Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1542 (30.5.1923)
- Date
- 1923-05-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1643 Wien, Mkttvsch restlos ausMützen, in das Terrain versenkt angelegt. Das verbrauchte Wasser fließt in einem schon seit drei Jahren sertiggestellten unterirdischen Kanal wieder in das Mühlbett zurück. Die Kraftzentrale ist für eine Höchstleistung von 45.000 Pfeckekräften bestimmt und eS gelangen drei Durbmen (vorderhand nur zwei) zur Aufstellung. Die DhuaMamafchinen werden von den Turbinen -ireÄ angetrieben und erzeugen Drehstrom von 6500 Volt Spannung; der Strom wird auf 116.000 Volt transformiert und so-. dann nnttels Hochspannungsdoppelleitung über Land geführt. Von dem Werck, welches mit allen Errungenschaft modernster Elektrotechnik ausgestattet wird, ist der bauliche Teil fertiggestellt und die Maschinenaggregate gelangen schon in nächster Zeit zur Montage. Zu bemerken ist noch, -aß schon seit drei Jahren ein Hilfswerk im Betrieb ist, welches nicht nur die Kraft für die Bohrmaschinen, Krahne, Schotterbrechanlagen und Betonmischer liefert, sondern auch den Strom zur Beleuchtung der Bauplätze und sonstigen Arbeitsstätten sowie für die umliegenden Ortschaften abgibt. Der Tourist, der von Neufelden durch das romantische Mühltal zur Donau Pilgert, hat Gelegenheit, auf diesem Wege Zukunst und Vergangenheit zu grüßen; in Neufelden und Neuhaus, Anfang und Ziel der reizvollen Wanderung, die rege Arbeitstätigkeft, welche im Begriffe ist, die Naturgewalt zu bezwingen und sie dem Menschen nutzbar zu machen. Unterwegs ragt die altersgraue Ruine Partenstein, welche dem Werk dm Namen gegeben hat, auf einsamer Höhe. Von Nmhaus, an der Einmündung der Mühl in die Donau, gleitet das Dampfschiff in rascher Fahrt nach Linz zurück. Welche immense Bedeutung diese Anlage für Oesterreich haben wird, geht am sinnfälligsten daraus hervor, daß die jährliche Kohlenmenge, welche erspart werden wird, rund 100.000 Tonnen beträgt. Durch den Ausbau schon bestehender Fernleitungen und Ergänzung durch neue Leitungsstraßen wird der Strombedarf nicht nur der Landeshauptstadt, der Städte Steyr und Wels gedeckt, das Werk wird auch in der Lage sein, Energie bis nach' Wien zu sendey und die Dampftzentvalen zu entlasten. Welche ungeheuren Schwierigkeiten die Ausführung eines in seiner Art einzigen Großkraftwerkes in den jetzigen Zeitläuften zu überwinden hat, braucht wohl nicht näher betont zu Werdern Der oberösterreichischen Wasserkraft- und ElÄtrizitäts-Mim-Gesellschaft Linz (O. W. E. A. G.), welche trotz der so überaus widrigen Verhältnisse das Wagnis unternommen hat, eine derarüge epochale Anlage zum Nutzen des ganzen Staates ins Leben zu rnfm und die kühnen Gedanken denIngenreure zur Tat werden zu lassen, gebührt vollste Anerkennung und der Dank des Larckes. Der technische Ruf der Fachmänner, die an der Spitze eines zielbewussten Jngenieurstabes stehen, die Direktoren Fng. Kvesiensky und Ing. Schachermeyer, verbürgt ein gedeihliches, erfolggekröntes Gelingen. Es ist zu hoffen, daß im Jahre 1924, nach nur sechsjähriger Bauzeit, l-as große Werk seiner Bestimmung übergeben werden wird. _ Die Wasierlraftabgabe verlängert. Der städtische FiucmzauSschuß hat sich gestern mit einer Gesetzesvorilaige beschäftigt, durch die der gegenwärtig mit 31. Dezember 1924 festgesetzte Ablauf der Wasserkraftabgäbe in unveränderter Höhe bis 31. Dezember 1927 erstreckt wird. Gleichzeitig soll der Magistrat ermächtigt werden, der Dasserikraftwerke-Wtiengssellschaft Wag) nach Maßgabe der gebotenen Möglichkeiten die künftigen Stmevsingänge aus Gemeindemitteln zu bevorschussen. Stadtrat Breitner führte als Referent zur Begründung folgendes aus: Die Wag gcht jetzt daran, ihre bisherige'Bautätigkeit, die auf das Op Ponitz er Werk erstreckt war, entsprechend den seinerzeitigen Beschlüssen deS Gemeinderates auszngestalten und ein einstufiges Kraftwerk der Wiener Hochquelleuleituug in Angriff zu nehmen. Dieses Werk wird eine Leistungsfähigkeit von 4800 Pferdestärken besitzen und jährlich rund 28 Millionen Kilowattstunden nach Wien liefern. Die Kosten des Baues. werden mit rund 90 Milliarden Papier k r on en veranschlagt. Eine auch Mr annähernde Summe durch Obligationen im Jrüande ausgulbringen, ist ausgeschlossen und auch de>r Aüslcmdsnvarkt kommt gegenwärtig noch nicht in Betracht. Die Fertigstellung deS Opponitzer-Wevkes, die für den nächsten Sommer zu gewärtigen ist» erfordert gleichfalls Milliarden, da die im August 1921 für das erste Bcmprogramm mit 3,6 Milliarden Kronen ewüttolten Kosten infolge der Geldentwertung nahM 200 Milliarden Kronen geworden sind. Durch Benlängerung des Gesetzes bis IM soll Machst eine gesicherte Grundlage für das Erteilen und Mckfließen vor.- weiteren Vorschüssen geschaffen Werden. Andernfalls bliebe nichts übrig, als den Ausbau des Kraftwerkes der Wiener Hochksuelleivleitung vorerst überhaupt zurückz«st eilen. Es. würde aber auch der Bau des Opponitzer Kraftwerkeschon nach kurzer Frist ins Stocken getaten. Die Belastung der derzeit bestehenden Abgabe von 1,5 Prozent für Gas und 4 Prozent für elektrischen Strom über 1904 hinaus, könne angesichts der überragenden Bedeutung der Wastevkräste für den Wiederaufbau gewiß vertreten werden. An das Referat knüpfte sich eine eingehende Debatte. Die gestellten Anträge, zu denen sich die Opposüion die endgültige Stellungnahme vockchielt, wurden angenommen. Wiener Morgenzettung. _ Mitteilungen aus dem Publikum. SalaGeltner Willy Eilfort Wien Wien empfehlen sich als Verlobte Wien, im Mai 1923 > Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der Arbeitslosen ist erfreulicherweise «im Fallen begriffen. Im Februar betMg sie in ganz Oesterreich 168.144 Personen. Diese Zahl fiel im März auf 145.772, im April auf 131.694 und am 15. Mai auf 122355. In Wien und Umgebung gab es im Februar 97.800, im März 95.790, im April 88.280 und am 15. Mai 76.841 Arbeitslose. Sommersahrordnung der Südbahn. Am 1. Juni tritt auf sämtlichen Linien der Südbahn die Sommerfahrocknung in Kraft. Im Nachstehenden wird auf die wichtigsten Neuerungen und Aenderungen aufmerksam gemacht: Der Schnellzug Wien—Triest und Wien—Meran über Marburg wird ab 1. Juni wieder täglich Verkehren und von Mon-SüLbahnhof nm 20 Uhr 10 Miln, abgchen. Er wick auch einen direkten Wagen nach Venedig führen. Der Gegenzug von Venedig, Triest und Meran wird ab 1. Juni um 9 Uhr 60 Min. in Wien ankommen. Die D-Züge 6 und 6 (Wien-Südbahnhof ab 19 Uhr 10 Mm., bezw. an 6 Uhr 12 Min.) werden ab 1. Juni wieder täglich bis und von Agram und Belgrad verkchren. Die Tagesfchuellzüge Wien—Triefb-Ngram und zurück, . D 3 und D 4, sowie die NachtschnelMge Men—Leoben—Tarvis—Italien' und zurück, D 109 und D 110, bleiben auch weiterhin im Verkehr; ihre Abfahrt von Wien-Südbahnhof um 7 Uhr 30 Min., bezw. 21, Uhr 60 Mn. bleibt unverändert. Der Tagesschnellzug Wien—Leoben—Klagenfurt—Villach, D 108, wird von Wien-Südbcchnhof erst um 9 Uhr 96 Mn. abgchen, der Gegenzug, D 104, in Wim um 21 Uhr ankommen. In Villach werden beide Züge in direktem Anschluß an die DZüye 403 und 404 (Lienz an 21 Uhr 10 Min., bezw. ab 10 Uhr) stehen. In der Zeit vom 28. Juni bis 16. Juli und vom 18. August bis 16. September wird zur Entlastung dieser beiden Züge, die nunmehr auch direkte Wagen Wien—Tavvis und Wien-Mailand, bezw. umgekehrt, führen werden, ein neues SchnellzugSpaar zwischen Wien— Klagenfurt—Villach in Berkehr gelangen,-nämlich die D- Zü'ge 108 und 106 (Wien-Südbahnhof ab 8 Uhr 46 Min., bezw. an 19 Uhr 69 Mn.). Die DZüge 901 und 302, Men—Budapest Über Wiener- Neustadt—Nagykanizfa werden ab 1. Juni wieder täglich bis und von Wien verkehren. Die Abfahrt von Wien-Südbahnhof wird um 9 Uhr 60 Min-, die Ankunft daselbst um 18 Uhr 35 Mn. stattfinden. Zu den D-Zügen 8, 5, 9, 108 und 109 werden in Wien Platzkarten ausgegebeu wecken; zum D- Zug 103 jedoch nur Mr die direkten Wagen nach Darvis und MaÄand. Der im Vorfahre an GanMagen> in Verkehr gestandene Schnellzug 7 (Wien-Südbahnhof ab 16 Uhr) wick Heuer nicht wieder geführt wecken, dafür wick der um 14 Uhr 36 Min. von Wien-Südbahnhof ckbgchende Payerbacher Zug 46 an alten Samstagen bis Mürzzuschlag verkchren. Der tägliche Verkchr deS neuen Zuges 21 macht auch die Führung deS bisherigen SonntagszuyeS 89 a (Sportzug) entbehrlich; hingegen wick der sogenannte HochschwÄbzug W, Brucka. d. M. ab 19 Uhr (AN- Seewiesen ab 16 Uhr 66 Mn., Wien-GiMcchnhof an 33 Uhr 6 Mn.), wieder an allen Sonntagen geführt werden. In der Wiener Lokakstrecke treten im allgemeinen nur die durch die vorerwähnten Maßnahmen im Schnell- und Fernzugsverkchr bedingten Aenderungen ein. Die wesentlichsten find folgende: Der Payerbacher Zug 47, bisher Wien-Südibahnhof ab 19 Uhr 16 Min^ wick ab 1. Juni erst um 30 Uhr 16 Min. von Wien abgchen. Auch im Berkchr nach und von Ungar« tvekn namhafte Verbesserungen sin. Der KaMaer Zug 811 (bisher A6) wick von Wien-Südbahnhof erst um 8 Uhr 8 Mn. abgchen. Fast alle ungarischen Perfonenzüge. wecken mii direkten Wagenfätzen gefahren. Einige Züge sichten sogenannte privilegierte Wagen, das heißt solch«, in welchen die Reifenden bei Durchfahrt' durch das ungarische Gebiet weder einer Zollnoch Mer Paßvevffion unterzogen wecke«. Me neuen Fahrpläne sind bereits ausgehängt, sie sind sowie die Tafchenfahrpläne für den Nahvetkchr bereits bei allen BahnhofÄbuchhaMungen käuflich zu schälten. Wiedersehen. Der Filmschaufpieler Josef Szekoly hat eine Vorliebe Mr Wien. Allerdings beMckte er die österreichische Hauptstadt stets nur inkognito mit seinem Besuche. Er hätte seine . Gründe dafür und besonders seinen alten Bekannte« von der Polizei begegnete er nicht gerne. Da der ehrenwerte Herr Szekely wegen verschiedener Gaunereien in Wien mchrfach bestraft und schließlich aus Oesterreich auSgewiesen worden war, Wick man es ihm durchaus nicht veckenken, daß er auf die Fortsetzung seiner etwas unfreiwilligen Bekanntschaften mit PolizeiböamtM keinen besondeven Wert legte. 30. Mai 1923 Sekte 8 Mitte Mai ist Szekely min neuerdings in Wienaufgetaucht und hat vor allem eine Landsmämri«, Frau Jolante Groß, mit seinem Besuche beehrt. Da er die Dame nicht zu Haufe traf, so lockt« er der Hausgehilfin Kleider im Werte von IS Millionen Kronen heraus. Zu seinem Unheil aber ist Herr Szekely ein Micher Mensch, und so ließ er.es sich nicht nehmen, einem Bekannten, der im Landesgericht in Haft sitzt, «ine Anstandsvisite abzuftatten. Leider traf er dort drei Justizsoldaten, die ihn — das Auge des Gesetzes ist scharf — sofort erkannten und Kür Pvlizei Mhrteu. Dort traf er wieder einen Bekannten, den Kommissär Dr. Wessely, und „wie sehr auch die Sonne sein Antlitz verbrannt, das Aug' des Gesetzes hat ihn doch Kelch erkannt..." So sitzt Szekely nun wieder einmal in: Wiener Landesgericht. * Jüdisch-ungarische Studenten bei den Wiener Erwachendem Der, „Verein-der Wiener Ungarn" veranstaltete Montag äbends ein Fest. Wir hätten wahrlich keine Vetanlassung, uns mit einem so unwichtigen Ereignis zu befassen, wenn eS die VeveinSLeitung nicht Mr gut befunden batte, zu dieser Veranstaltung die aus Unaarn vertriebenen Mischen Studenten einznladen. Um die Grösse dieser heckermrütigen Tat ab messen zu können, muß mm diese Vereinsblüte kennen. Unter dem Protektorate des ungarischen Gesandten stehend, ist derVerein ein Klub der k> Wien ihr Unwesen treibenden „unverantwortlichen" Offiziere der Budapefter Regierung, die sich gelegentlich auch als österreichische Staatsbürger vor Gericht entpuppen. Zur Bestreitung der Bevoinskosten bchilft man auch die von früher übernonmrenen. in Wien ,-bodenftändigen" reichen ungarischen Juden als Mitglieder, um damit noch den Schein zu wahren, als ob der Oberleutnantsverein nicht bloß eine der bekannten .Formationen" der ungarischen Regierung wäre. Nu« entdeckte die ckle Gesellschaft, daß die in den SpiMsberichten nur als die „Wiener Kommunisten" bezeichnete« jüdischen Studenten wieder zu „Ungarn" erhoben tvecken Knnen, wenn eine Veranstaltung deS Vereines wattiert wecken soll. Bezeichnend für die Mentalität des ungarischen Assimilationsjudentums ist eS, daß ein jüdisches Mitglied des Vereines diese Einladung vermittelte, und daß es eine Assimilantengruppe unter den Studenten gab, welche in der ihr in Ungarn anerzogenen Rückgratlosigkeit den Mut fand, ihr Folge zu leisten. Gewisse .Magyaren mosaffchen Glaubens" sind eben unbelehrbar. Auch die „Wrozitäten" sind nicht imstande, ihnen ihre Würdelosigkeit aus den pseudomagyarffchen Gliedern zu bläuen. * Jahvessitzung der AkademSe der Wissenschaften in Wir«. Heute um 11 Uhr vormittags findet im Festsaale der alten Universität die feierliche Jabvesfitzung der Akademie der Wissenschaften in'Wien statt. Nach der Ansprache des Präsidenten Hofrat Pros. Oswald Redlich wecken Generalsekretär Prof. Becke und Sekretär Pvoft R a d e m a ch e r die Tätigkeitslberichte erstatten und Prof. Dr. Felix Exner ^vttrag „Ucker tm rvelvegnngsprrnz'p \u i-.. ... r... , halten. * Verabreichung von Milch in Gast- und Kaffeehäusern. Da die Mlchpreffe nunmehr herabgesetzt sind und die Milchanlieferung durchschnittlich auf 376.000 Liter täglich g e st iee n ist, hat der Bürgermeister den Gast- und Schankgewerbeetrieben mit Verocknung vom 38. d. die Verabreichung von Frischmilch und von Getränken, die unter Mitverwendung von Frischmilch zubereitet wocken sind, vom 90. d. an bis auf Widerruf gestattet.' Das Verbot der Erzeugung von Schlagobers, Aoghurt und Cremen wick durch diese Verocknung nicht berührt. * Die Witwe Popper-LynkeuS erkrankt. Me wir in unserer Nummer vom Sonntag mitteilten, ist die Witwe des verstorbenen Philosophen Josef Popper-Lynkeus schlver erkrankt und befindet sich in drückendster Not. Unser Appell an das Publikum, der Dame die Unterbringung-i« einem Sanatorium zu ermöglichen, bedarf dahin der Richti^tellung, daß Erlagscheine Mr das betreffende Konto bei Herrn LMyig Haller, 8. Bez.. Alserstraße 29 (nicht 28), Del. 18.144, erhältlich sind. * Eine neue jüdische Arbeiterzeitung in Warschau. An Stelle der durch behördliche Verordnung verbotenen jüdischen Arbeiterzeitung „Neue Zeit" in Warschau erscheint jetzt täglich eine andere Zeitung unter dem Titel „Unsere Volkszeitung". * Silberne Hochzeit. Herr Paul Rubel und seine Gattin, Frau Frieda Rubel, begingen dieser Tage im Familienkreise die Feier der silbernen Hochzeit. Herr und Frau Rubel genießen in weiten Kreisen außerordentliche Wertschätzung. * Jüdisches Realgymnasium. Anmeldungen von Schülern Mr die 1. bis 5. Klasse werden LisEnde Mai täglich zwischen 11 bis 12 Uhr in der Direkttonskanzlei, 3. Bez., Castellez^ gasse 35, entgegengenommen. Daselbst werden auch alle gewünschten AusMnfte ertellt. * „Ort" Mr die ChMzim. Die Warschauer Abt'vi>lSuny der Gesellschaft „Ort" hat jene aus Polen a-uSgewiefenen UüchÄinge. die sich nach Palästina begeben, mit AckettLrnstrumenten verfehen. Viele dieser Flüchtlinge waren bisher schon im Besitze von Maschinen und Instrumertten. die ihnen „Ort" lechweffe zur DevMgung gestellt hatte. Twtz ihrer bedrängten Lage wollben die FÄchtlmge ohne die ausdrückliche Erlaubnis deS ,^Ort" die eMiehenen Werkzeuge nicht mitnehmen. Das Warschauer Komitee des „Ort" beschloß jedoch, einem Teil der Ausgewiesenen die Werßzeuge weiter zu belaffen, damit sie sofort nach ihrem Eintreffen in der neuen Heimat tat die Arbeit gchen kär.uen. * Amtlicher Meltcrbericht. Dem vorgestrige» Fallen des Luftdruckes folgte nachts bei stürmischen Westwinden wiedet rascher Druckanstteg. Der West brachte kühlere Luft, die gestrigen Mittagstemperaturen liegen vielfach unter 20 Grad. Morgens war es in Oesterreich überwiegend bewölkt, doch fielen nur vereinzelt gelinge Niederschläge. Im Laufe des Tages nahm die Bewölkung wieder ab. Voraussage r Meist heiter und warmer. * Große Überraschung für die Leopoldstadl! Wie wir erfahren, hat die rührige und umsichtige Leitung deS beliebten und bestbekannten Familiencafes JUrstenhüf, 2. Bez., Praterstraße 26, Wiens beste« Kapellmeister, Max Geiger, mtt seinem Ensemble für längere Zeit engagiert. Dieser populäre Künstler wick ab 1. Juni für die gemütlichste Untechaltung im ,>Fürftenhof" Sorge tragen, eberffo die Direktion dieses GrandeafeS seinen Gästen an Getränken und kalten Speisen nur das Beste bieten. (CntyMich.) VERGNÜGUNGSPARK SOI Direktion: Böhm-Bronnor Morgen Donnerstag den 31. Mr 3 Preise im Werte von 5 Millionen Venetianische Nacht mit Koriandolikorso und Belustigungei Bai champetre (Tanz im Freien) _ Das grosse Varietöprogramm und xwei Kapellen "MW