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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-02 · Heft 1545 (2.6.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1545 (2.6.1923)
Date
1923-06-02
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wie», Sa mstag Verte 4 Wiener Morgenzeitung. ß, 1923 SLr. 1645 MAX GEIGER fl s:i5Ä M-EileiDrsi Publikum täglich im > praterstrasse 2 s Diese Anleihe wird vrerprozentig verzinst und innerhalb elf Jahren getilgt. Mit der Verlosung wird im Jahre 1926 begonnen. Auch diese Vorlage wurde ohne Debatte angenommen. * Die Generalversammlung des Both-Jsrael. Wie schon mehrfach berichtet, findet morgen die Generalveriam'.nlung des Vereins Beth-Jsrael (Polnische Schule) statt. Das Komitee fttr Wahrung der Interessen der Dstiuden hat für diese Vcrsamrmlurug eil.- Programm ausgearbeitet, welches die Erweiteriim, der Tätigkeit des Vereins auf das sanale und kulturelle Gebiet ansstrebt. Zur Durchführung dieser Reformen empfiehlt das Komitee für die zu besetzenden drei Vorstandssstellen die Herren Ba-irksrat Norbert Nappaport. 2. Be.;.. Rotenstcrngasse 6. Rechtsanwalt Dr. Dagobert Rybaczewski, 2. Be-;.. Hollandstraße 14, und I. H. Waltuch. 1. Bc^., Maria Dherefienstvaße 24, zur Wahl. Die Mitglieder werden aufgofordert. zahlreich zur Generalversammlung zu erscheinen und für die genannten Kandidaten zu stimmen. * Todesfall. Wie uns aus Baden gemeldet wird, ist dort Oberingenieur Joses Lau vor einigen Tagen plötzlich gestoriben. Der Verblichene war ein langjähriger Ziorist und hat verschiedene Aufsätze über fragen des technischen Valüstinaausbcnres veröffentlicht. * Zionistisch-akademischer Landesverband. Morgen Sonntag um halb 10 Uhr vormittags ausserordentliche Sitzung. Tagesordnung: Beschlußfassung über die Aufstellung der Kandidater:liste für die Kongreßwähleu. Ort: Jordanendude. 9. Bezirk. Servitengasse 4 a. * Zionistische Konferenz in Karpachorutzland. In der ersten Hälfte des Monat- Juni werden die Zionisten der Podkanpatsika Ruß in Uzhorod einen Kongreß akchalten, welcher zwei Tage dauern soll. Am Programm sind Fragen der Organisation der Juden, ferner die Bestimmung der politischen Richtung. » Wiypov gx-kallomttee. Donnerstag den 7. d, um 7 Uhr abends Sitzung Zion ist rschrs Lanbeslo ul itee. Montag um 7 Uhr abends Sitzung. * Jüdisches Realgymnasium. Aufnahmsprüfung in die erste Klasse Montag den 18. d. uni 3 Uhr nachmittags. Die Schülerbeschreibnng muß bis zu diesem Tage bei der Direktion eingelangt sein. Federstiel und Feder ist mittzubringcn. * Jüdischer RattonülfonÄs. Diorgen, Punkt 9 Uhr vormittags. findet irr den Sälen, 8. Bez.. Bennoplatz 1,. die außerordentliche Re ich sk-o nfe renz des Jüdischen Nanonalsonds für Oesterreich statt. 9 Uhr vormittags: Lichtb'i'ldervortrag Dr. MeiZ'l (Jerusalem). 11 Uhr: Referat Doktor Tartakower. 3 Uhr nachmittags: Adolf Böhm: Probleme der zweiten Meltkonferentz des Keren Kajemeih. Erscheinen der Nationalsondslommissare Pflicht. Gäste willkommen. * R'-'sschsschutzbund her Handelsvertreter. Heute um halb 3 Uhr nachmittags findet im Cafe Gartenbau, 1. Bez., Pavkring Nr. 10, Sontcrtainlolal, eine Plenarversammlung der Handelsvertreter statt. * Wetterbericht. Gestern morgens regnete es in Salzburg. Im übrigen Oesterreich war es Kleinlich heiter. Mittags war es nördlich der Alpen trüb. In Wien gaib es wieder ein Gewitter. In Graz stieg die Temperatur über 28 Grak. Aus dem Auslände fehlen die Meldungen. Voraussage: Stark veränderliche Bewölkung, schwül, Gewitterregen. * Die Speditionsfirma Grünberg & Eo.> Wien, I., gibt ihre geändette Adresse und Telephon-Nummern wie folgt bekannt: Bureau: 2. Bez., Praterstraße 12, Telephon 40.416, Siadtmagazink 1. Bez., Schönlaterngasse 7 a, Telephon 71.417, Bahmnagazin: 2. Bez., Nordbahuhof, Magazin IX. (Entgeltlich.) Ae politische Strategie der Ie«tschvMschm. Zchmzeit für die „Sudetenjnden". - Verleumder Ludendorsi. - Friedhsfschiinderl Bor einiger Zeit hat der hakenkr-euglerische „Tag" in Dux an die Tschechen die Aufforderung gerichtet, eine Einheitsfront mit den Deutschen zu schließen zu dem Zweck, um gemeinsam Pen Kampf gegen die Juden auifzunehmen — eine Aufforderung, die m der tschechischen Octffentlichkeit keinerlei Resonanz gq unserhat. Was ein echter teutscher Nationalist ist, haßt -nämlich die tschechischen „Verräter" bis ans Messer, «öer doch nicht so sehr, daß er sie nicht gelegentlich zu Bundesgenossen aufriefe zur fröhlichen Juldenhatz. Aber die Sirenenrufe dieser chauvinistischen Exaltados sind nicht ganz ohne Wirkung geblieben: seit kurzem wird in der deutschen Presse Böhmens die Judenfrage wieder leibhaft erörtert, und dies meistens mit jener nationalistischen Unverfrorenheit, die nran bei jenen Leuten seit den Tagen der Monarchie kennt. Sie läßt sich auf die knappe Formel bringen: Ein echter deutscher Mann mag keinen Juden leiden, doch seine Gelder nimmt er gern. Man beginnt nämlich auf deutscher Seite zu finden, daß es angesichts der prekären poil-itffchen Situation des ,/Sudetendeutschnmrs", in -welches dieses dank der; Unfähigkeit und der Hetze seiner Führer geratenist, - momentan nicht zeitgemäß wäre, allzu laut ins antisemitische Horn zu stoßen, weil man sonst Gefahr liefe, die Juden abgustoßen, die noch so dumm und würdelos sind, daß sie die politischen Posrt-ionen des böhmischen Deutschtums materiell und mos andere Weife stärken. Es ist kein Waffenstillstand, der hier propagiert wivd, es -ist vielmehr eine v Schonzeit auf Widerruf, welche die Herren Deutschen den unter ihren lebwden JrchM gegtmiber als aktuelles Programm empfehlen. Diese von deutschnationaler Seite in der Dsthecho- Slowakei propagierte Politik, deren zynische Gemeiacheit nur die Charakterlosigkeit einer gewissen, noch nicht volleres ausgestorbenen Mischen Schicht zu ihrer Entschuldigung anDhren könnte, findet ihren Reflex in einem Artikel der Berliner hetzantisemitischen „Deutschen Zeitung". Das Sudvliklatt, welches sonst jeder ant-isvmitMen Gemeinheit seine Spalten öffnet, Unkenrufe Wer die ,MHche Wettgefahr" ausstößt und die .Meisen von Z4on" ausschroter, konstatiert nämlich, es stünden einander -in der Tschecho-Glvwcckei zwei Anfchauiungen in der Judensrage gegenüber und, -während die einen erklären, es wäre vielleicht auf Kosten des Judentums eine VerstaMgurg mit den Tschechen möglich, gingen die anderen von der Uckbertzeugnug aus, es gälte auMMicklich alle Krstfte im Kampfe gegen das herrschende System zu sammeln. ^Hierbei Karnen wir-" so schreibt -der hakenkrsichlerische Berichterstatter, „jenes Teiles der Juden nicht entbehren, bte, aufgewachsen im deutschen KMurkreis, in den wichtigsten svdetendeutschm Fragen mit den Südetendeutschen bisher immer durch dick xmfo dckun gegangen sind. Stoßen wir die Juden vor den Kopf, , so sind so -und so viele deutsche Schuleu und andere KlÄtureinricht-ungLN gefährdet. Wir bedürfen m ALiwchÄampf gegen die Tschechen sWeUvch auch der Geldmittel Mycher WtMyinMttr, wir beÄSutfev der A-rrterftLtznng der von Juden r viletett Presse, denn das AnÄcmd orientiert sich über die sudetenderlffchev Änderungen «äch der ,MoheMia" und dom ,j$x<iQVL So konstiatterte der Wackere, daß auch i/ti vAkischen Kreisen der DschechEwwaSei die Meinung vorherrsche, es sei wichtiger, vA-kisch- Posttioven, wenn auch mit jüdischer Nnter- Ntzuns Ln Mfäfm. ofa M«, zu verspeisen". Wenn dann die völkischen Positionen mit Hilfe der Juden die nötige Kräftigung erreicht haben werden, dann kann natürlich die JwdenveHpeifnngsproPaganda nach den bewährten Rezepten der DeutschvMrschen beginnen. Vielleicht ist dies gar die Meinung Herrn Lüd-endo rffs, des dreistesten Apostels dieses deutschnattonalistischen Offensivgeistes, der ja nach allen Ländern, die mit dem Hakenkreuz begWckt sind, seine Beziehungen untechalt, seine Emmissäre ausschickt und nie in Verlegenheit konvmt, wenn es gilt, die Juden als die wahren Uaheber seiner mißgWkten Meuschenfchlächtere ien zu denunzieren. Der Mann, der ans momentanem Mangel an militärischer Betätigung gelegentlich in der Presse und in den Versammlungen seiner Getreuen seine giftigen Pfeile gegen das Judentum losläßt, hat bekanntlich i« seinen Kriegserinneruugen bchauptet, daß der jüdische Orden B'n e i B'r -i t h als ein Glied des internationalen Judentums an der Entsesselnng des Weltkrieges und an der deutschen Niederlage mttgewirkt habe. Die deutsche« B'ner B'rich echolben daraufhin gegen Lüdendorff die Klage, das Amtsgericht Berlin lehnte jedoch die Evöffrmng des Hauptzverfahrens gegen Ludendovff ob, mit der Begründung, daßjerer bei seinen Bchanptnngen weder den deutschen B'nrv Bwich, «och die deutschen -Juden habe herausgreifen wollen. Eine Beschwerde des deutschen B'ner B'rich hat die höhere JustmH mit der gleichen Begründung abg-ckhrk. -Da es eine weitere Instanz Deutschland nicht gibt, ist damit die Ange- Leigercheit strafrechtlich erledigt und Herr Äudendorfs darf werter verlenurden. Die seinem Diktat gchorchen-den Gesinnungsgenossen lftett-ich greifen hier und da auch zu schärferer, Mitteln. Besonders arg-treDen es seit einiger Zeit di-e Hakenkreuzler in Oberschlefien, dre EveruchmLich mit den bayrischen Hitler-fieuten Vorgehen. Die Regieruug hat diese Treibereien wiederholt verboten und alle SMtfchAtzWMrjfaÄvmu achgMt. Aber die Banden bestehen nach wie vor und geben von Zeit zu Zeit Proben ihres Hsbdervnwtes. So drcmg jüngst eine Gruppe von Sturrntruppleuten ins jABsche GemÄndchans von Beuchen, um den dort zum Gottesdienst verstmrmeken Juden die Bärte alWschneiden. Jüdischer SsWwchr gtzlang es, die Gesellen zu vertreiben, aber die Schutzpolizei weigerte sich, ihre Personalien festtzustellen, was man r?icht weiter verwunderlich findet, da sich dcrrnnter Leute finden, die öGenttich antisemitische HeMopaganda trMen und, zur Rede' gestellt, angchchene Bürger ohrfeigen. So Wurwert man sich auch nicht, daß die HÄenkreuzler in Beut'hen gegen das auf dom dorkigen Wdischen Friedhof cingewechte.'Kriegerd«MM ch^ Nachts eine Handgranate' Warfen, weWhe arge Verwüstungen auf dorn Fr-ie-dhvf a-nrichtete. So sind fte, hie Helden. Handgranaten ans Mische G-rüber und Schonzeit M die Juden, wo man chre Stmrmen und chr Geld braucht. IM an diesem Wesen fallen sie genesen: das , haKev4reMwffche Deutschtum und deutschtÄnr-olnde. Judentt««. , AevoLverirttentat auf einen Gegner des Numerus clausus. FcWftffche Studenten der Kl amsE-b4rn:^g«'-r UmöwePfcht-äk versuchten ei« Revoilverättentät auf den ProrMyc Pros. o^i-ci, der als em schacfer Gegner W Numerus clauftts bekannt" ist. Die Kugeln vevfchlten ihr ZÄ Md der Professor blieb unverletzt. Die Tater. Mchteteu, doch gelang es, einen -Mitwisser zu dechaftpn, von dein ni-an AufschWe^"Wet * Diese Preise sprechen für sich! Halbstores (Bannes» Fennnes) 29 K., Brises--Vises 5'K., Künstlervorhänge 39 Spitzenvorhänge, 100 breit, pro Meter 7 K., Doppelbettdeckev 88 K., alles mrs Tüll, Etamin und Batist, MadraSvorhängt 95 K. Teppichhans W e i tz n e r, 6. Bez., Mariahilferstraßt Nr. 105. Preise in Tausendern. (Entgeltlich.) teilte, VortrSge und Berfammlungen. - H i t a ch d u t h. Heute, 5 Uhr nachmtttags, Mttgliedep Versammlung. Ch. Herrisch r „Bisherige Tätigkeit der Arbeitet bank". — Sephardisch-akademischerVerei^ E s p e r a n z a. Heute, halb 9 Uhr abend im Vereinslokal, 2. Bez., Novaragasse 27, Vortrag Dr. Wolfgang Weisl: „DU Lage in Palästina und di? sephardischerr Juden". Gäste willkommen. — I u g e n d v e r e i n A h a >v a t h Z i om Heute, 5 Uhr nachmittags, dringende AuSschußsitzrlng. Morgena2 Uhr nachnrittags, Ausflug. Treffpunkt Schottentor. — Z i o ft i s ch e K u l t u r g r u p p e XX, Karl Meißlsttaße 5. Heut? 3 Uhr nachmittags, Deklamationen Samuel Schtvager und Lea Menezer, Gesang Herr Ballagnr von der russischen Truppe Letzter Termin für die Schekelabrechmrrrg morgen von 10 vis 12 Uhr vornrittags. Bis dahin nicht abgerechnete Schekalim gelteri als verkauft. Mittwoch, halb 8 Uhr abends, Heimabend. —^ Bnkowinaer Zentralverband. Morgen, hall 9 Uhr vormittags, 2. Bez., Taborstraße 12, Hotel Stephanie Verbandsdiskussion. Um 8 Uhr nachmittags gemeinsamer Familienausflug. Sammelstelle beim Tegetthofdenftnal (Praterstern). —! Zionistische Sektion Zwischenbrü ck e-n^ Heute, 2 Uhr nachmittags, in: neuen Lokale, 20. Bez., Mett heiliflenplatz 17, Zusammenkunft: 3 Uhr nachmittags, Vorttag des Herrn Dr. Taglicht. Um zahlreiches Erscheinen wttd gebeten- — Zionistische Sektion Land ft r aß e. Heute- 6 Uhr abends, dringende Ausschußsitzmrg im Cafe Ilion, 3. Bez^ Löwengasse- 39. — HebräischerKlnb, 2., Bez., Tabor-j sttaße 1. Heute, 8 Uhr abends, außerordentliche Generalvett sammlnng. — Zionistische Bez IM s o -r g an i s^a< tion Brigittenau. Morgen, halb 10 Uhr vormittag iw Vereinslokal, 20. Bez., Karl Meißelstraße 5, dringende Ausschuß^ sitzung. Letzter Termirr zur Schekelabrechnung morgen von 9 W> 10 Uhr vormittags. — Z i o n i fl i s ch-e B-e-z i r k'Ä sektion Leopold st ad t. Heute, 8 ilhr abends, AuSi schußsitzung, 2. Bez., Taborstraße 20a. Tech-ni-sches M-nIse<um. Honte Samstoa mV 3 Uhr nachmittags MihrunlgsvortrM von Dr. Ing. F. Sed-!l-acck: „Zuckererzengung". — Sonntag den 3. Juni, uw 10 Uhr vormittagsrm großen Hörffaale. Achlbi-lideDvortvag, Dr. Jrvg. H. Kall-lbrunn-er: ^Wallvevwertnng itt bev Land- und Forstwirtschaft". U r an r att Heuter Gr v-ß'-r^r S*a aollr- Halb 3 Uhr( Schülervorttagr Indien. 5 Ahr: Unser Freund, der Hund, -j Marionettenkrieg. Halb 6 Uhr r Johmm Strauß. — K l ein e i Saal: Halb 6 Uhr: Prof. Dr. A. H o f e r: Spiel un^ Sport in England. Halb 8 Uhr: Der heutige Stand der drahtlosen Nachrichtenvermittlung. II. Ing. Eduard S ch r a ckr Naditt telephonie. — Kur ssa a l : 5 Uhr.: Ing. Josef L ö lv y Grundlagen der elekttotechnischen Meßkunde. Ü. Messungen atz Leitungsnetzen und Maschinen. VII. Halb 8 Uhr: Prof. Dr> Hans Bauer: Mathematische Einführung im die Gravitations( theorte Einsteins mit einer exakten DarstellMg ihrer wichtigster Ergebnisse. XI. — Klubs a a l: 6 Uhr : Univ.-Lektor Ferd- M a t r a s : Rednerknrs. XII. Halb 8 Uhr : Dr. Hans Kapper: Einführung in die Probleme der Gesellschastswiffenschast. II. _ MVWMW. Die LÄensmittelmarkte. Rückgang der GemiisschMfe. Eöfreubicherw'e-ijse ist gestern e>m ' giÄnKch wrvffanle^ Preisrückgang verschioden-or a-uslländffcher GemWsorten ein-! getreten, der von den Hausfrauen fohrchüchtiig erwartet wurde. Es ist zu erwarten, daß auch die inländWen Produzenten, die bisher hartnäckig an ihren hohen Preisen fcksWiMen, untep dem Druck des Preisrückganges für ausländische Waren auch ihre Preise ermäßigen werden. Von dem Preisrückgantz -wurden in erster Linie ttattenische grüne Eribsen in Schoten be^ tröffen, die auf dem Nafchmackktzu 5000 K. (gegen bisihev 8000 -bis 12.000 K.) pro 5trlogram.m zu halben waren. Heurugü Kart-offeln haben sich auf 3200 bis 3400 K. pro KilogrcnniM! ermäßigt. Ferner grngen ttvttemfche grüne MsvLen aüf 18.000 K. pro Kilogramm zurück. Solospargel hat sich a-uß 14.000 bis 16.000 K. pro Kilogramm ermäßigt. Da diese Prevse Kr den großen Konsum noch imMer zu teuer sind,! und die Witterung Kr die Entwickttrng der Gemüse sehr günstig ist, erwartet man schon Kr die näUten Ta>ge-weiters bedeutende Preisrückgänge. Auch Kirschen gchen im Preise etwas znE, da bereits Sendungen ans dem Burgentband ei-nfetzM. Die gesternhiev mrs dem Buvgenland emget-rvMenen Kirifchen von schr guter! Qualität stellten sich im Großhandel auf 9000 K. pro w gramm. Im Kleinhandel dcutf zu diesem Preise kein höherer als ein Zwmizi-gprogenti'ger Auffchilay pw KAolgraMM gemacht werden. Ausländische Brlttor hat gleichfalls im Preise etwas! nachgegeben. Gestern War holländische De-etbntter Ibestov Qualität im Kleinhandel um 56.000 K. pro Kiilögramm p haben. Heimische Teckb-utter stellte sich noch immer teurer, wie! nberihaupt' alle inssänldischen- Produkte die AuMlUdZpreifttübersteigen. -; In der Großimarkthalle bliebendie FloischtPreise gegen-, über dem letzten Markttage vollkommen unverändert. Mit! -der Balhn sind in der Großmarkthalle acht Waggons eingelangt,! von denen jedoch nur einer Rindfleisch enthielt, während «&e übrigen Kälber und Schweine gebr-acht hatten. 8»atsvts1 üsr Komischen Oper au« Berlin. NM!» I>18 XS- Jaul J/;8 Uhr dio grosse Ausstatrtuugsrevae 1/,8 Uhr. Europa spricht dayozi T 6 Balletts! , 200 Mitwirkende! 25 Bilder! Br. J»ok«ou nüt eagUflobe&'Cttffls Sex I.anda. - - Bo«a -- " Alb-ert SCtrtsneir -i Arnold Rieok ‘ SSrloh Poromskl 1S5

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