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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-16 · Heft 1529 (16.5.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1529 (16.5.1923)
Date
1923-05-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Hette t Wien, Mittwoch ' ' ^---- — tlnternchrmmgen und die Frage des Doppelfonds, eines Geschäftsfonds und eines Schenkungsfonds, nach der TerminotzHie des vor zwei Jahren abgeführten Streites eingegangen werden. Vorläufig ist Palästina noch nicht zur Stufe eines Geschäftes ohne Idealismus gelangt. Vielleicht kann man Palästina geschäftsmäßig aufbauen, aber niemand wird das jüdische Nationalheim bloß als Geschäftssache ansehen. Jede Privatinitiative bei Geschäftsunternehmungen in Palästina verlangt ftüher oder später Privatgefühle des Ilnternchmers. Es handelt sich, hier um prinzipielle Fragen. Die Kritiker heutigen Systems würden gerne eine Reihe verschiedener Fonds anstatt eines Zentralfonds sehen und führen ins Feld, daß der Keren Hajessod dadurch reicher würde. Zum Beispiel würde ein separater Schulfonds viele Kreise herarrziehen, wehche sich gegen den Gedanken eines jüdischen nationalen Hehns im allgemeinen feindlich oder indifferent verhalten. Ebenso würde es etwa in bezug auf spezielle landwirtschaftliche Siedlungen und dergleichen sein. Diese Meinung mag vielleicht etwas für sich haben. Es kann möglich sein, daß separate Samlungen für spezielle Fonds im Anfang für gewisse Spezialprojekte mehr einbringen wurden. Mer nur im Anfang. Anhalten kann das sicher nicht, denn statt eine vereinigte Plattform zu bilden, würde der Keren Hajessod in verschiedene „Positionen" verschiedener Lager zerbröckelt ' werden, die mit einander konkuDkesi und einander bekämpfen würden, so daß allmählich keine der Positionen dadurch gewinnen, sondern im Gegenteil'verlieren würde. Die Konkurrenz einerseits und die Zersplitterung andererseits würde ln das ganze Palästtnaaufbauwerk ein Chaos bringen. Den , besten Beweis liefert der Jüdische Nationalfonds. Zufolge seiner besonderen traditionellen Werbekrast und seiner anerkannten Stellung blieb der Nationalfonds eine Plattform für sich. Er hat sich mit dem Keren Hajessod geeinigt, aber nicht vereinigt. Die'Reibungen und Konkurrenzerscheinungen, zu denen diese Separierung führte, sind allgemein bekannt. Es ist auch leicht möglich, daß die Ergebnisse der Sammlungen größer gewesen wären, hätte sich der Nationalfonds mit dem Keren Hajessod zu einem einzigen Zentralfonds, der alle Unternehmungen und Ziele der Aufbauarbeit in sich schließt, vereinigt. Dabei darf nicht übersehen werden, daß die Reibungen und die Konkurrenz viel größer und schärfer gewesen wären, wäre der separate Fonds nicht gerade der Nationalfonds gewesen, der eine bereits eingeführte und in der Masse beliebte Volksinstitution ist. Der Keren Hajessod als allgemeiner Zentral- /onds, der sich selbst in spezielle Subgesellschaften teilen und zugleich als Partner in anderen Gesellschaften beteiligen kann (nach dem Muster der Beteiligung an der Ruthenberg-Elektrizitätsunternehmung), muß für uns ein Dogma werden. In jedem Sinne, in politisch-organisatorischen wie in finanziellwirtschaftlichen, muß die Palästinaaufbauarbeit in .einem ZenÄcalfonds, im Keren Hajessod, zentralisiert werden^ .Drei. Gründe sind dafür vor allem maßgebend: 1. Werden die Kräfte zur Schaffung der Mittel völlig konzentriert.' Diese Konzentration verkleinert auch selbstverständlich -die Administrationskosten. 2. Wird die Möglichkeit der Konzentration in . der Verwendung der beschafften Mittel für ein einheitliches Wirtschaftssystem, eine einheitliche Budgetierung und Verwaltung geschaffen. 3. Kann nur ein allgemeiner Fonds an alle Richtungen und Schichtungen des Volkes 'appellieren, da jede von ihnen in ihm ihr spezielles Ziel finden kann. Dadurch wird der Keren Hajessod ein Faktor für die künftige Vereinigung aller Juden, für die so lang erhoffte Einheit, die „Achduth" werden. Sefterreich. Pölzung des Budgets. Passive Monopole. — Die Neudrucke der Feldpost lnarken. Die Erträgnisse dev staaÄichen Monopole und Betriebe und die Stouereingänge im ersten Quartal 1923 stehen mit wen Ziffern, die der BuNdesvorvnMwg für das laiufrnlde Budgetjahr ausweist, in grell ein Widerspruch. Me UntererLrägnisse sind wohl auf die erschöpfte Kaufkraft der Bevölkerung und auf die Teuerung gurückFnfuhren, die, wie dev vorgestern errechnet« Index zeigt, den Höchststand der Teuerungswelle des Vorjahres schon Äberschritten hat. Aus diesem Grunde hart sich die Regierung veranlaßt gesehen, um die BudgetMern mit den Tatsachen hallbwegs in Einklang zu bringen, den ÄußerordeMichen Kabßne-Asrat für morgen «iiMberufen, um ihm zwei Berordmmgen zur Genehmigung zu unterbreiten, die auf eine Siinnahm-enerhöhung, betzw. AusgabrndermmdeMng ahzielen. Wie gestern im Budgetausjlchuß feftgeftellt wurde, sind die Einnahmen aus dem SalManopol zuvückgeWngen. Die Regierung will nunmehr' im Veroridnungswgge die SailMonopoLpreffe bedeutend erhöhen. Die zweite Verordnung bezieht sich auf den o b ki!ga k o r ischeu Angestelltenabdan bei den vom Staate fudventionievten Privatbahnen. Analog wie bei den BundeAbcchnen sollen auch hier Cvfpakungsmaßnahmien Watz greifen, wodurch auch das staatliche Budget bvdemtend entlastet würde, da beispielÄveise die Bundestzufchüsse an die S ü d b a h n allein Hunderte von Milliarden auÄmachen. Soll dev im Ausschuß in Bera/tn-ng stehende Bundesvoranschlag Nicht den Gmdvuck erwecken, daß er mit Rücksicht aus die BöKeribundanleühe künstlich auffrisiert worden ist, so wird es sich als notwendig erweisen, di« Budtzetziiffern einer einschneidenden Korrektur zu unterziehen. In der gestrigen Sitzung des Budget aussckMsses teilte »er Berichterstatter über den Voranschlag der staatlichen SMnen mit, daß die EntwWung dev Verhältnisse in den Saltzbetrieiben zu Besorgnis Anlaß gebe. Die Salgbetrielb« weisen einen bedeutenden Rückgang in der Erzeugung ans, weil sie ihr Ha-uptäbfatzgelbiet, die Sudetenländer, verloren halben und gegen di« Konkurrenz des deutschen Stein- DmS nM miKammen -bmen: tfo GrMMna feil darum qwtf» Wiener Morgenzeitung. 16. Mai 1923 _ Nr7i6S- Wlomllteu in Wamni die SNeich über tlngam falsch Womlert ist. Es ist feit dem Beginn des Hvrthy-RegimeS in Ungarn aufgefallen, daß die Entente,'die in Budapest angeblich ihre besten diplomatischen Vertreter sitzen hat/über die wahren Vorgänge in dem Lande des weißen Terrors durchaus falsch, informiert ist. Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, daß die Diplomaten.der alliierten Mächte in Ungarn alles , eher .hm als.Zantz/und.Volk so zu studieren, wie es die Pflicht ihrer Stellung erfordern würde. Die ungarische Horthy-Prefse fiel ^damals^ wutschnaubend Mer uns her Und nahm die braven Ententediplomaten' in Schutz. Jetzt, da Graf Bethlen und sein Säckelwart, der Finanzminister, sich auf der großen Pumpreise befinden, bemühen sich die Budapester Blätter, die Vertreter der großen "Entente in Budapest zu umschmeicheln und so bietet das oft zu halbamtlichen Verlautbarungen benützte Blatt „Az Ujsag" in seiner letzten Sonntagnummer unfreiwillig einen untrüglichen Beweis für die Richtigkeit unserer wiederhotten Behauptungen-über die Tätigkeit der fremden Diplomaten in Budapest. Einem groß aufgemachten Aufsatz unter dem Titel ,M i e l e b e n d i e auswärtigen Diplomaten in Budapest?" entnehmen wir folgende Charakteristik der einzelnen Gesandten. Der i ta lienische Gesandte Fürst' Cästagneito bewohnt mit seiner Gattin das große Palais des Grafen Ladislaus Karolyi in der Esterhazhgasse. Der Prinz, der aus der gräflichen Barracco-Familie stammt, ließ aus seinem neapolitanischen Kastell seine herrlichsten Möbel, Bilder und Kunftgogenstände nach Budapest bringet:, um nichts von dem gewohnten fürstlichen Glanz zu vermissen. Der Fürst, der im 44. Lebensjahre steht und auf seiner bisherigen diplomatischen Laufbahn in Konstantinopel, London, Paris, Bukarest und Brüssel es stets verstanden hat, sich eine glanzvolle Umgebung zu schaffen, hat gleich nach feiner Ankunft im Jahre 1921 das große gesellschaftliche Leben begonnen, das ihn stets ausgezeichnet hat. Da er hervorragender Musiklenner ist, gehört er zu den ständigen Besuchern der Oper unb zu den treuesten Verehrern der Zigeunermusik. Um diese zu-genießen, sieht man ihn sehr häufig in der Hungaria, im Ritz und zur. Sommerszeit in dem berühmten Ofner-Beisel zum apolitischen Greisler". Es vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht führende Persönlichkeiten der -ungarischen Aristokratie, -der^Polittk und des Finanzlebens bei feinen berühmten Gaftmählern empfängt. Unter den auswärtigen Diplomaten gibt Fürst Castagnetto die meisten -Abendempfänge, die zur Berühmtheit geworden sind. Er ist auch Kunstkenner und Knnstförderer, ein großer Anhänger des Sports, am meisten interessiert ihn der Pferdesport. Auch die Fürstin ist eine aktive Sportlerin. Sie huldigt mit besondLrer Leidenschaft dem Fechtsport. Im Sommer, sofern sich das Fürstenpaar nicht in Karlsbad aufhält, gibt es im herrlichen Garten detz Karolyi-Palais großartige Tennispartien. Der französische Gesandte Jean Donleet be» wohnt das Palais der Gräfin Stephan Karolyi. Er zeigt großes Interesse für geschichtliche Md literarische Studien. Er steht heute int 48. Lebensjahre und war der ersitz französische Gesandte am Vatikan nach der Versöhnung zwischen dem Papst und der französischen Republik. In dieser Eigenschaft hat er die Eignung bekundet, im reaktionären Ungarn Frankreich zu vertreten. Doulcet ist in -Budapest hauptsächlich wegen zweier Dinge berühmt geworden: er besitzt, die schönsten Autos und sein« Küche macht der französischen Kochkunst alle Ehre. Er ist währendes größten Teiles des Jahres Strohwitwer, da seine Frau nur zu kurzem Sommeraufenthalt nach Ungarn kommt. Da Doulcet gleichfalls großer Musikenthusiast ist, kann man ihn häufig bei den Philharmonikern und bei den Zigeunern sehen. Thomas Beaumont-Hohler, der Gesandte G r o ß b r i t a n n i e ns, hat sein« Wohnung in der vornehmen Festungsstadt in Ofen genommen. Er ist der verschlossenste unter allen auswärtigen Diplomaten, hat erst vor kurzem geheiratet, verkehrt am liebsten nur mit Engländern und hat gleichfalls zwei Leidenschaften, die ihn mit der hohen Aristokratie in häufige Berührung bringen und das ist die Jagd und der Rudersport. Hohler ist sehr häufig Gast aristokratischer Jagdherren und wird wegen seiner -hervorragenden Leistungen als Jäger bewundert. Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, das Gesandter Hohler sich zu viel auf den Jagdgrlinden' der ungarischen Aristokraten herumtummelt und sich zu sehr durch die berüchtig'en Gelage in den Schlössern der ungarischen Magnaten in seiner Bericht, erstattung an seine Regierung beeinflussen läßt. Bei solcher Beschaffenheit der Ententediplomatie h Budapest darf es weiter nicht wundernehmen, daß die Herrschaften weder Zeit finden noch den Sinn dafür hckben, auch diejenigen Dinge wahrzunehmen, die sich nicht auf ihren' Soivees und 'bei den Festlichkeiten ihnen zu Ehren ereignen, sondern sich in den Straßen der Städte und Dörfer,, in den Fabriken und Aemtern, in den offenen und geheimen Zusammenkünften der militärischen Formattonen, bei Gericht und in den Aemtern abfpielen. Man begreift «S, daß Graf Bethlen bei solcher diplomatischer Assistenz den Weg. ins.Ausland gewagt hat und er wäre ihm auch gelungen, trenn er nicht die Rechnung ohne die kleine Entente gemacht hätte, deren diplomatische Vertreter allerdings in der Charakteristik der ungarischen Presse mit magyarischer Ver, achtung übergangen werden. —b. —sz. IWWHWBM'tM«I.Milll1 MIT von 1,5 Millionen Meterzentner auf 700?000 herabgesetzt worden. Geueraildivsktor Dr. Dorrek betonte, daß durch den Abbau allein eine Sanierung dieser Bewiese nicht hevbeigcführt werden könne. Die deutschen Salzbergwerke hätten in der Zeit, da die österreichischen Sallinen i-nsÄg-e KohlenmaugÄs den Betrieb einstellen mußten, unsere Absatzgebiete «n sich gezogen und nach Jugoslawien können wir nicht mehr liefern, da die Franzosen dorthin beide,utrnd billigeres Salz liefern. Ministerialrat Mack teilte mit, daß di« Staatslotierie im Dezember ein Rcinerträgnis von 80 Millionen Kronen hallte; durch die Verdreifachung dos Lospreises erhoffe man ein Erträgnis von 300 MMonsn zu erzielen. - Der Ausschuß nahm schließlich die Kapitel „Tabak, Salz, StaalÄolterion und Schieß- und-'.Sprcngmiltel" unverändert an. Aög. Ste-inagger berichtete hierauf über Post, Telegraph, Telephon und Postsparkasse. Die PvftanstÄt hat einschlieMch des Kvastfahlbetvi-obes auf Grund der kaffemäßigen Geibarun-g einen Betriebsa b gang von 4,9 Milliarden, bei Berücksichtigung der nichtkassemäßigen Gebarung oi-nen Gew inn von 51,5 Milliarden. A'bg. Schlögl brachte die Ueberilassnng der Serie 4 der österreichischen Faldpostbriefm arken vom Oktober 1918 an d!>e Briefmarke n h ä nd l e r zur Sprache. Bei der SachdemckbÄisierllNig habe , man einen größeren Posten dieser, Briefmarken gefunden lürtb, ohne je>manden zu fragen, sei der Staatsdrnckerei der Auftrag gegeben worden, die Marken mit der Bezeichnung „B an i" zu Wrvdmcken. Später wunden solche Marken auch mit dom UÜberdruck „Centef i m i" versehen und dem Dorotheum zur Veräußerung übergeben. Auch bezüglich der im Jahre 1912 hevgrstetlbrn JubilärlmsmarLen für Bosnien und der bosnischen Lanidschaftsserien sei vor wenigen, Wochen der Auftrag an die Staa>tsdruckerei erteilt worden, je 20.000 Sätze dieser Marken zu Überdrucken. Diese Marken seien auch mit dir Erklärung, daß sie im Verkehr waren, versteigert - worden. Die BriefmarLenhändler haben in dieser Ang-eilegrnlheit an das Finanzministerium ztvei Eingaben gerichtet, aber noch keine Antwort, erhalten. Redner fragte, ob diese Neudruck« im Pribatinteresse anige-ordnet wurden oder um den österreichischen Finanzen zu Helsen. Keine Erhöhnng de« PosttaMe. HandcilÄn-inister Dr. Schlür-sf öezeichnete eine weiter« DvoWunü deS PMv^e.nS M wicht aut duMühvbar. Der Boranischilag der Post schließe nttt einem NoiNgeWÜM ab. Er halte eine Erhöhung der Posbtlarife für derzeit nicht zweckmäßig; erst wenn die wirltschaif-Wchelir Bechältinisse sich gebessert haben, könne man an ciin-e Echöhung der Eistnahnres denken. Der Präsident der Teil'e>grapheMvel?dwn J^ö-kiHfch . teilt« mit, daß Aussichtbefwhe, in disssm Jahve eine größere. Anzahl von UnifchMIungen auf aulomatischen Betrieb und außerdem etwa 3000 NeuaNWü-ffe in Wien« durchzufÄhren. Sek-tionsrat Fellner beantwortet« di« Anfrage i>n Ang-t legrnheit des U-elberdruckes der FeBpostmarkken und erMrte,. daß di« Versteigerung auf Gmnd van VvrlstMungen des PhilatellisteMerbandes vom Fin-anzimnister lnh ib i«rt wurde. Im ganzen gelangten etwa 10.000 Satze m>'ü Cenwsimi- Uelöeridouck in Verkehr, die jedoch in EiMehuutz begriffen sind. Mg. Schietzl «rWrte sich mit dieser Au'Söu'Nst nicht einverstanden und verlangt« die EiMeitUng einer strengen Untersuchung. Er stellte auch einen R-eisölnv'wnsan-toag, der feie- Einleitung einer Untersuchung fordert. Dieser Antrag wurde angenommen, desgleichen die in Vechandivuntz gestandenen Budge>!!kaipitell. Der Berater. Der als ausländischer Berater der Nationalbank in Aussicht genommene Schweizer Schnyder -hat den ihm angetragenen Posten endgültig abgelehnt. Fm Zeichen des Fremdenverkehrs. Kremsmünster gegen jüdische Sommergäste. Die Korrespondenz Herzog meldet aus Kr ein s, nt ü nst e r: In einer Versammlttng der Vermieter der Somnterwohnungen in der Geme'mde Kremsmünster-, Land wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, für die kommende Saison keine Inden als Sommerparteien aufzunehmen. Von kurzer Zeit hat die Gemeindevertretung von S p i tz a. d. D. den gleichen Beschluß gefaßt und wir haben auf das Gesetzwidrige dieses Vorgehens hingewiesen, das eine grobe Verletzung der Staatsgrundgesetze bedetltet. Im Falle Spitz haben wir Herrn Landeshauptmann Dr. B u r e s ch auf diesen Willkürakt der Gemeindebonzetr aufmerksam gemacht, der inzwischen wohl die nötigen Maßnahmen ergriffen haben dürfte, um detr Herrschaften klar zu Nlachetr. daß wir immerhin in einem Reckijsstaate lebet^-

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