an der Mundart, nur am Kolorit, hastet. Gar manches dieser „Werke" ermangelt jeglicher Handlung, bringt keinen Gedanken, keine psycholgssche Enüvicklung, keine witzigen Einfälle. Mer der Dialog prasselt flott daher und— es wird gejüdelt. Dieses Jüdeln auf der Bühne übt einen geradezu perversen Reiz aus. Und dieser Reiz wirkt auch außerhalb des Theaters. Wenn ein armer Teufel, dessen Bildung nicht ausreichte, ihm eine reine und dialektsteie Sprache zu vermitteln, in Tonfall^ und Ausdrucksweise an das alte Juden-Deutsch streift, so ist Autländ«!’ Exporteure kaufen am vorteilhaftesten erstklassiger Qualität und Ausführung bei Regmann, ßummimänteltaiirik, Wien ™ IN., Beatrixgasse 26 Tel. 585 III., Heumarkt 7 dgs vielleicht bedauerlich, aber sicher weder lächerlich noch abstoßend. Wie man auf den ntlteren Bildungsstufen mit der Wiener oder Aelplermundart rechnet: muß, muß man auch mit den Anklängen all das „Jiddifch" rechnetr. Aber jetzt gefällt sich das gebildete Wietr in einer scherzhaften Jüdelei. Man jüdelt nicht aus Gewohnheit, nicht aus Bequemlichkeit, nicht, weil man keine andere Sprache zu sprechen weiß, nran jüdekr zum Spaß. Zur Verspottung seiner selbst und seiner Stammesgenossen. Dieser leichte Anklang von Salorrjüdelei gilt jetzt in gewissen Kreisen der Wiener Judenschaft als sehr schick. Er ist gewissermaßetl ein Zeichen der Ueberlegenheii, des Drüber» stehens — man spottet, also gehört man nicht mehr dazu. Diese billige Genugtuung aber verschaffen sich jetzt so viele unserer Artgcirossen, daß man sich eigentlich doch darüba wundern muß. Derrn wenn auch dieser Gattung Juden das Gs fühl für die Würde ihres Volkes abhanden gekommen ist, s müßte die Salonjüdelei doch von einer anderen Empsindun gehemtnt werden: vom guten Geschmack. Welttongreß der Stadentenverbände. In Budapest wurde der diesjährige internationale Kongreß der Mndett'tenvepbättde foievlich evöfsnÄ. Die mervtorischeu Beratmtgen sinder.' im Kttvort Par ad statt. Uober die B-erattnrgen. meildet das gestrige „Nene Pester Jouvnal": Die Mitiglickve-r des Mellkongrefses sittd heute hier eingLtrofserr. Die VechanÄMtgerr nahmen unter Borsitz des Schweizer Ha-upitdelogierten Dr. Hofs mann ihren Anfang. Der Prager Delegierte Simon Paul brachte im Läuse der Vorlbevat'ung der Mb-eit der MinorutätenLom-mission die Frage der emigrierten Siudenre.nschaft zur Sprache, wvbei er sich auch mir dem Numerus clausus befaßte. Nach einet äblveichenlden E-Märnrg des Präsidenten der ungavischen Dolega'ion Dr. Eduard Mikecz Wunde der Antrag zurückgezogen. (Oü diese Zurüchichung mit Rücksicht aus den Ort der KongreßaMMMtg oder aus die Gssimumg Vor Mchrheii erfolgt ist, wird nicht mitgeteitt. Ans die Ergebnisse einer Tagung, die die Geistlichkeit des offiziellen Umgarn genießt, darf man von vorncherein. keine HoMungetr setzen.) Re Fleischenqnete. Nach zweitägiger Beratung über die Ursachen der Fleischteueruttg ttnd die drittel zu ihrer Bekämpfung wurde gestern die Fleischenqnete geschlossen. Hostat Kamillo W indt von der Preisprüfutlgsstelle sagte, daß die einzig wirksame Selbsthilfe der Bevölkerung gegen die Fleischteuerung eine arrsreichende Versorgung des Marktes nnt überseeischem Fleisch sei. Es wird daher die schleunige Errichtung von besottderen Kaufständen für Ueberseefleisch und weiters die Herabsetzung der hohem Kühlhausspesen und Lagerkosten sowie der Transporttarife empfohlen. Namens des Reichsverbandes der Vich- und Fleischhändler bezeichnete es Dr. Weinstein als eine dringende Aufgabe der Regierung, den legalen Handel zu unterstützen und aste -gefährlichen Experimente ztt vermeiden, welche seine gesunde Entwicklung hindern könnten. Nach ihm sprächet! noch eine ganze Anzahl von Rednern als Vertreter verschiedener Körperschaften, die die Msperrungsmaßnahmen, Transportschwierigkeiten und Valutafchwankungen als Ursachen der Feischteuerung bezeichneten und ettergisch für den Freihandel und die Ausfuhr von Zug- und Nutzvieh eintraten. Der Vertreter der Industrie konstatierte, es sei ungerechtfertigt, daß sich der Preis für Lebendvich seit Dezember verdreifacht habe. Ebenso sei die große Spammng zwischen Lebendvich und Verkaufspreis des Fleisches nicht berechtig. Durch die hohen Fleischpreise werde die Jnlduistrie mit Hunderten Milli-arden belastet. Den von zahl-E reichen Teilnehmern gegebenen Anregungen zufolge wurde beschlossen, ein kleines Komitee, bestehend aus je drei Delegierten jeder Gruppe, mit der Aufgabe zu betrauern, die Ergebnisse der Enquete zu verwerten. Als Delegierte für das Gewerbe - wurden Kammerrat Schedl, die Vorsteher Vieröckl und Eder ncnnhaft gewacht. Die übrigen Gruppen, Handel, Produzenten mtd Konsumenten, bchielten sich vor, ihre Vertreter durch ihre Ovgcmüsat'ionen später M nominieren. Die Enquete wurde sodann geschlossen. Gar und KettrizM wieder teurer. In der Wleseiperiode vom 16. bis 22. d. kostet der Ku!bÄmeter Gas A40 K. gegen 3130 K. bqp Vorwoche. Auch der St-routpreis wurde erlböht, und ztvar wird bei sechswöchiger Ablesuimg der Preis für Lichtstrvm mit 494 K. (484 K. in der Vorwoche) und der Kvaftlstrom mit 303 K. (398 K.) berechnet. Die Kanallräumnrngs>ge!bühven für den Monat Jmvi wurden in der gleichen Höhe wie in den Borrnomaten ftsigeisetzt, daß heißt mit dem Zwanzigfachen des monatlichen Friedenszinses vom 1. Augnlst 16>14. Umtausch von Avidendeukouvom der 3M> schm KolouiMant. Der Umtausch von Dividendencoupons der Jüdischen Kol-oniakba>n>k evsolgt in Wien jeden MiMvoch im Zionistischen LandeAomitee, 2. Bez., Daborstraße 20 a, zwischen' haW 6 tmb haW 8 Uhr abends. CouponWgen und ebenso die Mion seWst wollen miigsbracht tverden. Meine Lolalchronik. Dem Abgeordneten Jodok ^ink wtrrde gestern auf der Straßenbahn eine goldene Uhr samt Kette Mtohlen. Die Schneidevmeistersgattin Christine Hrdlicka tvavf «sich aus Not mit chrem sechsjähvigen Kinde vor eine« fcchren- . den, StraßenbechnM. Sie konnte, im ' letzten Moment von Passanten gerettet werden. In der Hahngasfe wurde gestern nachmittags der Motorradfahrer Fritz Deimer aus seinem Rade von einem Auto „erüfl&t ■ und medemMokeu. jEt_crIüi mckrikiLe Berletowo«. 78769^