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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-20 · Heft 1533 (20.5.1923) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1533 (20.5.1923)
Date
1923-05-20
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Ctettt S .1 Wien, Sivntag Set Hut des Sottot i. Das ist nicht der Titel eimrs Kinostückes. 'Keine phan- Mttsche Erzählung von Verbrechern, Selbstmördern, Morphinisten, Schlafwagenschaffnerin und anderen Sherlock Hollmes-Gestalten, die Gatt eigens in die Welt gesetzt hat, um die Schlauheit eines findigen Detektivs zu ertveisen, tyuzen einen unheimlichen 'Reigen um den Hut des Doktor F und locken Leser und Schlaukopf in toller Hetzjagd dreimal um den Aequator, wo er am äquatorialsten ist. Nein, die Sache liegt viel einfacher. Hart und Doktor sind tvahrhaftige Wahrheit, gehörten dereinst in aller Treue zu« siNnmen und trennten sich nur, nachdem ich. ihnen in längerer Rede die Kleidernot des jüdischen Attttelstandes geschildert hatte, welche Schilderung nanventlich auch den Doktor einen gewissen Eindruck zu machen schien. (Der Eindruck war sehr „gewiß", mein kluger Freund sah un- ' säglich gelangweilt drein.) Einer schönen Regung folgend — wirr es Ungepuld, war es Mitgefühl — legte der Doktor fernen Hut in meine Hände, murmelte etwas, was alles mögliche bedeuten konnte und war entschlvunden. Ich. unterzog den Hut eurer gründlichen Mterfuchung, stellte fest, daß er von brauner Farbe und Inster Gemütsart war und stürzte Mn Telephon, um die Kleidersamimelstelle eines Mischen Studentenvereins anzurufen. Die Kleider-- stmrmMelle schüttelte telephonisch bedenklich ihr Haupt und erkundigte sich vorsichtig, ob denn „sonst nichts" zu bekommen sei. Ich mußte kleinkaut verneinen, worauf mein - Gegner düs Lied: Theve is a long wag to Döbling (wo wir wohnen) durch längere Variationen führte und das Gespräch mit der nicht gerade enthusiastischen Versicherung Mchkoß, er werde den Hut des Doktor 36 ,gelegentlich" vbholen lassen. Ich wartete also einen, zwei, drei Monate lang. Immer wenn ich ungedu>8>ig werden wollte, erklärte ich mir das Wort „gelegentlich", übersetzte es in alle mir zugänglichen Sprachen und wies mir durch die Analogie mit GelegenheitÄauf die Seltenheit der Sache nach. Ms aber ein halbes IÄHrlein inS Land gegangen war, wagte ich einen neuerlichen Anruf. Der Wächter des Tele- Phrms bedeutete mir kn^, im Sommer trüge man ja keine Wie, also ,/stehe es nicht dafür". Unter schwärmerischen : Gedanken über die Schönheit der deutschen Sprache übergoßich den Hut mit Terpentin und bestaubte ihn mit Naphthalin, was man „eiükampfern" nennt, wormrf ich den Schatz in dom Samanerkosser verbarg urch schlechterer Zeiten harrte. Als die ersten Fröste kamen, rieb ich mir die Häyde. Tcils um sie zu erwärmen, teils in Erwartung gmssttger Chancen für Dokwr T.' Huk.' Diesmal wählte ich einchr Mischen WoWchrtsverem, der mit beweglichen Worten uw Uebevlassu-ng von Kleidern ,/aller Ar^ geworben 'hatte. Es zeigte sich auch sogleich, daß meine Wahl durch- ' «US glmklich gewesen war — der Verein war entzückt. Er floß telephonisch vor Dankbarkeit über, verlieh mir sogar, daß ich in Döbling wohne und hielt mir. eine Rede voll Rührung, Freudigkeit mÄ Solidarität. Das war natürlich alles. Ich eackannte das diesesmal schon nach drei Monaten und b^ab mich in ein Misches Sttrdentenheim, das etwa zehn Minutm von meiner Wohnung gelegen ist. Den Hut nachm ich natürlich mit und gedachte ihn gleich abzuliefern. Aber dieser Plan erwies sich als undurchführbar, denn der einzige Student, den ich im.Heim erwischen konnte, war von tiefem, unausrottbarem Mißtrauen gegen mich und meinen Hut erfüllt und wies die Zumutung, den Hut der Sammelstelle zu überbrmgen, mit Leidenschaft ab. Hin«, 'gegen notierte er meine Adresse mit fanatischer Gier, Name, Gaste, Stiege, Stock, Tür- und Telephonnummer. Ms nichts mehr zu notieren war, versprach er mir allso- . gleich, den Diener zu schicken und ich trollte 'mich. Seither sind zwei Monate verflossen. .Allsogleich scheint ein weiter Begriff zu sein. Bisher kam der Diener noch nicht. Sehnend blicke ich Tag um Tag die Straße entlang, durch die er kommen müßte — umsonst. Der Schnee ift geschmolzen, ja sogar der Quatsch getrocknet, Veilchen .grüßten den Lenz aus dem Rasen Keiner Gärten, die den Weg umsäumen, und jetzt steht der Flieder in zauberhafter Mute..Er kam nicht. Aber schließlich ist ein Hut kein Pantoffel, und mein ^Aeund, der Doktor, kein Muselmann. Vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit, den Hut loszuwerden. Er ist immer noch braun, immer noch aus Filz und von Motten nicht mehr zerfressen als notwendig. Interessenten sind dringend gebeten, sich zu melden. Aber nicht sogleich — so lange kann ich nicht warten. Klara Mautner. Stndeaten als LtznchrWer. Die Schande der Kolmnbia-Universitat. Der Kolumbia-Univerfität stt, so versichert der Senat' dieser Hochschule mit tiefer Trauer, die größte Schande angetan worden, die einer Kulturstätte zustoßen kann. Es wurde, bereits kurz berichtet, daß vor einiger Zeit die Tochter des Professors dieser berühmten Universität Almstedt, Regina A l inst ad t, nach ihrer Aussage von einem Neger entführt Mtd entehrt worden sei. Was sich hierauf abspielte, ist eben die große Schande, die der Kolumbia-Univerfttät angetan wurde. -Als nämlich die Universitätshvrer von dem Gerüchte erfuhren, suchten sie. den Professor auf, der sie jberuhigte, indem er ihnen erklärte, daß das Gerücht in dieser Form unwahr sei, da seine Tochter bloß von einem Neger namens James Tscott belästigt worden Jei. Im übrigen sei Tscott für diese Belästigung bereits- M Hast genommen-worden. Nun zogen die Jünger der jKuktur und Zivilisation vor das Gefängnis und. forderten jdre Herausgabe des Negers. Der Gefängnisdirektor verweigerte die Erfüllung dieses Wunsches, Er führte den _Wiener Morzenzeitung. lärmenden Studenten vor Augen, daß es kultnrwidrig und zivilisattonSfeindlich sei, ohne Urteil des zuständigen Gerichtes jemanden hinrichten zu wollen. Die Studenten ließen sich nicht.abweisen. Sie stürmten das Gefängnistor, und noch ehe die vom Gesangenhausdirektor berufene Militärwache erschienen war, halten sich die Studenten des Negers bemächtigt, ttprfen ihm einen Strick um den Hals und schleppten ihn sü durch die Straßen zu jener Brücke, bei welcher er sein Verbrochenen angeblich begangen hatte. In den Straßen schlossen sich den Studenten ganze Haufen heulender, brüllender Menschen an, die Damen der Stadt folgten dem Zuge auf ihren Autos. Bei der Brücke «wurde der Neger an einen Pflock gestellt und drei Studenten trafen Anstalten, ihn zu hängen. Tscott wehrte sich mit Händen und Füßen. Die Atenge wollte" ihn nicht anhören und schrie wie besessen: „Aushängen, auMngen!" Schon wollten die studentischen Henker den Strick anziehen, als Professor Almstedt herbeigoeilt kam. „Meine Freunde — sagte der.Professor, als einige Sülle eingetreten war — bringet doch nicht diese Schande über euch und über die amerikanische Zivilisatton. Was wird die Welt sagen, wenn.sie erfährt, daß Unrversttä-tshörer und -Hörerinnen einen Mitmenschen, unbekümmert um die göttlichen.und menschlichen.Gesetze, ohne jedes Urteil morden. Ich, der Vater, gegen dessen Tochter dieser Mensch sich angeblich vergangen haben soll, ich flehe euch au, tut ihm kein Leid an, wartet das Wort, der Richter ab." Die Studenten ließen den Professor nicht weitersprechen. Mehrere sprangen auf ihn zu und rissen ihn vom Brückengeländer herunter. Unter den schaurigsten Beglertimrständen und unter dem Freudengeheul der Menge wurde der arme Tsoott hingerichtet. Die Nachricht von diesem Lhnchgericht hat in den Vereinigten Staaten Nordamerikas die größte Entrüstung hervorgerufen. Besonders der Umstand kränkt die Amerikaner, daß es Univevsitätshöver und -Hörerinnen -waren, die diese schändliche Arbeit verrichteten. Bisher hat sich nur der Mob für solche Henkerdienste bereit gefunden. Der Rektor der Kolumbia-Universität versuchte die Schmach von seiner Hochschule durch ein Dementt abzutvenden, indem er behauptete, daß den angeblichen Henkerditznst nicht die Studenten versehen hätten. Aber niemand glaubt diesem Dementt. Professor Almstedt sagte ganz gebrochen zu den Journalisten, die ihn aussuchten: ,^Fch weiß nicht, wie wir diese Schande von uns abwischen werden. Ich hätte niemals geglaubt, daß unsere Jugend dessen fähig Ware. Man sagt, daß die Aufhetzer und die Hercker jene Studenten waren, die am europäischen Krieg teilnahmen und sich dann dem K u Klux Klan anschlossen. Es ist die größte Schande, die unsere weltberühmte Universität treffen konnte. Dort sind es die Ku Klux Klan, hier sind es die Hakenkreuzler, in Ungarn die Erwachenden ungarischen Studenten, von denen man ähnlicher Dinge gewärtig sein kann. Ein Sekret über das Verbot der üenfdjett» frefferei. Das ist kein barbarischer Witz, ist nicht einer Persiflage des Weltkrieges entnommen und bezieht sich auch nicht auf jene Barbareien, die sich Frankreich und Deutschland in ihren verschiedenen in Weiß, Gelb und sonstigen Farben erschienenen diplomatsschen Büchern gegenseitig vorgeworfen haben. Es ist tatsächlich ein Dekret von blutigem Ernst und erschien mit der Unterschrift des Präsidenten der französischen Republik M i l l e r a n d im „Journal Ofsiciel" vom 26. April 1923 der modernen Zeitrechnung. Ueberrascht erfährt man aus diesem Dekret, daß es auf den der französischen Republik unterstehenden Gebieten noch Menschen gibt, die ihre Mitmenschen verzehren. „Denn", so beginnt das Dekret, „wir müssen energisch gegen den barbarischen Aberglauben ankämpsen und ihn aus dieser von Menschen bewohnten Erde mit der Wurzel ausmerzen. Wir halten es für unsere Pflicht, die friedliche Bevölkerung vor den Menschenfressern zu schützen, und deshalb bekleiden wir die lokalen Verwaltungsbehörden mit außerordentlichen Machtbefugnissen." Diese Machtbefugnisse werden nun durch folgende in der Verordnung sestgelegte Strafbestimmungen gestützt: 8 1. Jeder, der Menschenfleisch ißt oder jemanden tötet, um sein Fleisch zu verzehren, begeht das Verbrechen der Menschenfresserei. § 2. Dieses Verbrechen wird mit dem Tode bestraft. 8 3. Ein Verbrechenbegeht auch derjenige, der mit Menschenfleisch handelt oder einem anderen Menschenfleisch zum Genuß anbietet. : § 4. Ein solches Verbrechen wird mit Zuchthaus bis zu izehn Jahren bestraft. Die übrigen Artikel dieses Gesetzes gegen den Kannibalismus befassen sich mit der Ausgrabung toter Menschen. Gas Dekret verbietet nämlich nicht nur den Genuß des Fleiches von durch gewaltsamen Tod verstorbenen Menschen, sondern auch denjenigen ausgegrabener Leichname. Ein Artikel verbietet sogar den Genuß des Fleisches verstorbener Angehöriger. Das Verzehren der Leichname von auf natürlichem Wege verstorbener Personen wird Nopbepi Roth Wien, VH*, Marüahilferstrasse 88 a (Zitahof) Telephon 35-1-81 24* 20. Mai 1923 M. 1888 im Sinne des Dekretes nicht so streng bestraft als der Genrrtz der Leichen von gewaltsam" getöteten Menschen. Für die Men» schensresser erster Kategorie ist eine Gefängnisstrafe tan vkotz 6 Monaten bis zu 2 Jahren vorgesehen. Der Pariser Dolkswitz hat sich dieses Dekrets bereits bl. mächtigt und ein Zyniker meinte, das Dekret byiche sich mW! ausschließlich auf die französischen Kolonien^ sondern auch auf das Rnhrgebiet und zeuge für die humane Auffassung der; französischen Regierung, die auf diese Weise ihre Fürsorge fift die Bewohner des Ruhrgebietes, welches bekanntlich von den. schwarzen Truppen besetzt ist, bekunden will. Ernster klingt eine Erklärung des Sekttonschefs des KolonialrninistermnrS, der mit Bedauern feststem, daß der Kannibalismus im letzten Jahr nicht nur nicht abgenommen habe, sondern eher noch häufiger geworden sei. Deshalb mußte das Dekret erlassen werden. Es fragt sich nur noch, ob diese auffallende Zunahme des Kannibalismus nicht irgendwie mit der Teilnahme dieser Kannibalen am Weltkrieg und ihrem längeren und regeren Verkehr mit den weißen Herren der Zivilisation im Zusammenhänge steht. Ist er gar ein Urteil der Farbigen über die Weißen?... -b. -sz. Mische Kulturarbeit in Budapest. Der vorliegende Bericht des ungarsschen israelitischen Landeskulturvereines, den die Leitung in der letzten Direktionssitzung unterbreitete, zeigt, wie tief der christlichnationale Terror auf das soziale und kulturelle Leben , der ungarischen Juden eingewirkt hat. Dieser Kulturverein, der unter dem Präsidium der Herren Dr. Marcel B aracs und Oberrabbiners D. Simon Hevefi seine Tä> ttgkeit ausübt, hat im Laufe der letzten Jahre acht verschiedene Institutionen geschaffen, die acht Verteidigungsfestungen gegen die furchtbaren Verfolgungen genannt ^werden könnten. Die Mensa Academiea speist täglich mittags und abends 700 Hochfchüler aus. Es sind das nicht lauter Universitätshörer, sondern auch andere jüdische Studenten und ganz besonders die Schüler der vom Kultur- Verein selbst erhaltenen Institute. Das Kulturheim hat im Laufe des vergangenen Winters in der Hauptstadt und in der Provinz etwa 300 öffentliche Borträge veranstaltet, an denen bekannte jüdische Schriftsteller, Rabbiner, Professoren mtd Künstler mitwirkten. Ganz und gar ein Kind der Verfolgung und Bedrückung ist der „& i r k eL d6$ Kunstfreunde", der für die Erhaltung der vovtz Kulturverein ins Leben gerufenen Maler-, Bildhauer-, Graphiker- und Ste.iumetzatelj.euSi sorgt.-Bekanntlich hat der Numerus clausus ganz.besonders in den staatlichen Kunstakademien gewütet, jMscherh Kunstbeflissenen den Weg zur Kunst verrammelt und Wr-! scheu Künstlern die Existenzmöglichkeit abgeschnürt. Dü war es ein rettender Gedanke, der, "ob nun die Gründer es haben wollen oder nicht, ganz dem Mischnaüonaleq Programm ensspricht und darin gipfelt, die Erziehung mÄ Ausbildung der jüdischen Kinder , in jüdische Häiwe zq irbernchmen. Diese jüdsschen Kunst- und GewerHeschul^y stehen auf hohem Niveau, und es sind jüdische Künftler vouj europäischem Nanren, die zur Leitung der einzelnen teilungen berufen wurden. Die Malerschule ' wird vouj Adolf Fenyes und Gustav Magyar-Mannheimer, die Bildhauerschule von Josef R o na, die Schule. Dp Graphik von Stephan Zador imb die SftmmetzweiHtattej von Aladar Gar dos geleitet. Diese letztgenannte Werck^ statte wurde erst vor kurzem mit Hilfe ainerrkanisch-jM. scher Geldmittel gegründet und befaßt sich hauptsächlich ru8j dem Entwurf von Kunstdenkmälern. Außer diesen Anstaltenj unterhält der israelittsche Landeskulturverein ein ‘Seäji w lingsheim, eine öffentliche Bibliothek mit Lefesaal, eine ständige Kinderserralaktion/ eine Literatursektion, die sich die Herausgabe von Arbeiten jüdsscher Schriftsteller und die Unterstützung Mischer Autoren zur Aufgabe macht. Eine' NeuMindung des Kulturveremes ist das ärztliche Ambulatovrum> welches den Mensamitglivdern unentgeltliche Ordinakio« und Spitalspflege gewährt. * Achtzigjähriges FubilSum der jüdische« Kinderbewahranftalt. Am 10. d. beging die israelittsche Kinderbeivahranstcrlt in Wien, 2, Bez., Schiffamtsgasse 15, die Feier ihres 80jährigen Bestandes. Bon dem heworrag'erÄden Philanthropen Josef Wertheimer nach englsschem Muster im Jahre 1843 gegründet, hat die ssraelittsche Kinderbewahvanstalt in den 80 Jahren ihres Bestandes 17.895 Anstaltstage mit 2,282.967 Besuchs- und 1,564.964 Kosttagen zu verzeichnen. Die Feier fand in den festlich geschmückten Räumen - in Anwesenheit von 130 Anstaltszöglingen und eines zahlreichen Publikums statt. Buudespräsident H a i n i sch und dessen Mutter Frau Marianne Harnisch, der Präsident der KMusgenreinde Prof. Dr. Pick, Oberrabbiner Dr. Chajes sowie zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens, VereinsfunNonäre rchv. wohnten der Feier bei. Die Gäste wurden von dem Anstalisvorstande enrpsangen. Nach einem von dem Direktor Max Fischer erstatteten Festberichte trugen gegtzuwärttge und frühere AnstattLzöglinge sowie eine ehemalige Schülerin des Mt der stalt durch 49 Jahre verbundenen Bildungskurses. fite. Kindergärtnerinnen Festgedichte vor, worauf der jubilierende Verein durch den Bundespräsrdenten Harnisch, den Präsidenten der Kultusgemeinde Prof. Pick, Oberrabbiner Dr. Chajes und Frau Oberlehrer Sophie^ Mandl begrüßt wurde. Nach Schluß des offiziellen ToSsi führten die Anstaltszöglinge Reigen auf, die leblMOM Airklang fanden. SSSV KWMB8

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