Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1547 (4.6.1923)
- Date
- 1923-06-04
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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l Men, Montag Wiener: Morgenzeitung. 4. Jhmr 1923 k ' 'i;! mt*m Ssmmerftischen. Hcckerüreuz-Agitation auf dem Lande. „Monta^'sHreM honteaarSfüihrUch. über die Aus- ' M.Wk^LttzWlevrschen Agttation in den Sommerifrffdhen, em^Eatfacher, -auf die wir in rnfferen Artikeln iilbe| die ' SsteMMiich'ffchesi' SioMnn^rftüschett HW. „W-hmer MoWftzvttWg" vom .1^,18., 33/' und W. 'MaG''D«Hchoft siiiWviefen haben. In d^-m «Mel heißt' es, M die,,?üM<iMMarheit" der Hak«rkveuM: in diosesn J^re/PäU Jntenlsttät eingesetzt hmbe. 2>ie- ZemdvÄe dWr^Wtcckftm ist Kn«em st die Agitation evstreckt sich.amif das WlaLdtziort e«l, das KamptaLupd die Wach-»«; .- .WMA 'HÄKrchWstler, in ,HeKegrMen" vertoiilt, 6*2 «Heiden M^einzMe DrWaft mck -gehen von Haus yrr Haus mit auf welchen sie jene Wohnungsvermieter verzeichnen, Äe sich bereist erklären, "stur Mlel-er a-Mmehmen, die nach worein, daß .sie arischer R-af.se f to.to. In SangenfötS, SchSnbery, Zöbing, Plant, Stifvrn, Godelsburg und .den Orten um Hadersdorf hoben die HcckenkveuKler auch ,-ErfÄ-ge" zu verzeichnen gehabt. In Plan k befindet sich gleich auf,der Station eine Bekanntmachung daß Juden keine Wohnungen erhalten könnest. Der Gc-nmndevat FAz, Fieberibrunn, Ober-Rohrendorf ufw. hat beschlossen, den Anträgen der Na- LilmaLsoqfÄDen Folge Kt. leisten und die Einwohner anzn-. weifen, kenne Juden mehr a nfz.n>nehmen. .Der Ge-. meinderat Fiebevbrnnn verlangt von den Vermietern sogar, daß sie sich vorher von den Wohnungswerbern den Taufschein vorlegen lassen. Die Hakenkrouzler erklären dies als emgenügend, da eS auch g.et ans de Nicht arie-r gäbe. Gelingt es nacht, die Meter und die GMentden zu gewinnen, so werden die simgen Burschen mobrWert, 'die nächtlicherweile — wie in Gobelsburg und in einem Orte' bei Hadersdorf — G a -l gen mit Strohpuppen aufrichten mit' der -Aufschrift versehen: ,Mbfahrt nach Osten!" Diese Vorkommnisse haben voriges Jahr bereits im Kamptale von sich reden gemacht. , Die Hakenkvetyagenten vechwechen den Bauern, die Wohnungen an arische Gäste zu vermitteln, bei Nichterfolg werde sogar der Sommerzins ersetzt. Die Kremser Parteileitung habe der W'ener versichert, daß, wenn nicht schon heuer, längstens 1924 kein Nr.chtarier im Gebiete des Ka'mprales und des Wald-Viertels Wohnung erhalten werde. Ts wäre za wünschen, daß die Mischen Sommergäste sich diese Tatsachen als Warnung dunen -lassen -und österreichische Sommerfrischen so lange boykottieren, so lange die Regierung nicht imstande ist, geordnete Zustände herzustellen und jüdische Burger gegen rohe Anpöbelungen entbrechend zu . So gib: es nur einen wirksamen Schutz: den Boykor'. Ae ShimKeure drohen müdem Streik. In allen Garagen Wiens sind Plakate angeschlagen, worin die Chauffeure ästfgefordert werden, zu einer am 5. Juni in der Volkshalle, des Rathauses stattsindenden Massenversammilung der.Chauffeure und Autohesitzer zu erscheinen, um gegen die Stellungnahme der Polizei, des Verkehrsamtes und der Presse wegen der in letzter Zeit HÄrfiger gewordenen Autounfälle zu protestieren. Die Chauffeure fordern Genugtuung, insbesondere wegen eines in Purkersdorf verübten Falles von Lynchjustiz. Sie fordern ferner vom Verkehrsamt eine gründliche Aenderung der Autofahrvorschriften und drohen für den Fall einer Wlehnung mit dem Streik. Sämtliche Chauffeure und Autobefitzer werden aufgefordert, am Tage der MassenverfcmmÄung nicht auszufahren. Die Chauffeure reden sich selbst in Hitze. Dje vom Verkehrsamt erlassenen — eMich erlassenen — strengen Verkehrsvorschrfften sind lediglich eine Folge der in letzter Zeit so häufig gewordenen Autounfälle, die nachgewiesenermaßen in ihrer Mehrzahl durch die Chauffeure verursacht' wurden. Die Autolenker werden sich durch ihre MassenderfammLung und die dort erhobene Forderung, ihnen das fußgehende,Publikum wieder auf Gnade und Ungnade vor die Räder zu liefern, nicht sehr populär machen. ~ Niemand fällt es ein, die Bedeutung des Automobils als modernes Verkchrs-mittel negieren zu wollen, und es hat auch niemand die Absicht, die Chauffeure, die ihr Brot gewiß auch iu harter Arbeit verdienen, in ihrer Existenz schädigen' zw wollen. Aber gegen Leute, die, wie es in der letzten Zeit wiederholt geschehen fft, in alkoholisiertem Zustand auf Passanten losfahren, muß zum Schutze des PMiküms unbedingt etwas geschehe. Für die nicht autosahrende Menschheit in Wien müssen daher die neuen Verkehrsvorschriften trotz der Drohungen der Chauffeure aufrechterhalten bleiben. Der tägliche Autounfall. Freitag fuhr der Chauffeur Alfred Brunner mit dem Auto A 16 4l4 durch die Penzingerstraße gegen die'Stadt. Bei per schwachen Straßenkrümmung vor dem tschechischen Konsulat kam Hm angeblich ein Auto entgegen, das einem Brotwagen'vorfuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte er das Auto noch mchr nach links gegen den Bürgersteig, das Auto kam beim Bremsen ins Schleudern und stieß gegen den vor dem Haus Nr. 16 stehenden Gaskandelaber, der umgeworfen und zertrümmert wurde. Augenzeugen.behaupten, daß zwischen den einander kreuzenden Autos genügend «großer Zwffchenraum war und daß Brunner a n, b C‘Ht Uttfallbie S ch u.ld trügt. Im Auto sahen, ein Arzt und seine Frau, die leicht veAetzt wurden. Mit Wn HWnt iy die Donau. Eine furchMvß Familientra^ie hat sich am 2. d. M. abends nach den Mitteilungen des Chauffeurs Ferdinand Stohal am Donankanalnfer abgespielt. Swhal sah um ^dreivjertel 11 Uhr Mchts untephalb her PeOsichungSHM» /brücke' eiste Frau> Äe rnit MesiMnhP«n''sin- AW von einem W zu drei Jahren ins Wasier sprang. Mutter und Kinder verschwanden sofort in den und kam?» nicht mchr Mt .Bprschchr. Meine LoMchroM. Gestern und heute haben in Wien nicht weniger als sieben Personen Selbstmord verübt. Der 18 jährige Franz Zaworka stieß in der Steinhofstraße mit seinem Rade drei Knaben nieder. Der Radfahrer und die drei Knaben erlitten Verletzungen. 1 Im 9. Bezirk an der Ecke der Klamürer- und Schlagergaffe wurde heute mn Mitternacht ein etwa 36 jähriger Mann init einer Schußwunde an der linken Schläfe tot aufgefunden. Es fft anzunehmen, daß Selbstmord vorliegt. Heute nachts wurde beim Heizhaus I herWrstbahn her Heizer Johann Weißenböck von einer Lokomotive e r f a ß. t und zur Seite geschlendert. Er erlitt mehrfache schwere Verletzungen. Gastcin) durchgeführt; mit künstlich aktivierten - Präparaten kann man auch im Hanse eine BehaMungeittleiten. - Wopastf die MirftiH W RadinW beruht, fft eigeMich -uug-Märt.M» es 'hesttMte elekti-ve Strqhlunyen sind, dje eine Weigerte Sefovp-ion Auff-augung von kranHaftest Prchy'kt«n) cher AieizzvsikutMst herporvusen, oder od bestimmte' unevkannte M-idevunM in deist chemischen Ban der 'Zelle vor sich Men, fft wissenschaftlich bisher nicht mit Sicherheit * Gin Kokainhanbler. Gestern abends wurde im Cafö Gifelahof in der Bösendorferstraße ein junger Mann angehalten, der beim Markör 600 Gramm K akain verpfänden wollte. Er' ist der angebliche Schauspieler Hans G üb er, der vor einigen Monaten eine Schwindelaktton zugunsten der Universttät veranstaltete. Göber, der Schauspieler und Filmregiffenr zu sein be-. hanptet und seit einem Monat ohne Engagement'sein will, wurde der Wirtschafts Pol i z e i unter dem Verdachte de- Kokainschleichhandels übergeben. *DaS Befinde» Alfred Grünfelds» der sich bekanntlich vor. einigen Tagen einer schweren Operation unterziehen mußte, ist, wie wir aus dem SMatorium Fürth erfahren, durchaus zufriedenstellend und gibt zu keiner Besorgnis Anlaß. * Jüdische Kolonien im allen Aegyplen. Aus London wird uns geschrieben r Der bekMnte Archäologe Profeffor Flinders Petrie teilte in seinem an der Universität erstatteten Berichte über die Tätigkeit der britischen archäologischen Schule in Aegypten mit, aus gewissen Inschriften an einem Grabdenkmal nahe bei Oxyrhynklos sei ersichtlich, daß um das Jahr 670 v. Chr. in einer Entfernung von 100 Meilen von Kairo jüdischeKolonien bestanden hätten. Es sei ferner ersichtlich, daß diese Juden mit der griechischen Kultur und den griechischen Sitten vertraut waren. * Verband der auswärtigen Presse. Dieser Tage fand die 39. ordentliche Generalversammlung des Verbands der auswärtigen Presse statt, der Heuer das Jubiläum seines vierzigsten Bestandes feiert. Der Jahresbericht der Bereinsleitunsi/ lieferte eine eingehende Darstellung der Vereigstätigkeit im Berichtsjahre. Nachdem dem Vorstande das Absolutorium exteilt war, wurden die Neuwahlen vorgenommen, die nachstehendes Ergebnis hatten: Präsident: Leo Salkind; Kassaverivalter: L. H. Eisenmann: Vorstandsmitglieder: Robert Atter,, Edmond Cartier, Fred Dm Bois, Helmut, von dem Hagen und Dr. Alexander' Salkind; Revisoren:- Dr. Adolf Lippe, Alexander W. Neuman und Edmund Steinacker. * Ein Sanatorium für jüdische Gelehrte bei Kiew. Dje jüdische Welthilsskonferenz begann bereits mit der Einrichtung eines Sanatoriums für Mische Gelehrte und geistige Arbeiter >rn. Pustscha-Wydiza bei Kiew. Das für 50 Personen berechnete Sanatorium wird von einem Komitee französischer Juden erhalten werden, das bereits der jüdischen, Welchilsskonserenz den ersten Beitrag in der Höhe von 1900 Dollar übergeben hat. (I. C. B.) * Die „Bavaria" mit dem Hakenkreuz. Dip. Kolossalstatue „Bavaria" auf der Münchener Theresienhöhe, das Sinnbild des Staates Bayern, trägt seit einiger Zeit ein riesiges Hakenkreuz auf der Stirn aufgematt. Wie seftgestellt wurde, haben Müchener Nationalisten das bayrische Nationaldenkmal erklettert und ans. dasselbe ihr Symbol an-, gebracht, um ihre Schande zu verewigen. Der Hmmrzt Redigie rt von Dr. Sasr el Beer. Üeber Radium. Gleich nach der Entdeckung des-Radiums im'' Jahre 1899 durch das Ehepaar Cur-i e erkannte man die heilende Wirkung der von diesem Elemente ansgosa-ndten Strahlen und knüpfte, wie bei jedem neuen Mittel,-die kühnsten Erwartungen an die Heilkraft der rMoaktiven Snbstanzvn. Man glaubte, auf einmal alle' Kranllhvitlen durch das Radium heilen zu können. So kam denn bald eine gswiffe Ernüchterung, zumal man in fast allen Heilwässern radioaktive Memente zu entdecken glaubte .und darauf deren Wirkung zuschrieb. So eMärte sich, wie Dr. Heiner mit Recht in der ,Medizinischen Klinik' hinlwefft, das in den letzten Jahren abnehmende Interesse in der RMumbchandlung. Nach seiner Ansicht verdient aber die Nadiumtherapie - mehr Beachtung und häufigere Anwendung. Die Radi-umbchandlung hat deshalb nicht das gehalten, was mau von ihr erwartet hgt, weil man wahllos zuerst eben alles mit Radium bchandelt' Hai. Langsam hat man im Laufe dev letzten Jahrp die Heilangeitzen.kennen gelernt und die Behandlung mit Radium auf bestimmte»KranBheitsMbi>etL beschränkt. Bei gewissen- Zuständen > fft >das neue Heilmittel souverän. Die RadmmlbehanÄlung wird in Form der rernen Substanz, der JnfMon - oder. der Bestrahlung angewendet, Die Radiumemanatiou kommt auch als Bade-,. Tvirck- oder Juhalatiouslkur und bei Umschlägen zur Geltung. Solche Kuren werden am besten in -den Kurorten seivbstz wie in Joachimstab. <in Oesterreich gibt es starke radioaktive - Thermen iü Jedenfalls ' sieht man bei bestinunten Leiden wundervolle Erfolge. Es kommt nur darauf au, daß die Aerzte die richtigen Fälle -der Behandlung Wsührcn? Die R-adiumbehandlung darf in der Reihe der Heilmittel nicht als letzte Zuflucht für den Kranken betrachtet werden, sondern es muß rechtzeitig mit der therapeutischen Ausnützung dieser Be- ' Handlungsart begonnen Werden. Die vielen Versager sind bei jedem Heilmittel daraus . znxückMffWrM,' nnykqiMttz. KranWttsfälle dieser BehaMungSweffe WterzogM wechen. .Wenü die Krankheit zu wett fortgeschritten oder unheilbar geworden, z. B. eine Dersteisung der Gelenke eingetreten ist, wird auch das Radium keine Wnndxr mehr wirken können. Außerde»n spielt die Art der Dosierung des Mittels eine wichtige Rolle. Abgjeisehen vom Stadium der EÄraukung hängt die ' Besserung des Krancheitsbrldes von der Größe der Dosierung und der Dauer der Einwirkung der.radioaLtiven Substan-e« ab. Dar-. Wer gibt es aber trotz der umfangreichen Forschungen'keive einheitlichien Richtlinien. Hier ist die eigene Erfahrung des bchandeluden Ku-rarzteS von Nsdeutung. Man fft heute, sin ' allMreineu von der Anwendung großer Dosen abgekommen, da sich leicht unangenehme allgemeine ffrscheinungen und Verschlimmerungen an dem kranken Orte einstellen. Man. geht bei Bade- und Trinkkuren langsam vor, steigert dje Dosis der RadiumeinhetteU. . . . - Man sieht aber immer wieder Patienten in den Kurorten, die -die Ausgabe für den ordinierenden Kurargt scheuen und eine selbsttznsammenigestellie Kur dnrchmachen, die oft von den bösesten Folgen begleitet fft. Es schicft sich eben nicht alles für alle, und der Arzt muß auch bei Verordnung der nicht gloichgAt-igen Heilioäffer strenge individualisieren. Noch größere Vorsicht fft bei Bestrahlungen notwendig, von denen heute bei Hcmtorikranknngen und' zur Nachbehandlung bei operierten GoschwMsten ausgiebiger Gebrauch gemacht wird. Je nach der Stärke und Dauer der strahlenden Em-> Wirkung kann es zu Rötung, . BlaseNbiildamg, zu Geschwüren und selbst zum Abfterben der bestrahlten Hmitpartie komme!». In dieser Hinsicht hat das Madüvm die gleichen Eigenschaften wie die Röntgenstrahlen, weshalb sich nur geübte Fachleute mit dieser Therapie beschäftigen. - Die verschiedenen Arten der Radiumtherapie, die am besten im Kurort selbst, ausgeft'chrt wird, verwendet man heute.bei chronischen Erkrankungen der Gelenke und Muskeln, bei NervenentFündungeu, bei Haut- und SchleimhauterTrvnkungen und insbesondere bei GeschiwMsten. Die Radiunchchandlung fft sehr kostspialüg, und darin liegt die Ursache, daß sie nicht für die Allgemeinheit in Be-' tracht kommt, eine Tatsache, die vom sozialen Stapdpnukt' fchx bedauerlich ist. AerMcher Fragekaften. Leidend. 1. Im allgemeinen heilbar, hängt davon ab, ob Komplikationen von seiten des Herzens bestehen. 2. Wiesbaden, Baden-Baden. — F.» Boryslary. Ueher Haarausfall wurde oft geschrieben. Verwenden Sie tägliche Einreibungen mit einprozentigem Salizhlspiritus, eventuell Versuch mit der Höhensonnebehflndlung. — Aevgeboren. Das Kind soll nur dreistündlich regelmäßig angelegt werden und nicht mehr als eine Viertelstunde an der Brust bleiben. Dann wird die Warze nicht malträtiext werden. Wegen der bestehenden Schrunden lege man Memttinsalbe auf. — Spork. Gegen Fußschweiß reiben Sie sich einige Male mit zehnprozentigem FormalinspirituS ein. Häufiges Wechseln der Sycken und häufige Fußbäder sind notwendig. — Kastenzehe. Diese Deformität der Zehe lsißt sich orthopädisch behandeln. — Brnflabszetz. Wenn sich ein entzündeter Knoten gebildet hat, bleibt nichts übrig, als durch. Einschnitt den Eiter zu entfernen. Vertrauen Sie den behandelnden Arzt. — Br. D. Die Entfernung der Warze erfolgt durch Vereisung schmerzlos. Kleinkind. Der beständige Schnupfen könnte eine Vergrößerung der Rachenmandel vermuten lassen. Nasenarzt beftagen. AeuerfrageklMl. Kaus. Es kann vereinbart werden, daß alle Gebühren der Käufer oder der Verkäufer trägt oder daß bestimmte Gebühren von dem einen, die übrigen von dem andern zu zahlen sind. Die Wertzuwachsabgabe hat der Verkäufer zu tragen, wenn nichts anderes vereinbart, wird, doch hastet der Staufer bis 8 Prozent mit. — Ä. W. Bis zu welchem Betrag die Dienstbezüge bei der Veranlagung nicht berücksichtigt werden, wird demnächst durch ein nettes Gesetz geregelt werden. Sie werden die bei ihnen angenommene Summe aus dem Steuernmudat ersehen können. — Gesellschast. Ihre Entnahmen als Gesellschafter sind nicht sürsorgenabgübchflichtig. Von den Beträgen aber, die Sie außerdem ccks - GeschäfSsührer für Ihre Tätigkeit, beziehen, ist Fürsrrgeabgabe zu zahlen. — Keinrich F. Der Umsatz von antiquarischen Büchern ist unter allen Umständen steuerpflichtig, ttotzdem Bücher der Pauschalsteuer unterliegen. Diese gilt eben nur für neue Bücher. — Kleingewerbe. 'Sie werden ohnehin vpn der Steuerbehörde eine Mitteilung erhalten, wieviel Sie aü Grwerbstetter für 1926 vorettrzuzahlen haben. Falls Sie den Zahlvngsaufttag für 1622 noch nicht haben, erhalten Sie diese Verständigung "mit dem Zahlungsauftrag und brauchen vorher nichts zu zahlen. , . , Mestastev der RedMo». „Ciött". Zur Einwanderung muß man im Besitze einer BewMigung sein, die durchdie Palästina-Aemter erhältlich ist. Nähere Informationen erhalten Sie im Palästina-Amt, 1. Bez.,' Bauernmarkt 24. Eine Jnstttntion zur Beschaffungvon Reisemittelst gibt es hier nicht. — Dr. M. Th. Ihre Zuschrift ist beretts brieflich beantwortet , worbest. — An mehrere. Anouchmv Zuschriften stnd'en keine Erledigung. Briefe ohne bei gelegtes Rückp o rto müfs ert unberücksich ti.gt b leiben. Wohlfeile Woche! Regenmäntel! ■ . 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