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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-12 · Heft 1525 (12.5.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1525 (12.5.1923)
Date
1923-05-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Stat, Samstag Mitterümge» aus -M WMum. Wiener MorsenzeiLung. Ar 12. Mü 1923 *■■■■■■■ ■■■■■•■■■■■■■•««■■»■■■■■■BUB \ 275. KunstänHtlon oon C. J. lSWi-a. Men: Ul., Lothringerstrasse 14 von Oelgemälden, Aquarellen und HandsfeiQhnungen aus dem Besitz Charles Sedelmayep, Paris und dem Nachlass RSorifz Heim, gesf. Wies sowie Beiträgen aus Privatbesitz Montag Sen i4 und Dienstes den iß. Mai i-rr, av 5 Uhr «scdmittsar nur noch morgen Zonntsg Sen ir. Mai Werke von: H. v. pettenftoftlt (Das Duell in der Au), m. v. Muüiraery (Junge Hunde, Zwei Familien, Park von Monceau und Christuskopf), oi. Brozik, Zettel. Meirronier, Vettegger. egget- Lienr, ScböSI, pauringer. crovon. «. v. rttt. R. Kuss, e6dsriemo»t.rito.rerzi.e.S!arr.6.Loeimsnn,MettRv. Morton-Mülier, M. Rantti, 5. Stuck. Z. Vittegar etc. et( ■ ■■rbSsb Illnstr. Katalog: K ao.oao IBB8HII —Vereisisfafinen —-j Fahnenbänder . Banner Komplette Kultuseinrichtunaen «? GERMAH Wien, VII., Mariahilferstrasse 96. 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Die Verbilligung Äer Kohle in Wien ist dadurch möglich geworden, daß die Grubenpveise in Oberschlefien herabgesetzt wurden rtttd daß die für die Beschaffung der Kohle notwendigen Zahlungsmittel zu günstigeren Bedingungen beschafft werden konnten. Ae rumänische Biehansknhr. Ab 1. Juni fteigegeben. Die Beratungen über die Freigabe der rumänischen Kiehausftchr, die in Bukarest vom Wirtschaftlichen Institut unter Teilnahme der Regierung abgehaLten wurden, haben zu dem Ergebnis geführt, daß die .rumänische .Regierung 'die Sperre der Biehausfuhr mit 1. Juni aufheben wird. Mt diesem Zeitpunkt wird die Vie'hausftchr aus Grund einer neuen R^stlung und in Lontingentiertem Maße wieder zugelassen werden. Auf diese Weise wird der in eine Krise gevcvtmen Landwirtschaft durch den Abverkcvuf 'der angesammelten U-eberschüsse an Dich Erleichterung verschafft werden, andererseits wird aber auch durch die Neuregelung der Ausfuhvsbestimmungen vorgesorgt werden, daß die Inlands- Versorgung mit Fleisch durch eine forcierte Ausfuhr nicht alberrnals gefährdet werde. - Iar MachAmier in Ksrlsbich. Aus Karlsbad wird uns berichtet: Das Ereignis Ser zehnten Runde bi'ldete die Partie Bogoljubow —Aljechin, die nach spannendem Kampf gewonnen wurde. Der tschechische Meister Dr. TreYbal schlug den hartnäckigen Sir Thomas und besiestigte durch diesen Sieg ebenso wie Aljechin seine Spitzenposition. Eine der schönsten Partien in diesem Turnier lieferte Niemzo- .vicz, der durch eine glänzende Kombination über .Bernstein siegte. Ferner gewannen Wolf gegen Reti, Tartakower gegen Sämisch und Dates gegen Spielmann. Der Wiener Meister Grstrnfeld re-; miflerte nirt Dr. Larrasch und auch die Partie M afooc',Mi- -wtL5..nft»diN. die lange WMMÄ8L.WK 8ine GemeinderMdebätte. GMiemdwat HeEkmann lSoz.) vsftriert über die Genehmigung der Mszahlung eines Restbetrages von 126 Millionen ^Kronen M die EnÄchnnm der aus systemisterten StKen vWreydeten. südischeu Religiostsleh-rer, deren GhstemisieMtag bisher trotz Gemeindevatßbefchlusfes noch nicht durchgeführt .ist, und erwähnt, daß' die Entschädigung für die Mischen ReltgionÄehrer in -devsÄben Weise ««folge wie für die katholischen. Stadtrat RnmureLHardt beschwert sich darüber, daß die Kultusgsmeinde den Betrag von IW Millionen als Subvention bekommt. Während die Gemeinde den Juden durch Subventionen entgsgenkommt, doLumentvsrt .sie in allen ihren Kundgebungen eine geradezu infernalische Gegnerschast gegen die Katholiken. IuWjoM'ye W Ernennung der Schulleiter gemäß tz 48 des ReichNvolksschuliIefttzes. (Zwischenruf Dr. Plafchkes: ,Mo find die Mischen Oheriliehrer für Schulen mit Mischer SchülermaiioritLt?") > Stadtrat RummeHardt: „Herr Kollega Plafchkes, Sie sollten mit uns für A-ufrechterhaltung und geveckfte Durchführung des § 48 kämpfen! Dr. Plaschkes: ,Mir werden sofort kämpfen, warten Sie nur ein bißchen!" (Lebhafte Heiterkeit.) Gemeinde-vat TäAbler weist die Angriffe RMNMÄhaMs surück. ■ ' ' Gemeindercct Dr. Plafchkes: ,^Herr Rummelhardt>Mgt sich darüber ans. daß die KultusEmeinds durch Subventionen ausgezeichnet und vom Wohlwollen der sozialdemokratischen ÄemeindeverwaltnW geradezu überschüttet wird. Wie wahr das ist, beweE der voMelgende Antrag. Im Oktober 1621 hat sich die KMusgenÄinde. welche von einer finanziellen IKalamität in dre andere fällt, in ihrer Not an die Stamgemeinde gewendet und sie gebeten, vierzehn Lehrstellen in solchen Schulen, in welchen Lehre-r die Pflichtstundenzahl erreichen, zu systemffieren. Welches Entgegenkommen darin liegt, kann daraus ersehen werden^, daß die Kultusgemeinde sür den Religionsunterricht Wer fünfzig Lehrer angcftellt hat Md daß nach langen BerhaMungeN für säge und schreibe vierzehn Lehrer Zahümg geleistet werden soll. Es -ist «in Zeichen besonderen Entgegenkommens und dem Herrn RummeHardt sicher unbekannt, daß dieser Beschluß des Gem-nnderates bereits am 22. Mai 16W gefaßt Md bis zum heutigen Tage nicht durchgefichrt wurde, weshalb die von Kollegen Rummelhardt so gerügte Subvention an die Kullusgomeinde als Auskunftsmittel herangezogen werden muß. Bis zum heutigen Tage, nach einem weiten Jahr ist noch nicht ein einziger jüdischer Religionslehrer ernannt. Zwischenruf des Swdtrates RummÄhardt: „Sie haben sa Recht!" ,Warum wehren S.e sich nicht?") Wenn wir hier «fünfzig Leute hätten, wie Sie, würden wir uns eher wchren können. So müssen wir uns Wer ^ider mit den UugerechtrMten abfinden. welche Sie daM ccks Wohlwollen der Mehrheit ausgeben. Gemeinderat UntormMer: ,>Nur Lunchen sind .bescheiden!"^ ' Dr. Plaschkes: „Mfo sind Sie nur bescheiden. Herr Llntermüller!" (Lebhafte Heiterkeit.) In ZukuM. werden wir nicht bescheiden sein und verlangen, daß im Sinne des § 1 des ReichsvoMchuLgefetzes die Gemeinde Wien auch gegenÄer der jüdischen Bevölkerung ihre, Berpfliwtung erfüll'?, wie gegenüber der kachMschen, und die Kosten des ganzen Mischen RÄigionsunterrichtes ohne Einschränkung ^bezahl«. Wir sind nicht in der Lage, der soziMxmiMrU^ Mehrheit das Vergnügen zu -bereiten, die Juden Wiens mit einem Butterbrot abspeisen zu dichfen und uns darm -noch von chrisKchfozialer Seite vorwevfen zu Lassen, daß die Juden gehätschelte Lieblinge der Mehrheitspartei sind. Weitaus interessanter sedoch waren die Ausführungen des Herrn Rummechardt und seine Ein'ladung an mich, mit chm für die Beibehaltung des § 4L des Reichsvolksschulaesetzes zu kämpfen, welcher bestimmt, daß der Leiter einer Schule der RÄigionSx^sellschast zu entnrlhmen fft, welcher die Mehrheit der Schüler angehört. Wir Mischmrtionlon Gememdeväte gebem hiermit die EMrmng ab. daß wir unentwegt für die Beibehaltung dieser gesetzlichen Bestimmung eintveten werden, weil wir keinen Satz aus den österreichischen Gesehen streichen lassen, der ijemals für die Mische Bevölkerung Bedeutung erlangen kömrte. Wir haben das Recht, in Schulen Mit jüdischer SchÄovmehrheit einen jüdischen Oberlehrer zu fochern und dieses Recht lassen wir uns nicht verkümmern, weil man ja nicht wissen kann, ob diese Mehrheit des Ge-- Eindevates oder eine ihrer Nachfolgerinnen in Zukunft irgendeinen Juden trotz Qualtftkatimr und Dienstalters zum Oberlehrer -erne nnen wird. Wer ich muß iZhnen schon sagen, das ist unser 'prinzipieller Standpunkt. Die Sorgen des Herrn Rummelhardt und seine Tränen gehenuns gar nicht nahe. Denn er und seine Partei sind daran schuld, daß diese gesetzliche BOimmung heute sür uns iZNden vollkommen bedeutungslos und unanwend- - 'bar geworden G. Karl Lueger hat die Parole ausgegeben: Iaiden und Sozialdemokraten stelle ich nicht an. lind diese Parole hat es dahin gebracht, daß es heute im Schuldienst fast überhaupt keine Iudan mehr gibt, daß Oberlehrerstellen in Schulen mit jüdischer Schülermchrheit ganz ganz einfach nicht beseht werden können, weil kein Bewerber um die Stelle vorhanden ist. So machen Sie Gesetze ilktsorisch. Und das ist auch ein klassisches Beispiel der verlogenen chrWichsozialen Politik. Die jüdischen Unterlehrer Häven Sie bekämpst. tfe Wtöei, Bankiers lMn Sie geschützt, den jMschen Hausierern habeni Sie Fußtritte versetzt, 'den Mischen ZettmiMchve-Lbern von der- Meilen freien Presse" ^geschmeichelt. W gibt kein bezeichnenderes Bild für Ihre Politik, als eim Gegenüberstellung ihrer Brutalität gegen vechMgerte.Mische UnterLehver und der Szene, wie Karl Lueger mit dein Mlhelm Smger aüf dem Wien-er Ionrnalistenkongr-eß den Bruderkuß wechsÄbe. Ja, dev Mischen Lehrer und Beamten dvangsMeren. den reichen Bank- und ZeituustsMen verhätscheln und förderst» das ist stets christlich und sozial gewesen. . GenMnderat fftzorstn-er: ,/Das muß Euch ein Md sagen! Gomemdotat Rummelhardt: „Aber Euch hat er auch genug gesagt!" Gemeinderat s?orstner: „Aber Zhr HM es fetzt Üb ergänze Gesicht gekriegt!" Dr. WaschkeS: Meine Herren, Nur keinen Streit! Sie haben einander wirklich nicht viel vorzuwerfen, was den I-udenpui.A betrW! Mr aber erklären und werden stets daran feschalten, wir dulden es nicht, daß Inden, weil sie Inden sind, von Staat oder Stadl benachteiligt werden. Den Kampf der Christ, lichsozialen gegen arme Juden, gegen Unterlchver und Hausierer haben wir verachtet und werden wir verachten! Deshalb haben wir mit chren Beschwerden wertig Mitleid. (Leibhafter Beifall.) Stadtrat Rummelhardt (christlichsozial): Ich habe mich dafür emaLsetzl, daß diese vierzehn Stellen tatsächlich besetzt werden. Den Trauergesang des Dr. Pllaschkes, daß keine Mischen Lehrer da sind, kann ich nicht verstehen. DaS ist darauf zurückzuführen, weil die jüdischen Unterlehver selber aus dem:. Dienste gegangen sind, da sie bessere Stilen geftruder.« haben, um die ich sie beneide, wähvevd die.christlichen Uuterlehrer im Dienste gMioben sind. (Dr, Pl-aschkeS: „Ist das richt vielleicht ein Äreh?!^ Nach dem Schlußwort des Referenten, Gemsindera! Dr. Hellmann, eMärt in tatsächlicher B erichtignng Gemeinderat Dr. PlaischkeS: ,Menn ich das gesagt HM«, waS Herr Rummelhardt hier gesagt hat. hätte er sicher gevusem ,So ein Mischer Dreh!" Rummelhardt: ,K>as habe ich eben vvn Ihnen gelernt? Dr. Plaschkes: „Das haben Sie schon sehr lange bor mir gekannt, von einem gewissen Orden!" Gemeinderat Iorstner: ,Mon dm Iesuften!" Dr. Plaschkes: ,^Ia, diese Dvchs haben die Kestritstn er» funden!' Herr Rummelhardt hat erwähnt, daß alle Juden,, die Lchver waren, heute schon Oberlehrer sind. Er hat W, Wahrheit gesagt. Sie können sich aber vorsteyen oder bte^1 leicht sogar ausrechnen, wieviele das sind, wenn von acht Schüler», die Anspruch auf Mische Oberlehrer haben drei Leiterposten nicht besetzt werden können. Mo jetzt rechnen Sie, Herr^R-mmnekhardtl Wieviele Wüsche Lehrer gibt es in Wien?" Geweindovat Rummolhardt: ,Mid wag ist der Grund dafür!" Dr. Plaschkes: „Es sind eben keine Mischen Lchrer da. Das m-irß eben einen Grund haben und den Grund hat der. WahrheitsfanaMer. Rummelhardt in Mlicher Weise cutlMl» - Die fAdischen Untorlichret sind freiwillig ausgetrewn! Im Ickhre 1897. als Lueger seine schandbare Parole cuv.v daß Juden nicht angestellt werden, haben sich etwa fünfzig Mische Lchrer und Unterlchrer im Dienste der Gemeinde befunden. Diese haben sich ebenso freiwillig Ms dem Dienste entfernt, wie zum BeMiel die Mischen Stenoaraphein aus dem Gemeinderat mH Landtag, die Mischen Dienstmänner vor dem Landtagsgebäude von ihren Standplätzen, die Mischen Hausierer und Agenten aus ihren Berufen, die Mischen VerwaltungsbemntLn aus dem RachMs, die Mischen Beamten der privaten Eleltrizitäts- und GasgefeUchaften bei UeSernahme der Untemohmnngen durch die Gemeinde Wien, die Straßenbahnkondukt eure , bei der Verstadtlichung der Tramway, die Qmr.ibuÄschaffner bei der Uebernahme des Betriebs durch die Christlichsgzialen und alle die Arms-ol'vgen und Beladenen, alle armen schutzlosen Inden, welche sie in städtischen Betrieben gequält und gemaßregelt, präteriert und hin- Msgeekolt haben. Deshalb sind auch die verhungerten Unterlehrer mit ihren 40 Gulden Monatsgehalt Ms den Diensten der chrWichsozialen Stadtgemeinde getreten upb haben die von Herrn Rummelhardt sp beneideten Stellungen bezogen, die sie durch ihre chrMche Liche so bald gchmden haben. Mr ist bekannt, daß die meisten dieser jüdischen Märtyrer _ vor der Zeit in jene große Stellungen emgetreteu sind, welche ihnen die Mische Gomeinde anweiseu konnte — auf der Mischen Wteilnng des Zentral fr iodhofeS unter der Erde. Mir ist weiter bekannt, daß seit der ftuchbeladenen Aera Lueger und seiner barbarischen Nachfolger, in der Zeit vom Jahre 1897 bis 1918, nicht ein einziger jüdischer Lehrer im städtischen Dienste Ausnahme fand uUd so ist eS zu erNären. daß heute der Paragraph 48 des ReichÄolksischnlgesehes vom Standpunkt des österreichischsu Judentums bedeutungslos erscheint. Hoffen wir. daß bald wieder eine Zeit kommt, in der sich Idealisten, die wm Mischen Volke nie gefchlt haben, wieder zum Schuldienst melden mrd daß wir wieder eine prächtige jüdische Lchverfchaft in den städtischen Dienst bekommen, die auch vom Mischen Standpunkt dem 8 -48 des ReichsvMsschnlgesetzes Inhalt und Bedeutung verleiht. (Leibhafter Beifall.) 1 Bei der folgenden Abstimmung wurde der Referentenar-trag mit allen Stimmen (außer den chrWiMoziailen) angenommen. Gotvirm mrSgesehen 'hatte, wurde remis. Das ■npUBBtB Spiel Teichmann — Chajes . wurde abgebrochen. Stand nach der zehnten Runde: Aljechin, Dr. Trehbal 7, Grsinftld 6,6, Boyol-juLow 6 (1), Maroczi, Memzovicz 6, Wes 6,5, Re-ti, Teichmann, Nubinsböin, Dr. Tartakower 5, Lhajes 4 (1), Dr. Tarvasch, Wolf 4, Gämisch 3 (1), Spielmapn, Thomas 3, Bernstein 2 (1). Paarung für d've elfte Runde: N-ljechin—Tartakower, Ehajes—BogolMow, Bernstein— Teichmann, Spielmgmr—Niemzoviez, Retr—Aaies, Ru- Linstein—Wolf, Grünftld—Maroczi, Dr. Trehbal—Doktor -Darrasch und Sämi-sch—Dhoims. / * Die Goldparität. Die Geschästlsllettuug der Oesterrelchifchen Nationa-wank teilt mit, daß die Goldparität (UmrechmiMsverhälltuis betresse-nd die Zoltzahlnngen in Gold) für dr« Periode vom 14. Mai bis 2(1. Mo» 1-923 mit 14.490 KropW Mm Äkalchronik. In der Lampenfabrik Gebrüder D i tmav in der LinZe» straße brach gestern ein Dachbraud aus, der nach einstündiger > Arbeit von der Feuerwehr gelöscht wurde. Der Sachschaden ist 'bedeutend. Der aus Tiflis stckmlmende Iafob -Srmonvwitsch Da d-achvil wurde verhaftet, weil er vor einigen Tagen eineinr russischen Jour-nalfften aeschllUenes Glas anstatt Brillanten verkauft hatte. Der Beriyaftete gchört einer mterMionase» Bande von Bauernfängern W. * Vom Wiener Palästina-Amt. Die Zionistische ExebutM in Palästina hat n-äch dem a-m 1, Avvil f. I. eMlgten Rücktritt des Herrn Dr. Martin RolseMüth von der Lettuug des Pa-lästin-aÄmites Wien, auf Vorschlag der bei diesem PgL». stina-Antt bestehenden Kommission den biHerigen Selftetä^ Herrn Dr. N-ahum Blau er/ mm Leiter des W-i-emr BaA«

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