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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-05 · Heft 1548 (5.6.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1548 (5.6.1923)
Date
1923-06-05
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Salat Ft m solchen Menaen augenblicklich vorrätig, das; er selbst bei sehr herabgesetzten Preisen nicht aNbringlich ist. Feldsalat kostete heute M00 K. pro Nagel (30 Stück). GartnerlsÄat kostete wohl mehr, ist aber gleichfalls im Preise stark Mrückgegangen. Aber auch alle anderen Artttel weisen erfreulicherweise Pveisrückaärge ans. so!Kohl und Kohlrüben. Neu eingelangt sind gestern Walderdbeeren aus dem Bmgenland, die aber im GroWmdel 30.000 bis 40.000 K. pro Kilogramm kosten. _' Gerichtssaal. Kn Berleumder Rathenaus verurteilt. Aus Leipzig wird gemeldet: Nach mehrtägiger Verhandlung fällte der Leipziger Staatsgerichtshof das Urteil gegen den Gründer und Hauptgeschäftsführer des Deutschvolkischeu Schutz- und Trutzbundes Mfred Roth. Der Angeklagte wurde wegen Beleidigung des Reichsministers Rath e n a u zu einer Geldstrafe von 60O.OOO Mark verurteilt. Der Anklagevertreeter hatte eine Gefängnisstrafe von acht Monaten und außerdem eine Geldstrafe «von iOo.OoO Mark beantragt. Die Anklage wegen Aufteizung zum' Klassenhaß, begangen durch Alfted Roths anttsemitische Hetze, wurde fallengelaffen. Aus dm Verhandlungen hat sich ergeben, daß Alfred Roth in einer Versammlung in Stettin den Reichsminister Ralhenau einen „Sowjetjuden" genannt hat, der „Deutschland unter die Herrschaft der Bolschewiken und damit des Alljudentums bringen will". Seine Rede klang in den Ruf aus: .,Peitscht die Juden aus Deutschland hinaus!" Roth verantwortete sich dahin, er habe mit diesen Worten nur die jüdischen Parlamentarier gemeint. In der umfangreichen Begründung deo Urteils wird unter anderem gesagt: Der Gerichtshof erachte es Kr erwiesen, daß der Angeklagte sich einer Beleidigung des verstorbenen Ministers Ratheuau schuldig gemacht hat. Für die Behauptungen, Rathenau habe einer jüdischen Geheimorganilarion angehört, die die Weltherrschaft an sich bringen wollte, ven Krieg verursacht und das unglückliche Ende des Krieges jerbeigesehnt habe, konnte der Angeklagte keinen Beweis er- »ringen. Die Persönlichkeit des angegriffenen Ministers sei eine untadelige gewesen. Die Tat sei lange vor dem Erlaß des Gesetzes zum Schutze der Republik begangen worden. Bei Anwendung des Gesetzes zum Schutze der Republik hätte unbedingt auf eine Gefängnisstrafe erkannt werden müssen. Falsche Tschechentrouen. Vor einem Schöffensenat unter Vorsitz des Hofrates Dr. Hotter hatte sich gestern der Mitbesitzer des Hotels National. in der Leopoldstadt, der 61jährige Heinrich Weinberger, wegen Betruges durch Verbreitung von falschen gestempelten tschechischen Banknoten, wegen Bewerbung um ein falsches Zeugnis, wegen Betruges durch Benützung einer falschen Aussvhrbetoilligmrg und schließlich wegen Kettenhandels zu verantworten. Der 33jährige Sänger Alfred Neumann war gleichfalls wegen Betruges durch Handel mit falsch gestempelten Noten hier in Haft, er wurde aber nach Abschluß der Untersuchung auf freien Fuß gestellt und ist flüchtig. Das Verfahren gegen ihn wurde deshalb ausgeschieden. Die Anklageschrift zählt sechs Fälle auf, in denen Weinberger falsch gestempelte tschecho-slowakische Noten verkauft haben soll. Der Internationalen Export- und Jmportgesellschaft Jweg verkaufte er 57 Stück tschecho-flowakische Tausender, dem Oskar Gerstl 4 Stück, dem Samuel Kupferberg 8 Stück, dem Wolf Haberthal 6 Stück, dem Nathan Bernstein 9 Stück und dem David Same! 69 Stück. Weinberger behauptet nun, er habe im August und September 1919 — damals soll der Verkauf an die genannten Personen erfolgt sein — von einem gewiffen Nowak von der Börse solche Noten erhalten. Daß die Noten falsch gestempelt seien, habe er nicht gewußt. Er führte auch einen Zeugen namens Schülern Dien es an, der gesehen haben soll, daß er, Weinberge:, die Noten auf ihre Echtheit geprüft, indem er den Stempel mit einem nassen Tuch überwischte. Dienes hat dies aber nachträglich in Abrede gestellt. lieber die persönlichen Verhältniffe des Angeklagten sagt die Anklageschrift folgendes: Weinberger und seine Gattin getten als schr vermögend. Sie hatten im Jahre 1919 das damals mehrere Millionen werte Hotel National in der Taborstraße gekauft. Ueber den Erwerb des Vermögens besteht keine volle Klarheit. Im ganzen zweiten Bezirk sei bekannt gewesen, daß sich Weinberger mit der Fälschung tschecho-flowakischer Stempelmarken befaßte. Die ursprünglich auf zwei Tage anberaunte Verhandlung'wurde bereits gestern abends zu Ende geführt. Wein- , berger wurde vom Gerichtshöfe des Verbrechens der versuchten Verleitung zu einer falschen Zeugenaussage, des Vergehens der Preistreiberei «und in vier Fällen der Uebertretung des Betruges durch Handel mtt falschen Tschechennoten schuldig erkannt und zu zehn Monaten einfachem Kerker sowie zu 200.000 Kronen Geldstrafe, im Nichteinbringungsfalle zu weiteren vierzehn Tagen Arrest verurteilt. Außerdem wurde gegen ihn die Landesverweisung ausgesprochen. Weinberger nahm das Urteil ruhig auf und hielt sich Bederchett otzsn. Bühne nnd Kunst. Spernthealer. Herr Bernardino Molinari vom Augusteum i» Rom dirigierte „Aida" echt italienisch „con molto fuoeo". Ein leÄenschaftlicher StabWhrer, der schavf ins Zeug gcht, mit Kontrasten, tempo rubato und heftigen Explosionen arbeitet, ein Hckdentenor des Orchesters, der mit brutaler Energie seine Virtuosität entfaltet. Einen großen Erfolg, der sich in wiederholten Ovationen seiner begeisterten Landsleute äußerte, setzte er mit Pauker- und Trompeten „gegen" die Sänger durch, die gegen Gewitter und Sturm des Orchesters kaum auiflommen konnten.'Fräulein Flesch als Aida enttäuschte diesmal: Statt in der Oper als Anfängerin liebevoller Führung teilhaftig zu werden, wird sie vorzeitig all zu oft in den Vordergrund gestellt und die Folgen sind mechanisiertes Singen, konventionelles Spiel und technisches Experimentieren. Den Radames sang Herr Fischer-Niemann. Er Ft ein hilfloser Stimmriese, und man begreift es nicht, daß zwei Königstöchter um seine Gunst eifern. Die tüchtige Amnevis der Frau Paalen, der ganz ausgezeichnete Amonasro des Herrn Jerger und ein Aeghpterkönig, der kaum Kr eine ProtcknMhne ausreicht, vervollständigter.» das Ensemble. Es wäre zu wünschen, daß die Legion der gastierenden Sänger nicht noch durch gastierende Dirigenten Kvecklos vermehrt werde. Sie sind selten ein Gewinn und bringen nur Nervosität in ein eingestzieltes Ensemble. fE6. „Sie Fra« Präsidentin." (Theater in der Josofstadt.) Der anscheinend schon früher gespielte, dem Referenten aber neue franMsche Schwank „Die Frau Präsiden* tir.«" von Maurice Hennequin und Pierre Veber, in welchem eine gern „rückenfällige" Sängerin einen chvsamen Gerichtspräsidenten aus der Provinz zum Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofes befördert, gehört zu den über das Eiche Veüwechslungs- und Enchüllungsmilieu hinaus unterhaltsamen Stücken seiner Gattung. Bor allem deshalb, weil allerhand lieber.-swürdige politische Bosheiten darin Vorkommen. Das muntere Stück wird vom Ensemble des Jvsefstädter Theaters munter hinuntergespielt. Für die Sängerin Gohette wurde die an dieser Bühne bereits bekannte Martha Clemens als Gast gewonnen, deren liebenswürdige Degagiertheit und geschmackvolle Wäsche über einen kleinen Spvachschler hinweOören läßt. Julius Strobl, Karl Stand, Lily Fr öhlich und Grete Ludwig taten ihr Bestes, um gute Lam.o zu verbreiten. Einen ganz besonderen Genuß aber bot Fritz Heller, der ein Ministerialftcktotukw wahrhaft grotesk zeichnete. Wenn das Monstrum, das er gestaltete, auf die Szene trat, vergaß man den Dutzendanlaß und suhlte den Geist vernichtender Satire. Das heißt viel. Das Publikum untechielt sich gut und. kargte nicht mit Beifall. S. S. Ei« Zeritza-ökaudal i« der Buda-ester Stier. Aus Budapest wird uns berichtet: Das erste Auftreten der Frau Jeritza in Budapest brachte große Enttäuschung des PM'ikums m.d hätte beinahe zu einem Theaterskandal geführt. Die Eintrittspreisewaren enorm hoch und die Karten wurden im Vorverbaus an Agioteure abgegeben, die ungeheure Zuschläge forderten. Die erste Rolle der Frau Jeritza, der Octavian in Richard Strauß' ,Mgsenkadalier". brachte dem PuVMmn große Enttäuschung, da die Sängerin indisponiert war. Außerdem war die Aufführung der Oper musikalisch und darstellerisch völlig unzulänglich. Im ersten Akt wurde roch geratscht, nach dem zweiten Akt gab das Publikum seinem Unwillen lauten Ausdruck. Die Budapefter Musikkritik greift die Direktion der Oper an, weil sie Frau Jeritza eine -ungenügend studierte Aufführung'' beistellte? Das Gastspiel Erika Gläßner. Erika Gläßner. deren Auftreten wegen ihres Kontraktüruches bis zum letzten Moment in Frage gestellt war, wird nun ihr Gastspiel in den Kammerspieler.' doch heute beginnen. Die Genossenschaft deutscher Bühnenangehörlger hat dem Oesterreichischen Bühnenverein die Mttteilung zukommen lassen, daß gegen das Auftreten Erika Gläßners keinerlei Bedenken vorliyffen. Erika Gläßner spickt Äs erste Rolle ihres Gastspiels heute Liffh. die Kokotte, Aus den Theatern. Burgtheater: MorMn um 7 Uhr ,Die fünf Frankfurter". Akademietheater: Morgen um haW 8 Uhr „Die Lokalbahn". Staatsoper: Infolge andauernder Indispvsikion des Herrn Kammersängers Slezak muß der Schubert-Abend im Redoutensaaltheater der Hofburg auf Samstag den 16. d. verschoben werden. Die gelösten Karten behalten Kr diesen Abend Gültigkeit. Volksoper: Heute .Mozart". Morgen gastiert der avgenttmsche Tenor Pedro Lafuente vom Toatro Colon in Buenos Aires als Canio im ,-BajlMo". Carl-Theater: Montag den 11 d. um 7 Uhr abends findet die 100. Äuffühmna von Madame Pompadour" statt. RONACHER Gastspiel dar Komischen Oper au« Berlin Nur bis 15. Juni »/*8 Uhr die grosse AuastattungBrevu© 7*8 TJhx Europa spricht davon 6 Balletts! 200 Mitwirkende 1 25 BilderI Kr. Alf. Jaokson mit englisohen CHrla Max Lauda Basa Felaegp Albert Kutaner Arnold Bleek Erlob Foremaki 185 5. FM MS 96c. IMS Volkswirt. Gestempelte Krone — 0.0078 V4 Geträntes. Anszahlung Wien --- 0. 00787s Centimes. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0078»/ ,(0.0078% am 8. Jmch die österr. gestempelte Krone 0.0078*i .( 0.0078% am 3. Junis die tschechische Krone . . . 16.69 ( 16.60 am 3. Srorf) die Mark ........ 0.0072 ( 0.0071 am 8. Zunü Holland » ...... a. 217.- (217.- am 3. Sttttfl New-Dork ........ 663.87 (553.76 am 3. JmiL London.. 26.63 ( 26.68 am 3. Jmm Paris 35,76 ( 36.96 am 3. Jun« Mailand.. 28.67 ( 25.95 am 3. Jmm Belgrad......... 6.80 ( 6.60 am 8. Juni) Bukarest ...... .T ( — am 3. Juni) Sofia» 6.48 ( 5.80 am 3. Sitttf) Budapest « ....... o tH o ( 0.10% am 3. Jnnsi Warschau ...... 0.0097 ( 0.0100 am 9. Juni) Geringe Erholung der Mark. In Z ü r i ch hat sich gestern die R e i ch s m a r k um ein> Kleinigkeit von 0,0071 auf 0,0072 gebessert, wogegen die De, vise Paris von 36.95 auf 86.76 zurückgegangen ist. Auch die Devise Mailand ermäßigte sich von 26.96 auf 28.67. Aus Berlin wurde eine Abschwächung der fremden Zahlungsmittel gemeldet. Die Devise New-Aork ermäßigte sich von 78.064 auf 76.009, die Devise Londoq von 362.906 auf 381.120, die Devise Paris ging von 60N! auf 4922.60 zurück. Auch die Devise Zürich wies eine Abschwächung von 14.114.60 auf 13.740.60 auf und die ö ft e r r e i-, chische Krone fiel von 111.72 auf 105.73. Im gestrigen Wiener Clearing fft die neuerNches Mschwächung der R e i ch sm a r k von 94 auf 89 Helleo er-, wähnenswert. Der Dinar ging von 809 auf 778 zurück. Alles übrigen, ftemden Zahlungsmittel wiesen fast unveränderte» Preisstand auf, wie nachstchende offiziellen Schlußkurse zeigeru! Clearingkam der Österreichischen Mionalbank vom 1 Juni 1923. 'Zinsfuß Devisen (Schecks und Aus- Zahlungen) Amsterdam t. 1 holl. Oulden , Agram 1 Jug. Kronen .... Belgrad I Dinar . Berlin 1 deutsche Reichsmark » Brüssel 1 belgische Francs » , Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei ....... Christiania 1 norweg. Kronen « Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . , , Madrid I Pesetas Mailand 1 Lire .»».»», New York 1 Dollar Paris 1 Francs.. , Prag 1 tschecho-slow. Kronen » SoSa I Lewa ...... Stockholm 1 schwedlscfteKronor . Warschau! polnische Mark . . Zürich 1 schweizerische Francs , Noten Amerikan. Noten v. 5 Dollar aufw« . * kleinere , . , Belgische Noten 100 Franca » . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . »9 100 » » , kleinere» . . Dänische Noten 100 Kroner . » Deutsche Noten zu 1000 Mark. » ■ an 100 a . . „ » kleinere. . . * Engl, Noten von 5 Livrest, auiw, , , kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, » , kleinere . . . Jugosl, Noten nngest, zu 1000 Dinar a a a a 100 , , » » kleinere . , Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. 500 Marie aufw, . . kleinere.... Rumänische Noten zulOOOu.500Lei „ , kleinere . . . Ross. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . a a. 100 . p a » kleinere » » Schwedische Noten 100 Kronor , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-slow. Not. v.1000 aufw, , » kleinere , Ungar, Noten (neue Em.) zu lOOOKr, , »zu 10.000 Kr. ... » , kleinere. *) Aus Auslandsaufträgen darüber bloß 20% übernommen. Geld Kurs vom Ware Geld 1. lunl Ware 4 277SO.- 27890.- 27790.— 27890.-, 6 889.- 891.- 819.— 821.-. 6 889.— 891.- 819.— 821.-, o.oq 8 0.89 0.95«) 0.92 4% 3899.- 3911.- 3934.- 3946.- 6 1L55 12.65 I2J5S 12.65 363.-1 6 364.- 366.- 361.- 5 11835.- 11865.- 11785.- 11815.-1 5 12935.- 13015.- 13185.— 13215.- 3 328200.- 32880C.—327700.- 328300.-J 5V, 10685,- 10715.- 10685- 1C715,- 6 * 3288.- 327(L— 3326.- 3334.-1 4 70985.- 71135.- 70985.- 71135.— 5 4554.- 4568.— 4609.— 4621.- 5 2126.- 2132.- 2119.- 2125—, 7*/, 704.- 706.— 759.- 761,- 4',' 18730.- 18770.- 18730.- 18770.-, 6 3 1.22 12815.- 1.28 12845.- 1.27 12795.- 12825^ 73650.- 70950.- 7C650.— 70950.- 70550.- 70850.- 70550.— 70850— 3840.- 3870.- 3875.- 3905— 683.- 687.- 738— 742.- mZ 667!- 718!- 722!- 12840.- 129^0.— 13040— 13100— OA9 1.01 0L4 1.0fi —»—1 —•—i. 326500.- 327500.- 326000— 327000.—1 326300.- 327300.- 325800— 326800—, 4495.— 4525.- 4550— 4580— 27640.- 27840.- 27640— 27840— 3234.50 3249.50 3292.50 3307,50 3214.50 3229.50 3272.50 328730, 878.- 882.- 809— 813.-^ m.~ 87r!- 790— — 802— 11710.- 11770.- 11650— 11710—, 1.09 1.21 1.14 1.2Y 1-04 1.16 1.09 1.2f 371.- 373.— 367— 369— 351.- 353.- 347— 349— —»— —«— —!— —!—! 18520,— 18600.- 18520— 18600— 12720.- 12780.- 12700— 12760.- 10560.— 10620.— 10560.— 10620— 2109.- 2119.— 2102— 2112— 2104.- 2114.- 2097— 2107— 10.70 10.90 10,70 10.90; 10*65 18A5 ÜÖ!«5 Iv!« bis 100 Millionen Mark voll, Generalversammlung der Mgemeinen Depositen-Bank. In der am 4. d. unter dem Vorsitze des Präsidenten Paul Goldstein abgchaltenen Generalversammümg Wurde der Rechenschaftsbericht über das Geschäftsjahr 1922 und die vom Verwaltungsrate vorgeschlagene Verwendung des Reingewinnes genchmigt. 600 Millionen Kronen wurden dem Pei ,sinstituie der Angestellten, 200 Millionen 5kronen dem Unterstützungsfonds für hilfsbedürftige Angestellte tatiemenfrei zugewiesen. Der ordentliche Reservefonds wurde mit 475 Millionen Kronen, der außerordentliche unt 300 Millionen Kwnen dottert. Die Dividende für das Jahr 19W wurde mtt 2000 Kronen festgesetzt. Die um das 19fache des Vorjahres gestiegen^ Bilanzsumme beweist den wachsenden Umfang des Geschäftsbetriebes der Bank, die zu Ende des Jahres 1922 26 Wechselstuben in Wien und 29 Filialen unterhielt. Die Konzernunteo, nehmungen der Depositen-Bank haben befriedigend gearbeitet^ Der Kreis der Unternehmungen, an denen die Bank banieittb! Interesse nimmt, wurde wesentlich erweitert. Die General-, Versammlung beschloß, die Erhöhung des Aktienkapitals vorh 7,6 Milliarden Kronen auf 10 Milliarden Kronen und ermäch, tigte den Vorstand zur Festsetzung der BegebungSmodalidäten. Die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder des Verwaltungs, rates, die Herren Robert Adler, Friedrich Fuchs, Ing, Franz H e i ß i g, Oskar von K o h o r n-K o r n e g g und August Rath jun. wurden wieder gewählt, die durch Kooptation in L ta fyxtodtmafrx* Qmm

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