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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-08 · Heft 1521 (8.5.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1521 (8.5.1923)
Date
1923-05-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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MAH * Mm, MMW" gen" (dieser wörtlich zitierte Ausdruck stammt wohl aus dem Völkischen) erfolgt. Blumauer tritt in sehr merkwürdiger Weise den ^Rückzug an, indem er sagt, er habe in seiner Berichtigung bloß f>ie Unrichtigkeit einer dem, Professor Riehl zügeschrie- Lenen Aeußerung behauptet, die dieser gar nicht gemacht habe, bekanntlich kann man von Aeußerungen, die jemand nicht getan hat, nicht behaupten, sie seien richtig oder unrichtig. Die Antwort auf diese nicht sehr erbauliche Krümmung" ließ! denn auch nicht auf sich warten, denn in einer Berichtigung, die der Vorsitzende der Disziplinarkommission der Wiener Universität, Hoftat Wlassak, einem Abendblatte sandte, heißt es wörtlich: „Es ist unwahr, daß Regierungsrat Dr. Blumauer wegen des Verdachtes eines finanziellen Interesses an jber Stoffaktion Gerstl von seinem Amte suspendiert wurde, Dahr ist dagegen, daß der Inhalt der von Dr. Blumauer den Blättern eingeschickten Berichtigung, die!als Beschuldigung des Prorektors Dr. Riehl äusgefaßt wird, den Anlaß zur Suspendierung vom Amte gebildet hat." . Da stimmt etwas nicht^ganz; Herr Blumauer, der in seinen Zuschriften konstatiert, daß ein Vorwurf gegen seine Ehrenhaftigkeit nicht erhoben wurde, wurde deshalb suspendiert, weil er in durchaus ehrenhafter Weise — den Prorektor ein bischen verdächtigt hat! Es geht nichts über Ebrenhastigkeit. An Hochstapler in der Provinz. Seit fast anderthalb Jahrzehnten treibt ein geriebener Gauner in Wien und in >der Provinz sein Unwesen und entlockt den L'euten unter den verschiedensten Vorlslpiegölungen Geld. ES ist der vormalige Comptoirist Anton GaiLlinger, der jetzt M Fabrikant und Großhändler a'Fftritt. Zahllose Male wurde der Gauner abgeistraft. Dann ent- Khrte er eine Cmnptoiristin, die er dann heiratete. Die Ehe war unMcklich und die Frau ließ sich von ihm scheiden. Im Jahre ISIS bekam er 18 Monate schweren Kerkers. Wieder in Freiheit, benützte er die Konjunktur der Kriegsgeit, um ein ^ZentrMuveau der chemisch-technischen Fabrik Anton Gai!btinger" zu eröffnen und sichangeMch mit der Erzeugung eines Waschpulver- „Schneeweiß" zu beifassen. Daneben hatte er noch eine Fabrikation' für Feuerzeuge. Die Geschäfte betrieb er aber auch nur zum Scheine, um- Lieferungs- und Kautionsschwindelöien zu verüben. Gaiblinger würde wieder verurtM. Nach feiirsrr FveTaffung verlegte er sich aus den Lieferungsschwindel. Er reiste in dev Provinz herum und versprach den Leuten'die Lieferung von Lebensmitteln, Soda, Zucker, Kohle, Wäsche usw. und nahm Anzahlungen entgegen oder gab als Deckung für Darlehen wertlose Schecks. Schließlich würde GcMinger in Admont verhaftet. Diesmal bekam er Dreieinhalb Jahre schweren Kerkers, wurde aber im Oktober vorigen Jahres , nach Icknonatiger Haft in Freiheit gesetzt, und seither treibt er wieder seine Gaunereien immer großzügiger, in den MpeMrdern. Er führt Visitenkarten,' ans denen er sich unter falschem Namen als ,^andesproduktenhändler en gro s" bezeichnet. Gewöhnlich kommt er in Gast- Höfe, gibt vor, daß eine große Lieferung von Höbz oder Wein für ihn im Anrollen fei, und lockt aus diese Weise dem Hotel- Portier, dem Stnbenmädchen oder anderen Personen größere Beträge hevairs. Die Verfolgung des Gauners ist eingeleitetj SM - aber doch. Wegen einer eigenartigen Herauslockung von 27.000 ckschech. Kronen wurde.vorgestern ein Mann hier verhaftet, der seit drei Jahren steckbrieflich verfolgt wird. Im Jahre |3921 wollte nämlich der Vertreter für Automobile und Auto- Bestandteile .Kamillo Lastg in Reichenberg einen Kraftwagen Mn den Daimler-Werken in Wien kaufen und nach der Tischecho-Slowakei bringen lassen; er wandte sich daher an die Prager Filiale der Daimler-Motorengesellschaft mit dem Ersuchen» den Wagen von Wien nach Prag einführen zu lassen. Lang verhandelte mit dem damaligen Angestellten der Prager Filiale, Lesny, der ihm sagte, Lang brauche etne Einfuhrbewilligung. Zwei Tage danach kam LeSny >und brachte ihm die Einfuhrbewilligung. Er verlangte als Gebühr 27000 tfchech. Kronen. Lang zahlte ihm das Geld auS und LeSny teilte ihm mit, er könne das Auto in Wien abholen und anstandslos über die Grenze bringen. Herr Lang traute aber der Sache nicht recht, fuhr am nächsten Tage nach Prag und erfuhr vom Leiter der Filiale, Ing. Resky, daß er!von der ganzen Sache nichts wisse. Ing. Reska nahm Herrn Äang die Einfuhrbewilligung ab und stellte ihm in Aussicht, daß er sein Geld zurückbekommen werde. M Lang aber picht entschädigt wurde, machte er beim KreiSgericht Reichenbsrg die Strafanzeige gegen Lesny, und das Gericht hat auch seinen Steckbrief gegen den Betrüger erlassen. Gestern, nach zwei'Jahren, wurde Lesny in Men verhaftet und dem Landesgerichte eingeliefert. Las Schachturnier in Karlsbad. Aus Karlsbad wird berichtet: In der 7. Runde gewannen: Voguljubow gegen Thomas, Chajes gegen Wolf, Spielmann jgegen Tarrasch. Remis endeten: Tartakower-Teichmann, Bern- ' stein-Maroezy, Reti-Treybal, Rubinstein-Grünfeld. A l j e ch i n verlor gegen Kat es. Sämisch-Memzowitsch in besserer 'Stellung für Weiß ynterbrochen. Stand nach der 7. Runder ^reybal 6,8, Mjechin, Bogoljubow 5, Maroczy, Reti, Teichm«m 4, Grünfeld, Niemzowitsch 3,6 (1.H), YateS 3 (1 H), Studtnstein, Spialmany, Tarrasch, Tartakower 9, Sämisch 2,6 p H), Chajes 2.6 (1 H), Thomas 2,6, Bernstein und Wolf 1.6. Mtsanmienftellung für die 8. Runde: Thamas-Grünfeld, Treypal»Nubüu>ei,!, 'Darrafch-Reti, MawcF,'.Sp.'clniaun» Wolftr. nm'tm WB Wiener MorgenzeMns._, des Kereu Aaieffod- 3°»« 3«»° »-«>>« «w Monates ttt Oesterreich zweites RoWndsprommm der Gemeinde. ProduMve Arbeitslosenskirsorge. - Aurgeftaltaag des Verkehres. — Wohngelegenheiteu. Schon in ihrem heurigen Jahresbudget hat die Gemeindeverwaltung große Aufwendungen vorgesehen, die sowohl der Ausgestaltung der städtischen Einrichtungen wie auch der Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten dienen sollen. lieber dieses Programm hinaus gehend, hat die Gemeinde ein großes Notstandsprogramm aufgestellt, für das nicht weniger als 120 Milliarden aufgewendet wurden. , Nun soll ein zweites Notstandsprogramm, hauptsächlich zur Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für die Arbeitslosen, ausgestellt werden, das noch über den Betrag des ersten hinausgehen wird. Für die städtischen UnternehnMNgen allein sollen 72.2 Milliarden aufgöwendet werden. Zunächst ist in Ergänzung des Stvaßenbahuverkehrs an eine große . / Ausgestaltung des Automobilverkehrs durch die Innere Stadt, welcher bisher ein Massenverkehrsmittel fehlt, gedacht. Es sollen mit einem Kostenaufwande von 6.6 Milliarden dreißig neue Auto - buffe in Betrieb gestellt werden. Die Möglichkeit eines Um steig Verkehres zwischen Autobus und Straßenbahn wird in Erwägung gezogen. Damit würde man einem lange gehegten Wunsche der Bevölkerung und einem oft gerügten Uebelstande einigermaßen abhelfen. Auch das Stvaßenbahnnetz soll durch neue Gleisbauten erweitert werden. Hiefür sind 8.8 Milliarden pvMmkrdkeE Das . ElektrizitätswerV pkant die An-! schaffung von 26.000 neuen ElektrlzMszahlern mit einem Kostenaufwand von 12 Milliarden. Große Auf-> Wendungen sollen auch für die Vorbereitung der Einleitung des Wasserkraft st romesaus bm Ibbs- M in das Wiener Stromnetz gemacht werden. Die Wiener Gaswerke werden Aufträge auf etwa 15.000 Gasmesser im Betrage von 9 Milliarden vergeben und für die Verbesserung der Straßenbeleuchtung 'sind fünf Milliarden vorgesehen. Das Notstands»/ Programm umfaßt ferner den Bau von verschiedenen Ge-, bäuden, die zum- Teil für Arbeiter und Beamte W o h n- ^elegenHeiken bieten sollen. . . Der vorliegende Teil des zweiten Notstandspwgvammi. ist bereits gestern dem zuständigen Gemeinderat§- a u s f ch u ß für die städtischen Unternehmungen Vovgelegt worden. Auch das Stadtbauamt bereitet abermals ein neues Avbeitsprogramm vor, das bereits in der allernächsten Zeit die Gemeindckörperschaften beschäftigen wird. Bernstein, Dates-Chajes, Niemzowitsch-Aljechin, Teichmann- Sämisch und Bogoljubow-Tartakower. 8. Runde: Maroczy gewann gegen Spielmann. Remis blrcben die Partien Thomas-Grünfeld," Treybal-Rubinstein, Tarrasch-Reti, Wolf-Bernstein, Niemzowitsch-Aljechin, Teichmann-Sämisch. Die Partie Dates gegen Chajes wurde in besserer Position für Schwarz, die Partie Bogoljubow gegen Tartakower in besserer Position für Weiß unterbrochen. Stand nach der 8. Runde: Treybal 6, Aljechin 6,6, Bogoljubow 5- (1 H), Maroczy, Niemzowitsch 6, Reti, Teichmann 4.6, Grünfeld 4 (1 H), Rubinstein, Tarrasch 3,6, Sämisch 3 (1 H), Dates 3 (2 H). Tartakower 3 (1 H), Spielmann, Thomas 3, Chajes 2,5 (2 H), Bernstein, Wolf 2. Die in der 7. Runde unterbrochene Partie Säckisch-Niemzotvitsch endete mit dem Siege des Schwarzen. Morgen werden die Hängepartien zu Ende gespielt werden. Uebernwrgen 9. Rundes Es. spulen: Tartakowdr-Thomas, Sämisch-Bogöljutzoiv;' Aljechin-Teichwann,. Chajes-Memzowitsch, Bernstein-Dates, ' Spielmann-Wolf, Reti-Maroczy, Uubinstein-Tarrasch, jGrünfeld-Treybal. Kleine Lokalchroml. Der zjweiMlL^uchalÄjäWge- Karl Be ne sch geriet beim Spielen auf der Straße unter ein HoWuhrwork und «wurde schwer verMtzt. Im Bureau der tschechischen Zeitung MdenRy Denn^ wurde eine Jdeal-Schverbmiaschme gestohlen. Dem Karl Kneusel wurden SchmuckM^enstände tm Werte von 20 Mllionen Kronen entwendet. * Ausschreibung von Schulzahnarztskellen. Das Gesundheitsamt der Stadt Wien schreibt vier Sie llen vö» Zahnärzten in den städtischen Schulzahnkliniken aus. Die Beweis ber müssen ihre Gesuche bis 18. d. im städtischen Gesundheitsamt 1.' Bez., Rathausftraße 9, einbringen. Erfordert wird öfter-, reich ische Staatsbürgerschaft, Doktorat de» gesamten Heilkunde und gute zahnärztliche Ausbildung. * Technische Vorträge für die Wiener Lchrerschaft im Technische» Museum. Morgen Mittwoch um halb 6 IHr nach< mittags LlchMilderbortrag^ „Die Äedererzeugmvg'', von Prosessol Dhsodor Salamon. Gaste willkoemnen. * Vereinigung zionistischer Bankbeamter. Jüngst veranstcLtete die Vereinigung in ihrem Heim ein Konzert mit reichem «und auSgöwäyltem Programm. Bon den MrtwirSisnden sind besonders hervvrzuhvben: die Harsenvirtuchrn Frau Pros. Miz^ Sellyey-Mick. welche u. a. Schulbert-Phantaisien mit Örer Brrtuosität Mm Vortrag brachte. Der Balladensünger l Ostermann sang/mit sehr sympathischer Stimme und hatte anch Gelegenheit, sein reiches Können! zu entfalten. Frcrr» ELert-Lübatt bot eÄiche Lieder, die sie reizend wiedergab. * Polttifche Gesandtschaft in Wien. AnIäMich des Namenstages des Präsidenten der Polnischen R«eP«u>Mk findet heute um 10 Uhr vormittag in der polnischen Kirche, 3. Bez.. RMNweg Nr. 6, ein feierlicher Gottesdienst statt. * Amtlicher Wetterbericht. Auch gestern war es in West- und' Mitteileuropa heiter itttfo sehr warm. In Qesterrmch über 25 Grad. An der NordwestMte "Frankreichs uckd Dmtschlands wehen kühle Nordwestwinde. Mittagstemyeratnr 15 Grad.s Voraussage: Andauerndes Schönwetter nicht gesichert, vielleicht schon heute Gewitter. - * Die jü-isch-aka-emisch-ttzchnrfche Verbindung ^Barissia" im Kartell Prager jüdisch-nationaler Verbindungen begeht in den Pstngstfeiertagen vom 19. bis 21. d. in Teplitz- Schönau ihr 40. femsüriges Stiftungsfest. Die Einladunger werden in den nächste« fcagen versendet. (Entgeltlich.) * Privalisteuprüfurrger, aus jüdischer Religio«. Die Privatistenprüfungen für Schüler und Schülerinnen an Volks¬ und Bürgerschulen fiir das II. Semester des Schuljahres 1922/23 finden gegen Schluß des Schuljahres durch den zuständigen Religionslehrer in den Sammelstationen statt. Die Termine für die Prüfungen können bei den zuständigen Schulleitungen oder im Schulamte der israelitischen KmtuSgemeinde, Wien, 1. Bez., Seitenstettengasse 2, 2. Stock, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags, av 20. d. erftagt werden. Die Prüfungstaxe beträgt derzeit 20.000 K. pro Semester. Der Betrag ist im vorhwein an der Kaffe der israelitischen Kultusgemeinde, 1. Bez., Seitenstettenaasse 4,1. Stack, oder bei den Bezirksämtern der Kultusgemeinde, 16. Bez., Durnergaffe 22,' 16. Bez., Hübergaffe 8, 18. Bez., Schopenhauerstraße 39, und 21. Bez., Holzmeistergasse 12, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags, zu erlegen. Die Quittung hieMer ist dem prüfenden ReligtonSlehrer vor der Prüfung zu Wergeben. * Schweres Touristenunglück auf dem Hochschneeberg. Sonntag hat sich auf dem H 'o ch s ch n e e b e r g ein schweres Touristenunglück ereignet, dem der 35jährige Wiener Geschäftsmann Fritz Senders zum Opfer fiel. Senders war in Gesellschaft zweier Freunde am Sonntag früh zu einer Tour in den Stgdlwand grabe« aufgestiegen. Auf der sogenannten Richterplqtte Mt Senders aus und stürzte. Das Seil war inorsch, so daß es riß und Senders zirka 160 Meter in die Tiefe stürzte, wo er, bis zur Unkentlichkeit.verstüunnelt, liegen blieb. * Generalversammlung der Kinderschuh- und Rettungsgesellschast. Heute um halb 6 Uhr findet im Sitzungssaale' des Hauses der Wohltätigkeit, 9. Bez., Sensengasse 6, btc Generalversammlung der Kinderschutz- und Rettungsgesellschast statt. * Keren Kajemeth L'Jsrael (Jüdischer Nationalfonds). teuts um viertel 7 Uhr abends im Zionistischen Landeskomitee, Bez., Taborstraße 20 a (nicht im Bureau des Jüdischen Nationalfonds, 2. Bez., Taborstraße 69), Sitzung der Landeskommission. Tagesordnung 1. Vertraulicher Bericht Herrn Doktor Wolfgang' Weisl. 2. Nahalal-Aktion. 3. Nationalfonds- Generalkonferenz. 4. Erhöhung der Spendenmittel. * Achltz österreichisehe Klasfenlotrerie. Bet der am 7. d. abgehaltenen Ziehung des 13. Tages der fünften Klasse gewannen: 6 Millionen Kronen das Los Nr. 68.498, je 4 Millionen Kronen die Löse 'Nr. 34.800 und 75.641, je 3 Millionen Kronen die Lose Nr. 493, 60.931 und £8.608, je 2 Millionen die Lose Nr. 2896, 10.086, 31,411, > 84.647, 64.864, 65.356 unb 85.408, je 1 Mllion Kronen die Lose Nr. 2784, 8331, 18.548, 21.610, 27.472, 36.129, 37.003, 62.648, 54.167, 62.442, 62.879, 64.916, 18.763, 69.076, 75.307, 77.486, 79.669. 97.729/ 99/661 und 622.431; außerdem wurden 1767 {Von-!!;- : •/ . r. r-".no9 •< <X).000 itroiicit anScieios- Vereine, DortrSge und Bersammlmgen. Z i o n i st t s ch « S e k t t o « f ü r d e» Vt., VII. u n d Vlll. Bezirk. Heute, 8 Uhr abends, im Vereinsheim, 8. Bez., Bennoplatz 1, Lichtbilder-VorttagSabend Dr. Wolsgang WeiSl r „Palästina i» Wort und Bild" (Dis neuesten Aufnahmen von Palästtna). — Heute, im Saale des Mischen Vereinshauses, 16. Bez., Herklotzgafs» 21, 1. Stock, Vortragsabend Es'sprechen: 1. Oberbaurat Ing. Robert Stricker. 2. Gemeindet rat Dr. Leopold PlaschkeS und 3. Dr. Josef Löwenherz Mer „Aktuelle jüdische Fragen".! Urania. Heute: Großer Saal: 5 Uhrr 3« den Felswänden Tirols. Halb 8 Uhr: Dr. Johannes Müller (Elmau, Bayern): Bergpredigt und moderne Kultur. Kleiner Saal: Hall 6 Uhr: Univ.-Prof. Dr. Egon R a n z i; Erste Hilfe unb Krankenpflege, l. Hall 8 Uhr: Univ.-^oz. Dr.. Oswald Schwarz und Univ.-Doz. Dr. Bernhard A s ch n e r: Der Sexualapparat des Menschen. VIII. — Knr Ssaalt B Uhr; Prof. Dr. Leopoll Brand (r Shakespeares „Hamlet". III. Hall7Uhr: Dr.BenediktKautskyr Geschichte der Nationalökonomie. III. 8 Uhr; Ing. Josef Löwm Grundlagen -er Drehstrom-Elektrotechnik. IX. — Kll u L s a a l j Hall 6 Uhr: Dr. Josef Zuth: Einführung in daS Gttarrenfpiel. X. Hall 8 Uhr: Dr. Josef Z u L h: Lied und Marre^ Xi ßmöhrung. Lie Lebensmittelmärtte. Die Grünkomenmärckte waren «geftsm s«e!hr vsichlich, be». schickt, was besonders auf die «ünstiae Witterung zuvückzw. führen ist. Hiesiger Spimt ist tm Großhandel auf 300 bis 12Ö( Kronen pro Kilogramm im Preise zurückMMtgen» war aberauch zu diesen Preisen nicht verkäufüch, so daß «vohe MeniM unverkauft liegen ^lieben. Auch alle anderen Frühaem-üse sim lim Preise.zu-nickgegangen, olber trotzdem sind die Preise, noch) so 'hoch, daß die meisten Gemüsearten für die breiten,Schrchten unerschwinglich sind. Die Forderungen der Gärtner sind nraU los und dazu kommt noch, daß beim Absatz an die KonsMnetttvsi, von den Zwischenhändlern ein übermäßiger Gewimr schlagen wird. ' , _ Die Beschickung der GvotzmavWalle ist gut MSMMm- Mit der Bahn sind 16 WaMns trv verjchiedE iFmsW stltinngen eing.'troffeni In der GroßmarMalle suw E Prem nnvrränder:. Auf dem Rindermarkr ist dagegen 'der Auftrieb! v:?r p,riner als erwartet wurde - insgesamt sind 2602 v'.ück-. LchlaL-ri:r>:r cingelaua/ -- nreöl'.st'' man eine rvek-ere Dttaas dem ra/!

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