Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1533 (20.5.1923)
- Date
- 1923-05-20
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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i Sette 16 Wirrt, Scmniag Wiener Morgenzettung. L0. Mai 1928 Nr. 1888 Fechten. Hakoah (Graz) gegen Hakoah (WieuV DK Grazer Fechter sirtd derettS m W-ren einaetroffen und wurden von einigen Herren -der Fechtsekt wn der Hakoah im Bahnhof empfangen. Zwei Rechter du Grazer Mannschaft betevigeu sich heut« Lei den im Wr. AchleMpoMtib staWndenden KoMrrenzen um die Meisterschaft von Oesterreich. Montag abeM treten die Gra-zer der Manrqchast' der Wiener Hakoah entgegen. Die Känchfe finden Montag abends im Klubheim der Hakoah, 1. Bez.. Wiefingerstraße 11. statt und beginnen, da ein Teil der Gäste roch am seÄ>en Abend abreisen nn:ß. pünktlich um 8 Uhr. Zuschauer willkommen. Zn den Meisterschaften von Oesterreich, di« heute statt« finden, entsendet die Fechlsektion der Hakoah eine Reche ihrer Fechter. Da derzeit noch nicht bekannt ist. welche Fechter des In- und Auslandes an den Konkurrenzen teilnehmen, ist auch »och kein Urteil über die Aussichten der Hakoahner möglich. Leichtathletik. Championat der Streckenkanser. Diese- Laufen -über 88 Kilometer findet beute im Rahmen der Mittelschülerwrtt» bewerbe deS W. A. C. mit Start und Ziel auf dem W. A. C.« Platz statt und verspricht nach der QuÄität der eingelaufenen Nennungen einen hochinteressanten Verlauf. Als aussichtsreichste Bewerber müssen nach ihren .bisherigen Leistungen Sfrartj (Hertha), Bmnsen (Göc) und Kühnel Macker) gelten. Aadfatre«. Bechnreunen finden heute und morgen in Hernals statt. Das Programm der Pfingstsöiertage umfaßt di« nachstehenden KoMirrenger.-: PfinMonntag: Bemüßü'ngsfahren für Amateure. Wertungsfcchren über 100 Munden für Berufsfahrer. Großer Wngstpreis für Amateme Himer Schrittmachermotoren über 50 Kilometer. SchÄttmachsrrennen über 5 Kilometer. Vorgabefahren für Amateur«. Pfingstmontag: Eröffnungsfahren für Amateure, 3 Kilometer. Hauptfahren für Amateure. 3 Kilometer. Australisches Ausscheidungsrer.nen für BeruifEahrer. Stundenrennen mit Motorführung für Berufsfahrer. M'ffchä-diMngsfahrten fü Amateure. PrämienwevtungSfahren über 90 Runden für Berufsfahrer. Trostfahren für Berufsfahrer, Folgende Ausländer gehen an den Start: Süßmrlch (Dresden), Pawke (Berlin), Hildebrand (Troppau). Der Beginn ist an beiden Tagen für 3 Uhr nachmittags festgesetzt. Touristik. Jüdischer Lmrifteuvertaud. Die erste ordentliche Generalversammlung des I. T. V. fand am 16. d. statt und nahm einen fek würdigen Verlauf. Herr Dr. Klabrr berichtete kurz über die Tätigkeit der provisorischen Leitung, dann wurden die Wahlen vorgenommen, die folgendes Ergebnis zeitigen: Obmänner: Dr. Arnold Karplus, Ing. Feder Ackermann, Jacques Salzer- Schriftführer: Richard Gaensler, Hugo Deutsch; Kassier: Treuer; alpiner Referent: Ernst Raubitschek; Jugendreferent des Zionistischen LandeskonnteeS: Dr. Isidor Klaber; Beiräte: Dr. Otto Lichtwitz, Max Fuchs. In daS Schiedsgericht wurden gewählt: Dr. Heinrich Schiffmann, Dr. Huao Kurzmann, Erwm Schwarz. Als Kasserevsioren wurden bestellt: Ing. Kirschmann, Franz Heller. Es sprachen noch btc Herren Ing. Ackermann, Kars, . Salzer, Stengel, Heller, Gaensler, Engel und Dr. Lichtwitz über die Ziele des I. T. B. Die Vereinigung der jüdischen Touristeuvereine, respektive Vereinssektionen, zu einem Verband und die damit verbundene 'Schaffung eines Zentrums aller jüdischen Touristen war schon lange eine Notwendigkeit. Die Vereine, respektive deren Sektionen, die Touristtk betreiben, waren einzeln zu schwach, um ihre ZiÄe, das sind hauptsächlich: a) Ausbildung von Führern, b) Errichtung von Unterkunftsstätten, e) Erreichung voic Begünstigungen bei Aemtern, Eisenbahnen und Dampfschiffen ufw., o) Gewinnung der noch nicht organisierten jüdischen Touristen und last not least Erziehung der. jüdischen Jugend zrj volksbewützten, aufrechten Juden und die Natur liebenden Touristen, raA und gründlich erreichen zu können. Diese Ziele hofft der I. T. V. durch Zusammenfassung aller jüdischen Touristen rascher und sicherer zu erreichen. Aufopfernde Arbeit und eiserner Fleiß jedes einzelnen sind die Vorbedingungen, damit der Verband auf feinem Wege zum Erfolg rasch fortschreite. Der I. S. C. Menörah hat -eine Touristensektion ins Lsben gerufen. Damen und Herren, die der Sektion beitreten .wollen, mögen sich am Donnerstag von 8 Uhr abends an im 'Klubcafe Viktoria, 7. Be-;., St-iftgafse. bei Herrn Plant ns anmelden. _ lurnen. Die Turnwarte sämtlicher Makkabi-Vereiie ivevren dringendst gebeten, wegen Besprechung der Teilnahme an «dom Turn- und 0j0riMt in Znaim sich Freitag den 25. d. zuverlässig um 8 Uhr im Lokal des MaNabi. 9. Be-;.. Liecht ensteinstraße 30. einzufinden. Zehnjähriges Gründungsfest des Mattabi (Lundenburg). Am 6. d. feierte der Lundenbnrger MaKabi das Jubiläum seines zehnfähvigen Bestandes mit einem wohlgelungenen Turnfest. Im edlen Wettbewerb betätigte sich am Hochbarren der Bruiderverew Makkabi (Brünn), dessen Musterrrege die schwierigsten Uebungen meisterte und dadurch' allgemein aufs fiel. Großen Beifall erntete die Hochreckriege des Makkabi 10 (Wien), deren Leistungen.wiMcher AkkrobatÄ ähnelten. Hierauf fand ein Festabend statt, an dm: zahlreiche BvuderklubS und andere jüdische Vereine durch Delegationen vertreten waren._ Lawrr-Ietmis. Im internationalen Cottage-Turnier unterlag dep Hatocchner EWmeich gegen den österreichischen Meister .Kinzl 2:6. 2:6. __ ■ Am Den Lerelum. Achim. Heute um halb 2 und halb 4 Uhr Freund«» schastsspiele mit Mi Mannschaften gegen City auf dem RudolfshÄmer-Platz (Linie 67, 59, 60 und L-ÄLager.«). Folgen« Spieler haben sich um 1 Uhr. respektive 3 Uhr im Gasthaue Malek, 14. B«., Braunhirschengasse 16, Mas UmkleidenS einzufinden: Schwarz. Knoll, Lorber 1. Landau, Kreislers Meselmann 1 und 2, Jszo. Attmar^, Lackenbacher. - Rosenberg; Mijnßer, Wercheimer, Unger 3, Günsberg. Stern. Schächter, LoWer, Feuchtbaum. Fischer, Rosner, Nachmann. Fell. Lacher, Lorber 2, Grünfeld. Ad rr. Heute, um hallb 2 Uhr .Wettspiel der ersten Ndanlschaft auf dem Sturm 14-Watz gegen Neptun-Jungmannschaft. Treffpunkt 12 Uhr beim Ferdinanlds-Kino. AufstelluW: Schöllxr; Voül, Schreiber 1; GinShevg, Teitelbaum, Bäumt; Weiß. Puterklej, Adlers Pisk, Straßberg. Ersatz: HergfeW» Heller, Äöw. ReWeiter Balaban, Jäger. Morgen Wettspiel, der ersten Mannschaft um 8 Uhr auf demselben Platz gegen «Sturm 14-Jungmannfchaft. Treffpunkt halb 2 Uhr FevdinaM-Kino. AMellm g: «Schüller; Vogl. Schreiber 1; Haber. Teitelbaum, Weiß; Bannet, PuterAei. Adler, .PiA, HerzfeD. Ersatz: Straßbevg. Reiseleiter: Balalban, Jäger. Achbuth. Movgen Freundschaftsspiel mit Mi Mannschaften gegen Bar Kochba aus dem Sturm 14°Platz. Treffpunkt der Reserve um 8 Uhr. -der Ersten um 9 Uhr beim Konzerdsalon Brigitta. Mttwoch um hcW 8 Uhr AuSschußsitzung im Bereinsheim, 2. Bcz., Obere Dona-ustraße 66, Dür 4. Hakoah-Jungmannschaft. Dlorgeu, halb 3 Uhr, Wettspiel gegen Baumgartner Hakoah: Oppenheim: Probst, Hrrschl; Deutsch. Posauer 2, Neubauer 2; Desser, Drucker 2, Posamr 3. Wnrmbrand. Wiener. Ersatz: Ta-u>be, Karl, Dyaten- «ßrld. H asch ilt o n. Talentterte junge Spieler, die unserem Verein» beitreten wollen, mögen chre Adressen an L. Schleuder, 2. Boz.. Große Spevlgasse 8. Tür 33. bekanntgeben. Jüd. S. C.^Jugendbund. Neuwahlen: Obmänner: Pais, .Lauer; Zkassiere: Teich. Wolf; Schriftführer: Wittes, Kovasz; Sektionsleiter: Mufcheil. Lauser. Sport-Brieflssten. Bar Kochba. Zuschriften, die n.icht mit der Bereinsstampiglie versehen sind, gelangen nicht zur Veröffentlichung. Automobilismus. Las Ierby der Motorräder. Jtalieuisch-euMch<amerUanischer Sieg. Kodrie (Garelli) Sieger und beste Zeit -es Tages. — Schmidt (Harley Davidson) Sieger -er unbeschrankten Klaffe. Delmar (Sunbeam) bei den Senioren. —Drrtl (Zenith I. A. P.) beste Rundenzeit aller Konkurrenten. Die große Schlacht auf der Landstraße, die erste Oesterreichische Tourist Trophy der Motorräder, ist geisch'lagen. Jetzt weiß man -es, woran man ist. Man kennt sie nün, die Vorwärts- und Rückwärtsfieger, die Preisgskrdntell, und jene, die ferner liefen", die Durchgcstandenen, und die am We«ge tnben. Und kann sich, wenn man gerade Lust hat, seinen ers darauf machen. Er wird beispielsweise dahin lauten, daß die hierzulande so eifervckl verfochtene ,-England, England über alles"-2heori^ «ein leeres Gewäsch ist. Gerne zngestanden. das Jnselireich versieht sich ganz fabelhaft a-uf den Krafträderbaü, indes, auch andere Länder haben brave Kinder, zweirädriye nämlich, mit ei nein Motor darin. So g. B. Amerika, Italien und Deutschland, die sich diesmal mit EnKand in die Sicitzeschren teilen. In Italien ist die berühmte Garellr-böheimatet, die mit dem Sieg in der Junioreniabt-ei'lnny in der Allerbestzeit des Tages den wertvollsten Vogel der T. T. abtschoß, aus den Vereipigten Staaten stammt die Harlsy Davidson, die, eine Maschine am Start, eine am Ziel, unter den ganz großen Maischinen triumiphierte, in Deutschland endlich kam und kommt die Mabeco zur Welt, ein neues, an die Indian aMinigendes Modell <acht Ventile. fürIvei Zylinder), Zweitplaoierte der Senioren und Drittschne-uste überhaupt. Freilich, chlant'itativ genommen, ist dev englische T. T.--Erfol«g der stärkste und eindvncksvollste. Sunb e.a m, die PermaneiHnnd GewohnheitAi':>eyerin der Saison 1922, erfocht einen «glänzenden Sieg in der Seniore n T. T. und belegte überdies -oen zweiten, dritten, fünften und sechsten Platz, wodurch sie auch den Teamspreis einheimste. 'Die Pre>iseverte'lun«g, die Schlutzbilanz unserer ersten Tourist Trcphh der Motorräder, kam also durchaus erwartungsgemäß. Dem Fachmann gab sie keinerlei Anlaß zum Wundern, dem Laien keinen zum Staunen; der unverbesserliche- An^lemane allein ist total aus dem Häuschen. Man denke: Eine Garelli gewinnt die T. T., schlägt mit ihren noch nicht 350 Kubikzentimeter nahezu «dreimal so ,-gchaltvgll«^ Maschinen und leistet sich mit einer Gesamtfahrzeit von v«rer Stunden, 17 Minuten, 66 Sekunden, die beste Zeit aller Gestarteten. Gewiß: Der ^Vergleich der Maschinen rrach ihrem Zvl-inderinhäkt himt. Hinkt ganz bedeutend. Denn die GareM ist ein Wv-eitakter, fom Harley Davidson Viertakter, Garelli ein aüsgWrpchenev „Hochtourist", Harley Davidson eine Konstruktion mit mitt* ltwer Drehzahl. Immerhin ist und «bleibt diese T. T.'ein he« revtes ^Waidoyer für den Abbau des Zylinderinlhaltes -im' allgemeinen üüd dem Bau von Zweitaktmotoren im besonderen. Die Straßen des BreAenfurter Cireuits (mehr Schandals Landstraßen) waren ganz darnach angetan, unserer -ersten Tourist Tro«phv den Titel und Clwrakter einer Zerreißprobe aufzüdrücken. Es war eine Hetzjagd, wie sie maschim- und TR AUTMANNSDORFER FAHRZEUGGESELLSCHAFT DC (| Leichtmotorräder C II Leichtmotorrad &• II« 1 u. 17, PS U« *** Fahrgestell XITTMD17D motorflUiVlOJUrC RÄDER Die englische Weltmarke Konkurrenzlose Preise Generalvertretung: WIEN, V., WIEDNER HAUPTSTR. 91 Telephon Nr. 61-8*16; '?—! Benzin—Benzol von 030* bis 750° (fass* und kanpen-' weise) zu Original-F.abrikspreiseji .7515 OtfisteUe Benzla-u. Oelrtattoi} IOnrAZ PREIS W'if, XV., JYeihaus, 6 Hof. Toi. SlftSV | menschgermürbender kaum gedacht werden kann, und welches nein, von besten Eltern §u sein. Jnsoferne verdanikt das Kor« sumvntenpMAum, falls vorhanden, der ersten heimischen T. T. gar wertvolle Fingerzeige, welche Motorvadm>arken> bszw. Modelle, unseren GsgenwarlSstrahen gewachsensind. Mein auch das Dempo, das die unterschiedlichen TeAnehmer anschNugen, darf keineswegs Prantite ne^ligevble bei Einschätzung oer Markenqualitäten sein. Mit wachsender Geschwindl'Mttnimmt n«akuruotwendi>g auch die Beanfpruchuntz deS gesamt-en maschinellen Organismus zu, zumal auf so Mechten Straßen, wie jenen der T. T. Ist also das 100 Kilo- 'met-er-Temipo auch au sich (für Sportler und Touristen) ebenso unverwendbar als W-ersmssig. ja sogar, da es unnütze Gefahren herau«sbeschwört. in gewissem Sinne schädlich, kann -es andererseits für den Privaten oder industriellen Nutznießer der T. T. nicht ganz gleichgMia sein, wie viele Stunden, Minuten und Stunden, der Mckhafte T. T.-«Absolventfür seinen 300 kilometrigen Parf-orveritt auUrwendengenötigt war. Erfand, Deutschland, Italien-, Amerika — dies die Länder» die die Siegermavken stellten — sind somit, die T. T. hat es deutlich genug erwiesen, aetoissermaßen die vier Mo« torrad-Kul'tUrsta-a-ten der Wert. Ob sie wohl aus unserer T. T. werden lernen wollen? Mit nichten! Schon deslhaib nicht, weil die Republik Deü-tschrst-erveich, wie sie heute ist, für sie als Exporttiand nur ganz b-egrenytes Interesse hat. Unsere Kaufkraift für kostspielige Jmportmaschmen ist nahezu Null, und die Hypertrophie anausländischen Motorr-advertretuugm kann und darf nicht darüber hiuwegtäuschen. daß '-ene uuserer Landsleute, die Willens Und in der Lage sind, Kr.'ein zweirädriges V-olksauto, letzten Endes doch nur eine Schöu-wettermaWue, 30 bis 60 Millivuen auf den Tisch zu 'legen, praktisch kaum in die Wagschale fallen. Wenn schon, denn schon» so sagen sich unsere Benziniker in spe. Wenn ich ein Kapital von 30 Millionen opfere, um mich auf eigene Räder zu ste-llen, dann sollen es deren viere sein nnd keines weniger. Gegen d'ese laMäufige Auffassung lassen sich allerhand Einwände erheben. Zunächst: Garagierung, «Steuer und Pneuverbranch — drei gewichtiM Po«sten im automobilistischen Haushalt, die für den Motorradfahrer eine nur untergeordnete R-olle spielen. Um aber Widder zur T. T. zurückzufiniden. Die Engländer, Amerikaner nnd Italiener wollen von ihr nichts lernen, die Oesterreicher hinwider können es nicht, dieweil Oesterreich dermalen, von Hiffs- und Leichtmotorrädern abgesehen, den. Krafträdbau völlig ad acta gelegt hat. Nur bei Puch in Graz, der Pionierisabrik auf dem Gebiete des Motorrades, unternimmt man n^uerdin'gs wiederum (ziemlich schüchterne) V-evfuche, den Motorradbau in die Wege zu leiten, vorerst durch Erzeugung einer G a n z l -e i ch t m a f ch i n e. im Zweitakt, -also keines T. T gceigneten Modells. Das alles find natürlich nur Neibenlbomerkungen. Eine gr-oßangelegte T. T>, wenn auch in einem Lande ohne einschlähixe Jndrstrie veranstaltet, bleilbt auf alle Fälle ein nützlich Ding, insofernL nämlich, als sie Leben in die Bude bringt, dem Motorsport neue Impulse verleiht und die Welt daran erinnert, daß unser Wien „uiömalls nicht«" untergcht. Wer hat geführt? In der ersten Runde führte Karner vor Dirtl und Doktor. Felledy; in der zwetten Runde Karner vor Schmidt, Dirtl und! Roßner; in der dntten Runde Schmid vor Roßner und Schuster;, in der vierten Runde Schuster vor Roßner und Kodric; in dev filnsten Rmrde Schuster vor Roßner und Kodric; in der sechste^ Runde Roßner vor Kodric, Schuster und Karner; in^der siebenten Runde Kodric vor Roßner, Schuster und Karner; in der achten Runde Kodric vor Roßner, Karner, Delmar, Nadhernh und Beledy; in der neunten Runde Kodric vor Roßner und Karner: in der zehnten Runde Kodric vor Karner, Roßner und Manetti; in der elften Runde Kodric vor Karner, Roßner, Schmidt und Schuster; in der zwölften Runde Kodric vor Karner, Roßner und Högl; 'in der dreizehnten Runde Kodric vor Kmner, Roßner und Högl; in der vierzehnten Runde Karner vor Kodric, Roßner/ Schmidt, Delmar und Veledy. Wie der Einlauf erfolgter 1. Kodric (Garelli) 4:17:56;- 2. Schmidt (Harley Davidson) 5:16 später; 3. Roßner (Mabeco) 1:66 später; 4. Delmar (Sunbeam) 5:21 später; 5. Feledy (Sunbeam) 2:57 später; 6. Manetti (Garelli) 23 später; 7. Zieserl (Sunbeam) 3:2 später; 8. Mayer (A. B.^/, C.'/,) 9:66 später); 9. Kraus (Sunbeam) 10:42 später; 10. Nadhernh (Sunbeam) 2:27 später; 11. Temple (Dyuglas) 4: 65 später; 12. Gürtl (Zenith I. A. B.) 7:4 spater; 13. Knapp (Humbee) 14 :22 später. Der Zeitunterschied zwischen 1. nnd 13. betrug 1 Stunde 7 Minuten 30 Sekunden. 10 Kilometer-Weltrekord auf khirldiri. Im Nukorennen vor» Cremona. Das vorwöchige Automobilrennen zu Cremona wurde zu einem sensationellen Erfolge Kr die auch in -Oesterreich bestbekannte italienische Kleinwagenmarke Chiribiri. An dem Wettbewerbe nahmen eine ganze Reihe bekannter Marken, darunter auch zwei Chiribiri-Wagen in Kategorie mit 1600 ccm teil. Deo Chiribiri belegte auf gleichnamigem Fabrikat den zweit t u P l a tz in seiner K a t e g o r i e, wobei er nur um wenige Sekunden länger ftchr als der Sieger Antonio auf Eine wchrhaft sensationelle Leistung aber voWrachte der bekannte italienische Rennstar Ramasotto, dem es am Volant seines 1500ccm-WagenS gelang, die s ch n e l l st e R u n d e d e S T a g e S in einem Stundentempo vonl 3 2°9 2 6 Kilometer zu absolvieren und mit einer Geschwindigkeit von über 161 Stundenkilometer einen neuen I. Oesterr. Tourist Trophy . 13. Mai — 300 Kilometer A. B. C das weltbekannte englische Motorrad startete kürzlich in der Oesterreichmhen Tourist ] Trophy (Fahrer Franz Mayer), und absolj vierte die gesamte Strecke defektlos in vorzüglicher Zeit. Dieses glänzende Debüt in j einem so schwierigen Langstreckenrennen spricht selblst für die hervorragende Qualität. Zu besichtigen bei der Generalvertretung; Alois Schasche, Wien IV.» Möilwaldplatz 5 7534 --vseS ✓