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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-03 · Heft 1546 (3.6.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1546 (3.6.1923)
Date
1923-06-03
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1646 Wien, Sonntag Wiener Morgenzettung. 8. Mm 1923 Sei te l «fite, bet der die Gratisaktien gleich rudelartig daher kaineu? Hat sie die Gesellschaft aus den: Vellen genommen oder aus denr Areven berausge'chleudcrt? Ans dem Wollen wären die Aktien geschöpft, wenn dann: das Kapital gemehrt worden tväre. Aus den: Leeren sind sie abgeleitet, wenn bloß die Zahl der Antelle erhöht wurde.. Und diese letztere Umformung hat tatsächlich stattgchmden. Jedem Wtionär wurden zu seiner Aktie noch sieben gleiche Scheine verstohlen in die Hand gedrückt, ohne Zahlung, völlig gratis. Es geschah aber nicht, n>m seinen Kapiitalsanteil zu vergrößern, sondern um ihn zu verkkinern, die eine große Quote in acht kleinere zu zerlegen. Es gongt von der wundervollen Schn Regsamkeit der Aktie, daß sie solche Hantierungen und Häutungen leicht gestattet und anstandslos mbersteht. Es bedarf nur eines geschickteu, kunstgerechten Schnittes — und das Werk ist vollbracht, das seinen Meister nicht bloß lobt, sondern den Schritt wohl auch durch einen ,-Schnitt" gehörig lohnt. Einlösung von Midenden-Konpons der Mischen «olonialbmü. Im Anschlüsse an die Aktion zur Placierung von Aktien der Jüdischen Kolonialbank in Oesterreich werden auch die Dividenden-Coupons der I. C. T.-Aktien, sofern die Dividenden bisher von den Aktienbesitzer:: nicht behoben wurden, gegen neue Aktien um getauscht oder gegen bar ein gelöst. Folgende Dividenden-Coupons können steuerfrei einaelöst werden: Coupon Nr. 6, 6 und 7 zu je 6 Pence, Coupon Nr. 8 und 9 zu je 7 $|3ence, Coupon Nr. 11 und 12 zu je 1 Schilling, Coupon Nr. 10 ist ungültig. Zeit und Ort der Einlösung dieser Coupons werden in Kürze bekanntgegeben werden. Futeruatiormle BauMwoWatistlk. Der internationale Verband der Baumwollspinner-- und WebervereinigMgen veröffentlicht seine gewohnte Enquete über den Verbrauch von Baumwolle in dem mn 31. Jänner 1923 mdenden Halbjahr und über die Bestände auf den Spinnereien. Die Zahl der Spinnspindeln betrug am 31. Jänner 1923 : Vereinigte Staaten 37,225.000 Uebriges Amerika 3,626.084 . Englcmd 56,613.329 Frankreich 9,600.000 Deutschland 9,500.000 Indien 7,334.219 Uebriges Asien 7,305.612 Tschecho-Slowakei 3,502.400 Schweiz 1,519.000 Oesterreich 1,022.792 Uebriges Europa_1,858.140 Zusammen 155,981.376 Der stärkste Zuwachs gegenüber Ende Juli 1922, wo 154,365.267 Spindeln g^ählt wurden, entfällt auf Asien (Indien, Japan und China). Der Weltverbrauch der Spinnereien wird für das Halbjahr mit 10,192.608 Ballen angegeben, gegen 9,477.245 Ballen im vorhergehenden Halbjahr und 9,929.213 Ballen in dem mit dem 1. Jänner 1923 endenden Halbjahr. Es steht also einem, vor allem infolge der wieder unzulänglichen amerikanischen Ernte verminderten Angebot ein von Halbjahr zn Halbjahr steigender Baumwollverbranch gegenüber. Besonders bemerkenswert sind die Angaben des internationalen Baumwollverbandes über die BetriebSeinschrankungen in den einzelnen Landern. Der Berichtsabschnitt umfaßt im ganzen 56 Wochen. Nach den eingegangenen Berichten berechnen sich die VMMrÄukttonen nach Wochen mit je 48 Arbeitsstunden: England Frankreich Italien Tschechien Belgien Schwei- Polen Oesterreich Holland Schweden Dänemark Norwegen Japan Maust isss bir Ammer -isss Februar btt Juli ISS» 5:757 4.539 1b498 1.147 1.916 1.407 11.659 5.748 3:062 4.822 2.220 3:113 4.074 — 7.468 6.Ö58 401 78 3.435 4.941 1.124 9.411 6:690 6.819 12.541 Re amerikaMche Amwandemngsyngte. Am 1. Juli 1923 beginnt die neue Auswanderungsquote. AuS diesem Anlässe veröffentlichen die amerikanischen Konsulate folgende Mitteilung: Wahrend des laufenden Fiskaljahres, das am 30. Juni 1923 endet, hat es sich gezeigt, daß viele Personen, die zu nahen Verwandten in den Vereinigten Staaten gefahren sind, nicht landen konnten, da die österreichische und andere Quoten bereits gesperrt waren. Diese Personen haben nach dem amerikanichen Gesetz ein'Vorrecht, in die Vereinigten Staaten znqclassen zu werden. Um ihnen dieses Vorrecht zu wahren, wuroen die Auswanderer nach ihrem Verwandtschaftsverhältnis zu der in Amerika weilende:: Person.» zu der sie fahren, in Klassen eingeteilt. Nachstehend eine Liste jener Klassen die vor dem 31. August 1923 bei dem amerikanischen Konsulat in Wien um den Sichtvermerk einreichen können. Für jene Personen, die in kommen, kann bereit um den Sichtvermerk vor dem 31. August 1923 auch für sie der Einreichungstermin bekanntaegeben werden. Klasse L Vom 4. bis 30. d. können folgende Personen um den Sichtvermerk einreichen, der zur Landung in den Bereinigten Staaten nach dem 1. Juli gültig ist: Frauen, die zu ihren Männern fahren, falls sie amerikanische Staatsbürger sind: Männer, die zu ihren Frauen fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Kmder, die zu ihren Eltern fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Eltern, die zu ihren Kindern fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind. K l a ffc 2. Vom 1. bis 31. Juli 1923 können folgende Personen emreichen in Ergänzung zu Klasse 1: Schwestern, die zn ihren Brüdern fahren, falls diese amerikanische-Staatsbürger sind; Brüder, die zu ihren Schwestern fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Personen, die zn ihren Verlobten fahren, falls diese amerikanische StaatÄürger sind; Frauen, die zn ihren Männern fahren, die ihre Absicht erklärt haben, amerikanische Staatsbürger zu werden; Kinder unter 18- Jahren in Begleitung ihrer Mütter, die zu ihren Männern fahren, die die Absicht erklärt haben,, amerikanische Staatsbürger zu werden. K l a s s e 3. Vom 1. bis 31. August 1923 kö:men folgende Personen einreichen in Ergänzung zu Klasse 1 und 2: Personen, die zn ihren Schwäger:: fahren, falls diese ainerikanische Staatsbürger sind; Personen, die zn ihren Schwägerinnen Mpen...!cKs bieie cmrerikmsiM., Staatsbürger jiM Pionen» die zu Cousins, oder. Cousinen fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Personen, d:e zu ihren Onkeln fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; -Personen, die zu ihren Tanten fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Personen, die zu ihren Neffen fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Personen, die zu ihren Nichten fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Personen, die zu ihren Großeltern fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind; Personen, die zu ihren Enkeln'fahren, falls diese amerikanische Staatsbürger sind. Um in eine der vorerwähnten drei Klassen eingereiht werden zu können, ist die genaue Angabe des Verwandtschaftsgrades des Auswanderers zu der Person in den Vereinigten Staaten, zu der er sich begibt, und der Stand der Staatsbürgerschaft dieser Person in dem beglaubigten Affidavit oder Affidavit of Support (Bürgschaftsurkunde) erforderlich. Auswanderer, die nicht in eine der vorerwähnten Klassen kommen, werden verständigt, daß es unnütz ist, sich um den amerikanischen Sichtvermerk vor dem 31. August zu bewerben. Mit Rücksicht darauf, daß genaue Informationen sobald als möglich veröffentlicht werden und die Erledigung der Korrespondenz eine große Bürde für das Konsulat bedeutet, wird empfohlen, schriftliche Anfragen erst nach dem 31. August 1923 einzusenden. - -_ Die gestrige Stimmung in Finanzkreisen. Die Versorgung gestaltete sich leicht, Geld war gesucht zu 1 bis 1,26 Prozent. Im Verkehr von Bureau zu Bureau war die Tendenz fest. - Allgemeine österreichische Boden-Credit-Anstalt. Ans Grnnd der in der ordentlichen Generalversammlung vom 28. Mai 1923 gefaßten Beschlüsse werden den Inhabern der derzeit in Umlauf befindlichen 480.000 Stück Aktien neue Aktien mit Dividendenberechtigung ab 1. Jänner 1923 zum Preise von 140.000 K. tel qnel pro Aktie in der Weise zum Bezüge angeboten, daß aus je fünf alte Aktien eine neue Aktie entfällt^ Das Bezugsrecht ist bei sonstigem Verfall in der Zeit vom 4. bis einschließlich 12. Juni d. I. auszuüben. Nähere Mitteilungen enthält die in unserem heutigen Blatte veröffentlichte ausführliche Kundmachung. Weitere 220.000 Stück neue Aktien wurden zu einem den oben genannten Bezugskurs wesentlich übersteigenden Preise an eine Gruppe fest begeben, welcher die bekannten ausländischen Freunde der Anstalt angehören. (Entgeltlich.) Bank für auswärtigen Handel Aktiengesellschaft, Berlin. Die am 2. d. stattaesundene Ger.eralversamnÄung der Bank für auswärtigen Handel Aktiiengssellfchaft. Berlin, hat die Erhöhung des Aktienkapitals von Nom^250,000.000 Mark auf Nom. 1.000,000.000 Mark beschlossen. Die neuen Aktien werden vom GründerkoNsortium zum Kursevon 160 Prozent übernommen. (Entgeltlich.) Oesterveachifche Credit-Austalt für Handel und Gewerbe. Auf Grund des Gemralversammlungsbeschlnsses vom 30. Mat bezüglich Erhöihung des Aktienkapitals von 16 auf 20 Milliarden Kronen räumt die Credit-MnstaA ihren Aktionären ein Bezngsrecht auf 1,1711.876 Stück neue Aktien derart ein, daß auff je vier alte eine neue Mtie mit Divid end enb erechttgnn-g ab 1. Jänner d. I. zum Kurse von 100.000 K. pro Stück tel que'l entfällt. Das Bezugsrecht ist in der Zeit vom 4. bis 14. d. ansMüben. Die restlichen 390.626 neuen Aktien werden an ausländische Gruppen zu einem höheren Kurs begeben. OEntgMich.) Anglo-tschechische Bank. In der am 30. Mai 1923 stattgefundenen Sitzung des Verwaltungsrates wurde die Bilanz für das erste Geschäftsjahr 1922 vorgelegt. Der Bruttogewinn beträgt nach Kompensierung der Aktiv- und Passivzinsen 71,243.473,65 tschech. K. Nach Bestreitung der sachlichen und persönlichen Verwaltungsauslagen, Steuern und Abschreibungen verbleibt ein Reingewinn von 20,259.218,12 tschech. Kronen. Der Generalversammlung soll vorgeschlagen werden, den Reingewinn wie folgt zu verteilen: Dotatton des statutenmäßigen allgemeinen Reservefonds 1,012.960,91 tschech. K., Dotation eines außerordentlichen allgemeinen Reservefonds 4,000-000 tschech. K., Dotation einer Spezialreserve für Verluste in laufender Rechnung 12,000.000 tschech. K., Dotatton eines zu errichtenden Pensionsfonds der Angestellten 3,000-000 tsche. K., während die restlichen 246.267,21 tschech. K. auf neue Rechnung vorzutragen sein werden. Der Verwaltungsrat* hat es somit vorgezogen, im ersten Geschäftsjahr von der Verteilung einer Dividende abzusehen und den gesamten Reingewinn zur Stärkung der eigenen Reserven zu verwenden. Die allgemeinen Reserven werden dann 11,205.891,98 tschech. K., die Spezialreserven 35,910.174,77 tschech. K., daher die gesamten Reserven 47,116.066,75 tschech. K. betragen. Die liquiden Mittel betragen 476,679.323,85 tschech. K. und entsprechen im Vergleich mit der Summe der Spareinlagen und Kreditoren einem Liqniditätskoefsizienten von 35 Prozent. Die Bank besitzt 30 Filialen in der Tschecho-Slowakei und eine Filiale in London. (Entgeltlich.) Die Beteiligung des Auslandes an der Wiener Internationalen Herbstmesse 1923. Obwohl der Termin für die Beschickung der Wiener Messe durch die Ausländsaussteller noch lange nicht abgelaufen ist, langte bereits eine bedeutende Anzahl von Anmeldungen aus fremden Staaten ein. An der Spitze der Ausländsaussteller steht, wie bei den vorigen Messen, wieder Deuts " ' ' ' - " " " aruppen von oers zahlreich f in der Texttlbranche, schr lebhaft" auch in der Schuhbränche, in der Gruppe Lederwaren und Reiseartikel, in Bureauartikeln, taus- und Küchengeräte, Maschinen. Auch aus der Tschecholowakei ist bereits eine Anzahl von Ausstellern angemeldet, hauptsächlich aus der TeM- und der Bijouter:ebranche (Gablonzer Waren). Die Schweiz wird wieder durch Uhren vertreten sein; aus Ungarn und Polen liegen Anmeldungen für die Möbelgruppe vor. Die Insolvenzen Ungarns. Aus Budapest wird gemeldet: Im Vorjahre kamen in Ungarn 110 Insolvenzen und 26 Konkurse vor, was gegenüber von 94 Insolvenzen und S1 Konkursen des Jahres 1921 eine Steigerung von 17 Prozent, beziehungsweise eine Abnqhme von 18*5 Prozent bedeutet. Die Umrechnungskurse ausländischer Zahlungsmittel Mr die Warenmnfatzfteuer. Der Hcurptverband der österreichischen Kaufmannschaft macht darauf anstnerksmn, daß mit Verordnung des Bnndesmmistermms. für Finanzen vom 29. Mai d. I., B.-G.-Bl. Nr. 291, die Umrechnungskurse der ausländischen Zahlungsmittel für die Warenumsatzsteuer abgeändert wurden, wobei einem Wunsche der Kaufmannschaft entsprechend;-für deutsche Reichsmark der Kurs mit-160-Mark :|t gleich 130 österreichische Kronen fixiert wurde. Die neuen Die deutschen Eiftnpreise. Aus Hannover, wird gemeldet: In der gestrigen Sitzung der kleiner« Kommission des Roheisen-Ausschusses des Eisenwirtschaftsbnndes wurden folgende Höchstpreise für Lieferungen ab 1. d. festgesetzt: Hämattt-cuarmes Stabeisen, Temper-Roheisen je 1,660.000 Mark; Gießerei-Roheisen 1 1,600.000. dito 3 1,697.000; Gießerei-Rollseisen, luxemburgischer Qualität, 1,587.000; Sicgerländer Stabeisen 1-594.000; Spiegeleisen 1.764.000. Ferner wurden unter Berücksichtigung der erlhöhten Hevskllungskosten für mit irlandischen Brennstoffen erblasenes sowie unter Berücksichtigung des Mengenverhältnisses fiir Roheisen, welches aus inländischen oder ausländischen Brennstoffen hergestellt w:rd, folgende Dnrchschmttshöchstpreise festgcstellt: Hämatit 2.069.000 Mark; Gießerei-Moheiser.. 1 2.069.000, dito 3 2,036.000 Mark; Gießerei-Roheisen, luxemburgischer Qualität, 2,026.000 Mark. Die deutschen Stahlpreise. Aus Düsseldorf Wird gemeldet: Der Preis siir Fettsöriderkohle ist ab 1. d. um 77.690 Mark, nämlich von 143.610 ans 221.200 Mark erhöht worden. D:e Anrechnung dieser Kohslenpreiserhöhnng ergibt gemäß der.« Beschlüssen des gemeinwirtschaftlichen Richtpreisausschusses folgende StMbnndrichtpreise für 1000 Kilogramm mit bekannten Fvachtgrundlagen ab 1. b.: Für Thomas-Handelsgüte, beziehungsweise für Siemens-Martin-Handelsgüte, Rohblöcke, 1.446.000 und 1.627.000 Mark. Vorblöcke 1,624.000 und 1.829.000. 'Knüppel 1.729.000 und 1,947.000, ' Platinen 1,785.000 und 2,010.000, Formeiser« 2,020.000. 2,241.000, 2,094.000 und 2/289.000, Universaleisen 2/195.000 und 2,440.000, Bandeisen 2,480.000 und 2,725.000, Walzdraht 2,166.000 und 2,407.000, Grobbleche 5 Millimeter und darüber 2,292.000 und 2,656.000, Mittelbleche 3 Millimeter bis unter 5 Millimeter 2,671.000 und 2,839.000. Feinbleche 1 Millimeter bis unter 3 Millimeter 2.894.000 und 3,252.000. FeiMeche unter 1 Millimeter 3,265.000 und 3,508.000 Mark. Mitteilungen des Krcditorenvereins. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde eingeleitet: Oesterreich: ,-Hage". Ein-, Verkaufs- und Wirtschaftsgenossenschaft, t Salzburg; Forbat Oskar. Kaufmann, Wien, 3. Bez.. Grailichgasse Nr. 3; Hehmann Gustav Kaufmarm, Wien. 4. Bez.. Schieifmühligasse 26; Künftlinger Bella, Zuckerbäcker, Wien, 2. Bez., Ennsgaffe 6; Zeilinger Hans, Holzhändler. Kaltenegg. Bezirk Voran; Schuch Ernst, Klagenfurt. T s ch e ch o - S l o w a k e -i: Franco:rz Engen und. Ko., u. d. Vevm. d. off. Ges. Eugen Fvanconz und Heinrich Piftek, Materialwarengrosch andlung, Prag-Weinberge; „Kvetoslava". Ges. m. b. H.. technisch-kosmetische Artikel. Bvür-n (Liquidation); „Melantrich". Ges. m. b. H., Buchdruckerei tschecho-slowakischer Kriegsinvalider, Brünn; Cher Gustav. Weingroßhändler, Brünn; Lavickh Wladimir, Gemischtwarenhändler, Büünu; Pochobradsky Rudolf. Elektrotechniker, Chrndim; Mezulianik Heinrich und Bo« zena- Schnittwarenhändler. Dub; Heller Theodor, Kaufmann, Gastorf; Nenhanser Adolf, Kurzwarenhandlung. Kaschau; Mar.-asek Rudols, Buchbinder, Königinhof a. E.; Ander Josef, Kanfmann und Gastwirt, Komfatic; Richter Fanny, Handels« svau. Komotan; Schick Franziska, Schnitttvarenhandlung, Libau; Placek Eduard, Küchengerätchand'lung, Lundenburg; Jndrak Alois, Likörerzeugung. Nenbydschow; Frantal Marie, Handelsfrau. Neuhaus; Deutsch Arnold, Kaufmann, Neu« titschein; Lasak Rndolff. Kommissionär, Olmütz; Kristek Frar.g, Ka:Onann, Olmütz: Cinert Johann, Handelsmann, Pilsen; Sotnicka Wenzel. Kausmann, Prag; Feierseil Josef und Georg Nixa,^ techn. Bedarfsartikel. Pvag-Wienberge; „Du-Re", Buchdvuckerei, Kartonuage- und Papierlwarenerzeugung der Kriegsinvaliden, Ges. m. b. H., Prag; Petrak Ar.«ton, Kaufmann. Prag. 1. Beiz.; „Milica", G. m. H. H.. Eiickaufsgenossen« schast, Prag. PWen, Leitmeritz, Eger, Znaim, Kromster; Kaufmann Dora geb. Sameth. Handelsfrau. Presov; Drogenwaren und Chemische Industrie A.-G., Preßburg; Knezhtsberger Sophie. Handelsfrau. Preßburg: Stern Cäeilia, Handelsfrau. Privoz; Körbel Bedrich. Kaufmann. Proßnitz; Zlamal Josef, Konfektior.är, Proßnitz; Spieka Bozens. Handelsfrau, Proßnitz: Klimes Franz. Schuhmacher, Protivin; Hammer Franz. Bäcker. Salmchal; Popovsky Friedrich. Kauf« mann, St. Kath>ar:na; Pergl Johann. Kaufmann, Tocnik; Hieke Josef, Baumeister. Turn; Pazdevka Julie, Eisenhändlerin, Wischan; Dvorak und Nowak. Kaufleute. Znaim. Bo» de« iu- «nd MslSridWrn Warenmärkten. Chenmbalicn. Der Wiener ChemAalieUmarßt hat feine ruhige Haltung auch weiterhin behalten. Die Stabilität der Krone hat den großen Prersbewegunigen und Veränderungen, an die wir lange gewohnt waren, den Boden entzogen, so daß langsan: die vorkriegsjährigen Verhältnisse wieder zn ihren: Rechte kommen. Die Preise richten sich heute ziemlich schon nach Angebot und Nachfrage, es darf allerdings nicht vergessen werden, daß der Müßte Teil aller Chemikalien aus dem Auslande bezogen wird, ein nicht unbedeutender durch Ulberseetmporte seinen Weg nach Men findet, und dch-er sind die Bewegungen auf. den J'mporthäseu uns in den Ursprungsländern von nicht unerhMichem Einfluß auf die Preisgestaltung des hiesigen -Marktes, so daß es sicher von Interesse ist, die Lendender Auslandsnotierungen zu verfolgen. Carnaubawachs liegt nach wie vor schr fest, wiewohl der brasilianische Markt eine Neigung zur Abbröcklung bekundet. Japantvachs zeigt im Auslaitde keine sonderliche Bewegung. Hamburg verlangt heute zirka 74 bis 76 Schilling, doch darf nicht übersehen werden, daß für spätere Abladungs- Ware wesenÄich höhere Preise gefordert werden, was auf ein. Anzichen der Preise deutet. Der W>iener Markt selbst ist inj Japanwachs derzeit ziemlich entbWßt. Für diesen Artikel Hab sich in den letzten Tagen hier sehr starke Nachfrage gezeigt^ ohne daß derselben entsprechend Rechnung getragen, werden, konnte. Die Wiener Notterung sicht derzeit auf zirka 27.000 K^ pro Kilogramm. In Bienenwachs zeigt das Ausland großes Interesse^ während sich am hiesigen Markt keine besondere Nachfrage, ergaben hat. PavaWn liegt fest. Die Raffinerien verlangen für spätere Lieferungen noch immer höhere Preise als für prompt angebotene Ware, was mrmerhin als ein Fingerzeig für eine weitere Erhöhung der Preise in diesem Artikel ^deutet werdm könnte. In Harz übersteigt die Nachfrage das Angebot und. scheint sich der Weppende Znschub frangösilschen Materials doch ziemlich fWbar zu machen. In Terpentinöl ist die Situationglieich geblieben. Gmweiteres Fallen auf den Auslandsmärkten war nicht zu konstatieren. Die inländischen Preise selbst sind nnverän'dert ghlieben. DiÄevben bewegen sich derzeit in der Höhe von zirka 35.000 K. und-ist es daher leicht erNäÄtch, wenn gute Ersatzprodukte, wie schwedisches oder ruffisches TerpenttiM, ihre Position immer mehr festigen. Gut raffinierte Qualität smdet (rerne und willig seine Wnehmer. ' Für Chlorkalzium (Calc. korb, lev.) war einigermaßen Interesse vorhanden, ausgeboten würde zu 4660 K. ' ' t 140 i nmmr eord. wurde zu 140 Schkllrngpro 100 Ktlogvamm offeriert. A:kch kam Scupetersäure zn Markte, welcher Artikel zu 4460 K. offeriert wurde. Seit längerer Zeit wurde wieder Soda k-vist. zu 1260 K. ab ni-ode:Mcrreichijch>'r Fabrik exklusive-LMibaüage -oGMkrt»

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