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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-13 · Heft 1526 (13.5.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1526 (13.5.1923)
Date
1923-05-13
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1606 Men, Sonntag Wiener: Morgenzeitung. Wie Mnnes sich den Anschluß vorstM Die Kapttalsnot der Alpinen Montan. , Als seinerzeit Stin-nes die Alpine Montangesellschast seinem Konzern einverleibte, versprach er, durch die Beistellung der notwendigen Kapitalsmittel dieses Unter-- nchwen von allen Kapitalsorgen zu befreien^ und eine ungehinderte Produktion des wichtigsten österreichischen Eisenunterttehmens zu garantieren. Auch in der österveichij schen Oeffentlichkeit wurden damals an den Uebergang der Aktienmajorität an das Stinnes-Konsortium große Hoffnungen geknüpft. Man hoffte nunmehr, daß die »Schwierigkeiten dieses Instituts vollständig bereinigt sein würden. Dies war auch der Grund, weswegen Herr Stinnes itittf eine lächerlich geringe Summe die Alpinen Montanwerke zugeschanzt bekam. Nun stellt sich heraus, daß Herr Stinnes von der Kapitalversvvgung der Alpinen sehr weit entfernt ist. Die Alpinen Montanwerke 'benötigten in der letzten jZeit zur Verbesserung und Fortführung der Betriebe erhebliche Mittel, die .selbstverständlich Herr Stinues zur Verfügung hätte stellen müssen. 9hm hält sich aber dieser Wirtschaftsmagnat in dieser Hinsicht sehr ferne. Schon vor einem halben Jahve mußte sich die Alpine, weil sie von Herrn Stinnes im Stiche gelassen worden war, an Wiener Banken ^wenden; sie erhielt damals einen Kredit von 6000 Pfund!durch Vermittlung zweier Wiener Banken nach langen,!mühevollen Verhandlungen, nämlich nicht zu dem billigsten Zinsfuß. Dieser Kredit ist konsumiert, und die Mlpine benötigt neuerlich Kapital. Wer sich wieder sernhält, ist natürlich ■ Sünnes. Um sich das Kapital zu verschaffen, ist die Alpine gezwungen, eine Kapitalsvermehrung vorzunehmen. und. sich mit den neuen Aktien an den österreichischen Markt zu wenden. Natürlich wird sich das Stinnes-Konsortium einen Teil der jungen Aktien, nach bewährter Methode zu relativ geringen Preisen zuteilen lassen, um weiter die Majorität in dem wichtigsten Eisenunteruchmen Oesterreichs zu behalten. Die großen Emissionsgowinne aber, die die Reserven und das Kapital der Alpineft stärken sollen, soll das große österreichische Publikum bringen. Dafür wird Herr Stinues bei nächster Gelegenheit, wie er dies schon im Vorjahre versucht hat, wieder auf die ö st e r r e i ch i s ch e R e g ie - rung einen Druck ausüben, daß sie die Eisenzölle erhöhe, damit die Eiftnpveise auch i m- I n l a U d e verteuert werden und damit so das österreichische Volk seinen Eisenkonsum teuer bezahle, daß aber andererseits Herr Stinnes und sein Konsortium die gro ßen^Konsortialgewinne aus der Verteuerung der Eisenpveife encheimst. Einen derartigen wirtschaMchen Anschluß, daß einige hat Oesterreich wahrlich nicht nöttg. dürfte, zumal da die nahende Prolongation und die Psingstseiertage gegen eine Entfaltung des Geschäftes sprechen. Die Baisse in Petroleumwerten. An der vorgestrigen Börse jhatten die meisten Petroleumwerte starke Einbußen aufzu-! weisen. Einzelne Papiere haben sogar so viel verloren, als sie wahrend der ganzen Petrolergn-Hausseperiode gewonnen hatten. Die Ursachen diese- Rückganges sind schwer zu ergründen. Der plötzliche Sttvnnungsumschwung scheint mit gewissen Vorgängen in der Petrolenmindustrie zusammenzuhängen. Es ist Tatsache, daß sich die Produkttonsschwierigkeiten in der Petroleumindusirie zu vergrößern beginnen. Es sollen weitere Lohnsteigernngen bevorstchen. Schon jetzt stehen die Produkti^ns« kosten nicht im richtigen Einklang mit den Verkaufspreisen des Fertigproduktes. Die Preissteigerung der Maschinen und aller anderen Werkzeugs, welche für die Rohölproduktion notwendig find, hat auch die Bohrtätigkeit stark verteuert. Dies ist mit eine Ursache, weswegen die Gewinnaussichten der Petroleumbranche verhältnismäßig gering sind. Dazu sind in der letzten Zeit keine ergiebigen Sonden erbohrt worden. Unter diesen Umständen können nur tatsächlich die sehr fest fundierten Unternehmungen verhältnismäßig günstig produzieren. Doch auch sie weisen keine übermäßigen Gewinne auf. Die schwächeren Unternehmungen leiden selbstverständlich unter der Ungunst der Produktionsverhältnisse. Es scheint, daß diese Ansicht auch bei weiten Kreisen durchgedrungen ist und der Kurssturz in der letzten Zeit damit im Zusammenhang steht. Die Kaufmannschaft gegen ein Zementeinfuhrverbot. Bekanntlich verlangt die österreichische Zementindnstrie mit Rücksicht auf die ausländische Konkurrenz ein Einfuhrverbot für Zement und begründet dieses Ansuchen an die Negierung damit, daß sie sonst zur Stillegung der Betriebe und Arbeiterentlassungen gezwungen wird. Der Hanptverband der österreichischen Kaufmannschaft wendet sich nun energisch dagegen, daß mit dem System der Einfuhrverbote, die prinzipiell von ihm als Wahrer der Interessen der legitimen Kaufmannschaft stets energisch abgelehnt wurden, wieder begonnen werden soll. Solche Einfuhrverbote führen nur dahin, daß die anderen Staaten sich auch wieder abschließen oder mit besonderen Retorsionsmaßnahmen oder Repressalien antworten. Wir, die wir in unserem kleinen Staat das größte Interesse daran haben, uns als Handelsmittelpuükt auszubauen, dürfen die langsam sich wieder knüpfenden Fäden internattonalen Verkehrs nicht zerreißen. Der Hauptverband der österreichischen Kaufmannschaft hat 'immer den selbstverständlichen Grundsatz vertreten, von dem er nie abgehen kann, daß Einfuhrverbote kein handelspolitisches Instrument sein können. Abgesehen Pom Zementhandel, der durch die zentrale Bewirtschaftung im Kriege und das Vorgehen der Zementindustrie vollständig lahmgelegt war und für den der Import eine Lebensfrage ist, kommen noch die vitalen Fragen des .Staatsganzen, daß nämlich durchdie Verteuerung der Baumeterialienpreise eine Steigerung der Reparaturkosten, eine Erhöhung des Jnstandh altungszins es und dadurch ein weiteres Steigen des Lebensaufwandes der gesamten Bevölkerung hervorgerufen würde. Der Hauptverband der Kaufmannschaft wird in eingehender und sachlicher Weise alle Argumente, dis gegen ein Einfuhrverbot für Zement sprechen, der Regierung zur Darlegung bringen. . ' Der Saatenstand Oesterrüchs. Nach dem lohten Gepichte .des GunheSmiimsteriums für Land- und Forstwirtschaft steht >dcr Weizen etwas Über mittel, der Roggen sicht nur mittel, die Gerste über mittel. Die Trockenheit und wiederholte Kälterück- Mäge halben anfangs die Wintersaaten an einem fröhlicheren Wachstum behindert, erst nach den ausgiebigen Niederschlägen haben sie sich einigermaßen erholen können. Nichtsdestoweniger jstchen sie auch weiterhin, sehr ungleichmäßig; viele, die schon schwach. Ms dem Winter gekommen waren, gelangten mr Ein« ackerung. Durch rechtzeitiges Bveggen, eventuell unter Beigabe einer Kopfdüngung, 'konnten so manche noch erhalten werden. Bei Winterweizen bestocken sich selbst spätere Saaten' jetzt über- . raschend günstig; er ist wohl zumeist noch niedrig, wächst aber sichtlich. Winterroggen beginnt in Niederungen zumeist schon recht schön im Halme zu wachsen, spätere Saaten aber kitten wesentlich unter Kälte und lichteten sich, weil, die später getriebenen Halme sich nicht mehr tveiterzuentwickM vermocht hatten. In feuchten Niederungen wie Mch ans NoMchnen'im Gebirge -7 wo die Saaten.infolge hoher Schneelage viel zu leiden Hatten — mußte manche Fläche umMckert werden. Einschränkung des Börsenverkehrs in Berlin. Wie aus Berlin gemeldet wird, hat der Börsenvorstand beschlossen, in der nächsten Woche, Montag Mittwoch und Freitag und jn der Woche nach Pfingsten Mittwoch und Freitag die Wertpapierbörse abzuhalten- Ueber die letzte Maiwoche hat sich der Börsenvorstand die Entscheidung noch Vorbehalten. Mitteilungen des Kreditorenvereines von 1870. Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde erngeleitet: Oesterreich: Dörner Hans. Export und Jm^ Port, Wien«. 6. Bez.. Capisirangasie 3; Dudik Robert, Kaufmann. Wien. 13. Brz., MeisMraße 78; FW Heinrich. Kaufmann, Wien. 4. Bez.. Johann Strauß-Gasse 2; Probst Marie, Handolsfrau, Wien, 7. Bez.. Mondscheingafse 9. — lTsche cho- Slowakei: Kähan Samuel. Kaufmann, Huszt; Polak Hubert u. Söhn, Schuhwarenerzeugung. Boskoiwitz; Borkovee Arnold und Anastasia, Papierhändler, Bvünn; Kir.cl Gottlieb, Großhandlung, Brünn; Winterstein Franz. Handelsmann. EinsiM bei Marienbad; Zidek Hübert» Kaufmann, Ellgoth bei Stitina; Schulß Moritz. Gastwirt. Farkasd n. V.; Popper Eugen, Kaufmann, Galgocz (FrastaK Hlöhovee); Havvlka Joses. Handstrickerei, Hohenmauth; Zurika Josef, Tuchhändler. Iägerydorf (Schlesien);. Lichtschein Josef. Kaufmann, Kral.-Chlmnez; Cap Josef und Emma, Landesprodükten- und GemischtwareichärÄer, Leitmeritz; Mum Ludwig, HoWändler, und Ottilie Mum, Modistin, Stadt Liebau; Zörkendöfer Wilhelm, Hotelier, Marrenbad; Glektro-Maschinenbau Brüder Oswald, Plan; Kocandrle IaroÄav. Gastwirt. PWen; Kopkane Josef. Matzktfahrer, Pilsen; Grqs Antonie, Hvrdelsfrau, Prag. 3. Bez.; Haller Johann, Etablissement Bellevue, Preßburg; Keimar Anton. Herrenschneider, Prerau; SDadistni druzstvo, Rim. Sobota; Langer Ludwig. Kaufmann, Rudelsdovf; Büros Jolana, geü. Sliacki, Handelsfrau. Ruzomberok; Brozek Franz. Hölzhändler, Stefar.au; Mraz Wenzel. Zuckerbäcker, Steina; Domnan Karöl, Kaufmanr«, Terme; Weinberger Max. Ledechandler. Tyrnau; Gmehlik A. F.. Gemischtwarenhandlung. Wischau; S. Friedmann, Inh. Franz Wobstzky. Gemischtwarenhandlung. Znaim; Reisz Leopold. Textil- und WirbwarengroßhaMung, Zvoley. ' — Italien: C. L. O. M. Cantierr. LeMami e Offierna Meceaniea. Uello; Munich Carlo. Kaufmann. Jdria; Povh Mbir.a, Uhrmacher und Juwelier. Triest. — Jugoslawien: Schmidt Hugo,' Kaufmann, Cilli. — Rumänien: Schieb Maschinenfabri'ks-A.-G.. Hermannstadt; —- Der Konkur-s wurde verhängt: Tschecho-Slowakei: Blecha Josef, Drechsler. Glückzu; Patoschka u. Hultier, Exportgeschäft. Gablonz a. R.. u. d. B. d. off. Ges. Otto Hultier, Bad Liebwerda, und Kavl Patoschka, Gablonz; Laherer Thomas, GemischtwarenhänÄer. Welleschin; Rittig Otto. Kaufmann. Witkowitz; M. Werner. Jrch. Robert Göpfert, Kaufmann. Aussig; Cernin Hubert, Drogist. Oderberg; Benda Larh Kaufmann, Prag; Weißkirchliher, Steingutfabrik Ges. m. ö. H.. Weißkirchlitz. — Italien: Zuechiatti Leopoldo, Möbelhändler, Gbrz. __ Bo« de« Warenmärkten. (Eigenbericht bet „Wiener Morgenzeitung".) Chemikalien. Auch in der letztabgelaufenen Berichtswoche zeigte der Chemikalrenmarkt kerne sonderliche Belebung, wiewohl herborzuheben ist, daß die Lagerbestände speziell rn Artikeln, wie Wachsen Uno Lösungsmitteln, verhältnismäßig geringe sind. Diese sonderbare Erscheinung, knappe Warenvorräte und trotz- Börsen-Kommlsslonsgeschäft und Wechselstube M AGI D & Co. Wien, Ip, Hohenstaufengasse 11 4027 13. Mai 1923 Seite 9 dem wenig Interesse am Geschäft, mag auf die derzeitigen nichj besonders günstigen allgemeinen Wirtschaftsverhäunisse zurücks zusühren sein. Der internationale Markt hingegen zergt m der meisten Artikeln festes Gepräge.; Dies trifft insbesondere bei Carnaubawachs zu, dessey Notierungen ab Hanrburg zwischen 100 und 106 Schilling prö Cwt. schwanken. Man rechnet in diesem Artikel mit werteres Preissteigerungen. . Japanwachs liegt ruhig, ebenso Montanwachs. In Schellack scheinen die Preise ebenfalls gedrückter und zeigt später lieferbare Ware infolge der Blockgefahr schwach behauptete. Tendenz. Für prompt greifbare, blattfreie Ware ist jedoch Jmeresse vorhanden, für die man ab Wien 126.000 biß 126.000 K. pro.shlogramM anlegt. ' Der Paraffinmarkt liegt fest; es sollen auch schon seitens der Produzeiiten größere Abschlüsse für spätere Lieferungen getätigt woroen sein, für die höhere Notierungen gefordert^ werden. Harzprodnkte sind ziemlich gefragt. Nach Lösungsmittels war Interesse vorhanden. Die Bestände dann sind nach Witz vor sehr« knapp. Inländisches Terpentinöls behauptet seintz Preise; hingegen zeigt russisches^ Terpentinöl andauernd steigende Prerstendenz. Der internationale Markt zeigt fortlMsend Interesse für diesen Artikel. Die Vorräte im Ursprungsland sind sehr knapp, vie Produktion im Verhältnis zum Konsuiy - noch sehr geringe. Kupfervitriol war um 600 K. billiger zu 8500 K. erhält lich. Salzsäure 20—22 techn. rein wurde zu 1270 K. ab niederösterreichischer Station ausgeboten. Schwefelnatrium 60—' 62 schwächte sich um 300 K. auf 6300 K. transit Wien ab. Soda bic. B. befestigte sich um 200 ß. auf 4400 K., dagegen war Soda bic. M. B. B. um 200 K. schwächer und notiert 6000 K. Weinsteinsäure blieb mit der Notierung 48.000 K. - gut , hauptet. . Oelsaaten. Nach holländischen Angaben waren die Preise sehr uns regelmäßig, hauptsächlich infolge der großen und plötzlichen Schwankungen der Leinsaatennotierungen von Duluth. Jedoch ist vorläufig noch keine fühlbare Preisverminderung zu erwarten. Die Lage ist immerhin besser als im Vorjahre, der Import von Oelsaaten während der drei ersten Monate dieses Jahres zeigt eine starke Zunahme. Trotz beträchtilcher Ausfuhr sind weder ip England noch sonst in Europa nennenswert^ Vorräte vorhanden. Bei dem großen Interesse für Oele und Oelsaaten in Nordamerika, das. auch für Leinöl und Leinsaaten ein viel stärkerer Abnehmer war als Europa, ist .eine Preis«. Herabsetzung kaum zu erwarten. - < : j In chinesischer Sesamsaat blieben die Umsätze klein, doch wurden eimge Partien auf Fest«! land angenommen. In Soyabohnen wurden einige große Posten bald fälliger Ware zu ziemlich niedrigen Preisen - aus dem Markt genommen. Angeboten loko in Hamburg 12.6 Pfurch schwimmend bald erwartet zu 11.16,3 bis 11.12,6 Pfund Harn« bürg. In Raps bewegten sich die Preise im allgemeinen zugunsten der Käufer und sowohl Hamburg wie Antwerpen und, Rotterdam nahmen verschiedene Posten auf. Da süddeutsche Fabriken für ihre Einkäufe auf Rotterdam Eisenbahnverladung nötig haben, hat Hamburg den Vorzug und sind für dort bessere Prerse zu erzielen. Tee. , In der abgelaufenen Berichtswoche sprach sich die Tens denz fest Ms und die offerierten Waren lagen, durchwegs höher.^ So z. B. zog Panhong-Suchong um 2000 K. an Mf 76.600 K.,' China Monmg um 2600 K. auf 72.000 K. und Peeco orunge um 2500 K. auf , 98.000 K, Der Weltmarkt, für Tee zeigte gegen Ende März und in den ersten Aprilwochen eine, leichte Neigung zur Abschwächung, wesentliche Veränderungen waren aber nicht zu beobachten. Die ersten Berichte über oie neue südindische Ernte melden trockenes Wetter, welches das Wachstum des Teeblattes, beeinträchtigt. Irgend welche Schlüsse Ms d.en Umfang der Ernte lassen sich jedoch nicht ziehen. Baumwollgarne. Das Geschäft ist mäßig, die zweite und dritte Post ermäßigte sich um je einen Punkt auf-—.71 Dollar, respektive —.76 Dollar, das ist Nr. 16—4 Surat und Nr. 20. Mle übrigen blieben unverändert. Baumwollzwirne. Nr. 16-—2 Surat und 20—2 find um je einen Pun^ schwächer, die Notierungen lauten —.76 und —.81 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken mittel) naß- - scharf 1 Kabel-Cents Ausschlag per Kilogramm. In den übrigen Gattungen trat keine Veränderung ein. Rohe Baumwollgewebe verzeichneten unveränderte Tendenz. Baumwollbörse. . Aew-Vork» 11. Mai. Baurnwollzufuhren in den atlan»» und Golfhäfen 6000, im Innern 2000, Ausfuhr nach Großbritamien —, nach deyl Kontinent 7000. Lokalmarkt middling t 25.30 (gestern 26.65). Teüdenz Kcmmstettg. Terminer Mai26.11, Juni24.48, Juli 28.86, Zlugust 23.16, September 22.90, Oktober 22.30, November 23.15,' Dezember 22.—, Jänner 21.65,. Februar 21.67, Marz April Börse M limdwirtschastWe Produtte. Nach einer vorü'bergeHenden Erholung lauten die letzten Gerichte von den Terminmärkten der Union wieder schwächer. Auf dem HiHgen Platze hat die Tendenz angesichts dieser Meldungen, und infolge der sehr gürfftigen Entwicklung der Saaten in Mitteleuropa eine weitere Verflauung erfahren, die in.» einer weitgehenden Geschäfts- und Betätigungsunlluft ihren Ausdruck fand. Das Offert in den einzelnen Getreidearten ist keineswegs als reichlich zu bezeichnen, es erweist sich indes der mehr als bescheidenen Nachfrage gegenüber, als weit über Bedarf und verursacht aus diesem Grunde einen konstanten Preisdruck. Das Mehlgefchäft wird ausschließlich von der zweiten Hand beHerrfcht, die sich unter VeMstpreisen ihrer Vorräte zu entäußern trachtet. Es ist begreWich, daß unter diesen Umständen die Mützen nicht rm MaEe sein' können, trotzdem in WeMN wie in Roggen sehr preiswerte Offerte vorliegcn. Ueber Roggen kann dasselbe berichtet werden. Für Hafer interessiert sich die Aschecho-SlowaLei. In Mais stockt der Absatz. Gerste ist ziemlich ausgiebig in slo-/ walischer und Siebendürger Ware im Markte. Es Meinte' daß der Konsum noch immer einiges Interesse zeigt, wozu vielleicht der billige Preis einen Anreiz bietet. Die Forderung für Braugerste war heute wieder ermäßigt, kleinere Pöstchen wurden zu gedrückten Preisen aus dem Markte genonrmen.- Offert in alten Zwiebeln scheint zu Ende zu sein-/ neue ägyptische Ware warangeboten, fand aber keine Aufnahme»! Auch die MeWreise, ebenso Kleie wurden gestern ermäßigt.! Allgemeine Deposifen-JSank jQegrilndet 1871 :s Aktienkapital u. Reserven: Rund 14 Milliarden Kronen ®cf & «1 WÄRLÜÄ ItWieBla K Tolcylior. .,3orio 6262Ö‘k, 15921, 16922. 15988, an Sonn- und Feiertagen nur 13117 SchwarsenherjBuolatZa W8enf 1°, Kofewratrln^ , , j. 01C11 J.OU .Nr.: panlti«u.W&'.£5'is!i5 Waolioelstubeni I, Freyung 6 I. Rotenturmstraße 29 I. Franz Josef-Kai 37 II. Hcinestraße 34 II. Taborstraße 7 III. Hauptstraße 10 IV. Suttnerplatz 2 JYrW]gduer«M61; Jfl- V.Reinprechtsdorferstr.62 VII. MariahHferstr. 74b VII. Kirchengasse l VII. Neubaugasse 44 VIII. Josefstädterstraße 64 X;ravoritenstraße 103 XI. Hauptstraße 50 ML Koppreitergasse 2 -Xllif Hauptstraße L XIII. Breitenseerstraße 6 XIV. MariahHferstr. 196 XIV. Sparkasseplatz 1 XVII. Ottakrlngerstr. 84 XVII. Hauptstraße 155 XVIII. Währingerstraß? 84 XXI. Hauptstraße 45 Filialen a Bad Aussee, Bad Ischl, Baden bei Wien, Bleiburg, Bregenz, Czernowitz, Elsenstadt, Graz, Innsbruck, Judenbürg, Knittelfeld,' Lambach, Leoben, Liezen, Linz, Mutelbach, Mödling, Neunkirchen, Ried, Salzburg, SL Pulten, St. Veit a. d. Glan, Steyr, Villach, Vöcklabruck, Wels, Wiener-Neustadt, ExposEtaPens Baugastein, Rottenmann, St. Johann im Pongau, eesotflt siimtl. Bankgeschäfte u. Industrielle Transaktionen. '2YH

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