Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1525 (12.5.1923)
- Date
- 1923-05-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980606--14724-3001486- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
SetteS 38hm, Samstag Der Mst der Vaterländler. Me wir bereits berichtet haben, ist der frühere bayrische Kmistevpräsideut Dr. v. Kahr als Ehrenpräsident der paterläudischen regievungsteueri Ortzanisation Payern znd Reich" wieder an die Oeffenilichkeit gMeten. ZUlammen mit dem bekannten SamtätSvart Dr. PiitiNger ^at er vor dett Mitgliedern der Organisation ,Payern und Reich" eine Rede gehalten, in dir tt sich gegen beit Rechtsradikalismus Ludendovffs, Hillers und siw. Roths wendete. Bayern habe eine große Mission für -en kommenden deutschen Nationalstaatzu erfüllen, dämm -ürft es Mischen den Vaterländischen Verbänden und der Regierung keinen Streit geben. Er wolle zur Saimnrlung rnrfrusen. Gewaltkuren seien honte verhängnisvoll. Der internationale Kapitalismus, und Bolschewismus Mißte von einer einheitlichen vaterländischen Organisation medergermrgen werden. Die mit Hitler in den Vaterländischen Küinpsverbänfron zusammenarbeitende Leitung des ,Materländischen Verbandes München" ist zurückgetreten. Der frühere Chef der bayrischen Einwohnerwehren Fovstrat Escherich, beianttt als der Organisator der ,Mvgesch, wird in der Bevsgung eine führende Rolle übernehmen. Die bayrische Regierung, die schon in der Bovtvoche jm Landtag sich sehr scharf gegen Hitler ausfpvach, hat vorgestern eine aus 12 Paragraphen bestehende und sofort m Wirksamkeit tretende Verordnung erlassen, die sich gegen -ie verräterische Zusammenarbeit mit dem fleind, gegen. unerlaubte Selbstschutzvereinigungen und;egtzn Vergehen durch die Presse wendet. Gleichzeitig mit dieser Verordnung hat die bayrische Legierung einen Aufruf an das bayrische Volk erlassen, tu dem. es heißt: „Der Ordnung drohen gegenwärtig Gefahren von zwei Seiten. Die Linksradikalen treiben eine Unerträgliche Hetze gegen 'Staat und Gesellschaft. Die Kommunisten unterstützen inr besetzten Gebiet den Gegner. Durch Bildung von proletarischen Hundertschaften wird zum gewaltsamen Unrsturz gerüstet. Ein gewisser Vorwand zu einem derartigen Treiben wird durch jene Kreise geschaffen, die, Mt ihre Aufgabe in der Unterstützung der ordnungsmäßigen Regierung zu sehen, wie rs die frühere Einwohnerwehr tat, ihre eigene, ' in den Zielen recht unklare, in den Methoden aber unmögliche, Politik verfolgen, selbst im offenen Widerspruch zur Staatsvegievu-ng. Die Erfahrungen, namentlich des 1. Mai, gezeigt, daß die Regierung solchen Auswüchsen der poutischen Kampfesweise entgegentreten muß. Sie ist entschlossen, die erforderlichen Maßnahmen zur Wahrung der Staats- Mtvrität und zum Schutze der öffentlichen Ordnung Mit «Mn Mitteln durchzuführen. Bayern! Lastet euch nicht irre machen an der vaterländischen Haltung eurer Regierung. Alle wahrhaft vaterländische» Kreise müssen sich vertrauensvoll um die ihrer nationalen Wicht bewußte Negierung - scharen und sie in der Abwehr aller Angriffe gegen die öffentliche Ordnung unterstützen." Dieser Aufruf, der von allen Minister unterfertigt ist, >tagt trotz seiner scheinbar entschlossenen Sprache alle Zeichen der Angst vor den HvkenreuAern. Er schiebt die Schuld an den Zuständen dem Linksradikalismus zu und übersieht geflissentlich, daß die Bildung der proletarischen Hundertschaften nur die Gegenwchr gegen die Hitlerschen Sturmtrupps war. Die Regierung spricht offen ihr Einverständnis mit der Orgesch aus, aus der sich die Mörderverbände Conful, Roßbach, Ehrhardt erst etwickelten und die spater unter der Führung Ludendorffs zu einer über die Grenzen Bayerns hinausgveifenden Körperschaft wurde. Dort ist dem sozialen Kampf Vte «ckisemitische Note beigvmengt worden «nd die Vernichtung des Judentums wurde als daerste Ziel der völkischen ,Melange" der Jugend eingeimpft. Die schmutzige Hetze, die mit einer Müssenverbvsrtung der von Ludendorff angepriesenen Fälschung der „Geheimnisse der Weisen von Zion", mit terroristischen Uebevfällen auf Juden und mit einer literarischen Besude- Rrng alles Jüdischen systematisch arbeitete, hat auch Oesterreich ergriffen und hier, besonders in Men, Methoden entwickelt, die die Empörung fast der gesamten Bevölkerung erweckten. Die österreichische Regierung hat sich unter dem Einfluß der großdeutschen Minister zu keinem Schritt gegen diese Agitation Vorgewcvgt, die aus die Entfesselung des Bürgerkrieges und auf die Behinderung der San kern ngs- Pläne des Völkerbundes hrnausgeht. Stinnes, dev Ueberpatriot. In der französischen Kammer beschäftigt nrau sich rege mtt Gerüchten, die von o'mer französischen Geldun ter st Ätzung all den Stiimes-Konzern erzählen. Es wird behauptet, daß Stinnes auf dem Umwege durch zwei rumänische Banken zwanzig Millionen französische Fanten an Kredit von französischen Geldgebern empfangen habe. Stinnes ist Wohl sormaljuristisch die zwanzig Mllio- .reen Franken zwei rumänischen Burken schuldig, tatsächlich stammt aber das Darlehen aus französischen Quellen, die Stinnes bekannt sind. Die französische Kammer will eine Untersuchung darüber omlerten. Demission des MÜnHenev Polizei-' Präsidenten. München, 11. Mai. (Wolfs.) Polizeipräsident Nertz st von seinem .WM zurückgetretew Ser kxsultan. Rom, 11. Mai. (Del. der „Wr. MorgenzeiUrng".) ^^vaphifchen Nachrichten aus Kairo zufolge ist Sultan med der Sechste aus. Mekka in Alexandrien einigetroffen. Er begibt sich demnächst über Italien nach der, WHMei z, wo, er ständiM AufMMt zu nehmen schenkt, _ Wiener Morgenzeitnng. _ Der Welttongreß ■ Die Schbußfchmrg des Kongresses ergab gestern die MtivpostM der Wstägigm angestrengten Arbeit und «NM kann <Ä8 absWetzettdeS Urtekt stststelltzn, daß W# Lügung Me ReHe Wichtiger Erfolge für M Mstche FsanenbÄveMig und auch M das Judentum m allgEtnm gebracht hat. Für die jüdische Fvanenbewetzuny tzt es ein epochales Ereignis, daß in Wien die ersten Schritte zur Gründung des Weltbundes jüdischer Frauen getan wurden. Wer van noch viel größerer Bedeutung ist es für das ganze Mische Voll, daß an diesem Kongreß, dessen Teilnehmer zum größeren Teil Nichtzionisten waren, ein einmütiger Beschluß zustande kam, welcher die Pflicht jedes Judep feststellt, für den Wiederaufbau der nattonalett Heimstätte in Palästina zu arbeiten. Dies darf wohl als das erfreulichste Ergebnis des Kongresses gewertet werden, denn die Erkenntnis, daß der Auijiban Palästinas eine allgemein Mische Pflicht sei, ist ein Erfolg von unermeßlicher Bedeutung. Die VormittagSsitzuny de- Kongresses ist prograimnge- Nläß den Resolutionen gewidmet gewest». Vorerst wurden zwei nicht zu den Gegenständen des Kongresses emgereichte allgemeine Resolutionen, die Palästina-Resolution und die Friedens-Resolution-, angenommen. Die Pqlästma-Rcsolution reichten die amerikamfchen Delegierten M Einberustr des Kongresses ein, und sie wurde mit demonstrativem Beifall einstimmig «rgsnommen. Die Resolution, lautet: Palästina ist durch die B also ur-Deklaration und ihre Aufnahme tn das Völkerrecht, durch den Vertrag von San Remo und die Annahme des Palästina-Mandates durch Großbritannien Heimstätte für die Juden geworden. Es erscheint also als Aufgabe aller Juden, am sozialwirtschastlichen Wiederaufbau Palästinas mitzuarbeiten und die Niederlassung von Inden dort zu unterst ü tz e n. Indem die Konferenz jüdischer Frauen sich zur Teilnahme an dieser Arbeit bereit erklärt, betont sie, daß sie sich dadurch keineswegs auf irgendein politisches Programm festlegt. Die Friedensresolution stellt fest, daß es Pflicht aller jüdischen Frauen sei, dem messianischen Ideal des Schqlom, des Friedens, mit allen ihren Kräften zur Verwirklichung zu vechÄfen und damit dom Geist des Glaubens Israels treu zu dienen. Die Friedensrffölution ist einstimmig angenommen Wörde». Weiters wurdest fMeude RvsMtiouen angenonrmen: Der Kongreß verpflichtet' die Desigsirtdn, in ihren Ländern für die Gleichberechtigung von Mann und Frau in dem Leben der Gemeinde zu kämpfen. Die jüdischen Fraueiwereine mögen Sorge tragen, daß die wetibliche Jugend zur so z i a l e n Arbeit in geeigneter Weist herangezogen werde. Es möge eine internationale Sammelvormnudschast für alle jüdischen Mütter u-nd Kinder, die landssremd sind, für eheliche u-nd uncheliche, gegründet werden. Die Ausweisung der Frauen nach dem fünften Schwangerschaftsmonat, sowie ihre llircheischickmng von Stadt zu Stadt durch die Behörden soll Vevboten werden. Es mögen Mutterfchaftsverstcherungen für alle jene ge- ' 1-2. Mai-1923 HZW. Wischer Lrauen. schaffen werden^ die dicht ht Krankestkassest Msüchme-Otde«, Die Frauenvereine sollen für die Versicherung für Krankhesis-i! fälle unter lde« Jriden Propaganda machen.. Bei der B>cha>nd^ lung van ehskichtzn und unchvlichen Kindern durch die Frauen» - organifatvonM soll kein Unterschied gemacht werden. ES möge«' Ado ptio ns zentralen in jedem Lande geschaffon werden, zunr Zwecke der internationalen Regelung der Kinderadoption, sowie Mvsorgestellen zur Bekämpfung dek Kinderbettels, der Kinderausbeutung Und zlmt Schutze der Kinder gegen Verwahrlosung und sexuellen Mißbrauch. Der Weltkongreß beauftragt die jüdischen FraueNo-rgaW sationen, gegen den Mädchenhandel prophylaktische MaDnahnien zu treffen und die Frage in erster Reihe als einpädagogisch-ethische zu betrachten. Man möge sich dafür ver« wercheu, daß in die Bordelle keine landsrernden Mädchen ausgenommen werden. Zum wiffameren Schutz der Emigranten soll eine Zen« tralstelle errichtet werden, welche für Unterkunft und Versorgung der Emigranten in allen Ländern sorgt. Weiters wurde eine Resolution angenom'nren, welche alle' Juden und alle ehrlichen Menschen unter den Nich^juden zu« Kampfe gegen den'Antisemilrsmus auisruft. In der Nachmittagssitzmrg sprach Herr He hm an» (Kopenhagen) und Frau Schnabel-Hoeslich Wien). FrM Schnabol-Hoeflich bittet im Namen des jüdischen Schriftsteller-Verbändes H atu ach den Kongreß, bei der Erzichimg der Mischen Kilver jüdische Knnst und Literatur besonder? zu berücksichtigen. Der Kongreß bestätigte die bereits gefaßten Beschsliüsfe, gegen die Einführung des Numerus elarffus an den Hochschulen, Protest zu echten. Der Kongreß, nahm weiters Stellung gegm die Sch u n b. literatur und die Zulassung der Jttgendlichen zu Per« guüguugs- und Tanzlokalitäten.' Die Frauenoyganisationen werden ausgesordert, die Welthilfsgentrale in Parizu fördern und die Arbeit ftir Pogromwaisen mit allen Mitteln zu unterstützen. Hierauf wurde auif Antrag der holländischen Del^ierten Fran v. Geldern beschlossen, «inen internationale« Mischen Frauenrat zu konstituieren, in dem jedes Land durch ein MitMd der» treten sein wird. Der Frauen rat soll die ersordevlichs» Schritte zur Gründung evues Weltbundes .jüdischer Frauen untern-chmen, damit die Einheit der Mischen Frauen dev Wellt, die sich bei diesem Kongreß mcmffessieÄe, eine ständige Organisation besitze. Der Kongreß sprach sodann dm Dank der Delegierten an die Einbevufer des Kongresses, Mrs. Kohn't, Mrs. Harris und Mrs. Sachs-Barr, sowie an Frau Anitta Müller-Cohen aus. Oberrabbiner Dr. Cha j e s 'wurde drrrch minutenlangem Applaus stehend begrüßt. Es wurde beschlossen, an Bundespräsidsnten DoAot Harnisch eine Dankadresse und an Frau Marianne Hämisch einen telegraphischm Gruß zu senden. Zum Schlüsse sprachen noch Fran Mofhenson (Palästina), die die veysarmnelten Delegierten noch einmal an die Pflicht der P a-l ä st in a- Arbeit erinnerte, und Mrs. Ko Hut, die Gottes Segen auf die Arbeit der Mischm Frauen heräbwünschte. Sodann schloß der Kongreß seine Beratungen. Am Wend fand ein Festgvttesdieust statt, bei dem Oberrabbiner Dr. Chajes die Rede hielt. Sestmeich. Ae österreichische ««leihe ia Amertta. Paris, 11. Mai. Die österveichisjche Anleihekommission', bsstchend aus dem österveichis-chen Gesandten in London Franckensiein und den Herren Bark und Ri'xon, hatte verschiede^ Bösprechun-gen in Paris mit Mr. Thonrgs Lamo-t von Moxgan n. Conrp. betreffend die gegenwärtigen MgMverhältnisse in Amerika und die Frage/ ob es aussichtsreich sei, einen Teil der langfristigen Anleihe dem amerikanischen inveftievenden Publikum anzubieten. . Wiewohl M Unterredungen nur einen inoffiziellen Cha«alter ^trugen, wurden dennoch ^bereits Fortschritte erzielt. In nächster Zeit sverden weitere' Mitteilungen gemacht werden köntien. Jm Lause -der Unterredungen betonte Mr. Lamont, daß hie Mitglieder seiner Firma volles Vertrauen in deu inneren Wert und die Sicherheit der beabsichtigten An'leihe haben. Ae Verkäse mit de« A«»land. Der Juftizausschuß genehmigte , gestern eiflstimnrig das Uebeveintommen zur Regelung der Sequesterunfinanziellen Fragen zwischen der Republir Oesterreich und Jugoflawien. Jm Ausschuß für Handel wurde der Handels- und Schiffahrtsdertrag zwischen.der Republik Oesterreich und Italien gegen die Stimmen der Sozialdemokraten angenommen. Die RefoM der WnbesW«en. Wie berichtet, hat der BsttnÄeskansler Dr. Seipel vorgestorn irr Salzburg angekündigt, daß die BnudeSvvgierung in wenigen Tagen mit dem Plan der vollkommenen Umgestaltung der Bmrdesbahnvertval'tnng hervortveten iverde. Hierzu wird von Wlformierter Seite mitgeteilt: Ueber Auftrag des. Bundeslanzlers wurde ein Organisat'ionsentwu>vf siir die Generaldirektion der Pundeshghnen ausgearbssitet. der Kreits sertiggesteltt ist. D hanbett sich um eine Gesetzvorlage, die dem NabiaMrat zur Beschlußfassung unievbäitet werden wird. Diese Regie- > rungsvorlage wird noch im Monat Mat dom Nativ-,' nalrcrt zugehen und die Regierung wird sich dafllr einsttzen,' daß die Beratung über das Gesetz so beschleunigt wird, daß die Beschlußsässung noch im Juni erfolgen kann. Die Vorarbeiten zur Umgestaltung des österreichischen Guwdesbahnwesens sollen dann inr beschleunigten Tempo durchgeführt wlsriden, so daß zu Beginn des Herbstes mit dev Einrichtung der GneraldiveNon begonnen werden kann. Um diese 'Zeit wird auch dev Berater Mr. Ae Worth seine Mtigeit in Wien ausnehmen. Der Reformvovschlag des Kanzlers gründet sich, wie Verlautet, auf die Vorschläge des Beraters Mr. A e w o rth,' per wieder die von Sektionschef End er es gestellten An-i träge ausgenommen hat. Sektionsches Endeves ist, wie ve- > kannt, nach einer heftigen Anklage des Abg. Otto Bauer; lm Nationalvat wegen vorzeitiger Veröffentlichung seiner! Zentvalisierungsideen diszipliniert Warden. Er verlangt mei Ablösung der bnreaukmtisch-kameralisiischen Geschäftsge-^ 'barnng durch eine rein kauftnärmifche, die unerläßliche Zentralisierung der Aemter und damit den ausgiebigsten. Personal- und Materialabbau. Es sollen im Einzelnen! die Mener DlrektiEN West und Nordost mit der zu er-, richtenden Genevaldirektion, resp. dem Präsidimn zu einer! Zentralstelle verschmolzen und die Direktionen Linz, Villach, und Innsbruck zu Betriebsleitungen eingeschränkt werden. Zugleich soll die Ueberleituntz zur kaufmännischen Geschäftssichvung erfolgen. Die Reform würde den Stand von 9000 Beamten in der Verwaltung der Bahnen auf 2700 yerabsetzen, was einer jährlichen Ersparnis von' 160 MiMarden Kronen gleichkäme. Jm - BnidgetaNsschuß teilte der HandelsministL. Schür ff mit, daß tatsächlich ein Plan zur Selbstständigwachung der Bundesbahnen in Ausarbeitung begriffen se-i. Die Bahnen sollen, wie dies im SanievnngSPrograMiU vorgeschen ist, zu einem selbständigen Wirtschaftskörper mit juristischer Persönlichkeit, Vertrags- und Keditfähigkölt umgestaltet werden, dewrt, daß der Staat mck die JntEffeudwMMwlM^ HuG ■My