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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-11 · Heft 1554 (11.6.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1554 (11.6.1923)
Date
1923-06-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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>w ■ ''ui iw i;.i WWWUWWWWWW «WM M«r, Montag Wiener Morgenzeituns. _*L iAmtt 1923 in Lberschlefien. kl« Beschluß des BetriebrrNelsugreNe,. Äl-rwrtz, 1V. Juni. (Wolff.) Mhvmd des Kongresses der Betriebsrats OberschlesienS besetzten die nicht Mgelassemn, mrionifttschen Betriebsräte Plötzlich die Galerien des V'evsamMlungslokals. EA entstand ein Turn u l t. Ein großer Teil der Betriebsrme verließ den Kongreß; von den GÄverkfchaftsfühvevn blieb nur einer zurück. In 8p allgemeinen Durcheinander nahnren die unionistischen Betriebsräte im Saale Platz und die Mitglieder der Zentral st reikleitung eröffneten einen neuen Kongreß.' Während der Besprechung über den Antrag der Zentralstreikleitung auf Ausrufung des Generalstreiks in OLerfchlesien erMrte der Betriebsrat der Eisenbahner, wenn Ser Generalstreik angenomnien würde, sei deren Zustimmung MiftzWft, da die Umstände, unter denen der zweite Kongreß zustande geikommen sei, die Eisenbahner veranlassen könnten, den Beschluß nicht anzu nehmen. Der Kongreß beschloß gleich darauf, in Oh erschlesien den Generalstreik auszurufen. Die Polizeiverwaltuny gibt bekannt, daß Versammlungen unter freiem Himmel sowie Ansammlungen vor den Merken verboten seien und daß Arbeitswillige unter allen Umständen geschützt werden würden. Tagesbericht. Pierre Lotl gestorben. Paris, 10. Juni. Pierre Loli ist heute hier gestorben. Fm Mer von 72 Jahren ist in Paris der Dichter Pierre Loti (Julien Biaud) gestorben. Loti stammte aus Rochefort, hat als Marineoffizier die ganze Welt, namentlich aber Indien und Japan, bereist und eine ganze Anzahl seiner Romane fchMevn in farbenprächtigster Weise die Welt des Ostens^ Eine geradezu schwärmerische Verehrung hegte Pierre Loti für die Türken, und während der türkischitalienischen tote wahrend der Balkankriege ist er in Wort urch Schrift wiederholt für sie eingetreten. Mit Pierre Loti ist ein Vertreter jenes Frankreich dahingegangen, das heute von dtzm larrten, politischen Frankreich überschrien Wd verdrängt worden ist. Wiener Kleingarten-. Siedlungs- und Wohnbauansftellung. Anfangs September, zur Messezeit, wird Men eine Ausstellung haben, die sowohl wegen ihres Zieles als auch mit Rücksicht auf den Umfang und den Rahmen, in dem sie verrnstaltet wird, nicht nur für Wien,.sodnern auch für das allgeueine Wohnbau- und Siedlungswesen von großer Bedeutung sein wird. Es ist die Wiener Kleingarten-, Siedlungsurrd Wohnbauausstellung, velche in der Zeit vom 2. bis 9. September im R a t h a u s e, in den großen R epräsentationsr.äumen, Höfen und der Volkshalle, auf dem Rathausplatzundim Rathauspark veranstaltet wird. Wohl hat das Rathaus seit einigen Jahren nach dem Kriege schon gelungene Kleingarlenausstellungen gesehen, aber die diesjährige, rm ein Vielfaches an Umfang und Inhalt bedeutend größer, soll und wird den Beweis erbringen, wie nach den entsetzlichen Folgen des Krieges gerade die Wiener Bevölkerung an der Wiederbelebung der Volkswirtschaft selbsttätig mitgearbeitet hat. Sie wird, wie Stadtrat Weber gestern in einer Pressekonserenz betont hat, zmn Ausdruck bringen, was die Gemeinde Wie« im Verein mit der Bevölkerung auf dem Gebiete des Kleingarten-, Siedlungs- und Wohnungswesens an Wiederaufbauarbeit geleistet hat. Sie Witt» in der Hauptsache nachsolgttche Gruppen umfassen: 1. Die Kleingarten- und Kleintierausstelluug, enthaltend alle Sorten von Gemüse, Pflanzenschutzmittel, eine BkrmenauSstellmrg, Obstbau und Obstverwertung, Gartengecaie, Schädlingsbekämpfungsmittel, Kleingartenhütten, Lauben mW der« Ban, ferner die Kleintierzucht aller Gruppen der Klemtiere, Tierschutzbehelfe, Tierschutzrnittel, Bienenzucht mit Lehrmaterial, sthtzeßlüch emm Mustergarten mit lebertden Pstanzm.- - )' r.DieSieÄmrgs<msstrllrmg bringk stLkiPisches Mat-erial über den Zusammenhang pvffchen Volks gesund heit und Siedlungs Wesen, Wert der SiMenrröeä, Entwicklung der Baukosten, Gemeinde- HLlfen, Boderrbeschaffrkng durch die Gemeinde, Ergebnisse der bisherigen Sredlu^sbcmtätigkert, Pläne, Modelle usw. In drchw Gruppe werden auch Baulichkeiten, beginnend von der einfachen KermhLusckhpe bis zum fertigen Fa- W-Mie nchamste zu sehen fein. Neber Wohnbau- und Wvhmwgsfürsorge uMrröhtet eine Ausstellung von Plänen und Ansichten der von der Gememde errichteten und geplanten Bauten im 2., 3., 10., 11., J&, 17., 18. Und 21. Bezirk, das Einküchenhaus im :ßL äfesizt, der GemeindesieLlluugen im 11., 13. und 21. Bezirk, sowie eures AwßwMlchefls einer Wohnhausgruppe der Gemriude. i Me wird dargestellt an 'den WohuverhältEeu nach der Zählung des Jahres 1917 im Vergleich zw: Wlchnrvrgsaustrahme des Jahres 1919, an der Tätigkeit des Wohmürgsamtes in den Jahren 1917 bis 1922, die Mietamtertatrgkeft, die Entwicklung der Gemeindebautätigkeit, Entwicklung des Arrforderungs- und Zuiweisungswesens, Wohnungstausches usw. —, alles dargestellt in Graphiken, Bildern, Planen, statistischen Daten und Modellen. Die vierte Gruppe Umsicht Wirtschaftseinrichtmrgerr, das heißt, die von der Genveände oder unter Mitwirkung der Gemeinde geschaffenen Wirtfchafisunternchmen zur Förderung der Garten-, Siedlungs- und WohrrLaukultur, zeigt also vor allem die Leistungen der Kl ernAarte «stelle der S t a d t W i e n, G. m. b. H., Gemeinwirtschaftliche Siedlungs¬ und Baustoffanstali und der städtischen Materialienstelle. Den Schluß macht eine Ausstellung gewerblicher Erzeugnisse. Durch das zeitliche Zusammenfällen mit der Wiener Messe wird dieser Teil der Ausstellung den in Betracht kommenden Gewerben und Industrien die Möglichkeit gegeben, den Wiener Markt zu erschließen, was zur Folge hat, daß sich in den Industrie- und Handelskreisen das größte Interesse für die Ausstellung bereits zeigt. So wird insbesondere das Bauwesen stark vertreten sein. Mt Rücksicht auf den großen Umfang wurde außer dem Arkadenhof und der Volkshalle noch der prachwolle Festsaal, sowie der Rathausplatz und der ganze Rathaus Park in das Ausstellungsgebiet einbezogen. Zur Bestreitung der Kosten dieser Ausstellung, deren Durchführung ein eigenes Ausstattungskomitee mit Stadtrat Weber an der. Spitze übernommen hat, hat der Gemeinderat einen Kredit von 500^Millionen Kronen genehmigt. Die Monarchisten in der Kaimzkaergruft. Anstatt der verbotenen monarchistischen Demonstration vor dem Kaiser Joseph-Denkmal hielten zwei der monarchistischen Parteien gestern in der Kapuzinergruft eine Feier ab. Nach einer Gedächtnismesse stiegen Herr Wolf und Herr Hohnigg, gefolgt von fast sämtlichen ihrer Anhänger (300 an der Zahl), in die Kapuzinergruft, um am Sarge Kaiser Josephs Kränze niederzulegen. Oberst Wolf zeigte sich außerordentlich betrübt darüber, daß „Kaisertreue" heutigentags in die Kapuzinergruft steigen müßten, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Auch Herr Kuno Hoyingg sagte irgend etwas, worauf die Feier selbstverständlich mit der ehemaligen Volkshymne ihr Ende fand. Der „gescheite" Herr kzernin «nd seine „dnmMn" Fnden. Der „Montags befaßt sich heute in eingehender Weise mit Herrn Czernin, und berichtet aus gut informierten Kreisen, daß das letzte provokante Hervortreten Czernins im Natjonalrat auch in den Kreisen seiner eigenen Partei p e i n l i ch st e s Aussehen und größte Mißstimmung hervorgerufen hat, so daß die ernste Absicht hesteht, seine Kandidatur für die nächsten Wahlen fallen zu lassen bnd ihn durch eine andere, noch nicht festgestellte Persönlichkeit zu ersetzen. lieber die Gründe dieser Stellungnahme gegenüber Herrn Czernin sagt das Blatt: Herr Czernin hat die Z^it seiner Abgeordnetentätigkeit reichlich dazu benützt, um die Juden in öffentlichen und privaten Aeußerungen hintanzusetzen, zu beschimpfen. Man findet Hunderte von Zitaten in Czernins Reden und Artikeln, worin er sich als bösartiger, charakterloser Antisemit erweist. Besonders kennzeichnend für die Mentalität des Herrn Czernin war seine Presseauseinandersetzung mit dem Nationalverband/ deutscher Offiziere in Graz, einer Minorität von Frontkämpfern, die ihm seine Juden vorhielten. Herr Czernin beeilte sich demnach, sich nach Kräften dafür zu entschuldigen, daß er von — so minderwertigen Elementen gewählt worden sei und sagt, gleichsam zu seiner Rechtfertigung: „Haben Sie nie gehört, daß e8 kluge Juden gibt, die christlichsozial wählen, weil die bürgerlicherseits verlangten Pogroms mrr Theorie. . . sind, und diese klugen Juden lieber mit Worten gehängt als (von den Sozialdemokraten nämlich) tatsächlich ausgeplündert werden wollen? Diese und andere Vorfälle erwecken in uns das Gefühl, daß hinter den Kulissen so manches anders ausschaut als vor denselben." Herr Czernin macht in diesem Artikel schließlich den für ihn charakteristischen Vorschlag, eine (nämlich seine) „letzten Wesens ganz und gar nicht judenfeindliche Politik wenigstens mit antisemitischen Reden und Artikeln zu garnieren . . «leine Lokalchrouik. Die Büglerin Anna Weiß bat sich erhänigt, weil sie fürchtete, ihre Wohnung zu verlieren.. Der ehemalig Gdmnaisialpvoifesi'or Artur Geidö wilvde wegen M'chvfacher Betrügereien vechaflet. Gestern nachts wurden in ber. Mavgaratenftraße der Wehrmann Paul Stauber und die Schneiderin Franziska Bmttler von einem Unlbskarwon übeöfallen und durch Messersstiche erheblich verletzt. Geistern albenlds wurde in der Nähe des Magazins 13 des Norldbabichosses der Wenbahner Anltou Tratwa von einer sich öflnenden Magentür vom Waggon geschleudert und erKtt schwere Berletziu-ngen. Der Schulhmachergehilffe Jolhanin Schuchav sprang gestern abends ans der Hütteldonserstraße voreinem f-chrenden Straßentbahnzulg ob und Uigzte. Er erlitt schwere Verletzungen. * Zwei Schulkinder vom Zuge überfahren. Ein schweres -Unglück hat sich gestern nachmittags in Spillern zugetragen. Als der von Korneuburg fällige Zug am Nachmittag anLam, stiegen die beidoir Mähvigen Schüler Franz Hobst und Jarostav Kotwarik ans. Sie liefen Mer ein Nachbargeleise. Irr diesem AugeMick kam aus diesem ein Gegenzny - und beide Jungen gerieten unter die Räder. Beide evlit-ten schwere Vevletzuntgen. Die Knaben wurden mit dem näWen Zug nach Won gebracht. * Wien amüsiert sich. Jnr ,-sterbenden Wen" wurde gestern aus dem Frendenauer Renup'latz der Große ModeprÄs abgelhMen. Dazu ist diese Stadt, in der mit riesengroßen Plakaten, in allen Zeiittmgen, in allen Kinos, Theatern usw. Kr die; WöWerbundaulleilhe ’ geschnorrt Vottfo, in 600 Autos, ISO ZweDrännenv und Mer 100 anderen Gefährten gefahren. Ueber 11.000 zahlende Besucher waren bei dem Ereignis anwesend nnd der Umsatz am Dotatlisateur betrug für den Modem preis allein 330 Million^ Kronen. Am 17. Juni wird in ' Wien fiür die Rettuu-gsgesellisch-ast gesammett. Man wich sehen, ob die 11.000 vom Modenprels auch Kr diesen Tag Geld Mchg Haben werden. Der Hausarzt. RÜWigiert von Dr. Dasrel Beer. Neber Gewerbegifte. Schon lange hat man einen Einfluß der Beschäftigung auf die Gesundheit des Menschen beobachten können. Das trifft ebensogut auf die körperlich als geistig Arbeitenden zu. Erst in jüngster Zeit gewann man durch Verwendung des statistischen Materials der großen Arbeiterkrankenkassen einen richtigen Einblick und verwertbare Zahlen über den Einfluß des Berufes ans Sterblichkeit nnd Entstehung von Krankheiten. Die tägliche ärztliche Erfahrung lernte so gewisse Berufs- und Gewerbekrankheiten kennen und es bildete sich mit den gewonnenen Erfahrungen eine Gewerbehygiene aus, die die gesamte kommerzielle und industrielle Tätigkeit in bezug ans ihre Schädigungen auf den menschlichen Körper zu beobachten hat. Mcht alle Erkrankungen bei Arbeitern wird man ausschließlich auf die Beschäftigung zurückführen. Mängel der Wohnungsverhältnisse und der Ernährung, Mißbrauch von Mohol und Nikotin, überhaupt der ganze Lebensstandard sind von entscheidendem Einflnsse aus die Entstehung von Krankheiten. Auch die individuelle Disposition ist von Bedeutung. Wird doch schon mancher Beruf mit Rücksichtnahme auf die schwächliche oder kräftige Konstitrltion ergriffen. Verschiedenartig kann sich der gesundheitsschädliche Einfluß der Beschäftigung gestalten. Jeder Beruf stellt besondere Anforderuugen an Körper und Sinnesorgane. Sind schon durch die Arbeiterschutzgesetze Kinder unter einer bestimmten Altersgrenze von der Beschäftigung ferngehalten, so bestehen heute besondere Berirfsberatungen, die die ungeeigneten Bewerber ausschalten. Auch die Arbeitsdauer ist gesetzlich festgelegt. Strenge Anforderungen werden von den Aufsichtsbchörden an die HHHienifche Beschaffenheit der Arbeitsräume gestellt. Die Beschäftigung mit giftigem Arbeitsmateriak insbesondere bildet die Ursache für einige chronische Bevufserkvankungen. Die Bearbeitung des giftigen Materials ermöglicht die Aufnahme der giftigen Stoffe durch Einatmen van Staub oder Dämpfen, durch Hantierungen und Haftenbleiben an den Händen. Das Gift gelangt durch Schrunden und Wunden an den Händen, durch Einbringen in den «Mund in den Bevdauungstrakt und somit in den Körperkreislauf. Die dauernde schleichende Einwirkung der metallischen Gifte, wie Blei, Quecksilber, Zink, Arsen und Phosphor, veranlassen schwere Störungen bis zur völligen Arbeitsunfähigkeit. Dabei sind die Betroffenen keineswegs, wie etwa bei einem Betriebsunfall, durch eine Krankenversicherung geschützt. Von der Bleivergiftung werden die Arbeiter in den Sch'welzhütten, die Schriftsetzer und Schriftgießer, aber auch die Maler und Steingutarbeiter betroffen. Wenn nickst die ersten Krankheitserscheinungen, wie Appetitlosigkeit, Abmagerung und der bekannte Bleisaum, die schiefergraue Verfärbung des Zahnfleisches, die Mlagenmg des ausgeschiedenen Metalls im Speichel, erkannt werden und der Beruf sofort gewechselt wird, stellen sich die schmerzhaften Darmköliken, Gelenkserkrankungen und schließlich die Mcheilbaren Mei'lÄhmuugsn ein. Diesen Schädlichkeiten sucht man nach Möglichkeit durch AÜsschalten des Bleies in den Betrieben und durch Ersatz unschädlicher Stoffe zu begegnen, besonders sollten die Maser statt Bleiweiß stets Zinkweiß verwenden. - Gegenüber den SchMigungen durch Mei sind die Erkrankungen durch andere metallische Gifte weniger häufig. Der Metallstaub wird hier meist durch mechanische Schädigung der Atnmngsorgane gefährlich. Die chronischen Katarrhe der Luftwege gehen ik Disposition für die Tuberkulose ab. Aerztlicher FrageWen. Eva. Die Entfernung der stärken Behaarung an den Beineu ist kaum möglich. Diese hängt mit gewissen konstitutionellen Zuständen zusammen. — Petroleum wird nicht aks Haarpflegemittel, sonoem zur Entfernung des Ungeziefers verwendet. — Sl«d. ehem. Ihre nervösen Beschwerden müssen Sie schon einem Arzte, der Sie gründlich untersucht, anvertrauen. — Besorgt. 1. Die wöchentliche Gewichtszunahme von 20 DekaMMM in den ersten Wochen ist genügend. 2. Im allgemeinen werden drei- bis vierstündliche Mahlzeiten empfohlen. — Nabelbruch. Wenn nicht eine Einklemmung zür Operation zwingt, wird män das erste Lebensjahr abwarten. — Myom. Wenn das Leiden nicht bösartig ist — was nur der Arzt entscheiden kann — kann man mit Röntgenbestrahlungen den Versuch machen. Wohlfeile Woche! Kecjenmänten . . K 125.000 Lelnenwairesi, Waschwaren, „ Stoffe, Wäsche — sehr IbBlIlg ffl .. .aborstraße 48 Telephon 47-1-76 En gros En detail

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