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Wiener Morgenzeitung · 1923-06-01 · Heft 1544 (1.6.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1544 (1.6.1923)
Date
1923-06-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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8 ‘ Wim, Freitag_' die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in. Palästina als einen integrierenden ^standteil der Weltpoliiik proklamiert. Theodor Herzl durfte'.diesen Augenblick nicht mehr erleben; hätte er ihn aber erlebt, hätte er gewußt, daß das jüdische Volk jetzt alle seine Kräfte konzentrieren muß, um dieser großen politischen Errungenschaft-würdig zu'sein. Die Bank war das Jnstwrnent aller seiner Pläne; sie durch Vergrößerung ihres Aktienkapitals zu einem geeigneten Instrument zu machen, ist jetzt die Pflicht aller Juden, die an dem Aufbau Palästinas interessiert sind und die zugleich dem Andenken des großen Führers und der großen geschichtlichen Tatsache des ersten jüdischen Parlaments ihre Dankbarkeit bezeugen wollen. Die Jüdische Kolonialbank ist keine kapitalistische Bank. Der Preis der einzelnen Aktie ist von Anfang an so bestimmt worden, daß er dem Aexmsten zugänglich ist. Die Aktien keiner Barck sind in so vielen Händen verbreitet; in den Ländern der jüdischen Massen sind sie bei Hunderttausenden zü finden, die damit nach ihren schwachen Kräften zum Aufbau des Landes beisteuern wollten. Die Verwaltung der Kolonialbank wird im Interesse des jüdischen Volkes uni) des Palästina-Werkes geführt; aber dies auf rein geschäftsmäßigen Grundlagen. Ein Aktienkauf ist kein Opfer; ist keine Spende. Neben dem Bewußtsein einer nationalen Pflichterfüllung steht das einer g u t e n A n l a g e. Theodor Herzl hat davon geträumt, daß die Uebersiedlung des jüdischen Volkes nach Palästina in wenigen Jahren und doch in großen Massen vor sich gehen soll, und dak«l in voller Ordnung, wirtschaftlich geleitet durch ein mächtiges Finanzinstitut, das alle notwendigen Vorkehrungen trifft, das den Auswandererstrom regelt und ihm die Liquidierung seiner Güter und Geschäfte in der Diastrora ermöglicht, und das dem einzelnen durch Kreditgewährung in Palästina die Gewinnung eines produktiven, unabhängigen Lebenserwerbes sichert. Unter dem Mandäle wird die Regierung Palästinas dem jüdischen Volke Konzessionen und Privilegien zur wirtschaftlichen Erschließung des Landes einrämnen; Hafen, Eisenbahnen und Straßen müssen gebaut, elektrische Kraftzentralen errichtet, die Bodenschätze gewonnen, mächtige Industrien geschaffen werden. Zur Ausnützung dieser Möglichkeiten braucht das jüdische Volk eine große kapitalskräftige Bank. Die Immigration ins Land kann, wie schon Herzl richtig gesehen hat, Nur eine geregelte sein; geregelt, wie es Herzl gekvußt hat und wie es die Palästina-Regierung jetzt verlangt durch unsere wirtschaftliche Kraft, durch die Wirtschaftliche Möglichkeit, im-Lande neue Reichstumsquellen zu erschließen. Je größer das Kapital der Bank, desto größer wird die Immigration sein; desto schneller kann in PaWina das jüdische Heim erstehen. Das jüdische Heim kann aber nur dann einen gesicherten Bestand haben, wenn alle Bewohner des Landes, auch das arabische Brudervolk, an seinem Bestand dadurch interessiert sind, daß sie davon Nutzen ziehen. Die Erschließung neuer Reichtumsquellen des Landes, die Wohlfahrt von Industrie und Handel, die dadurch bedingte Hebung des allgemeinen Lebensniveaus, werden die Araber von dem Nutzen übe^eügen, den die jüdische Siedlung dem ganzen Lande bringt. So wird sich Herzls Traum erfüllen unb in Palästina ein Reich der geistigen , und wirtschaftlichen Blüte, des Friedens und der Brüderlichkeit entstehen. Am 25. August, wenn sich zum 25. Male der Tag lährt, daß in Basel der erste zionistische Kongreß eröffnet und eine neue Epoche in der jüdischen..Geschichte eingeleitet wurde, soll überall, wo Juden wohnen, ein ,^öankmonat" gefeiert werden. Jeder kaufe, so weit er kann, Aktien der Jüdischen Kolonialbank; jeder überrede seine Freunde hierzu und erzähle von der Notwendigkeit und der Bedeutung dieser Aktien. Jeder feiere das Andenken Theodor Herzls und die Erfüllung des großen Traums seiner königlichen Seele, die. weltpolitische Anerkennung der jüdischen Heimstätte in Palästina, dadurch, daß er Herzls Schöpfung, die Jüdische Kolonialbank, stärkt und ihr die Möglichkeit gibt, ihrer großen Aufgabe gereiht zu werden, die jüdische Heimstätte in Palästina zu schaffen. Sefterreich. Das Defizit im Budget. S76 MMiard-n. Wie der Korrespondenz Herzog aus parlamentarischen Kreisen mitgeteilt wird, gestattet die gegenwärtige Budgetlage des österreichischen Staates bereits eine genaue Uebersicht über das Ergebnis der drei ersten Monate des Jcchres 1923 in der Frage der Einnahmen und Ausgaben der FmanzverwÄtung. Nach den letzten Berechnungen hat sich heransgestM, daß das tatsächliche Defizit hinter dem ursprünglich angenommenen nicht unbeträchtlich zurückbldibt. Man hatte ursprünAich ein Defizit von 1032 Milliarden Papierkronen ins Auge gefaßt. Die pravisorksche Delegation des. Völkerbundes hat bezüglich der. ersten sechs Monate des Finanzjahres 1923 ein monatliches Durchschnitts^esizit von 339 Milliarden, also ein Defizit hon 1017 Milliarden für das ersck Vierteljahr angenommen. Das tatsächliche Defizit innerhalb dieser Periode ist jedoch nicht höher als 976 Milliarden, also um 56 Milliarden geringer als das ursprünglich berechnete, respektive um 41 M'ckndm weniger als das von der provisorischen De. stgaüM de» Wiener Morgenzetturrg._ Die Behandlung der MuoriMen. Tschechisch« B-schiv-G«. Die tschechischen Blätter bringen folgende Meldung deL tschecho-flowaksschen Preßbuveaus ans Wien: In Wien wurden bereits längere Zeit gegen die tsche'cho-stohMsche MnderM und ihre Schulen aufhetzende Flugblätter verteilt. In einzelnen Bezirken, wurden deutschnationale Versammlungen einberufen, deren Programm es ist, in der Oesfentlichkeit gegen die Minderheiten .und die tschecho-slowattschen Schulen zu agitieren. Außer dieser Aktion Wurden, wie von zuständiger Stelle gemeldet wird, Massenzuschriften deutschnationaler' Körperschaften, Vereine und Einzelpersonen an den Wiener Ortsschulrat geschickt, worin die sofortige Aushebung einer ganzen Reihe tschecho-slowMscher Schulklassen gefordert' wird, um die die Wiener Gemeinde' dvn Tschechen mehr geboten. habe, als sie verpflichtet Ivar. Heute melden ferner die tschechischen Wiener Blätter, daß der sozialdemokratische Bürgermeister von Jnzersdorf an alle Ettern, die ihre Kinder in die tschechischen Schulen im 10. Bezirk schicken, eine Zuschrift geschickt habe, in der er ihnen bekannt gibt, dvß sie aus Grund eines Erlasses des Ortsschulrates ihre Kinder bei Gefängnisstrafe sofort aus der tschechischen Schule abmelden müssen. Da es sich größtenteils um Kinder von. tschechischen Ziegelarbeitern handelt, arbeitet in dieser Richtung auch die Gesellschaft, die die Eigentümerin der Ziegeleien ist. Einzelne werden in die Kanzlei berufen, wo ihnen mit Arbeitsentlassung und WohnungMMgung gedroht wird,, wenn sie ihre Kinder nicht in die deutsche Schule geben würden. Handelsvertragsverhandlungeu mit Holland. Haag, 1. Mai. (Havas.) In der ersten Kammer teilte Minister de s Aeußern van Karneebeck mit, daß die Verhandlungen zum Abschluß eines Handelsvertrages mit Oesterreich begonnen woÄen seien. Kam ans der Mecho-Slowakei. Prqg, 1. Mai. Die ,Tribulra" meldet, daß das Handelsministerium einer Reihe von. landwirtschaftlichen Genossenschaften die Ausfuhr von 100 Waggons Rog-. gen gestattet habe. Nahezu das'ganze Quantum sei für Oesterreich bestimmt. Sie gndtlfirirlle« und die Hakenirenzler. Ein Dementi des Hauptverbandes. Der Hauptverband her Industrie Oesterreichs wiederholt in. einem an.,die Presse gerichteten Zirkular, die Erklärung, daß die Mitglichsbeiträge wedvr direkt noch indirekt hakenkreuzlerischen Organisationen 'in irgend einer. Form zrrstießen. Das Zirkularberuft sich auf die Borspväche einer-Reihe jüdischer Depbandsmitglieder bei der Leitung, bei welcher 'Gelegenheit die gleiche Erklärung abgegeben worden sei. Die erschienenen Industriellen hatten jene Erklärung als befriedigend' zur Kenntnis genommen. Gegenüber diesem Dementi sei festgestellt, daß der Präsident des Hauptvechcmdes Herr Urban in der erwähnten Besprechung, die Mitte Mai stattgefunden hat, eijngestehen mußte, daßder Frontkäntpfer Vereinigung aus den Disposttionsgelvern bqS Verbandes eine ständige Subvention zufließt. Jeder politisch interessierte Mensch in' Oesterreich ' weiß, daß zwischen den FronMmpfern und den Hakenkreuzlern eine innige Bindung besteht, daß beide den Kampf gegen das Judentum, der ihren hauptsächlichsten Programmpmikt bildet, gemeinsam führen und daß die Mitgliedschaft beider Verbände zu einem schr großen Teil identisch ist. Die Mitteilungen' des Herrn Urban erweckten denn auch -bei den jüdischen Industriellen peinlichstes Befremden und führten zu einer erregten Auseinandersetzung. Sie wurden demnach durchaus nicht befriedigend zur Kenntnis genommen". Daraus ergibt sich, daß die Angelegenheit , fük die Oesfentlichkeit, insbesondere aber für die jüdische Oeffent- .lichkeit, nicht erledigt ist. Sie weiß heute aus unseren Aufklärungen, daß unter dem Titel des Selbstschutzes Pogromorganisationen aus einem Fonds unterstützt werden, zu welchem auch Mische Unternehmer herängezogen werden, Aus diesen Feststellungen.werden die politischen und wirtschaftlichen Konklusionen gezogen werden. Achechü-SlowM. Baera« rmdSieander freigesprochen. Prag, 31. Mai. (Hchecho^lvwaMsches Preßbuveau.) Der 'Prozeß gegen die wegen Bestechung angeUagten Mitglieder der tifchecho-slioiwaikischen Militär-li«ibern<chmskommission in Wien, Oberst Baer-an und Major N«ander, wurde gestern abends zu Erde geführt. Nach emstüMger Beratung fällte das Gericht ein freispreche-ndes UrteA, da das Beweisverfahren keine Bestätigung für die-Schuld der Offiziere erbracht habe. ' Men. Der Wische Kl«b in Sppositio« gegen dar Kabinett. 1 \ Marsch««, A. Mai.' (®eT. der ,Mr. Moryenzeitung".) .Der neue Ministerpräsident Witos konferierte gestern mit den Vertretern der parlamentarischen ParteMubs. Da>bei wurde ihm auch die Interessengemeinschaft der Gruppe seines ' früheren Parteigenossen Daboki mit dem Klu'b „Wyz-; wollostie" notifiziert. Die neue Bereinigung, an deten^ Spitze 'Dabski tritt, zählt 62 Mitglieder; sie hat durch "Dabski 1 dem LllinistertzräjDmleu die Wläruttg abgeben lassen, daß 1. Juni 1923 : KlJXM chre Stellung zur neuen Regierung abwartend sti. In Namen des Jüdischen Klubs evklärte Wtz, ReLch d«ß Ministerpräsidenten, der Jüdische Klub wÄe bm StMtt gegenüber stD seine Loyatttät bekunden, der Reyievmg stzchi er oppositionell Mtzniider. Die »ombevattentate - ein mUisemMsch« Pro-agaodamMel. Warschau, 31. Mck. (Del. der „Wr. Moryevzsitung".s Die Bombenattentate sind in der letzten Zeit Von den Rechtst Parteien für ihre Zwecke ausgenützt worden. Die vechtsstchen, den Hetzblätter haben während der Untersuchung über dü Attentate als Täter Kommunisten und Juden bezeichne» und sofort mit maßloser Judorchetze eingesetzt. Diesem Prä« ludium folgte nun ein Horstoß der Rechten in der Verweb tungSkommission des Gsjm, die sich in ihrer letzte» Sitzung mit den Bvmlbenattentaten beschäftigte. Die dev Rechtsparteien angeWveiiden Mitglieder machten den Versuch, eine Stellungnahme >der Koumtission in dem Sinne zu beeinflussen, daß die Ursache der Bombenattentate bei den Links- Parteien unk besonders bei den Juden zu suchen sei. Diesem Manöver tratendi« jüdischen Abgeordneten Grün» bäum und Dr. Schipper eyergilsch entgegen. Der letztere wies daraus hin, daß es der Rechten nicht um energische Aufklärung der beunruhigenden Vorfälle, sondern nur ab. lenkendes Beeinslussnng der össentlichen Meinung gehe. Damit stimmt eS auch überein, daß die Bombe, die ht der Redaktion der vechtSstchenden „Gazeta Warszawska" gefunden wurde, sich bei der Untersuchung ihres Inhaltes au völlig harmlos Herausstellt«. Dür Vereinigung der jüdische« Kauftnarmschast in Warschau. Aus Warschau wird unS berichtet: Die Vereinigung der jüdischen Kaufleute in Warschau '-hielt am 27, Mai unter dem Vorsitze ihres Präsiidenten, Senator SchereschewSki, ihre JaihreSversammbumn ab. Bei dieser waren die etwa 36.000 Mitglieder, welche die Bereinigung heute zählt, durcheinige hundert Delegierte vertreten. Dam Tätigkeitsbericht der Vereinigung -ist zu entnehmen, daß der seit 17 Jahren bestehende Verein Mitglieder -aus 62 kaufmännischen Branchen umfaßt. Im letzten Jahr hat er entsprechend der Entwicklung deS polnischen Exports im Interesse seiner Mtgliedev sein Hauptaugenmerk auf Transport- und Zolffvagen geleA. Der WilschÄünjfmänntsche Verein hat in der letzten Zeit seine Tätigkeit <mch auf die Provinz ausgedehnt. * ©« jüdischer Frauenverband. AuS Lemberg wird uns berichtet: Am 27. urck 88. Mat fanden hier jüdische Fraueni Versammlungen statt, beh denen - die Delegierten zum WÄt-! kongreßr-Mischer-.Frauen Fvcm'--Dr..CäoWe Klaften und die Ssjmdoputiievte Frau Rosa Mail-er, einen schr interi eflanten und erschöpfenden Bericht über die Einzelheiten dieser Tagung erstatteten. Die Ausführungen der Refeventinnen zeitigten den erifveMchen Beschluß der Gründung eines O rganisattonskomIteeS zwecks Schaffung eines Verbandes der jüdischen Frauen Polens Äs DeirloLganÜsatioren des Weltvnbandes. PÄaftina-KlMserenz. Der in Lemberg abgchaltene zionistische Parterrat faßte den emstiMmigen Beschluß, die diesjährige zionistische Landeskonferenz erst n a ch de m Kongreß abzuhalten, hingegen zum Zwecke einer Erörterung der attuellen Palästtna^Probieme' für Anfang Juki eine besondere . Konferenz eäir-ubevusen, zu der auch die MiSrachr-Oryamsatton ein geladen werden soll. Die Wahlen zu dieser Konferenz sollen, auf Grund der Schekelzahlerl>isten Vovgenom-men werden. In zionistischen Kreisen wird dieser Tagu.ng mit großem Interesse entgogengeschen, ' - MuLschau. Die »me englische Note an Rußland. London, 31. Mai. Das Rvutersche Brrveau erfährt, daß die Ansicht der britischen Regierung Mer die enAisch-russische Frage, die Krassin letzten Sonntag durch Lord Cu,rzon mündlich mttgekeitt worden ist, nunmehr-in die Form einer Note Meidet wurde, die zusammen mit einem Begleitschreiben Mer seine Unterredungen mit Lord Curzon nach MoÄkau senden wird. Me ,/Dcvily HeraLd" meldet, steht die bvit'ische Note die Angebote der russischer« Regierung mit geringen Vollbchalten als befriedigend an, erklärt jedoch, daß die russische Antwort in dem PuMe der antibritischen Propaganda in Asien unbelfri-edigend sei, und wiederholt die Forderung nach Mberufung der Sowixetlvertreter in Teheran und Kabul. (litte Betsammlung russischer GlSubiger. London, 31. Mai. Woiss.) Heute wurde hier eine Versammlung der Gläubiger Rußlands abgehalten, in der die bedeutendsten Firmen Englands vertreten waren., Es wurde eine Entschließung angenommen, worin die Ueberzeugung ausgesprochen wird, daß keine. Konferenz zwischen der britischen Regierung und der Sowsetveyiemng stattsrnden solle, wenn die russische Regierung nicht zuvor ihre Bereitwilligkeit erklärt, Rußlands ausländsche Schulden, einschließlich des beschlagnahmten britischen Eigentums in Rußland, zu bezahlen. SaftelloriW bleibt italienisch. Lausanne,'31. -Mai. (Schweiz. Dep.-A-g.) Zwischen dvr, italienischen Delegation und Jsmet Pascha wurde über die. Insel Castellorizzo eine grundsätzliche Emiguug erzielt. Diese : Insel yerbleibt unter italienischer Oberhoheit^, wird aber MmMmsiert.

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