Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1525 (12.5.1923)
- Date
- 1923-05-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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W.IIJij»i IJ i l ..IW ' '> *' * i.'M^^iyiM,11!Hi""!W Getto y Mm, Gamstag 'feit ri-emientarftett Ausdruck findet. Poesie der Erscheiming und des Vortrages besitzt die junge Engländerin M-avjovie Persans, deren warme Stimme fleißige Schulung verrät, dem Lieddo-rtrag von Klara Kwartin, die <vwf AingendeS piano und Kopftöne bedacht ist, Mt noch die tiefere Empfindung. Von den Klavierspielern nimmt Alfred Blumen, der sich ans Bravour und kräftige Plastik versaht, geistig und technisch einen ansehnlichen Rang ein. Llus vollem Herzen spielt Louise Wandel ihren Schumann mit starker, lyrischer Begabung, die Phrase ist gerundet, der Ton ist lebensvoll, die Farben leuchten. Von Klara Rabinowitsch hörten wir kleinere französische Piecen, die sie, technisch wohl gerüstet, mit Anmut und gutem klavieristischen Mangsinn vortnug. Dora Josefowicz-Weiß spielte Chopins H Moll-Sonate in sewissenhaster Auslegung^ flb. Gastspiel Mali Ptcon. Ms wir erschien, ist es einer Wiener Theaterdirektton gelungen, Matt P i e o u für ein kurzes Gastspiel, das Ende der nächsten Woche beginnen wird, zu gewinnen. Die Künstlerin wird in der gleichnamigen Operette die „Zipke-Feier" spielen. Nähere Angaben über den Beginn des Gastspieles folgert. Jüdischer Liederabend. Mittwoch den 16. d. findet in der Toynibee-Halle, 20. Bez.. Denisgasse 33. ein Jüdischer Liederabend statt. Mrtwirkerrde: Die Damen HbDa Dulitzkaja, Elsy und Vally Stein; die Herren Direktor I. "Deutsch. Marko Gold in. Künstlerische Leitung Bernhavd Scharrer. Beginn dreiviertel 8 Uhr abends. Al» den Matern. B urgthe a ter. Morgen nachmittags. 8 Uhr, ^-sappho"; abends. 7 Uhr, ,/Antonius und Cleopatra". Montag, 7 Uhr, „Und Pippo tanzt". Dienstag, 7 Uhr, „Der Arzt am Scheideweg". Akadem iethe ater. Morgen nachmittags, 3 Uhr, ,Z>er Raub der Sabinerinnen": abends, halb 8 Uhr, „Der Krampus". Montag, halb 8 Uhr, „Der gute König". Dienstag, halb 8 Uhr, ,/Der gute K ö n i g". Volksoper. Heute ,/Dte Jüdin". Deutsches Volks-theater. Morgen nachmittags, haw 3 Uhr, „Die gelbe Nächtig all"; abends. 7 Uyr, „Wilhelm Tell". Montag. 7 Uhr. ,/§ndstation". In den Kamm erspielen wird als nächste Novität das dreiabtige Lustspiel „Der V iererzug" von Siegfried Geyer und Paul Frank mit Traute Carlsen vorbereitet. Raimund-Theater. Morgen, 7 Uhr, und Montag „Die Inden". Neue Wiener Bühne. Mbert Bevsserman« hat sein Gastspiel verlängert. Roland-Bühne. Mittwoch don 16. d. Uraufführung des dreiaktrgen Schwarzes ,Marson Grünwald" von Hans Kottow. Apollotheater. Gastspiel der Exl-Bühne. Heute ,I)er Meineldbaner". Morgen, 3 Uhr nachm. nach hcÄb 8 Uhr abends. ,Der Ehestreit. Montag, halb 8 Uhr äbends. ^Dre Krenzelschreiber", Gerichtssaal. Die Warnung an die Tochter. Vor dem Bezirksrichter Dr. Jellinsk (Strafbezirksgertcht 1) gelangte heute eine EhrenlbeleidiguingsKage zum Abschluß, welche der Privatbeamte Fritz K. durch Dr. Plaschkes gegen den praktischen Arzt Dr. Josef H. eingebracht hatte. Dr. H., der don seiner Frau geschieden ist, hatte am 33. September v. I. seiner 16jährigen, bei der Mutter wohnhaften Tochter Friederike durch seinen Sohn e-ineü Brief ülberbringvn lassen, in welchem er die Tochter, die seiner Ansicht nach mit dem Kläger intime freundschaftliche Beziehungen unterhi-olt, vor dem Kläger warnt und unter anderem der Tochter schreM, im übrigen möge sie sich trösten, denn auch die letzte Geliebte des Klägers habe die von ihm erhaltenen Geschenke bei der Staatsanwaltschaft zurückgeben muffen. Wegen dieser fälschlichen Anspielung auf eine strasbar« Handlung erhob Fritz K. gegen Dr. H. die PrivatKage. Dr. H., verteidigt don Dr. Moritz Wachtl, verantwortete sich bei Gericht dcchim, daß er den mkriminievten Brief, mit dem er als Vater seine Tochter warnen wollte, im geschlossenen Kuvert seiner Tochter habe zuikommen lassen, und daß er mit Rücksicht auf Mitteilungen dritter Personen in gutem Glauben die mkriminierte Andeutung in dem Briefe gemacht habe. Der Klagevwtreter Dr. Leopold Pl aschkes stellte unter Beweis, daß Dr. H., der seit der Scheidung seiner Che seiner Frau und seiner Tochter feindselig gesinnt sei, zu der Verdächtigung des Klägers gar keinen Anlaß hatte. Nach Durchführung der von beiden Parteien gestellten, sehr umfangreichen Beweise verurteilte der Richter dm Dr. Josef H. wegen Ehreäbeleidiguing zu einer Geldstrafe von einer Million Kronen. Erneuerung des Puzapp-Prozesses in Lemberg. Aus Lemberg meldet man uns: Die in der ersten BvrhaMung in der berüchtigten Pu za pp -Affäre verurteilten Direktoren Mindowiez, Nowak, Jonas und Seinseld werden am 14. d. neuerlich vor einem Erlenntmssenat erscheinen, da der Oberste Gerichtshof in Stattgebung der Nichtigkeitsbeschwerde eine neuerliche Verhandlung anbera-umt hat. Der bekannte orthopädische Schuhmacher Rudolf KINDL arbeitet wieder £ jm eigenen Hause, Wien« XVII., Haslingergasse 2 a / TeI.5363/VI. / Str&ssenbahnlinie 44 _Wiener Morgenzettung.__ Volkswirt. Gestempelte Krone 0.0078'/» Sentlmes. Auszahlung Men --- 0.1078'/» Seuttmer. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0076»/, (0.0078»/, am S. Mai) die österr. gestempelte Krone 0.00781/* ( 0.0078'/, am 9. Mai) die tschechische Krone . . . 16.53 ( 16.50 am 0. Mat) die Mark. 0.0142 ( 0.0146 am 9. Mai) Holland ........ 217.60 (217.80 am S. Mai) New-York. 667.50 (656.25 am 9. Mai) London. 25.67 ( 25.65 am 9. Mai) Paris . 36.70 ( 36.70 am 9. Mai) Mailand .. . 26.70 ( 26.80 am 9. Mai) Belgrad. 6.80 ( 6.80 am 9. Mal) Bukarest.—am 9. Mat) Sofia. 4.40 ( 4.37 am 9. Mai) Budapest. 0.10»/, ( 0.10»/4 am 9. Mai) Warschau. 0.0118 ( 0.0118 am 9. Mai) Sesterrelchische Rattonalbaut. In einer gestern abgehaltenen Sitzung des Generalrates der Österreichischen Nationakbank har der Vorsitzende, Präsident Dr. Richard Reisch, über den Stand der Verhandlungen mit den Liquidatoren der Oesteweichisch-ungarischen Bank wegen Erwerbung der Bankrealitäten Bericht erstattet. Es handelt sich hierbei euerseits um die Realitäten in der Inneren Stadt, mit Ausnahme des sogenannten Druckereigebäudes, über dessen Erwerbung mÄ den Aktionären der Oesterreichisch-ungarrschon Bank verhandelt wird, andererseits um das neue Druckereigebäude samt Baugründen in der Afferstraße. Die gepflcgenen Erhebungen haben ergeben, daß die gesamten Bureaus im neuen Dvuckereigebäude in der Wserstraße Platz frr.den könnten und daß die Kosten, welche die Erwerbung und innere Vollendung dieses Gebäudes verursachten würden, voraussichtlich hinter demjenigen Betrage zuvückble-iben, welcher für die Realitäten in der Inneren Stadt ausgelegi werden müßte. Wenn sich die Oefterreichische Nattonarbauk entschließt, in die Alserstraße zu übersiedeln. so müßre sie die Sicherheit haben, bis zur Vollenvung des Gebäudes, welche mindestens eindreiviertel Jahre erfordert, die gegenwärtig van ihr benützten Räumlichkeiten behalten zu können. Aus diesem Grunde wird erwogen, den Liquidatoren ein Pauschalofsert für sämtliche, zur Liqmdationsmaffe gehörigen Realitäten zu stellen und die Stadl realttaten sodann eventuell weiter zu veräußern. Der Generalrat befaßte sich mit diesem Berichte in eir.gchender. Debatte, nahm ihn zur Kenntnis und ermächtigte das Präsidium, die Verhandlungen in der bisherigen Richtung fortzusetzen Sesterrelchische WaffensabrNs'Geseüschast. Der Vevwaltungsrat der Oesterreichischen WaffenfckbrNs- Gesellschaft hat in seiner . am lt Mai 1928 abgchaltenen Sitzung die Bilanz des Geschäftsjahres 1632 festgsstellt. Dieselbe weist zuzsigjlich des Gewinn-Vort-rages pw K. 4,942.77öj53, ein Erträgnis von K. 4.403,247.380,47 aus. Zu den einzelnen Posten der Bilanz und des Gewinn- und Verlust-Kontos ist zu bemerken: Auf der Aktiv-Sette erscheinen die Anlage-Werte gegenüber der letzten Bilanz um den Zugang an verschiedenen Baulichkeiten sowie um dm Anschaffungswert verschiedener Spezial-Maschinen erhöht. Außerdem erfuhr das Immobilien-Konto im Sinne der Bestimmungen des Zwangsanleihe-Gefetzes eine Aufwertung von 3142 Millionen Kronen. Für Maschinen-Muützung wurde bereits im Vorjahre ein Erneuerungsfonds per 30 Millionen Kronen geschaffen, und aus dem Betriebserfolge des Jchres 1922 mit wetteren 120 Millionen Kronen dotiert, so daß auf dor Passiv-Sette der Bilanz die Erneuerungs-Rücklage mtt 150 Millionen figuriert. Werkzeuge und Geräte stehen gleich dem Vorjahre mtt je K. 1.— zu Buche. Rohstoffe, Halbfabrikate und fertige Waren in den Fabriken Steyr. Jöieti und Schönebeck stehen mit einer Ziffer zu Buche, welche der analogen Ziffer des Vorjahres gegenüber gchalten, die im Jahre 1932 erfolgte Entwertung der Krone entsprechend illustriert. Der Effekten-Bestand hat sich gegenüber der letzten Bilanz durch die Einreihung eines entsprechenden Postens österreichischer Zwangsanleihe sowie durch die Erwerbung eines größeren Postens österreichischer Goldanleihe vermehrt. Debitoren Kreditoren drücken sich entsprechend der Wertverminderung der Krone in naturgemäß wesentlich gesteigerten Ziffern aus. Das Mien-Kapital figuriert ra der Bilanz des Jahres ISA mit 169 Millionen Kronen. Dasselbe wurde anläßlich der Neu-Emissivn von M!en im April 1628 -um 105 Millionen Kronen, anläßlich der Neu-Emission vom September 1632 um wettere 84 Millionen Kronen und am 31. Dezember 1932 im Wege der Auswertung im Sinn« des ZwanMmleihe-Gesetzes um weitere 2142 Millionen Kronen erhöht, so daß dasselbe in der Bilanz per 31. Dezember 1922 mtt 3880 Millionen Kronen eingestellt erscheint. Der Mehrerlös aus den beiden in die Berichts-Periode fallenden Neu-Gmissivnen wm Aktien über das Nominale wurde abzüglich der Begebungs^Spesen dem Agio-Konto zugeführt. Die Geschafis-iNnkosten und namentlich dre sozialen Lasten haben eine bedeulende Steigerung erfahren. An Steuern und Fürsorge-Abgabe (für die Genneinden Steyr und Wien) erscheinen nicht weniger M rund 3350 Millionen verrechnet. . Auf den Anlaae-Kon-trs w n /dev rund 274 Millionen abg^chrieben. 12. Mal 1923 Nr. 1888 Der BerwaltungSrat Wägt/der für den 30. Mai l. J^,' halb 18 Uhr, einzuberufenden 63. ordentlichen Generalver»' sammlUiNg vor: A) Die Bezahlung einer Dividende für das Geischäfisjahr 1622 von je K 4500, d. i. für 1,260.000 Wien .K. 1890,000.000.^ B) Die Dotierung des Reservefonds mit „ 970^00X00.«. wMlrch dieser Reservefonds auf die Höhe von 400 Millionen Kronen gebracht wird (tantiemenfrei-). C) Die Widmung eines Betrages von „ 100,000.000.-* für den Arbeiter-Unt^vstützungS- und Involidenfonds (tantiemenfrei). D) Die Widmung eines Betrages von „ 100,000.000.< für den BeEten-PensionSfondS (tanttemenfrei). E) Die Bvldrmg einer Steuerreserve von „ 1M),000.000.--> F) Die Bezahlung der auf den Bevwaliu-ngsrat mtt.. 202,138^76.-- und auf Angestellte der Gesellschaft mtt . . „ 148/J92J64.-» entfallenden Tantieme. G) Den Vortrag des Restes von . . . . n 7B,016.9öjjj auf den Gewinn des laufenden Jahres. * Die Fabriken in Steyr, Men und Schönebeck sind ent« sprechend beschäftigt; die Derka-usstätigkett ist eine intensive. Ae Devisenpreise. In Zürich ist gestern die Reichsmark wttber Ml eine Kleinigkeit von 0.0146 <nrf 0.0142 gesunken. Hmgegen hat sich die Devise Prag von 16.60 ans 16.53 erhöht. Die übrigen fremden Zahlungsmittel wiesen unverändertm Preisstand auf. In Berlin haben die fremden Zahlungsmittel im Hinblick auf den neuerlichen Mckgang der Reichsmark aus den internationalen Märkten im Preise angezoge-n. So erhöhte sich der Dollar vom 37.785.30 auf 40.348.85, das Pfund vo» 173L64D5 auf 185.735.50, der französische Franken von 3463.75 auf 2648.35, die Lira von 1830.40 auf 1980.18, der Schweizer Franken von 6762.95 aus 7248.80, die tschechische Krone von 1118.16 auf 1198 und die gestempelte österreichische Krone von 61.95 auf 55.35. Jm gestrigen Wiener Clearing erfuhren die Preise der ftemde-n Zahlungsmittel nur geringe Berändenrngen, wie nachstehende offizielle Notierungen zeigen: eiearingknrse der Osterreicbisehen Ratlonalbank. vom 11 Mai 1928. Kars vom 9. BW Geld Zinsfuß 4 27700.- 6 741.- 6 741.- 8 1.74 4's, 4034.- 6 13.20 Ware Geld War« 27800.- 27750.- 27850.- 743.— 737.— 739.- 743.- 737.- 739.- 1.84 1.87 . 1.97 «46.- 4014.- 4026.- 13.30 1335 13.48 6 329.- 331,- 5 11760.- 11790.- 11885.— 5 13035.- 13065.- 13085— 3 327200.- 3278fW. —327700.— 5Vj 10.58- 10715.- 10685.- 6 3366.- 377«.-» 3426.— 4 710».- 71175.- 71025.- 5 4679.- 4691— 4674.— 5 2112.- 2118.- 2118— 7*/, 571.50 578.50 569.50 4»/, 18760.- 1888')— 18780— 6 1.45 1.55 1.48 3 12735»- 12165— 12770— Devisen (Schecks und Aus Zahlungen) Amsterdam f. I holl. Gnldeo Agram 1 jug. Kronen . . . Belgrad 1 Dinar ..... -Berlin 1 deutsche Reichsmark Brüssel I belgische Francs . , Budapest I ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei. Christianla 1 norweg. Kronen , Kopenhagen t dänische Kronor . London I Pfund Sterling . » , Madrid I Pesetas .»»»». Mailand 1 Lire ....... New York 1 Dollar .»,»»» Paris 1 Prancs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa ... Stockholm I schwedlscheKronor . Warschau I polnische Mark . » ZQrich 1 schweizerische Francs . Noten *merlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, . , kleinere . , . Belgische Noten 100 Prancs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , . . » .Iw . . „ „ kleinere. . » Dänische Noten 100 Kroner . » Deutsche Noten zu 1000 Mark, » ■ ■ . Iw . . , „ kleinere. . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. aulw. » „ kleinere. Franz&slsche Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aufw, „ „ kleinere . . . fagosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar ■ ^00 » , , , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner » Polnische Noten v. 500 Mark aufw, „ , kleinere .... Rumänische Noten zulOOOu.SOOLel , , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel ■ * » ». »00 „ , „ kleinere , . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, , , kleinere . . —— -. Ungar. Noten (neue Eni.) zu lOOOKr. 11.50 11.70 11.40 11.60 : : kiii'n".™ ,Kr'.::: n:« n:® »s n:ä * Auslandsaufträge bis 10.000 Lire voll, über 10.000 nur 20'/, heretngenömmen. Allgemeine österreichische Boden-Crevtt-Anstatt. Jn dei heutigen Sitzung des Verwaltungsrates der Allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt wurde die Bilanz pro 1922 vorgelegt. Der Gewinn- und Verlust-Konto weist einen Reingewinn von 14.696,349.053.18 K. ans. Auf Antrag des Volandes wurde beschlossen, der für den 28. d. einzuberufenden Generalversammlung die folgende Verwendung des Reingewinnes vor-- zuschlagen r Bezahlung einer Dividende von 120%, d. i. 3.600 K. auf jede der pro 1923 dividendenberechtigten 1,400.000 Stück Aktien 6.040,000.000 K.. im Jahre 1921 168,000.000 K., Differenz + 4.872,000.000 K., Dotierung des ordentlichen Reservefonds mir 3.496,000.000 K., im Jahre 1921 69,700.000 K., Differenz 4- 3.436,300.000 K., Bezahlung der statutenmäßigen Tanttem« des VerwaltungSräteS mit 639,077.904.57 K., im Jahre 1921 13,908.152.41 K., Differenz + 526,169.762.16 K., Widmung für Versorgungszwecke der Ängestellten (tantiemensrei) 6.600,000.000 K., im Jahre 1921 100,000.000 K., Differenz + 5.400,000.000 K., Vortrag auf neue Rechnung 122,262,148.61 K., im Jahre 1921 1,706.310.25 K., Differenz '+ 120,553.838.36 K., insgesamt 14.696,340.053.18 K., itu Jabre 1921 343.316.462.LL Differenz + 14.353.023.590.52 S 11915.- 13115.- 328301.- 10715.— 3434.— 71175.— 4683.— 2119.- 570JS0 18820.- IM 12800.- 76700.— 71000.- 70700.— 71000.— 70600.— 70900.- 70600.— 70900.— 3975.— 4005.— 3955.- 3985.— 550.- 554.— 548.— 552.- 53o!— 534!- 52öl— 532.— 12890.- 12950.- 12940.- 13000.- 1.65 1.95 1.7V 2.01 325500,- 326500.- 326000.- 327000.- 325300. - 326300.— 326800.- 326800.- 4620.- 4650.- 4615.— 4645.- 27550.- 27750.- 27690.- 27830.- 3332.50 3347.50 3392.50 3407.50 3312.50 3327.50 3372.50 3387.50 731.- 735.- 728.- 732.- 722.- 11810.- 1.58 1.53 331.- 311.- 721— 725— 718— 11626__ 11686— 11750— 1.25 1.55 1.28 1.20 1.50 1.23 329— 331— 329— 309— 311— 309— —— 18550— 18630— 1856o!— 12640— 12700— 1267C.— 10560— 10620— 10560.— 2095— 2105— 2096. — 2090— 2100.- 2091.- 11.50 11.70 11.40 lll45 1L65 lll35 i