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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-08 · Heft 1551 (8.6.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1551 (8.6.1923)
Date
1923-06-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1551 M«, Freitag Letzte ~ ' * V . tzrlliiruugen -es deutsche« Autzemluisters X» " ' Wie, Berlin, 7. Muni. ReichSmiuWr für Auswärbtzes Doktor ikosenberß mvchs« heute gulaßlich der Bekanntgabe des deutschen Memorandums dss» ausländischen Prossevertveitern foLgenide Mittei'bungm: Wir beschränkten u»s in «uftEr Rsickäußerung Ws die Punkt«, die den Alliiepten-Wte» gemeittsam war«u, und wir wWtW dm Form, W Mi«, das; es sich um eine Crgä^ung und EMuperung unserer Note vom 2. Mai handcht. Die Antworten der Attie-rtM' nehmen gemeinsam an drei Punkten Anisloh: M der Höhe unseres Anhutes. an seimr Konstruktion ur.id m der mangelBen Bestimmung der wirtschaiftlichon Garantien. Dis Antworten, die uns zu-gingen, und di« ftiipntn her UeuOschsn Meinung, die sie begleiteten, legten unS nahe, «Mich und fair KU antworten. Damm darf mag sich nicht wunder», daß Wft am 7. Juni hie deutsche Le-istunigMiOeit nicht höher «wMtzen konnten als am 2. Ma>i. Was die Konstruktion unseres Angebotes vom 2. Mai Mangt, wurde bygnstmchet, daß hier hem Oebanken der internationBen Anleihe und der Kapitalisierung nHerer Schuld ein zu großer Raum einigeräunrt wurde. Es ist möglich, daß wir da zu optimistisch waren. Mer hie Konstruktion sollte nur eine dar Methoden daHellen, wie die dänische ÄeistuugssähiiMit in den Dienst der Reparattonspfticht gestellt werden könnte. Darum evhietan wir rms setzt ausdrücklich für pj« Zeit, wo große Anleihen nicht greisbar sind, unsere Pexpfsichtungen iv Jahresleistungen abzutragen. Dieses System der Jahresleistungen hat einen in die Augen springenden Vorteil. Deutschlands Kredit ist schlecht. Wenn Deutschland große Beträge hoben will, muß es hohe Zinsen zcchlen. Deutschland kann sÄbst mit dissm JahreÄeistungen verhältnismäßig nur geringe KaPitMbeträige flüssig machen. Wir halben ijb-rtl«gt, ob wir ein konkretes Schema für diese Jahresleistungen beilegen sollten. Wir haben daraus verzichtet, da jeder Mathematiker weiß, daß es eine unendliche Reihe von solchen Möglichkeiten gibt. ferner wurde die Revision der Sicherheiten verlangt. Da konmtein und mußten wir einen großen Schritt weiter tun. Wir halben uns entschlossen, das wertvollste ObM, das dem Reiche gehört, di« Reichsbahn, mit allen ihren Einnahmen, direkt sichtbar und greifbar, in den Dienst der R-epova-ttonen zu stellen. Die ans diese Weise garantierten 20 GoKdmilliarden sind zusaamnen das FünGache der Kriegsschulden, die seinerzsil von Frankreich übernommen werden mußte». Wer wir bieten noch eine weitere Sicherheit und Nieten außer den Zöllen auf GenußmittÄ und einer Reihe von Verbrauchsabgaben weitere Pfänder an. Das sind die Sicherheiten, die wir braten. zionistisches Landeslomitee für Sesterreich. Bezirkssekttonen und Sonderverbände werden aufgefordert, die bereits gesammelten PartetfondSgelder ehestens dem Landeskomitee abzuführen. Die Schekelabrechnung muß bis spätestens 12. Juni beendet sein. Es wollen daher die letzten noch zur Verfügung stcheiwen Tage für einen intensive» Schekelverkauf verwendet werden. ,1 H- .fl l ■ — Irr Mieterschutz. Gestern fand unter dem Vorsitz des Vizekanzlers Doktor Frank eine gemeinsame Sitzung mit den Vertretern der MieterorgavisationeN aller drei Parteien über die Frage des Mieterschutzes statt, in der diese sich gegen die Aushebung des Mieterschutzgesetzes autzsprachen. Die Regierung nahm diese Erklärungen zur Kenntnis. In den nächsten Tagen wird eine gemeinsame Sitzung der Vertreter der Mieterorganisationen und der Hausherren in der BundeLkanzlei stattfinden. Sie Aprilesngönge des Palstftina-Austaufouds. - Beim Hanrpkbuveau des Keren Hajchsod in London sind im April 37.684 Pftmd eingelauftzn, davon ans den Vereinigten Staaten über 21.000 Pfund; Pol e n ohne Ostgailizien hat 970, die T s ch ech o - S l owakei 760, Oesterreich Ä0, OstgsAlizien 85 Pfund abgefühvt. Von der SammeRrmPagne in den Vereinigten Staaten werden günstige Resultate gemeldet. Besonders zufried>enstellend sind die Ergebnisse in Baltynore, Texas, Chicago, PhfladeMM und Boston sowie «in den anderen größeren Zentren. Nach seiner Rückkehr ans Bostm hat Dr. Wer zmann in New-Iork aus einsm Bankett seiner Zufriedenheit über den Erfolg der Kainrpagne Ausdruck veniehen, die denjenigen des vorigen Jahres weit übertreffe. Er glaMe, daß jetzt alljährlich die Leistungen sich st e igern würden, nw dir nötigen Fonds für die Erhaltung ltnd die Evwoitewmg der jüdischen Positionen in Palästina 8n sichern. Kleine Lokalchromk. „ Die Telegraphmassistenten Theodor Mamulaund Josef Kroneder vom Wiener Haupttelegraphenamt haben telephische Postanweisungen für mehrere Millionen Kronen g efälscht und durch die Biehhändlerin Antonie Reiter in St. Pölten und Baden zur Auszahlung bringen lassen, Broneder und die Reiter wurden verhaftet, Mamula ist flüchtig. In der Nähe der „Wiener Hütte'' auf der Rax wurde die Leiche eines unbekannten Touristen gefunden. BiSmarksteis abaMrrt kein dürfte. der int Herbst vom!WW1— Wien«« 9Mp*ß<m*eU»«fl. 8. Fmii 1888 Seit- 8 Warum es in Sesterreich keinen Fremdenverkehr gibt. ®le Hetze gegen die Fremden. - Das Halenkeurtum. Die Hmrplstellie der ÄandesveMnde für Fremdenverkchr i» Oesterreich hatte gestern die Vertreter der Press« zu einer Konferenz eingeladen, um gemeinsam mit jlhnen Maßnahmen zur Hebung des Fremdenverkehres in Oesterreich zu beraten. Diese Beratung ist, wie so viel« andere ähnlicher Art, Über akademisch« und rein theoretische Erörterungen nicht hinausg-elkomiinu emd hatte für den Fremdenverkehr nur die Bedeutung, daß die Vertreter der Presse die Erfahrung machten, daß zwar von feite» der Hmiptstelle und auch der Landesverbände dankenswerte Anstrengungen gemacht werden, um die für die österreichisch« Volkswirt schuft so wichtige Fremdenindustri« zur Blüte zu bringen. Das war auch das einstge Erfreuliche, was man in dieser Kcmfc-renz zu hören bekam, alles andere ist mehr oder minder bekannt oder wurde durch die Berichte des. gewesenen Landeshauptmannes Steiner ergänzt. Zunächst gab er einen U,eberblick über die vorjährige Fremde ns aison. Man hörte in diesem Berichte wenig Erbauliches. In den Ländern haben die Wiener immer als „Fremde" gegolten. Im Herbst vorigen Jahre wurde der Landesverband für Fremdenverkehr förmlich gebeten, «'eine Tätigkeit zü fistieren, weil die Bevölkerung die Hebung des Fremdenverkehres geradezu als ein« feindselig« Aktion betrachtete. In -den Hauptstädten der Alpenlänlder, Orte, die vom Fremdenverkehr leben, wurden Demonstrationen gegen die Fremden veranftaltet. In diesen Städten kam es zu Straße »Umzügen, bei welchen dft Austreibung der Fremden verlangt wurde, und von seiten der Radikalen wurde Beschlüsse Aßsaht, die Fremden zusammenzufangen und im Ochsenwagen an die Grenze abKuschieben. In Salzburg wurden Domonstratione» gegen die Festspiel« veranstaltet und .im September war Salzburg verödet. Hetzplakate forderten zur Austreibung der Fremden auf. Auf den Hoteliertagen haben die Vertreter des Landesverbandes für Fremdenverkehr die an der Fremdenindustrie interessierten Kreise eindringlich vor allen diesen Dingen gewarnt. Me diese Warnungen haben, wie die Tatsachen beweisen, nichts genützt. Die.Preise in den Sommerfrischen sind in diesem Jahre nicht niedriger gchwchen, sondern im Gegenteil höher, und die Salzburger Festspiele wurden wegen der hohen Preise abgesagt. Aus den Tagungen der Hoteliers hat man wiederholt gebeten, feste Preise anzugeben mch Prospekte austzuschicken, weil dies msbesondevo im Auslande gefordert wird. Nichtsdestoweniger lauten die Antworten, die man von österreichischen Hotels und Sommerftischen erhält, auch in diesem Jahre wieder auf freibleibend" Aus den Berichten der österreichischen diplomatische« Missionen kann man sich ungefähr ein BW davon machen, welche Amsorderungen vom Ausland an österreichische Sommerfrischen gestellt werden. Zunächst: Die Hoteliers Md Vermieter Wien Die Malerin Mathilde Schüller hat sich in ihrem Atelier mit Leuchtgas vergiftet. Motiv; Nervenleiden. Der Elettrotechniker Ludwig W e i n z e t t e l ist von einem fahrenden Straßenbahnzrlg der Linie *65" ab gestürzt und seinen schweren Verletzungen im Wiedner Kraukenhause erlegen. * SlerbefaN. Die Gattin des Rabbiners von Karlsbad Herm Dr. Ignaz Ziegler, Frau Marie Ziegler, ist Mittwoch nachts »ach langem Leiden im 34. Lebensjahre gestorben. Die Beerdigung hat gestew nachmittags auf dem jüdischen Friedhof stattgefunde». * Derhaskung eines Äochstaplers. Aus Bade» bei Wien wird uns gemeldet; Gestern hat die hiesige Polizei den 25jährigen Kaufmmrn Otto F r e n d e n t h a l aus Tarnopol verhaftet und dem Bezirksgerichte etngeliefert. Derselbe hat hier im Herzoghof gewohnt, ist nobel ausgetreten, ging mit einer Zechschüld von 4 Millionen durch und verübte Betrügereien in der Höhe von über 100 MilltonenKronen. Einem Korvettenkapitän hat der Verhaftete als Vorschuß für ein angeblich gewinnbringendes Geschäft in Konstantinopel 339 Dollar hercmsgelockt. * Staatsoper. Die Dtrektton der Staatsoper hat Maestro M o l i n a x i zu einem nochmaligen Gastdirigieren eingeladen. Es wird in Abänderung des Repertoires morgen, 7 Uhr abends, „Aid a" unter Leitung des Herrn Molinäri wiederholt. * H'iroth Wsrachi, Men. Vor kurzeur fanld A« erste GeiMvalversaMmlnug der jungen Gruppe Z'iroth MiSrachi statt. Aus bem Rechenschastsldericht ist hervorguheiben, daß Kur.se für Hebräisch, jüidische Geschichte und Literatur gründet und enle Wäscheifanmi'lung em>gele>tet wurde, Veven Ertran demnächst an das Mädchenhejm;n Jerusalem abgehen soll. Auch eine Nähmaschine wurde für denseWen Zweck erworben, und während der letzten Pessach^eiertaae eine größere Anzahl von PalÄtina-Emiarante» verpflegt und mit Gebd und Lebensmitteln fltr die Reife versehen. 2>er abtvetende Ausschuß wurde wiedergewählt und außerdem ein Frauenhilsskomitee .Kr außerordentliche Fälle emaesetzt. Der Verein hat seinen Sitz m Wien, 8. Bez., Pvaterstvaße 43, wo jeden Dienstag und Mittwoch von halb 7 bis haW 8 Uhr abends Anmeldungen entgegen'genommen und AuMnste erteilt werden. * Die unzuverlässige Schriftprobe. Wie seinerzeit berichtet, wurden dem Bantüauie L. Kohn jun., 9. Bez., Schwarz- Snierstraße 16, mrt einem finnamäßig gezeichneten Sck-ecknular JnterimSscheine auf 60 Karpathoaktien im rte von 140 Millionen Kronen entlockt. Unter dem ^Verdachte der Täterschaft war damals der 21jährige Angestellte deS Hauses Bernhard Salzer verhaftet worden, der ^durch eine Schriftprobe überwiefm zu sein schien. Durch sich an die getroffenen Abmstchnttgen «scht mch', «Mären gewöhnlich schon kurz nach dom Emtvefsen des PgstßS» daß sie di« Preise ufw. nicht auftecht echaken Wmften. Fernem wollen die Ausländer genau fWesetzte Preise erfahren ustd sich aus Ungabeu, Wie „freWeibend", nicht Ms lassen, MhMt ist die OyuMchingWg e-in-es Fvsnchen-' ver-kchres. Die österreichischen Wisstonen;m Auslande arbeiten außerovde-nt'lich rege, um den Fvemdenstrom nach Oesterreich zu lenken, und der Landesverband ftir Fremdenverkehr unterstützt st« dabei nach Möglichkeit. Bor kurzem wurde ei» Heft über Salzburg herausgegeben und in naher Zeit soll sine Broschüre mit zahlreichen Illustrationen,ßßm Bregenz bis in§ Buvgenland" in englischer Sprache erscheinen. Freilich ist die Propaganda, die für den österreichischen Fremdenverkchr gemacht werden kann, außerordentlich gering, da es ihr a« Mitteln gänzlich fehlt. Die Hoteliers und -die am Fremdenverkehr interessierten Kreise unterstütze» den Landesverband materiell fast überhaupt nicht. Großen Schade» hat dem österreichischen Fremdenverkehr auch die Agitation in der auMärttgen Presse, besonders der italienischen, Kugesügt, .Herr Steimr schloß seinen Bericht damit, daß er sagte, die Stimmung in den Ländern beginne hem Fremdenverkehr günstiger zu werden und daß die Presse erzieherisch ans die -Bewohnet einwirken möge, indem 'sto ihnen die volkswirtschaftliche Notwendigkeit und Bedeutung des Fr-emdenverkchrs vor Augen führe. An -diesen Bericht knüpfte sich eine Diskussion, in 'der von fast sämtlichen Vertretern der Wiener Presse auf den in den Sommerfrischen herrschenden Wucher hingewiesen wurde. Alle Redner waren der Ansicht, daß die hohen Preise die einzige Ursache seien» wamm Oesterreich keinen Fremden-' verkehr hat. Der Vertreter der „Wiener M o r g e m zeitung" war der einzige, der für diese Erscheinung eine ander« Erklärung fand. Wie wir es bereits in mchrepe» ausführlichen Artikeln aus Grand eines sovgfältigst gesammelten Tatsachenmaterials deutlich gezeigt haben, ist eine der Hgtlpft Ursachen des Rains unserer Fremdenindustri« der Antisemitismus in den Ländern, Auf dies« Tatsache verwies unser Vertreter in eindringlichen Worten und hob besonders hervor, daß seitens der betressenden Landesbehörden bisher nichts geschehen sei, um der Agitali'on, welche «in zahlreiches PnbWum von den österreichischen Sommerfrischen ftrnhält, entgegenzutreten. Der Lanwesverband für Fremdenverkchr nahm diese Anregung zur Kenntnis und versprach, an den zuständigen Stellen in entsprechender Weis« zu wirken. Interessant flt - dis Ansicht eines Herrn, der glaubt, daß die jüdischen Sommerfrischler sich mehr den Landessitteu anpassen sollten, wodurch die antisemitische Hetze an Boden verlieren würde. Hierzu können wir sagen, daß es viel angezeigter wäre, wenn die Landesbewohner sich das Opfer auf«rle>gen wollten, sich den Sitten jener anzupassen, -deren Geld sie einstecken. > g--d, MMW>WWWMWMWDW>MMWWMWWMWWWMV»>>WWWWWMWlWMtUMSS hie Anzeige eines ehemaligen Schulkollegen wurde jedoch jetzt als der alleinige und ausschließliche^ Täter der Beamte der Firma L. Kohn jun., Alois Kiraly, entlarvt und verhaftet. Salzer, der vollkommen schuldlos war, ist nun in Freiheit gesetzt worden. ' * Jüdische Volksschule. Di« WinschneGun'gen in die erste bis viert« Masse, der JMschon BEsschule für Knaben und Mädchen lderltsche UnterrichtWrache), 20. Bez., Denisgasse 38, ftnden an jedem Montag und Freitag von 11 bis. 1 Uhr mittag in der Kanzlei der Schul« statt. Für upbemittektze Schüler halb«, «ventzuÄl ganze Schul-geldbvfr«iung. * Crzhe«og Josef erhält kein österreichisches Paßvisnm. Kommenden Montag veranstaltet der ungarische Automobilklub ein Autorennen Wien—Budapest, an dem sich auch Erzherzog Josef beteiligen wollte. Da er jehoch kein Paßvisum für Oesterreich erhielt, wird er sich bei dem Dorfe Sümeg dem Wettbewerbe anschließend * Für die erkrankte Witwe Popper-Vynkeus, die in ein Sanatorium gebracht werden mußte und deren Zustand andauernd ernst ist, sind bisher folgende Spenden übermittelt worden; Verein Sokrates 1,300.000 K., Dr. Alfted Loewy und Ludwig Haller je 600.000 K., Verein Kosmos und Bernhard Goldstein je 600.000 K., Walter Marcus 300.000 K., Bildhauer Karl Gelles 160.000 K., Dr. Josef Marcus sin eigenen Namen und für den Verein Hort je 100.000 K., ebenso M. Weinstock, Verein Tikwath Jehuda, Kommerzienrat Max Schüller, Josef Werner, Dr. Felix Winternitz und Gisela Hortner je 100.000 K., Dozent Dr. S. Kornfeld, Dr. Max Meißner, Josef Rosenthal, Erna Patak, Piktor Fiedler, M. Friedmann, Dr. Karl Schneck, Alfted Philipp und Adolf Klein je 60.000 K. Siegfried Trebitsch und Leopold DukeS je 20.000 K. — Weitere Spenden werden von unserer Redaktton übernommen und ausgewiesen. * DaS Niederländische Silsskomilee» Men, 2. Bez.. Augartenpalais, verlautbart, daß der nächste Kinderrücktransport aus Holland am Montag den 11. d. um 8 Uhr vormittags im Westbahnhof eintreffen wird. Die verständigten Angehörigen wollen zur Abholung ihrer Kinder dort erscheinen und sich mit den erhaltenen Karten beim Betreten des Bahnhofes auSweisen. * Amtlicher Wellerberichl. Gesten; früh herrschte m Oesterreich meist trübeS, vielfach regnerisches Wetter. Mittags war die Bewölkung meist aufgebrochen.- Unter dem Einfluß nordwestlicher Winde ist es auch tagsüber kühl geblieben. Wien hatte gestern wiederholt Regenspritzer, nachmittags sogar Hagel, zwischendurch schien mch die Sonne. Die Lustdruckvetteilung scheint in nachhaltiger Umänderung begriffen z« sein, und er ist wohl besseres und ruhiges Wetter zu erwarten. Voraussage;-Mäßige Bewölkung, taMZ^r wärnier, Nachlassen deS Binder. 6227 4

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