Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1559 (16.6.1923)
- Date
- 1923-06-16
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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8Ü& Vm " _ Men, DamÄag_Wiener Morgenzeitung. Ae Forderungen der Beamten. Lemisfionsangebot der großdentschen Minister. ' Itt 8er Beanrkenfvcvge ist eine neuerliche Verschärfung Anyelreten. Die gestern vormittags stattgefundene Konferenz Stoischen der Regierung und den Achterkomitee dev Beamten, an welcher Bundeskanzler Dr. Seipel persönlich tellnathm und in welcher der Vermittlungsvorschlag der Pröstdenlen des Nattanalraties ervlrtevt wurde, hat zu keinem Ergebnis geführt. Da Bundeskanzler Seipel darauf bestand, daß entweder der Index bleibe, in welchem Falle die Regierung keinerlei Zugeständnisse machen könne, oder daß bev Index bis Ende d. I. beseitigt werde, wobei die von der Negierung gemachten Vorschläge aufrecht bleiben, wurden die Verhandlungen von den Beamten abgebrochen. Der Bermittlungsvorschlag der Präsidenten des Nationalrates hat ebenfalls zu käner Einigung geführt. Nach einem Berichte der Beamtenvevtveter teilte der Präsident des,Nationalrates Dr. Weiskirchner mit, daß der Bermittlungsvovschlag der drei Präsidenten keinen Erfolg gebracht, jedoch die Regierung veranlaßt habe, selbst einen neuen Vorschlag dem Ver^ndlmvgsausschuß $u machen. Finanzminister Dr. Kienböck erklärte, -daß die .Regierung nicht in der Lage sei, Wer die bereits gemachten Zugeständnisse, die einen Gefamttmfwand von 241 Milliarden erfordern, hrnauszugchen, und Vaß sie auf der Aushebung des Index bis Ende dieses Jahves unbedingt bestehen müsse. Bundeskanzler Dr. Seipel ergänzte diese Ausführungen dahin, daß die Negierung auch bereit sei, ihre Forderung nach Aushebung des Index zurückzuziehen, für diesen Fall sei sie aber nicht in der Lage, irgend welche Zugeständnisse an die Bundesangestellten zu machen. Der Berhandlungsausschuß der Bundesangestellten beschloß, den Organisationen hierüber Bericht zu erstatten. Infolge des Scheiterns der Vermittlung des Präsidiums des Nationalrates in der Veamtensrage haben in der gestrigen Klubsitzung der großdentschen Partei die beiden großdeutschen Minister, Vizekanzler Frank und Handelsmimster Schürfst erklärt, daß sie den Rücktritt als Minister zu überreichen genötigt seien. Der Klub 'hat das Rücktrittsanbot nicht angenommen. Die großdoutschen Abgeordneten erklärten, daß durch einen Rücktritt im gegenwärtigen Augenblicke den Beamten, aus deren Sette die Großdeutsche Partei stehe, nicht genützt würde, und daß im Gegenteil der Rücktritt der beiden Minister im jetzigen Augenblick zu großen politischen Weiterungen führen würde, die unbedingt zu vermeiden seien. Wie wir erfahren, fanden gestern abends interne Besprechungen in den einzelnen Beamtenorganisat'lonen statt. Die Verhandlungen sind nicht völlig abgebrochen, sondern haben nur eine Unterbrechung erfahren. Sie sollen am .Montag wieder ausgenommen werden und man hofft, int Wege eines Kompromisses zu einer Einigung zu gelangen. sonds stammt oder ähnliches. Wenn aber auch auf dieses angenehme Requisit Verzicht geleistet werden muß, ist steht sonst der vollen Romanttk nichts im Wege. Die Juden gelten als vogelfrei, jeder Strolch, jeder hergelaufene Tagedieb, der nichts ist als ein Arier, darf sie beschimpfen, bedrohen, angreifen. Und wenn man die Sache recht bedenkt, sind wir ja in Oesterreich schon mitten drin im glücklichen Mittelalter. Kater Murr. * Mordilberfall aus jüdische Reffende in Polen. Aus Warschau wird uns berichtet: Auf den Oninmus, der die Bahnstation Sotolow mit dem Ort« Mengvow verbindet, wurden «am letzten Donnerstag, als er sich eine halbe Stunve vor Wengrow befand, aus einem ihm ent^enEommenden Wagen, aus welchem vier Personen in MMärAeidung und mit Waffen faßen, mehrere Schüsse abgGeben. Zwei Mische Passagiere wurden zu Tode getroffen, und zwar der illiahrige Isaak Pauura und der etwa Wjährige Schneider Etteiser Glas. Die Mörder wurden i« dem nahen Dorfe Dvochow dingfest gemacht. Es sind ein Kapitän und Soldaten, dte ausstgten, aus Befehl des Kapitäns geschossen zu halben. * Eine Märtyrerin des Patriotismus". In Paris ist zu. gnusten der Madame Bastion eine Kollekte veranstaltet worden, deren Namen heute völlig vergessen ist, obgleich sie vor 25 Jahren eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat. Diese Madame Bastion war Hausmersterin auf der Deutschen Gesandtschaft in Paris und hat vor und während des Dreyfus-Prozesses dem französischen Generalslab angeblich sehr wertvolles Material geliefert. Ob dieses Material wirklich wertvoll war. steht dahin, denn es bestand bloß aus dem Inhalt der Papierkörbe der deutschen Gesandtschaft. Diese Abfälle und Fetzen lieferte Madame Bastion regelmäßig ab, und daß ihr dieses damals sehr einträgliche Geschäft gelang, war dem merkwürdigen Umstande zu danken, daß man sie auf der deutschen Gesandtschaft für eines der dümmsten Weiber auf dem Erdenrunde hielt. Tatsächlich konnte sie weder lesen noch schreiben — aber trotzdem war sie nicht so dumm, wie man annahm, denn sie verbrannte keineswegs die Schnitzel und Abfälle, wie man ihr befahl, sondern machte daraus Geld. Gegenwärtig ist sie in Notlage geraten und die rohalistischen Reaktionäre rühren für die „Märtyrerin des Patriotismus" die Werbetrommel, welche auf die „dankbare Unterstützung der Nation" zählen dürfe. * Rektorswahl an der Hochschule für Bodenkultur. An der Hochschule für Bodenkultur wurde Professor Karl Hoffmeister zum Rektor gewählt. * Luftverkehr zwischen Oesterreich und Ungarn. In den letzten Tagen hauen im Bundesministerium für Handel und Verkehr mit Vertretern der ungarisfchen Regierung Verhandlungen wegen Abschlusses eines Vertrages über die Regelung des Luftverkehres zwischen Oesterreich und Ungarn statt'gefunden. Diese Verhandlungen führten zu einem vollständigen Einverständnis und lassen nunmehr erwarten, daß der von der Österreichischen Luftverkehrs-Aktiengesellschaft und von der Ungarischen Luftverkehrsgesellschaft auf der Strecke Wien— Budapest in Aussicht genommene tätliche Luftverkehr in allernächster Zeit ausgenommen werden wird. * Jüdisches Realgymnasium. Aufnahmsprüfung in die 1. Klasse Montag den 18. d. um 3 Uhr nachmittags. Die Schülerbcschreibung muß bis zu diesem Tage bei der Direktion einN"tanot sein. * Jüdische Volkshochschule für d!e Bezirke 12-16. Jur September d. I. soll die erste Klasse einer jüdischen Volkshochschule im Veremshause, 16. Bez., Herklotzgasfe 21, eröffnet werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen wollen e h e st e n s täglich (Samstag ausgenommen) von 9 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends im Sekretariate (obige Adresse) vorgenommen werden. Mittwoch den 20. d. findet zur Besprechung dieser Schulgründung sowie dringender ErziehuNgsfragen im Festsaale, 16. Bez'., Herklotzgasse 21, eine Versammlung statt. * Tagesverhlndimg Wien-Innsbruck und Wien— Baögastein: Es wird auftnerksam gemacht, daß für jene Reisenden, die mittels TageSschnellzugeS von Wien nach Stationen Über Bischofshofen gegen Innsbruck oder nach B a d g a ft e i n und darüber hinaus zu fahren beabsichtigen, der von Wien Westbahnhof um 8 Uhr 1b Min. abfahrende und durch das Gesäuse verkehrende Schnellzug 803 vorteilhafter ist als der fchou um 7 Uhr 20 Min. abfahrende Schnellzug 201 (über Salzburg). Ebenso ttifft in der Gegenrichtung der von Innsbruck um 7 Uhr 35 Min. abfahrende Schnellzug 904 (mit Anschluß von Villach-Bad gastein) über Selztal-Gesäuse schon um 20 Uhr 55 Min. in Wien Westbahnhof ein, während der von Bischofshofen Über Salzburg abzwetgende Anfchlußzug 203 in Wien Westbahnhof erst um 21 Uhr 40 Min. ankommt. Liese Leppichpreife offeriert nm das TeppichhauS Weitzner, 6. Bez., Mariahilferstraße 105. Teppich für Villa- und Landwohnung 10,0 K., Speisezimmetteppich Perserart 590 K., Bettvorleger 1b K., Clothsreypdecken 176 K., Laufteppiche 16 K., Flanelldecken 46 K., Wandteppiche 29 K., Vettgarnituren hübsch gestickt 190 K., Leinentischdecken 65 K. Gute Qualitäten. Preise in Lausendem. (Entgeltlich.) Vereine, BorttSge und Versammlungen. NaLionalfonbskom Mission, Alsergrund, 9. Bez., Liechtensteinstraße 11, Tür 13. Die Leerung der Nationalfondsbüchsen findet diesmal in der Zeit vom 19. bis 28. d. statt. — Verein ErezJsrael, 2. Bez., TaLorsttaße 60. Heute Wiederaufnahme der hebräischen Stunde. 2 Uhr: Mittelkurs; 3 Uhr: forgeschttttener Kurs. — H e ch a l u z. Heute, 6 Uh« abends, Versammlung im Heim, Noßauerkaserne. Tagesordnung: Organisationsfragen. — Jüdisch erJngendverband. Heute, 3 Uhr, Sitzung, Taborftraße 20 a. — SephardischakademtscherVerein „Esperanz a". Heute, halb 9 Uhr abends, im Veretnslokal, 2. Bez., Novaragasse 27. Borttag des Pros. Dr. Wilhelm Stein über „Die g e i st e 8geschichtlicheBedeutuna desZionismus". Gäste willkommen! — Jugendverein Achwath Zion, Restaurant Menezer, 2. Bez., AuSstellungssttaße 1b. Heute, 7 Uhr abends, neunte ordentliche Generalversammlung. — Zion-Kulturgruppe, 20. Bez., Karl Meislstraße 5. Heute, 3 Uhr, MitgliederzusammenkimfL. Anschließend Ausschußsitzung. Mittwoch, 8 Uhr, Heimabend. Urania. Heute: 5 Uhr (Großer Saal): Vom Baum zur Zeitnug. 6 Uhr (Kurssaal): Ing. Josef L ö w y: Grundlagen der elektrotechnischen Meßkunde. II. Messungen an Leitungsnetzen und Maschinen. IX. Halb 8 Uhr (Großer Saal): König Dachstein. Halb 8 Uhr: Vorlesung Anton Amon. Halb 8 Uhr (Klnbsaal-: Robert Friedman u: Das Freiheitserlebnis. Hl. Halb 8 Uhr (Kurssaal): Dr. Friedrich Wimmer: Bildende Kunst in Schweden. Bühne md Kunst. Zpemtheater. Unter den Märchen von Andersen findet sich die hübsche Geschichte von den ,/Blumen der kleinen Ido". Sie sind bei Tage müde und welk, doch des Nachts, wenn Klein Jda in ihrem Bettchen träumt, da tanzen die blauen Veilchen als Seekadetten mit Hyazinthen und Croous, welche sie als Fräulein anreden, Tulpen und Feuevlilien sind die Matronen und die beiden reizendsten Rosen sitzen als König und Königin auf dein Throne. Zu diesem feinen, stillen Märchen, das so recht einen Vorwurf für ein Ballett eines von Komtessen besuchten Hoftheaters abgibt, hat Paul von Klenau vor Jahren eine unterhaltende Musik geschrieben, die immer hübsch klingt und vornehme Umgangs- , formen wahrt. leinIdas Blume n" fanden damals im Operntheater eine beifällige Aufnahme und gefielen auch diesmal in der vom Ballettmeister Heinrich K r ö l l e r mit Geschmack besorgten Neueinstudierung. — Ihrer natürlichen Bestimmung, gleich lebenden Blumen im Tanze dahinzuschweben, kommen unsere Ballettschönen immer gerne nach, Fräulein Pichler und Herr Birk m eher als märchen-- haftes Nosenkönigspaar führten den Neigen der Blumenmädchen und Fräulein Mindfgenty spielte die kleine Jda in süßer Mädchenhaftigkeit. Die wechselnden Farben und Stimmungen der Traumvistonen erhöhten den Reiz des Ballettensembles, das in „klein Jdas Blumen" Wohl nur eine Generalprobe zum großen Richard Strauß-Ballett der nächsten Saison abhielt. — Der Neueinstudierung ging der „Bajazzo" voraus, in dem Herr Piccaver alle Zauber seines italienischen Bcllcanto spielen ließ und Fräulein Rajdl als Nedda in der von Kapellmeister Alwin geleiteten Vorstellung gute Figur machte. flb. RONACHER Gastspiel der Koiniscliuo Oper an» Berlin Vuwlderttiflich mur tote die so» Juni i 185 V.8 ütar dio grosse AtiBBtaUangsravue '/,8 vLr «wirkende! 25 Bilder! 6 Balletts! 16. Irmi 1923 Seite l Direktor Farm« Abschied. „Wetterleuchtet im J-sefstüdter Theater. Ein berühmter und erfolgreicher Spielleiter ut& Direktor, Max Reinhardt, übernimmt die Bühne in der Iosefftadt. Sie kommt in bewährte Hände. Aber, daß ein Theatermann und Künstler, wie Josef Jarno, der in dieser Stadt so freudig und erfolgreich wirkte, im Lustspieltheater, also im Tingl-Tangl-Milien des Praters, zwischen Musikautomaten und Heurigenmusiken, ausgezeichnete, wahrhaft literarische Weiche brachte, in dem kalten, stimnmngslosen Hanfe am Neubau Strmdberg heimisch zu machen verstand und die Jofefstädter Bühne so lange (zuletzt allerdings nicht mehr iu gleichem Maße) auf der Höhe hielt, — daß dieser verdiente schöpferische Künstler nach großen Erfolgen und bittersten^ Kämpfen einfach abkratzen muß, ist wirklich beschämen-. Mit dem Karmnevsprel Strindbevgs, das den Alternden gilt, die alle Kämpfe hinter sich haben wollen und bei denen es rasch vorwärts geht, nämlich „wie dem Schlitten, der einen Abhang himunterrast", verabschiedete sich Jarno von der Stätte langjährigen Wirkens, und es fällt uns nicht bei, den Abend und das, was Jarno als Darsteller zu sprechen hatte, sinnbildlich zu nehmen. Wir hatten uns an jenen Abschiedsabend, als er das erstemal das Stadttheater raumen mußte, Strindbergs „Totentanz" ausführte und die Strindberg-Statne im Vorraume des Theaters mtt einer Schleife schmückte, auf welcher die Worte aus dem Totentanz" standen: „Durch st reichen und weitergehen!" Keiner, der Jarnos bisherige Taten kennt und sein tapferes Künstlertum liebt, faßt die Er- ,eignu-ng, daß er durch der Zeiten Ungunst eine Bühne nach der anderen verlor, anders auf: Ein Abschluß (mag sein, eine bittere AbrechMng), um mit frischen Sinnen an neue Arbeit zu gehen' Stünmungsv A, in zartester Abtönung, gelang das Kammerspiel. Neben Direktor Jarno wußten insbesondere die .Herren Emil Ritter und Willy Volker die unendlich wehmütige Melodie der Dichtung, die.se Paraphrase über das Thema ,Gebens-Herbst", da die Dämmerung beginnt, aber „der Verstand kommt und mit der MeMaterne leuchtet, daß man keine Irrwege geht", saust und traurig erklingen zu lassen. Dann erhob sich das Publikum zu einer ergreifenden, gar nicht lärmenden, aber festlichen Kundgebung, Blumengewinde lvurden auf die Bühne geworfen und Josef Jarno wurde der Abschied schwer. O. A. Die „Geisha" im Belvedere-Park. Die für Donnerstag festgesetzt gewesene erste ,ß ü i s h a"-AuGührung im Be-kvedere- Pcrrk muhte infolge der kühlen Witterung verschoben werden und findet heute statt. Karlen mtt dem Ausdrucke Zweite Geisha-Aufführuna" können enttveder umgetauscht werden oder hgben für die nächste Woche. Mittwoch, Gütttgkeil.^ Die dritte Aufführung wurde für Donnerstag den 21. d. festgesetzt. Die Züricher Jnternattonalen Festspiele. Im Rahnnn der diesfährigen Jntövuationalen Fcstspiele zu Zürich iMrde eine Oper von Händel zum ersten Maile in der Schweiz aufgeführt. „Rodelind" ein Werk aus Handels Londoner Opern-iDireiktionszett, vM Dr. Oskar Hagen für die moderne Bühne bearbeitet und vom Ensemble des W ü r t i e m b e rgischeu Landestheuter aus Stuttgart, unter Leitung des Ka-pellmeisters Erich Baud dorgeboten. erntete stürmischen Beifall. Heute, aur Vorabend des großen Sammeltages, findet im Bergnügungspark das große Somimerstst der Wiener Retttmgsgesellschast statt. Ein. noch nie dagewesenes Festpvogramnr wird aus diesen: Anlaß dem Publikum geboten. Nachmittags findet bereits ein von Prof. Singer arrangiertes Kinderfest »mit Kinderballett und Kmdevmvd^schcm statt. Anschließend die ChorauffühDungen des Mäneraesangvereiues. Ferner das internationale Variete auf der PaMühne, Milttärkon^rt, Original Jazz-Band. Für das TcmMtzby sind bereits zahlreiä).e Anmeldungen hervorragender Tanzpaare eingcilaufen. Nachtvorstellung im Parisiana mit Frau Konstante v. Linden und anderen ersten Künstlern. Festvorstellamg im Kasino Monte Carlo. Kabarett in >der Bar. SonderveraMaltungen 'Bei den Grinzingern und im Dreimäderlhaus, Koriandolikorso. Zahlreiche neue Belustigungen vom Berliner Luna,park. Neu angekommen: 80 Araber und'Neger mit ihren orientalischen Tänzern und Fakiren. Gesamlentree 10.000 K. Das Fest smdet bei seder Witterung statt. (Entgeltlich.) Ms dm Zheatem. W o ch e n f p i e l p l a n der Staatsoper. Sonntag, halb 6 Uhr. ,/Die WaMre". — Im Redoutensaal, halb 8 Uhr, Ballett-Soirve: CouPerm-Mlavel-iRamsau-Johann Strauße — Montag, halb 7 Uhr, ,Karmen. — Dienstag, halb 8 Uhr. ,/Violanta" und .Klein Jdas Mumen". — Mittwoch, 6 Uhr, „Äohengrin". — Donnerstag, halb 6 Uhr, „Siegfried". — Im RcdoUtensaal, 7 Uhr, Figaros ^Hochzeit". — Freitag, 7 Uhr, „Carneval", „Scheherazade", Jos^fs-Le-gende". — Im Redoutensaal. 7 Uhr. ^Figaros Hochzeit". — Samstag, haW 8 Uhr, .Madame Bnttenflh". — Jnr Redontensaal, halb 8 Uhr, Ballett->Soiree: Coup>.'viu-Ravel-iRameau-Johann Sttauß. Wochen spielplan des Burgtheaters: Morgen, 6 Uhr, „Die Verschwörung des Fiesko zu Genua". — Atontag, 6 Uhr, „Die Verschwörung 'des Fiesko zu Genua". — Dienstag, 7 Uhr, „Einen Jux will er sich machen". — Mittwoch. 7 Uhr. „Cvrano von Bergevac". — Donnerstag, 7 Uhr, .Minen Jnx will er sich machen". — Freitag, 7 Uhr, „Was ihr wollt". — Samstag. 6 Uhr» ,-Die Verschwörung des Fiesko zu Genua". Wocheuspielplan des Akademie-Theaters: Morgen, halb 8 Uhr, „Bunbury". — Dienstag, halb 8 Uhr, „Der Kreis". — Mittwoch, halb 8 Uhr, Me Frau von vierzig Jahren". — Donnerstag, halb 8 Uhr, „Der gute König", — Samstag, halb 8 Uhr. „Das Konzert . Volksoper. Heute Raimund-Theater. Heute, zur % Eröffnung der Sommerspielzeit, erste AnffÄhrung der Posie mit Gesang „Vierzehn Tage Arrest" von Rudolf Oösterveicher und Julius Horst, mit MMkein-lagen von Edmund Epsler und Franz Lehar. Deutsches Volks-theater. Movgen» Mb 8 Uhr. ,/Die Brüder von St. Bernhard". Jofefstädter Theater. Samstag iwd Somrbag Strindbevgs „Wetterleuchten" mtt Josef Janro. Exlbühne. Httite EttWollotbecMr um «rste« fflöfe ,Mr NarreiMt-tÄ",