Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1923-05-09 · Heft 1522 (9.5.1923) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1522 (9.5.1923)
Date
1923-05-09
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2980477-2980603--14698-3001457
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 1522 Stenv MhM-öch Bühne und Kunst. Auto« Hamk-Ausstelluug. Me rrsu gegründete „Gesellschaft zur Förderung moderner $unP" konnte lewe glücklichere Wahl treffen, als ihre TätiigftA mit der Eröfsnmrg einer Hanak-Ausstellung im BheftnS-Lempel des Voltsgartens §u -beginnen. Ist doch Hanoi hÄt-te nicht nur der bedeutendste Bildhauer, den Oesterreich be- .sitzt, sonder« eforer der originellsten Künstler der Gegenwart 'überhaupt. Dabei von einer Einfachheit u-rid Echtheit des AusldruckS, die ihn ebenso jeder Verquickung mit dem Kunstgeüverbe, Wie jedem ««künstlerischen . Ue'berschwcmg aus den: We>ge gehen läßt. Er ist nur Plastiker, Raumkünstler, der sich in harter Arbeit die Herrschaft Wer den Stein und die Bronze gesichert hat. Hier findet ein moderner Mensch, welcher die Tiefe slawischer Elnipifmdung mit der Höhe technischen Könnens verbindet, den Formen-adckt des Griechentums wieder, eine musikalische Seele schwingt mit, die in den Linien urch im Ausdruck seiner Plastiken immer wieder Melodie und Rhythmus als Urzelle erkennen lägt. Aus dev Musik erwachsen ihm plastische Gestalten, so wurde er etwa durch Hören eines Orgelkonzerts zur Schaffung seines ans Granit gebildeten „Musikers" genötigt. Bor dem Thesous-Dempel, weithin sichtbar, steht seine Monumentalstatue „Der letzte Mensch". Aus einen: krankhaften Gsmütszust-and ist dieses bei aller Genialität morbide Werk erwachsen, an dem er jahrelang gefeilt hat. Er hat ihm. eine zweite Fassung gegeben, immer mehr die Masse gemindert, immer mehr das Bresthasie, WÄtschnrevzslrche gesteigert. Doch seine gesunde Natur fand aus dieser Krise den Weg zur Gesundung, wie seine im Inneren des Theseus-Dempels stehenden Plastibm bezeugen: Die ,Jungfrau" mit ihren keuschen Formen und ihrem unberührten Gesichtsausdruck, der gleichjsam einem unbestimmten Sehnen nachhängt, die „Erhebung", .die einen harmonischen Ausgleich von Ruhe und Bcüoeguug er-!reicht, der plastisch messterhafte „Torso" ohne Antlitz und die gewcMge Figur.mit dom Motto ,^Du brennest und verbvermest" find die spärlichen größeren Stücke der Ausstell,mg, die gleichwohl das ganze Künstlertmn Hanaks kennzeichnen. Im „brennenden Menschen" klingt es wie von scharfen ungelöstM Dissonanzen, und selbst in de« ausgestellten primitiven TirttenskMn, die semor plastischen Arbeit vorausgehen, fühlt man de» for Stern arbeitenden Tondichter, der noch lange mcht dre-seiner Brdenttmg entsprechende Wertschätzung genießt. Bemerkenswrrte Kunfdwktionen. Versteigerte Hauptwaun-Briese. — Eine Federzeichnung Michelangelos. — Em berShmter Ban Dyck. In Berlin fand eine meMviLrdige Auktion statt. Es kamen Briefe Gerhavt Hauptmanns an seinen berühmten Förderer, de« ThoatvckSvMor Br ahm unter den Hammer. £b> fprLm-gttch hatte Hauptmann gegen diese Berstciigevung aus dem 'Nachlaße Brahms pcobestvort, aber schließlich seinen Einspruch zurückgezogen. Die Preise für die Autogramme waren je nach dom Grobe ihrer Bedeutung verschieden und betrugen $5:000 A8 800ÄQ Mark. Aus dem BEner Kunstm-arA gelangte ferner «me Federzeichnung Michelangelos zur Berpeigpamg, düo zehn viyerchöndig gsschrieibene Worte des Meuter tragt. ES wurde ein tzSchstarryebot von 8,<5 Millionen Mark er- Mt. Me man auS London erfährt, ist dortselbst sin berühmtes B8d von Der« Dyck, das Porträt des Genfer Bürgermeisters ßlnto» Wvwst, Hw: BerftÄgevu»^ gelangt und wurde um den mHchnL-ichtzn Preis von 29.400 Wund Sterling gekauft. Meder eine dementierte Krise. Das BundeSmttvftormm Dr Unterricht teilt amtlich mit: Gegenüber der von einigen Müttern gebrachten Nachricht über Unstimmigkeiten zwischen dem Unterricht smiNistsM-m und dom Leiter der BnndescheaterverwEnn^ Minist.-Rat Dr. Reutin Wfoft ftstgestellt, daß weder solche Unsönnmigkeiten bestehen, «och der Rücktritt des IMttristevialrates Dr. Renkin ibcvorstcht. Wie lange wird Oeffontlichkert noch mit. nnlvahren iKrrsengsvüchlen in den StaatsSH-catern behelligt worden-?) Aus den Theatern. Sta also per: Morgen um halb 7Uhr„Riao- 4 e 11 o". — St e-b o nw eu:f aal morgen mn halb 6 Uhr B a l l e t-t-S o i r e e. Burgtheaterr Morgen um 2 Uhr nachmittags „D e r G'w i ffe nswn r m"; abends 7 Uhr „58 i e I Lärm « «t tt l $ t S*. Akade m i^e»t-h «. ack e r r Morgen um 3 Uhr nachmittags „D o! t o r K-ba u s"; um haE 8 Uhr abends „D e r gute K S n i g". V o lk S op ert Heute „T.annchänf>er", morgen „T a u s o« dn n d etm e Nach t". Im Deutschen Bolkstheater beginnt die morgen Donnerstag anläßlich des Todestages Schülers stattfindende Aufführung des. neu inszenierten „Wilhelm T e H* pünktlich um halb 7 Uhr. Im R a im nn d - Th eate r beerwet heute abends Max Pa l l en b er g sein Gastspiel in dem Lustspiel „Der U n h e st e ch l i ch e". Morgen Donnerstag geht „H e d d a Gable r" mit Frau Fichtner in Szene. Frettag beginnt das Gastspiel Emanuel Reichern: TschttikowS Schauspiel „D i t Jude n" unter der Leitung von Karlheinz Martin. In der Renaissance-Bühne findet Freitag den 11. d. die Premiere des dreiakiiaen Schwankes „Epsteins Witwe" von Emil und Arnold Golz, mit Frau Gisela W e rbe z i r k in der Hauptrolle, statt. Jit den Kammerspielen findet morgen Donnerstag die 60. Arrfführuna des Lustspiels „D i e F-r e u-rr^m 5 e i n e r E x % e-I be n z" statt. Eine .wertvolle musikalische Handschrift für die Jerusa kemer Nattonal-Vibliothek. Prof. Michael Gnessin (Berlin übersendete der jüdischen Nattonal-Bibliochet in Jerusalem eir hi,torisch interessante und wertvolle Mnsikhandschrist: Die erst musikalische Komposition der Brüder Auto« und Rikol a Rubin stein. bwdt Die Genreittde für die KnEellen. Ueber Antrag de Ä X C f t V-? '0 I* v » i Wiener Morgenzettung. Ronacher Gastspiel der „Komischen Oper" auS Berlin D-i e g r-o-ß e A-u s st-a t t ungSrevuer »/,« Uhr 7a8 Uhr 22 Bilder 1. Im Filmbureau s. Im Eisenbahn-Abteil 3. Lal6 6e?aix 4. Auf de« Montmartre 5. Der lebende Vorhang 6. Lebende Porzcllantrurr 7. Bor der Kathedrale ö. Hiitlenbilder v. Die lebende Glocke 10. Kleine Maniarre 11. Jackson mit engl. Girls iS. DaS politische Dinner iS. DaS große Brillantenballett <Alle Edelsteine der Welt) 14. Bor der Wiener Börse iBaluta-Ballett) 15. Internationaler Hutlade» 16. Shinuny.Puppen 17. Kornfelder Amerika- 18. Oberammerga« iS. Ballett der Meere Huldigung „Blane Donau" so. InternationaleJazz-Band si. Sieg der Republik 23. Schlußapotheose Dargestellt von den berühmtesten Berliner Schauspielern u. a. Max Lauda.«uÄL^ Rosa Felsegg. Albeü filtifattAtt die bekannten Sterne der „Konlischen Oper" flf««*««Yb IlUyNbr, und des „MetropoltheaterS" in Berlin. OTIHU €Qlg\sf Berlins berühmtester Komiker, sowie Lotte DobischinSki. NHLlk, Else Reval, Käthe Maun. Alfred Walters, Erich Poremsli, Erich Bartels, Pauly, Falk «. a. Mr. Fackson vom Casino de Parts mit eugltscheu Girls n 111 m 1111 n 1111 m u m 11 m 11 n 11 n n 11 m n Millionen Kronen für die Förderung von künstlerischen Veranstalttmgen der verschiedenen K u n st st e l l e n aller Parteirichtungen und ebenfalls hundert Millionen Kronen fiir die Förderung des Körpersports. Arnold Höllriegel (Dr. R i ch a r d A. B « r m <r n n) ist von einer Studienreise durch das jüdische Palästina zurückgekehrt. Auf Einladung des zionistischen Verbandes ehemaliger Akademiker wird der bekannte Wiener Schriftsteller mn 15. d. im Saale des Niederösterreichischen Gewerbevereins, Eschenbachgasse 11,, einen Vortrag über seine palästinensischen Eindrücke halten. Dem Abend wird großes Jirteresse entgegengebracht. Becr-Hofmanns „Graf von - Charolais" gelangt in Berlin im Deutschen Theater 'am 15. d. zur Ausfichrung. Die Titelrolle spielt Alexander M o i s s i. Bollswirt. Gestempelte Krone — 0.00787. kentimes. Auszahlung Wien ----- S.vb78 kentimes. In Zürich notierte die österreichische Krone . . 0.0078 (0.0078 am 7. Mai) die österr. gestempelte Krone 0.0078»/. ( 0.0078»/. am 7. Mat) die tschechische Krone . . . 16.49 ( 16.42»/, am 7. Mai) die Mark .. 0.0153 ( 0.0150 am 7. Mat) Holland ......... 217.30 (216.75 am 7. Mai) New-Uork!. 555.50 <554.- am 7. Mai) London .. 25.63 ( 25.68 am 7. Mai) Paris .. 36.72 ( 36.90 mn 7. Mai) Mailand .. 26.96 ( 27.— , mn 7. Mai) Belgrad.. 6.80 ( 5.85 mn 7. Mai) Bukarest . , . . . .am 7. Mai) Sofia.. 4.30 ( 4.20 am 7. Mai) Budapest. 0.10y2 ( 0.10»/, am 7. Mai) Warschau. 0:0117 ( 0.0115 am 7. Mai) Der österreichifch-UMenische Handeksvertmg. In d-er gestrigen.fort Ministerium für Aeußeres stattgeftmdenen Preffebeijpr-eckM'ng wurde der JrchM des ö st erreiichisch-rtalienrschen Handellsv-ertrages bekcmntgege'ben. Dieser stellt eine BeMndwng zwischen autonomem Zolltarif «nd Meistlbegünsi'iigung dar. Di« Verhan'dlunge u, welche vom 9. März Ibis 38. April dauerten, gestalteten sich ziemlich kompliziert, da Italien soifört in den ersten Jahren nach dem Kriege einen ho ch s ch >u>tz z öllneris ch en Tarif cmfgestM hatte, den es auch m den BerhaMungen mit Oesterreich zur Grundlage nahm. Trotzdem: hat Oesterreich sowohl für seine landüvirtschaMche als auch iridustrrelle Produktion bÄieuteinde ZugestänLnnsse erlangt. Di« wichtigsten Ausfuhrartikel Oester- ' reichls nach Italien ^bilden: Holz, Model, Papier, Eisen-Waren, elektrische Apparate, Bier u. a., w^rertd Italien an der Einsichr von. GÄdfrüch-iten, Sämereien, Wein, Gemüsen und ähnlichen ArtÄettr nach Oesterreich sein Interesse öundgetan hat. In dem Art. 1 tvlrrd die g e g-en fe i t iil y« F-re-ich-ades Handels und der GeweribeansMmvg dekretiert. In den folgdnden ArtikÄn sind viele Bestirmnungen enthalten, welche schon in dem VorkrieBvertra-g Oesterreichs mit Italien vorhaniden waren. ' Die M eistHagünftign ng für Oesterreich ist nnr für einzelne Gegenstände von italienischsr Seite zugcstcmideu worden, doch yanüyt sie den praktische!-« Bedürfnissen. Im Gren-zverkehr sind gewisse Produkte, wie Futter, HvMhiw, Fleifch, Mchl. Brot. Käse vom Zoll befracht. Der Emfichrzoll nach ItvKo» beträgt z. B. für Möbel- 18 Goldkronen, während der italienische autonome Zoll-tarif 24 Lire vorfcch; für Bier 1L GoMvonen gegen 22,5 GMlive des autonomen TarifeS. Für Leder betrügt der Zoll 300 Gold- 8»e anstatt 376 Mtfthe nach dem autonomen Daris. Bei der Einfuhr nach Oesterreich wurde für Frühbav ivchfvl« Joch lfrelhe-i t bestimmt, während der österreichische autonorne^ Zolltarif 20 Goldkronen pro Zentner betragen sollte. Der Zoll «ach Oesterreich Mr bis IS Gvad Moholhältige W<vinE wtzttidtz aiöf 89 Goldkrone« herabgesetzt, doch'wurde dieil« GsL wa iSk doS KaLtMigent von M.000 HvttoMer Mein 9. Mai 1923, ' Seite Tr und 50.000 Hektoliter Most zugesta-ndeM Für stärkere Weine kommt dieser ermäßigte Zollsatz nicht in Anwendung. Nach dem Protokoll über die Aillrendung der Meistbo günsti-guugsk-lauscl kann die Meistbegünstigung seitens Italienganz oder teilweise bis zum Ende -des laufenden Vertrags ja h res beschränkt werden, wenn die italienische Produktion in ihrem Bestände betroffen werden würde. Bei Anfang des neuen Vertragsjähres lebt die M e i sthagünstigung wieder auf. Ter autonome Zolltarif. Die Handelsvertragsverhandlungen. In den Bertragsverhandlungen -mit «den einzelnen Staatenist eine kleine Pause eingetreten. Dadurch, daß sich der BertrazSabschluß mit Italien verzögert hat, mußte auch der Beginn der V-erhandlungen mit F r a n k r e ich, welcher ursprünglich^ für den 24. April vorgesehen war, um einen Monat verschoben werden und man dürfte erst Endo Mai in dieser Hinsicht mitden ersten Vorverhandlungen in Paris beginnen. Der nächste Handelsvertrag, der daun an die Reihe kommt, dürfte der tschecho-slowakische sein. An den Beginn der Bertragsverhandlun-gen m-fo Ungarn wird vorläufig noch' nicht gedacht. Mit den vorerwähntei: Staaten wird wahrscheinlich noch nicht ein Zolltarifvertrag abgeschlossen werden, da es fraglich ist, wann dieser ferttggestM fein dürfte, In parlamentarischen Kreisen erwartet man, >daß dem Parlamente längstens bis Er:de Juni ein vollkommener autonomer Zolltarif zur Beratung vorgelegt werden dürfte, auf Grund dessen die Vechandfomgen mit der Schweiz und SpMien entriert werden dürften. Vorläufig aber ist es noch ganz ungewiß, ob -es der R-egierrmg tatsächlich gelingen wird, einen solchen autonomen Zolltarif bis zu diesem Datum fertigzuftellen. Es sind in den letzten Wochen grbß'ere Differew zen zwischen -den Agrariern und den industviellen Kreisen gerade wegen wichtiger Posittonen des Zollvertrages entstanden.- Die Agrari-er möchten gerne, ährckich wie es -im feinerzeitigen Vorkriegstarif der Fall war, auch jetzt für Lebensmitt-el und andere für die Erhaltung der Bevölkerung -wichttge Artikel zum Schutze ihrer ProdMe einen gewissen Zollschutz haben. Andererseits wünschen die Agrarier, «daß die Zölle für la-ndwlirtschaftliche Maschinen und andere Arttkel, welche Mr die- Aigrarprodukt-ion notwendig sind, möglichst niedrig gestellt werden. Die Industriellen verl-angen, daß gerade diese Msfchinen zum Schutze der österreichifchen Industrie mit hohen Zöllen ^belegt werden. Unter anderem verlangen auch die Agrarier einen starken Schutz für die österreichische Weinproduktion und gerade >die Weinzölle sind ein wichtiges Kvnzessionsob-jM in den V-erhaMungen mit Ungarn und Rumänien. Ebenso bildet die Frage der Besteuerung der Halbfabrikate Anlaß zu gewissen Divergen^n zwischen einzelnen Jntevessentengruppen. Auch hier ist noch eine gewisse KlÄhtzit und EiNiguing notwendig. Trotzdem wird der Zolltarif in sehr kurzer Zeit fevtigge-». stellt werden müssen, weil auch das Wied-eraufbaugefetz die Herstellung eines solchen autono-men Zolltarif-es vorauss-etzt und in dieser Hinsicht die Mchtlimen möglichst bald bestimmt sei« müssen. ' Die DMftnPreise. In Zürich hat sich gestem bk« Reichsmark um eine Kleinigkeit von 0.0160 auf 0.0153 ge«- bessert. Auch die tschechische Krone wies eine Besserung, von 16.4360 auf 16.49 auf und die Polnische Mark stieg von 0.0116 auf 0.0117. Dagegen senkte sich der französisch« Franken von 36.90 auf 36.76. Die übrigen ZahttvogSmi-ttel wiesen unveränderten Preisstand auf. In Berlin find bk frencken Zahlungsmittel zufolge der Besserung der Reichsmark -in Zürich billiger erhältlich gewesen. So senkte sich der Dollar von 37.306J50 aauf 36.408.76, daß Pfund von 17Z.S65.80 aiüf 167.629.85, der französische Franken von 2478.75 auf 2411.96, die L4re von 1812.45 auf 1776L6 rmd die o-st srrei-chifche Krönte von 60.7650 ans 5060. Reformer: nn Wiener Börsenverkehr. In der Wiener Bvrfenkammer werden jetzt intensive Beratungen gepflogen, um gewisse sowohl mtt der GeDsntwertuny als auch rmt der Evleichteruntz des Berbchvs zusammenhängende Fragen zu bereinigen. So wird daran gedacht, die Zahl t>er SVücke für einen Schluß bei gewissen Papieren umHuändern. NanrenMch soll bei geringwertigen Papieren tie Schlußevcheit auf viel inehr Stücke lauten,' «HS. es jetzt der Fall ist, «mderevseiK soll bei hochwertigen Papieren eventuell eine nttdvigeve Gchfochenchett ftsigeisetzt werden. Ebenso ftllen auch gewisse Prqfoere zu den AnilagLPaPieren gerechnet lverden. Zu dttfon gehört z. D. die JM-Süd und Ähnliche Papiere. Boi dieser GÄsgenheit wird an gewisse Erkvichwrunym im Exownvmckchr gchocht. Der Wiener FimmzmE. Geftom wurde i» Dien k«4n« Börse abgchalt«:. Im Verkehr von Bnvvan zu Bureau war . mit Rücksicht darauf, daß sich die. Dochngumg glatt abgewickelt hatte, «n« besser« Gtttänmqz gn 0& zeigt« sich neuerlich für einzelne Kulisseimd Schrankonpapi-we Interesse. Die Bruttosrage im poluischen Senat. Äns Warschau wird uns berichtet: Der seit Jahren mrdanernde, :.4cht ganz legale Zustand, daß ntmt den Bruttobefitzern ihr Oei gegen eine lächerliche Bezahlung Wgunsten der staatlichen Nasiinerien enteignete, hat nun enMch «chgchört. ^Der pvlMche Senat nahm an: Mittwoch das vom Sch» bereits votierte Gcheh an. wonach aib 1. Irmi den Bruttovchtzevn der volle Marktpr«i:-s für chr Oel auSdezahtt »erden soll, wobei im Gesetz Dorsorge getröften tvird. daß sowohl die Bestimmung des Präses als auch die Austzahttm« mit möglichster BeWemchguu« vor sich gche. W Berimerstatter der inridtschen Senatskcvmnisslion fungierte der Bovsttzende derselben, Senator Dr. Michael Ringel, dessen dierbeMliche, gehörig begründete Resobutionen einstimmig zur Amnchme gelangten. Der Geldmarkt. Rach B««chigung der vevsorguny ließ die Gekdispannu-ntz ein wenig noch. Grfftrn war schon wieder GeK> mn zwei Prozent und daru-nter bis 1^87 Prozent «chKt- Kch. Wenn auch dieser Satz «14 unverhältnismäßig hoch bezeichnet werden muß/ so wird doch' von mamlKii Kreisen im 89

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.