Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1519 (6.5.1923)
- Date
- 1923-05-06
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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MMN DKM, StzmMy WVkE M orüMz EtW. 6. »ra 9MT9 Amalthea-Almanach 1923. Wmalchm-Verlag. Zürich, Lvip- Wien. — Der Almanach bringt, wie alljährlich, eine gechinackvolle Uebevsicht über die Tätigkeit des Veckages und . roben.aus seinen Werken. Uöberragendes ist nichts zu konstatieren. Das Buchgewand des Aknanachs (Papier und Druck) M noch allM kriegsmäßig. —tz. Heinrich Nelson: Ahasvers Wanderung und Wandlung. Mn Märchenroman.) Leipzig 1922. Der Neue Geist-Verlag. — Das Buch wurde zwei Jcchre vor Ausbruch des We-Mrieges göschrieben. Es gehört zu den Unlbegeifl'tzchkeiten des Schicksals, daß der Krieg, der so viele Werte vernichtet hat. dieses Buch verschonte. Es ist dürftiger Dilettantismus. Schade um dte schmre Ausstattung! —tz. ' Die hebräische Presse in Polen. Derzeit erscheinen in Polen außer der „Hatekufah". die zu.den Monumentalwerken der hebräischen Literatur der letzten Jahre zählt, noch die ZMchreiften: „Haowed" und ,Moloch". Der „Haowed" erscheint bereits das Mette Jahr und ist kein Parteiorgan. wenn ks auch mit -der linken Zeive Zion und dem rechten Flügel der Zoale Zion sympathisiert. Der „Ha>owed" ist zionistisch und sozialistisch. In seinen Spalten «scheinen populäre nationalanomische mid sozialpoliilische Ncduon, wobei das Orient- Problem besonders berücksichtigt wird. Dortselbst ist auch eine größere Arbeit Mer Karl Marx' Beziehungen zu den Juden, die den bekannten Führer der Poale Zion. S. Rubaschow, Er Verfasser hat, erschienen. Der „Haowed" hat in seinen ten zwölf Höften aktuellen Fragen in Polen reichlichen um gewidmet, ferner sind dort einige Uebersetzungen aus der moderren jüdischen Poesie von dem jungen Lyriker Uri Zwi Grünberg erschienen, Besonderes Interesse schenkt der „Haowed" den Mischen Dheaterproblöm. Unter den Mitarbeitern des „Haoivcid" findet man Mt bekannte Namen wie Saul DscherNichowski, Jizchok Katzenuelson, Hrvschbein, Qpatoschu, Coxalnik und viele andere. Dient der „Haowed" der Verbreitung des zionistischen und sozialistischen Gedankens, so sind die vom bokanr.ten hebräischen Schriftsteller A. S t ein mann redigierten „Koloth" stark individualistisch gehalten. Die ,Moloth" bekämpfen den chauvinistischen Nationalismus und wollen sich prchr mit dem Problem des Individualismus beschäftigen. Sie Wollen das Allweltliche vertreten utilb junge Kräfte der modernen hebräischen Dichtung um sich scharen. In den bisher erschienenen Höften findet man auch viel Romantik. Besonders stark ist hier die chassidische Romantik vertreten. Nach den bisher erschienenen Heften zu urteilen, haben die „Koloth" noch lein besonders hohes literarisches Niveau erreicht. Bühne und Kunst. Sezession. Man erinnert sich, daß es nunmehr fünfundzwanzig Jahre sind, seit die Sezession besteht, erinnert sich an die temperamentvollen Kämpfe um das Haus mit dem ,/goilde-nen jKrautihäupll", wie es fxtfö der Volkswitz nannte, und um die Dichtung der Oppositionellen, der Neuerer, die dort öinzogen pnt stillen und lauten Entsetzen des gutbürgerlichen Akademismus und seiner beflissen dienstbaren Presse. Was damals als Gipfelpunkt künstlerischer Verwegenheit erschien, hat inzwischen Zeinen anderen Aspekt gewonnen, und den verschiedenen Richtungen der „Moderne" allerletzten Zuschnitts mögen die Fanifarenbläser von dereinst ebenso veraltet erscheinen wie diesen ifefß&ft einst die Korrektheit des verblaßten Epigonentums, dem 'sie vor einem Bierteljahchundert den Fehdehandschuh hinwarfen. Jedenfalls aber — und das ist es, ivorauf es ankommt — ist das von Olbrich errichtete Haus noch immer die Stätte» wo ernstes, ehrliches Kunststreben zum Worte gelangt. Auch die vor etlichen Tagen eröffnete Fvülhfchrsausjstelkmg bietet eine knappe und charakteristische, geschmackvolle lAuswahl, keinen Verkaufsbasar. Unter den Pvrträtisten tritt Ider Münchner Kn irr mit einem ausdrucksvollen Männerkopf hervor, während sein großes Damonbildnis, mit deutlichen iAnAängen an bekannte Meister, etwas konventionell geraten ist. ^LiMoig Wieden hat ein in grünlichem Gelb gehaltenes ^Mannsportrüt beigestenert, das durch seine scharfe Charaktevi-!sti>k fesselt, sein für das Rathaus gemaltes große Porträt des Bürgermeisters Reumann wird seinen Repräsentationszweck grftMen, aber auch nicht mehr. Trefflich ist Bouvards!„Meine Mutter" geraten. Unter den Landschaftern hat Harl-!finger ein paar prächtige Arbeiten geliefert, in denen mit jfolifoew Mitteln eine tiefe seelische Emsühlunig in die Natur erlreicht wird; Brusenbauch hat ein paar Schneela-üdschaften isicher und naturwahr aus die Leinwand gebannt. Bon fragloser!Qualität sind die Gemälde von Schütt, der die FarbeniMsammenlklänge schr glücklich äbstbrnimt und bei aller Kühnheit immer Kmstleriifches Maß Mt. Seme scharf geschauten M- ^rischen Bilder sind besonders intereffant. Oswald Roux' maleirisch stark empfundener „Namenstag dev Himimelsmutter"! lehnt sich an die Primitiven an, auch des Malers ,Mallfahrt s-!ort" macht gute Wirkung. Hohenberg er hat sich gleich i fünfmal in die liebevolle SchiDerung eines Nußbaums verisenkt und seinem Sujet stets neue Seiten abgewonnen. Zwei dMkate Stilleben von Stoitzner m, schimmerndem Grau, H auischmit seinem in vechchi^enen Belichtungen jzjtveimal gemalten „Museum der Gipsabgüsse", ein paar lleiinevö Wichte Landschaften von No Vak seien weiters angeführt. Rädker bringt wieder seine leuchtenden MümensOcke aus schwarzem Grunde, bleibt aber diesmal sehr beträchtlich Dinier ähnliche» früheren Arbeiten zurück, Ueber Witz und ErstndMWgabe verßülgt Gersteubr>au'd, der, inspiriert ■ van den alten holländischen Realisten, sin paar ergötzliche Genrebilder .ausgestellt hat. Interessant ist, daß die Leute von der Sezessiou auch wieder ms. G^Merische einlenlke-n und . die Ällegorie za pflegen beginnen. So ist von Dachauer ein »großes in stumpfem Gran gehaltenes Gemälde, ,Me Erde und der Vyner^. Sü schop, 'in 'dem trotz seinestarken, Mlerischen EigestMften'die Gstcheit von Phantasie'und Realität doch nicht. restlos gogWckt ist, und» auch bei Jettmors trefflich komponiertem ,Mmpf um die Brücke" wird man nicht recht charÄrs weil sich trotz der guten Malerei die Reflexion allzu stark irt deri Vordeogmnd schiebt. Gut sind Kr-aufe, KruiS, Dobpvwskh vertreten. Auch die kleine, aber gute graphische KoßWW»LS welcher Schmutzers prächtiges .Porträt von NichGrd Strauß, die Kolbe iwtfo der 'Königsberger W o l ff »aonanut (c mt lll keineswegs zu überfohen» r. tz»- Täglich 7 JJhr abends d"N°'koMljchenLperL mit der großen AuSstattuftgSrevue in 85 Bildern: Cmova spricht davsn! Ueber 150 Wttttvirkende - « PrachtbnllettS PersSnlichrS Auftreten Mr. Alf/Iackfon bom c»8iao rle pari» mit englischen GirlS ültöj der bekannte Filmschauspieler Rosa Felsegg Arnold Rieck Albert Kutznor Erich PoremSky Käthe Mann Lotto Dobtschinski Else Reval Alfred Walters, Erich Bartels, Ma^ Falk tu a. Vorverkauf ununterbrochen a. d.Theaterkaffe Wiederanstreten von Fra« Feritza im Sperntheater. Nach mehrmonatlichen Kunstreisen im Dollarland ist Frau Jeritza wieder in Wien eingetroffen. Als Tosca feierte sie ihr Wiedersehen mit der Staatsoper und schmückte die berühmte italienische Sängerin mit all der Leuchtkraft ihrer dramatischen Höhe und mit ihrer imposanten Schauspielkunst. Sie stand rratürlich Im Brennpunkte der festlichen Aufführung und wurde bei jeder Gelegenheit, so bei ihrem Erscheinen und nach dem Gebet, vom ausverkauften Hause mit Beifallssalven überschüttet. Der Jeritza-Täumel ist von Amerika nach-Wien übersiedelt und hat hoffentlich den Kleinrentnern, zu deren' Gunsten die Vorstellung stattfand, eine hübsche Summe eingebracht. Max Reinhardt in New-Bork. (Seme amerikanischen Pläne. — Aeutzerung über das jüdische Theater.) Max Reinhardt ist zu einem kurzem Besuche in New- Dork eingetvofsen; er wird etwa zwei Wochen dort verweilen. Ein Berichterstatter des New-Aorker „Vorwärts" gibt ein Gespräch mit Reinhardt wieder, das sich um mehrere interessante Fragen des Theaters, auch des jüdischen Theaters, drohte. Reinhardt gab seine amerikanischen Pläne bekannt; jetzt ist er nach New-Zork gekommen, um die dorttgen DheaterverhMmsse kennen zu kernen (Rem- Hardt will auch das jüdische Theater besuchen, das in New- Aork eine große Rolle spielt), und die Aufführung von vier SMcken, die im Herbste erfolgen soll, vorzubereiten, darunter „Das große Wrltcheater" von H o f m a n n sthak und ein orientakifches Ballett von Richard Beer-Hosmann, Off.enbachs „Orpheus in der Unterwelt" und ein Shakespeare-Drama. Das ,Melttheater" soll in dem großen Mja difo rv-S q u a r e-G a r d e n-T he a t e r, vielleicht auch auf einem offenem Platz, zur Aufführung gelangen. Ueber das Mische Theater in Wien und Berlin befragt, sagte Reinhardt: „Genvu kenne ich das jüdische Theater nicht. Wäre den Schauspiele m sehr viel daran gelegen gewesen und hätten sie mich gebeten, zu ihnen zu komnren, so Hütte ich wahrscheinlich auch Zeit gefunden, mit dem jüdischen Theater näher bekannt zu werden. Aber da sie Abstand hielten, fand ich keine Gelegenheit, sie zu besuchen. Ich sah in Wien eine „DYbu^--AuMhrung der Wilnaer-Truppe und avar entzückt davon." Bassermann als ^Großer Bariton". Neue Wiener Bühne. Die Wiederbegegnung mit Albert Bafstrmann ist eine große Freude. Die Kunst ermatt ihn jung, und jede Rolle, davon er sich anmmmt, wird wesenhast. Die romantische Komödie ,/Der große Bariton" der drei Autoren Leo Ditrichstein, Fred und Fanny Hatton ist anfangs vortvefflich, im Mittelakt angenehm und auch noch im Schlußakt trotz bedeEcher Sentimentalität erträglich. Jedenfalls ein Rollenstück über dem üblichen Niveau. Bafstrmann gibt den großen Mimen, den baritonalen Garuso, der während der Vorgänge wohl seine Stimme, POBOTHBCM Versteigerungs-Einteilung t«.4 TSglloh Pretiosen; Jeden Di | Silber und Chinasilber, Jeden Mi Brillantenu. Perlenschmuck. Täalloli Qebrauohigegenetändeim RBssleru. KöIowraWaal, ferner von J/j3 bis .J/,7 Uhr im. Ludwigstorff-Saal und speziell jeden Mi, Vs3 Uhr, Photo-Apparate, FerttglSser, Optik, Schreibmaschinen;• Fr 18. y. 1/-3 Uhr Jagdwaffen, Sportausrüstung, Fahrräder, Pelze-;im Ludwigstorff- Saal. . Mn 7. bis Mi 9. V. 340, Kunstauktion t, Aanafelle, Oemttlde, Miniaturen, Stickereien, Mobiliar 18. bis 19. ‘ Jähnt., Majoliken, Medtdllen. Bronzen, Graphik im Künstaukflons-Saal.! Di 8. und Sa 12. V. im Dediau;Sa^l, MI 9. V. und jeden1 Pr im Hoch-Saal: Gemälde, Kunstgewerbo; Teppiche, Antrqultlten; jeden Di und Fr im Glashof: Möbel, Kassen, Luster, Bilder, Hausgeräte. Mt 9. bis Sa 12. V. 68. im Eminger-Saal und Mi 16. bis Sa 19. V. 69. (Kunsthistorische Bibliothek) Büoher-AnkMonim Karl-Saal; Di 8. und jeden Fr Briefmarken, Di 15. und Mi 16. V. XLIV. Briefmarken -Spezialaukr tlon (Sammlungen, hochwertige EinzeistUcke, Feldposten). VI., Mariahilfer stresse 73. " Mo W. bis Ml, 16. V. 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Kein ,/Star", von dem bloß , ein Konnnis oder Geck übrig bliebe, nähme man ihm'das Bühnentrikot, das Rampenlicht und das Gold aus der iKehle, sondern ein Künstlermensch von hinreißendem Trmparaiment, liebenswert und lauter, auch wenn er kokett ist, gerne flunkert und sich in Lobhudelten bespiegelt. Seltener Genuß, wie er Szenen, die aus Bravour und brillantes Spiel angelegt sind, durch echte Menischlichkeit adelt. Mben ihm Else Bassermann als angejahrte Primadonna überaus charakteristisch und amüsant. Voll Verdienst' Hilde W a g e n e r, Franz Kammauf, Anton Rudolph, Charlotte Fraedrich, Molaus Lovric, Oskar Hugelmann, Egon Jordan und' Hans Ziegler, dem die Inszenierung der gelungenen Ausführung zu d<mken ist. Bassermann wurde mit Recht schr gefeiert. O. A. Alte und neue orientalische Dichtung. (Vortragsabend Mirjam Schnabel-Höflich.) Mirjam Schnabel-Höflich sprach jüngst indische und jüdische Dichtungen. Eine dunkeläugige, schlcmko orientalische Schönheit, verstand sie selbst schwerflüssigen Nebersetzungen, denen notwendig die unmitteWar suggestive Kraft des Originalss fehlt, Äsben und Farbe zu geben. Sie sprach zueH indische Dichtungen vom WÄtschöp-su-ngshymnus des Rigveda, der zarten Lyviik Bartrihariis und Amarus bis zu den Lieblichen Phantasien Räbindranat Ta gor es, sodann im Mliten Teile jüdische mittelalterliche Dichtungen von Jbu Chisdai, Zaeuttv. Jchuda Hallevi und Immanuel von Rom, die stark wirkten' und den Reichtum unseres alten Kultupbesitzes zeigten. Der dritte iAbschmtt brachte neachebvöffche Dvchter: B i a-1 liU, Tschernichowskij und Frischmann. So stcnck die mittelalteMchen jüdischen Dichter von der Welt der Juden kontrastieren, so stark kam selbst im fremden Kleide der Ueberfttzüng idie histoüische Kontinuiitat der VoUsPerfönlichkost, die die neuen mit >den Dichtern unseres MiittÄalters verbindet, zum Bewußtsein. Hier wie dort leidenschaftliches Wollen, Probleme des Lebens und der Geschichte. Schr gut gelang der Künstlerin Tschsvirichowskijs ,ßm der Statine Apollos". Bialiks hin-> reißende Dichtung ,/Jn -der Stadt des Mordes, die beste Leistung der Vortr.agen.den, wirkte außerordentlich stark. Die wilde Glut dieser Dichtung, die verzweifelter Ausschvvi, Theodizee und Ruf zur Mifrüttelung aus jüdischer Herzenstvägheit ist, ließ Wohl ebenso wio die edel und schlicht gesprochene, unendlich rührende Elegie ,-Achrej mochi" eine« jeden der Zuhörer fühlen, wer Bialik ist. Frau Schnabel-HMch - ist für ihre emsto und chrliche Arbeit an den alten und den neuen hebräischen Dichtern, mit der sie ihnen einen Platz auch in 'den Herzen der deutschsprechenden Inden erWiM, wirklich zu denken. h. K. Die jüdische Abstammung der Sarah Bernhardt. Ein naher Verwandter des Vaters der vor kurzem verstorbenen großen Schauspielerin Sarah Bernhardt, der Arzt Dr. Paul Bernhardt, gibt auf Grund mündlicher Ueberlieferungen und in feinem Besitz befindlicher alter Familienbriefe über den Vater Sarah Bernhardts bisher unbekannte Tatsachen^ über die Abstammung der Künstlerin bekannt. Danach hieß der Vater der großen Sarah Jacques Bernhardt und stammte aus einer jüdischen Familie, die seit dem 17. Jahrhundert nachweislich immer in Lissa, in der Provinz Posen, ansässig gewesen ist. Er ist als Sohn eines 1754 in Lissa geborenen Kaufmanns Isaak Bernhardt im Jahre 1790, ebenfalls in Lissa, geboren. Er hat dann Medizin studiert und die ärztliche Praxis ausgeübt. Er wanderte nach England- und später nach Frankreich aus, wo er zum Katholizismus übergetreten war. Seine Tochter Sarah entstammt nicht einer legitimen Ehe, sondern wurde erst nach ihrer Geburt von ihrem Vater anerkannt. Ueber die Herkunft der Mutter der Sarah herrschte in der Familie Bernhardt vollkommenes Dunkel. Der Geburtsort der Künstlerin war eine Stadt in der damals zu Frankreich gehörenden Provinz'Baden. Die Olympia-Zirkus-Riesenarena (Prater, bei der Ro-- dunlde), Dirüktzion LuNwig Follkmann-Bellachini. hat mit ihrem MvMre-ErHfnungsprograMM verbunden mit der grandiosen WiMveistfchau halb Wien auf die Beine gebracht. Hanpteingang Kleine Zufahrtsstraße. Karten (von 6000 K. cnOvärts) in allen Kartenbureaus und am Praterstern. Synntagsvorstellni.gen um 3. HM 5. 6 und halb 8 Uhr abends. . (ErdgeMch.) . Ans den Theatern. Bnrgth-eater: Morgen, 7 Uhr, „Der Sch>wan^. Disnstzag. 7 Uhr, „Antonius und Cleopatra". Akademie-Theätiöir: Morgen, hakb 8 Uhr. ,-Klein Dvrrit". Iw Raimund-Theater verabschiedet sich Aöax Pallenberg Mittwoch f den. 9. b., in Hoftnannsthals Lustspiel „Der Unbeftechliche".' Proben für das sich am. 'schließende Gastspiel Emamiel Reicher in T-schivi'kotvs Schauspiel ,^Die Juden" unter der Leitung von Karlheinz Martin haben 'bereits begormen. Sonntag, ixn 13. d.. Mchmittags HM S Uhr. .-U r i e e ö ft a" (GaUpiÄ Oskar B-eMgi). Bolksoper: Heute, ^nachmittags halb 3,Uhr, ,La Travrata"; abends 7 Uhr „Carmen". — M<wgen <Mvntaft) „Hoffmanns lErzähInngeu". Mt 1. Juni beginnt in der Volksoper die SommerspielMt. Ms erfte Mwität Wird Hans Duhans Singspiel ,Mouart" mit -..dom iZtoniponiften in der DitÄrolle gegeben. Weiters folgt die EvstanffühMiNg von Charpentiers Louise" und ein Johann Strauß-' ZWuS mit dm Werken „Diis Fledermaus", ,F)er Zigeunerbaron". .Der Karneval in Rom" und »1001 Nackt".