Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1528 (15.5.1923)
- Date
- 1923-05-15
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. MS Meu^ Dienstag Ue Beratungen über die englische Rote. Berlfta, L4. Mai. Wie tote Blätter melden, ist die e n g l iche und die italienische Note heute vormittags Gegen- Md der Prüfung und Erörtevimg sowohl in der Wilhelmsstaße als auch der den Parteien des Reichstages gewesen, io mehrere Fraktionen und Fraktionsvorsteher versammelt ^aren. Der Reichsk «auzlc r, der in den Mittagsstunden in SeMr singet voffen ist, wird erner' Abendsitzung des jteichskab«inetts präsidieren, die sich mit den beiden lntwortnoten auf das jüngste deutsche Angebot, beschäftigen pird. Wie die BlAter schreiben, ist jedoch nicht' 'zu erwarten, pß bereits in dieser Sitztmg entscheidende Beschlüsse gefaßt '«erden. Reichrkanrler ßuno und die HUenkreuzler. Eine Erklärung im Reichstag. . Berlin, 14. Mai. (Reichstag, Wolfs.) In der Debatte Iber die dmtschnationale Interpellation, betreffend das Verlöt der DeutschvöMschen Freiheitspavtei, fragte Mg. von praefe (Deutschvölkische Frecheitspartei), wie die Regierung schweigend der Verfolgung der Organisationen seiner Partei zusehen'könne, während diese doch längst vor dem Pr laß des Seve ring scheu Verbotes mit dem steichskanzler Cuno und seinem Kabinett sanz aufrichtig über alle düefe Organisationen gesprochen habe. Nach einer Entgegnung des ReichZmimisters des Innern Dese.r, der erklärterer wisse nicht, worauf Mg. Graese anjpiele, führte Mg. Henke (Do^ialdem.) ans: Mit der Antwort der Regierung können wir uns nicht zufrieden geben. Entweder haben Beziehungen Mischen den denvschvMifchen Drgaittifationen und der Regierung bestaniden oder Herr von Krasse hat gelogen. Meine Parteifreunde hatten zu Herrn Anno wagen seiner letzten Note ohnehin kein großes Vertrauen, aber wenn sich derartige Dinge abgespielt haben, jo ist das geeignet, den letzten Rest des, Vertrauens zu, diesem Kabinett zu. beseitigen. Die Republik ist in Gefahr. Reichsminister des Innern Oes er erklärte darauf,, er habe sofort mfö dem Reichskanzler Rücksprache genommen, Md sei ermächtigt, folgendes mitzut eilen: Roßbach hat allerdings den ReiichSkalGer Mitteilungen zur Ertüchtigung der Jugend durch Turnerschaflen unterbreitet. Nachdem der Kanzler Erkundigungen Mer Roßbach kingezogen hatte, hat «v es ab ge lehnt, ihn noch '«einmal zu empfange«. Mit Herr« v. Gra-efe hat der ReichsLantzlür phÄschM gesprochen. Er hat sich bemüht, ihn vor Unkluge heilen zu warnen- und es entschieden abgelehnt, Grache eine Unitervedung mit General v. Sieeckt zu ' verschaffen. Der Reichskanzler hat Wer die Organisationen der DöutschvoMschen Freiheitspwrte» erst aMWch der Berihanldliungeu! vor dem StaatsyerichtZhofe Näheres erfahren. Ein Mordverband in Hamburg. Hamburg, 14. Mai. (Del.-Komp.) Nach einer Meldung der staatlichen Pressestelle wurde fvstgestellt, daß sich in Hambrtvg- Wiener Morgenzettuttg. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt jeden Donnerstag zwanglose Zusammenkünfte für Mitglieder und eingeführte Gäste Donnerstag den 17. Mai 1. J., 8 Uhr abends, im Cafe Fetz-er, II., Praterstrasse VORTRAG Oemeinderat Dr. Jakob Ehrlich: JiMaHe lagealrap der' '' Wa"' Mtona eine Zentrale für eine Organisation nach dem Muster der bayrisch-vaterländischen Verbände, befindet. Eine Anzahl Waffen wurde beschlagnahmt und Pläne gefunden, durch die eine Besetzung Hamburgs vorbereitet wurde. Einige aktive Offiziere und ein inaktiver Offiziere sind verhaftet worden, würden jedoch nach ihrer Vernehmung wieder in Freiheit gesetzt. Der passive Widerstand der Hakenkreuzler. Berlin, 14. Mai. (Del.-Kvmp.) Wie der „Vorwärts" aus Elberfeld meldet, wurde gestern der Führer der Nationalsozialisten Heinz in Barmen durch Kriminalbeamte verhaftet. Heinz, ein. ehemaliger Freikorpsführer aus OberSchlesien, soll, wie von französischer Seite'behauptet wird, Anstifter verschiedener Sprengungen von Eisenbahnbrücken und Cisenbahnanlagen im Ruhrgebiet gewesen sein. Es steht fest, das Heinz über zehn Millionen Mark mona tlich Hilfsgelber schalten hat. Er soll auch die Blausäurespritze für den Attentäter Scheidern an Ns geliefert haben. , kscherich gegen Hitler. München, 14. Mai. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung".) Der seinerzeitige Organisator der „Orgesch" Forstvat Escherich erklärt in einem Interview mit «einem Vertreter des süddeutschen Zertungsdienstes, Hitler sei nicht mehr Herr seiner Bewegung und kaum mehr imstande, dem Treiben der hinter ihm Stehenden Widerstand zu leisten. Eine einseitige Einstellung gegen die Arbeiterschaft sei ein Ding der Unmöglichkeit, da ohne diese ein Wiederaufbau! Deutschlands gänzlich ausgeschlossen ist. Auch der Antisemitismus sei von ihm niemals als ProgrammpunkL in der Organisation geduldet worden. Ae Güter der Prinzen von Parma. Paris, 14. Mai. <HavaS.) Der Bemsungssenat des Kassatwnshofes hat die Berufung «des PrmM Elias von Bourbon gegen die Entscheidung des Gerichtshofes von Orleans, der es.abgelehnt hatte, die Aushebung des im Jahre ISIS über das Schloß Chmnbord vechangtenSequesters anzuovdnen, verworfen. Die EntDeidung wiÄ mit der Tatsache begrübet, daß der Piünz in der östevverchischen Armee gedient habe. (Ach die .Dedingunge^ des Prinzen hat sich das Gericht also nicht eingelassen.) io. yjm itrso «wt s Aus aller Welt. , Pari s,, 14. Mai. Die Leitung ' der sozialistischen. Partei Frankreichs hat gestern beschlossen, an dem Hainburger sozialistischen Kongreß teilznnehmen. Die sozialistische Partei hat stch für die Statuten der neuen Internationale ausgesprochen. Paris, 14. Mai. Der Finanzausschuß des Senats hat die Lesung des Budgets beendet. Die Gesamtsumme der Abstriche an den einzelnen Budgets beträgt 1100 Mil. l i o n e n F x ct tt l c tt. Budapest, 14. Mai. Der Advokat Dr. Z o m b o r,i hat seiner Frau während ' eines Streites im Treppenhause seiner Wohnung die Kehle dur ch geschnitten. Sie blieb auf der Stelle tot. Dann hat sich Zombori mit dem blutigen Rasiermesser selbst getötet. Amiens, 14. Mai. Ein Flugzeug ist beim Absturz in Brand geraten, wobei die sechs Insassen den Tod fanden. Tagesbericht. Ae hebräische Katturbewegung. Beendigung der allgemeinen Tarbuth-Konferenz. — Ein Keren-Hatarbuth beschlossen. Aus Berlin wird uns' gemeldete Die allweltliche Tarbuth-Konferenz ist nach mehrtägiger Beratung geschlossen worden. Hervorgchoben sei ein Referat vor S. Pogaschoff über die Organisationsfragen der Tarbuth, in welchem der Vorschlag gemacht wird, die breiten Mischen Volksmassen auf der Grundlage der Tarbuth- Idee zu organisieren und auf solche Weise eine große und arbeitsfähige Kulturarbeit zu schaffen. Die Tarbuth-Wcltorganisation soll die einzelnen Landesorganifationen zusammenfassen, welche sich aus den Gruppen ausbauen sollen, die sich nur jede Schule oder Bibliothek konzentrieren. Die vom Permqnenzausschuß der Konferenz .vorgeschlagenen Resolutionen wurden hierauf zum größten Teile «einstimmig angenommen. In den Resolutionen «wird das beständige An» wachsen der ^hebräischen Kulturbewegung und die zunehmende Sympathie der breiten jüdischen Volksmassen fm die hebräische Schule auf Grund der Berichte dev Landesorgnisationen konstatiert. Es wird ferner die Notwendig» keit des engen Zusammenschlusses der Landesorganisationen und der Gründung der allweltlichen Tarbnth-Qvganisation betont. Zu diesem Zwecke 'beschließt die Konferenz, ein Aktionskomitee aus den Vertretern «der verschiedenen Landesorganisationen sowie «ein Zentmlbureau zu.schaffen In das Aktionskomitee wird auch 'eine Anzahl führender Persönlichkeiten der hebräischen Kulturbewegung kooptiert werden. > Die Aufgaben der also zusammengesetzten Exekutive sind: Verbreitung der Tavbuch-Jdee im Volke; Unterhaltung eines ständigen Kontaktes mit sämtlichen /Landesorganislltionen und Ausgabe von Mitteilungen über den Stand der Kulturarbeit in den einzelnen Ländern; organisatovische und pädagogische Beihilfe an die Landesorganisationen; Vorbereitung und Einberufung des allweltlichen Tarbuth-Kongresses. 6fi055E OKKASION Regenmantel . . K 125.000 Leinenwaren, Waschwaren, Stoffe, W8sche — sehr billig V Waren- ■ kais Ml Schiff mann ll„ Taborstraße 48 Telephon 47-1*78 En gros En detai* .. - . Set Arzt in Artur Schnitzlers Werke«. Von Karl Seligmann. Artur Schnitzler ist bekanntlich Arzt, er nahm in «der allen österreichischen A«rm«ee den Rang eines Regimentsarztes in der Reserve ein und verlor die Charge als Folge seiner köstlichen Novelle „Leutnant Gustl". Eine «Maßregelung, über die schon damals nur gelacht wurde und die heute, nach dem so gvünttz sichen Untergang des heimischen Militarismus, mehr noch als einst ein Lächeln abzwingt. Vom ältlichen Berits wird behauptet, -daß «er mehr als jeder andere seinen Mann im Banne hält, und bei Schnitzler finden wir diese These «bestätigt. Wenige seiner Werke, in denen kein Arzt eine mchr oder minder große Rolle spielt, «dagegen die mefften, in welchen der Arzt wesentlich eingreifi und die medizinische Wissenschaft einen breiten Raum einnimmt; wir begegnen dem Arzt als Episoidensigur wie als Hatlptperfon. Im Folgenden lassen,, wir die Berufskollegen unseres Dichters Revue passieren «und beleuchten die mitunter recht seltsamen Figuren näher. Da in der Gesamtausgabe die erzählenden Schriften von den Lhea«terstücken getrennt sind, erscheint «es zweckmäßig, auch bei dies«er Studie dies«e Son«der«ung festzuhalten. In Schnitzlers geistreichem «Erstlingswerk ,/Anakol" will zwar kein Arzt aus, .doch sei auf die Hypnose «in der ,Srage an das Schicksal" deshalb hingewiefen, weil später, in ,-Parazelsus", mehr über dieses Thema zu sagen s«ein wird. Dem Arzt begegnen wir in ,Märchen". Dr. Friedrich Witte, er sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt; ansonsten'untttscheidet er sich in seinem blasiertem Zynismus wenig von den anderen jungen Leuten seines Kreises. Es sei hier die Bemerkung eingeschaltet, daß das ,Märchen" auch nach der Umarbeitung des Schusses ein schwaches Stück geblieben ist; das Problem der Maria Magdalena, ob ein Mann darüber hinwegkommt, eine Gefallene zu heiraten, wäre zwar interessant «genug, aber der Dialog entbehrt de« Würze, Witz , und Geist, die Schnitzler sonst so freigebig verschwendet. Mne größere Rolle «spielt Albert Wellner in ,-Freiwild", ««tnem Stück, in dem'«der Leutnant von Einst ebenso glänzend gezeichnet ist als die Dheaterwell «der «Provinz. Die Ausführung dieses Wwck-S war leinerzeit verboten. tv-t«il der OMie«v seinen Vorurteilen zu >lchenAreu «wiedevgogeben ersch«eint, auch sollen sich die Schauspieler— an«gvMch aus Korpsgeist — geweigert haben, das Schauspiel darzustellen. Auch bei Wellner, eine Art Räsonneur des Stückes, finden wir den Berus als- Arzt noch wenig betont. Er kön«nte auch einem anderen Stande angehören. Dagegen ist Dr. Ferdi«nand Schmid in „Vermächtnis" «ein ausgesprochener Arzt; «er hat eine schwere, entbehrungsreiche Jugend hint«er sich und ist verbittert. Die Rivalität zwischen Aerzten, die «in späteren Werken mit großem Sarkasmus «geschildert wird, erscheint hier zum «erstenmal angedeutet, als «er mit Dr. Bemstem am Sterbelager.des verunglückten j-ungen Losatti zusammentrisft. Dr. Bernstein wird mit nur wenigen Strichen als guter'Mensch, und «Menschenkenner gezeichnet, während Schmid «durch seine, bis ins Unsympathische gesteigerte Beschränktheit «die Geliebte des Berunglückten aus ^dem Häufe und in den Tod treibt. „ParazÄsus" ist das' erste Bühnenwerk, i«n dem ein Arzt im Mittelpunkt der Handlung steht. Allerdings ist er m«chr ein Arzt der Seele als des Leibes, -und sein Heil-, oder besser gesagt, sein Wundermittel« -«ist 'die« Süggestion. Das Problem der Hypnose, in der ,^rage an das Schicksal" schon gestreift, wird hier ansgÄbattt. Mit Menschens-oelen spiele ich", bekennt Parazelsus, ein VorMser ' des «Puppenspielers und Bvrwandter des Dichters Rohn, den «wir in späteren Werken kennen lernen. (,/Zwischenfpiel", ,Ms «weite -Latch") Das Seltsame ist jedoch, «daß letztlich Parazelsus selbst «ni«cht mehr unterscheiden «kann, ob die Untreue, «die er seiner Jugendgeliebten, der jetzigen Frau des Ratshevn Cyprian, suggeriert, Wahn oder Wahrheit ist, ebenso «wie dem Puppenspieler Georg Merklin die Drähte, an denen er seine Menschen zieht, entgleiten. .Noch ein zweiter Arzt, der wohlbestallte Stadtarzt Doktor Copus, agiert in «dem in vollendeten Wersen geschriebenen Buch, und ganz «gelungen ist'die Eifersucht des zünftigen,' dm Quaksalber verachtenden Gelchrten geschildert. - Das nächste «Schauspiel „Die-Gefährtin^ ist «ein ausschließliches ^rosessoren'stück, wie im „Bernhardt", werden «alle Personen von der medizinischen Fakultät bestritten. Wieder,, jedoch nicht mehr harmlos heiter, sondern mit arger Schärfe ist «die Rivalität der Kollegen markiert, allerdings kon«nte «der Einakter auch in'einem anderen Milieu spielen. Meisterhaft ist der AEau des Dramas, tnx^dks ttark den ficmflnfi AMens erkennen «läßt. Die Schürzung des Knotens ist bereits vor Beginn des Spieles erfolgt und wie in „Rosmersholm" hat eigentlich die verstorbene Frau «des Helden die Hauptrolle inne. In «seinet strengett Auffassung der Berttsspflichten, die über alle schmerzlichen Ereilgnisse hinweghelfen müssen, erinnert der Professor Pilgram an den späteren Bernhardt. „Le'bendige «Stunden" liegt zwar außerhalb des ge» wählten Themas, es sei nur wegen «der -Analogie vermerkt, da auch hier eine Tote, eine um «ihres Sohnes willen zur Selbstmörderin gewordene Mutter, die eigentliche Heldin ist. In dem einaktigen' Schauspiel ,>Die letzten Masken" «be» treten wir zum ersten Male ein «Krankenhaus. Wir l«ernen Hwek Aerzte' kennen. Halmschlöger, der Arzt von BeMs und aus Ueberzsugung, und Tann, «dem der Beruf nur Erwerb bede«Mt- Den Blick des dichtenden Arztes verrät auch «die tresflicht Charakterisieruntz eines armen «Provinzschauspielers, der im letzten Stadium der Schwindsucht von Gesundheit und»n«euen Erfolgen träumt. Dr. Reumann <„Der einsame Weg") verkehrt «als Freund und Hausarzt im Haufe «des Malers und Professors Wegrat, «er ist der Vertraute der todkranken Frau des Pwfessors uni Mitwisser ihres schweren Lebensgcheimnissts. «Er tri'tt mtr in der «ersten Hälfte des Stückes stärker hervor und hat «seinen Zweck erfüllt, wenn er den He«rrn v. Sala «als Todeskandidatei erkennt und erklärt. Interessanter als Reumann ist die Tochter Wegrats, Johanna, «um «die er sich vergeblich 'bemüht; sie erinnert in ihrem rätselhaften Wesen an die Dämmers«e«ele Kacharma <,,Die Fremde"). Sie glaM sich an ein «früher 6 Leben erinnern zu können, «ein Motiv, «das in dem älteren Ein-, akter ,Me Frau mit dem Dolche" ebenso originell als tiefsinnnig behandelt wurde. Eine größere Rolle ist dem Dr. SchiMer in ,Der Ruf «des Lebens" -»«gewiesen; er erfüllt die bekannte Forderung, die ein guter Arzt erf«Men soll. Der Gedanke, nutzloses, unheilbares Leiden mit sanfter Hand zu enden, ist ihm nicht .fremd, so tvenig wie dem jungen Dr. Stäuber <„Der Weg ins Freie".) Jedensalls schützt er Marie, die ihm innerlich sehr nahe stcht, vor der Gefahr, des Giftmordes an Hrem Wat-er geziehen zu werden. D^nn «er begreift, daß Marie, die Jahre ihres jungen Lebens am Krankenbett ihres alten, qMenden Vaters vertrauert hat^ «t»a»n Ruf des Lebens — oia vo» wunderbarer PräaunI 36