Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1533 (20.5.1923)
- Date
- 1923-05-20
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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ftefe * Men, Somr-ag AvMscher LandWvimitee. > - Jvstruktio« für die Kongretzwahlen. Die vom LandeSko-müee im 'Sn,«ne des Wahlxeglements für die Kongreßwahilen (veröffenMcht in der ,Mener Morgenzertung" vom 7. und 8. Mai) eingesetzte Hcruptwahkkom Mission erläßt nachstehende Wahliinstvuktion für die bevor, flehenden Kangreßwcchlien unftrnc Landsmannschaft: Z 1. Die Wchworschläge sind spätestens bis -um 5. Juni der HauptwahAommiffion im Wege des LandeAomiteeS zu jüberreichü.«. Die Wohlvorschläye müssen von mindestens Mihundert SchekelMern des betretenden WahWroiises gefertigt Mvden. § L. Die Wahlen werden in den Wahlkreisen von den einzelnen von der HauptwaHWonrmisston nominierten Wahl- Leitern durchgefÄhvt. Die WahAerter setzen für Hve Wahlkveife drei- bis fünfgliedrige Kreiswahlkommission ein. Jede im ^Wahlkreis auifgestellte Lifte delegiert in die KveiSwohAommiffton einen Vertreter. Dem Wahlakt können auch spe-' zielle vor.« der Hcruptwahttommission delegierte Mtglieder derselben beiwohnen. § 3. Die Wahlen dürfen nur in dem von der HauptwahWommission. bestimmten Ze'Äramn und WcchVlrM vorye» nommen werden. Nach Schluß des Wahlaktes ist vom Wahlleiter sofort oin'WahlProtokoll zu verfertigen, welches noch am feWen Tage der HauptlwahAomMffion zu Übergaben ist. § 4. Die Schekotzahler müssen persönlich chr Wahlrecht ausüben. Vertretungen fick» urg-uLäsfig. Auf schriftlichem' Wege kann das Wahlrecht nicht ausgeübt werden. § 6. Jeder Scheketzahler darf nur m fernem Wcchlkreis Und gwar in dem in seinem Rayon vojgeschviebenen Wahllokal seine Stimme albgeben. Zur Legitimierung hat er znebst dem Schekelabschnitt ein Personalhokumer.'t vorzugeigen. 8 6. Die Wahl der Delegierten erfolgt nach dom System her Listenwahl. Jeder Wcchlvorfchlag hat außer den in dem betreffenden WahWreiS in Betracht konrmerchen Kandi- ,daten auch eine entsprechende Zahl von Kandidaten Dr Ersatzdelegierte zu enthalten. § 7. Die Lsterreichifche Landsmannschaft wird in nachstehende Wahlkreise emgete-itt: I. Wahlkreis (6 bis 7 Delegierte, 3 Ersatz-Delegierte): Wahlleiter r Wahllokal: Sektion H OberbauratJngeniem 2. Bez., Zirkusgaffe \ Stricker Nr. 33 Zehuda Halevi D. Pardö 2. Bez., Taborstraße Nr. 20 a. Pratersprengel Leon Jankubowicz Caf6 Winkler, 2. Bez., AusstellMgsstraße Sektion XX Emil Heinrich Nim- 20. Bez., Karl Meißlhänser straße 6 II. W a h l k r e i 8 (4 bis 5 Delegierte, 2 Ersatz-Delegierte): Wahlleiter:' Wahllokal: Sektion I Dr. Leopold Sofer Caf6 Atlashof,1. Bez., Aspernplatz Sektion III Oberfinanzrat Doktor 3. Bez., Unt. Viadukt- Benedikt gaffe 14 Sektion 1V/V Norbert Hochstim 6. Bez., Siebenbrunnengasse 1 Sektion VI/VIII Dr. Max Bernhardt 8. Bez., Bennoplatz 1 Sektion IX Oberrechnungsrat 9. Bez., Liechtenstein- Moses Weiner straße 11 Sektion X/XI Ing. Josef Fischmcmn 10. Bez., Favoritenstraße 130 Sektion XII/XV Oskar Goldschmidt 15. Bez., Herklotztzaffe Nr. 21 Sektion XVl/XVH Leopold Sitzmann 8. Bez., Bennoplatz 1 Sektion XVIII/XIX Ing. Freundlich 18. Bez., Schopenhagerstraße 39 lll. W a h l k^r e i s (2 Delegierte, 1 Ersatz-Delegierter) r Wahlleiter: Wahllokal: -Hakoah ' Dr. I. H. KSrner CafLAIlarhofil.Bez., Aspernplatz Wiener Morgenzeitung. mndeter wurd^ Liftschitz über. PilsudSkiS ^Veranlassung in ein Lemberger Spital gebracht und nach seiner Genesung' wohnte er längere Zeit bei Pilsudski im Belvedere. Für seines .Verdienste erhielt er eine Trafik-Konzession in einer kleinen Stadt Ostgaliziens, wo er eine Christin heiratete. Unter dem Einflüsse des kleinstädtischen Lebens beginnt er aber allmählich zum Judentum ßurückznkehren. Einen besonders liefen Eindruck machte auf-ihn die antisemitische Hetze. Er trennte sich von seiner Frau und begab sich nach Warschau, wo er ausschließlich in chassidischen Kreisen werkehrte. Hier faßte er den Entschluß, ein voller Jude zu werden und nach Palästina auszuwandern. Zu diesem Zwecke erlernte er die jüdische und hebräische Sprache. Während der letzten antijüdischen Exzesse in Warschau am 1. Mai schützte Liftschitz in der Uniform eines ehemaligen polnischen Aufständischen die jüdischen Passanten vor den brutalen Ueberfällen der Nationaldemokraten. Nunmehr begibt sich Liftschitz, der wieder seinen jüdischen Namen angenommen hat, alsChaluz nach Palästina'um auf eigener Scholle für sein Volk zu arbeiten. 20. War.1923 . Nr. 1888 FW; «ad Hypnose. In Paris hielt dieser Tage einer der bekanntesten französischen Verteidiger Emile de Saint-Aubain in der Gesellschaft für Rechtsliteratur, deren Präsident Po in care ist, einen Vortrag über den Gebrauch Mutter Kräfte in der Rechtspflege. Der- Vortragende stellte hauptsächlich zwei Fragen zur Diskussion: Ist es gestattet, Mw Erlangung eines Geständnisses sich -des Okkulti smus (Spiritismus, Hypnose, Suggestion) zu bedienen und' ist es zulässig, ein auf solche Weise erlangtes Geständnis gegen den BchchuDigten auszunützen? In der Diskussion nahmen mehrere Fachautoritäten zu dieser wichtigen Frage Stellung. Der Pariser-Gerichtspräsident Andre« sprach sich auf das' entschiedenste gegen die Ausnützung eines solcher Art erzielten Geständnisses ans, weil seiner Meinung nach' niemand dazu gezwungen werden könne, ein sich selbst belastendes Geständnis abzulegen, ein uralter Rechtsgrunds-atz übrigens, und weil es heute noch unmöglich sei, die Richtigkeit der mit Hilfe Mutter Kräfte erzwungenen Geständnisse zu kontrollieren. Dieser Meinung Andrees schlossen sich auch'die'übrigen Fachmänner, die nach ihm das Wort nahmen,, an. Aber auch die anwesenden Spitzen der verschiedenen Konfessionen, so der Rektor des I nstitute Caiholi'que Bandevillart, der Theologie- Professor Mbe Peillaude, der Professor der protestanitischen DheoloAe Monier und'Grand RaLdin J-. rael Levy, sprachen sich gegen die.Inanspruchnahme des OMuttiSmiuS in der KviminMsM mit aller Entschiedenheit aus. Grand Rabbin Levy nannte diese Art der GeständniSerPressmrg geradezu -eine seelische Tortur. Auch ärztliche Fachcmivritäten beteiligten sich an der Debatte. Professor Charles Ri chet, eine Autorität auf dem Gübiete der Hypnose, nirmt es einen Mißbrauch, wenn man den Beischuldigten zwingt, seine Schuld einzUbekennen. Professor Snques, Mitglied der medizinischen Madomie, ein Schüler- Chareots, diente mit der Feststellung, daß ein Somnambuler selbst in seinem somnambulen Zustand niemals ein Verbrechen einbekennen wird, und ivenn, so hätte er es wahrscheinlich auch ohne Hypnose getan, mit anderen Worten: Die Hypnose könne seiner Meinung nach bei der Nachforfchungstätigjkeit überhaupt nicht erfolgreich verwendet werden. Hingegen stehe er auf dem Standpunkt, daß dom Untersuchungsrichter allerdings das Recht zustehe, sich behufs der Ausforschung der richtigen Spuren auch der Hypnose zu bedienerr. Im Schlußwort kam der Vortragende zu folgenden S Missen: Dem Hypnotismus kann in der Rechtspflege der ihm gebührende Platz eingeräumt werden, doch darf er seine Rolle nicht übertreiben, denn der Hypnotismus ist Me interessante, aber gefährliche Erscheinung der Natur, und dieses Mittel darf nur mit großer seelischer Reinheit und mit sehr reinem Herzen in ^Ansprüch. genommen werden. 6tn verhinderter Pogrom in Lehern«. Wie dem I. C. B. aus Leihe ran geschrieben wird, Hai dev evste Kongreß dev persischen Zionisten dem amerikanischen Gesandten in Persien, Rabbiner JOsePh Kornfeld, eiue prachtvoll gearbeitete silberne Tasse überreicht, auf welcher die zehn Gebote eingraviert sind. Dies Geschenk war ein Zeichen dev Dankbarkeit dafür, daß Rabbiner Kornfeld die persischen Juden vor einem Pogrom bewahrt hat. Die Unruhen begannen wenige Tage vor dem letzten jüdischen Neujahrsfest. Ein Trupp bewaffneter Perser überfiel das jüdische Viertel in Tcheran und verwundete eine große Anzahl Juden, darunter Frauen und Kinder. Der amerikanische Gosanidte ging in Ermanglung eines Befördevungsmittels sechs englische Meilen zu Fuß bis zum Regierungs. Palais, wo er die Entsendung einer Polizeilichen Macht erwirkte. Der Pogrom konnte zum Stillstand gebracht werden,, bevor das Unglück allzu große Dimensionen angenommen hatte. lV. Wahlkrei 8 (2 bis 3 Delegierte, 1 bis 2 Ersatz-Delegierte) r Wahlleiterr Wahllokal r Akademisch« Lander- Erwin Schwarz 9. Bez., Türkenstr. 9, verband Lese- und Redehalle V. W a h l k r e i s (1 Delegierter, 1 Ersatz-Delegierter) r Wahlleiter: Wahllokal t Provinz Dr. Hugo Erber 8ia Teilnehmer am polnischen Ansstand vom Fahre 1863 Shalnz in Palästina. Das Warschauer zionistische Organ „Naj,er Hajnt" Meldet, daß vor einigen Tagen der 78jährige Teilnehmer am 'letzten polnischen Aufstand Leib Lifschitz zum Judentum 'zurückgekehrt sei und eine 41jährige Christin die das Judentum anncchm, geheiratet habe. Liftschitz wurde im Jahre 1845 in Biala Cerkiew in der Ukraine geboren und kam als fünfjähriger Bursche als „Kantonist" zu einem russischen Regiment. Als Soldat diente Liftschitz längere Zeit an der russisch-galizi», scheu Grenze und hatte hier Gelegenheit, mehrere polnische Revolutionäre kennen zu lernen. Beim Ausbruch des . Aufstandes 1863 trat Liftschitz in die Reihen der Aufständischen ein. und kämpfte für die Unabhängigkeit Polens, wobei er simen iNamen in Leszezynski änderte. In einem Gefechte, in dem die Aufständischen eine Niederlage erlitten, wurde Liftschitz. gefangen genommen und vom Kriegsgericht zur lebenslänglichen Verbannung nach Sibirien verurteilt. Hier verbrächte er mit anderen verbannten Aufständischen seine Tage bis zum Ausbruch der russischen Revolution im Jahre M7. In Sibirien lernte er den jetzigen polnischen Feldmarschall Pilsudski' kennen, der in den achtziger Jahren wegen Geheimbündelei nach Sibirien verbannt wurde. Nach Ausbruch der russischen Revolution kehrte er nach Polen zurück und trat in die polnische Armee im Range eines peutnants ein. Im Jahre.1p18^ämpste er an der Lemberger Front wo er mehrmals verwundet.,wurde. 1920 kämpfte er'als 7"6jähwig-e<r ß>xs,-M)--pÄMchen Heeresverbande,- während der Offensive Men KiewtHier wird ' « von seinen etzemaliM Freunde' PilsudSti erkannt. ,MS Gestern vormittags erschienen im Rathaus die Mitglieder des -englssHen' Fußballvereines Westh am - United und der ^BorMrd des Sportklubs Hakoah. Sie wurden vom Bürgermeister^ und Bizebüvgermeister E mmerling empfangen, worauf im Rathaus. Gemeinderat Dr. Plaschkes im Namen'des Sportkkrlbs Hakoah eine Airsprache hielt,; in der er unter anderem sagte: Das Wettspiel,- das die Engländer mit unseren jüdischen Sportsberrten in Wien auskämpfen werden, muß aus verschiedenen Gründen hoch eingefchäht werden. Zunächst vom sportlichen Standpunkt. Es freut mich als jüdischen Gemeinderat, daß es jüdische Sportsleute und ein zionistischer Verein sind, die Wien zum Schauplatz eines allererstrangrgen sportlichen Ereignisses machen, den seit nahezu zehn Jahren unterbrochenen sportlichen Verkehr zwischen England und Oesterreich neu beleben und die ^völkerverbindende Kraft des internationalen Sports in den Dienst unserer schönen Heimatstadt r:nd der Republik stellen.'Aber auch die politische Bedeutung des Ereignisses - darf nicht unbeachtet bleiben. Damit Wien seine Größe beibehält und sein Ansehen in der Welt vermchrt, muß es das werden, was nach seiner geographischen Lage und seinen natürlichen Bedingungen notwendig ist: die B r ü ck e z w i s ch e n O st und West, die Mittlerin von Nord und Sud, der internationale Stapelplatz, die internationale Fremdenstadt." Der Geist des Internationalismus muß hier gehegt und gepflegt werden. Rach dom männermordenden Krieg muß 'jeder Wiener und jede Wiener Organisation alles daran setzen, um für Wien internationale Beziehungen zu schaffen und vor allem die Hilfe der großen Staaten zu gewinnen, damit Wien aus dem blutigen Chaos in neuer Schönheit herporgehe. Zur Herstellung 'der Beziehungen mit dem großen britischen Jnfelveich sind wir Juden geeignet und bereit. Englands unablässiger Kampf gegen den Antisemitismus, sein stetes Interesse für die'Losung der Juden frage sind bekannt. Schon während des Krieges im November 1917 hat England -durch die berühmte Bdlfour-Deklaration das unverjährbare Recht des jüdischen Volkes auf das Land, in dem es zum Volke geworden ist, auf Palästina, anerkannt, nach dem Kriege hat es für die Sicherung dieses Rechtes in den Friodensverträgen gesorgt . und mit Zustimmung der - ganzen englischen- Oeffentlichkeit, vor allem aber der gesamten englischen Arbeiterschaft, das Protektorat über-Palästina zu dem Zwecke übeMommen, um es zur Heimstätte des -Mischen Volkes zu machen. Wir Juden haben nicht nur unzählige Feinde in der Welt, wir haben auch viele Freunde, und wir werden,'so wie in England, überall, wo wir Verbindungen unterhalten, uns bemühen, daß Wien in seiner Schönheit erhalten bleibe. Wr Juden werden, auch in- ZMnft als.tveite Oestepreicher alles tun, um Staat und Stadt im In- und.Auslände zu nützen und vor allem die. diesbezüglichen Bemühungen der Herren Bürgermeister und der so emsigen Gemeinderatsmchvheit Bürgermeister Reumann: dankte. D^. Plaschkes für die freundlichen.Worte sowie den j üb.t s.che n Sp o r.tklüb Hakoäh -dafür, daß 'er di englischen' Sportsleute zu einen: Wettspiel nach Wien ge bracht,. ihnen den Aufenthalt so angenehm gemacht uni für die internationale Verbindung Wieni mit dem Auslau-de so wunderbare Erfolg, erzielt hat. Schließlich sprach er den.englischen Gäste: den Dank für ihr Koinmen aus und dafür, -daß sie erkennen wie notwendig es ist, nach dem Kriege die alte Freundschaft der Staaten wieder herzustellen und die unfreund lichen Beziehungen, die zwischen den englischen und Wienei Sportkreiser: bisher leider bestanden haben, zu ändern. -Dit Gemeinderatsme-hrheit ist sich dessen bewußt, wie dringend Wien die Sympathien der ganzen Welt braucht und ifi jedem vom Herzen verbünden, der bei der Aubahrmng neue: Freundschaften rnitwirkt. Wien muß eine internationalc Stadt ivevden iwt-b die Mehrheit des Gemeinderates ist bestrebt, den Geist des Jüternationalismus hier zu befestigen. . Wem: ich einen Wunsch äußern soll, so wäre es -er> daß die zu uns gekommenen englischen Sportsleute auch hier einen Sieg erringen mögen. Aber dieser Wunsch ist durch n:ein egoistisches Gefi'chl, daß ich auch den Sieg unserer Wiener Hakoah gerne haben möchte, eingeschränkt. '(Heiterkeit.) Also vielleicht geht es doch, daß sie'beide siegen, die Engländer und die Hakoahner, denn ich glaube, durch gutes Zusammenwirken werden sie vor der Welt beide den Sieg errungen haben. Auf die Rede des Bürgermeisters erwiderte der Präsident der englischen Sportsleutr, Mr. White mit Daukesworten für den so warmen Empfang. Die Sportsleute würden sich bemühen, den internationalen Sportgeist durch Verbrüderung aufrecht zu erhalten. Diesmal gibt es zwei Sieger und das sind die Stadt Wien und die Hakoah, welche die Gäste durch ihre Liebensiwürdigkeit und Freundschaft besiegt und alte Sympathien, die in allen Engländern für- Wien schlummern, wieder geweckt hättem Nachdem Direktor Bund beide Reden übersetzt hatte, überreichte der Bürgerm-eister dem Präsidenten von West- Ham United ein Album der Stadt Wien, das mit einer ehrenvollen Mdnmng versehen lvar. Präsident White brachte ein dreifaches Hipp hipp Hurrah! auf Wien aus. Gemeinderat Plaschkes erwiderte mit einem dreifachen. He d a d auf die Stadt Wien und ihren Bürgermeister, in das die versammelten Hakoahner und ihre Gäste "begeistert emstmrmten. Hierauf folgte unter Führung des Bürgcr- , Meisters Reumann und des Oberämtsrates Scheiblauer die Besichtigung -der Sitzungs- und Festsäle des Rathauses. Die. Hakoah sandte an das auswärtige Amt i n London^das folgende Telegramm: „Anläßlich seines Wettspieles gegen Weftham United in Wien bringt der zionistische Sportklub Hakoah Wien- Großbritannien, dem Lande der B <t lfou r- Deklaration, und dem Protektor der jüdischer: Heimstätte iu Palästina,' seine chrfurchMM Knldigung dar.^ ■, BsannsK