Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1547 (4.6.1923)
- Date
- 1923-06-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I »S.1547, Men, Montag Wiener Mvrtgerrrettuyg ■. iM'i'« i'iy v1;,1" .yy T 4. m» s eicßc bet Snöottts, Me gestrigen Meisterschaftsspiele nahmen, den ertvarteten Verlaus. Leider gab es auf der.Hohen Warte wieder UnKukönvnlichkeiten, die im Fußballverband ein NaKsWl haben werden. Nachstehend die Berichte: Hakoah-W. A. ,C. SrO (Irv). Die Hakoah vermag Swe» Elfmeterstöhe nicht auSzunühen. W. A. C.-Watz. 8000 Zuschauer. Schiedsrichter Wäneuva. _ Hakoah: Hglpern; Pyllak, Scheuer: Kerr, Guttmann, AluitM; Katz, Hch, Grünwald, Häusler, Ne-ufeld. W. A. C.: Friedl; Nemlinger, Egger; Machhörndl, Ptffchner, Wolfsokhn; Huber, Neumann, Wallner, Enver, gelLNnoer Mgner irmemucy -erneicyl-err. 2)er W. A. n>a wohl mit großer Ambition bei der Sache, seine Spieler über schockten auch manchmal die Grenzen des Erlaubten, doch vermochte der große Eifer über die tatsächlichen Schwächen der Mannschaft nicht hinwegzutäuschen. Die Hakoahner schalteten nur zeitweise Volldampf ein, - diese hoGe Kraftanstvenaung ungte aber, um den Gegner sicher zu halben. Ihre Ueibersej heit war in allen Mannfchaftsterlen evs-rchtlich, und das HMniSmaßig knappe Refmtat ist daraus zurüGuDhren, daß die Kpieauer zwei Elftnoterstöße nicht auszunützen verstanden, und jfce Stürmer, nicht unberechtigt, Zusammenstößen wo» Aüch aus dem Wege gingen. Tie Hakoah hatte eine ganz ausgezeühnete Vevteidrgung, in der Pollat an Stelle von var. Halpern uNd Scheuer spielten fehlerlos, ließ seine technischen Vorzüge erkennen.- Letzix ost ganz unnötigerweise schr leichtsinnig, tvaS der eigenen Mannschaft bei einiöyi stärkeren Gegner sehr leicht zum Verhängnis werden kann. Guttmann beherrschte vor der Panse souverän das Feld, nach Seitenwechsel hingegen ftetz er etwas nach. Die Flügelläufer spielten brav, obwohl Slndskyeinige technische Schnitzer beging. Im Angriff waren Gvünwmd. der einen besonders güten Tag hatte, und Katz dse Wien. ' Die Pratermannschaft hatte nur Ävei Lichtpunkte, und Ävar den Tormann Fr-ievl und den Mittellläuser Pufchner. EAerer hielt eine Unmenge. scharfer Schüsse in sicherer Weise. Ganz besonders zeichnete er sich bei der Abwehr des Listen Elfmeterstoßes aus. Seine beiden Vordermänner können nicht das PrWfat -,ersRKlssiilg" für sich in Anspruch, nehmen. Wt dieser Verteidigung wird der W. A- C. kaunr einen erst- Mfftgm Gegner -Magen können- Puschner spiAte nach der Paufe ganz a-usgjÄeichnei, wobei er von den beiden Flügen läufem rücht Wecht unierstiitzt wurde. Wt der AMtetturw divers in der Mtte hatte die Seftionsleitung des W. A. E. entschieden einen Mißgriff getan, da dieser Spieler trotz seiner Durchschlagskraft weit mehr Schaden anstchtete als nützte. Hie und dg. sah man von Neumann einen vernünftigen Zug, sämtliche übrigen Stürmer spielten Cick und Rush nach ältester Schablone. .. v Das Spiel nahm einen verspäteten Anfang, weil " " " die Leitung des Trefdes W. A. E. hatte die Erklärung cchgegeben, daß er für seinen Äere-in den Schiedsrichter Wancura vblchne, weil letzterer ein Mitglied d-es - Abstiegskandidaten F. A. C. sei. Der UnpaftWsche war Wohl rechtzertig zur Stelle, doch bedurfte es langwieriger Verhandlungen, bis er die Leitung des SpMes übernahm rffchtz Tor kommt. Er verschießt aber fteiftchend. Schon m de r dritten Minute macht NeMinger Hands im Strafraum, doch wehrt Friedl den von Häusler gtzretenen ElfmejeOoß ab- Bald darauf , gelangt das W. A. C.Lov in arge Gefahr, daber k«gcht wieder eiin Verteidiger im Strafraum ein Hands, das vom Schiedsrichter aber übersehen wird. In der 35. Minute wird der Hakoah ein Freistoß zugesprochen, her von Guttmann Mit Bombenschuß verwandelt wird. Bis zur Pause ist dte Hakoahwoiiterhin überlegen. Nach Seitenwechsel kämpft der PrateMub.mit größter Aufopferung und qt HSwinnt auch zsitweisr die Oberhand. Die Hatoah-AugviGe erweisen sich aber älS weitaus gefährlicher. In der 25. Minute entsteht em Gedränge vor dmn W. A. C.-Tor, be» dem wieder ein -Verteidiger Hands macht. Nerrfeld jagt den Effmeierstoß an die Torstarrge. Die Hakoah ist nunmehr im Angriff und GrünwaD erzielt in der' 35. Minute ein prachtvolles Volleytor. Bis zum Spieli dein NM-'ltat -nichts mchr -geändert, ^obwobl beude ende wird an dein Nd-ltat-nichts mchr -geändert, .obwohl „vende Part-eien noch einigegünstige Chancen haben. Eckenverhaltms 5:0 für Hakoah, Reserven 1:0 für W. A. C. Amateure—Rapid 2:0. Rapid tritt in der 32. Mintzte ah. . ' '■; Hohe Warte: 30.000 Zuschauer. Schiedsrichter Braun. A m a t e -u r e: Iokl; Hall, Hvikenwälder: Kurz. Ienö Konrad. Geier; Eutt-i. Kalman Konrad. Schaffer. Swatpsch, Rapid: Diller; Rognart. Ditlvich; Klär. Brandstätter, M f Bondrak, Richter, Mchan. Kürbis.. Wessely. Die Hohe Warte wurde -gestern dev- Schauplatz emep- Disziplinlostgkeit rmd'Umvortlichkeit, Witt sie auch in Wienim Meisterschaftsbetrieb der ersten Kläffe Wcklicherweise zu den größten Seltenheiten gehören. Es ist. doppelt traurig und blamabel, daß cs gerade der oftmalige Meister Rapid war, der sich.ein derartiges sportliches ArmutsMgms ausstellte. Viel mag hie>Wt auch das Verhalten des- Mpid-Anhanges be^etvagen haben, der mit' üngehsurem Sttnmrenauftvand den Schiedsrichter Und die.Gegner eiuzuschüchtern versuchte, Diese gereizte Sdimninug färbte begreWcherweise auch auf die Spieler ab, so daß der Kampf zeitweise von beiden- Seiten übermäßig scharst geführt wurde. , Die Sieger zeigten schöne Leistun'gen. Der AugrM kombinierte sehr zweantäßig, . auch wurde viel und gut geichossen. Vollkommen bHfriedigen. Aller hielt, was zu halten war. Die Deckung War der beste Mannschaftsteil, seGst Brandstätter spielte besser als in den letzten Mmpsen. Der Sburm stützte sich -fast ganz apf Wessely, der Muzeph in Form.svar. und Kuthan. Voüdrak, der nach einer längeren Pause wieder antrat, kam erst gegen Schluß in Schwung. Der Ersatzmann Kürbes ist aut vevanlagt, hat aber für derartige Spiele noch zu wenig Er- »ie Amateure gewinnen bald die Oberhand, und schon in der 10. Minute erreicht Schaffer die Führung, Er üoernahni nach einem Outeinwurf den. Ball, überspiele, ohne daß ein Gegner Gelegenheit pm Eimireifen erhalten hätte, die ganze Beyteidigung, täuschte schließlich auch noch den Tormann. Md rollte das LÄder in die Toreae. In der 25. Minute bringt Regnart im Strasraum Wieser zu Fall und Schaffer jagt den ,M-fer" unhaltbar ins Netz. Fünf Minuten später springt Kllrz nach einem Ball, Wüssely unterläuft ihn. wodurch der Amateur-Mann einen schweren Sturz tut. Ms Wessely hierauf ausgeschlossen wird, tritt die RapSMan^nschaft ab. Nach einer längeren U-nteübrechung wurde das Match als Freundschaftsspiel weitevgeführt,' das nach wenig „freundschaftlichem" Verlauf tovlos endete. Da die Amateure anfangs nicht weiterspielen wollten, wurde telephonisch ein zahlreiches Wacheaufgebot auf den Platz bevuifen. doch erwies sich diese Vorsichtsmaßregel erfteulicherweise als Mnötig, zumal es nicht verlautbart wurde, daß das Match nicht als Meisterschaftsspiel weitergefüh-vt wurde. Die Reserven spielten 0:0, wobei.zwei Rapid-Spieler ausgeschlossen wurden. Sportklub—Hertha 0rv. Schwache Stürmerleistungen. Sportklub-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter Riedauer. Spckrtklubr Edi; Beer, Teufel; Blank, Wiedermann, Lowak; Bäuer, HMS, Karl, Powomy, Gibiesch. Hertha: Ostricek; Solil, Schneider; Unger, Reiterer, Wsolek; Neuhold, Kreutzer, Kumba, Kabada, Holly. Das erste Spjjel der Festwoche brachte dem Jubilar nur einen halben Erfolg. In dem fairen Spiel überragtem auf beiden Seiten die Verteidigungen die anderen Mannschaftsteile. Von den Halbes wäre bei Sportklub vor allem Wiedermann hervorzuheben. während auf der Gegenseite Wsolek am bestem gefiel. Sehr schwach waren sämtliche Stürmer; ein wenig besser als ihre Partner arbeiteten einerseits K. Kannhäuser, andererseits der Flügel Kabada-Holly. Die erste Halbzeit, die jede Spannung vermissen ließ, brächte schnelle Kämpfe, wobei aber keine der Parteien im Vorteil war. Gin scharfer Schuß Planks aus weites Entfernung, wird vom Tormann gehalten. Ebenso witd der darauffolgende Angriff Herthas vom Edi abgewehrt. Skorpchancen, die sich nün beiden Teilen bieten, bleiben unatts^. genützt. Zwei Korner gegen Sportklub /! werden. .schön geschossen, aber nicht verwertet. Gegen Schluß der Halbzeit erlangten die Schwarz-Weißen eine leichte Ueberlegenheit. Das Spiel der zweiten Hälfte wrrd svohl interessanter, nimmt aber mfolge einiger Fehlentscheidüngen des Schiedsrichters auch an Schärfe zu. Korner ans beiden Seiten führen zu keinem zählbaren Erfolg. T I« In Hesonderer ForM waren Schaffer und EiÄi, auch HalmaM brillierte durch seine hervorragende Dechnik und- Swatosch.du-tch einige Bombenschüsse. .Nur Wieser war recht schwäch, Ienö und- &4kx: imkerstützten den Stuvnr wipkungSPoll, .Mrz konnte ... >M>er spiel seitten Flügel nicht halten. HdikenwäÜder spielte^ schr sicher Und wnvde von HM gut unterstützt. Iokl bMies Endlich wieder «Mmal. -daß er an guten Tagen keime Koükurrercken zu fürchten hat. Rapid wies in allen Teilen hcheEche SchwWtzWckM.: SMt die sonst so Mverlässige Verteidigung war durch die Emstellung Dittrichs arg MchMcht. Mch,-,RMart -.ßMUte . Mt Admira—Simmering 4:1 (1:1). Die Unterlegene» lassen Kampfgeist vermissen. Admira^Platz. 4000 Zuschauer. Schiedsrichter -GrüMmm. Admira: Wieser; Kingall. Czihakk: Smaubelt. Füriinger, Weigl; Siegl, Runge, Klima, Schierl. Kingäll 1. Simmering: Aigner; Riedl. Ira; Lukesch. Pulpittel, Baumgartner; Ha-uswirch, Danis, Horvach, Doller, Dimrser. Die Srnunevinger siegten gestern so. als ob sie sich im Vordevtrvffen der Meisterschaft hefiüden würden. Es fehlte der Kampfgeist und die Aufopferung, so daß sie den Flovidsdorfern nicht gefährlich werden konnten. Schr fchwach war ihr Angriff, dem auch die Unterstützung durch die Deckung abging. Die Admira hatte gestern ihren guten Tag, der Angrfff spielte zweckmäßig und zielbewußt. In der Deckung und BerteidiMng war kaum em schwacher Punkt zu -finden. Admira unternimmt nach dem Abstoß einige schöne An griffe, witd aber abgewiesen. Bei den folgenden wechselnden Angriffen sind die Angriffe - «Admiräs die gefährlicheren. Bei einem schönen Vorstoß des rechten Admira-Flügels läßt Klima den folgenden Paß in die Mitte durch und Schierl übernimmt geistesgegenwärtig, schießt unheimlich scharf, aber knapp''daneben. Es -war die schönste und vollendetste Aktion des ganzen Spieles. In der 22. Minute verschuldet Sinnnering die erste Ecke, die abgewehrt wird. Mmira wird nun überlegen. 8 einem gefährlichen Angrif Adiniras kann RiM nur mchr zum Korner retten. In der 31. Mnmte spielt sich Dtunser wunderschön durch/schießt placiert aufs Tor. Wieser faustet den Ball an die 'Stange, von wo er ins Tor geht. 1:0 für Simmering. Mmira / unternimmt nun heftige Angriffe gegen Simmering, hat aber großes-SchußPech. Erst in per 36. Minute gelingt Siegl dep Ausgleich.' Die rcWche Spielzeit bis HaMime ist mit Angvifen Admiras Msgefüllt. Nach HMzeit greift zuerst^ Gimmering an. Wn. aber seht, Adiniras Offensive ein. uüd m der 11. Mnute erMt mch einem Bombardement des Sinz meringer-Tores Führlinger aus dem Huttechalt den sühvepde» Tvefter für Admira. - Neun Minuten später, kann sich RuW großartig durchspielen und. den Ball über den Goasmann ins Tor heben, gleich darauf vierte Ecke gegen Simmering. Nur versucht Admira das Resultat zu halten, wodurch Simmering eine notorische, Ueberlegenheit erringt, ohne Über' Schußchancen , herauszuacheiten., Nach einer schonen Kombination kann da gegen SiM den Vierten Treffer-üm Gmuperi-nger-Tore -unter bringen/. Bgld darauf Schluß. Eckenverhältnis '5:1 für Mmira Reserven 1:1. . K A. C —RüdolfShügel 3:2 Die glücklichere Mannschaft erringt den Sieg. RudoffshügÄ-Platz, 4000 - Zuschauer, - Schiedsrichter Wagner. Floridsdorf: Neugebauer: Czihak, Amon; Bernhauer, Kantäer, Wostrak; Seidl, Reiter, Wieser, Neubauer, Paradeiser. Fusshiill®lm Sira,tas m,polui! ii,'' Ü~ 1 AinU dil<6rbillt|fütett uus> Jugendfussbllle,, komplett .;. .- . . ,K 25.000 u,K 30.000 6er Matchbülle, komplett K 66.000 ... . 18 teilig K 100.000 Hochprima Fusäballschulie ... . K 1ÖÖ.0ÖÖ Mtzn; lä Qlütb D-26 030 . . - .y-, weift IC sö.COo Stutzen in allen Farben . .Ll 14.000 R udolfshügel: Litzkh; Dworschak. KieSling; Kohni, Necas, Prohaska; Morawetz, Ftöhler, Kreuz, Winkler» Minarck. . Die Ruidoftshügler waren diesmal etwas besser att m ihrem-Vovwöchigen Spiel gegen Hertha. Sie unterlagen erst nach hartnäckigem Kampf gegen eitler* glücklicheren Gegner. Der Tormann Litzkh befriedigte, im den Verteidigern war Kiesling der bessere. Er placierte sich recht gut. lvar auch stoßkräftig. aber für die raschen Stürmer der FloridSdorfer etwas zu langsam. Neeas als Mittelläufer machte eine ganz gute Figur, er wurde von den'beiden SeitenhaWes. die beide nützliche Arbeit verrichteten, gut unterstützt. Bei den Siegern war schwächer gls seine Nebenleute. Im Angriff konnte Seidl, der nach seiner Verletzung wieder zum erstenmal spielte, nicht zu. voller Form auflaufen. Wieser Ivar ein umsichti.ger Angriffsführer. das linke Flügelpaar zeigte sich sehr durchschlagskräfti-g. Rudolfshügel ist im Anfang überlegen und erzielt irder 17. Minute durch Morawetz das erste Tor. Nun wird F. A. C. etwas besser, kann aber bis zur Pause am Resultat nichts mchr ändern. In der zweiten Minute der zweiten SpieWlste gleicht Reiter aus und erzielt auch noch einen zweiten Treffer. Nun erreichen die Rudolfshügler chenfalls ein zweites Goal. Bald daraus stellt Neubauer das Endresultat her. Stand der Meisterschaft 1. Klasse. ■ d t» Ö Torea s °Ü *> , 8 ' L - Z H i G § M L. 8» N- Rapid . . . 19 12 5 2 62 83 29 Amateure . 20 12 4 4 66 26 28 Wacker . . 20 8 8 4 37 30 24 Hakoah . . 21 9 5 7 48 30 23 Sportklub . 20 8 5 7 92 29 21 Hertba . . 20 6 . 8 6 32, 33 2b Äomira . . 18 8 . 3 7 43 36 19 Vienna . . 16 7 4 6 31 36 18 W. A. F. . 20 7 a 10 27 45 n Simmering 19 5 6 8 25 34 16 FloridSdoff 21 5 5 11 36 50 15 W. A. C. . 18 8 5 10 25 45 , 11 RüdolfShügel 18 3 3 12 20 4ß 9 Zweite Klasse Nord. Do»M—Red Star 2:1 (1:0). Die Unterlegenen haben nun keim Aussicht mehr, den führenden Sportklub Ostmark zu erreichen. Donaustadt—Straßenbahn 1:0 (1:0), Gersthof- Sturm 1944 1:0 (0:0). Sturm IM—N. A. C. 1:1 (0:0). Zweite Klasse Süd. Slovan—S. S. B. 2:1 (1:0). Die Tore für die Sieger erzielten Chalupa urd Ianosiewicz. Germania—Phönizia ß:0, Bewegung.20—Nicholson 2:2. (1:1)), Rennweg—Sportfreunde 2:8 (1:0).' BewegungssPieler-^Crickeler 3:0 (1:0). Die unteren Klassen. ' Gestern-kam es aus, vielen Plätzen zu wüsten Ausschre't« ümgen. In mehreren Fällen mußte sogar die RetturgsgesellsDat intervenieren. Ein besonders schwerer Unfall ereignete sich-bei dem Spiel Wieden—Kadimah. in dem der Tormann Beer (Kadimah) eine GchirnerfMtterung' erlitt. Drttte Klasse Westr Wieden—Kadimah 3:0. Derbes Spiel der Sieger. M. A. K.—Neptun 6:2. . Merle Klasse Südost: Athen—Neutral 3:2, Hasmonea-— Vorwärts 3 4:1. Werte Klasse Nord: I. A. Ci—Wiener Viktoria 2:0. In diesem Spiel ereignetes sich große Ausschreitungen. Drei Spieler von Viktoria wurden wegen I-nsultierung des Gegners ausgeischlossen. - Zehn Minuten vor SWuß drangen - Viktoria- Anhänger ins Spielfeld ein. Das Match mußte deshalb unterbrochen wenden. Dornbäch-Mähring 3:0, Sievering--Älubstummen 6:1. Schutzvereiner Äüround—Viktoria 20 0:0. Nach, dem Spiel wüvden die ÄÜround-Spieler von Viktoria-Anhängern insultiert. Jüdischer Svottverband: Adir—Haschilton 0:0. Spiele jüdischer Vereine. Hasmonea—Landstratzer Vorwärts 4:1. Hasmoneg» Spira; Markstein, .Jzsak; Wolffohn 1, Sokal. Wolssühn 2; Gold, Cchirok, Kestler, Singer und Fromm. Die ohne Eisenmaher, Grebler, Süßmann, Weiß und Steinhauer antvetende. Hasmonea - konnte den gestrigen Meisterschaftsgegner sicher niederringen. Die Blau-Weißen hatten' auch das Pech, den Rechisverbinduugsstürmer Schirok in der 16. Minute durch eine Verletzung zu verlieren, er konnte nur nach der Pause den rechten Flügelstürmerposten als Statist bekleiden. Bei Hasmonea befand sich der Mittelstürmer Kestler in famoser Verfassung. Er erzielte drei Tore, die übrigen Stürmer befriedigten. Die Halvesreihe bewies bemerkenswertes Können. In der Verteidigung führte sich Jzsak gut ein, Spira im Tore erledigte seine Arbeit sicher. Hlsmonea eröffnet daß Spiel gegen den Wind. In der . 8. Minute erzielte Sikl nach einem Fehler Wolffohn 1 für Vorwärts die Führung. Hasmonea hat nun bedeutend mehr vom Spiel und erzwinsp einen Korner, den Sokal mit dem Kopfe zum ausgleichbvingenden Treffer verwertet. Nach Seitenwechsel-kristallisiert sich eine Ueberlegercheit der - Hasmonea heraus, die in der 12. Minute durch Kestler die Führung erringt, 8 Minuten später erhöht derfelhe. Spieler mit Prachtschuß den Vorsprung. Knapp vor Schluß wird gegen Hasmonea Ivegen Hands ein Elfer diktiert, der Pall landet an der Stange. In derselben Minute stellt Kestler^ mit einem Fernschuß das Endresultat her. Das SPÄ der Reserven endete 1:0 für Hasmonea. Das Tor erzielte Jzsak. _______ ‘ Auswärtige Resultate. Länderkamps Deutschland—Schweiz 2:1 (1:0). Gestern fand in Basel auf dem Platz der Oßb Boys der Fußballänder-; kampf Deuftchlaud—Schweiz statt. Aus-der ganzen Schweiz trafen Extrazuge ein, auch aus Deutschland waren mehrere Sonderznae nach Basel geführt'worden. Das Treffen, das vom Schiedsrichter Mauro (Italien) geleitet wurde, endete mit 2:1 Toren zugunsten Deutschlands. Für die Dewtsthen erzielte der Berliner Mttelstürmer Hart-mann beide Tore. Knapp vor Schluß gelang Pache der Ghrentveffer. Länderkamps Jugoslawien—Posen 2:1. Bor 10.000 - Zü- . schauern standen einander gestern in Krakau die Ländermann- ' schäften Jugoflawiens und Polens gegenüber. Jy einem sehr, scharf geführten Kampf konnten die Jugoslawen mit üWkeri Atühe einenknappen Sieg-von 3U. (1:0) erkämpfen. Beide- Tore für dst Jugoslawen erzielte Perska. Schiedsrichter: Retschury. ' - BuSapester Fußball. Die Ueberraschung des Tages ist, -die Niederlage Törekves gegen M. A. E. 0:1 (0:1). Weiteas! IpioltW^in cher.ersten Klasse: K^-Techniker Gch), F. T. L.-3. Bezirk 3:2 (3:1), U. T. E- Zuglo—Vivo 1:0 (lY).. In.P^..^^ 1- Mil nuili'ia.' JTTjilh m \ MN» 7581^6