Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-05-19 · Heft 1532 (19.5.1923) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1532 (19.5.1923)
Date
1923-05-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980613--14804-3001573
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

188* Men, Samstag Wiener Morgenzeitung Tagesbericht. WßstSnde lu der krziehuugraustalt käsen« bürg. Lärmszenen im Gemeinderat. Der Gsmeinderat nahm in seiner gestrigen Sitzung das Kapitel „Bauten außerhalb der städtischen Unternchmun-gen" im Notstandsprogvamm einstimmig an. Nach Erledigung der Tagesordnung kam esG anläßlich einer dringlichen Anfrage der Gemcinderättn Motzko zu großen Lärmszenen. Die Antragstellerin wies auf Miß« stände hin, welche sich nach der Neuordung des Betriebes in der Fürsorgeerziehungsanstalt Eggenburg ergeben haben, und verlangte eine Untersuchung. Seit der U>cbernähme dieser Anstatt durch die Gemeinde Wien zeige es sich, daß Zöglinge in großer Zahl entweichen und durch vielfachen Unfug die Bevölkerung in große Aufregung versetzen. Kürzlich Hube ein entwichener Zögling an einem neunjährigen Schulmädchen, der Tochtex eines dort ansässigen Büchsenmachers, ein Sittlichkettsverbve-chen d-'rüot. Gememdevat Jorde (Soz.) Wer, der Katechet? Dieser Zwischenruf erregt bei den Christlichsogialen größte Entrüstung und es kommt zu lärmenden Wortgefechten. Die Gemeinderätr schreien durcheinander und von der Opposition wird vom Bürgermeister Reumann, der sich vergeblich Gehör zu ver« schcrffen versucht, der Ordnungsruf für den Gemeinderai Jorde verlangt. Nachdem etwas Ruhe eingetreten ist, fährt Schriftführer H e d o r f e-r dann in der Verlesung der Anfrage fort, in der eS heißt, daß nur das unbrauchbare Erziehungssystem und der völlig unzureichende Aufsichtsdienst in der Eggenbur-ger Anstalt die Hauptursache dieser skandalösen Zustände seien. Bürgermeister Reumann: Während der Verlesung dieser Anfrage ist ein Zwischenruf gefallen, 'den ich als ungehörig bezeichnen und infolgedessen zurückweisen muß. Geweinderätin Motzko begründet dann ihre Anfrage und wcist darauf hin, daß auch die Zustände in der von der Gemeinde errichteten Station für gefallene Mädchen, in welche hauptsächlich Entlassene aus dem Geschlechtskrankenfpital Klosterneuburg kommen, unheilbar sind. Der Antrag der Rednerin auf Besprechung der Anfrage wich einstimmig angenommen. Geimemderätin Motzko erklärt, es sei nachgewiesen worden, daß jetztt während eines Monates Ms der Eggenburger Anstalt so viele Zöglinge durchbrennen wie früher in fünf Jahren nicht durchgebwnnt sind. In einer Woche entlaufen der Anstal't oft'biS zu Sv Zöglinge. Der Gvund dieser M'Hstände sei darin zu suchen, daß die Gemeinde Men eine Neuordnung in einem unzulässigen Ausmaße vorgenommen hat, die geistlichen Erzieher abgebaut und durch weltliche ersieht ha:, welche die vierfachen. Personalausgaben verursachen. Stadtral Tandler: Ich glaube an der Hand amtlicher Dokumente zeigen znikömien, daß die Angaben der Frau Doktor Motzko unwahr sind. Ich bemerke, daß wir gar nichts dagegen machen können, wenn einmal Kinder durchgehen. Die Kinder sind ja in einer offenen AnsiM. Wir haben kein Gefangenhaus -für diese Kinder, die man mit dem Revolver zurückhätt. Erst wir haben die Kinder entfesselt und auch den Stock ab-geschafft. Richtig ist, das am 2. d. ein Bub ein neunjähriges Mädchen geschändet hat. Unter den 400 Kindern, die wir dort haben, kann so etwas Vorkommen und es darf das nicht Gegenstand eines Angriffes auf die Gemet-ndeverwaltung sein. Früher haben in Eggenburg die Aufseher ihren Dienst mit dem Revolver Md -dem Stock versehen. DaS sind die Erziehungskünste, die wir dort vorgefunden haben. Eine ganze Reihe von Aufsehern dieser Anstalt haben sich nur als Aufscher und Büttel gefühlt. Ich Möchte an Frau Dr. Motzko die Anfrage richten, in welcher Woche 30 Kinder durchgegangen sind. Mir ist dies bnbekan-nt. Ich habe nur die amtlichen Quellen zur Verfügung, habe alle Berichte durchgefehen und finde darüber nichts. ES sind also die Argumente der Frau Gemeinderätin doch etwas zu wohlfeil. Nachdem noch die Christlichsozkalen Angermayer und Rumm-elha-rdt zu dieser Anfrage gesprochen hatten, wurde die Sitzung geschlossen. Ne Fahnenweihe der Frontkämpfer. Am Sonntag vormittags wird vor der KarlSkirche eine F e I b nt c f j e abgehalten, bei der auch «die neue Fahne der Frontkämpfer „ettlgefegnet" wird. Hauptpunkt der Veranstaltung soll ein Massenaufmarsch sein, an dem die Veranstaltung soll ein Massenaufmavsch sein, an dem die den Frontkämpfern gsisttg und auch sonst verwandten mili-. torischen Verbände des In- und Auslandes teilnehmen werden. Wie nicht anders zu erwarten, erfolgt dieser Aufmarsch in militärischer Ordnung. Um dem ganzen noch mehr Glanz zu verleihen," werden die Frontkämpfer in neuen Uniformen ausrücken: Windjacke und Sturnchekn mit Feldabzeichen. Die neue Fahne wird von einer besonders ausgevüsteten Sturmtruppe (läßt tief blicken!) begleitet sein. Nach der Fahnenweihe findet auf dem Schwarzenbergplatz die Defilierung vor der Fahne statt. Natürlich mit Musik. Schon heute abends hätte die Feier mit einem militärischen Zapfenstreich eingeloitet werden sollen. Dn Bürgermeister Reumann, der für solche Dinge so Der Bürgermeister Reumann hat im Interesse der öffenltichen Ruhe dieses Schauspiel verboten. So werden sich die Frontkämpfer nur mit der gewiß /chr schönen Festrede des Obersten Bauer begnügen müssen. Aber auch das ist für das Geld, das Herr Urban den Sturmtrupporganisationen aus der Kasse des Jndustriellenverbandes so bereitwillig zur Ver-.ü.^ung stellt, reichlich aenug. StteUgesahr hei de« Banke»? Zwischen dem Baukenvevband und den Bankbeamten schweben zurzeit Verhandlungen über Gehaltsfragen. Die Forderungen der Beamten beziehen sich auf eine Erhöhung um ungefähr ein Drittel ihrer Bezüge. Diese Forderung wurde vom Bankenverbande abgäehnt und mit einem Angebot von 10 bis 13 Prozent beantwortet. Dieser Bescheid des BankenverbandeS hat unter der Beamtenschaft große Erregung hervovgerufen. In öinev gestern obgehaltenen Versammlung des Bankenverbandes Hot sich dieser mit der Gehaltsftage -befaßt. Da die Bankbeamten hinsichtlich der Arbeitszeit keine Zugeständnisse machen wollten, haben sich die Banken ans den Standpunkt gestellt, über die angebotenen 13 Prozent nicht hinauszugehen. Die Situation hat sich dadurch verschärft, daß der Reichsverein der Bankbeamten Cinzelaktionen bei Banken ankündigt, die sich bis zum Streik verschärfen können. Die Entscheidung iiber die Angelegenheit wird nach den Pfingsten fallen. Wie wir hören, ist die ablehnende Haltung der Banken auf das Eingreifen des GemraÄommifsärs Dr. Zimmerman zurückzuftihren. Nar krgebnis des Karlsbader Schachturniers. Karlsbad, 18. Mai. In der 17. (letzten) Runde gewannen: Bernsteingegen Thomas, Ruibinstein gegen Sämisch, Grünfeld gegen Tarttrkower, Tarrasch gegen Deichm-ann. Die Pavtten Reti gegen Mjech'm und Maroczy gegen Niem-> zowitisch schlossen Remis. Es verloren: SpiÄMtMn gegen, Chajes, Dretzball gegen Bogolsubow, Woilf gegen Aales. Die Hängepartie Sämisch geigen Reti schloß remis, die Hängepartie Wjechin -gegen Sipielm-ann mit dem Siege für schwarz.- Das Ergebnis des Turniers ist somit folgendes: 1. bis 3. Preis: ALjechrn, Bogaljubow, Maroczy, mit je 11,6 Punkten; 4. und 5. Preis: Grn.n-f.eld und Reti mit 10,6 Pu-nLien; 6. und 7. Preis: Ni-emzowitsch und Treybal mito 10 Punkten; 8. Preis: B-ates mit 9,6 Punkten; 9. Preis: Teich mann mit 9 Punkten. Hierauf folgen: Tarta'kower mit 8,6, Dar rasch mit <8, Rubinstei-n mit 7, Wolf mtt 6/6, Sämisch mit 6,. Thomas mit 5-6, Chajes und Spi-elmann mit jo 5 Punkten. i Zionistisches Landeskomitee sSr Lefteneich. Anläßlich des bevorstehenden 26jährigen Jubiläums der Jüdischen Kolonialbank führt die Propagar.daabteilung der Bank tu sämtlichen Ländern eine großzügige Werbearbeit für den Verkauf ihrer Aktien durch. Mit der Durchführung des Verkaufes der I. C. T.-Attien in Oesterreich wurde von der Jüdischen Kolonialbank in London als Vertrauensmann Herr M. A. Ter.»nenblatt, 19. Bez., Hardtgaffe 10, betraut. * Frau Louise Pappercheim gestorben. Borgestlevn starb hier nach kurzer Krankheit Frau Louise Pappenheim, Gattir., deS Präsidenten der Agudcch. KuHusvorstchers WM Pappenheim, im Alter von 67 Jahren. Die ViMichsne, die der hochangesehonen Familie Schiff in DoMchkvenz entstammte, war «ine durch Seelengut« und vornehme GOnunng ausgezeichnet«, feingebildete Dame, di« sich in ben weitesten Kreisen dm ungeteilten Wertschätzung erfreute. Bon übeMugnugsirener Frömmigkeit erfüllt. Me sie WMtätiBett in großem Maße und dennoch mit jener stillen Bescheidenheit, die ihr Wesen kennzeichnete. Die überaus große Anteilnahme an den schweren Verlust der Familie, die sich bei dem gestern mittags stattgefundenen Leichenbegängnis kundgab. war ein Beweis der Hochachtung, die die Verblichene während ihres Lebens genoß und verdient«. An dem Leichenbegängnis nahmen außer dom Vorstande 5>e* Schiffschul und der ihr Mgefchlossenen orthodoxen Vereine eine Abordnung des KultuSvorstandes mit dem Präsidenten Prof. Dr. P i ck an der Spitze, Vertreter vieler Mohltätigkeitsvereine und zahlreiche Freunde der Familie teil. * Bitte eines chemaligen Kriegsgefangenen. Student der tierärztlichen Hochschule wünscht während der Ferien (Juli bis Scptomlber) M Tierarzt oder in einem landwirttchaftli-chen Betrieb zwecks Weiterbildung unterzukommen und sich möglichst zu betätigen. Gefällige Zuschriften sind zu richten an Karl Ger lach. Wien. 6. Bez., Hofmühlgasfe IS, Tür 21. * Junges jüdisches Mädchen ist gezwungen, ihr Kind (Knaben) von kinderlosem Ehepaar adoptieren zu lassen. Nähere Auskünfte aus Gefälligkeit bei Herrn Oskar Goldschmied, 13. Bez., Hohenbergstraße 23. .7 * Pfingsiserien an den städtischen Volks- und Bürgerschulen. Anläßlich der bevorstehenden Pfinastfelertage hat die Schulbehörde heute, Montag und Dienstag schulfrei gegeben. An den Volks- und Bürgerschulen findet also an diesen Tagen kein Unterricht statt. * Erklärung. Wir erhalten die folgende Zuschrift: Ich habe rnid). vor ewiger Zeit an viele Personen und Kreise mit der Mitteilung gewendet., daß ich di« Leitung einer jüdischen Monatsschrift übernommen habe, und bin auch an sie mit der Bitte um Beiträge und um Förderung dieser Zeitschrift herangeitreten. Dg ich mich in der Zwischenzeit veranlaßt gesehen hübe, von der Leitung dieser Zeitschrift zuvückzutveten. bitte ich. auf diesem Möge Mir Kenntris zu nchmen, daß ich der vor einigen Tagen erschienenen ill-nstrierten Monatsschrift für die Mische Familie „Menorah" vollkommen fernstehe und mit ihr nichts zu tun habe. Redakteur Theodor M onteser. * Aenderungen im Wien—Bu-apetter Zugsverkehr. Vom 1. Juni angefangen wird auf der Strecke Budapest-Wien der F r ü h s ch n e l l z u g statt um 9 Uhr 10 Min. schon um 9 Uhr 10 Min. abgelassen . und in Wien um 13 Uhr 60 Min. am Ostbahnhof eintreffen. Auch der Rachmittagsschnellzng trifft abends um eine Stunde früher ein. * Amtlicher Weilerbericht. In Oesterreich hält vorwiegend trübes Wetter an. In den westlichen sowie in den südwestlichen Teilen hat eS auch ein wenig geregnet. Niederösterretch blieb regenftei. Bei lebhaften westlichen Winden ist die Tencheratur weiter zurückgegangen. Wien, Graz und Innsbruck hatten gestern nur mehr 9°. Voraussage! Meist bedeckter Himmel, zeitweise Regen, andauernd kühl. * Diese Preise sprechen für sich t Halbstores (BonneS- FemmeS) 29 K., Brises-BtseS 5 K., Künstlervorhänge 89 K., Spitzenvorhänge, 100 breit, pro Meter 7 K., Doppelbettdecken 68 K., alles aus Tüll, Etamin und Batist, Madrasvorhänge 95 K. Teppichhaus W e i tz n e t- 6. Bez.. Mariahilferstraße \ 105. SBr^fe ttt Taitk-nderu- ' (EntaeltliL-) 19. Mar 1938 Seide Danksagung. Da» von mir bi» vor kurzem geführte Aoscher-Vestammntz ^Central"» 2. Bez.> Taborftrave 8 a, ist in den Besitz des Herrn Franz Manhart übergegangen. Anläßlich meine» Ausscheidens aus diesem Betriebe spreche ich meinen geehrten Gäste« und Freunden den wärmsten Dank für das mir stet» entgegen 'te Zutrauen aus. . Gleichzeitig gebe ich hiermit bekannt, daß ich das fett Jahren nicht mehr betriebene Grand Restaurant! National, 2. Bez., Taborstraße 18 (Eingang durch dal Hotel-Vestibül), erworben habe und dasselbe nach vollständige» Neurenovierung am 10. Jrmi d. I. eröffnen werde.! Ich werde bemüht sein, meine P. T. Gäste in jeder Be.- ziehung zu deren vollsten Zuftiedenheit zu bedienen und bitte dieselben, mir auch in meinem neuen Wirkungskreis das bissig gezeigte Wohlwollen zu bewahren. W. Spritzer» Restanraleur. (Entgettlich.) Bereine, Bortriige «nd Versammlungen. Hebräischer Klub, Wien, 2. Bez., Taborstraße 1< Morgen, halb 8 Uhr abends, Vortrag E. Rabinowiez (Palästtnap „Palästina in Brenners Schriften". Dann AuSschußsttzung. Dienstag den 22. d., halb 8 Uhr abends, Vortrag-Dr. Sandberg an» Jerusalem über r „Die geistige und kulturelle Arbeit in Jerusalem in Gegenwart unv Zukunft. Gäste willkommen. — H i t a chd u t h, 2. Bez.. Glyckengaffe 30. Heute, 5 Uhr, Sitzung de» Waad. Um pünktliches Erscheinen wird ersucht. —Jüdische V 0 l k s b i b l i 0 t h e k Zion. Morgen, halb 11 Uhr vormittags, dringende Sitzung. — Sephardisch-akadem i s ch e r V e r e i n E s p e r a n za. Heute kein Vortrag. ZeireMiSrachi. Sämtliche Mitglieder werden hiermit! te zu, veraniicuieien -, --- laden" öteichsschutzbund derHandelSvert r e t e r. Heute, halb 3 Uhr nachmittags, tm Cafe Gartenbau! lSouterrain), Vortrag über tschechische Verttetungen und Kommissionslager. - Z i 0 n i st i s ch e K u l t u r g r u p v e XX, Karl Meißl-Straße 5/ Heute, 3 Uhr, Vortrag Aron Schwert-- fingerr Historischer und ethischer Messianismus im Judentum.! Deklamation Sam. Schwager.'Ab nächster Woche jeden Mittwoch! Heimabend. Erster Heimabend Mittwoch den 23. d. Die Mitglieder werden aufgefordert, die Schekalim bis spätestens Mittwoch abzurechnen. —Verein r e z I s r a e l, 2. Be Ztrkusgasse 33. Heute, 8 Uhr abends, Zyklus Rabb. Dr. . K a m kn k a. Gäste willkommen. Montag, 5 Uhr nachmittags, Vortrag Josef Münzer: Jüdische Jugendausgaben. Dienstag, 6 Uhr abends, - Schawuothfeier. Jugendliche willkommen. — Zion. Sektion Zwischenbrücken. Heute, 2 Uhr,! AuSschußsttzung; halb 3 Uhr, Vortrag Dr. W a l d m a n «r Der XIII. Zionistenkongreß. Urania. Heute, halb 3 Uhr (Großer Saal): Schülervorstellung r Vom Weizenkorn zum fertigen Brote. — Die Loban 6 Uhr (Großer Saal) r Wilb-Aftika. 5 Uhr (5kurssaay r Ing. Jpsef L ö w h r Gwndlagen der elektrotechnischen Meßmnde. II.' — Meffungen an Leitungsnetzen «nd Maschinen. V. Halb 6 Uh- (Kleiner Saal) r Dr. Fritz Schulhof: Ueber die Fröhliche, kett. 6 Uhr; (Klubsaay: Univ.-Lektor Ferd. M a t r a S r RednerkurS. Halb 8 Uhr (Großer Saal): Johann Strauß. Hall 8 Uhr (Kleiner Saal) r Vorlesung Direttor Karl Jäger. Halb 8 Uhr (Klubsaal); Ministerialrat Ludwig B a t t i st a: Die seelische Entwicklung de- Schulkindes. V. Halb 8 Uhr (Knrssaal): Redatteur Richard H a t t r Antonius und Kleopatta (in eng- Bühne und Kunst. Gastspiel Matt Pico« im KomödienhauS. Das nur fiit zwei Tage berechnete Gastspiel Mali Prcon in der Operette ,LiPke Feuer" beginnt morgen Sonnrag pvöziss halb 8 Uhr abends. Jüdischer Liederabend. Im Bovtragssaal der ,Dcholle" (Hotel Dianabad, 2. Bez., LUienbrunnigasse), findet Samstag den 26. d. zu Mre« der Herren Jonas Reißmann und Simon Rat an (Schaulspieler der Freien Mischen Volksbühne) ein jüdischer Liederabend statt. Es wirken überdies mit: die Damen Klara Kwartin, Hilda Dulitz^ kaja, die Herren Israel Alter (Oberkantor vom Kbucky- TempÄ), DsrMor Js-acck Deutsch und Marbo G 0 l d i nc Zur Aufführung gelangt eine komische Szene ans „Meschmchs - Zetten" von Goldfaden, davgestellt von Jonas Reißmann uB Simon Nat-an. - Albert Basiermann gastiert in der Neuen Wiener Whr< nur m-chr bis inklusive Freitag den 26, d., da er Berliner Verpflichtungen halber sein Gastspiel beende:: muß. Der . Künstler spielt an beiden Feiertagen den Jean Paurel in der amerikanischen Komödie ,Mr große Bariton". Als Wschi-chs- Vorstellung am Freitag den. 25. d. gibt Bassermann den Hal-> mar Gödal in Ibsen» „Wildente". Die ToteumaSke Klimts. Oberbaurat Professor Joses Hofmann hat den Wiener städtischen Samnckungen die Totenmaske und den Abguß -der rechten Hand des Malers Gustav Klimt, ferner die Totenmaske des Architekten Josef Olbrich gespendet. Opvretts in 4 Akten von Jakob Kalich Musik von Rumschinsky Beginn V«8 lJür KARTEN VORVERKAUF. *n «Jen Kassen .des KOMÖDIEN- HAUSES und in den THEATERKARTENBURBAUS. Die für den 18. «nd 19. M»i berolt* gelösten Karten können tttr . don 20. odor 21. um getauscht werden. MALI PICON Zur Aufführung gelangt: . Nur 2 Tagei Sonntag-, 20., Montag, 21. Mai ■

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.