Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1528 (15.5.1923)
- Date
- 1923-05-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette '4 Wien, Dienstag Die Konferenz hat ferner die Gründung eines hebräischen Kulturfonds Keren Hatarbuth Proklamiert, und das Zenttalbuveau beauftragt, 'für die BertviMchimg dieses Beschlusses zu sorgen. Zunr Schluß wurden die Wahlen in das Zentral» bu-veau vorgenommen. Es wurden zu Mitgliedern gewählt: Scurl Lschernichow ski, Moses Kleinmann, S. Pagaschoff, Meier Arensöhn und 2. Lew in so.hn. Das Zentralbuveau hat das Recht, noch zwei Mitglieder zu kooptieren. Der Sitz des Zentralbureaus ist Berlin. _ Auch ein Numerus elausu« für Mische Gelehrte. Die Denkntäler im Ehrenhof. Bei einem Rundgang durch den Arkaderchof der Wiener Universität überkommen den Besucher seltsame Gedanken. In diesem Ehrenhofe sind, wie bekannt, die Denkmäler hervorragender Männer der Wissenschaft, ohne Unterschied ihrer Abstammung, aufgestellt, um der Dank» barkeit und Anerkennung der Zeitgenossen dauernden Ausdruck zu verleihen. Symbolisch mutet es an, wenn man mit ^dauern den baulichen Verfall des stolzen Gebäudes, das Ferstel als Heim der Wissenschaft geschaffen, tzststellen muß. Nicht nur der Zahn der Zeit hat seine Wirkung getan, auch verbrecherische Hände haben hier Schaden gestiftet uüd besonders Metall teile der Denkmäler weggetragen. Die Alma rnater Rudolsina verfällt. Schon das Haus, das ihr Sitz sein soll, kündet es. Nun glauben einige Schreier und Hetzer unter den Hakenkreuzstudenten, die in gewissen Kreisen an Professoren ihre Freurlde und Diener finden, das Geschrei nach dem-Numerus clausus für die Ausländer aus dem Osten, lies: Juden, nicht oft und laut genug wiederholen zu können. Und sie begründen unter anderenr ihr Verlangen auch mit der Behauptung, daß die Juden der Wissenschaft — sie sagen der deutschen Wissenschaft, als ob die Wissenschaft national wäre — nichts zu geben hätten, daß sie Schädlinge am deutschen Geist und der deutschen Wissenschaft seien. Würden diese Herrchen und ihre Professoren doch .einmal durch den Arkaderchof mit offenen Äugen gehen, so würden sie bemerken, daß ihre Bvhaupümgcn durch die Denkmäler aus Stein und Erz, die man Gelehrten jüdischer A bstammu ng gefttzx hat, Lügen gestraft werden. Die drei weltlichen' Fakultäten weilten neben den glänzendsten Namen von Nichtjuden, nicht minder rühmliche von Juden oder, ^Männern jüdischer Abstammung auf. y Beginnend beim großen Rcchiölehrer Sonnensels, dem unter anderem die Abschaffung der Tortur in O e st e r reich zu verdanken ist. finden wir folgende- Namen von jüdischen Gelehrt-u: Ter Rechtslehrer Julius G la ser, Anton M enger und.Wilhelm Emil W ohl- Ie r g; von Medizinern die der Internisten Leopold.O s e r, Otto Kodier und Bamberg er, dts -Augenarztes Lu.dw-'a Mo. n ihn er, des Dermatologen Moritz ftavosr. der Cftemiker Adels Lieben und Guido Goldschmidt. Wabrlich ein swüer NutN-erus. Von den ausgestellten D.". lm nern — et r-a achiffg an der Zahl — kündet also jedes siebente.Len Ruhr?, jüdischer Geifteshelden und nicht minder auch der Wiener Universität. Vor diesen Beweisen aus Erz und Stein verstummen wohl die Gegner, die aus — erliegt und, nm der Kr.mkerstub-e zu eMsriehen. den Schlaftrunk ihrem Vater in trdbringcuLer Dosis reich!. In der groß aneclegte'.'. Historie „Der junac Medardus" begegnen., wir zwei Aerzten. Nur flüchtig huscht der äußerst m'-rkwürd','e Büding;r über die Bretter, aber die kurze Szene genügt der Kunst SHmyttrs, einem höchst .sonderbaren Kautz, Leben oinzuflößen. Wir sehen die Tragik des/Arztes vor '.ms, er i'tbcrträg! eine Kin-derkrLnche'tt auf sein ' einziges Kind, welH.s sterben muß, indesien er das fremde Kind, von dem das Hebel aut-geht, das sechs Geschwister hat, restet. Zudem hat ihn seine Frau verlassen, und in diesem Gemütszustand wird er an das Krankenbett des im Duell verwundeten Me» dardus gerufen. W'.scntlich umfangreicher ist die Rolle des Dr. Affalagny, Arzt am Hofe des irrsinnigen Herzogs von Valois. Da er — ein richtiger Psychiater — den Herzog von seinem Wahn, Frankreichs rechtmäßiger König zu sein, nicht heilen kann, ergreift er ein gewagtes Mittel. Er nährt die Hoffnung, bestärkt die krankhaften Ideen und treibt die Täuschung, in der Annahme, daß die nunmehr flackernde Lebensflamme des blinden Herzogs rechtzeitig erlöschen werde, so weit, daß die Vovbeveit-ungen zur schleunigen Abreise nach Paris getroffen werden. Im nächsten Werke unseres Dichters, „Das wette Land", machen wir die Bekantfchaft mit Dr. Franz Mauer, er ist nicht nur Hausarzt bei Hofteiters, sondern auch Freund des Ehepaares. Er genießt das Vertrauen, beider Eheleute und seine Freundschaft mit Hoftettor erleidet selbst nach' den Ereignissen am Bölser Wevher keine allzu große Einbuße. Dort entscheidet sich Erna Wahl, um die sich Mauer ernstlich bewirbt, im Höhenrausch für den leichtsinnig sieghaften Haftetter, und der bedächtig nachdenkliche Mauer räumt das Feld. Interessant ist in diesem durch seinen überaus geistvollen Dialog besonders hervorragenden Buch (-in dom übrigens auch ein Toter—der Pianist Kovsakow 7eine wichtige Nolle spielt), daß Schnitzler Figuren auS anderen Stücken auftveten.läßt; dem Dichter Rohn «wrt> seiner Frau sind wir schon im „ZwischerchM" begegnet und den Sportmann Gtanzides treffen wir im ,Meg ins Freie" tviedor. Auch bei Ibsen finden wir ein Achnliches, Hilde Wangel, eins Nebenfigur in „Die Frau vom Meer", wird die Heldin in ,Aamrreffter Solneß". Auch H. H. Ewers Wt r-inen %zc~-J Braun m einigen Büchern auftrewu, (FoMtzUW foM Wiener Morgvnzeitung. 16. Mai 1923 Nr: 15^ Ae krössnung der Postttnie Men—München. Auf der großen sonnenüberflutöten Wiese , am linken Donauufer gegenüber, der Dampfschiffftation bei Nußdorf hat sich gestern mittags ein bedeutungsvolles Ereignis abgespielt. Das erste Flugzeug der neueröffneten Fluglinie Wien —Mün chen —Zürich —Gens' ist angekommen und hat nach kurzem Aufenthalt seine Rückreise angetreten. Damit ist ein Schritt aus dem Wege, der auch Wien und Oesterreich dem Netz des transeuropäischen Flugverkehrs einverleiben soll, vorwärts getan. Schon vor dem Kriege und noch mehr nach dem Friedensschluß begann besonders in den Ententeländern die Verwendung des Flugzeuges als bürgerliches Verkehrsmittel an Bedeutung zuzunehmen. In Deutschland war das Flugwesen durch den Friedensvertrag stark gedrosselt und in Oesterreich. . . Oede und verlassen lag der große Flugplatz in Aspern nlit seinen geräumigen .Hangars und Werkstätten da und erst im vorigen Jahre wurde der Flugverkehr in Oesterreich durch die franco-rumanische Luftlinie wiedererschlossen, die den regelmäßigen Postdienst von Prag über Wien nach Budapest und Bukarest besorgt. Das war ein Anfang. Der zweite Schritt wurde gestern getan, indem die österreichische Luftverkehrs A.--G. ihre Linie Wien—'München eröffnet hat. Eine große Menschenmenge hatte sich auf der vom Ueberschwemmungswasser noch nassen Wiese eingefunden. Eine ganze Reihe von offiziellen Persönlichkeiten war gekommen, um das erste Flugzeug der neuen Linie zu begrüßen, so Gesandter Dr. Pfeiffer, Graf Pfeil, Handelsminister Schürfst Hoftat G e r st g r a s s e r, der Direktor der Gesellschaft Dr. Bardas-Bardenau, mehrere Funktionäre der Eisenbahnverkchrsanstalt und viele andere. Die Flugpolizei hatte eine Abteilung zur Auftechterhaltung der Ordnung und Verhütung von Unfällen entsandt. Punkt 12 Uhr tauchte das Flugzeug über dem Hermannskogel auf, überflog die Donau, senkte sich in eleganten Spiralen und landete glatt auf dem bezeichneten Platze. Der Apparat wurde natürlich sofort von der Menge umringt, Photographen mit Kameras und Kinoapparate' inachten sofort Ausnahmen von allen Seiten, fachmännische Urteile und Ausdrücke schwirrten nur so in der Luft — jeder wollte wenigstens so tun, als ob er mindestens im Aeroplan geboren wäre. Mitten in diesem Treiben stand silberglänzend, Sonnenschein auf seinen metallenen Flügeln, das schlanke Junkerflugzeug „D. 219". Mit dem Apparat war nur ein einziger Passagier, ein Beamter der. Gesellschaft, gekommen, der zunächst die verschiedenen Begrüßungen, 'dann die Zoll- und Paßrevision über sich ergehen lassen mußte. Diese Forum», litäten werden auch in Hinkunst gleich auf dem Flugplatz vorgenommen werden. Unter dem Flugplatz darf man sich natürlich keine großartige Anlage mit Hangars, Wartehallen und dergleichen vorstellen. Vorläufig wenigstens. In kurzer Zeit soll draußen, in Nußdorf eine Wartehalle'errichtet werden, in welcher die Passagiere bei schlechtem Wetttr (wer fliegt' bei schlechtem Wetter?) Unterkunft finden sollen. Vorläufig ist für solche Eventualitäten die Station der Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft auf dem gegenüberliegenden User vorgesehen. ' Die Kabine des Flugzeuges sieht tzgenau so ans. wie das Innere eines eleganten Automobils. Vier Sitze, kedergepolstert, mit Riemen zum Anschnallen. Eine Aufschrift belehrt die Reisenden, -daß sie sich beim Abflug und beim Landet; anzuschnallen haben und daß sie die Türe 5e\ Kabine nicht selbst öffnen dürfen. Aus- und Abspringen während der Fährt ist durch keine Tafel verboten. Was sonst von dem Apparat „Junkers D: 219" zu sagen ist, ist schon Fachsimpelei. Er wiegt-insgesamt 1800 Kilogramm, trägt eine Nutzlast von 645 Kilogramm, besitzt einen sechszylindrigerr B. M.. W.-(Bayrische MotorwerkeWotor von 185 Pferdestärken. Weit mehr interessiert die Frage, was etwa das Vergnügen, von Wien nach München, zu fliegen kostet. Es ist, wie man uns versichert, billiger, als etwa erster Klasse Schlafwagen. Ein solcher Flug kostet 650.000 K. Trotz dieses Preises sind auf den Linien des Junkerkonzerns im letzten Jahre nicht weniger als 11.000 Personen geflogen, woraus man ersehen mag, daß es noch reiche Leute genug gibt. Die Gesellschaft unterhält mehrere Linien, darunter eine, die von Genf über München, Berlin nach Marschau und weiter' nach Petersburg—Moskau führt. Auch die Linie über Wien soll weiter a n s g e b a u t werde«. In der ersten Zeift wird der Verkehr'von zwei Apparaten bestritten werden, die' täglich mit Ausnahme von Sonntag um halb 1 Uhr verkehren werden. Die Passagiere werden in Automobilen voü der Oper nach Nußdorf gebracht und können, ivenn sie in' Wien zu Mittag gegessen haben, in München-ihren Kaffee? trinken und in Zürich bereits zu Abend essen. Gegen 1 Uhr waren die Vorbereitungen zur Rückfahrt? nach München beendet.. Die Passagiere, ein Engländer und! Wiener Journalisten, hatten blaß und bleich in der Kabine! -Platz'genommen, der Pilot saß am Steuer, rasend begann! der Propeller zu surren und nach kurzer Zeit schwebt»' „D. 219" in der Lust, um nach, einer Umkreisung des-Flug» Platzes hinter dem Kahlenberge in der blauen Luft zu verschwinden. g—b. Konkurrenzneid und Haß das Streben nach geistigem Besitz dm Inden unmöglich machen möchten! Nur den Numerus clausus der Anerkennung unserer Tüchtigsten wollen ww Evkennen und hinnehmen, sonst keinen. . r. Wird das de«M Bach wirtlich teurer? Der Strett um da- Ausfuhrverbot für, Bücher scheint das Publikum, das über die Vorgeschichte dieses Verbotes -.licht informiert lvar, einigermaßen verwirrt zu haben. Es wird deshalb notwendig sein, einiges über diese Frage mitzuteilen, die dem deutschen Verlag seit längerer Zeit viel Kopfzerbrechen vemrsacht hat. Als die Entwertung der Mark nach österreichischem Muster einsetzte, begüNUl der große Ausverkauf des deutschen Buchhandels. D^ß deutsche Buch wanderte, für Bruchteile seines wahren Wertes erworben, in Waggonladungen über die ÄrimM, die Lager der Verleger und der Handlungen beerten sich, anfänglich zur großen Freude der Verkäufer, die den Jnflattonsevscheinungen mit überraschender Naivität gegenüberstanden. Als er aber daraugehen mußte, die Lager wieder äuszufüllen, merkte der Verleger mit geringerer Freude, daß die Neuproduktion ein Vielfaches seiner Einnahmen verschlang und daß er genötigt war, die Preise wett höher anzusetzen, was in weiterer Folge auch dem Buchhändler bei der Lageverganzung die ursprüngliche Freude verdarb. Aber der Verleger durfte damals den Preis nicht so hoch ansetzen, daß er dem Auslande gegenüber den Friedensstand erreichte. Hätte.-er das getan, so wäre der relativ geringe Friedensabsatz ins Ausland hergestellt worden/ der Jnlandsabsatz aber wäre aus den Nullpunkt gesunken. Es blieb nichts übrig, als eine Ausftchrkontrolle einzuvichten und die Bücher dem Auslande mit entsprechenden Aufschlägen zu liefern. So wurde das preisiveibende Auftreten der ausländischen Käufer verhindert, der Inlandspreis aber auf.einem erträglichen Niveau erhalten. Ausgenommen blieben von diesen Auffchlägen die mindevvalutigen Länder und vor allem Oe ft erreich. Daß damit ein ,/Loch im Osten" geschaffen wurde und Oesterreich die moralische Pflicht gehabt hätte, sich ^selbst mit einer Grenzkontrolle zu umgeben, lag aus der Hand. Aber man rechnete einerseits Mit der Loyaliatät des österreichischen Buchhandels und hatte andererseits keine Handhabe, um Ocherreich za einer derartigen legislativen Maßnahme zu veranlassen. Es geschah nun,, was geschehen mußte. Dem ordentlichen Buchhandel Oesterreichs, fernstehende Elemente stürzten sich auf den lohnenden Geschäftszweig, deutsche Bücher nach dem Ausland über^die offene Grenze zu bringen und die erheblichen Gewinne einzustreichen. Mt ihnen traten flrupelsreie und seicher längst in geschäftlichen Ver- ' ruj t&tmmm BuMaMunaen das Auslandes in Verbindung, die derartige über die Grenze gekommene Bücher aufkauften und beispielsweise in der ^Schweiz den ge-, samten Buchhandel fast an deri Ruin brachten, während ihr Weizen blühte. . . Dies war das erste, was .den Sympathien für, Oesterreich Abbruch tat. Hierzu kam, daß (aus eine, gewiß! -verwerfliche' Weise) versucht wurde, auch den offiziellen^ Buchhandel aus seine Standhaftigkeit' gegenüber den^ Lockungen der „Grmzgewinne" zü prüfen. "Spitzel der deutschen Ausftlhrskontrolle machten als Ausländer Be-: ftetTungen bei den Wiener Buchhandlungen und es gelang; , ihnen, „Material" zu liefern. Dieses Material erwies sich! zwar später als harmlos, aber „semper aliquid haeret". Nnterdeffen hatte die Krone gegenüber der Mart> einen erheblichen Vorsprung gewonnen. Sie stabilisierte! sich, während die deutsche Währung ungehemmt weiterglitt.! Der vordem bemitleidete Oesterreicher trat Plötzlich inj Deutschland als Aufkäufer auf, seine Papiermillionen! hatten sich in Realitäten verwandelt. Er kaufte auch Bücher,! man sah, daß das deutsche Buch fiir ihn zu billig war. Es er-s schien notwendig, auch Oesterreich gegenüber das deutsche Buch mit Aufschlag zu belegen. j Dagegen nahm nun ein großer Teil der deutschen Verleger Stellung, die die Notwendigkeit einer solchen Maß-s nähme in Abrede stellten. Die übrigen erhoben zwar einen' Ausschlag, verstanden sich aber zu dem bekannten Revers-! system, wonach jeder, der Nachweisen konnte, daß das von! ihm gekaufte Buch zum eigenen G e b r a u ch i n n e rhalb Oesterreichs bestimmt War, den Aufschlags nicht zu bezahlen brauchte. Dieser an sich richtige Gedanke führte aber in seiner praktischen Anwendung zu Belästigungen und Unzulänglichkeiten, ohne daß natürlich Mißbräuche verhindert werden konnten. Je,tzt ist, nm dem abzuhelfen, die-Ans führten trolle errichtet worden. Welche Wirkung hat diese Maßregel auf die Preise des deutschen Buches? Selbstverständlich die, daß jene Verleger, die bisher Aufschläge für Oesterreich evhoben hatten und gegen Revers darauf verzichteten, nun allgemein darauf verzichten, da ja die Kontrolle gegen unberechtigte Ausfuhr an der Grenze geübt wird. Die Bücher dieser Verleger werden also für jeden österreichischen Käufer so billig wie früher für den Käufer gegen Rwers. Die Bücher der übrigen Verleger hakten keinen Ausschlag und sie waren und bleiben in Oesterreich genau so teuer wtzr in Deuffchland, abgesehen von der notwendigen. Aufrechnung der Entfernungskosten. ... Mit anderen Worten: Von einer BerteueruM bei deutschen Buches durch Errichtung der Aussuhrkontrolle kann keine Rede sein. Sie schafft lediglich eine gemeinsame Zollgrenze fiir Bücher zwischen Deuffchland, Oesterreich! und dem Ausland und hat sogar eine teilweise Perbilligung' der Bücher zur Folge, indem sie gleichzeitig die Nnhequemlickikett des Reverssystems beseitiat. ',