Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-06-05 · Heft 1548 (5.6.1923) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1548 (5.6.1923)
Date
1923-06-05
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980629--14981-3001766
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Güte 4 WvvNs Dienstag Wiener: Morgenzeitung. 5. Juni 1923 Nr.1546 - WMmg Halten Lmmch/st den Ächtrffen innerhalb -der iterritorülen Gewüffer mW gestattet, geistige Getränke an Bord zu fühvM, Mchev tvenm st« medizinischen Z w «r ck en diewen, Mr f ve mtz « d-P l o w a ii s ch e B e V« trelung-en LeftimmtWd oder sich an Bord eines fremden Kriegsschiffes befinden. An Land darf Alkohol nicht gcbrcuht wehden. Tagesbericht. Zionistisches Lanveskomilee für Sefterreich. Dom Bureau des IS. Aiomftenkongveffes Karlsbad wird uns mitgeteilt, daß die Bestellung von Tribümenkarten (Gaistkarten) «bis spätestens 18. Juni bei den Landesverbänden oder den Landesbureaus der Sonderverbände durchgeführt werden muß. Jene Gesimmngsgenoffen, die Tribünenkaxten bestellen wollen, müssen bis spätestens 16. Juni ihre Bestellung samt gmauer Angabe über Zahl und Art der geiwünschten Karten dem Zionistischen Landeskomitee, 2. Bsz., Daborstvaßo 20a, bekanntzeben. Die Preise der Tribünerckarten wurden bereits in der „Wiener Morgenzeitnng" vom 3. d.« bekannt gegeben. Die nach 'dem 16. Juni eingelaufenen Bestellungen werden nicht beruchichtigt. Bertragserneurrung in der Wiener- Metallindustrie. ' Der Mener Industriellen^)erbanld teilt mit: Die Der-- chaMungen Mischen Wiener JNduftriellenverband und Metallarbeiterverband weger.« VertragserneueWng haben sich diesmal sehr schwierig gestaltet, weil der Wiener Industriellenverbanü es abgelehnt hat. von Monat m Monat VerhaMungen in Zusammenhang mit de« Aenderungen der Kosten der Lebenshaltung M führen, was «n letzten Vierteljahr allmoratlich geschahen war. trotzdem im Vertrag die automatische Anwendung des Lcbenskostenindex nicht mchr enthalten war. Der Wiener IndustriMenverbanId erklärte sich nur unter der Bedingung zu einer Lohnerhöhung alb Auszcchlur.g 8.. b^iehungsweise 9. d. bereit. wenn der Vertrag mit den neuen Löhnen bis Ende August 1923. also ans drei Monate, geschlossen wird. Da sich der MetallarLeiterverbanü) nach längeren Verhandlungen hierzu bereit erNärte, kam sine Vereinbarung zustande, wonach der Kollekbivvertrag der Mener Metallindustrie bis Ende August 1923 unverändert verlängert wird. Ans die Dauer des Vertrages, d. h. angefangen von der Auszahlung vom 9. (bezw. 8.) d. bis 1. September Aezw. A. August) gelten folgende Teuerungszulagen: 4) Die peventuelle Zulage beträgt für alle Arbeiter und Arbeiterinnen . . . .. 4500% (bisher 4300%) B) Außerdem erhalten die Arbeiter eine starre Stundenzulage in folgender Höhe: s) Arbetter über 22 Jahre K 2500.— bisher 2150.— b) Arbeiter unter 22 Jahren (mit Ausnahme der Jugendlichen) . wenn sie verheiratet sind e) Arbeiterinnen als Familienerhaltertnnen . . . ä) sonstige Arbeitermuen(mit Ausnahme der Jugendlichen) . v) Jugendliche Arbeiter beiderlei Geschlechts (mit Ausnahme der Lehrlinge) 6) Die starre Wochenzulage der Lehrlinge beträgt im 1. Halbjahr . K 10.000.— bisher K 9000.- „2. „ . . „ 11.000.- „ „ 10.000.— „3. „ . . „ 12.000.- * „ 11.000.- „ 4. u. 5. Halbjahr „ 13.000.— „ . 12.003.- .. 6. bis 8. Halbjahr „ 15.000.- „ 13.000.- Den gleichen Vertrag (mit Ausnahme der Bestim.miu.ngen über die Familienerhabter und über die Lehrlinge) hat auch die Fachgruppe der Eisen- und Metallerzeuger (Reiner-Werband) mit dem Metallarbeiterverband abgeschlossen; auch die Metall-- gewerbefektion des Genostenschcfftsverbandes (iGeihsler-Gruppe) empfiehlt ihren Mitgliedern (mit Ausnahme jener Betriebe, die der Genossenschaft der Mechaniker und Maschinenbauer angehören) die gleichen Teuerungszulagen (mit Ausnahme jener für Fa mi lie ne rha l te r und Lehrlinge) cmszMchlen. Die Verhandlungen mit den AN geste lltenorgnnisationen wegen Verlängerung des gekündigten Vertrages bis Ende August mit unveränderten Bezügen während der Vertragsdauer sind noch nicht beendet, stchen jedoch ummttelbar vor dem Abschluß. _ Wen» Hakentreuzler unter sich sein wollen. Ueöergriffe eines Linzer Vahnbeamten.., In diesen Tagen wird bei uns viel von der Reform der österreichischen Bundesbahnen gesprochen und man erhofft von den ei-nzuführenderr Maßmchmsn die aKmLhlichr Sanierung der Bahnen. Diese Reformen werden sich aber nur aus die ziffernmäßig sMustellenden Uebel bezieheu. Aus eine Reform, die den österreichischen Bahnen ebmfalls nottäte, weist eine Anfrage hin, die mehrere Abgeordnete gestern im Ncvtiouälrat anden Mmffier für ^Handel und Verkehr gerichtet haben, und der sorgender Tatbestand zugrunde liegt: Am 18. Mai fuhren zwei Herren mit dem ALendtzug um 9 U hr 20 Minuten von Wels nach Wien. Nachdem sie es sich in einem leeren Abteil bequem gemacht hatten, kam ein Trupp nationaler Duwer daher, die mit ehemaligen Kriegsdekorationen reich behängt waren und durch ihr ,,'Heil"-Gefchrei und aufdringliches Benehmen ihre Hakenkreuzlergesiunung kennzeichn eton. Während der Fahrt nach Linz sprachen sie immerfort davon, daß sie scheiübar nicht unter sich seien und es doch schön wäre, wenn sie ganz ungestört bleiben dürften. In Linz stiegen zwei von ihnen ans und kamen mit einem Herrn des Bahnbetriebsamles daher. Er forderte die beiden Reffenden ans, das Abteil zu verlassen, obwohl diese tzvch viel eher ihre Plätze besetzt hatten und voraussichtlich ebensoviel Fahrgeld bezahlt haben mußten, wie die Hvkenkrsufler. Da auch das Abteil nicht reserviert worden war, wiesen sie «das Ansinnen des Beamten zurück, und dies mit allem Anstand und mit süler H.öMMt, 1500.- 2000.- 2000.— 1300.- 800.— 1290.- 1700.- 1700.- 1100.- 650.- Beginnender Kntzenjammer. Die Hauptftelle der Landesverbände für Frcmdenverkchr in Oesterreich hat an uns ritt Schreiben gerichtet, das im Gmnde genommen nicht unerwartet kommt. Ja, so mußte es kommen, und es wird mit dem Fremdenverkehr rn Oesterreich. noch viel schlunmer aussehen, wem: die 'berufenen Behörden nicht Ordnung schaffen. Der bodenständigen Bevölkerung Vernunft zu predigen, hat sich Äs vollkommen nutzlos erwiesen und in ihrer Habgier haben die Bewohner mff-erer Fremdenverkehrszentten die leffen >Mcchmmgen nicht verstanden. Die ^Lehre einer toten Saison, leerer Wohrpmigeir und Hotels werden sie vielleicht besser begreifen. Das Schreiben des Landesverbandes hat nachstehenden Wortlaut: „Seit ungefähr vierzehn Tagen fehlen im Postemlanf der Hauptstelle der Landesverbände für Frerudeuverkehr in Oesterreich die Anfragen aus dem Auslände. Um so 'häufiger erscheinen dafür in der Allslandspresse tendenziöse Berichte Wer, die Zustände in der österreichischen Fremdenii-Ndustrie. Einerseits wird die nraßlofe Verteuerung des Aufenthaltes in Oesterreich, andererseits die Unmöglichkeit, für die Hochsaison verbindliche Preise zu erfahren, aufs schwerste gerü'gt. Die Kurlisten der österreichischen Fremdenplätze weisen zwar einen verhälnismäßig ftarfen Besuch durch Inländer auf, überall wird jedoch die Klage laut, daß Bestellungen aus dem Arlslande mangeln oder bereits ersolgte AnmÄdungen Anvückgezogen werden. Daß die ausländische Konkurrenz der österreichffchen Frenrden-industrie die günstige Gelegenheit zu einer lleberflügelung Oesterreichs mit allem Eifer lvchrmnrnrt, ist selbstverstäMich." Leere SommeMcheu. Die Hauptstelle der Landesverbände für Fremdenverkehr in Oesterreich hat in der heimischen Prefso wiederholt die Wichtigkeit der Sommersaffon 1933 .für die ganze Vünfllge EMwicklurrg der österreichischen FremdeniMtstrie betont. Wndringlich wurde hierbei vor übermäßigen Preisen «-nd vor „frerblcibeuden" Preissätzen geiivarnt. BeÄcmerkcherweffe scheinen die Warmmgen nichts genützt zu haben. In dem Bestreben, von der so bedeutsamen Hochsaison 1923 noch zu retten, was zu retten -ist, wird die Hauptstelle der Landesverbände für Fremdenverkchr in Oesterreich namentlich vom Bundesministeriirm für Handel und Gewerbe unterstützt." Welchen Standprmkt wir von allem Anfang an®in dieser Angelegenheit eingenommen haben, zeigen unsere ausführlichen Artikel vom 13., 18., 23. und 39. Mai. Nicht allein die Tatsache, das; Oesterreich jetzt das teuerste Fremdenverkchrsland ist, daß sich die ländliche Bevölkerung den Anblick von Burgen und Seen und das Einatmen von Alpenluft mit unerhörten Prefferr bezahlen läßt, ist für das reffende jüdische Pulblikuur abschr-eckend, sondern auch der Umstand, * daß sich in den österreichischen Alpenländern die antisemitisch-völkische Bewegung gerade in diesem Jahre mit besonderem Eifer bemüht, zahlungskrästiges Pu- Wkuni von Oesterreich ftrnzuhalten. Mr haben auf diese Umstände eindringlich und pst genug hingewiesen. Merkwürdiger-, weise hat der Landesverband für Fremdenverkehr unsere Warnung nicht Verstanden. Vielleicht versteht er sie jetzt angesichts des beginnenden Katzenjammers besser. A Me im Mtmobilveckchr. Automobile als Landplage. HVfr-at Dr. Wächter von der BezivkshcmptMcmnfchaft Hietzing-Umgebung hat an die automobilsportlichen Vereinigungen folgere Zuschrift gerichtet: In letzter Zeit hausen sich die Klagen der Einwohner der Gemeinde Purkersdorf und auch zahlreicher anderer Gemeinden des Bezirkes über eine starke Staubbelästigung, die durch Automobile vemrsacht wird. Wie durch die Erhebungen festgestellt wurde, sind diese Klagen durchaus berechtigt und die übermäßige Staubentwicklung auf den Straßen ist hauptsächlich darauf zurückzufüihren, daß die gesetzlich zulässige Fahrgeschwindigkeit von den Lenkern der meisten Kraftfahrzeuge weitaus überschritten wird. / Es sei hier darauf verwiesen, daß eine bedeutende Wiener Tageszeitung sich mit dieser Angelegenheit befaßt, und in einem Artikel Umstände angeführt hat, die mit den hieramts gemachten Beobachtungen, haupffächlich in der genannten Gemeinde, übereinstimmen. Die BeziMhauPtmannschaft für Hietzing-Umgebung wird, um diesen unhaltbaren Zuständen ein Ende zu bereiten, die Einhaltung der gesetzlichen VorschrPen, betreffend den Verkehr mtt Krafffahrzeugen, nunmehr st r e n g st e n s überwache.u lassen und im Falle wahrgenommener Üebertretungen mit aller Strenge Vorgehen. Sie kann sich hierbei der Ansicht nicht verschließen, daß die Selbstdisziplin der den Automobilsport betreibenden Kreise das wirksamste Mttel sein wird, um jemn Zustand im Berkchr mit Kraftfahrzeugen hevbeizuführen, der der Bevölkerung der an den Verkehrsftraßen gelegenen Gemeinden nicht sine unerträgliche Belästigung und Gefahren schafft, was gewiß aüch im Interesse der Automobil'fften selbst gelegen ist, und steN sohin an den Vorstand das Ersuchen, auf die Mitglieder und auch sonst m geeigneter Weise eiuMvirken, daß die Fahrvor-- fchrffttzn auf das Strengste eingehalten werden." Im Zusammenhang mit der Daffache, daß die Chauffeure für heute eine Massenversammlung einberusen haben, um gegen die Maßnahmen der Berkchrspolizer zu protestieren, zeigt die vorliegende Kundmachung gerade, wie berechtigt die Maßnahmen der Polizei sind. Es das WteÄ, kam aber bald^ darauf mit einem Gendarmen zurück, der die Räumung der Plätze neuerdings begehrte. Ebenso höflich «wie früher weigerten sich die beiden Reffenden dies gu tun. Da bemerkte der Gendarm, wenn es nicht im guten gehe, werde er das Abteil mit Gejohlt rammen müssen. Am jedes Aufsehen zu vermeiden, suchten sich die also belästigten Reffenden im ^überfüllten Zug zwei andere Plätze. Die Hakenkreuzler konnten nun ungeniert ihre ,-Hrulgesange" brüllen. Wer steht die Frage offen, ob die Hakenkröutzler auf der Bahn so viel Protektion besitzen oder so viel mehr bezahlen, daß sie Anspruch haben, ein bereits besetztes Abteil für sich räumen zu lassen. Es wäre da wohl eine Aufklärung und in anderen ähnlichen Fällen die Schaffung von Ordnung am Platze. Durch solche 'AngcheuerlichkÄten werden die für die Personenbeförderung auf den Bundesbahnen geltenden Vorschriften von einem Pundrsbahnbeamten geradezu zur Farce gemacht. Für die österveichffchen Bundesbahnen wäre es gewiß von Vorteil, wenn der Gundesmmister zunächst einmal diesen Fall von frecher Prov>okation untersuchen lassen und den Linzer Protektor der Hakerckreuzler in Beamten- Miform energisch zur Veramtworllmg giehear würde, und fernerhin — was in Anbetracht des Beginnes der Neffesaison nicht unwesentlich wäre — «dafür Sorge tragen Jrnrtlli*.. hfifc frtfrfa hitmtiektm ftnptthfltt, fäll keinem Menschen ein, die Existenz der Chauffeure $u; bedrohen. Die Mißstände im ArNomobilverkehr, die emej Belästigung und Gefährdung des Publikums bedeuten,; sind nicht erst in letzter Zeit festgestellt worden, und die Maßnahmen, die Las Verkehrsamt dagegen ergriffen hat, sind eine zum Schutze Les PubliÄmrs uub.edingt notwendige Vorkchrung. Wir haben auf die Amtoräserei in zwei längeren < Artikeln hingewiesen, als sich die Zahl der Autounfälle m\ so erschreckender Weise vermehrte. M wäre bester, wenn! die Chauffeure sich zu der Einsicht bekehren wollten, daß! die Leute, die nicht auf Pneumatiks Lahinrasen, schließlich! auch Menschen sind, und daß es am RAgsten wäre, sich! streng an die bestehenden Vo^schrfften zu halten, statt 5xt*! gegen zu protestieren, daß die Polizei dm fortgesetzten Mcksichtslosigkeiten endlich ein Ende macht. Es ist klar, daß es einen grotzstädtffchen Automobil- Verkehr ohne Unfälle, ohne Benzingestank und Staub nicht gibt und daß an den Unfällen sicher auch die F u ßgänger zum Teile schuDtragend sind. Aber die nichtautofahrenLe Menschheit hat das Recht, zu fordern, daß der Auoverkchr mit der größtmöglichen Sicherheit und dem geringsten Aufwand an Gestankrrnd Äaubentwicklung in Szene gesetzt werde. Daun wird aüch ein erträgliches Verhältnis zwischen Autofahrern, Mblikum und Polizei eintreten. / Ein betrunkener Schwarzfahrer. Gestern abends um 7 Uhr stieß das Auto A 14 der Firma Emil M. Engel, Las der Chauffeur Franz Pran z I lenkte, auf der H i m m e l st r a ß e in r a s^m d e m T e inst o an das Autotaxi A 7 198 an. Hierbei erlitt der Gemischtwarenhändler Karl Dw orak, der mit Pranzl fuhr, eine Wunde oberhalb des rechten! Auges. Die Insassen des Autotaxis blieben unverletzt. Pranzl war mit Dworak und vielen anderen Kollegen auf einer Sch w a r zfahrt nach Klosterneuburg und Grinzing begriffen und war schon in mehreren Weinlokale^' emgekchrt. Pranzl war angeheitert. Er wurde dem Kommissariat überstellt und ihm der Führerschein‘ ab^""".h:. Autoiaxi wurde stark beschädigt. das wäre eine Reform, von dev das Publikum loenigsten^ etivas hätte. Wie mit StmisgebSuden gewirtsch«lftet wird. In der gestrigen Sitzung des Nationalrates haben die Abgeordneten Dr. Deutsch und Smitka an den Finanzminister eine Anfrage gerichtet, in welcher sie mitteilen, daß der Militärwissenschaftliche Verein als Mieter des dem Staate gchörigen Militärkafinos auf dom SchWarzeMevg- Platz einen Teil des Gebäudes an die Wiener Kaufmannbank weiter vermietet habe. Bei der herrschenden Wohnungsnot ist diese Vermietung , auf deren Unzulässigkeit der Verein aufmerksam gemacht wurde, tatsächlich ein Unfug.. Die Interpellanten verlangen von der Negiemng die Einleitung einer Untersuchung. , ein eisenbahnumM bei St. GMmd. Graz, 4. Juni. Der ,Mbeiterwill-e" melLet: Der Schnellzug Nr.' 1301, der um 11 Uhr 5 Mnuten vom Haupkbahnhof Graz gegen Fehring abgcht, ist heute m St. Gotthard auf das besetzte Geleise eiugefcchren. Es erfolgte ein furchtbarer ZusaMnenstoß. Sechs Waggons und die Lokoniotive wurden zertrümmert. Der Postkondukteur wurde schwer, einige Passagiere leicht verletzt. Die Ursache M Mchö WeichenMung sein» 26^4

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.