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Wiener Morgenzeitung · 1923-05-06 · Heft 1519 (6.5.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1519 (6.5.1923)
Date
1923-05-06
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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■ Seite 2 Nie«, Sonntag Wiener Morgenzeitung. 6. Mai 1923 Fw ISIS Die erste interterritoriale Konferenz jüdischer Frauen. Von Erna Patcck, Präsidenttn der Organisation zionistischer Frauen Oestevreichs. Heute abends tritt in Wien die erste interterritoriale Konferenz der Jüdischen Frauen zusammen. Wird sie als Ergebnis das Entstehen eines Verbandes jüdischer Frauen all der Länder, in denen Juden wohnen, zeitigen, dann wird ihrer in Zukunft oft gäncht werden. Aber auch schon der Versuch, die Tatsache des Zustandekommens der Konferenz, sind von Bedeutung. Wir Zionkstirmen werden uns an der Tagung mit besonderen Gefühlen beteiligen. Die jüdische Frau führte lange Jahrhunderte ein Dasein im Schatten des jüdischen Gemeindelebens. Im Heim war ihr ausschließlicher Platz und erst nach und nach durfte uud konnte sie an der Wohlftchrtspflege, die seit jcher im Judentum entwickelt und fein differenziert war, tellnchmen. Mit der Zeit sielen ihr auf diesem Gebiete besondere Aufgaben zu. Doch von der Mitwirkung an den Erziehungs- und kulturellen Fragen des Gemeindelebens wurde sie ferngehalten. Jcchrzehnte kamtzn und gingen, Verfolgungen folgten auf Verfolgungen, das Judentum wurde -immer wieder von leiden und Qualen heimgesjucht, geistige Bestrebungen und Richtungen durchzogen die jüdische Gaffe — die jüdische Frau blieb im Hintergründe. Verehrt und geliebt als Mutter und Frau, hatte sie dennoch nicht die gleichen Rechte wie der Mann. Uiw als die neue Zeit Lei anderen Böllern nach und nach der Frau den ihr gebührenden, gleichberechtigten Platz im Gemeinde- und sonst im nattonalen Leben brachte, blieb es bei uns Juden lange beim alten. Erst Theodor Herzls großer Ruf brachte auch die .-Gleichberechtigung der jüdischen Frauen. In der zionistt-! schen Bewegung, in der Zionistischen Weltorganisation, am Zionistenkongreß, marschierte die jüdische Frau mit dem -jüdischen Manne Hand in Hand mit gleichen Rechten und i Pflichten. Der Zionismus bewirkte, daß man bald die '.jüdische Frau als Organisatorin, als Rednerin, als Vorl tragende, als Gründerin von Kindergärten, hebräischen und! jüdischen Schüben, als geistige Miterzieherin der neuen 'Generation sah. Dem Zionismus erwuchsen in der Folge : nebst Führern auch Führerinnen in den einzelnen Lanjdern. So kam es zum ersten Male in der Geschichte der : jüdischen Diaspora, daß jüdische Frauen verschiedener -Länder einander trafen. Die Entwicklung brachte auch die! Gründung eines interterritorialen Verbandes zionistiischer Frauen. Ungeachtet der besonderen und schwieri- -gen Aufgaben im Zionismus -erfüllt die Zionistin alle -Pflichten, welche aus dem Gebiete der Wohlfahrt, der Erziehung und der sozialen Fürsorge der jüdischen Frau zuigefallen sind. Die erste interterritoriale Konferenz jüdischer Frauen soll die neue Organisation hiefür schaffen. Demzufolge!werden ihre Teilnehmerinnen, teils auf Grund des Man- Idats der eigenen Persönlichkeit, der Legitimation, die das 'Wirken der einzelnen gibt, teils auf Grund einer Ermächtigung von Vereinen oder sonstigen Organisationen Zusammenkommen. Wir werden unter den TeilnHmermnen -so manche Zionistrn finden, und wenndie Zionistinnen,!die an den Arbeiten der Konferenz Mitwirken werden, in den seltensten Fällen ihr Mandat formell auf den Zionismus zurückführen, so wird ihnen allen doch eine besondere -und gerade nicht die leichteste Aufgabe zuteil. Mit Freude begrüßen wir die Idee, der Konferenz.; Wir taten — unter Opfern — alles, was an uns lag, daß »sie zustandekomme. Wir zögerten keinen Moment, an ihr -teilzunehmen, doch waren und sind wir uns dessen bewußt, daß aus den Zionistinnen, die an dieser Konferenz Mitwirken werden, besondere Aufgaben und Verantwortungen lasten. Schon der Beitritt kam uns Zionistinnen 'schwerer als den anderen. Während unsere anderen Schwestern durch nichts gebunden find, ist-für die Zionistinnen der Weg von selbst gegeben. Sie werden die einzige ^Gruppe sein, denen das Judentum etwas klar Umschriebemies ist, denen ihre Weltanschauung wohl das meiste Heller 'macht, doch genaue Grenzen zeigt. Wir wollen gerne alles Trennende überbrücken, alles Einigende in den Vordergrund stellen. Nach Kräften und Möglichkeiten werden wir streben, daß -die neue Organisation, der interterritoriale Bund jüdischer Frauen, zustandekomme. Wir werden so Manche Forderung, so manche, wenn auch dringende Anfigäbe, zurückstellen. Wir werden unsere Erfahrung, unsere 'Schulung, unsere Disziplin in den Dienst der Sache stellen, doch — wir müssen von Gewissensfragen verschont 'bleiben, an unseren Anschauungen, an unserem Programm, darf nicht gerüttelt werden. Es darf nichts geschehen, was uns in prinzipieller Richtung Schwierigkeiten bereiten könnte. Wir hoffen, daß die Arbeiten der Koniftrenz nicht nur eine. eindrucksvolle Demonstration sein jwerde. Soll die zu gründende Organisation kern totgeiborenes -Kind sein, dann muß die Form Inhalt bekommen, dann Muß man sich 'hüten vor leeren und nichtssagenden Entschlüssen, das Wesen des Ganzen muß einen Gehalt 'bekommen, feine Bestrebungen muffen klar heraus- Lristallisiert werden. Das ist unsere Richtschnur. Von diesem. Gesichtspunkte aus werden ..wirzu den Itvesentlichen Fragen der Tagesordnung Stellung nehmen. Mir wollen Mitwirken an der Ausgestaltung der Erziehung, damit aus armen Judenjungen junge Juden werden, Wir.erblicken darin eine besondere Aufgabe der jüdischen Frau in der jüdischen Gemeinde. Die Sorge um die physische' und geistige G e s u n d h e i t d e s Kindes, insbesondere .der Kinder, Stadttat Richter Wer die Heimattechtssrage Sin sozialbernottallscher Stadttat als ReaktiouSr «ad Antisemit. - Die gestrige Ausgiabe des NachmittagSblyttes „Die ' Stunde" bringt, — bezeichnenderweise ohne KMmentar — eine Unterredung mit dem Stadtrat Karl Richter, der dem Ausschuß des Genneindevates -in HeimatrechtSangelegenheiten vorsteht , und mit dessen Haltung in Heimatsrechtfvagen sowohl die jüdischnätionalen Mandatare als auch die „Wr. Movgenzeitung" sich unliebsam zu befassen wiederholt Anlaß hatten. Es ist kein Geheimnis, daß auch die jüdischen Genossen mit Herrn Stadtrat Richter wegen seiner offenkundig ant-semitischen uud reaktionären Haltung) in Frttgen des Heimatsrechtes immer - wieder Zwistigkeiten haben. Unseren Lesern ist noch rn Evrrmerung, daß Herr Stadtvat Richter.sich gegenMrr jüdstchnktionalen Mandataren seinerzeit unverfroren Äußerte, prinzipiell lehne er alle Bewerber ab, die nach Kriegsausbruch aus dem Osten nach Wien gekommen seien, und sich überdies die bezeichnende judenfeindliche Bemerkung erlaubte: „Euch graust's vor gar nichts". Man wird die tieferstehenden Aeußernngen des Herrn Richter entsprechend' wiirdigen, wenn man erwägt, daß z. B., wie der sozialdemokratische Bezirksvorsteher der Leopowstadt selbst feststellte, mehr Äs 90 Prozent aller Heimatrechtswerber, deren Ansuchen von den Bezirksrätett, welche doch die Petenten äufsuchen und kennen lernen, befürwortet werden, vor Herrn Richter n i ch t b e st e h e n, der die Bewerber nicht kennt und ihre Würdigkeit zu prüfen nicht in der Lage ist. Herr Richter behauptrt unter anderem: „Wer sind die Abgewiesenen? Ka-ufleute, die nichts zu verkaufen haben; Vertreter, die nichts vertreten als ihre Schichabsätze, Agenten, bei denen unerforschlich bleibt, womit oder für wen sie agentteren, Firmenteilhaber unerforschlicher Firmen, Reisende, die über die . Grenze Wiens noch nicht hinausgekommen sind, Privatiers, die von Unterstützungen oder anderen noch unergründlicherem Gelds leben uftv. Ihre einzige Legitimation, die sie für die Aufnahme geltend machen, ist einzig ihr längerer oder kürzerer Aufenthalt in Wien, der aber niemals Mer einige Jahve hinausreicht, oft nur nach Monaten zählt. Die einzige Begründung ist, daß sie früher vielfach Oesterreicher waren." Diese beledigende .Äußerung - könnte zahlreiche Abgewiesene, die es sich ch i ch t ' g e fallen lassen die durch den Krieg, di« Nachkriegszeit; so unendlich viel gelitten haben, ist gleichzeitig die Sicherung der kommenden Generation. Es heißt daher, der Frau, die Mutter -werden soll, dem Säugling, dem Kinde, dem Jugendlichen tatßrMgst uM WSbeM beizustehen. Kindergärten, Schulen, Waffenheime, Jugendheime müssen geschaffen und erhalten werden. Ganze Menschen, volle Juden, brauchen wir. Mittel müssen geschaffen, Pflegerinnen, Erzieherinnen herangezogen werden. Di« Emigration und Immigration-sind brennende Probleme im Judentum . , mehr denn je. Der Krieg', die 'wirtschaftlichen Erschütterungen 'haben Tausende von jüdischen Existenzen vernichtet. Ungezählte mußten zum Wanderstab greifen. War stets die Wanderung eine wichtige Erscheinung im jüdischen. Leben, so sind jetzt-bedeutende Masten «unseres Volkes auf ständiger Wanderung. Es heißt, jenen, die auswandern wollen oder müssen, mit Rat in der Auswahl des Landes beizustehen, bei der Liquidierung ihrer Habe in der bisherigen Heimat, bei der Vorbereitungder Wanderung behilflich zu fein, sie unterwegs zubeschützen, ihnen m der neuen Heimat zu helfen bei der Errichtung der Existenz. Das bedeutet, wandernde Kinder, Mütter und Mädchen zu schützen, das bedeutet, mit bestehenden Hindernissen zu rechnen, den Ein-wanderungsschwierigkeiten ins Auge zu schauen, ihnen zu begegnen. Eine besondere Aufgabe wird hier auch den Nichtzionffttmren zuteil. Palästina ist ein Land der jüdischen Wanderung. Die Blüte unserer männlichen und weiblichen Jugend pilgert hin, schafft unsere Alt-Neue-Heimat. Je mehr jüdisches Kapital nach Palästina kommen wird, desto mehr Arbeitskräfte ivird das Land beanspruchen. Die Mitwirkung der jüdischen Frau am - Aufbaue Palästinas scheint uns eine gemeinsame Aufgabe aller jüdischen Frauen, ohne Rücksicht auf Anschauungen oder Ans chaüungslosigkeit. Dfe Frage der Arbeit auf diesem Gebiete, so sehr auch die Scheu vor dem Problem, die Angst, anzustoßen, sie auf ein Nebengeleise schreben möchte, wird und muß zu den wichtigsten Ansgaben der Konferenz werden.. - -Wir -Zionistinnen sind gewöhnt, ununterbrochen, tagtäglich, die graue - Arbeit zil leisten, - unsere Pflichten ohne Reklame und ohne Aufmachung zu erfüllen.-Mit diesem Vorhaben gehen wir auf die Konferenz. Wir wollen alles tun, 'damit es gelingt. Als einst Moses die Juden durch die Wüste führte, da gab feine Schwester Mirjam dem wandernden Volke den Rhythmus.-Heute abends kommen jüdische Frauen aus der ganzen Welt zur gemeinsamen Arbeit zusammen. Unsere Schwestern aus Amerika gaben die Initiative. Sie wanderten vor Jahrzehnten hinüber, und kommen nun zurück. Wir wollen alle zusammen Mirjams Ausgabe erfüllen. . Das wandernde Volk soll von uns den Rhythmus, die Harmonie erhallen. müssen, als „Vertreter" bezeichnet zu werden, die nichts vertreten als -ihre Schuhabsätze oder Agenten, bj denen unerforschlich bleibt, womit sie agentteren", oder al! „Firmentoilhaber unerforschlicher Firmen", wohl veray lasten, gegen diesen famosen, sozialdeuwkvattschen Chef dei Heimvtrechtsausschustes gerichtlich ' vorzugehen und wir sind in der Lage, eine ganze List-r ehren werter, arbeitsamer, durchwegs einwändi freier „Abgewiesenrr" anzuführen, die Her Richter in die angeführten Kategorien einzuveihen nich wagen wird, sondern die bloß wegen ihrer Zugehörigkeit zum Judentum abgewiesen wurden. Vollkommen unwahr ist die Behauptung, das; fck> diejenigen, welche die Staatsbürgerschaft nicht erlangen keinerlei Nachteile und keinerlei Beeinträchtigung des un gestörten Aufenthaltes bestehe. Kennt Herr Richter di seinerzeit von Sevrr erlassene „generelle Ab Weisung" nicht und will er glauben machen, er wist nicht, daß die Ausgewiesenen, die sich nichts zuschulde« kommen ließen, nur dann sorgenfrei und unbehelligt h Wien bleiben können, wenn sie in den Heimats verband ausgenommen sind? Weiß er nichs daß seinerzeit alle diejenigen, die infolge dieser genereller Abweisung nicht bloß in ihrer Existenz gefährdet, sonder« durch ununterbrochene Polizrischikanei, gequält wurden, offiziell auf diesen Weg der Hemiatvechtswerbung gewiesen worden sind? Stadtrat Richter behauptet ferner, daß er sich durch aus in seiner Heimatsvechtspraxis „von sozialen Gründen* leiten laste. Das ist unvorsichtig. Es lväre unschwer nach, zuweisen, daße er si Mitunter von sozialdemokra, tischen Gründen leiten läßt. Wenn nämlich — wir haben Beweise dafür — Ostjuden abgewiesen werden, dir selbst „Genossen" sind, oder deren Angehörige gute sozialdemokratische Beziehungen 'haben, so reichen sie einfach nochmals ein und das zweitt Mal erweist sich dann, daß die Betreffenden nicht in jenr schimpflichen, von Herrn Richter taxativ aufgezählten Kategorien gehören, sondern nach „Klarstellung des Falles" akzeptiert werden. Tatsache ist und bleibt, daß die Mastenablehnungen anständiger» fleißiger Bewerber durch Herrn Richter bloß qus dem Grimde erfolgen, weil Juden nun -einmal für ihn, den hakenkreuzlerischen Sozialdemokraten, „uner-. wünschte Elemente" sind. Die Weltkmrferenz jüdischer Frauen» Die Eröffnungssitzung der für die Zeit vom 6. bis 11. d. anberaumten Tagung findet heute uw 8 Uhr abends im Rittersaale der Hofburg statt. Die folgenden Sitzungen, welche Montag um 10 Uhr vormitfags ihren Anfang nehmen, werden im Gremium der Wiener Kaufmannschaft, 1. Bez., SchwarzeNbergPlatz 16, statffinden. Gegenstände der Tagesordnung bilden insbesondere die. folgenden Punkte: Religion und Erziehung. (Die jüdische Frau, ihr Wirkungskreis und ihre Pflicht in der Gemeinde, jDie Erziehung der jüdischen Jugend). Schutz der Frauen und Mädchen. (Die Organisation internationaler Bestrebungen aus -diesem Gebiete:) Krnderfürsorge und Volksgesundheit. Europäischem und Internationale Hilfsorgani^ sationeu. Mutterschutz. (Sanitäre Vorkehrungen.^ Jüdische Wanderfragen. (Aussichten der jüdischen Wanderung und das Verhalten der Regierungen, soziale Mrsovg-e für Ein- und Auswanderer und die besonderen Aufgaben der Frauenorganisatiouen auf diesem Gebiete.) Die Palästina-Wanderung und die Palästina-Frage. Eine Kongretzausgabe der „The Jewish Women". Die Aprilnummer des Organs . des Council of . Jewish Women (Jüdischer Frauenbund im Amerika), ,Ahe Jewish Women", ist als Kongreßfest-- nu mm er erschienen. Die bekanntesten Führerinnen der Jüdischen Frauenbewegung in Amerika widmen dem Kongreß -Begrüßungsavtikel. Die Präsidentin des Frauenbundes, Frau R ose Brenner, spricht in ihrem „Grüße an die Konferenz" betitelten Leitaufsatz die Hoffnung aus, daß der Kongreß in allen Fragen, di« seine Tagesordnung zur Verhandlung stellt, weitere bedeutende Fortschritte in der Entwicklung des Judentums, an welcher die jüdische Frau in allen Ländernmitzuarbeiten habe, zu verzeichnen haben wird. Ueber die W e l t b e d e u t u n g des W i enerKongresses schreibt die Präsidentin der Wiederaufbaukommist-ion des Frauenbundes, Frau Rebekka Kohu t, die darauf hinwefft, daß der erste jüdische Frauenkongreß km 'Jahre 1914 in Rom stattgeftlnden hat. Die gwße Bedeutung dieses Kongresses erblickt Frau Kohut in der Zrtsamm'enavbeit der euvoMschen jüdischen Frauen mit den amerikanischen, wobei den letzteren Gelegenheit geboten werde, ihre leidenden Schwestern in Europa und die Ursachen ihrer Leiden kennen zu lernen. Diese Vereinigung der jüdischen Frauen her ganzen Welt werde auch auf kulturellem Gebiete der ganzen Welt' zugute kommende Früchte zeitigen. Zn demselben Thema ä-nßern sich noch die Präsidentin der Korn Mission für auswärtige An-

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