Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1533 (20.5.1923)
- Date
- 1923-05-20
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit» 14_Wien, Sonntag_ Las Material dürfte als Grundlage bei einer eventuellen Aenderung der Zuckerzölle Verwendung finden. Kaffee. Die Tendenz ließ am Schluffe der Berichtswoche nach und Preise waren — bis auf S a n t o 8 f u p e r i o r, welche Gattung mit 40.000 K. unverändert notierte — von 100 bis 1000 K. nachgebend. Im Auslande verkehrte der Markt in ruhiger Haltung. Die brasilianischen Forderungen find unverändert, Preise waren im allgemeinen unverändert, jedoch gut behauptet. Gewürze. Bei einigen Umsätzen blieb holländischer Kümmel mit 66.500 K. und Piment mit 25.600 K. unverändert. C a s s i a l i g n e a ermäßigte den Preisstand um 500 K. auf 42.500, dagegen trat eine Erhöhung in Pfeffer Singavore schwarz um 250 K. auf 29.750 K. ein. Die deutschen Märkte zeigten ruhige Haltung, die Auslandspreise sind unverändert fest. Die Marktpreise sind der Steigerung der Devisen entsprechend fest. Reis. Bis auf Burma II alte Ernte, welche Gattung um 100 K. höher ab Wien (5300 K.l notiert und Bruchreis, welcher um h’e* Punkte Föher, auf 11 Schilling 6 Pence waggonftei Hamburg, bewertet wurde, blieben Preise unverändert. Es notieren Saigon I 4900 K., Burma II neue Ernte 5600 K., italienischer I. Qualität 7600 K. und Siam Patna glaciert I 7250 K. Im Auslände sind Preise unverändert und gut behauptet. (Eigenbericht der „Wiener Movgenzeitung".) Angesichrs der eintrctenden Feiertage zeigte der gestrige Markt wesentlich schwächen Besuch, wodurch das Geschäft von Vomehevoin in atterengste Grenzen gedrängt wurde. Die Stimmung, die im Wochen'luufe der matteren Stimmung zuneigte, sprach sich in M e hlen etivas freundlicher aus. In den Preisen allerdings kommt die freundlichere Stimmung kaum zum Ausdruck. indes in dem Umstande, daß in den allerletzten Tagen bereits bescheidene Käufe zum Abschluß gebracht werden konnten, -während noch zu Beginn der Berichtspeviode Mehl sich als beinahe unverkäuflich erwies. Wie verlautet, erzielte doppelgriffiges ungarisches Nuller bis 6100 K. inkl. Warenumsatzsteuer. Für Brotgetreide verhalten sich die Mühlen noch imMr ablehnend und zeigen selbst bei entgegenkommenden Preisforderungen so gut wie keinen Begehr. In Mais ist gleichfalls sehr ruhiges Geschäft zu beobachten, noch Süddeutschland geht nichts und der Verkehr beschränkt sich auf kleinere Ankäufe der Tfchecho-Slowakei in der Preislage von 2550 bis 2600 K. Angesichts der Disparität der Preise in der Tschecho- Slowakei gegenüber den Bezugsprodukten ist ein regerer Verkehr dorthin unmöglich, da infolge der dort in Geltung stehenden billigen Preise vielfach Getreihe verfüttert wird. Hafer ist in großen Quantitäten in rumänischer Ware offeriert und wurde in der Preislage von IM tschech. K. umgefetzt. Rumänischer Hafer wurde zu 2500 K. Wien gehandelt und rumänische Futtergerste erzielte 2200 K.', slowenische Braugerste tourt« vom Konsum in der Preislage von 2500 K. ausgenommen. Wie verlautet, ist in der Slowakei eine leichte Besserung der Stimmung e'mgctreten, da die Dialzzentrate sich wieder am Kaufe betätigt. Ungarische W-eißbohnen fanden in kleinen Quantitäten Aufnahme zu 4000 K. .Wien. In Heu und Stroh stehen vollkommen irreguläre Preise in Geltung. Ans Jugoslawien und Ungarn treffen fortgesetzt reiche Zuschüsse ein, für welche sich der Markt nicht als aufnahmsfähig erweisen kann. Auf Lein Oftbahnhof hat .sich" eine förmliche Winkelbörse gebildet und wurden seitens der 'Legitimen Händlerfchaft bereits Schritte unternommen, um diesem Trei- -ben fremder Elemente ein Ende zu bereiten. Die Preise find werter rückgängig. Es notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive der Pauschalwarenumsatzsteuer): Weizen inländischer 3850 bis 3950 K., bulgarischer 4100 bis 4200 K., Hardwinter 4250 bis 4350 K., Manitoba 4450 bis 4550 K., Roggen inländischer 3450 bis 3600 K., bulgarischer 3200 bis 3300 K., Gerste inländische 2700 bis 2650 K.,. tschecho-flowakische 2700 bis 2950 K., 1.20 bis 1.30 tschech. K. ab Marchegg, Futtergerste 2200 bis 2300 K., Mais jugoslawischer 2550 bis 2650 K., rumänischer 2600 bis 2700 K., Cinqucnttin 3300 bis 3400 K., Hafer inländischer 2500 bis 2600 K., ungarischer 2500 bis 2550 K., rumänischer 2475 bis 2575 K., Reis italienischer 3.15 bis 2.20 Lire ab Tarvis, Burma 13 Schilling 9 Pence waggonftei Hamburg, Buchweizen 3050 bis 3100 K., Hirse 2800 bis 2900 K., Hirsebrei» 4800 bis 6100 K., Mohn 15.000 bis 15.500 K., Weißbohnen ungarische 8800 bis 4100 K., Kocherbsen ungarische oder rumänische 3000 bis 4500 K., Linsen rumänische klein 4000 bis 5000 K., groß 14.600 bis 15.000 K., russische groß 14.500 bis 16.500 K., -Zwiebeln ägyptffche neu 2800 bis 2900 K., Preßheu österreichisches 2350 bis 2450 K. ab Station, ungarisches 1300 bis 1400 K. ab Grenze, Roggenrittstroh gepreßt 1250 bis 1300 K., ungarisches .1100 bis 1200 K., Bundstroh lose 1400 bis 1450 K., gepreßt 1500 LiS 1550 K., Leinsaat 5200 bis 5600 K., Hanfsaat 6000 bis bis 6400 K., Repskuchen 2600 bis 2600 K., Malz rumänisches 4000 bis 4200 K., Malzkeime 2000 bis 2100 K., Biertrebern 1800 bis 1900 K., Wicke 2800 bis 3100 K., Weizengrieß 6800 bis 6900 K., Weizenmehl Nuller inländisches 6300 bis 6300 K., ungarisches doppelgriffig 5900 bis 6000 K., 2.80 bis 2.90 tschech. K., griffig 5700 bis 5800 K., 2.70 bis 2.80 tschech. K., Kochmehl inländisches Ila 5500 bis 5600 K., Brotmehl inländisches In 4950 bis 5050 K., Futtermehl In 2300 bis 2400 K., Roggenmehl inländisches In 4900 - bis 5000 K., 70«/,iges slowakisches 1.80 bis 1.90 tschech. K., Weizenkleie inländische 1450 bis 1500 K., ausländische 1400 bis 1450 K., Roggenkleie 1500 bis 1550 K. Baumwollmarkt. Rew-Bork> 16. Mai. Baumwollzufuhren in den atlant. tmd Golfhäfen 5000, im Innern 1000, Ausfuhr nach Großbritcmnien —, nach dem' Kontinent — Lokalmarkt middling: 27.— (gestern 26.75). Tendenz Stetig. Termine: Mai 26.79, Juni 26.03, Juli 25.27, August 24.30 September 23.48, Oktober 22.97, November 22.77, Dezember 22.58, Jänner 22.27, Februar 22.27, März — April —. Sie Levisenkurse. Budapest, 19. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 2042 bis 2102, Bukarest 25.50 bis 27.50, Kopenhagen 971 bis 1001, Christians« 851 bis 881, London 24.125 bis 24.725, Berlin 0.11 bis 0.1220, Italien 254.-bis 264.-, Parts 348.- bis 358.-, Prag 156.- bis 162.-, Stockholm 1691 bls 1441, Zürich 940 bis S70, Wien 0.0740 bis 0.0770, Sofia 42,— bis 44-, Belgrad -.-bis-.-, New-York 5250 bis 6370, Warschau 0.1140 bis 0.1260, Brüssel 299 bis 309. New-Bork-19. Mai. (Devisen.) London 462°/,- Paris 667.-, Berlin 0.2026, Mailand'486.50, Zürich 1802.-, Kopenhagen 1861, Stockholm 2667.-, Christiania 1633, Amsterdam 3914, Prag 298.—, Wien 0.14, Budapest 1.875, Bukarest 52.50, Warschau 0.2050, Madrid 1522.—, Helsingfors 278.—, Brüssel 574--.Kanada 2'/,, unter pari, Brasilien 9675, Argentinien 3607, jLekrav 104.75. Nr. 1533 20. Mar 1923 Wiener Morgenzeitung. Das CnglSudergaMel. Die Hakoah erzwingt ein 1:1-Resultat. — Die Engländer sind von der Spielstürke der Wiener ülerrascht. - Die Hakoah liegt bis neun Minuten vor Spielende in der Führung. Hohe Warte. 50.000 Zuschauer. Schiedsrichter Retschury. Weftham United: Hempson; Hendersor,«, Hempton; Ciarttr. Kay. Bifhop; Richards. Brown. Watson, Fletcher, Ruffel. Hakoah: Halpern: Scheuer. Grünfeld; Kerr, Guttmann, Pollak; Neufttd, Häusler, Gansl, Heß, Katz. 50.000 Zuschauer waren gekommen, umt nach neunjähriger Pause wieder Engländer zu sehen. Wir wollen Kelch jetzt bemerken, daß dei große Masse der Wettspielbesucher unbef rrediegt den Platz verließ. Unsere Sportenthnsiasten erwarteter.- von den Gästen Wunderdinae und. da sie diese nicht zu leisten vermochten, verließen vietc enttäuscht den Sportplatz. Wir waren uns darüber nicht klar, wie weit uns die Vertreter aus dem Drei-Insel--Reich noch voraus sind und dachten noch immer an die Zeiten, in denen Manchester United, Blackburn Rovers. Everton und Corintiar.s unsere Vertreter mühelos abfertigten. Diesmal kam es anders. Tie Hakoah gab einen hervorragenden Gegner ab. so daß sich WOham United nicht recht entfalten konnte. Das Resultat entspricht nicht ganz dem Kräfteverhältnis, da die Gäste im allMneinen mehr im Angriff lagen, trotzdem kann festgestellt werden, daß der jüdische Verein höchstens um ein Tor schwächer war als sein berühmter Gegner. Die Spielweise der Engländer. Die Westham-Leute unterscheiden sich von unseren Spielern vor allem dadurch, daß sie, wie ein alter Fußhallhase sagte, drei Extremitäten besitzen, und zwar die beiden Füße und den Kopf. Der Ball wird in jeder Situation vollkommen» beherrscht, wobei die Engländer durch die voWommene AusbiÄung beider Beine stets das Unerwartete ausiführen. Wenn auch die Körperbcherrschung der Engländer als vollendet bezeichnet werden kann, so erzielen sie doch ihre Tänschnngseffokte hauptsächlich dadmch, daß die Gegner nie wisse:.-, mit welchem Fuß der Ball getreten wird. Technisch sind sie unseren besten Spielern noch weit über. Sie blieben uns aber, was das Zuspieil und die flüssige Kombination anlangt, manches schuldig. Der Ball wurde oft gruMos in der Luft herumgewirbelt, so daß die Verteidiger Gelegenheit zum rechtzeitigen Eingreifen hatten. Insbesondere die Läufer ließen flaches Passen vermissen. Sie bemühten sich, der.« Ball über den Gegner zu .Mberln", was ihnen -aber nicht immer gelang. Vor der Pause nahm Weftham United den Kampf auscheinend nicht ganz ernst, nach Seitenwechsel konnten sie dannmit der Hakoah-Hintevmannfchaft nicht fertig werden. Im zweiten Spielabschnitt hätten die EnMnder gern den Sieg an sich gerissen, wobei die Erscheinung zutage trat, daß ihre Kämpfergualliläten nicht allzu hoch einMchätzen sind. Ganz hervorragend ausaebildet ist ihr Kopfspiel, wodurch sie jeden hohen Ball in ihren Besitz bringen. Züsammerftlssenid kann fMeistellt werden, daß Weftham United eine technisch hervorragende Mannschaft stellt, deren Kombinationsspiel und Kampfgeist den Erwartungen nicht entsprachen. Die Leistung der Hakoah. Im Lager des jüdischen Vereins wurde vor Beginn des Spieles bedauert, daß eine Niederlage unvermeidlich sei. wodurch der Hakoah das Renommee, die einzig unbesiegte Mannschaft von Wien während der Füchjahrsfaison zu sein, verloren geht. Nun traf aber das Unerwartete ein, daß die jüdische Mannschaft auch aus diesem bedeutungsvollen Treffen ungeschlager.- hervorging. Der große Erfolg war vor allem auf dem unermüdlichen Kampfgeist und aus die glänzende körperliche Verfassung der ganzen Mannschaft zuMchnMhren. Die Hakoahner bewiesen aber diesmal sehr eindrucksvoll daß sie ganz ausgezeichnet zu spielen verstehen. Es wurde flach und raumgrerfend kombiniert und sehr schnell gespielt. Hätten die Hakocchrer vor dem berühmten Namen der Geigner nicht derart Respekt gehabt. dann wäre es leicht möglich gewesen, daß sie sich vor der Paufe noch einen größeren Vorsprung gesichert hatten. Das Spiel der Hakoah war nicht so fintenreich wie das der Gegner, doch war es weit praktischer. An Schnelligkeit. Start nach dem Ball. Kampfgeist und Zähigkeit waren die Wiener den Engländern vorzuziehen. Die Spiclor. Der Tormann Hempson toefjrie einige Schüsse mit Ruhe ab. Einem geschraubten Ball von Häusler faß er aber gründlich auf. Die beiden Verteidiger bildeten den besten Manuschaftsteil der Engländer. Ihre Stoßsichecheit und ihr taktisches Verständnis waren sehenswert. Nach Seitenwechsel pflegten sie das „One back-Shstem", wodurch viele Angriffe der Hakoahnrr 'bereits im Keim erstickt wurden. In der Deckung war der rechte Läufer Carter der beste. Der Mittelläufer Kah verriet nur herporragende Kopstechnik. Der Angriff hatte im Rechtsaußensturmer Richards die beste Kraft, von Watfon und Brown sah man technische Meisterstücke, doch schossen beide schlecht. Der linke Flügel Fletcher und Ruffel konnte sich nie recht durchsetzen. Die Kritik scheint sehr streng gehalten zu sein, doch legen RAPID - PLATZ, HUtteldorf XIII., Htitteldorf, StrasEenbahnllnlen 49, ro, 51 n. 52 Vorortelinie der Stadtbahn 'Westbatmzüge Pfingstmontag, den 21. Mai, 5 Uhr: Halb 4 Uhr 1 10116 Sp. C. Graphia - Rapid II. Halb 3 Uhr: Wien-WesWun.—Rapid-Jun. VorTcrkaufigtelleni 8ton8 &Biyth, Neumann (Popovich), Konditorei Götti, Kleiderhaus Hahn und Sekretariat des Sportklubs Rapid. 10116 . wir bei der Beurteilung der Leistungen der Weschcrm-Spieler schon gefühlsmäßig einen anderen Maßstab an als bei der Beurteilung von Wienern. Die Hakocchner batten in ihrer Verteidigung ein sichres Brllwerk. Scheuer verrichtete. ganze Arbeit mild seine Leistung rief allgemein ehrliche B.'^rn^nnng hervor. Grünfeld '^ef.'rte sein bestes Spül, seitdem er an: dem Vertcdigerposten tääg :st. Zuspiel anbelang:. wurde er von keinem Läufer auf dem Felde erreich:. Bollak und Kerr waren sehr verläßlich, wobei elfterer eiruge technische Kunststücke zum b°sten gab. Im Angriff gefiel Häusler weitaus am besten. Er zeigte diesmal einige glänzende taktische Einfälle, denen auch <bie Engländer aufsaßen. Seine Ballführung war mustergültig. Neufeld wollte den Gegnern mit Kraft aufkommen, was ifjmt aber nicht gelang. Seme Schnelligkeit hingegen brachte dre gegnerische Hintermannschaft oft in Verwirrung. Gansl war bedeutend besser als in den letzten Lpielnr, er bereitete seinen Nebenleuten gute Schußchancen vor, die diese aber in der Aufregung der ' Der Ersatzmann Heß war im Feld überraschend gut, vor dem Tor hingegen verließ ihn dre Rul)c. Katz gab einen schnellen und tüchtigen Flügelstürmer ab. Schiedsrichter Retschury beging unserer Meinung nach den Fehler, daß er zu oft und anscheinend auch manchmal unbegründet das Spiel unterbrach. Irr einem scharten Meisterschaftsspiel wäre seine Taktik wohl richtig gewesen. doch gab dieser faire Kampf keine Veranlassung dazu, die Pfeife derart oft zu gebrauchen. Unser bester Unparteiischer We immerhin seine nicht zu schwer» Aufgabe in gewohnt znfricdenstellenider Weise. Der Spielverkauf. Die Engländer erzwingen bald den ersten Eckstoß, bcfc aber ergebnislos verläuft. Bald. darauf bietet sich Häusler eine gute Schußchance, doch schießt der Hakochner zu früh. Gansl gelangt ebenfalls allein vor das gegnerische Tor. doch schießt er den Goalmann an. Ein Kopfftoß von Brown verfehlt knapp das ^iel. Mestham United erzwingt fiftoei Eckstöße, ohne zu Tovehren m gelangen. In vorbildlicher Kombination wird Heß von Gansl frei'gefprelt, doch verfehlt Letzterer Las gegnerische Tor. Die Engländer erMnaeu wieder CcksAße, wbbei sich Halpern bei der Albwehr auAzerchniet. der 35. Minute überspielt der rechte WügeL der Hakoch die gegnerische Hintermannschaft und Häusler erzielt mit scharfem Schuß die Führung. Die Engländer praktizieren bereits jetzt das „One vack-Spstem", ohne aber rnchr als einige GckstVtzs zu erreichen. Der Hakoah bieten sich wett' bessere Chancen, Loch können auch sie nicht zu Tvefferehren Wren. , _ Nach Seitenwechsel spielen die Gaste sichtlich auf Steg. Sie finden aber an der gegnerischen Verteidigung ein unüberwindliches Hindernis. Ein prachwoller Kopfball von Watson geht knapp dar.-eben. Bald darauf tottfi) Häusler fteigespielt, doch vergibt er diese günsttge Chance. In der 36. Minute stellt Watson dann den Ausgleich her. Mopp vor GpiMnde gelingt den Engländern ein idealer Angriff, wobei Fletcher Mit dem Kopf den Ball knapp an der Satte vorbeilenkt. Ecken-' Verhältnis 7:2 für Weftham United. Ansichten der Fachleute. Mr. White, Präsident von Westch'am Unitedk „Vor allem stelle ich fest, daß die Hakoah wett besser wie die Slavia gespielt hat. Der Start nach den Ball, die SchrellWeit und die Ausdauer der Wiener haben uns verblüfft. Am meisten ' ' onierte'mir bei den Wienern der rechte Verteidiger müdet. Der Ball war unseren Leuten auch zu klein/ Mr. Kay, Kapitän der Weftham United: „Die Hakoah stellte eine ausgezeichnete Mannschaft, die ich weit Mer eiuschätze als die Slavia. Die Mmer find vor allem schneller und energischer. Ihr bester Mann war der rechts Verteidiger Scheuer. Mr. Hunter, Trainer der Hakoaoh: „Meine Mannschaft lieferte heute das beste Spisl. daS ich bisher von ihr gesehen habe. Besonderes Lob zolle ich den beiden Verteidigern Guttmann und Häusler. Die Hakoahner dürften erkannt haben, welchen Vorteil es bringt, wenn man den Ball mit beiden Füßen gleich gut führen kann." Artur Baar, Sektronslerter der Hakoah: „Meine Mannschaft spielte bedeutend besser wie die Slavia. ■«■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■«■■■ : "pÄporl- W.A.C.-Platx H, Hifif, L, 4 : » (Nächst der Sophlenbrücke) ■ ■ — — ——.—. . - » » —: :; •. ■ ■ Pfingstmontag, 3 Uhr* j j ReflStar—W.A.G. I Knittelfeld komb. 5 Uhr: Phönix Ludwigsliafen gegen |W. A.C l.i ■ ",