Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1522 (9.5.1923)
- Date
- 1923-05-09
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980603--14699-3001458- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 8 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitung._9. Mai 1923 '_ Nr. 16A des Keren Hajesiod- Jeder Jude zeichne nach Kräften Beitrage für den Monates in Oesterreich Palästinagrundfonds! Laufe dsr nächsten Zeit, wenn nicht mtvorhevgcfehen Ereignisse eintrvten sollten, eine weitere Besserung erwartet. Zunahme des österreichischen Notenumlaufes. — Abnahme der Girovrrbindlichleiten. Nach vem Ausweis der Oestevreichifchsn MrtionMank vom 13. 2lpvi>l 1923 hat sich der Banknote^ümlauf um 290 Milliarden auf 4577 Milliarden verinchrt. Andererseits hat sich das Eskomipte-PortefeMlle um 45 Milliarden auf 740 Milliarden vermindert. Die Verminderung der Verbindlichkeiten aus dom Giroverkehr resultiert daraus, daß der Staat von seinen bei der Nationallbank befindlichen Gutchabungeil eine größere Summe abgehoben hat. An- ^dererfeits weist auch der Barschatz eine Verminderung um 47 Mll'iarden ans und beträgt fetzt 1513 Atilliavden. Dies ist üdawuf zunür^u-Mhven, daß vom Goldbestände der Bank 981.000 Goldkronen in Ausnützung eines günstigen Anbotes -nü Auslände verkauft wurden, wodurch eine bessere Fruktifiiz'ierung der Anlagen erzielt wurde. Neue Stempelmarken. In einer gestern in der ,Mieuer 'Zeitung" pMizierten Kundurachung kündigt das Finanzministevrum die Ausgabe «euer Sterupelmarken zu 20.0 00 und 5 0.0 0 0 K. an. Durch di« Ausgabe dieser hochwertigen Stem- PÄmavken wird der in letzter Zeit erfolgten Erhöhung der Gerichtsgebühren und sonstiger durch Stempel zu entrichtenden -Taxen Rechnung getragen. Schwierigkeiten bei der Verrechnung der Umsatzsteuer bei .ausländischen Postpaketen. Bekanntlich wird die Umisatzsteuer von ausländischen Postpaketen derzeit nicht beim Zollamt emigehoben, sondern die Wressaten haben, falls es sich um Kaufjleute und Gewerbetreibende handelt, sich die Umsatzsteuer für!dies« Postpakete selbst auszurechuen. dieselbe in eigenen Anf- 'zichnungen zu führen und periodenwevse an die Steuerbehörde ^a^bgu^führ^n, soweit es sich um,Privatpersonen handelt, fitr jedes leinzelne Paket die Steuer zu errechnen und einzuzahlen. Da .diese Art. Umsatzsteuerbehandlung überaus kompliziert ist und die verschiedensten Mißbrauche ermöglicht, hat sich die Beritretung der Kaufmannschaft an die Finanzverwaltung gewenjbet, um eine direkte Einhebung der Umsatzsteuer bei auslän- Mchen Postpaketen beim Zollamt in die Wege zu leiten. Wie;totr erfahren, steht die Finanzverwaltung diesen Wünschen 'sympathisch gegenüber und es dürfte in absehbarer Zeit eine 'Regelung iüeser Frage erfolgen. Di« Hefeindustrie Oesterreichs. Oesterreich besitzt - gegenjwürtig fünf Hefefabriken, die für ihre Jahresproduktion rund >700 Waggons' Melasse (der bei der Zuckererzeugirng und bei jder Reinigung des Rohzuckers verbleibende Restsyrup) und (1000 Waggons Kohle benötigen. Die Dschecho-Slowakei hat i13, Jugoslawien 7. Rumänien 5. Polen 7 und Ungarn 3 'HAfabrAen aufzuweisen, so daß im Gebiet der alten Monarchie 40 Fabriken im Betriebe stehen, die zirka 3000 Waggons Hefe pro Jahr erzeugen. In Deutschland gibt es 65 Fabriken mit einer Iahreserzeuguug von 2600 Waggons. Mißlinge« einer Tochtergründung der Skodawerke in Jugoslawien. Wie der in Agram erscheinende „Morgen" meldet, haben die Pilsner Skodawerke wegen der Errichtung einer Waffen- und Munitionsfabrik in Jugoslawien mit der Beo- .braver Regierung Verhandlungen eingeleitet. Der Generaldirektor der Skodawerke war vor einigen Wochen in Beograd,!um die Besprechungen zu führen, andere Betraute der Fabrik haben die Gegenden in Bosnien, die für den Fabriksbau in Beiwacht kommen sollten, besichtigt. Auch der Ankauf eines bosnischen Erzlagers und eines Kohlenbergwerkes war beabsichtigt, die Verhandlungen haben sich aber zerschlagen, denn die jugo* -slawische Regierung hat Bedingungen gestellt, die die Skoda- -werke nicht zu erfüllen können glauben. Die Beograder Regie-!rung hat sich nämlich bereit erklärt, bei den Skodawerken Maiterial im Betrage von 100 Millionen tschech. Kronen zu be- Htellen, doch sollten die Skodawerke die hiezu notwendigen Kre- Me selbst beschaffen, nachdem die jugoslatmsche Regierung diese »Mittel augenblicklich nicht zur Verfügung hat. Die-Kredite iwollte die jugoslawische Regierung in Raten zurückzahlen. Diese 'Bedmgungen wollten die Skodawerke nicht erfüllen'und so ist das Projät vorerst zurückgestellt worden. Me«er Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Der Verkehr auf der gestrigen Warenbörse gestaltete sich mäßig und nur unbedeutende Abschlüsse kamen zustande. In Ahemikalien' wurden teils höhere, teils schwächere Prelle gefordert. Befestigt haben sich die Artikel Kupfervitriol, Minium, 'Sobaormnoniak, Soda Bic. B. und Weinsteinfäure. Dagegen schwächten sich ab Chromnatron, Gummi cord^ stanz. Harz F. G. Md Schwefelnatrium 60/62. Aus ge boten wurden: Aetznatron 128/190 zu «800 K. ab Wien, Borax kristallisiert zu 11.000 K., Chromkali zu 17.500 K. transit Passau, Chromnatron zu 16.500 K., Glyzerin 80* pharm, zu 28.500 K. ab Wien inklusive Emballage, Gummi cord, zu 24.000 K., stanz. Harz F. G. zu 5500 K., Kupfervitriol 98/99 zu 9000 K., Lithopon Grünsiegel 300/o zu 6850 K., Minium Bleiberger .zu 11.300 K. Schwefelnatrium 60/62 zu 56(K) K. transit Wien, Sodaammomak 98/98 zu 9500, Roda Bic. B. zu 'zu 4200 K., Soda Bic. M. B.B. zu 5200, Weinsteinsaure spießig kristallisiert zu 48.000 K., Blauholzextrakt zu 26.000 K. transit Wien, Bienenwachs gelb zu 87.000 K. transit Wien, Oxalsäure zu 17.500, Baltimore gelb zu 12.000 K., Salalkali pulverisiert zu 8300 K., Eisenvitriol zu 1650 K., Milchsäme technisch zu 11.000 K. Oele und Fette. Die Stjmmung blieb ziemlich unverÄrdert, nur Schweinefett FaßpackMg schwächte sich um ß() Punkte pro 100 Kilogramm und Kistenpackung um 100 K. ab. Speiseöl erfuhr eine Befestigung um 250 K. Zum Ausgebote gelangten: Elain sap. 97/98 zu 18.600 K., Rindertalg 48/44° In zu 16.100 K., Sesamöl 1 Pressung zu 22.000 K., Agmi-Speiseöl zu 19.250 K., Schweinefett (purs lsrck) Faßpackung pro 100 Kilogramm zu 91.60 Dollar, Aistenpackung zu 23.000 K. und Kokos-Speisefett Halbkilogramm- Backung zu 19.600 K. Nähr-, Lebensmittel» und Kolonialjo a r e n verzeichneten gleichfalls mäßiges Geschäft in K a f f e e und. Kakao - P r o d u k t e n zu unveränderten Preisen. M e befestigte sich um 2000 K. Es notierten: Panyong- Suchong 75.600 K., China-Moning 72.000 K., Peeco orange 88.000 K. Holländischer Kümmel erhöhte den Preisstand um £00 K. auf 56.500 2. füuxma Bei- II alte Erute ist um 60. K. billiger und notierte 6650 K. Z u ck e r ab Lager Wien ist von 100' bis 300 K. billiger, es notierten Kristall 14'.400 K., Würfel 15.100 K. Tschechische Ware blieb unverändert, Preise sind für Kristall 6.60 tschech. K>, für Würfel 6.85 tschech. K. pro Mai sowie 5.66 tschech. K., respektive 6.90 tschech. K. pro Juni und 3.85 tschech. K., respektive 4.15 K. pro Oktober—Dezember in Ganzwaggon ab Grenze unverzollt unversteuert. Offeriert wurden noch gezuckerte Kondensmilch pro 14 Unzen-Dosen prima Marke zu 9500 K., bosnischer Lekwar zu 6000 K. (-1- 100 K.), bosnische Pflaumen 95/100 in Kisten zu 5400 K. (!f 100 K.) und portugiesische Sardinen (200 Gramm-Dosen) zu 6200 K. Bon den in-und ansKndWen Warenmärkten. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Maschinenbau. Ueber die Lage des deutsche n Maschinenbaues wird mitgeteilt, daß die Versorgung mit Kohle und Koks, die zu Beginn der widerrechtlichen Besetzung des NuhrgebieteS zu schweren Besorgnissen Anlaß bot, sich wider Erwarten erträglich gestaltet habe. Die Erklärung dafür war wohl die anfänglich vermehrte Anfuhr infolge Ausfallens der Zwangslieferungen an Frankreich und B e l g i e n und der erhöhte Bezug vom Ausland. Er dürfte in Verbindung mit der verstärkten Heranziehung inländischer Brennstoffe aus den nichtbesetzten Gebieten oas Durchhalten auch weiterhin ermöglichen. Auch der Mangel an Roheisen, Walzerzeugnissen, Eisen und Stahlguß ist entgegen den zunächst gehegten Bedenken in letzter Zeit nicht so staft empfunden worden wie in dem letzten Vierteljahr. Klagen kamen besonders aus der Landmaschinenindnstrie, deren Kundschaft sich wohl zum Teil in ftüheren Monaten bereits besonders stark eingeoeckt hatte. Auch die Beobachtung des Auslandsgeschäftes zeigt, daß die Marktbefestigung zunächst eine fühlbare Verminderung des Auftragseinganges zur Folge hatte. Die Weiterentwicklung des in letzter Zeit eingetretenen Preisabbaues für Roh- und Halbstoffe dürfte zu einer Wiederbelebung führen. Leder und Säule. Auf dem hiesigen Platz wurden an der montägigen Lederbörse keine Notierungen ausgenommen. In B u d a p e st wurden Preise erhöht, und zwar Vachesohlen auf 6980 bis 6150 K., Vachecroupons 7420 bis 7600, Büffelcroupons 5340 bis 6600, Bachehälse mittel 4000 bis 4200, Rindbrandsohlen 5980 bis 9150, Roßleder in Hälften 3780 bis 3900, Roßcroupons 3980 bis 4120, Blankleder 6560 bis 6660, farbige Box 2750 bis 2920, braunes Auhleder 9300 bis 9530 K. Häute lagen schwächer. , Es notierten: Rindshäute im Grüngewicht 1700 K., Kalbfelle im Grüngewicht 2700, hochwollige Schaffelle 1460, Blößen 1100,' Lammfelle pro Smck 2500 bis 2800 K. Baumwolle. Die feindliche Stellungnahme der amerikanischen Regierung zu Termingeschäften aller Art, hat die Spekulationslust mehr gedämpft, als man anzunehmen geneigt war. Die deutschen Märkte waren schwach und es herrschte Baisse. Die Nachrichten aus dem Süden über die wachsende Ernte sind besser geworden. Das gibt Anlaß zu mancherlei Gedanken, denn eine große Ernte müßte bei der geringen Aufnahmsfähigkeit Europas und dem — augenblicklich wenigstens noch — schlechten Geschäftsgang im fernen Osten, zu Preisrückgängen größeren Maßstabes im Laufe des Sommers und Herbstes führen. Aber es kann noch nichts von Wert über die Aussichten gesagt werden; ein paar Wochen besonders guten oder schlechten Wetters können alle Betrachtungen nach der emen oder anderen Seite über den Haufen werfe«. DaS Geschäft in A m e r i k a geht ruhiger, man hört.sogar von einer beabsichtigten Kürzung der Arbeitszeit in einigen Spinnereien. Während eine Verschlechterung der Valuta in stüheren Jahren eine Belebung der Nachstage in Bremen nach sich zog, blieb es jetzt sehr still. Nur einige Geschäfte wurden zu. niedrige» Preisen -abgeschlossen. Im Gegensatz zu Amerika halt sich Bombay sehr fest. Preise sind um etwa 30 Punkte gestiegen.' Alexandria meldete schwächere Kurse. Bkehmärkte fti Ä. Marx. (Eigenbericht der „Wiener MorgeiMitnrilg".) Borstenviehmarkt. Der Austrieb belief sich auf 1549 Schweine, darunter 295 Fleisch- und 1254 Fettschweine. Außerdem wurden noch 258 Schweine angemeldet, die aber erst für den heutigen Markt einlangen dürsten. Der Provenienz nach waren 263 inländische, 160 ungarische und 1126 jugoslawische. Bei sehr lebhaftem Berkehr sind Fettschweine gegenüber der Vorwoche um 1000 bis 1500 K. und Fleischschweine um 1000 K. pro Kilogramm gestiegen. Es notierten: Fettschweine prima 27.000 bis 28.500 K., mittelschwere 26.600 bis 28.000 K., alte Schweine 25.000 bis 26.600 K., Bauernschweine 26.000 bis 26.000 K. und Fleischschweine 26.000 bis 30.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Schafmarkt. Aufgetrieben wurden 268 Schafe. ES notierten prima (englische Lämmer) 14.000 K„ sekunda 11.000 K., mindere Sorten 10.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Verkehr ziemlich lebhaft. Baumwollbörse. Aew-Bdrk» 7. Mai. Baumwollzufuhren in den atlant. und Golfhäfen 8000, im Innern 1000, Ausfuhr nach Großbritannien 1000, nach dem Kontinent 20.000. Lokalmarkt middling: 24.60 (gestern 26.85). Tendenz Kaum stetig. Termine: Mai 25.40, Juni'24.75, Juli 24.20, August 23.45, September 28.05, Oktober 22.90, November 22.70, Dezember 22.50, Jänner 22.20, Februar 22.20, März —, April Berliner Börse. Berlin, 8. Mai. Auf spekulative Käufe zeigte der heutige Börsenverkehr im allgemeinen eir.« recht feste Haltung. Bedeutendere Kursgewinne waren aber nur in den bevorzugten Montanwerten, wie Havpener, GeliseNkirchener, Effener Steinkohlen. KölEeuessener uNd ferner in Rheinlstahl sowie außerdem in Kaliwerken und einzelnen MckschinenfabrÄsamen, wie Berttn-'Kavlsriche Industrie und R. Wölf, zu verzeichnen. Das PrivatpublÄum beteiligte sich offenbar nur wenig am Geschäfte. Schiffahrts- und BanDpatziere zogen meist im Kurse an, - r-amentlich Pccketfahrtaktien. Valutawerte unterlagen Mr geringfügigen Beränderungeu. Deutsche Anleihen blieben behauptet. Schlußkurse: Türkffche Lose 841.800.-, Oesterr. Staatsbchn 550.000, Nordd. Lloyd 39.400.—, Ver. Elbeschiffahrt 40.600, Berl. Handelsgesellschaft 96.000.—, Kormnerz. Privatbank 17.750.-, Darmstädt. Bank 20.750.-, Deutsche Bank 82.750.—, Diskonto-Kommandit 21.000.—, Dresd. Bank 18.600.—, Nattonalbank für Deutschland —, Oesterr. Kredit 81.000.—, Oesterr. Länberbank 29.000.—, Reichsbank 12.000.—, Wiener Bankverein 20.000.-, Wiener Unionbank 22.000.-, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 97.500.—, Bochumer Gußstahl 230.000.—, Daimler Mot. 16.000.—.. Deutsch-Luxemb. 202.000.—, Dantsäie Waffen u. Munition —.—, Dynamit Nobel , Felten vu, Guilleaume 63.700.—, Gelsenkirchener Berg. 286.100.—, Th. Goldschmidi 66.000.—, Harpener Berg 270.000.—, Hirsch Kupfer 100.000.—, Höchster Farben.37.250.—, Hohenlohe-Werke 61.000.—, Laurahütte 73.000.—, Mannesmannröhren 109.000.—, Phönix Bergbau 135.000.—, Schuckert n. Co. 117.300.—, Siemen» u. Halske 150.000.-, Telephon Berliner 19.000.-. Prager Börse. Prag, 8. Mai. Das gestrige schwache nachmittägige Privatgeschäft brachte heute in allen Weiten größer« Posten Ware aus beit Markt, die nur bei medvigeren Kursen Msatz fand. Die starken Rückgänge Wirten Rückkäufe und zugleich eine teilweise Erholung heöbei. besonders als aus dem Wiener' Privatverkehr kleine Besestigurgen gemeldet imrrden. Auf dem. Anlagemarkt waren Staatspapiere bei teilweiser iButeilMifl; sehr fest. Heimische Banken verkchrten ruhig. Die Aktien dev Wiener Banken konnten sich nach den anfänglichen starken Rückgängen wieder befestigen. Transportunternchmungen waren schwächer. Aus dem IndustrieMienmarkte gaben besonders Zucker-, Maschinensabriks-, Bergwerks-, Textil-, Brauerei- und teilweise auch Bau- und Chemische Papiere^ im Kurse nach. In Exoten war unbedeutendes Geschäft bei fallenden Kursen. Die Schlnßtendenz war erholt. Schlußkurse: Türk. Eisenbahn-Anleihe 400 Franken 221.—, Böhm. Unionbank 391.—, Böhm. ESkomptebank 361.—/ Böhm. Jnduftrialbank 434.—, ZivnostenSka Banka 360.60/ Anglobank —.—, Oesterr. Kredit 81.— Wiener Unionbank 85.—, Wiener Bankverein 63.50, Buschtiehrader Eisenbahn' Lit. A 565.—, Lit. B 208.—, Ferdinands-Nordbcchn 6500.—; Prag-Duxer 193.—, Aussig-Teplitzer Etserwahn 1326.—; Nestomitzer Zuckerindustrie 1070.—, Vereinigte Elettrizität Wien 111.—, Brosche 835.—, Koliner Spiritus —, Königshofer Zement 948.—, Breitseld-Danek 374.—, Ringyoffer 653.— Simmeringer 108.—, Rothkosteletzer Textil 245.—, Alpine Montm 312.—, Poldihütte 416.—, Prager Eisen 942.—, Oesterr' Berg u. Hütten 1745.—, Skoda 447.—, Jnwald 685.—. Budapester Börse. Budapest. 8. Mai. Die Börse eröffr-ete bei trägem Geschäfte in zuvückhaltender Stimmung, doch bewegten sich die Kurse durchschnittlich auf ihrem gestrigen Niveau. Vereinzelt! zeigten sich aber auch Kurseinbußen. Infolge der aus Wien vorliegenden festen Tendenzberichte kaufte die AMtrage größere Posten, namentlich Salgo-, Rima- und Staatsbahn-, Wtien, wodurch die Haltung fester wurde. Die hohen Kurse führten dann zu größeren Verkäufen, unter deren Druck die Kurse nachgaben. Die Kursverluste waren aber nicht sehr erhÄich und schlossen fast sämtliche Papiere über ihrem Eröffnungsstande. Die Haltung war zum Schlüsse bei lebhaften Umsätzen steundlicher. Schlußkurse: Ung. Kredit 44.500, Oesterr. Kredit 16.400.-, Britisch-Ung. Bank 7060.-, Salgo Kohlen 112.760.-, Rimamuranyer 83.000.—, Südbcchn 17.000.—, Staatsbahn 107.000.—, Gran-Szaszvarer 70.000.—, Oberungarische Kohlen 120.000.-, Drasche-Ziegel 42.000.-, Ungarische Mg. Kohlen 385.000.-, Urikany Kohlen 228.000, Adria 92,000. Clotilde chem. Fabrik 19.000, Ung. Eisenbahnverkehr 29.000—, Anglobank —, Verein. Holz 2050.—, Kobmg 15.760.—, Spodium 39.000.-. ' Sie Levisenkurse. Berlin, 8. Mai. (Devisenkurse.) — Amsterdam 14.189.43 (14.643.25), Belgien 2077.29 (2159.58), Christiania 6134.62 (6319.16), Kopenhagen 6753.07 (6942.60), Stockholm 9625.87 (9950.06), Italienische 1768.57 (1822.93), London 167.330.82 (173.066.25), New-Aork 36.284.08 (67.866.81). Paris 2413.95 (2493.75), Schweiz 6658.66 (6768.06), Spanien 5536.12 (6685.75), Men 51.07 (52.16), Prag 1089.27 (1110.21), Budapest 6.88 (6.93), Sofia 286.28 (286.28), Belgrad 880M (891.02). Berlin» 8. Mai. (Notenkurse.) — Noten Dollar 86.480.75 (37.306.50), Pfund 167.629.86 (173.865.50)/ Italienische 1775.65 (1812.45), Polnische 76.60 (77.62), Tschechoslowakische 1081.25 (1102.20), Oesterr. gestempelte 69.60 (60.72*/,). Prag» 8. Mai. (Devisenkurse. — Mtgeteilt vom Baukamte des tschecho-flowakischen Finanzministeriums.) — Berlin*) 9.- (8.76), Zürich 604.75 (603.75), Paris 225.75 (227.25), London 157.87'/, (157.87*/,), New-Aork 34.10 (34.10), Belgrad 85.75 (35.87), Bukarest (-.-), Wien*. 4.61 (4.50), Warschm*) 6.75 (6.77V,), Agram! —(—--), Budapest*) 62.— (61.—), .Jugoslawisch«! 38.25 (38.25), Oesterreichtsche gestempelte Krone 4.51 (4.50), Polnische 6.70 (6.60), Ungarische 48.- (-.-). *) Für 10.000. Dudapeft» 8. Mai. (Kurse der Devisenzentrale.) — -Amsterdam 2037 bis 2097, Bukarest 26.50 bis 27.50, Kopenhagen 971 bis 1001, Christiania 882 bis 912, London 24.100 bis 24.700, Berlin 0.15 bis 0.17, Italien 254.-biS 264.-, Paris 345.- bis 965.-, Prag 165.- bis 161.-, Stockholm 1987 bis 1497, Zürich 945 bis 976, Wien 0.0725 bis 0.0766, Sofia 40.- biS 42.-, Belgrad 66.- bis 57.-, New-York 5225 biS 5375. Warschau 0.1220 biS 0.1840, Brüssel 296 bis 306. Amsterdam» 8. Mai. (Devisenkurse.) London 11.79 bis (11.80), Berlin 0.0070 (0.0071), Paris 16.87*/. 16.92'/,, Schweiz 46.- (46.10), Wien 0.0035'/, (0.0036'/,), Kopenhagen 47.60 (47.75), Stockholm 67.96 (68.16), Chrtstiania 43.16 (43.30), New-Aork 255.50 (256.-), Brüssel 14.57*/. 14.62'/,, Madrid [38.80 (39.-r-), Italien 12.37 (12.47'/,), Budapest 0.04'/, (0.05'/,), Helfingfors 7.-, (7.10), Prag 7.57'/, (7.62'/,). Agram, 8. Mai. (Devisen.) Wien 0.19276 Mf Berlin 0.265 bis . Budapest 1.80 bis -.-*y Bukarest 45.50 bis Italien 462.- bis London 440.-* bis New-Aork 9400.- bis Pari» 630.- bis , Prag 282.50 bis Sofia bis Schweiz 1716.- bi» Brüssel bis Warschau 0.200 bis Amsterdam 3700 bis —.—, Stockholm — Belgrad» 8. Mai. (Devisenkurse.) London 439.-. his —, Paris 694.— bis —, New-Aork 9450.— bis —, Genf 1716.- bis Saloniki bis Malland 469.50 bis Prag 283.60 bis Berlin 0.266 614 Wien 0.1931 bis Bukarest 46.- bis Sofia 72.- bis-.-, Budapest 1.84 bis Brüssel 545.- bts-.-. Amsterdam3725.-bis-.-, Warschau bis New-Aork» 8. Mai. (Devisen.) London 461'/,„ PariL 660.75, Berlin 0.27.25, Mailand 485.76, Zürich 1802.-,1 Kopenhagen 1865, Stockholm 2662, Christiania 1700, Amsterdam 8911.69 Prag 297.25, Wien 0.14, Budapest 1.876, Bukarest 47.76, Warschau 0.21.—, Madrid 1529.876, HelsingforS 270.—, Brüffel 571.—,Kanada 1"/„ unter pari, Brasilien 9440, Argentinien 8921. Belgrad 105.25.